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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Garding nicht vorenthalten.

Geschichte

Garding existierte wahrscheinlich schon vor der Kirchgründung im Jahre 1109 mit ähnlichem Namen. Der Ort selbst wurde um 1187 in einer Urkunde des Erzbischofs von Lund erstmals namentlich genannt. 1231 erwähnt das Waldemar-Erdbuch Giaethningheret, die Gardingharde. 1300 wurde der Ort als Gherdinghe erwähnt, außerdem tauchten die Schreibweisen Gerdingen (1438) und Gardingk (1509) auf. Diese unterschiedlichen Schreibweisen können auch mit der Entwicklung der Umgangssprache in Garding und auf Eiderstedt zusammenhängen.

Seit 1575 gibt es einen Wochenmarkt, der bis heute jeden Dienstag abgehalten wird.

Das Stadtrecht erhielt Garding − verliehen von Johann Adolf (Schleswig-Holstein-Gottorf) − am 12. Oktober 1590, etwa zur selben Zeit wie Husum (1603) und Tönning (1590).

Jahrhundertelang besaß Garding einen Hafen, der das Stadtbild prägte und das Wirtschaftsleben bestimmte. Als Hafenstadt hatte Garding nach Fertigstellung der Norder- und Süderbootfahrt um 1612 über die Häfen Katingsiel und Tönning fast bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts Handelsverbindungen nach England und anderen Ländern. Der Hafen selbst wurde 1912 zugeschüttet.

Garding mit der Süderbootfahrt um 1895

Bahnhof Garding um 1900

Von 1867 bis 1959 war Garding Sitz eines Amtsgerichts.

Zum 1. Januar 2006 gab die Stadt Garding ihre Amtsfreiheit auf und trat dem Amt Eiderstedt bei.

Politik
Stadtvertretung
Seit der Kommunalwahl 2008 hatte die CDU acht Sitze, die SPD fünf und die Wählergemeinschaft WI80 sowie der SSW je zwei Sitze in der 17-köpfigen Stadtvertretung.
Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2013 kam die CDU auf 44,9 % der abgegebenen Stimmen und auf acht Sitze. Die SPD erreichte mit 40,9 % sieben Sitze. Zwei Sitze entfielen auf den SSW mit 14,3 %. Die Wahlbeteiligung betrug 47,2 Prozent.[2]
Bürgermeister

Für die Wahlperiode 2013–2018 wurde Ranjet Biermann (CDU) erneut zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt[3], legte dieses Amt und auch sein Mandat jedoch zum 19. Januar 2015 nieder. Am 26. Februar 2015 wurde in der 425-jährigen Geschichte der Stadt Garding erstmals eine Frau, Andrea Kummerscheidt, zur Bürgermeisterin der Stadt Garding gewählt.

Wappen

Das Wappen wurde am 30. Dezember 1963 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau, unten begleitet von einem goldenen Abendmahlskelch, das golden nimbierte silberne Gotteslamm, mit dem rechten Vorderfuß die geschulterte Siegesfahne haltend: An goldener, oben in ein Kreuz auslaufender Stange ein silbernes, in zwei Zipfel endendes Banner mit rotem, durchgehendem Kreuz.“[4]

Garding, Vorort der ehemaligen Landschaft Everschop inmitten der Halbinsel Eiderstedt, wurde 1590 zur Stadt erhoben. Schon das erste Stadtsiegel von 1589 zeigt das Gotteslamm. Die Herkunft dieses Siegelbildes, das eigentlich kirchlicher Herkunft ist und auf ein Salvatorpatrozinium (Salvator = Heiland = Christus) hinweist, ist unbekannt. Die überlieferten Patrone der Gardinger Kirche sind Bartholomäus und Christian. Anstelle des üblichen Kreuzes enthält die Fahne über dem Lamm die Buchstaben SOG (wohl: Sigillum Oppidi Gardingensis). Bis 1963 gebrauchte die Stadt das Siegelbild ohne Wappenschild. Die heraldische Überarbeitung versetzte den Kelch in den vom Boden befreiten Schildfuß.

Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker Willy „Horsa“ Lippert gestaltet.

Flagge

Die Flagge wurde am 6. September 1965 genehmigt.

Die Flagge von Garding ist blau und zeigt im Liek das weiße Lamm und den gelben Kelch des Wappens, im fliegenden Ende vier goldene Balken.

Stadtbild

Die Altstadt ist um die Kirche herum gruppiert, auf die die Straßen sternförmig zulaufen. Die St.-Christians-/St.-Bartholomäus-Kirche steht in Gardings Ortsmitte auf einer elf Meter hohen Warft, der höchsten Erhebung Eiderstedts. Der Kirchturm ist noch heute der höchste Punkt Eiderstedts und diente lange als Seezeichen.

Die Kirche geht auf die 1117 errichtete einschiffige, kreuzförmige Backsteinkirche St. Christian zurück.[5] Sie war ursprünglich den Heiligen Maria Magdalena, Christian und Bartholomäus geweiht. Die Kirche wurde im Zeitraum von 1483 bis 1488 zu einer zweischiffigen gotischen Hallenkirche umgebaut,[6] wobei ein Schiff den männlichen und ein Schiff den weiblichen Gottesdienstbesuchern diente.

Das Gehäuse der Orgel, der gotische Orgelprospekt von 1512, ist der älteste Nordeuropas[7] oder Norddeutschlands.[8] Das ehemals gotische hohe, spitze Dach der Kirche wurde bei einer Renovierung 1854 durch ein besser in die Landschaft passendes und vor allem weniger windanfälliges, niedrigeres ersetzt.

Nachdem Hermann Tast 1524 noch auf dem Marktplatz die erste Reformationspredigt Eiderstedts gehalten hatte, setzte sich die Reformation durch Christian III. von Dänemark bis 1527 in der Region durch. Sichtbar ist dies in der Kirche an der zerschlagenen Altarplatte mit der Aufschrift „Hic sunt reliquiae reconditae“ (Hier sind die Reliquien aufbewahrt).

1563 baute die Gemeinde in der Kirche eine Kanzel. Sie ist heute die älteste Kanzel Eiderstedts und wurde mit ihrem sechseckigen Grundriss zum Vorbild fast aller anderen Kanzeln im Lande. Das älteste Uhrwerk Schleswig-Holsteins war früher mit einem Uhrschlagmännchen und einer St.-Georgs-Figur, die mit einem Drachen kämpft, verbunden. Der dreiflügelige Gemäldealtar, das „Hauptwerk des Manierismus in Schleswig-Holstein“[7], schuf der niederländisch-tönninger Maler Marten van Achten, der später Hofmaler am Schloss Gottorf wurde.

St.-Christian-Kirche

Turm der Kirche

Blick zum Altar

Blick nach Westen

Altar von Marten van Achten

Gotisches Gewölbe

Taufstein

Deckel der Taufe

Orgel mit gotischem Gehäuse

Renaissance-Kanzel

Am Platz neben der Kirche befinden sich das Theodor-Mommsen-Museum, das heute das Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde ist, sowie das „Alte Rathaus“. Dieses Gebäude ließ Johann Ingwersen 1825 erbauen. Ingwersen war der letzte Staller Eiderstedts, ein dänischer Beamter, der sowohl die administrativen Geschäfte, das Steuerwesen aber auch die Judikative in seiner Person vereinigte und im Namen des Herzogtums ausübte. Ingwersen lebte in diesem Haus bis 1885, sieben Jahre später kaufte es die Stadt Garding und richtete dort ihr Rathaus ein. Mittlerweile steht es auch in dieser Funktion leer, weil der Sitz des Bürgermeisters in das Amt Eiderstedt in die Welter Straße verlegt wurde. Das Rathaus wurde 2005 zu einem Kulturzentrum umgebaut, in dem u.a. der Heimatbund mit Archiven und der Künstlerbund „Kunstklima“ mit Ausstellungsräumen untergebracht sind.[9]

Sehenswürdigkeiten

In der Liste der Kulturdenkmale in Garding stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Kultur
Veranstaltungen

Seit 1975 findet jährlich Ende Juli ein Spezialitätenmarkt der Eiderstedter Landfrauen rund um die Kirche statt. Neben Delikatessen aus Eiderstedt runden kunsthandwerkliche Angebote den Markt ab.

Die „Musikantenbörse“, eine Musikveranstaltung, findet an insgesamt acht Dienstagabenden im Juli und August statt.
Innerhalb der Konzertreihe „Musik in den Kirchen Eiderstedts“ finden während der Sommermonate in der St.-Christian-Kirche im Zentrum Gardings laufend Konzerte (Klassik und Jazz) auswärtiger Musiker statt.

Im „Alten Stallerhaus“ stellt die Künstlergruppe „Kunstklima“ permanent in wechselnden Ausstellungen Arbeiten ihrer Mitglieder vor.

Sport

Der TSV Garding von 1865 e.V. bietet mit den Sparten Fußball, Handball, Tischtennis, Turnen, Herzsport, Nordic-Walking, Sportabzeichen und Schwimmen eine breite Palette für Aktivitäten an. Die Fußballsparte bildet gemeinsam mit dem Tönninger SV die Spielgemeinschaft (SG) Eiderstedt. Als Sportstätten werden die Dreilandenhalle, zwei Schulturnhallen, ein Sportplatz sowie zwei Übungsplätze genutzt.

Persönlichkeiten
Mommsen-Büste vor der Gardinger Kirche
Söhne und Töchter der Stadt
Alexander Friedrich Wilhelm Preusser (1799–1885), schleswig-holsteinischer Oberappellationsgerichtsrat und Politiker
Theodor Mommsen (1817–1903), Historiker und Nobelpreisträger; seit 1895 Ehrenbürger der Stadt Garding (Dauerausstellung im Gemeindehaus)
Tycho Mommsen (1819–1900), Schriftsteller und Gymnasialdirektor
Christian Adolf Wallichs (1831–1922), Reichstags- und Landtagsabgeordneter
Richard Petersen (1865–1946), Ingenieur, technischer Leiter beim Bau der Wuppertaler Schwebebahn
Jakob Peters (1873–1949), Agrarwissenschaftler; Tierzuchtdirektor und Rinderzüchter
Johannes Jessen (1880–1945), Geistlicher und Übersetzer der Bibel ins Niederdeutsche
Rolf Büttner (* 1949), Gewerkschafter
Peter-Jürgen Boock (* 1951), Schriftsteller und Ex-RAF-Terrorist
Mit Garding verbunden
Hans-Alwin Ketels (1913–2017), Landwirt und Politiker (CDU); lebte in Garding
Knut Kiesewetter (1941–2016), Sänger und Musiker; wuchs in Garding auf
Otto Beckmann (* 1945), Maler, Zeichner und Grafiker; baute ab 1971 die Mühle Emanuel in Garding wieder auf
Ingo Kühl (* 1953), Maler, Bildhauer und utopischer Architekt; hatte von 1980 bis 1994 ein Atelier in Garding
Literatur
400 Jahre Stadt Garding. Blick in die Geschichte. Lühr & Dircks, St. Peter-Ording 1990, ISBN 3-921416-51-5.
Hans-Walter Wulf: Kirchen in Eiderstedt. Lühr & Dircks, St. Peter-Ording 1981, ISBN 3-921416-13-2.
Weblinks
 Commons: Garding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Garding