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Geschichte
Erstmalige namentliche Erwähnung

Griesheim wurde am 14. Juni 1165 erstmals mit eigenem Namen urkundlich erwähnt; in älteren (Schenkungs-)Urkunden ist von Ansiedlungen in diesem Gebiet bereits als nicht namentlich bezeichnetem „Zubehör“ zum Königshof Groß-Gerau die Rede.

Historische Ortsnamen

In den historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte mit wechselnden Schreibweisen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[8]

Griezheim (1165) Grizheim (1225) Grizheim; Grisheim (1234) Grießheim (1368)
Grisheim (1369) Gryesheym (1381) Grießen (1452) Grießhem; Grießehem (1475)
Gryeßheym (1493) Grisheimb; Griesheimb (1648)

Einwohnerentwicklung

Dokumentierte Einwohnerzahlen sind:[8]
1629: 146 Hausgesessene
1829: 2.390
1939: 8.193
1950: 9.081
1970: 16.589
1987: 20.472
2007: 25.734
2010: 26.294[9]
2012: 26.027[10]
2016: 28.132[11]
Griesheim: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834    2.688
1840    3.039
1846    3.305
1852    2.965
1858    3.107
1864    3.284
1871    3.352
1875    3.730
1885    3.928
1895    4.835
1905    5.599
1910    6.841
1925    6.912
1939    8.193
1946    8.035
1950    9.081
1956    12.484
1961    13.701
1967    15.347
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Verwaltungsbezirke

Es ist dokumentiert, dass Griesheim im Lauf der Geschichte zu folgenden Verwaltungsbezirken gehörte:[8]

bis 1820: Amt Pfungstadt, das ab 1806 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte
1821 bis 1832: Landratsbezirk Dornberg der Provinz Starkenburg
1832 bis 1848: Kreis Groß-Gerau, mit der Einführung von Kreisen im Großherzogtum Hessen
1848 bis 1852: Regierungsbezirk Darmstadt, während der Einteilung der Provinz Starkenburg in Regierungsbezirke
1852 bis 1938: Kreis Darmstadt mit der Wiedereinführung von Kreisen in der Provinz Starkenburg
1938 bis 1977: Landkreis Darmstadt. Im Zuge der Gebietsreform 1938 werden die drei hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen in Landkreise aufgelöst
ab 1977: Landkreis Darmstadt-Dieburg, in den der Landkreis Darmstadt im Zuge der Gebietsreform in Hessen aufgeht

Weinbau und Tannensamen-Sammlung

Eine wichtige Einnahmequelle Griesheims war in früheren Zeiten der Weinanbau. Durch den Dreißigjährigen Krieg litt dieser jedoch heftig, und wurde im 18. Jahrhundert letztmals erwähnt. Die Kriege im Mittelalter hinterließen in Griesheim ihre Spuren ebenso wie die Pest. Dies führte schließlich fast zur Ausrottung Griesheims. 1635 wurden nur noch 37 Einwohner gezählt.

Ende des 18., Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelten sich die Gewinnung von und der Handel mit Tannensamen zu einem wichtigen Gewerbe in Griesheim. Zudem wurde der Ort ein Zentrum des Formstecher-Handwerks.

Truppenübungsplatz und August-Euler-Flugplatz

1874 schloss die Gemeinde mit dem preußischen Kriegsministerium einen Vertrag über die Einrichtung eines Artillerie-Schießplatzes[12][13] im Südwesten Griesheims, im Griesheimer Sand, einem Sanddünengebiet, das damals als landwirtschaftlich minderwertig galt. Im nördlichen Teil des Truppenübungsplatzes Griesheim errichtete August Euler 1908 den ersten Flugplatz Deutschlands.

Teilweise Eingemeindung nach Darmstadt

Im Gegensatz zu Eberstadt und Arheilgen entging Griesheim 1937 einer Zwangseingemeindung nach Darmstadt, da sich ein Griesheimer Landesbauernführer für die Selbstständigkeit des Ortes einsetzte.[14] Allerdings wurden mit 800 Hektar, einschließlich des Geländes des Truppenübungsplatzes, 27,6 % der Gemarkung gegen den Widerstand von Griesheims Bevölkerung und Lokalpolitikern laut Reichsstatthalter-Beschluss nach Darmstadt eingemeindet. Dies wurde mit der Wiedererhebung Darmstadts zur Garnisonsstadt und der Ausdehnung der Siedlungstätigkeit im Sinne der nationalsozialistischen Forderungen begründet[15] und fand auf Betreiben des Darmstädter Stadtrates Holtz und des NSDAP-Kreisleiters und Darmstädter Oberbürgermeisters Wamboldt statt, der sehr gute Beziehungen zum NSDAP-Gauleiter Sprenger hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die Griesheimer Politik vergeblich die Abtrennung der Gemarkungsteile rückgängig zu machen, auch mit Verweis auf die Flächen des Truppenübungsplatzes, den man für eine Ausweitung der Äcker und damit eine drastische Erhöhung der Gemüseproduktion nutzen wolle. Griesheim war damals mit seiner Agrarwirtschaft wichtig für die Versorgung der umliegenden Städte. Der damalige Landrat Wink stellte sich hinter die Gemeinde und forderte die Wiederherstellung der ursprünglichen Gemeindegrenzen, wobei er unter anderem bezweifelte, dass zum damaligen Zeitpunkt noch militärische Notwendigkeit bestand.[16]

Die Stadt Darmstadt bezweifelte, dass die Eingemeindung aus militärischen Gründen erfolgt sei. Auf Darmstädter Seite agierte wieder der Stadtrat Holtz, der eine Wiederherstellung der alten Gemeindegrenzen zu verhindern suchte.

Letztlich scheiterten die jahrelangen Bemühungen. 1977 wurden im Rahmen der Gebietsreform in Hessen mit der Sankt Stephans-Siedlung 47,30 Hektar wieder nach Griesheim zurückgegliedert. 2006 wurde ein Flächenaustausch mit Darmstadt vereinbart, bei dem im Wege einer Grenzänderung weitere 40 Hektar gegen den Tausch von 24 Hektar Ackerland wieder Griesheimer Gemarkung wurden.[17]

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde Griesheim durch vier Luftangriffe zu über 65 % zerstört. Zahlreiche Zivilisten kamen ums Leben oder wurden verletzt. Die Stadt wurde unter den Bürgermeistern Daniel Müller und Georg Bohl wieder aufgebaut.

Nach erfolgreichem Wiederaufbau bekam Griesheim am 12. September 1965 von der hessischen Landesregierung die Stadtrechte verliehen.

Die jüdische Gemeinde in Griesheim

Der erste jüdische Mitbewohner („Hertz der Jude“) wurde 1656 erwähnt. Er war Krämer und Viehhändler.
Der zweite jüdische Gläubige („Jud Mosche“, Vieh- und Warenhändler) wird 1683 verzeichnet. Von da an entwickelte sich die jüdische Gemeinde kontinuierlich weiter.
Seit etwa 1748 gab es den sogenannten „Judenhof“, der die jüdische Schule und Räumlichkeiten für den Sabbat beherbergte.
Die Gemeinde wuchs und sie verlegte Synagoge und Judenschule in die Hintergasse, der erste schriftliche Beleg hierfür entspringt dem Jahre 1812.
Die größte Mitgliederzahl verzeichnete man 1853: 195 von 3048 Einwohnern waren Juden.
Infolge der Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts verließen auch viele Juden Griesheim.

1933, im Jahr der nationalsozialistischen Machtübernahme, lebten in Griesheim 84 Juden.
Auch in Griesheim verübten die Nationalsozialisten Gräueltaten. Beispielsweise ist belegt, dass ein Jude im März 1933 von NSDAP-Mitgliedern ins Rathaus bestellt wurde und dort von
ihnen unter anderem mit Gummiknüppeln und Stahlruten so geschlagen wurde, dass sein Gesicht beinahe nicht mehr zu erkennen war und sein Rücken
sich in eine einzige undefinierbare, blutige Masse verwandelte. Dieser Griesheimer Mitbürger wurde später im Konzentrationslager Dachau ermordet.

1938 wurden während der „Reichspogromnacht“ auch in Griesheim jüdische Geschäfte geplündert. SA-Mitglieder schändeten die Synagoge, zerstörten und verbrannten die Inneneinrichtung und zerschlugen das Denkmal zu Ehren im Ersten Weltkrieg gefallener jüdischer Ortsbürger.
Eine Menschenmenge stürmte das Kaufhaus Löb, die Türen wurden aufgebrochen und das Kaufhaus geplündert.
Den hochbetagten Besitzer Otto Löb fand man daraufhin unter ungeklärten Umständen erhängt in den Büttelborner Hecken.
27 Juden gelang es rechtzeitig ins Ausland zu fliehen, sieben verstarben bis 1940 in Griesheim. Die Übrigen 50 jüdischen Mitbürger wurden deportiert und ermordet.[18]

In Griesheim wurden 2010 die ersten Stolpersteine verlegt; zwei Stück und zwar vor dem ehemaligen Kaufhaus Löb (für Ludwig und Otto Löb). Ende 2012 wurden die Stolpersteine von Unbekannten aus dem Bürgersteig herausgebrochen und gestohlen. Im März 2013 konnten die neuen Stolpersteine zusammen mit dem Künstler Gunter Demnig erneut verlegt werden. Derzeit (Stand: 2013) beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe des Museumsvereins mit dem Schicksal der Juden in Griesheim und die Verlegung weiterer Stolpersteine ist geplant.

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[19] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[20][21]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

     

Insgesamt 37 Sitze SPD: 13 Grüne: 6 FDP: 2 CDU: 12 WGG: 4

Parteien und Wählergemeinschaften  %
2016
Sitze
2016
 %
2011
Sitze
2011
 %
2006
Sitze
2006
 %
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 33,6 13 50,1 19 59,6 22 64,6 24
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,8 12 24,5 9 28,2 10 27,6 10
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 16,9 6 18,2 7 7,4 3
WGG Wählergemeinschaft Griesheim[22] 11,9 4 4,7 1 4,8 2 7,7 3
FDP Freie Demokratische Partei 5,8 2 2,5 1
gesamt 100,0 37 100,0 37 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 43,6 42,9 44,0 49,7

Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Griesheim neben dem Bürgermeister zehn ehrenamtliche Stadträte angehören. Zum Bürgermeister gewählt ist ab 2. Februar 2017 Geza Krebs-Wetzl (CDU).[23][24]

Ergebnisse der Direktwahlen

Jahr Kandidaten Partei %
Ergebnis
2016 (Stichwahl) Geza Krebs-Wetzl CDU 52,3
Gabriele Winter SPD 47,7
Wahlbeteiligung in % 45,9
2010 Gabriele Winter SPD 57,1
Thomas Höhl 41,2
Uwe Bauer REP 1,7
Wahlbeteiligung in % 53,3
2004 Norbert Leber SPD 92,9
Wahlbeteiligung in % 39,5
1998 Norbert Leber SPD 83,0
Günther Jacob CDU 13,7
Maja Werner GRÜNE 3,3
Wahlbeteiligung in % 60,0
Amtsinhaber seit 1822

Amtszeit Name Partei
seit 2017 Geza Krebs-Wetzl CDU
2011–2017 Gabriele Winter SPD
1987–2011 Norbert Leber SPD
1968–1987 Hans Karl SPD
1953–1967 Georg Bohl SPD
1945–1952 Daniel Müller SPD
1938–1945 Friedrich Seibert NSDAP
1930–1938 Philipp Feldmann
1920–1929 Georg Schüler
1919–1920 Heinrich Hofmann
1917–1919 Heinrich Phillip Feldmann
1909–1917 Philipp Kunz
1901–1909 Heinrich Zöller
1882–1900 Johannes Massing
1849–1880 Jakob Leber
1838–1848 Daniel Funk
1836–1837 Nicolaus Merker
1831–1835 Valentin Massing
1825–1830 Valentin Göbel
1822–1824 August Heinrich Keller[25]

Wappen und Flagge

Banner, Wappen und Hissflagge
Blasonierung: „In Rot ein goldener Gänsefuß, darüber eine silberne heraldische Rose mit goldenem Butzen; beide eingeschlossen von einem silbernen Hufeisen.“[26]

Das Wappen besteht aus einem rotfarbenen Gerichtssiegel, das ein Hufeisen und darin eine Blumenblüte und einen Gänsefuß enthält. Der Gänsefuß hat sich aus der pfeilförmigen Tyr-Rune entwickelt. Die darüber dargestellte Blume ist eine Gerichtsrose, woraus geschlossen werden kann, dass Griesheim schon früh eine eigene Gerichtsbarkeit hatte. Das Hufeisen ist ein Symbol für ein Dorf mit Pferdereichtum und kommt auch in anderen Wappen der Region (Pfungstadt, Messel, Gernsheim) vor.

Städtepartnerschaften

Städtepartnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Frankreich Bar-le-Duc, Lothringen, Frankreich, seit 1975
Ungarn Gyönk, Tolnau, Ungarn, seit 1990
Deutschland Wilkau-Haßlau, Sachsen, Deutschland seit 1990
Italien Pontassieve, Toskana, Italien, seit 2008
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler

Die Stadt Griesheim hat einen historischen Rundgang herausgebracht.[27] Er führt den interessierten Bürger durch die westlichen Stadtviertel Griesheims. Zu allen wichtigen historischen Gebäuden und Punkten werden Erläuterungen und Hinweise gegeben. An den historischen Gebäuden sind zudem Tafeln mit Hinweisen angebracht.

Lutherkirche, 1681

Bürgerhaus am Kreuz

Fachwerkhaus von 1620,
Groß Gerauer Str.22

Nikelose-Haus in Griesheim

Der Umgang mit Griesheims Baudenkmälern

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das 1454 zum ersten Mal erwähnte alte Backhaus abgerissen. Der im selben Schriftstück erstgenannte Gemeindebackofen blieb noch einige Jahre erhalten. Ebenfalls um die Jahrhundertwende wurde die Anlage des „Gesundbrunnens“ aus dem späten 17. und frühen 18. Jahrhundert, einer ehemaligen Heilquelle, von den Ortsansässigen abgebrochen. An sie erinnert heute nur noch ein verwitterter Gedenkstein. Als dann im Zweiten Weltkrieg der alte Ortskern bis auf wenige Gebäude vernichtet wurde, baute man die Wahrzeichen Griesheims nicht wieder auf. An das alte Rathaus, den Bahnhof, das Reifenrath’sche Haus und das Stark’sche Haus erinnern teilweise noch Hinweistafeln. In der Folgezeit wurden die meisten der wenigen noch vorhandenen Baudenkmäler abgerissen und so kann Griesheim heute nur noch eine Handvoll historischer Gebäude vorweisen. Doch auch die Qualität dieser Bauwerke wurde gemindert; z. B. wurden in der Lutherkirche die meisten Teile der historischen Einbauten entfernt und die um das Jahr 1600 von Johann Grorock gebaute Orgel eingeschmolzen (die hölzernen Pfeifen wurden verbrannt). Auch wurde die Anlage der Alten Schule großteils abgerissen. Das noch bestehende ehemalige Kochschulhaus wurde stark vereinfacht.

August-Euler-Flugplatz
Kaserne der DFS und später US-Army

Der August-Euler-Flugplatz ist ein Sonderlandeplatz und wird von der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt) betrieben. Er liegt südlich von Griesheim auf ehemals Griesheimer Gebiet. Es ist der älteste Flugplatz in Deutschland mit einer traditionsreichen Vergangenheit und beherbergt das August-Euler-Luftfahrtmuseum.[28]

Gebäude der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug

Direkt neben dem August-Euler-Flugplatz liegt das Gelände der 1945 aufgelösten Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS). Hier stehen noch mehrere, seit dem Abzug der US-Army ungenutzte Gebäude, die aus den 1910er und 1930er Jahren stammen.

Museum Griesheim
Museum (ehemaliges Kaufhaus Löb)

Gesammelt wird alles, was mit Griesheim und St. Stephan in Verbindung steht und hilft, die Traditionen zu bewahren. Gezeigt werden landwirtschaftliche Geräte, bäuerliches Wohnen und Wirtschaften sowie typisches Handwerk. Wichtige Themen sind außerdem die archäologischen Funde aus der Griesheimer Gemarkung und die Ortsgeschichte von den nachweisbaren Anfängen bis zur jüngsten Gegenwart unter Einbeziehung des alten Schießplatzes und der Siedlung St. Stephan.[29]

Stolpersteine

In der Groß-Gerauer Straße: Zwei Stolpersteine für Ludwig und Otto Löb befinden sich vor dem ehemaligen Kaufhaus Löb

In der Oberndorferstraße: Drei Stolpersteine für Joseph, Isaak und Martin Mendel.

In der Hintergasse: Vier Stolpersteine für Martha, Gustav und Ludwig Löb und für Leopold Posnansky.

In der Wilhelm-Leuschner-Straße:
Fünf Stolpersteine für Johanna, Lotte, Samuel, Walter und Ludwig Sternfels.
Zwei Stolpersteine für Arnold und Hermine Mayer
Vier Stolpersteine für Julius, Alice, Günther und Helmut Rosenberg

In der Pfungstädter Straße:
Fünf Stolpersteine für Alma, Ludwig, Minna, Wilhelm und Zerline Wolff
Zwei Stolpersteine für Johanna und Leopold Mayer

Naturräume
Griesheimer Düne
Griesheimer Bruch

Der Griesheimer Bruch ist ein ca. 35 ha großes Naturschutzgebiet am Westrand der Gemarkung Griesheim.

Griesheimer Düne

Die Griesheimer Düne (Griesheimer Sand), vollständiger amtlicher Name: Griesheimer Düne und Eichwäldchen, ist ein zirka 45 ha großes Naturschutzgebiet bei Griesheim auf Darmstädter Gemarkung und beherbergt seltene Tiere und Pflanzen, die in kalkhaltigen Sand- und Steppengebieten vorkommen.

Bespielbare und Besitzbare Stadt

Griesheim ist die erste bespielbare Stadt Deutschlands. In einem mit dem Pädagogen Bernhard Meyer entwickelten Projekt wurden in der ganzen Stadt über 100 Spielstationen aufgestellt, die den öffentlichen Raum, der normalerweise wenig Rücksicht auf Kinder nehme, für die Kinder wieder attraktiv machen sollen. Dem Trend, dass Spielplätze für Kinder zu Inseln inmitten einer für sie langweiligen Umgebung werden, wurde in Griesheim so entgegengewirkt. Zudem besteht das Projekt „Spielstraße auf Zeit“, bei dem Anlieger von speziell ausgewiesenen Straßen von Frühjahr bis Herbst die nachmittägliche Sperrung ihrer Straße an einem Werktag beantragen können.[30]
Der sogenannte „Griesheimer“ zeigt außerdem auf von Kinder häufig frequentierten Wegen gefahrenarme Möglichkeiten zur Straßenüberquerung an.

Griesheim ist auch die erste besitzbare Stadt Deutschlands. In einem bundesweit einzigartigen Projekt wurden vor allem an und zwischen für alte Menschen wichtige Orte im ganzen Stadtgebiet 161 spezielle Sitzgelegenheiten aufgestellt, beispielsweise an und zwischen: Metzgern, Bäckern, anderen Geschäften, öffentlichen Einrichtungen, Kirchen, Altersheimen, dem Friedhof, etc., die zum Verschnaufen einladen und die Altersmobilität fördern. Durch die speziell entwickelten Geräte ist ein selbständiges Aufstehen gewährleistet. Viele ältere Menschen würden vorher abwägen, ob sie einen bestimmten Weg bewältigen können und würden durch die Sitzgelegenheiten ermutigt, ihr Vorhaben auch in die Tat umzusetzen. Weiterhin dienen sie als Treffpunkt und ermöglichen Senioren, sich an einem interessanten Ort niederzulassen und die Umgebung zu beobachten.[31][32][33] Zudem gibt es in Griesheim kostengünstige Anruf-Sammel-Taxis (AST), die man innerhalb des Stadtgebietes nutzen kann.

Mit diesen beiden Projekten hat die Stadt Griesheim mehrere nationale und internationale Auszeichnungen errungen[34][35][36] und ist weltweit beispielhaft für die Integration von im öffentlichen Raum benachteiligten Gruppen, nämlich der Jüngsten und Ältesten. Behinderte Menschen werden in Griesheim zusätzlich durch rollstuhlfreundliche Bürgersteige und öffentliche Behindertentoiletten unterstützt.

Regelmäßige Veranstaltungen
Zwiebelmarkt

Alljährlich findet in Griesheim der Griesheimer Zwiebelmarkt statt. Zum ersten Mal fand dieses Volks- bzw. Stadtfest – damals noch unter dem Namen „Griesheimer Woche“ – im Juli 1977 statt, um Alt- und Neubürger einander näher zu bringen und um alte Griesheimer Traditionen zu pflegen und darzustellen. Neben Kulinarischem und anderen Attraktionen wird an vielen Ständen auch Livemusik geboten. Mittlerweile findet das Fest am letzten oder vorletzten Septemberwochenende in der Griesheimer Innenstadt zwischen Wagenhalle und Hans-Karl-Platz statt. Ergänzend zur traditionellen Kirchweih (Kerb), an der neben dem alten Brauchtum vor allem kommerziell interessierte, professionelle Schausteller mitwirken, geht man in Griesheim mit dem Zwiebelmarkt neue Wege. Ein Zusammenschluss verschiedener kleiner und großer Vereine sorgt in jedem Herbst für eine die gesamte Innenstadt durchziehende Amüsiermeile mit lokalen Spezialitäten und viel internationalem Flair.

Weitere Veranstaltungen
Januar, Februar: Fasching mit Gardetag
Mai: Museumsfest
Juni: SPD-Fest am „Kalten Eck“
Juli: Firmenlauf
August: Kerb
September: Zwiebelmarkt, Jazzbrunch, American Steels Sommerfest(Marktplatz), Berliner Straßenfest
Oktober: Kelterfest
Dezember: Weihnachtsmarkt(am Kreuz), Weihnachtsmarkt(Wagenhalle)
Sport
Fußball

Die erste Fußball-Mannschaft des SC Viktoria 06 Griesheim (SCV) spielt derzeit in der Hessenliga.
Der andere reine Fußballverein der Stadt ist der SV Croatia Griesheim. Der SV St. Stephan 1953 Griesheim e. V. (SVS) kann ebenfalls eine große Fußballabteilung vorweisen; im TuS Griesheim 1899 e. V. (TUS) wird, wenn auch in kleinerem Umfang, ebenfalls Fußball gespielt.

Handball

Die erste Männermannschaft des TuS Griesheim spielt in der Saison 2014/15 in der hessischen Oberliga.

Leichtathletik

Griesheim ist für seine Leichtathleten bekannt, allen voran für die Sportler des TuS Griesheim 1899 e. V.; unter anderem ist die Triathlon-Abteilung mit jeweils einer Herren-Mannschaft in der 1. und in der 2. Bundesliga sowie mit einer Damen-Mannschaft in der 1. Bundesliga vertreten. Zusätzlich gibt es viele Einzelerfolge, besonders der (Marathon-)Läufer.
Jedes Jahr finden in Griesheim diverse Stadtläufe statt: Merck-Straßenlauf, Firmen-Lauf, Zwiebelmeile, Silvesterlauf und der Griesheimer Stunden-Lauf, der auf dem TuS-Gelände stattfindet.

Triathlon

Die Triathlon-Abteilung des TuS Griesheim 1899 e. V. ist mit je einem Männer- und einem Frauen-Team in der 1. Triathlon-Bundesliga vertreten.

Kegeln

Im Juli 2013 wurde die B-Senioren-Mannschaft der Kegelabteilung des SV St. Stephan 1953 Griesheim e. V. (SVS) in Sandhausen mit 1748 Zählern überraschend Deutscher Meister in den Mannschaftswettkämpfen.

Judo

Der Judoverein Tamanégi Judo Griesheim e. V. wurde im Juli 2013 in seiner ersten Regionalligasaison überraschend Südwestdeutscher Vizemeister. Somit hat er sich für den Kampf um den direkten Einzug in die 2. Bundesliga qualifiziert und könnte noch in dieser Saison die Sensation perfekt machen.

Schach

Die erste Mannschaft des Schachverein Griesheim 1976 e. V. spielt in der 1. Bundesliga und die zweite Mannschaft in der Hessenliga, die dritte Mannschaft in der Bezirksklasse.
Der Club hat sein Spiellokal im Georg-August-Zinn Haus in Griesheim, der 1. Vorsitzende des Vereins ist André Bitzer.

Wirtschaft und Infrastruktur
US-amerikanische Einrichtungen
August-Euler-Flugplatz

Der August-Euler-Flugplatz ist auch unter den beiden ehemaligen Namen „Darmstadt Army Airfield“[37][38] und „Griesheim (Army) Airfield“[39][40] bekannt.

Von 1949 bis 2008 wurde die US-Soldatenzeitung „The Stars and Stripes“ – European Edition, als Tageszeitung (erscheint auch sonntags) auf dem Gelände des August-Euler-Flugplatzes in Griesheim gedruckt.[41] Die Europazentrale der amerikanischen Armeezeitung war dort in einer ehemaligen Fliegerkaserne der Fliegerstation Darmstadt untergebracht.[42]

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz von der United States Army genutzt und Stützpunkt einer Rettungshubschrauber-Staffel. 1992 wurde „Darmstadt Army Airfield“ aufgegeben.

Auf dem Gelände des August-Euler-Flugplatzes wurden von 2004 bis 2008 fünf Antennenanlagen betrieben. In einem Artikel in der amerikanischen Armeezeitung The Stars and Stripes 2003 wurde geschrieben, dass es sich um eine Anlage der United States Navy (U.S. Navy Europa) gehandelt hat.

Dagger Complex

Seit 1951 nutzen die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bei Griesheim auf ehemals Griesheimer und jetzt Darmstädter Gemarkung (Eberstädter Weg) ein Übungsgelände, das sie unter anderem mit einer Kaserne, einer Grundschule sowie einem Baseball-Feld bebaute. Das Gelände wird als Trainingarea Darmstadt-Griesheim[43] aber auch als „Darmstadt Training Center“[44] oder „Local Training Area 6910“[45] bezeichnet. Wobei letzterer Namen, insbesondere die Abkürzung, in heutigen offiziellen Dokumenten öfters Verwendung findet.[46] 1999 wurden die Gebäude auf dem Gelände zum neuen deutschen Hauptquartier des US Army Intelligence and Security Command (INSCOM), dem Nachrichtendienst der U.S. Army, umgebaut. Der Zweck der Einrichtung ist nicht bekannt und wird verschiedentlich der Spionage durch die National Security Agency (NSA) zugeordnet.[47] Das Gelände ist seitdem unter dem Namen Dagger Complex bekannt.

Unternehmen
mit Sitz in Griesheim
Adinotec AG (ehemals neosino nanotechnologies ag)
Friedwald GmbH, Marktführer unter den deutschsprachigen Baumbestattern, betreibt die bekannten „Friedwälder“[48]
Richter System, Teil der Knauf-Gruppe
die Deutschlandzentrale des bekannten Fahrzeughersteller Polaris Industries[49]
die Turbomach GmbH, unter anderem mit dem europäischen Warenlager der gesamten Turbomach-Gruppe[50]
P2 Brief + Paket, eine gemeinsame Gruppierung privater Postunternehmen
Via Michelin, Tochter des bekannten Reifenherstellers, vertreibt Karten und Streckenplanung
nterra integration GmbH[51], Firma für Software Integrations
mit Niederlassungen in Griesheim
Colt International
GMA Garnet Europe GmbH (für Süddeutschland)[52]
Breitbandausbau

Für den Breitbandausbau im Landkreis Darmstadt-Dieburg wurde im Sommer 2013 der „Zweckverband NGA-Netz Darmstadt-Dieburg“ gegründet. Diesem Zweckverband haben sich 19 Kommunen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg angeschlossen. Für diese 19 Verbandskommunen wurde der Breitbandausbau in einem Ausschreibungsverfahren öffentlich ausgeschrieben.
Die Stadt Griesheim hat sich diesem Zweckverband angeschlossen.[53]

Am 25. April 2014 wurde mit der Deutschen Telekom eine Vereinbarung „über die Einrichtung des schnellen Internets“ unterzeichnet. Der Pressemitteilung zufolge sollen 96 % der Haushalte in drei Ausbaustufen bis 2017 mit Bandbreiten von 25 bis 50 MBit/s versorgt werden, Griesheim befindet sich demnach in Ausbaugebiet 3. Weitere Details der Vereinbarung (zum Beispiel ob die Versorgung ausschließlich über Festnetz oder auch über LTE realisiert wird und ob es Zusagen für die künftige Erstversorgung von Neubaugebieten per Glasfaser gibt) wurden bisher nicht bekannt gegeben.[54][55]

Am 22. April 2016 lud die Stadt Griesheim interessierte Bürger zu einem „ersten Spatenstich an der Baustelle Ecke Kreuzgasse / Groß-Gerauer Straße (Jean-Bernard-Platz)“ ein. Auf der Internetpräsenz der Telekom wird der Ausbau in Griesheim seitdem mit dem Zieltermin „Anfang Dezember 2016“ angegeben.[56][57]

Mittlerweile (Stand 23. September 2016) ist auf der Ausbaukarte der Telekom das Ausbaugebiet im Detail ersichtlich. Demnach wird Griesheim mit Ausnahme der VSt-Nahbereiche mit 100 Mbit (VSL+Vectoring) versorgt werden.

Bildung
Grundschulen
Friedrich-Ebert-Schule
Schiller-Schule
Carlo-Mierendorff-Schule
Weiterführende Schulen
Gerhart-Hauptmann-Schule (kooperative Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe)
Förderschulen
Schule am Kiefernwäldchen
Albert-Schweitzer-Schule
Berufliche Schulen
Friedrich-Aereboe-Schule (Fachschule: Richtung Agrarwirtschaft)[58]
Erwachsenenbildung

Die Volkshochschule Darmstadt-Dieburg bietet an ihrem Standort Griesheim Kurse an.

Verkehr
Bundesstraße

Die Bundesstraße B26 durchquert Griesheim der Länge nach. Sie bildet die verkehrstechnische Hauptachse der Stadt und verbindet sie insbesondere mit Darmstadt.

Straßenbahn
Wagenhalle der Straßenbahn

Eine schmalspurige dampfbetriebene Nebenbahn nach Darmstadt wurde am 30. August 1886 in Betrieb genommen. Ab 1926 folgte der elektrische Straßenbahnbetrieb. Heute führen die Linien 4 und 9 der Darmstädter Straßenbahn an der Bundesstraße B26 (B26) entlang in die Darmstädter Innenstadt sowie in die unmittelbare Nähe des Darmstädter Hauptbahnhofs. Die Straßenbahnen werden durch die HEAG mobilo GmbH betrieben.

Darmstädter Kreuz

An der heutigen Grenze zwischen Griesheim und Darmstadt liegt das Darmstädter Kreuz, das die Bundesstraße 26 (B26) mit der Bundesautobahn 5 (BAB 5) und der Bundesautobahn 67 (BAB 67) verbindet.

Buslinien

Es fahren die Buslinien 45 und 46 ab Griesheim in Richtung Riedstadt, Gernsheim, Groß-Gerau und Trebur.

Eisenbahn

Die Bahnstrecke von Goddelau-Erfelden über Griesheim nach Darmstadt (ein Teil der Riedbahn) wurde 1869 eröffnet und 1901 zweigleisig ausgebaut. Der Personenverkehr wurde Ende 1970 eingestellt und danach hat die Deutsche Bundesbahn die Gleise nach Goddelau-Erfelden abgebaut. Die Gleise Richtung Darmstadt folgten bis 1991.
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Persönlichkeiten
Daniel Dell (* 1. November 1868 in Griesheim; † 23. Januar 1941 in Griesheim), Jugendstilkünstler
August Euler (* 20. November 1868 in Oelde; † 1. Juli 1957 in Feldberg (Schwarzwald)), deutscher Flugpionier und Flugzeugtechniker, eröffnete 1907 den ersten Flugplatz Deutschlands in Griesheim.
August Liebmann Mayer (* 27. Oktober 1885 in Griesheim; † wahrscheinlich 12. März 1944 im KZ Auschwitz), deutscher Kunsthistoriker, führender Experte für spanische Malerei
Walter Georgii (* 12. August 1888 in Meiningen; † 24. Juli 1968 in München), Luftfahrtpionier, Leiter der DFS in Griesheim
Elisabeth Langgässer (* 23. Februar 1899 in Alzey; † 25. Juli 1950 in Karlsruhe), Schriftstellerin, unterrichtete von 1920 bis 1928 an der (früheren) Schillerschule.
Fritz von Opel (* 4. Mai 1899 in Rüsselsheim; † 8. März 1971 in Samedan, Schweiz), Industrieller u. Raketenpionier, entwickelte in Griesheim einen der ersten flüssigkeitsbetriebenen Raketenmotoren der Welt[60][61][62]
Maxim Ziese, (* 26. Juni 1901 in Griesheim; † 16. Juli 1954 in Köln), Schriftsteller und Dramatiker
Hans Jacobs (* 30. April 1907; † 24. Oktober 1994), Luftfahrtpionier und ehemaliger Abteilungsleiter bei der DFS in Griesheim
Ludwig Wedel (* 9. März 1909 in Griesheim; † 30. März 1993), war 1954–1969 Bürgermeister von Groß-Umstadt, ehemaliges Mitglied des Hessischen Landtags und 1959 Mitglied der 3. Bundesversammlung.
Hanna Reitsch (* 29. März 1912 in Hirschberg, Schlesien; † 24. August 1979 in Frankfurt/Main), bekannte Fliegerin, arbeitete bei der DFS in Griesheim als Testfliegerin
Heinrich Keller (* 25. August 1918 in Griesheim; † 23. August 1990 in Hamburg), Hornist und Hochschullehrer
Hans Karl (* 5. Januar 1922 in Griesheim; † 6. Juli 1996), Griesheimer Bürgermeister, hessischer Landtagsabgeordneter, Mitglied der 4. Bundesversammlung und Namensgeber des Griesheimer Marktplatzes
Richard M. Buxbaum (* 1930 in Griesheim), Rechtswissenschaftler
Karl Knapp (* 1933 in Griesheim), Lokalhistoriker, Träger der silbernen Ehrenplakette der Stadt Griesheim und des Landesverdienstordens
Gottfried Milde senior (* 14. April 1934 in Breslau), Politiker, lebt und wirkte in Griesheim
Lutz Ludwig Kramer (* 14. Januar 1954 in Potsdam), ehemaliger Sänger und Gitarrist der deutschen Rock-Gruppe Agitation Free aus Berlin und ehemaliges Mitglied der Kommune 1, lebt und wirkt in Griesheim.
Régis Bossu, Fotograf („Bruderkuss“)
Jürgen Schupp (* 12. Januar 1956 in Griesheim), Sozialwissenschaftler
Gabriele Winter (* 1959), Griesheimer Bürgermeisterin von 2011 bis 2016
Nosie Katzmann[63] (* 1959 in Bad Neustadt an der Saale), Musikproduzent, lebte in seiner Jugend in Griesheim, viele seiner Lieder gehen auf Griesheim zurück[64]
Gottfried Milde junior (* 11. April 1963 in Darmstadt), Politiker; aufgewachsen, lebend und wirkend in Griesheim
Katja Bornschein (* 16. März 1972 in Jugenheim), Fußballnationalspielerin, Karrierestart bei TuS Griesheim und SV St. Stephan; lebt in Griesheim
Sebastian Dehmer (* 14. Februar 1982 in Darmstadt, Hessen), Olympiateilnehmer und Weltmeister im Triathlon, Botschafter der Stadt Griesheim, wohnt in Griesheim.
Andrea Petković (* 9. September 1987 in Tuzla, Jugoslawien, heute Bosnien und Herzegowina), Tennisspielerin, wohnte in Griesheim, mittlerweile mit Ihrer Schwester zusammen in Darmstadt-Eberstadt
Olexesh (* 25. Februar 1988 in Kiew), Rapper, lebt in Griesheim
Sebastian Rode (* 11. Oktober 1990 in Seeheim-Jugenheim), Fußballbundesligaspieler, spielte bei Viktoria Griesheim
Niko Opper (* 4. Februar 1992), Fußball-U17-Europameister, spielte bei SC Viktoria Griesheim
Okta Logue (Musikband), wurde 2008 in Griesheim gegründet
Jochen Gebauer, deutscher Computerspiele-Journalist
Norbert Leber, Ehrenbürgermeister und Ehrenbürger der Stadt Griesheim/Bürgermeister von 1987 bis 2011
Literatur
Literatur über Griesheim in der Hessischen Bibliographie
Literatur von und über Griesheim im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
 Commons: Griesheim (Hessen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Die Griesheimer Klenger – H. Künzel, Deutschlands große Industriewerkstätten, in Die Gartenlaube (1867), Heft 9, S. 132–135
Internetauftritt der Stadt Griesheim
Ein Rundgang durch das „Alte Griesheim“ mit Erläuterungen von Karl Knapp (PDF; 1,6 MB)
Griesheim auf den Webseiten des Landkreises Darmstadt-Dieburg
„Griesheim, Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 23. Juli 2012)
Linkkatalog zum Thema Griesheim bei curlie.org (ehemals DMOZ)