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Geschichte
Matthäus Merian: Stadtansicht von 1653
Name

Der Name wird als Landschaftsbezeichnung provincia Godebuz erstmals[3] im Isfriedschen Teilungsvertrag von 1194 erwähnt, als Ortsname soll Godebuz dann 1210 verwendet worden sein.[4] Dieser Ortsname findet sich auch im Stadtsiegel von 1225. Gleichzeitig tritt auch die Schreibweise Chotebuz auf. Der Name veränderte sich in Godebusch (1358) und schließlich in Gadebusch (1514). Der altpolabische Ortsname Chotĕbuz bedeutet Ort des Chotĕbud (Personenname)[5]. Vergleichbar ist der Ortsname Cottbus, niedersorbisch Chóśebuz (zu Beginn des 13. Jh. Erwähnung als Chotebuz).

Mittelalter

Als erste Siedlung soll sich bei Gadebusch bereits im 8. Jahrhundert ein abodritischer Burgwall befunden haben, neben dem ein Dorf entstand. Beide lagen strategisch günstig auf einem Hügel in einem Sumpf- und Seengebiet. Anfang des 12. Jahrhunderts gehörte Gadebusch zum Gebiet des abodritischen Teilstammes der Polaben. 1142 belehnte Heinrich der Löwe den sächsischen Grafen Heinrich von Badewide mit dem Land der Polaben, das nach ihrem Hauptort bald als Grafschaft Ratzeburg bezeichnet wurde. An den kulturellen, wirtschaftlichen und religiösen Traditionen der Wenden änderte sich dadurch zunächst nichts. Erst im Zuge des Slawenkreuzzuges dürfte die slawische Burganlage in Gadebusch zerstört worden und anschließend eine kleine deutsche Ansiedlung als Grenzstation zum benachbarten Gebiet der Abodriten entstanden sein. Diese wurde im Herbst 1158 durch ein abodritisches Aufgebot unter Pribislaw und Wertislaw eingeäschert,[6] die mit dem erfolgreichen Überfall ihren in Lüneburg von Heinrich dem Löwen eingekerkerten Vater Niklot freipressten.[7] Im Jahr 1225 starb hier Nikolaus II., Herr zu Gadebusch durch einen Sturz von der Burg. Der Ort wurde im 12. Jahrhundert deutsch besiedelt, ebenso die beiden Ortsteile Ganzow und Möllin, die als Ganzowe und Malin im Isfriedschen Teilungsvertrag angeführt sind. Die Lage an dem Fernhandelsweg Schwerin-Lübeck begünstigte die weitere Entwicklung. Bereits im Jahr 1225 erhielt Gadebusch Stadtrechte (civis) verliehen und ist damit eine der ältesten Städte Mecklenburgs. Im Jahr 1201 fiel die Stadt an den Fürsten von Mecklenburg. 1220 wurde mit dem Bau der spätromanischen Backsteinkirche St. Jakob begonnen. Burgvogt war um 1227 der Ritter Detlef von Gadebusch. Die Parochie Gadebusch mit den damals zu ihr gehörenden Ortschaften wird 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet. Das Rathaus entstand ab 1340.

16. bis 18. Jahrhundert
Wappen von 1618

Von Beginn an hatte Gadebusch auch das Münzrecht. Besondere Bedeutung hatte die Gadebuscher Münze im 16. und 17. Jahrhundert.

Von 1570 bis ca. 1620 war Gadebusch eine Residenz der Administratoren zu Ratzeburg, obwohl Gadebusch nicht zu deren weltlichem Territorium gehörte. Das Schloss der Herzöge wurde anstelle der bereits bestehenden Burg aus dem 12. Jahrhundert im 16. Jahrhundert erbaut. Das erhaltene Hauptgebäude für den Administrator Christoph von Mecklenburg stammt von 1571. Das Rathaus wurde 1618 weitgehend erneuert. Gadebusch war eine Landstadt in Mecklenburg und bis 1918 als Teil der Städte des Mecklenburgischen Kreises auf Landtagen vertreten.

Im Großen Nordischen Krieg trafen 1712 Dänemark und Schweden in der Schlacht bei Gadebusch (auch Schlacht von Wakenstädt) aufeinander.

Hexenprozesse

In Gadebusch wurden in den Hexenverfolgungen laut einem Auszug aus dem Hexenmuseum Penzlin 37 Menschen in Hexenprozessen angeklagt, verurteilt und sogar hingerichtet. So wurde 1648 Margarete Saß auf dem Scheiterhaufen hingerichtet, ihre Schwester erlitt das gleiche Schicksal. Eine ebenfalls der Hexerei bezichtigte Frau aus der Stadt, Grete Langhof, zog den Feuerqualen den Freitod vor, erwürgte sich 1667 im Kerker.[8]

Die Stadtvertretung von Gadebusch hat am 14. Dezember 2015 die Opfer der Hexenverfolgung/Hexenprozesse rehabilitiert.[9]

Neuere Geschichte

Von den Gadebuscher Juden lebte im Februar 1942 noch eine Frau in der Stadt, die Witwe eines Nichtjuden und Mutter eines 1939 gefallenen Soldaten. Sie wurde 1944 ins KZ Theresienstadt gebracht und dort 1945 befreit.[10] Der Zweite Weltkrieg verlief für die übrige Bevölkerung glimpflich. Es fielen lediglich zwei Bomben, ohne nennenswerte Schäden anzurichten. Als am 2. Mai 1945 die British Army auf dem Weg nach Lübeck Gadebusch passierte, kam es zu einem Scharmützel. Am 13. November 1945 wurde in Gadebusch das Barber-Ljaschtschenko-Abkommen zur Grenzbereinigung zwischen Mecklenburg und Schleswig-Holstein unterzeichnet.

Im Jahre 1946 wurde der dort ansässige Verein TSG Gadebusch gegründet, der momentan in der Landesliga spielt.

Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Amts Bauhof, Buchholz bei Gadebusch, Güstow, Möllin und Wakenstädt eingegliedert.

Am 25. Juli 1952 wurde aus dem Westteil des ehemaligen Landkreises Schwerin und kleinen Gebieten des Landkreises Schönberg der Kreis Gadebusch gebildet. Er gehörte dem neu gebildeten Bezirk Schwerin an. Von 1965 bis 1988 entstand im Nordwesten ein großes Wohngebiet mit 732 Wohnungen in Plattenbauweise. Der Landkreis kam am 3. Oktober 1990 in das neu gegründete Bundesland Mecklenburg-Vorpommern innerhalb des Beitrittsgebietes zur Bundesrepublik Deutschland. Am 12. Juni 1994 wurde er aufgelöst und ging im Landkreis Nordwestmecklenburg auf. Als Kreisstadt erhielt Gadebusch verstärkt Verwaltungsfunktionen.

Ab 1991 wurde der historische Stadtkern mit dem Rathaus und der Burg auch im Rahmen der Städtebauförderung gründlich saniert.

Politik
Stadtvertretung

Die Gemeindewahlen am 25. Mai 2014 führten bei einer Wahlbeteiligung von 45,35 % (+ 2,15) zu folgender Zusammensetzung der Stadtvertretung:[11]

Partei / Liste Stimmenanteil +/− %p Sitze +/−
Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) 31,75 % − 2,37 5 − 1
Die Linke 20,69 % − 5,89 3 − 1
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 22,77 % + 11,05 4 + 2
Gadebuscher Bürgergemeinschaft (GBG) 24,79 % + 24,79 4 + 4
Alternative Bürgergemeinschaft Gadebusch (ABG) − 15,36 − 3
Bürgergemeinschaft Gadebusch (BGG) − 12,21 − 2
Gesamt 16 − 1

+/−: Abweichung zur Wahl 2009

Bürgermeister

Im November 2010 konnte sich Ulrich Howest (unterstützt von der Partei Die Linke) gegen drei Mitbewerber durchsetzen, mit 55,9 % der Stimmen wurde er wiedergewählt.[12]

Wappen

Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 133 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „In Gold: rechts ein hersehender schwarzer Stierkopf mit goldener Krone, silbernen Hörnern, aufgerissenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge, silbernen Zähnen und abgerissenem Halsfell, das bogenförmig ausgeschnitten ist und sieben Spitzen zeigt, links ein lindenartiger grüner Baum.“

Das Wappen wurde 1997 von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick neu gezeichnet.

Städtepartnerschaften

Gadebusch unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Saint-Germain-du-Puy in Zentralfrankreich
Trittau in Schleswig-Holstein
Åmål in Schweden
Czarnków in Polen
Sehenswürdigkeiten und Kultur

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Gadebusch

Rathaus
Rathaus und Stadtkirche von Gadebusch

Das Rathaus am Marktplatz wurde um 1340 erbaut. Im Jahr 1618 wurde es unter Nutzung des mittelalterlichen Gebäudes erneuert und der jetzige Hauptgiebel mit der Gerichtslaube und die Rückfront errichtet.

Stadtkirche
Ansicht der Kirche von Norden
Wollbrügger Straße

Die Stadtkirche St. Jakob und St. Dionysius, mit deren Bau ca. 1210 noch im spätromanischen Stil begonnen wurde, ist eine der ältesten Hallenkirchen der Backsteingotik im Nordwesten Mecklenburgs und gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten Norddeutschlands. Sie wurde als dreischiffige Hallenkirche angelegt. Der Turm wurde am Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet. Der Chor, der ebenfalls dreischiffig, mit stark erhöhtem Mittelschiff, errichtet wurde und die nördlichen Kapellenanbauten stammen vom Anfang des 15. Jahrhunderts. Der Triumphbogen ist leicht spitzbogig und etwas breiter als das Mittelschiff. Das rundbogige Südportal wird durch Säulen mit ornamentierten Backsteinkapitellen geschmückt. Die Marienkapelle an der Nordseite des Langhauses wurde 1420 von der schwedischen Königin Agnes gestiftet. 1955 wurde das Kirchenschiff restauriert. Dabei wurde die ursprüngliche Bemalung aus der Mitte des 13. Jahrhunderts freigelegt. Eine reiche mittelalterliche Ornamentik mit Tierdarstellungen und eine Christophorusdarstellung. Bei dieser Instandsetzung wurden auch Einbauten von 1842 entfernt, im Chor sind sie noch erhalten. Der Altar ist neugotisch mit einem Gemälde eines Karl Georg Christian Schuhmacher.

Wertvollstes Kunstwerk im Innern ist die bronzene Fünte (Taufkessel) aus dem Jahre 1450. Diese wurde in Gusstechnik gefertigt. Der Taufkessel ist mit elf ausdrucksstarken Reliefs verziert, die 21 Szenen der Passion Christi, so wie den Stifter Hinrich Koppelmann zeigen. Der Kessel wird von drei knienden Engelsfiguren getragen. Die Kanzel ist von 1607 und ist mit Schnitzereien (Christus und vier Evangelisten) verziert. Zur Inneneinrichtung gehören weiter ein großes Tafelbild aus dem 16. Jahrhundert, welches Mitglieder der schwedischen Familie zeigt, Kronleuchter aus Messing von 1582 und mehrere Wandleuchter aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Mehrere interessante Grabsteine sind in der Kirche zu sehen.

Schloss

→ Siehe: Hauptartikel Schloss Gadebusch

Das Schloss Gadebusch auf dem Schlossberg ist ein typisches Beispiel norddeutscher Backsteinrenaissance, entstanden von 1570 bis 1573 auf einer slawischen Ringwallburg.

Museen
Am 30. Juni 2006 wurde das mit viel ehrenamtlichem Engagement gestaltete Heimatmuseum in der ehemaligen Amtsscheune eröffnet.
Im Ortsteil Möllin befindet sich der gastronomisch bewirtschaftete Denkmalshof „Rauchhaus“, eine Außenstelle des Heimatmuseums.
Im Ortsteil Wakenstädt steht die „Schwedenhütte“, ein Blockhaus, gebaut im Stil einer schwedischen Soldatenhütte des 18. Jahrhunderts. Sie enthält eine kleine Ausstellung zur Archäologie der Schlacht von 1712.[13]
Geschichtsdenkmale
Grabstätten von 1942 bis 1945 auf dem Friedhof für sechs namentlich bekannte polnische Zwangsarbeiter und einen unbekannten polnischen Kriegsgefangenen, die Opfer der Zwangsarbeit wurden
Denkmal von 1975 an der Bahnhofstraße für die Opfer des Faschismus
Im Ortsteil Wakenstädt erinnert eine Denkmalanlage mit mehreren internationalen Gedenksteinen, großen Informationstafeln an die Schwedenschlacht.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Gadebusch ist von jeher in erster Linie ein lokales Handels- und Dienstleistungszentrum. Bis weit ins 20. Jahrhundert hinein war Gadebusch eine Landstadt, in der die eigene Landwirtschaft von Bürgern und Ackerbürgern eine wichtige Rolle spielte.

Die Industrie spielte und spielt eine untergeordnete Rolle. Nach dem Bau der Eisenbahn konnten sich einige Unternehmen entwickeln. Um 1960 begann man mit dem Bau eines Gewerbegebietes zwischen der Bahnstrecke und der Fernstraße nach Schwerin. Bis ca. 1990 bestanden in Gadebusch einige Betriebe der Lebensmittelindustrie (Molkerei, Großbäckerei, Teigwarenfabrik) sowie eine Schuhmanufaktur und Baubetriebe, die auch überörtlich tätig waren.

Die meisten dieser Unternehmen überstanden den wirtschaftlichen Umbruch 1990 nicht, aber es entstanden neue Unternehmen, u.a. der Fleischverarbeitung und ein Zulieferer der Autoindustrie.

Ein wesentlicher Teil der berufstätigen Bevölkerung pendelt nach Schwerin, Lübeck und Hamburg. Die Stadt erhebt den niedrigsten zulässigen Hebesteuersatz bei der Gewerbesteuer mit 200 %.

Verkehrsanbindung
Bahnhof Gadebusch

Die Bundesstraßen 104 (Lübeck–Schwerin) und 208 (Wismar–Ratzeburg) kreuzen sich in der Stadt Gadebusch. Für die B 104 wurde in den 1990er Jahren eine Umgehungsstraße gebaut. Die Bundesautobahn 20 ist 17 Kilometer entfernt und über den Anschluss Schönberg zu erreichen.

1897 eröffnete die Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn die Bahnlinie von Schwerin nach Rehna über Gadebusch. Der Bahnhof entstand etwas außerhalb der Stadt. Auf der Strecke wurde knapp 100 Jahre auch Güterverkehr betrieben. Dessen Höhepunkt wurde um 1970 erreicht, als neben dem Güterbahnhof auch ein Gleisanschluss mehrerer Unternehmen im Industriegebiet bestand. Nach Gadebusch wurden Kohle, Baustoffe, Landmaschinen und Düngemittel transportiert, während vorwiegend landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie Getreide, Zuckerrüben und Schlachtvieh abgefahren wurden. Die Bahnstrecke von Rehna bis Parchim wird heute im Personenverkehr durchgehend von der Ostdeutschen Eisenbahn betrieben.

Bildung
Gymnasium Gadebusch
Heinrich-Heine-Schule Gadebusch
Förderschule Pestalozzi
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Marie Dähnhardt (1818–1902), Max Stirners zweite Ehefrau, der er sein Hauptwerk Der Einzige und sein Eigentum (1844/45) widmete.
Johannes Küster von Rosenberg (1614 oder 1615–1685), Leibarzt von Zar Alexei I. (Russland)
Hartwig Runge (* 1938), Schlagersänger und Komponist (Künstlername: Ingo Graf)
Holger Rupprecht (* 1953), deutscher SPD-Politiker, seit 2009 Abgeordneter im Landtag von Brandenburg
Christin Stark (* 1989), Schlagersängerin
Personen, die mit Gadebusch in Verbindung gebracht werden
Agnes Karll (1868–1927), Reformerin der deutschen Krankenpflege, wurde im Familiengrab ihrer Eltern auf dem Gadebuscher Friedhof beerdigt.
Carl Theodor Körner (1791–1813), Schriftsteller und Freiheitskämpfer, gefallen in einem Forst bei Rosenow
Wolf Biermann (* 1936), deutscher Liedermacher und Lyriker. Er besuchte von 1953 bis 1955 die Schule mit Internat.
Jörg Stadler (* 1961), deutscher Schauspieler. Er besuchte von 1975 bis 1979 die Erweiterte Oberschule.
Herbert Freisleben-Liechtenstein (* 1939), Verleger für sonderpädagogische Literatur in Rimpar/Landkreis Würzburg, kaufte 2002 Schloss Gadebusch und verschenkte es 2015 an den Verein Hoffnungsgut
Literatur
Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. II. Band: Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, Neudruck Schwerin 1992, S. 456 ff. ISBN 3-910179-06-1
Weblinks
 Commons: Gadebusch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Topographia Saxoniae Inferioris:Gadebusch – Quellen und Volltexte
Gadebusch. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 6, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 824.

Literatur über Gadebusch in der Landesbibliographie MV
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Gadebusch im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.
Volker Bohlmann: Gadebusch kauft den König frei: Dokumente aus 800 Jahren Stadtgeschichte neu entdeckt. In: svz.de. Abgerufen am 19. Oktober 2016.