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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Geisenheim nicht vorenthalten.

Geschichte

Geisenheim wurde 772 erstmals urkundlich erwähnt, gehörte seit dem Mittelalter zum Erzbistum Mainz, später zum Herzogtum Nassau, zum Königreich Preußen und zum Land Hessen. Seit 1864 besitzt Geisenheim Stadtrechte.

Während der NS-Zeit wurde am 26. September 1944 in den Werkshallen der Maschinenfabrik Johannisberg GmbH in Geisenheim ein Außenkommando des KZ Natzweiler-Struthof eingerichtet, um die hierhin ausgelagerte Rüstungsproduktion der Friedrich Krupp AG aufrechtzuerhalten. Am 12. Dezember 1944 kamen die ersten weiblichen KZ-Häftlinge nach Geisenheim. 200 Frauen wurden in Baracken untergebracht. Das Lager lag zwischen der Bahnlinie Rüdesheim-Wiesbaden, der Winkeler Straße und der Tankstelle Reutershan. Die Mehrzahl der Häftlinge waren polnische Jüdinnen, die aus dem Ghetto Lodz stammten und zuvor im KZ Auschwitz als „arbeitsfähig“ selektiert worden waren. Am 18. März 1945 mussten die Frauen einen Marsch nach dem Dachauer KZ-Außenlager Allach in München antreten. Dort wurden sie schwer misshandelt und schließlich Anfang Mai von US-Amerikanern befreit.[6] Auch gab es auf dem Werksgelände ein firmeneigenes Lager mit 25 sowjetischen Kriegsgefangenen (Stand 1943).[7]

Historische Namensformen

In historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt:[8]

Gisenheim (772)
Gysenheim (788)
Gisenheim (776–796 (789/94?))
Gysenheim (954–984)
Gysinheim (1107)
Gysenheim (1108)
Gisenheim (1128)
Gisenheim (1133–1137)
Gisenheim (1144)
Gisenheim (1215)
Gysinheym (1350)
Gysenheym (1408)
Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 31. Dezember 1971 auf freiwilliger Basis die zuvor selbstständige Gemeinde Johannisberg[9] und am 1. Januar 1977 per Gesetz die zuvor selbstständige Gemeinde Stephanshausen nach Geisenheim eingegliedert.[10]

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[11] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[12][13]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

     

Insgesamt 37 Sitze SPD: 11 Grüne: 4 FDP: 3 CDU: 12 ZfB: 7

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,4 12 37,0 14 39,7 15 38,2 14
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,4 11 32,8 12 35,0 13 36,6 14
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,3 4 18,3 7 8,9 3 10,7 4
FDP Freie Demokratische Partei 9,2 3 12,0 4 13,2 5 11,0 4
ZfB Zeit für Bürger 17,7 7
FWG Freie Wähler Geisenheim und Ortsteile 3,3 1
REP Die Republikaner 3,5 1
Gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 46,7 45,3 41,8 47,6

Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Geisenheim neben dem Bürgermeister zehn ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister ist seit 2017 Christian Aßmann.[14] Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren

1992 bis 2010 Manfred Federhen[15]
2010 bis 2017 Frank Kilian
Wappen

Nach der Gebietsreform von 1972 wurde 1977 auch das Wappen der Stadt angepasst. Die beiden „alten“ Mainzer Räder wurden durch die Johannisberger-Version des Mainzer Rades (oben) und durch den Stephanshausener Drachen (unten) ersetzt.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Geisenheim unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Szerencs in Ungarn,
Puligny-Montrachet in Frankreich,
Chauvigny in Frankreich und
Trino in Italien.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Rathaus Geisenheim
Rheingauer Dom in Geisenheim
Villa Monrepos
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Geisenheim

Direkt vor dem Rathaus steht die große Linde, ein Symbol der Stadt. Diese Winterlinde[16] ist vermutlich 700 Jahre alt. Sie wurde in den 1970er Jahren durch Krankheit ihrer oberen zweiten Laubkrone beraubt. Im Juli findet das Lindenfest mit der Stunde der Heimat in den Straßen zwischen Dom und Rathaus statt.

Am Pfefferzoll wurde von vorbeifahrenden Schiffern Zoll in Form des damals wertvollen Gewürzes verlangt. Das kleine Haus mit dem schönen Erker steht heute über 200 Meter vom Rhein entfernt im Südosten der Altstadt.

Bauwerke
Rheingauer Dom, neugotische Doppelturmfassade aus dem 19. Jahrhundert, Langhaus und Chor aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts, bedeutende Grabmäler und reiche Innenausstattung, bekannte Stumm-Orgel aus dem 19. Jahrhundert
Evangelische Kirche, Neuromanik, 1891–1897 nach Plänen des Architekten Ludwig Hofmann erbaut.
Alte Werkshalle der Maschinenfabrik Johannisberg Geisenheim (MJG), bedeutendes Industriedenkmal der langjährigen Maschinenbau-Tradition in Geisenheim.
Kronberger Hof, ehemaliger Adelshof aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts
Eberbacher Hof, ehemaliger Wirtschaftshof des Klosters Eberbach und Elternhaus des Architekten Philipp Hoffmann
Bachelin-Haus, ehemaliges Wohnhaus der Familie Bachelin, entstanden um 1695. Im Hauptwohnraum handgemalte Papiertapete aus den Jahren 1822/23. Älteste in einem bürgerlichen Haus bekannte handgemalte Tapete Deutschlands.[17]
Schlösser

Im Westen und Osten der Stadt stehen alte Schlösser und Palais:

Das 1550 erbaute Schloss Schönborn (ehemaliger Stockheimer Hof) steht am Bahnhof inmitten eines Weinbergs und ist ein beliebtes Fotomotiv. Es gehört noch heute den Grafen von Schönborn-Wiesentheid, die das Erdgeschoss und den 1. Stock für Feierlichkeiten zur Verfügung stellen.
Palais Ostein, Sommerresidenz des letzten Grafen von Ostein; hufeisenförmige Anlage aus dem 18. Jahrhundert, um 1811 wurde der prachtvolle Mittelbau wegen Gütertrennung niedergelegt. Heute im Eigentum der St. Ursula-Schule.
Villa Monrepos, repräsentatives Gebäude in einem großen Park, Erbauer Eduard von Lade (Gründer der Forschungsanstalt), errichtet im 19. Jahrhundert.
Schloss Kosakenberg (ehemaliger Ingelheimer Hof), Anlage oberhalb des Bahnhofes, aus dem 17. Jahrhundert, heute Weingut
Zwierleinsches Palais, des deutschen Jurists und Politikers Hans Constantin von Zwierlein (1802–1863), oberhalb von Schloss Kosakenberg gelegen, durch mehrfache Umbauten dient es heute als Mehrfamilienhaus, der barocke Park ist einem Wohnviertel gewichen.
Sport
Rheingaustadion mit Rasenplatz und Kunststoffleichtathletikanlagen (Kellersgrube)
Rheingaubad (Hallenbad)
Regelmäßige Veranstaltungen
Rheingau Musik Festival im Schloss Johannisberg (und im gesamten Rheingau)
Am Wochenende vor Christi Himmelfahrt (Vatertag): Besser als nix! Das Festival
drittes Wochenende im Juli: vier Tage Geisenheimer Lindenfest mit der Stunde der Heimat am Montag
erstes Wochenende im August Sommernachtsfest in den Rheinanlagen
erstes Wochenende im September in ungeraden Jahren: Tage der offenen Tür der Forschungsanstalt Geisenheim
zweites Wochenende im September: Wein- und Sektfest Schloss Johannisberg
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Geisenheim weist neben einer hohen Dichte an Bildungs- und Forschungseinrichtungen ebenso eine leistungsfähige und stabile Wirtschaftsstruktur auf. Neben zahlreichen örtlichen Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben haben auch einige international agierende Industrieunternehmen ihren Sitz in Geisenheim. Somit ist Geisenheim auch als Handels- und Industriestandort bedeutsam. Einschnitte ergaben sich durch die Abwanderung des großen Arbeitgebers MAN Roland Druckmaschinen-AG. Die örtliche Wirtschaft entwickelt sich seit Jahren wieder stabil und positiv.

Ansässige Unternehmen

In Geisenheim hat die Ferrostaal Industrieanlagen GmbH (ehem. Fritz Werner Werkzeugmaschinen) ihren Sitz, die wiederum ein Tochterunternehmen des Essener Ferrostaal-Konzerns ist. Die Wachendorff-Unternehmensgruppe beschäftigt ungefähr 470 Mitarbeiter und ist international führend bei Automatisierungstechnik und Steuerung. Das Familienunternehmen Erbslöh entwickelt und vertreibt Produkte für die Getränkeveredelung und -behandlung. Im Zuge einer fortlaufenden Expansion siedelte sich 2009 die GAT (Gesellschaft für Antriebstechnik mbH) in Geisenheim an. In der alten Werkshalle, dem ehemaligen Sitz der MAN Roland Druckmaschinen-AG siedelte sich im Jahre 2012 ein Unternehmen an, das auf Kunststoff-Recycling spezialisiert ist. In Geisenheim befindet sich weiterhin das Kino „Linden-Theater“, das heute durch eine gemeinnützige Gesellschaft als Integrationsbetrieb im Sinne der beruflichen Wiedereingliederung betrieben wird.

In Geisenheim, kurz vor Rüdesheim am Rhein, befindet sich zudem das Rheingau-Bad, das einzige Hallenbad im Rheingau.

Verkehr

An Geisenheim vorbei führt die B 42, die Wiesbaden mit Koblenz verbindet.

Durch die Rechte Rheinstrecke kann Wiesbaden in einer halben Stunde per Bahn oder mit dem Regionalbus in rund einer Stunde erreicht werden.

Am Bahnhof Geisenheim ging am 3. Oktober 2014 ein Relaisstellwerk der Bauart Dr S2 außer Betrieb. Seither ist der Bahnhof Geisenheim an ein Elektronisches Stellwerk angeschlossen. Von diesem Stellwerk werden alle Bahnhöfe im Rheingau fernbedient. Ausnahmen bilden hier die Bahnhöfe Oestrich-Winkel und Rüdesheim, die später angeschlossen werden sollen. Mit der Umstellung wurde die Strecke für das signalgeführte Befahren des Gegengleises hergerichtet. Für die Bedienung des Bahnhofs Geisenheim ist nun der in der Betriebszentrale in Frankfurt am Main arbeitende Fahrdienstleiter „Lahnstein Süd“ zuständig.

Seit 2007 verbindet der Rhein-Main-Verkehrsverbund via Bus die Orte Marienthal, Johannisberg, Hallgarten, Presberg und Stephanshausen mit Geisenheim.

Auch eine Schiffsanlegestelle für kleine Personenschiffe ohne festen Fahrplan ist vorhanden.

Radwanderwege

Durch den Ort verläuft die Variante R3a des Hessischen Radfernweg R3 (Rhein-Main-Kinzig-Radweg). Der R3 führt unter dem Motto Auf den Spuren des Spätlesereiters. entlang von Rhein, Main und Kinzig über Fulda nach Tann in der Rhön. Auf dem ersten Teilstück bis Eltville am Rhein führt die Variante R3a über die Rheingauer Riesling Route.

Bildung

Geisenheim verdankt seinen Ruf als Schulstadt der Konzentration von verschiedenen Schulen:

Emely-Salzig-Schule (Grundschule)
St. Ursula-Schule (staatlich anerkanntes katholisches Gymnasium)
Internatsschule Schloss Hansenberg (Oberstufengymnasium und Internat des Landes Hessen)
Rheingauschule (staatliches Gymnasium)
Berufliche Schulen mit unter anderem Handelsschule und Fachoberschule
Berufliche Schulen Rheingau, Geisenheim (berufsbildende Schule)
Hochschule Geisenheim (seit 1. Januar 2013)
Leopold-Bausinger-Schule (Förderschule)
Stadtbücherei Geisenheim

In Geisenheim befand sich seit 1872 die Forschungsanstalt Geisenheim für Wein- und Gartenbau. Die Forschungsanstalt kooperierte seit Beginn der 1970er Jahre im Bildungsbereich mit der Fachhochschule Wiesbaden, später in Hochschule RheinMain umbenannt, die einen Fachbereich in Geisenheim unterhielt. Der Schwerpunkt der Forschungsanstalt lag im Garten- und Weinbau sowie in der Getränketechnik. Der Fachbereich Geisenheim fusionierte zum 1. Januar 2013 mit der Forschungsanstalt Geisenheim zur Hochschule Geisenheim. Diese 13. Hochschule des Landes Hessen ist eine so genannte „Hochschule neuen Typs“ und vereinbart die praxisnahe studentische Ausbildung mit Bachelor- und Masterabschlüssen mit angewandter und Grundlagenforschung und hat Promotionsrecht. Aufgrund der Hochschule wurde der Stadt, gemäß Paragraf 13 Absatz 2 der Hessischen Gemeindeordnung, der Titel „Hochschulstadt“ verliehen.[3]

Das landeseigene Schloss Hansenberg in Johannisberg wurde im Jahr 2003 vom Land Hessen als Oberstufengymnasium für besonders leistungsstarke Schüler zu einer Internatsschule umgebaut.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Konrad von Geisenheim; † 30. Mai 1386, deutscher Diplomat und Bischof von Lübeck
1554, November, Jakob Christmann; † 16. Juni 1613, Orientalist, geboren im heutigen Stadtteil Johannisberg
1804, Wilhelm Michael Nebel, Verfasser katholischer Erbauungsliteratur
1806, 23. November, Philipp Hoffmann; † 4. Januar 1889, Architekt und Baumeister
1808, 18. April, Peter Josef Blum; † 30. Dezember 1884, Bischof der Diözese Limburg
1813, 18. April, Carl Burgeff; † 1. April 1871, Sektkellereibesitzer
1817, 24. Februar, Heinrich Eduard von Lade; † 7. August 1904 in Geisenheim, Bankier, Waffenhändler, Diplomat, Gärtner und Pflanzenzüchter sowie Amateur-Astronom. Gründer der Forschungsanstalt Geisenheim, erster Ehrenbürger der Stadt Geisenheim
1818, 26. Januar, Gustav Dresel; † 14. September 1848, Schriftsteller
1826, 20. Dezember, Otto Dresel; † 26. Juli 1890, Pianist und Komponist
1840, 6. September, Wilhelm Simmler; † 8. Dezember 1923 in Berlin, Maler
1846, 14. Dezember, Franz Joseph Simmler; † 2. Oktober 1926 in Offenburg, Bildhauer, Kirchenmaler und Altarbauer
1858, 10. Oktober, Lorenz Werthmann; † 10. April 1921 in Freiburg im Breisgau, Gründer der Caritas
1882, 6. August, Peter Spring, Gärtner, studierter Obstbautechniker, Sozialdemokrat und Pazifist; † 10. April 1945 im KZ Dachau
1883, 19. April, Hans Burgeff; † 27. September 1976, Botaniker
1892, 3. April, Gustav Gundlach; † 23. Juni 1963 in Mönchengladbach, katholischer Sozialethiker, Sozialphilosoph und Sozialwissenschaftler
1927, 8. März, Helmut Becker; † 19. Juli 1990 in Geisenheim, Rebenzüchter und Dozent
1966, 28. Mai, Markus Kastenholz, Schriftsteller
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Heinrich Birk (1898–1973), Weinbauexperte, in Geisenheim gestorben
Franz Josef Jung (* 1949), Jurist, CDU-Politiker, Bundesverteidigungsminister 2005-2009 und ehemaliger Schüler der Rheingauschule
Christian Labonte (1899–1992), Weinbauexperte, hessischer Landtagsabgeordneter (CDU) und Ehrenbürger von Geisenheim
Hermann Müller (1850–1927), von 1876 bis 1890 an der pflanzenphysiologischen Versuchsstation der Forschungsanstalt Geisenheim.
Franz Schramm (1887–1966), Hessischer Kultusminister 1946–1947
Friedrich Simmler (1801–1872), Maler
Anke Velmeke (* 1963), Schriftstellerin
Hans Carl von Zwierlein (1768–1850), Inhaber des Zwierleinschen Hofs in Geisenheim, Präsident der Landstände des Herzogtums Nassau
Trivia

Am 10. November 2005 übernahm Geisenheim auf Initiative eines Geisenheimer Triebfahrzeugführers als 150. Stadt die Patenschaft für einen ICE 1, der im Wiesbadener Hauptbahnhof auf den Namen „Geisenheim/Rheingau“ getauft wurde.[18]

Getauft wurde – durch den ehm. Bürgermeister Manfred Federhen und die damalige Weinkönigin Michaela Hans – der Triebzug 162, ein auslandsfähiger Triebzug der zweiten Bauserie des ICE1.

Literatur
Wolf-Heino Struck: Geschichte der Stadt Geisenheim. Frankfurt 1972.
Gerd Hagenow: Beiträge zur Kultur und Geschichte der Stadt Geisenheim 1, zusammengestellt von Paul Claus. Geisenheim 1991.