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Geschichte
Bis zur Gemeindegründung

Im Oktober 2006 wurden bei Bauarbeiten Reste einer Bajuwarensiedlung aus dem 6./7. Jahrhundert entdeckt.[3] Bei anschließenden Grabungsarbeiten am Mühlfeldweg im Südosten von Garching wurden auch Keramikscherben aus der Latènezeit gefunden und in etwa auf das Jahr 500 vor Christus datiert. Unabhängig davon wurde bei Bauarbeiten im Norden von Garching ein Gräberfeld aus der mittleren Bronzezeit freigelegt, das etwa 1600 vor Christus entstand.

Die erste urkundliche Erwähnung als Gouvirihhinga stammt jedenfalls aus dem Jahre 915 und findet sich in den Besitzurkunden des Klosters Tegernsee. Als 1180 Heinrich der Löwe durch Barbarossa gestürzt wurde, wurde Garching Herzogsgut der Wittelsbacher. Nach der Teilung des Herzogtums nach dem Tod von Herzog Otto II. kam das Kastenamt Kranzberg mit Garching 1255 zu Niederbayern unter Herzog Heinrich XIII. Im 15. Jahrhundert wird Garching als Hofmark mit Sonderrechten die dörfliche Selbstverwaltung betreffend aufgeführt: „Artikel des allten Herkhomens des Dorfs Garching, darauf es gefreit ist“. Nach der Wiedervereinigung von Ober- und Niederbayern 1505 unter Herzog Albrecht IV. zählte das Schergenamt Garching zum Rentmeisteramt München. Beim Bau des Schleißheimer Kanals 1688/89 unter Kurfürst Max Emanuel musste eine hoch gewölbte Brücke für die Ingolstädter Landstraße (die heutige B 13) gebaut werden, unter der die Boote mit Baumaterial für das Neue Schloss und später die höfischen Gondeln passieren konnten. Von dieser Brücke leitet der Stadtteil Hochbrück seinen Namen her. 1799 bestätigte Kurfürst Maximilian IV. Joseph letztmals unter Hinweis auf bevorstehende Reformen die Garchinger Sonderrechte.[4]

Die heutige politische Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Neuzeit

Das ländlich geprägte Garching war Teil des „Landgerichts München links der Isar“, später Landkreis München. Nach 1945 fanden zahlreiche Vertriebene aus den deutschen Ostgebieten in Garching und Hochbrück eine neue Heimat. 1957 erfolgte die Inbetriebnahme des Forschungsreaktors München („Atomei“), des ersten deutschen Forschungsreaktors, in Garching. 1977 wurde mit der Errichtung eines neuen Ortszentrums begonnen, in dem 1988 das neue Rathaus nach den Plänen von Eberhard Schunck gebaut wurde. Am 14. September 1990 wurde der Ort zur Stadt erhoben. Fünf Jahre später erfolgte mit der Inbetriebnahme der Verlängerung der Münchner U-Bahn-Linie U6 nach Garching-Hochbrück der Anschluss an das U-Bahn-Netz. Am 21. November 1997 beschloss der Stadtrat, Garching als „Universitätsstadt“ zu bezeichnen. Der Forschungsreaktor München wurde am 28. Juli 2000 um 10:30 Uhr abgeschaltet. Er wurde 2004 durch die benachbart liegende Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (Forschungsreaktor München II) ersetzt. Zum 14. Oktober 2006 wurden mit der Verlängerung der U-Bahn-Linie U6 die zwei neuen U-Bahnhöfe Garching und Garching-Forschungszentrum in Betrieb genommen.

Einwohnerentwicklung

Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges war Garching ein Dorf mit weniger als 2000 Einwohnern (1925: 850 Einwohner, 1939: 1465 Einwohner).[5] Die starke Zunahme der Einwohnerzahl in der Nachkriegszeit kam hauptsächlich durch die Ansiedlung von Vertriebenen aus den ehemals deutschen Ostgebieten, insbesondere Sudetendeutschen, die Ansiedlung zahlreicher Industriebetriebe in Garching-Hochbrück und den Ausbau des Forschungsgeländes und der Technischen Universität nordöstlich von Garching mit heute mehr als 10.000 Beschäftigten und Studenten zustande.

Politik
Bürgermeister
1946–1952: Max Hagn (CSU)
1952–1972: Josef Amon
1972–2002: Helmut Karl (SPD)
2002–2008: Manfred Solbrig (SPD)
2008–2014: Hannelore Gabor (CSU)
2014–heute: Dietmar Gruchmann (SPD)
Stadtrat

Der Stadtrat von Garching besteht aus 24 Mitgliedern, er wurde am 16. März 2014 gewählt.[6]

CSU 7 Sitze
SPD 6 Sitze / (Werner Landmann wechselt zu Bündnis90/Grüne[7])
Bündnis 90/Die Grünen 4 Sitze
Bürger für Garching 3 Sitze
Unabhängige Garchinger 3 Sitze
FDP 1 Sitz
Wappen

Das Wappen Garchings wurde 1967 erstellt und ist zweigeteilt. Die obere Hälfte steht für das historische Garching mit zwei grünen Kiefern, die die Garchinger Heide symbolisieren, sowie einem roten Rad, das als Symbol für die heilige Katharina, die Patronin der alten Garchinger Kirche, als auch für die alte Poststation steht. In der unteren Hälfte des Wappens steht der Forschungsreaktor München, der als erste Einrichtung auf dem Garchinger Forschungsgelände gegründet wurde, für das moderne Garching.

Städtepartnerschaft

Garching bei München unterhält Partnerschaften mit der norwegischen Gemeinde Lørenskog (seit 1974) und mit der sächsischen Stadt Radeberg (seit 1995).

NordAllianz

Garching ist Mitglied in der NordAllianz – Metropolregion München Nord.

Kultur und Infrastruktur
Kultur

In Garching gibt es ein umfangreiches Kulturangebot des städtischen Kulturreferates, der Stadtbücherei, der Volkshochschule, der städtischen Musikschule sowie zahlreicher kulturschaffender Vereine mit unterschiedlichsten Theateraufführungen, Konzerten und anderen Veranstaltungen. Die meisten Veranstaltungen finden im Bürgerhaus oder im Theater im Römerhof statt.[8]

Baudenkmäler
alte Pfarrkirche St. Katharina
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Garching bei München
Siehe auch: alte Pfarrkirche St. Katharina
Sport

Am Garchinger See befindet sich ein Sportgelände mit dem „Stadion am See“, einem Leichtathletikstadion (4 × 400 m Tartanbahn), zusätzlichen Fußballplätzen sowie einer Tennisanlage mit 13 Tennisplätzen im Freien und 4 Hallentennisplätzen. Des Weiteren gibt es hier eine Skateranlage und einen Beachvolleyballplatz.
Im Stadion am See trägt der VfR Garching seine Heimspiele in der Regionalliga Bayern aus.

Etwa 700 Meter Luftlinie weiter südlich befindet sich eine weitere Sportanlage mit einer im Jahr 2011 eröffneten Dreifachturnhalle[9] mit einem 60 m Sprinttunnel (Tartanbelag), Kraftraum, Kletterturm sowie zwei Gymnastikräumen. Des Weiteren befinden sich hier einige Fußballplätze, ein Baseballfeld und weitere Beachvolleyballplätze. Die lokalen Sportvereine benutzen auch die Sporthallen der Garchinger Schulen.

Am Südwestrand des Ortsteils Hochbrück wurde für die Olympischen Sommerspiele 1972 die Olympia-Schießanlage errichtet, die auch heute noch vom Bayerischen Sportschützenbund zu Übungs- und Wettkampfzwecken benutzt wird.

Natur

Etwa einen Kilometer nordwestlich von Garching liegt das Erholungsgebiet Garchinger See mit Bademöglichkeit, Liegewiesen, Grillplatz und verschiedenen Sportanlagen. Am Garchinger See befindet sich auch eine Wachstation des DLRG-Ortsverbandes München-Oberföhring, die an den Wochenenden in der Badesaison besetzt ist.

Rings um den bebauten Kern von Garching befinden sich ausgedehnte abwechslungsreiche Wald- und Heideflächen (Isarauen, Fröttmaninger Heide, Mallertshofer Holz, Garchinger Heide, Echinger Lohe), von denen einige als Naturschutzgebiet eingestuft sind. Garching ist Mitglied im Heideflächenverein, der die charakteristische Heidelandschaft im Münchener Norden sichern soll.

Am östlichen Stadtrand befindet sich der „Mühlenpark“, wo auf dem Gelände einer ehemaligen Wassermühle ein Biergarten angelegt wurde. In unmittelbarer Nähe befinden sich ein ausgedehnter öffentlicher Obstgarten und ein Waldlehrpfad entlang der Isarauen.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jedes Jahr in der Woche vor dem zweiten Sonntag im Juli findet die „Garchinger Bürgerwoche“ statt. Während der Woche gibt es verschiedene kulturelle, sportliche oder gesellschaftliche Veranstaltungen. Zum Ende der Bürgerwoche findet ein dreitägiges Straßenfest rund um das Garchinger Zentrum statt. Der beliebte Festumzug durch Garching, auf dem sich Garchinger Vereine und Institutionen der Bevölkerung fantasievoll präsentieren konnten, fand 2010 nicht statt, da die Stadt keinen geeigneten Festplatz zur Verfügung stellen konnte. Der Versuch der Verwaltung, den Festumzug endgültig zu streichen, scheiterte am Veto des Stadtrats, der am 22. Februar 2011 geschlossen gegen die Bürgermeisterin für die Beibehaltung des Festumzugs stimmte.[10] Seit dem Jahr 2012 findet der Festumzug vor dem neu gestalten Stadtlauf, der Garchinger Runde, am 1. Sonntag der Bürgerwoche statt.[11]

An einigen Adventswochenenden findet auf dem Bürgerplatz ein Christkindlmarkt statt, der von einem Kunsthandwerkermarkt im Bürgerhaus begleitet wird.

Alle zwei Jahre werden in der Fußgängerzone und im Bürgerhaus die „Garchinger Herbsttage“ ausgerichtet, eine Gewerbeschau gepaart mit einem Unterhaltungsprogramm.

Jeden Mittwochnachmittag wird auf dem Bürgerplatz ein Wochenmarkt abgehalten. Samstagvormittags findet auf dem Rathausplatz ein Bauernmarkt mit heimischen Erzeugnissen statt, der häufig von besonderen Aktionen begleitet wird.

Wirtschaft und Infrastruktur

Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war Garching ein von Landwirtschaft geprägtes Dorf ohne nennenswerte Gewerbebetriebe.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entstand im Ortsteil Hochbrück im Westen von Garching ein neues Gewerbegebiet, dessen Keimzelle die Heidenheimer Firma Voith bildete. Inzwischen sind hier zahlreiche Industriebetriebe angesiedelt, z. B. Zeppelin Baumaschinen mit Caterpillar, SÜSSMicroTec, M-Braun Inertgas-System und BMW.

Nahe dem Garchinger Ortsteil Hochbrück ist das Zentrale Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr München angesiedelt.

Im Nordosten der Stadt entwickelte sich seit den 1950er Jahren rund um den ersten deutschen Forschungsreaktor ein Campus mit zahlreichen universitären und privatwirtschaftlichen Instituten (siehe weiter unten).

Atomei (FRM I) und FRM II im Hintergrund
Schulen und Bildungseinrichtungen
Schulen
Grundschule West
Grundschule Ost
Grundschule Hochbrück
Mittelschule Garching
Werner-Heisenberg-Gymnasium Garching (WHG)
Andere Bildungseinrichtungen
Musikschule
Volkshochschule im Norden des Landkreises München e.V.
Universitäten und Forschungseinrichtungen

Im Nordosten Garchings befindet sich der Ortsteil Hochschul- und Forschungszentrum, in dem viele universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen angesiedelt sind. Die Keimzelle dieses Geländes bildeten 1957 der erste deutsche Forschungsreaktor FRM-I und 1960 das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik. Zurzeit sind auf dem Forschungsgelände etwa 13.000 Studenten und 6.000 Angestellte beschäftigt.

Neben dem Forschungsreaktor München (in Betrieb 1957–2000) sowie dem Nachfolger, die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (in Betrieb seit 2004) befinden sich hier die Fakultäten für Maschinenwesen, Mathematik, Informatik, Chemie, Physik und das Institut für Medizintechnik der Technischen Universität München (TUM) sowie einige Lehrstühle der Sektion Physik der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Beide Universitäten betreiben hier zusammen einen Teilchenbeschleuniger.

Ferner finden sich hier die Max-Planck-Institute für Astrophysik, für Extraterrestrische Physik, für Plasmaphysik sowie für Quantenoptik. Garching ist weiterhin „Korporativ Förderndes Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.[12]

Hinzu kommen außerdem die Europäische Südsternwarte (ESO), die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS), das Institut für Sicherheitstechnologie (ISTec), das Walther-Meißner-Institut für Tieftemperaturforschung (WMI) der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, das Walter-Schottky-Institut (WSI) für Halbleiterphysik, das Bayerische Zentrum für Angewandte Energieforschung (ZAE Bayern), die Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (bis 2010), eine Abteilung des European Fusion Development Agreement (EFDA) sowie bis Ende 2006 die europäische Abteilung des Kernfusionsreaktors ITER.

Auch die beiden Exzellenzcluster „Cognition for Technical Systems“ und „Origin and Structure of the Universe“, an denen die TU München beteiligt ist, haben ihren Sitz auf dem Garchinger Forschungsgelände.

Am 28. Juni 2004 eröffnete General Electric sein europäisches Forschungszentrum in Garching. Dort sind derzeit 120 Forscher beschäftigt. Schwerpunktaktivitäten sind erneuerbare Energien, Energietechnik, Turbomaschinen, Verbundwerkstoffe, Instrumente und Kontrollsysteme, sowie Medizintechnik.

Im Mai 2006 wurde der Umzug des Leibniz-Rechenzentrums von der Innenstadt Münchens nach Garching abgeschlossen. Dort ist in einem technologisch einzigartig innovativen Technikgebäude mit Hochleistungsklimatisierung eines der weltweit leistungsfähigsten Rechenzentren inklusive der Netzinfrastruktur für den Hochschulstandort München installiert.

Ebenso befindet sich seit 1962 auf dem Gelände des Max-Planck-Institut für Plasmaphysik das Rechenzentrum Garching (RZG), das seit 2015 unter dem Namen Max-Planck Computing & Data Facility (MPCDF) firmiert.[13]

Am Rand des Forschungsgeländes steht eine Speicherbibliothek der Bayerischen Staatsbibliothek.

Atmosphärisch zeichnet sich der Campus durch die Isolation der einzelnen Fakultätsgebäude, den Mangel an Einkaufsgelegenheiten und die Nutzung des Innenbereichs als Pendlerparkplatz aus.

Verkehr
Straßenverkehr

Die Staatsstraße 2350 (ehemals Bundesstraße 11) durchquert das Stadtgebiet in Nord-Süd Richtung, die Bundesstraße 471 in Ost-West Richtung. Zusätzlich tangiert die Bundesstraße 13 Garching im Westen. Seit November 2006 besteht eine kommunale Umgehungsstraße, die von der ST 2350 im Norden Garchings nach Garching-Hochbrück führt.

Die Bundesautobahn 9 (Berlin–Nürnberg–München) verläuft in wenigen hundert Meter Abstand parallel zur ST 2350 und begrenzt die Stadtentwicklung in Richtung Westen. Etwa 1980 wurde die Anschlussstelle Garching/Nord eröffnet, um die Stadt vom Durchgangsverkehr zu den Forschungsinstituten zu entlasten. 1992 wurde die Bundesstraße 471 einschließlich der Anschlussstelle Garching/Süd von der Wohnbebauung weg weiter nach Süden verlegt.

Garching ist bayernweit aus den Verkehrsnachrichten bekannt: Der morgendliche Pendlerstau auf der A9 erstreckt sich typischerweise von München-Frankfurter Ring bis nach Garching. Der Stauatlas der DIHK von 2009 verzeichnet die Abschnitte Garching-Süd—Kreuz München-Nord sowie Garching-Nord—Garching-Süd als die am stärksten bzw. drittstärksten belasteten Strecken in Bayern, mit einer Überschreitung der durchschnittlichen täglichen Verkehrsdichte von mehr als 40 %.[14] Zur Entlastung wurden an mehreren Stationen der U6 Park&Ride-Möglichkeiten geschaffen: neben dem Großparkhaus in Fröttmaning und großen Parkplätzen in Garching-Hochbrück in begrenztem Umfang auch auf dem Forschungs- und Hochschulcampus.

Eisenbahn

Garching ist die einzige Nachbarstadt Münchens, die keinen direkten Eisenbahnanschluss hat – mit Ausnahme des BMW-Auslieferungslagers im Ortsteil Hochbrück.[15] Der nächste Bahnhof befindet sich in der Nachbargemeinde Ismaning an der Bahnstrecke München Ost–München Flughafen (Kursbuchstrecke 999.8), die von der Linie S8 der Münchner S-Bahn (Herrsching–München–Ismaning–Flughafen) befahren wird. Das ist auch einer der Gründe, weshalb man sich entschloss, die Münchner U-Bahn-Linie U6 nach Garching zu verlängern.

U-Bahnhof Garching
Nahverkehr

Garching ist in das Tarifsystem des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV) integriert. Der ÖPNV in Garching wird hauptsächlich von der U-Bahnlinie U6 (Klinikum Großhadern – Harras – Marienplatz – Münchner Freiheit – Fröttmaning – Garching-Hochbrück – Garching-Forschungszentrum) getragen, die seit dem 14. Oktober 2006 von Garching-Hochbrück über die Garchinger Stadtmitte zum Forschungszentrum im Nordosten der Stadt verkehrt. Somit ist Garching die einzige Kleinstadt Bayerns, die über einen U-Bahn-Anschluss verfügt. Der Bau der U-Bahn in Garching geht im Wesentlichen darauf zurück, dass Garching im Gegensatz zu den meisten anderen Nachbarorten Münchens keinen S-Bahnanschluss hat. Außerdem war der steigende Verkehr zum Garchinger Forschungszentrum durch Omnibuslinien auf Dauer nicht mehr zu leisten.

In einer Machbarkeitsstudie untersuchte die MVG eine Verlängerung der Münchner U-Bahnlinie U6 vom derzeitigen Endhaltepunkt Garching-Forschungszentrum zum Neufahrner S-Bahnhof. Während die Studie den Erwartungen entsprechend aufzeigte, dass diese Planungen keinen Ersatz für eine Schnellbahn- bzw. Express-S-Bahnverbindung zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Flughafen darstellt, kam sie doch zu dem Ergebnis, dass die Vernetzung von U6 und S1 viele Vorteile bringen würde. So wurde neben den Fahrzeitgewinnen zum Flughafen ab der U6-Haltestelle Universität vor allem die Erreichbarkeit der Allianz-Arena vom Flughafen aus und die Verbindung der Standorte Garching und Freising-Weihenstephan der TU München hervorgehoben.

Weiterhin ist Garching durch zahlreiche Omnibuslinien gut erschlossen. Neben der Garchinger Stadtbuslinie 290 verkehren einige Regionalbuslinien, die Verbindungen zu den Nachbarorten herstellen (Stand Dezember 2014):

219: Garching-Hochbrück – Unterschleißheim
230: Garching-Forschungszentrum – Garching – Ismaning
290: Hochbrück – Garching-Hochbrück – Businesscampus – Garching – Breslauer Str. – Römerhofweg – Strassäcker
292: Garching-Forschungszentrum – Garching – Garching-Hochbrück – Oberschleißheim – Sonnenstr.
294: Garching-Hochbrück – Neuherberg – Am Hart
690: Garching-Forschungszentrum – Neufahrn – Eching
695: Garching-Hochbrück – Eching – Kirchdorf a. d. Amper

Der Ortsteil Dirnismaning wird lediglich durch drei Fahrten der Linie 181 am frühen Morgen und nach Mitternacht bedient.

Ab 2019 ist Garching über den Münchner Radschnellweg mit München bzw. Unterschleißheim verbunden.[16]

Literatur
Dietmar Gruchmann (Hrsg.): 1100 Jahre Garching: 915–2015, Festschrift, wir feiern 1100 Jahre Garchinger Geschichte, herausgegeben von Stadtverwaltung Garching, Garching bei München 2015, DNB 1070361402.
Weblinks
 Commons: Garching bei München – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Homepage der Stadt
Webseite des Hochschul- und Forschungszentrum (gestaltet durch die TU München)
Eintrag zum Wappen von Garching bei München in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Garching bei München: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,66 MB)