Liebe Personaler aus Friedrichskoog:
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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Friedrichskoog

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Friedrichskoog nicht vorenthalten.

Geschichte

Die Gemeinde, benannt nach dem dänischen König Friedrich VII., entstand ab 1853 durch Eindeichungen aus der Nordsee und umfasste vor allem die damalige Insel Dieksand. Das Land wurde nach Beendigung des Deichbaus von der dänischen Krone verkauft.

Am 23. März 1901 wurde der im Jahr 1899 eingedeichte Auguste Viktoria-Koog eingegliedert.

Vor dem 12. Oktober 1904 trug die Gemeinde den Namen Frederik-VII.-Koog. Aus unbewohnten Teilen der Gemeinden Friedrichskoog, Kronprinzenkoog und Kaiser-Wilhelm-Koog sowie aus katastermäßig noch nicht erfassten Teilen des in den Jahren von 1933 bis 1935 eingedeichten Adolf-Hitler-Kooges (heute Dieksanderkoog, als nationalsozialistische Mustersiedlung geschaffen) wurde am 1. November 1935 eine neue Gemeinde mit dem Namen Adolf-Hitler-Koog gebildet. In diese neue Gemeinde wurde die bestehende Gemeinde Friedrichskoog am 1. April 1939 eingegliedert. Diese Gemeinde wurde wiederum am 25. August 1945 in Dieksanderkoog umbenannt. Am 1. April 1948 erhielt sie den bis heute gültigen Namen Friedrichskoog.[3]

Einwohnerentwicklung

Datum Einw.
03.12.1867 1212
01.12.1880 1347
01.12.1890 1381
01.12.1900 1432
01.12.1910 1458
08.10.1919 1648
17.05.1939 2481
13.09.1950 4336
06.06.1961 2938
27.05.1970 2872
31.12.2002 2457
31.12.2007 2469
31.12.2012 2457

Politik
Gemeindevertretung

Bei der Kommunalwahl 2013 kam folgende Zusammensetzung der Gemeindevertretung zustande:[4]

Partei / Liste Sitze
CDU 5
KWV 5
SPD 3

Inoffizielles Wappen

Friedrichskoog führt kein Wappen. Ein inoffizielles Wappen und auch eine inoffizielle Hissflagge sind jedoch im Gemeindebild allgegenwärtig, auch wenn sie nicht von der Gemeinde selbst verwendet werden.

Das Wappen ist zweigeteilt. Es stellt oben einen Bauernhof dar, bestehend aus Wohnhaus und baulich abgesetztem Wirtschaftsgebäude (eine in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts übliche Form, die neben anderen in der Gemeinde zu finden ist; die beiden Gebäudeteile werden in der Regel durch einen kurzen, schmalen Küchen- und Waschküchen-Trakt verbunden, der in der Darstellung jedoch nicht zu erkennen ist), der auf die Fruchtbarkeit des Bodens verweisen soll; unten sind die Nordsee mit Brandung und ein Deich dargestellt. Eine Blasonierung existiert nicht.

inoffizielles Wappen

inoffizielle Flagge

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hochzeitsmühle in Friedrichskoog

In der Liste der Kulturdenkmale in Friedrichskoog stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Seit 1985 besteht in Friedrichskoog die Seehundstation Friedrichskoog. Sie ist die einzige zur Aufzucht von Heulern autorisierte Stelle an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Ihr Aussehen wurde zahlreichen Fernsehzuschauern durch die Fernsehserie Hallo Robbie! bekannt, von der große Teile in der Station gedreht wurden.[5]

Unweit der Seehund-Station verläuft in unmittelbarer Nähe zur Schleuse der 54. Breitengrad, das ist in etwa die gleiche geografische Breite wie Danzig oder die Kommandeur-Inseln in Alaska. Auf der Deichkrone befindet sich ein Gedenkstein, wobei sich der tatsächliche Verlauf aber einige 100 m weiter südlich jenseits des Sperrwerkes befindet.

An der „Spitze“ befindet sich der 1935/36 erbaute Trischendamm. Während der Saison finden diverse Veranstaltungen zur Unterhaltung der Gäste statt, meist im oder in der Nähe des „Haus des Kurgastes“ im Ortsteil Spitze.

2008 wurde am Hafen ein 2.500 m² Indoor-Spielpark in der architektonisch interessanten Form eines Wals erbaut.

Wirtschaft
Kutterregatta im Hafen

Der wohl bedeutendste Wirtschaftszweig in Friedrichskoog ist der Tourismus. Zwar verfügt Friedrichskoog über keinen Sandstrand – weder natürlich noch künstlich – und kann seinen Gästen ausschließlich den Deich anbieten, dafür grenzt der Deich aber unmittelbar an das Wattenmeer und ermöglicht ausgedehnte Wattwanderungen. Im Rahmen der Förderung des Tourismus wurde seit Ende der 1970er Jahre der Bereich der „Spitze“ in mehreren Abschnitten massiv ausgebaut, wobei die bisher letzte größere Maßnahme 2007 begonnen wurde. Seit 2004 ist der Ortsteil Friedrichskoog-Spitze als Nordseeheilbad anerkannt; dort befindet sich auch eine große Kurklinik, die auf gemeinsame Aufenthalte mit Kindern spezialisiert ist.

Hafen

Friedrichskoog verfügt über einen 160 Jahre alten Hafen, dessen Betrieb durch das Land Anfang Juni 2015 wegen des zu teuren Unterhalts und zu geringer Nutzung eingestellt wurde.[6][7] Die hydromorphologischen Gegebenheiten am in der Elbmündung liegenden Tidehafen führen zu einer starken Versandung, deren Beseitigung (Ausbaggerungen) bisher aus Landesmitteln erfolgten. Die Gesamtunterhaltskosten des Hafens beliefen sich zuletzt auf bis zu 850.000 Euro. Dem standen Einnahmen aus dem Hafenbetrieb von rund 75.000 Euro gegenüber.[8] Andererseits wurde der Hafen immer weniger genutzt: im Jahr 2000 hatte Friedrichskoog noch rund 900 Anläufe von Krabbenkuttern, 2013 waren es nur noch 104. Es wurden nur 52 t Krabben angelandet (zum Vergleich: in Büsum werden jährlich mehr als 4000 t umgeschlagen). Auf Landesebene wurde daher beschlossen, den Hafen nicht mehr zu bewirtschaften, sondern ihn zum „Erlebnishafen“ im Kreis Dithmarschen umzugestalten, deren jährliche Kosten nur noch bei 275.000 Euro lägen.[9]
Zum 1. Juni 2015 wurde der Hafen offiziell geschlossen. Den Nutzern wurde eine Duldung bis zum 30. eingeräumt; das Land Schleswig-Holstein hatte trotz aller Proteste den Sofortvollzug angeordnet.

Ölgewinnung

Vor Friedrichskoog im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer befindet sich das größte deutsche Ölfeld, die Mittelplate. Gefördert wird von einer künstlichen Insel im Watt sowie seit 2000 auch von Friedrichskoog aus. Seit 2005 ist eine Pipeline von der Bohrinsel zum Förderbetrieb Holstein in Friedrichskoog in Betrieb. Dort erfolgt die Abtrennung des Öls von den übrigen Bestandteilen (vor allem Wasser) sowie eine Abtrennung des Ölgases. Die so aufbereiteten Produkte werden über eine Leitung nach Brunsbüttel gepumpt, wo teilweise eine Verarbeitung, teilweise eine Weiterleitung zur Raffinerie Heide in Hemmingstedt erfolgt.

Windkraft

Im östlichen Teil von Friedrichskoog gab es 2010 über 50 Windkraftanlagen zur Stromerzeugung, die überwiegend mit einer Leistung von je 500 bis 600 kW und Rotordurchmessern um 40 m in der Mitte der 1990er Jahre installiert wurden. Zunehmend werden diese durch größere, leistungsstärkere Anlagen ersetzt (Repowering), wobei sich die Anzahl reduziert.

Verkehr

Friedrichskoog ist mit dem Auto am besten über die B 5 zu erreichen, die man entweder in Marne oder ein Stück weiter nördlich in Helse verlassen muss. Der Eisenbahnbetrieb an der früheren Bahnstrecke von hier über Kronprinzenkoog und Marne nach Sankt Michaelisdonn ist seit Mitte der 1970er Jahre eingestellt, die Gleisanlagen wurden mittlerweile komplett zurückgebaut. Vorher verfügte Friedrichskoog über drei Bahnstationen, die mit den römischen Zahlen I bis III benannt wurden und auch als Ortsbezeichnungen dienten. Der heute nächstgelegene Bahnhof ist in Sankt Michaelisdonn an der Marschbahn (Strecke Hamburg – Niebüll – Westerland), von dort ist Friedrichskoog per Regionalbus über Marne zu erreichen.

Literatur
Hans Michelsen: Chronik des Deich- und Hauptsielverbandes Dithmarschen. Hrsg.: Deich- und Hauptsielverband Dithmarschen. 2. Auflage. Band I: Geschichtliche Darstellung, Rechtsgrundlagen, Entstehung von Wasser- und Bodenverbänden und verbandliche Aktivitäten, Nr. 15. Hemmingstedt 2008, Kapitel 11.7 (Zur Geschichte des Friedrichskoogs). 
Weblinks
 Commons: Friedrichskoog – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Gemeinde Friedrichskoog. Amt Marne-Nordsee; abgerufen am 5. August 2012. 
Tourismus-Service Friedrichskoog: Friedrichskoog Nordsee – meer küst land. GLC Glücksburg Consulting AG; abgerufen am 5. August 2012.