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Geschichte
Bis zum 18. Jahrhundert

Die Besiedlung geht auf 3500 bis 2000 v. Chr. zurück. Davon zeugen Funde von Hockergräbern, die der ausgehenden Jungsteinzeit (Endneolithikum) zuzuordnen sind. Der dann folgenden Bronzezeit kann man die neun noch heute gut erhaltenen Hügelgräber zuordnen, die sich zwischen Geltendorf und Türkenfeld befinden.

Geltendorf aus Richtung Hausen gesehen

15 v. Chr. wurde Vindelikien und damit die Gegend um Geltendorf von den Römern besetzt. Das nah gelegene Augsburg wurde römische Provinz- und Handelsstadt. Bedingt durch die Nähe zu Augsburg führte eine der wichtigen Handelsstraßen durch Geltendorf über Hausen, Dünzelbach, Heinrichshofen nach Augsburg. Mit den Römern kamen nicht nur Kaufleute, Handwerker und damit Wohlstand in diese Gegend, die sich nun Rätien nannte, sondern auch der christliche Glaube. Durch die Römer entstanden auch die ersten festen Behausungen und Straßen in der Gegend um Geltendorf. Anfang des 6. Jahrhunderts besiedelten die Bajuwaren das heutige Südbayern und Österreich. Ein bajuwarischer Sippenführer mit Namen Geltolf siedelte im heutigen Geltendorf und ist damit der Namensgeber des Ortes.

Die urkundliche Ersterwähnung von Geltendorf geht auf das Jahr 969 zurück. In einem Stiftungsbrief des Bischof Ulrich von Augsburg an das Nonnenkloster St. Stefan in Augsburg wird eine Eigenkirche und ein Eigenpriester in Geltendorf erwähnt.

Geltendorf wechselte im Laufe der Zeit mehrmals den Besitzer. In dem Stiftungsbrief aus dem Jahr 969 wird Bischof Ulrich von Augsburg als Eigentümer genannt, später waren es unter anderem die Klöster Wessobrunn und St. Stephan in Augsburg, Benediktbeuern und die Edlen von Pflaumdorf.
Bis Ende des 19. Jahrhunderts gehörte Geltendorf zum Landgericht Landsberg. Mit Gründung eines Landgerichts in Bruck wurde Geltendorf diesem unterstellt.

Im Jahr 1632 wurden Geltendorf und weite Teile der Umgebung während des Dreißigjährigen Krieges durch die Schweden schwer getroffen und ausgeplündert. 1646 und 1647 fielen 26 Einwohner der grassierenden Pest zum Opfer. 1749 hatte Geltendorf 313 Einwohner. 1792 zählte man 77 Häuser im Ort.

19. und 20. Jahrhundert

Im Jahre 1873 wurde die Bahnstrecke von München ins Allgäu eröffnet, ohne dass an der etwas entfernt im Süden von Geltendorf verlaufenden Trasse ein eigener Haltepunkt eingerichtet wurde. Geltendorf war zunächst nur über die Bahnhöfe in Türkenfeld und Schwabhausen erreichbar. Unter anderem durch die Initiative des neu gegründeten Klosters St. Ottilien konnte 1895 auch eine Abzweigung zum Ammersee verwirklicht werden, die 1898 in Betrieb ging. Nun erhielt auch Geltendorf einen eigenen Bahnhof.

Waldkapelle Geltendorf

Im Jahr 1869 wurde Anselm Müller, der neuen Gemeindeordnung folgend, zum ersten Bürgermeister ernannt. 1875, mit der Einführung von Standesämtern, übernahm er auch das Amt des Standesbeamten. Im Ersten Weltkrieg ließen 22 Geltendorfer im Felde ihr Leben.

Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges war Geltendorf bis auf den Bahnhofsbetrieb und einige wenige Handwerk- und Gewerbebetriebe fast gänzlich ländlich geprägt, das verdeutlichen insbesondere die damaligen ca. 85 ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe. Geltendorf hatte um 1920 ca. 775 Einwohner. Bedingt durch die günstige Verkehrsanbindung kam es im Laufe der folgenden Jahre zu einer regen Bautätigkeit, die erst 1939 mit Beginn des Zweiten Weltkrieges – Geltendorf hatte nun bereits 850 Einwohner – wieder abebbte.

Um den durch den Krieg entstandenen Verlust an Arbeitskräften zu kompensieren, wurden Kriegsgefangene z. B. auf dem Reichsbahngelände (russische Kriegsgefangene) oder Zwangsarbeiter aus Polen und Frankreich in der Landwirtschaft eingesetzt.

In den letzten Monaten des Krieges trafen in Geltendorf die ersten Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten, vornehmlich aus Schlesien und Ostpreußen, ein. 160 Personen fanden hier teilweise eine neue Heimat. Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte Geltendorf ohne nennenswerte Schäden. Zum Dank dafür stiftete die Gemeinde eine Kapelle, die heutige Waldkapelle.[2] 1946 kamen abermals Vertriebene aus dem Sudetenland.

Im Jahr 1969 konnte in Geltendorf die 1000-Jahr-Feier der Ersterwähnung gefeiert werden.

Seit der Landkreis- und Gemeindegebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat, gehört Geltendorf wieder zum Landkreis Landsberg am Lech.

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die bisher selbständigen Gemeinden Hausen bei Geltendorf, Kaltenberg und Walleshausen eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung

Datum Einwohner
1. Dezember 1840 1286
1. Dezember 1871 1460
1. Dezember 1900 1491
16. Juni 1925 1751
17. Mai 1939 1977
13. September 1950 2985
31. Dezember 1956 2795
31. Dezember 1960 2886
31. Dezember 1965 3117
31. Dezember 1970 3293
Datum Einwohner
31. Dezember 1975 3438
31. Dezember 1980 3543
31. Dezember 1985 3734
31. Dezember 1990 4313
31. Dezember 1995 4849
31. Dezember 2000 5306
31. Dezember 2001 5409
31. Dezember 2002 5484
31. Dezember 2003 5486
31. Dezember 2004 5571
Datum Einwohner
31. Dezember 2005 5575
31. Dezember 2006 5572
31. Dezember 2007 5604
31. Dezember 2008 5618
31. Dezember 2009 5586
31. Dezember 2010 5572
31. Dezember 2011 5450
31. Dezember 2012 5443
31. Dezember 2013 5435
31. Dezember 2014 5444
Datum Einwohner
31. Dezember 2015 5556

Daten von 1840 bis 1950 Volkszählung, folgende Daten – Fortschreibung

Quelle: „Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung“

Politik
Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist Wilhelm Lehmann (Unabhängige Bürger). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Peter Bergmoser (SPD), damals für die CSU.

Gemeinderat

Sitzverteilung im Gemeinderat

Jahr CSU SPD Grüne FB ÖDP UB BF gesamt Wahlbeteiligung
2014 6 3 2 3 4 2 20 69,94 %
2008 9 6 2 2 1 20 70,2 %
2002 10 6 1 2 1 20 75,1 %

FB = Freie Bürger

UB = Unabhängige Bürger

BF = Bürgerforum

Wappen
Flagge Geltendorf mit Wappen

Das Wappen wurde 1968 genehmigt.
Blasonierung: Gespalten von Silber und Blau, vorn ein blauer Schräglinksbalken, hinten auf goldenem Sechsberg ein rotes Tatzenkreuz.[4]

Im Wappen ist das durch umfangreiche Patronatsrechte und Landbesitz in Geltendorf bekannte Landsassengeschlecht derer von Pflaumendorf durch dessen heraldisches Symbol, blauer Schräglinksbalken, vertreten. Bestandteile des Friedberger Stadtwappens, rotes Tatzenkreuz auf goldenem Sechsberg, weisen auf das Recht des Friedberger Stadtrates hin, die Rechte der Inkorporationherren wahrzunehmen. Die Geltendorfer Pfarrkirche war um 1408 in die Friedberger Pfarrkirche inkorporiert worden.[5]

Flagge

Die Flagge von Geltendorf ist dreistreifig Rot-Gelb-Blau mit dem den Mittelstreifen überdeckenden Ortswappen. Der rote Streifen befindet sich dabei an der linken Seite.

Städtepartnerschaften
Deutschland Deutschland: Schaidt (Rheinland-Pfalz)
Frankreich Frankreich: Saint-Victor-sur-Loire
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Regelmäßige Veranstaltungen
PULS Open Air (Juni). Seit 2016 jährliches dreitägiges Rockmusikfestival auf dem weiträumigen Gelände des Schloss Kaltenberg.
Kaltenberger Ritterturnier (Juli). Das Kaltenberger Ritterturnier ist ein jährlich stattfindendes Mittelalterliches Spektakel im Ortsteil Kaltenberg. → Hauptartikel: Kaltenberger Ritterturnier
Kirche St. Stephan
Kirche St. Stephan

St. Stephan ist eine im alten Dorfzentrum von Geltendorf befindliche und unter Denkmalschutz stehende Barockkirche, dessen Vorgängerbauten bis in das 10. Jahrhundert zurück reichen. Sie ist von einer Steinmauer umgeben, in deren Grenzen sich der alte Geltendorfer Friedhof befindet.

Im Jahr 1493 wurde die ursprünglich vorhandene hölzerne Kirche durch einen gotischen Neubau ersetzt. Diese Daten stützen sich auf einen bei Umbauarbeiten in der Mitte des 19. Jahrhunderts gefundenen Ziegel mit der eingebrannten Jahreszahl 1493. In den folgenden Jahrhunderten kam es durch Kriege, Verwüstungen und Naturkatastrophen immer wieder zu Schäden an der baulichen Substanz, wie auch an der Inneneinrichtung der Kirche. So berichtet man über das Jahr 1633, „Der Kirchturm baufällig, in der Kirche die Fenster zerschlagen, Türen und Kästen zerhackt, Taufkessel, Rauchfass, Monstranz alles weg.“ Im Jahr 1679 werden erst neue Altäre und im Jahr 1687 eine neue Kanzel angeschafft. Im Jahr 1694 erfolgte eine Erweiterung des Kirchenschiffes in Richtung Westen, wobei es auch im Inneren der Kirche zu weiteren Umbauten kam. Im Jahre 1754 wurde die Kirche abermals umgestaltet, dem Zeitgeschmack folgend, im Rokokostil. Im Inneren wurden dabei die Deckengewölbe mit Fresken versehen, welche den Namensgeber der Kirche St. Stephan thematisieren. Auffälligstes äußerliches Merkmal dieses Umbaus dürfte dabei die Turmspitze in Form einer Zwiebelkuppel gewesen sein. Zusätzlich fügte man an der Südseite der Kirche eine Sakristei an.
In den folgenden Jahrzehnten kam es immer wieder zu Sanierungs- und Umbauarbeiten, um die Substanz der Kirche selbst wie auch ihre Inneneinrichtung zu bewahren. Im Jahr 1795 erfolgte der Einbau einer Orgel, im Jahr 1806 wurde eine dritte Glocke angeschafft. 1872 wurde das ursprünglich mit Schindeln gedeckte Dach des Kirchturmes mit Blech eingedeckt. 1876 wurde dann die vierte, letzte und größte Kirchenglocke aus der Glockengießerei Hermann aus Memmingen aufgehängt. Im Jahre 1878 wurde die heutige Kirchturmuhr in Betrieb genommen.

Eine umfassende Sanierung fand 1905/06 statt. Dabei wurde durch die Firma H. Koulen & Sohn aus Augsburg die noch heute vorhandene Orgel mit 13 Registern und pneumatischer Traktur eingebaut.

Beide Weltkriege überstand St. Stephan nahezu unbeschadet. Jedoch wurden am 31. Juli 1917 die beiden größten Glocken aus Bronze zur Verwendung in der Rüstungsindustrie eingezogen und eingeschmolzen. Es waren die Glocken aus den Jahren 1806 und 1876.
1922 wurde die letzte noch vorhandene Bronzeglocke abgenommen und nach Beuern bei Greifenberg verkauft. Die kurze Zeit später aufgehängten vier neuen Gußstahlglocken, die für 52.000 Mark in Bochum gekauft worden waren, gehören heute zu den wenigen noch vorhandenen und betriebenen Glocken ihrer Art. Sie sind auf die Töne D, A, As und B gestimmt.
Gussstahlglocken sind für die Rüstungsindustrie nicht von gleichem Wert wie die vorher eingebauten Bronzeglocken. Ob das bei der Entscheidung für dieses Material in der damaligen Zeit eine Rolle spielte, ist unklar. Während des Zweiten Weltkrieges waren sie die einzigen Glocken, die in der weiteren Umgebung zu hören waren.

Am 28. Juli 1946 kam es am Turm zu erheblichen Orkanschäden, als die gesamte Dachkonstruktion des Turmes herabstürzte. In den Folgejahren konnte der Turm nur mit einem provisorischen Dach abgedichtet werden. Erst im Jahr 1950 wurden alle Schäden beseitigt und die alte Silhouette wiederhergestellt. 1957 wurde das Geläut der Glocken auf elektrischen Betrieb umgestellt. 1970 erhielt St. Stephan eine komplette Außenrenovierung, 1990 wurde die Orgel restauriert, 1996 folgte der Innenraum. Die Gesamtarbeiten wurden 2004 mit der Sanierung des Turmes abgeschlossen.[6]

Katholische Pfarrkirche Zu den Heiligen Engeln
Pfarrkirche Zu den Hl. Engeln (Innenansicht)

Die katholische Pfarrkirche „Zu den Heiligen Engeln“ ist Teil eines Gesamtkomplexes eines neu errichteten Pfarrzentrums nahe dem Ortszentrum von Geltendorf. Der stetige Anstieg der Einwohnerzahl nach dem Zweiten Weltkrieg und umfangreiche Baumaßnahmen im Bahnhofsbereich machten es erforderlich, die Kapazitäten der Pfarrei diesen Gegebenheiten anzupassen. Die Diözese Augsburg vergab daher den Auftrag zur Errichtung eines neuen Pfarrzentrums in der Nähe des Rathauses in Geltendorf. Ursprüngliche Pläne, diese Kirche in Bahnhofsnähe zu erbauen, wurden 1965 mit dem Kauf des Grundstückes in der Nähe des Rathauses aufgegeben. Am 27. März 1966 gründete der Pfarrer Schneider einen Kirchenbauverein, der durch das Einsammeln von Spenden den Neubau unterstützen wollte. Am 4. November 1966 wurde aus sechs Entwürfen derjenige von Fritz Strunz aus Bad Tölz für den Kirchenneubau ausgewählt. Am 18. Oktober 1968 genehmigte schließlich der Gemeinderat das Vorhaben und am 29. Februar 1969 das Landratsamt Fürstenfeldbruck. Der Kirchenbauverein konnte zum Bau der neuen Pfarrkirche ca. 70.000 DM an Spenden einsammeln.

Am 12. Oktober 1969 wurde der Grundstein gelegt und am 13. Dezember 1970 konnte bereits die Einweihung gefeiert werden. Die Kirche ist im Stil der Zeit modern und funktionell erbaut worden. Hauptgestaltungselement ist die Westseite der Kirche, die in Form einer Dreieckes errichtet wurde und damit ein Zelt symbolisieren soll.

Zitat: „Seht das Zelt Gottes unter den Menschen“ Off. 21,3

Auch im Innenraum wird das Zelt als Gestaltungselement wieder aufgegriffen und spiegelt sich sowohl in der Deckenform als auch an der Rückseite des Altars wider. Altar und Kirchenraum sind räumlich nicht voneinander getrennt, sondern bilden ein großes Ganzes.

Schloss Kaltenberg
Hauptartikel: Schloss Kaltenberg
Kriegerdenkmal
Kriegerdenkmal

Das Kriegerdenkmal an der Umfassungsmauer von St. Stefan ist ein schlichtes, etwa vier Meter hohes Holzkreuz vor einer Mauer in unmittelbarer Nähe der Kirche St. Stephan. Rechts und links davon sind Tafeln mit den Namen der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges der Gemeinde Geltendorf angebracht. Dieses Kriegerdenkmal wurde in der jetzigen Form erst nach dem Zweiten Weltkrieg errichtet. Das ursprüngliche Kriegerdenkmal wurde abgetragen, Teile davon wurden einer anderen Nutzung zugeführt. Eine Madonnenfigur hat jetzt ihren Platz in der Waldkapelle unweit der Bahnhofstraße. Im Jahr 2012 erfolgte eine umfassende Sanierung der Umfassungsmauer und der Namenstafeln. Auch das Holzkreuz, das sich ursprünglich in der Mauer befand, wurde erneuert und steht davor.

Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Geltendorf
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 13, im produzierenden Gewerbe 197 und im Bereich Handel und Verkehr 72 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 129 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1643. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sieben Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 72 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1906 ha, davon waren 1404 ha Ackerfläche.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.204.000 €, davon waren umgerechnet 229.000 € (netto) Gewerbesteuereinnahmen.

Verkehr
Straßenverkehr

Die nächstgelegene Autobahn-Anschlussstelle befindet sich in Windach (A 96). Außerdem erreicht man in 10–20 Autominuten die B 17 bei Klosterlechfeld und in 15–25 Minuten die B 471 bei Fürstenfeldbruck.

Schienenverkehr
Bahnhof Geltendorf
Hauptartikel: Bahnhof Geltendorf

Etwa zwei Kilometer südlich der Geltendorfer Ortsmitte befindet sich der Kreuzungsbahnhof Geltendorf, an dem sich die Bayerische Allgäubahn von München über Buchloe und Kempten nach Lindau sowie die Ammerseebahn von Mering über Geltendorf und Dießen nach Weilheim kreuzen. Seit 1972 ist Geltendorf eine Endstation der S-Bahn München, seit Dezember 2009 besteht über die Linie S4 eine Direktverbindung nach Ebersberg.

Beim Bau der Allgäubahn im Jahr 1873 wurde in Geltendorf kein Bahnhof eingerichtet, da die Strecke zwei Kilometer südlich des Ortes lag. Erst mit der Eröffnung der Ammerseebahn durch die Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen am 30. Juni 1898 erhielt auch Geltendorf einen Bahnhof. 1907 wurde im Westen des Bahnhofs eine höhenfreie Kreuzung zwischen beiden Strecken eingerichtet. Ursprünglich besaß der Bahnhof ein hölzernes einstöckiges Empfangsgebäude, das in den 1930er Jahren durch ein weiterhin einstöckiges gemauertes Gebäude ersetzt wurde. Am 29. September 1968 wurde auf der Allgäubahn zwischen München und Geltendorf sowie am 7. September 1970 auf der Ammerseebahn zwischen Mering und Geltendorf der elektrische Betrieb aufgenommen. In den Jahren 1968 bis 1970 ließ die Deutsche Bundesbahn den Bahnhof als Vorbereitung für den S-Bahnverkehr grundlegend umbauen. Am 28. Mai 1972 nahm die S-Bahn München den Betrieb auf, Geltendorf wurde S-Bahn-Endstation.[7][8]

Der Bahnhof Geltendorf besitzt fünf Bahnsteiggleise an drei Bahnsteigen. Daneben existieren einige Abstellgleise. Der Bahnhof ist Endpunkt des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes (MVV). Es halten jeweils im Zweistundentakt die Regional-Express-Linien München–Memmingen, München–Füssen und München–Kempten der Allgäubahn. Außerdem wird der Bahnhof 2007 von einzelnen Zügen des alex (bis 2010: Arriva-Länderbahn-Express) bedient, der von der Länderbahn betrieben wird. Auf der Ammerseebahn fahren im Stundentakt die Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) von Augsburg-Oberhausen nach Schongau. In der Hauptverkehrszeit fahren einzelne Verstärkerzüge zwischen Augsburg und Geltendorf. Außerdem verkehren in der Hauptverkehrszeit im Stundentakt Verstärkerzüge zwischen Geltendorf und Peißenberg, wodurch auf diesem Abschnitt ein Halbstundentakt hergestellt wird. Die Linie S4 der S-Bahn München fährt im 20/40-Minuten-Takt von Geltendorf über Fürstenfeldbruck, München, Haar und Grafing nach Ebersberg. Fernverkehrszüge halten nicht in Geltendorf.

Neben dem Bahnhof Geltendorf gibt es in der Gemeinde Geltendorf den Bahnhof Walleshausen, den stillgelegten Bahnhof Kaltenberg, sowie den ebenfalls stillgelegten Haltepunkt Wabern, die alle an der Ammerseebahn liegen.

Busverkehr

Geltendorf ist an die Landsberger Verkehrsgemeinschaft (LVG) angeschlossen, in die der Schienenverkehr allerdings nicht integriert ist. Die Buslinien der LVG erschließen den Ort und Bahnhof Geltendorf, sowie die Geltendorfer Ortsteile Walleshausen, Wabern, Kaltenberg und Hausen.

Derzeit verkehren in Geltendorf folgende Buslinien:[9]

41: Geltendorf Bahnhof – Eresing – Sankt Ottilien – Windach – Ramsach – Penzing – Schwifting – Pürgen – Stoffen – Landsberg am Lech
60: Heinrichshofen – Egling – Wabern – Walleshausen – Kaltenberg – Hausen – Geltendorf Ort – Geltendorf Bahnhof – Weil – Epfenhausen – Penzing – Landsberg am Lech
61: Geltendorf Bahnhof – Geltendorf Ort – Kaltenberg – Ramsach – Penzing – (Epfenhausen – Kaufering –) Landsberg am Lech
91: Geltendorf Bahnhof – Eresing – Sankt Ottilien – Windach – Hechenwang – Finning – Hofstetten
Bildung

Im Jahre 1999 gab es folgende Einrichtungen:

Kindergärten: 175 Kindergartenplätze mit 178 Kindern
Volksschulen: eine mit 19 Lehrern und 356 Schülern
Söhne und Töchter Geltendorfs
Wiguleus Hund (1514–1588), bayerischer Rechtsgelehrter, Geschichtsschreiber und Kanzler
Literatur
Broschüre „Gemeinde Geltendorf“ vom 21. Mai 2008.
Broschüre 1000 Jahre Geltendorf 969–1969. (Anfangsbeschreibung, Geschichte, katholische Pfarrkirche „Zu den Heilgen Engeln“, Kirche St. Stephan)
Geschichte von Geltendorf: Herr Tochtermann, Staatsarchiv München, Chronik Geistlicher Rat von J. Unsin und „Geltendorf – uralter Siedelboden“ von Wolfgang Völk.
Pfarrkirche St. Stephanus, Katholische Pfarrkirche „Zu den Heilgen Engeln“: Pfarrer Herr Hans Schneider, „Die Geschichte der Pfarrkirche St. Stephanus in Geltendorf“.
Weblinks
 Commons: Geltendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Private Website zum Ortsteil Walleshausen
Eintrag zum Wappen von Geltendorf in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Geltendorf: Amtliche Statistik des LfStat