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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Germaringen nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zur Gemeindegründung

Obergermaringen entstand nach der alemannischen Landnahme als Ausbau des älteren „unteren Germaringen“. Obergermaringen wird erstmals 1295 erwähnt. Germaringen gehörte zur Freien Reichsstadt Kaufbeuren. Zu Germaringen gehörten die Gemeindeteile Ober- und Untergermaringen sowie das Riederloh. Ketterschwang kam im Jahr 1803 durch die Säkularisation der Reichsabtei Irsee (der der gesamte Ort bis auf den Weiler Schwäbishof gehörte) an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstanden mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinden.
Untergermaringen gehört zu den ältesten Orten im Landkreis Ostallgäu. Er wurde um 500 von der alemannischen Sippe eines Germar gegründet. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1183 zurück.

Eingemeindungen

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Obergermaringen und Untergermaringen am 1. Juli 1972 zur neuen Gemeinde Germaringen zusammengeschlossen.[2] Ketterschwang kam am 1. Mai 1978 hinzu.[3]

Einwohnerentwicklung

Von 1988 bis 2008 wuchs Germaringen um 916 Einwohner bzw. ca. 32 %.

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden gezählt:

Jahr Einwohner
1840 875
1895 1168
1910 1235
1933 1275
1946 1966
1961[3] 2042
1970[3] 2388
1980 2515
1990 2978
1995 3329
Jahr Einwohner
2000 3668
2005 3818
2006 3777
2007 3800
2008 3816
2009 3767
2010 3759
2011 3739
2012 3772
2013 3777
Jahr Einwohner
2014 3818
2015 3801

vor 1961 ohne Schwäbishofen und Riederloh; Quelle: Gemeinde Germaringen

Politik
Gemeinderat und Bürgermeister

Der Gemeinderat hat 16 Mitglieder. Bei der Gemeinderatswahl vom 16. März 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung:

Bürgerblock Obergermaringen  9 Sitze
Freie Wählergemeinschaft Untergermaringen  5 Sitze
Freie Wählergemeinschaft Ketterschwang  2 Sitze

Quelle: Gemeinde Germaringen

Bürgermeister ist Helmut Bucher (Freie Wählergemeinschaft Untergermaringen).

Steuereinnahmen

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 2014 umgerechnet 1.547.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 1.151.000 €. Der Schuldenstand lag am 31. Dezember 2014 bei 1.023,- Euro. Seit Februar 2014 ist die Gemeinde schuldenfrei. Noch im Jahr 2011 lag die Pro-Kopf Verschuldung bei nur 35 Euro/Einwohner.

Partnerschaften

Germaringen hat mit der französischen Gemeinde La Verrie im Département Vendée 1992 bzw. 1994 einen Partnerschaftsvertrag geschlossen.[4] Doch schon seit 1976 finden regelmäßige Besuche im 4-Jahres-Rhythmus der Gemeinden statt. Im Jahre 2000 wurde das Partnerschaftsdenkmal in Germaringen offiziell eingeweiht. 2001 wurde die 25-jährige Freundschaft gefeiert.
Beim Besuch im Jahr 2008 wurde am Gemeindeamt die Skulptur der Partnerschaft (Titel: Freundschaft überwindet Grenzen) feierlich eingeweiht. Die Skulptur besteht aus zwei geschwungenen Stelen, welche für die gemeinsame Geschichte der beiden Länder Deutschland und Frankreich stehen. Die französische Säule ist blau und die deutsche golden, beides Farben der Landesflaggen. Beide Staaten schufen durch ihre Aussöhnung das Fundament für die europäische Einigung und haben jeweils drei entscheidende Begriffe als Wahlspruch formuliert, die immer Gültigkeit haben werden. Für Frankreich steht: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. In Deutschland heißt es: Einigkeit, Recht, Freiheit. Diese fundamentalen Worte stehen als Grundlage des Miteinander auf der dreiseitigen Granitplatte, welche die Skulptur der Partnerschaft trägt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Landschafts- und Ortsbild ist wesentlich von den Kirchen mitgeprägt.
Nennenswert sind St. Georg auf dem Georgiberg in Untergermaringen und St. Wendelin in Obergermaringen.

St. Georg

Zur St. Georgskirche pilgerten früher Gläubige am Georgifest (23. April) aus der näheren und weiteren Umgebung. Der Fußweg auf den Berg ist gesäumt von alten Linden und fünf barocken gemauerten Wegstationen aus den Jahren um 1700.

Der geostete Tuffquaderbau stammt aus der Romanik um 1180. Der Satteldachturm in Ziegelmauerwerk wurde erst im 15. Jahrhundert errichtet. Der Bau wurde von 1966 bis 1970 umfassend renoviert und weitgehend in den ursprünglichen romanischen Baustil zurückgeführt; dabei auch barocke Anbauten abgebrochen. Im Inneren konnte ein romanisches Apsisfresko und Fragmente späterer Ausmalungen (neutestamentliche Szenen, Georgslegende und überlebensgroßer St. Christophorus) freigelegt werden.
In der Apsis ist Christus als Pantokrator in einer Mandorla dargestellt, umgeben von den Symbolen der vier Evangelisten thronend über dem himmlischen Jerusalem. Begleitet wird Christus beidseits von je einem Engel und einem Heiligen. Unterhalb der Mandorla sind nach Mt. 25, 1-13 als Halbfiguren die 5 klugen und 5 törichten Jungfrauen dargestellt. Unterhalb der Jungfrauen sind zwölf Männer dargestellt, eine Deutung als die zwölf Aposteln liegt somit nahe. Allerdings ungewöhnlich ist das Fehlen der üblichen Attribute der Aposteln wie z. B. Schlüssel oder Andreaskreuz. Einheitlich hält jeder der Dargestellten ein Buch in den Händen. Bei sonst gutem Erhaltungszustand sind leider die unteren Bereiche nicht erhalten. Die Bedeutung der Apsisausmalung von St.Georg beruht auf ihrer Qualität mit reichlicher Verwendung des kostbaren Lapislazuli-Blaus und ihrer Einzigartigkeit in Bayerisch- Schwaben.

Romanische Apsisausmalung in St. Georg, Untergermaringen

An der Südseite des Langhauses die Kopie des romanischen Kruzifixus, das Original (jetzt im Bayerischen Nationalmuseum) war ursprünglich inmitten des Chorbogens angebracht.

Von einer Erneuerung gegen Ende des 17. Jahrhunderts haben sich die barocke Kassettendecke im Langhaus (datiert 1690) und Statuen und Gemälde erhalten.

St. Wendelin

St. Wendelin in Obergermaringen wird bereits im 16. Jahrhundert als Wallfahrtskirche zum Hl. Wendelin schriftlich erwähnt. An Stelle der ursprünglichen Kapelle wurde 1697 mit dem Bau einer Barockkirche begonnen. Der Bauplan stammt wahrscheinlich von dem Wessobrunner Baumeister und Stuckateur Johann Schmuzer. 1727 wurde der Bau mit zwei Kuppeltürmen fertiggestellt.

Im Inneren der Kirche sind eine Fülle von Wand- und Deckengemälden sowie reichhaltige Stuckaturen von Wessobrunner Meistern erhalten. An den Wänden sind zahlreiche Fresken mit Darstellungen aus dem Leben und der Legende des Hl. Wendelins. Die Gewölbefelder schmücken Gemälde mit Darstellungen aus dem Alten und Neuen Testament, umrahmt von üppigen Stuckornamenten.

In der Kirche bewahrt wird eine Reliquie des Hl. Wendelin, gefasst in eine prächtige Reliquienmonstranz. Noch heute kommen Pilger zu Wallfahrten. Der traditionelle Wendelinsritt wurde wieder ins Leben gerufen und findet alle drei Jahre statt. Der erste große nachweisbare Umritt mit Pferden und Gespannen fand am 12. Juni 1924 zum 1300. Todestag des Viehpatrons statt. Jedes Jahr zum Wendelinsfest im Oktober (Dienstag nach Kirchweih) finden auch Viehsegnungen statt. Der Heilige Wendelin wird nach wie vor von der Obergermaringer Kirchengemeinde sehr verehrt. Dazu finden Wallfahrten und Hirtenfeste statt. Immer am Ostermontag findet zu Ehren des Heiligen Wendelin ein Festgottesdienst mit Reliquienverehrung statt.

Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Germaringen
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 25, im Produzierenden Gewerbe 387 und im Bereich Handel und Verkehr 128 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 115 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.139. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 69 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.993 ha. Davon waren 625 ha Ackerfläche und 1.367 ha Dauergrünfläche.

Bedeutende ansässige Unternehmen:

Otto Nocker GmbH, Fleisch- und Wurstwaren
GRUMA Nutzfahrzeuge GmbH, Landmaschinentechnik
Internationale Spedition Karl-Heinz Dietrich GmbH&Co. KG, Fracht- und Transportwesen
Verkehr

Der Ortsteil Obergermaringen ist direkt an die Bundesstraße 12 angebunden.

Bildung

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2012):

zwei Kindergärten: St. Michael in Obergermaringen mit einer Ganztags- und drei Halbtagsgruppen, sowie einer Krippe und St. Georg in Untergermaringen mit einer Ganztagsgruppe
eine Grund- und Mittelschule mit M-Zweig (Möglichkeit der Mittleren Reife)
Vereine

Neben dem Sportverein SVO Germaringen e. V. ca. 40 weitere Vereine und Gruppen.

Georgiberg bei Untergermaringen

Ketterschwang

Obergermaringen von Nordwesten

Untergermaringen

Germaringen mit den Allgäuer Alpen

Persönlichkeiten
Der Schriftsteller Peter Dörfler (1878–1955) in einem Bauernhof in Untergermaringen geboren.
In Untergermaringen lebte der Musiker Ernst Mosch, Leiter der Egerländer Musikanten. Mosch betrieb einen Musikverlag mit einem extravaganten Verlagsgebäude an der Hauptstraße in Obergermaringen. Sein gegründeter Musikverlag besteht noch heute.
Der in Obergermaringen geborene Rupert Egenberger war ein bekannter Sonder-/Heilpädagoge.
Der Paralympics-Sieger von 2010 in Vancouver im 12,5 km Biathlon Willi Brem.
Der in Germaringen geborene Carambolagespieler Wolfgang Zenkner errang 2009 den Weltmeistertitel im Einband.
Literatur
Gemeinde Germaringen (Hrsg.): Chronik einer Gemeinde: Geschichte und Entwicklung von Obergermaringen, Untergermaringen, Ketterschwang, Schwäbishofen und Riederloh. pro-Literatur-Verlag, Mammendorf 2004.
Weblinks
 Commons: Germaringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webpräsenz der Gemeinde Germaringen
Chronik der Gemeinde Germaringen
Eintrag zum Wappen von Germaringen in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Germaringen: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,1 MB)