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Geschichte
Urgeschichte

Über die Vorzeit im Dolomitengebiet ist nicht viel bekannt. Manche Funde bekunden zwar eine frühe Besiedlung des Landstriche, doch im Allgemeinen kann man über die genaueren Lebensformen nur Vermutungen anstellen.
Ein Fund in Gröden ließ vor Jahren die Archäologen aufhorchen: Am Abri Plan de Frea wurden bei Ausgrabungen vorgeschichtliche Artefakte entdeckt. Archäologen datierten diese Funde mit 6000 Jahren vor Christi Geburt. Bei den Pfeilspitzen, Nadeln und übrigen Geräten handelt es sich um die erwiesenermaßen ältesten prähistorischen Funde im gesamten Dolomitengebiet. Waren es nun Jäger, die auf ihren Streifzügen unter dem riesigen Felsblock am Plan de Frea (unterhalb des Grödner Joches) eine provisorische Unterkunft – zumindest in den Sommermonaten – suchten? Wahrscheinlich trifft diese Vermutung zu, denn an eine fixe Besiedlung des Ortes ist in den Wintermonaten wohl nicht zu denken.
Die zweitältesten Funde stammen aus der La-Tène-Zeit. Am Col de Flam bei St. Ulrich wurden bronzene Fibeln, Schmuckstücke, eiserne Äxte, gallische Langschwerte und primitive Bauerngeräte gefunden. 400 v. Ch. soll es solche Gegenstände gegeben haben.[7]

Die erste Urkunde über Gröden stammt aus den Jahren 993/94–1005: In einer Traditionsnotiz des Hochstifts Freising übertrug der bayerische Graf Otto aus dem Geschlecht der Rapotonen dem Bischof Gottschalk von Freising unter anderem „ad Gredine forestum“ (Waldgebiet in Gröden).[8]

Kirchengeschichte

1027 gelangte Gröden unter die Herrschaft des Bischofs von Brixen bzw. von deren Vögten, zunächst den Grafen von Andechs und sodann den Grafen von Tirol. Ursprünglich wurde Gröden kirchlich von Albeins aus betreut, im 12. Jahrhundert ging die Betreuung an die Pfarre Lajen über. 1342 wird ein Ulrichskirchlein urkundlich genannt. 1418 entstand die erste Kuratie in Gröden in St. Christina und hatte damit ihren ersten Seelsorger. 1655 wurde in St. Ulrich eine Kuratie errichtet und 1735 entstand in Wolkenstein ein Benefizium. Die linke Talseite war seelsorgerisch von Kastelruth abhängig bis 1637 in Pufels eine Kuratie errichtet wurde. 1778 wurde die Fraktion Überwasser der Kuratie St. Ulrich zugeordnet. Erst 1902 wurde St. Ulrich zur Pfarre erhoben wodurch Gröden nicht mehr von Lajen abhängig war.[9]

Tirol 1809
Grödner Trachten in einer Skizze von Josef Moroder Lusenberg

Im Zuge der Tiroler Revolte von 1809 zogen an die 1200 Mann unter der Führung des napoleonischen Generals Luis Peyri zwischen 2. und 4. November 1809 durch Gröden. Die französischen Bataillone waren zunächst in Plan bei Wolkenstein und anschließend am Antoniboden in St. Ulrich stationiert, wo sie laut Josef Moroder-Lusenberg einen geschlachteten Stier am Lagerfeuer verzehrten. Demselben Bericht zufolge ritt Andreas Moroder, Vorsteher von St. Ulrich, Sturmkommandant der Grödner Schützen, Kaufmann und Großvater des Malers, den Soldaten in Wolkenstein entgegen. Mit einem eleganten spanischen Anzug bekleidet und eine weiße Fahne mit sich führend wollte er die Franzosen besänftigen, indem er ihnen freies Geleit durch das Tal zusicherte. Er wurde jedoch gefangen genommen und als Geisel nach Mühlbach in das Pustertal verbracht. In der Folge überlebte er die Schlacht, die am 4. November 1809 zwischen dem Lajener Ried und der Starzerbrücke bei Waidbruck stattfand und bei der etwa 400 französische Soldaten von den Tiroler Freiheitskämpfern getötet wurden.

Die Grödner Schützen beteiligten sich 1809 an zahlreichen Kämpfen, doch ist aufgrund der geringen Zahl an Grödner Gefallenen anzunehmen, dass die Abordnungen des Tales über keine großen Mannschaftsstärken verfügten, da viele junge Grödner im Ausland (Italien, Frankreich und Spanien) in den über 300 Handelsstationen Grödens tätig waren.[10] Auch in Gröden selbst mussten die französischen Soldaten bei ihrem Durchzug keinen nennenswerten Widerstand gewärtigen.

Ende 1809 äußerte das Gericht Wolkenstein in einer Resolution den Wunsch, mit Deutschtirol, also dem damaligen Königreich Bayern, vereinigt zu bleiben.[11] Im Vertrag am 7. Juli 1810 wurde der südliche Teil Tirols an Italien und Illyrien abgetreten. Die Grenze verlief an den Hauptkämmen der Langkofel- und Schlerngruppe.[12]

Die Überschwemmungen in Gröden

Im Spätsommer und wiederum im Herbst 1882 wurden Südtirol und Gröden von einer Hochwasserkatastrophe heimgesucht.[13][14][15] Es waren ein Dutzend Tote, ein Bergrutsch in Wolkenstein, die Zerstörung vieler Häuser, Kornmühlen, Waldflächen zu verzeichnen. Die Zerstörung von zahlreichen Drechselstuben und der Talstraße fügte der florierenden Grödner Holzindustrie einen schweren Schaden zu. Erst am 4. Januar 1883 konnte die provisorische Wiederherstellung der Grödnerstraße gemeldet werden. Im gesamten Tal blieben nur 2 Brücken übrig und 19 mussten wieder gebaut werden. Friedrich Borgfeldt, ein norddeutscher Kirchspielvogt 1875 nach Meran umgesiedelt, startete eine erfolgreiche Spendenaktion in Schleswig-Holstein und konnte einige Tausend Gulden an die in Not geratenen Grödner verteilen. Dafür erhielt er von den Gemeinden Grödens als Zeichen der Dankbarkeit sechs bemalte Holzstatuen, die Grödner Tracht darstellend, des Malers und Bildhauers Josef Moroder Lusenberg.[15]

Gewerbliche Tätigkeiten und Hausindustrie

Der Tiroler Landreim[16] bezeugt schon 1558, dass der Grödner Loden bekannt war: Bestaunt sind Layener Weizen … und Grödner Loden steif[17]
Weizen und Obst oder Wein konnten wegen der Höhenlage in Gröden nicht angebaut werden deshalb mussten schon von jeher die Grödner sich um weitere Einnahmequellen außer der Landwirtschaft und Viehzucht kümmern. Das Holzschüsselndrehen scheint im 16. und 17. Jahrhundert (Größere Schüsseln wurden schon im Wald gedreht) eine größere Bedeutung gehabt zu haben.
Ab dem 17. Jahrhundert war das Spitzenklöppeln ein sehr wichtiger Tätigkeitszweig. Aus dieser Zeit stammt die Sprachwendung Ji cun l puntl was auf den Brauch zurückführt, dass Frauen sich zur Klöpplerei versammelten, um Gespräche zu führen. Die Klöpplerei fand um 1830/1840 in Gröden ein rasches Ende, als die heimische Herstellung von Holzspielzeug und Kleinplastiken sich in jeder Familie verbreitete und ein wichtiger Ertragszweig der Grödner Wirtschaft wurde. In Gröden wurden bis zu einer Million Holzpuppen jährlich hergestellt.[18]

Hausierhandel
Buckelkrämer in Gröden mit einer Ladung von holzgeschnitzten Pferden

Ende des 17. Jahrhunderts verbreitete sich unter den Grödnern und besonders Grödnerinnen der Hausierhandel wohl um die selbst erzeugte Ware zu veräußern.
Schon Ende des 18. Jahrhunderts reichten die Handelsbeziehungen der Grödner weit über Tirol hinaus. In vielen Städten Europas wurden Handelsniederlassungen errichtet und viele Grödner betätigten sich auch als Makler und Geldwechsler wie z. B. die Familie Perathoner in Florenz. Ein Mitglied dieser Familie, Gian Domenico Bruno Perathoner, schenkte 1807 der Pfarrkirche St. Ulrich eine Madonna aus Alabaster von Luigi Colli, die im Museum Gröden ausgestellt ist.
Anfang des 19. Jahrhunderts führte Gröden schon über 400 Niederlassungen in Europa, einschließlich Russland, bis Alexandrien in Ägypten und Nordamerika.[18] Um 1800 war etwa zwei Drittel der Grödner Bevölkerung im Ausland unterwegs.
Ein neues Wehrgesetz, das die längere Abwesenheit der Männer vom Tal verhinderte, und die Verbesserung des Verkehrs, unter anderem durch die Entstehung der Eisenbahnen, förderte das Verlagssystem, wobei dieses Verkaufsnetz sich allmählich auflöste.

1856 wurde eine befahrbare Straße (Grödner Straße) ins Tal gebaut.

Das Tal wurde ab 1916 von der Grödner Bahn bis zu ihrer Einstellung im Jahr 1960 befahren.

Grödner Familiennamen

Die am häufigsten vorkommenden Familiennamen sind: Senoner, Demetz, Perathoner, Runggaldier, Insam, Mussner, Moroder, Kostner, Prinoth, Stuffer, Comploi, Bernardi, Kasslatter, Ploner, Vinatzer, Hofer, Rabanser, Schenk, Pitscheider, Malsiner, Lardschneider, Pitschieler, Delago, Sotriffer. [19]

Sprache und Volkstum

Im äußeren („unteren“) Grödner Tal von Waidbruck im Eisacktal bis zum Boden von Pontives auf einer Höhe von 1200 m spricht man mehrheitlich Deutsch. Lajen weist beispielsweise einen Anteil der Ladinischsprachigen von knapp 6 % auf; rund 4 % sprechen Italienisch als Erstsprache. Hinter der Talenge der Porta Ladina dominiert in den Hauptgemeinden St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein bis über das Grödner Joch hinaus das Ladinische. Die Grödner sprechen jedoch neben ihrer Muttersprache auch Deutsch und Italienisch.
Für das Ladinische und das Grödner Volkstum setzten sich u. a. Tresl Gruber, Franz Prugger, Bruno Moroder, Amalia Obletter, Frieda Piazza, Christian Moroder, Max Tosi und Alex Moroder ein.

Bekannt sind die Grödner Trachten, die zu besonderen, meistens kirchlichen Anlässen noch gern getragen werden. Siehe hier.

Gröden ist reich an Sagen, die teilweise von Karl Felix Wolff in den Dolomitensagen verarbeitet wurden (s. auch hier[20]). Viele Sagen sind jedoch nicht veröffentlicht bzw. niedergeschrieben worden.

Wirtschaft
Teilstück der Saslong in Gröden
Tourismus

Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Tourismus, insbesondere der Tourismus für den Wintersport.

Grödner Holzschnitzkunst

Besonders in St. Ulrich ist die Holzschnitzkunst mit Erstellung von Holzstatuen, Holzfiguren und Kircheneinrichtungen und einst das Holzspielzeug ein wichtiger Wirtschaftszweig.

Die Grödner Holzschnitzkunst entstand im beginnenden 17. Jahrhundert mit den Künstlerfamilien Trebinger und Vinazer, deren Mitglieder besonders im Eisacktal, in Brixen bei Adam Baldauf und vielleicht Hans Reichle, aber auch in Venedig und Rom, ihre Ausbildung erhielten. Schon im 18. Jahrhundert waren in ganz Gröden über vierzig Holzschnitzer tätig. Einen besonderen Aufschwung erreichte die sakrale Holzschnitzkunst in Gröden durch die Gründung der Zeichenschule in St. Ulrich. Der Ausbildung von Grödner Holzschnitzern an den Kunstakademien in München und Wien begründete Grödens führende Stellung in der sakralen Holzschnitzkunst. Über die Grödner Straße im Jahr 1856 und die Brennerbahn, die 1859 Verona und 1867 Innsbruck anband, konnten aus Gröden Spielzeug und Kircheneinrichtungen, hauptsächlich aus Holz, leichter und rascher exportiert werden. Die meisten Grödner Holzschnitzereien werden aus Zirbelholz geschnitzt.

Sehenswertes
Museum
Das Museum Gröden in der Cësa di Ladins in St. Ulrich verfügt über eine reiche Sammlung von Grödner Holzschnitzereien vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Außerdem werden hier altes Grödner Holzspielzeug, Fossilien und Mineralien aus den Dolomiten, eine Sammlung archäologischer Funde aus dem Grödner Raum von der Stein-, Bronze- und Eisenzeit bis zur Römerzeit und über 30 Werke des Grödner Kunstmalers Josef Moroder Lusenberg gezeigt. Einmalig im Alpenraum sind die Rötelzeichnungen auf einer spätmittelalterlichen Täfelung und das barocke Fastentuch von St. Jakob. Bekannt ist das Museum auch wegen des Nachlasses des Grödner Filmproduzenten, Bergsteigers und Architekten Luis Trenker.
Pfarrkirche von St. Christina in Gröden
Kirchen

Die Pfarrkirchen in Gröden zeigen viele Exemplare guter grödner Holzschnitzkunst.

Die St.-Jakobs-Kirche ist die älteste Kirche mit spätgotischen Fresken der Brixner Schule und dem barocken Altar der Vinazer-Bildhauer.
Die Kapelle des Architekten Franz Baumann auf Monte Pana, mit dem Kruzifix von Vinzenz Peristi und einem Fresko von Albert Stolz (1936), und das anliegende Hotel Monte Pana sind ein Beispiel moderner alpiner Architektur der 1930er Jahre.
Burgen

In Gröden bestehen zwei mittelalterliche Burgruinen, Burg Stetteneck in St. Ulrich und die Burgruine Wolkenstein im Langental.

In St. Christina/Wolkenstein steht die Fischburg, ein barocker Bau im Stil eines Schlosses. Sie ist im Besitz der venezianischen Adelsfamilie Franchetti.

Geologensteig

Ein Wandersteig (Geotrail) in den Grödner Dolomiten zwischen dem Panider Sattel und Pufels ermöglicht es, die Entwicklungsgeschichte der Dolomiten (mithilfe auch von acht Schautafeln in vier Sprachen) zu erleben.[21]

Film

Zahlreiche Spielfilme von Luis Trenker wurden in Gröden aufgenommen. 1967 drehte Roman Polański die Außenaufnahmen zu seinem Kinofilm Tanz der Vampire in Gröden.

Sport

Der Skisport wurde in Gröden gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingeführt. Siehe dazu einen Artikel von Emil Terschak hier. So findet neben dem Breitensportbetrieb in Gröden auf der Saslong, einer Skipiste vom Ciampinoi nach Ruacia (Gemeinde Wolkenstein) hin, ein Herren-Abfahrts- und Super-G-Weltcuprennen statt. Auch wurde in Gröden die Alpine Skiweltmeisterschaft 1970 ausgetragen. Gröden liegt auch an der Sellaronda, einer Ski-Tour rund um das Sella-Massiv. Des Weiteren ist es Bestandteil des Skigebiets Dolomiti Superski.

Seit dem Sommer 2007 stehen Langläufern auf dem Monte Pana mehrere Loipen zur Verfügung und nebenbei auch zwei Sprungschanzen in der Gemeinde St. Christina.

Auch der Eishockeysport hat in Gröden Tradition und entwickelte sich im Laufe der Jahre zum Volkssport schlechthin. Die Grödner Mannschaft (HC Gherdëina), die ihre Heimspiele im Eisstadion von St. Ulrich austrug, zählte jahrelang zu den besten Mannschaften Italiens. Der HC Gherdëina wurde viermal italienischer Eishockeymeister. Nach dem von einem Erdrutsch verursachten Einsturz des Stadions im Jahre 1998 wurde die Mannschaft mit dem Verein HC Selva vereint und nach Wolkenstein verlegt, wo sie heute noch spielt, jedoch nicht mehr auf dem Niveau alter Zeiten. Dieser Verein heißt nach der Zusammenlegung der beiden Vereine weiterhin HC Gherdëina und spielt in der Serie A2.

Im Sommer wird in Gröden hauptsächlich Wandern, Mountainbiken und Bergsteigen betrieben.

Klettersteige

Von Gröden aus sind viele Klettersteige in den umliegenden Bergen leicht erreichbar:

Oskar-Schuster-Steig auf die Plattkofelspitze in der Langkofelgruppe
Pößneckersteig im Sellastock (ältester Klettersteig in den Dolomiten – Erbaut durch die DAV Sektion Pößneck 1912)
Brigata Tridentina zum Pisciadùsee
Große Cirspitze
Sass Rigais in den Geislerspitzen
Piz Duleda in der Puezgruppe
Sandro Pertini im Langental
Persönlichkeiten des Grödner Tals
Künstler
Grödner Holzschnitzerei: Christusfigur im Halbrelief von Martin Vinazer, signiert MVF 1727
Marterl in St. Ulrich: Darstellung eines Arbeitsunfalles beim Holzführen 1874, Zeugnis der harten Arbeit der Bergbauern damals in Gröden
Letzte Bauernidylle in Gröden: der Hof Peza in St. Ulrich
Ulrich Bernardi (Bildschnitzer)
Jakob Crepaz-Maidl (Bildhauer)
Johann Dominik Mahlknecht (Bildhauer)
Josef Mersa (Bildhauer)
Egon Moroder Rusina (Maler)
Johann Baptist Moroder (Bildhauer)
Josef Moroder Lusenberg (Bildhauer und Maler)
Ludwig Moroder (Bildhauer)
Rudolf Moroder (Bildhauer)
Peter Nocker (Bildhauer)
Hans Perathoner (Bildhauer)
Franz Tavella (Bildhauer)
Christian Trebinger (Bildhauer)
Markus Vallazza (Maler und Illustrator)
Martin Vinazer (Bildhauer)
Musiker
Die Ladiner, Volksmusik-Duo
Belsy, Volksmusik-Sängerin
Giorgio Moroder, Komponist und Oscar-Preisträger
Sportler
Leo Insam, Eishockeyspieler
Carolina Kostner, Eiskunstläuferin
Isolde Kostner, Skifahrerin
Ivo Mahlknecht, Skifahrer
Michela Ponza, Biathletin
Elena Runggaldier, Skispringerin
Lukas Runggaldier, Kombinierer
Peter Runggaldier, Skifahrer
Carlo Senoner, Skifahrer
Simona Senoner, Skispringerin
Bergsteiger
Luis Trenker, Bergsteiger, Schauspieler und Schriftsteller
Karl Unterkircher, Bergsteiger
Batista Vinatzer, Bergsteiger
Sonstige
Rut Bernardi, ladinische Schriftstellerin und Publizisten
Tresl Gruber, Lehrerin, Sprachwissenschaftlerin, Künstlerin
Adele Moroder, ladinische Schriftstellerin
Alex Moroder, Gründungsmitglied mehrerer Organisationen zur Erhaltung von ladinischer Sprache und Volkstum
Franz Moroder
Ernst Prinoth
Emil Terschak, Fotograf, Illustrator, Bergsteiger
Oswald von Wolkenstein, spätmittelalterlicher Dichter und Komponist
Siehe auch
Bildhauer in Gröden
Gustav Jahn (Maler)
Literatur
Fritz Benesch: Bergfahrten in den Grödner Dolomiten. Bruckmann, München 1899, OCLC 236093251.
Wilhelm Moroder-Lusenberg: Die Marktgemeinde St. Ulrich in Gröden. Eigenverlag, Innsbruck 1908; Nachdruck anläßlich des Gedenkjahres „1000 Jahre Gröden“ (= Schlern, Band 73,9), Athesia, Bozen 1999, OCLC 888907635.
Franz Moroder: Das Grödner Tal. 2. Auflage. Hrsg. von der Section Gröden des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins. St. Ulrich in Gröden 1914.
Wilhelm Lutz: Gröden: Landschaft, Siedlung und Wirtschaft eines Dolomitenhochtales (= Tiroler Wirtschaftsstudien, Folge 21). Wagner, Innsbruck 1966, DNB 457475374.
Edgar Moroder: Die Moroder, ein altladinisches Geschlecht aus Gröden-Dolomiten vom 14. bis zum 20. Jahrhundert. Ursprung – Geschichte – Biographien – Anhang. Beitrag zur tirolischen Familienforschung. Eigenverlag, St. Ulrich in Gröden 1980, DNB 550660534.
Marina Demetz: Hausierhandel, Hausindustrie und Kunstgewerbe im Grödental vom 18. bis zum beginnenden 20. Jahrhundert. Wagner, Innsbruck 1987, ISBN 3-7030-0186-0 (Dissertation Universität Innsbruck 1984, 253 Seiten).
Edgar Moroder, Bruno Flaim: Gröden in den Dolomiten. Manfrini, Calliano 1991, ISBN 88-7024-435-0.
Barbara Lanz, Sonja Mitterer: Höfekarte Gröden. Museum Gherdëina, St. Ulrich in Gröden 2014, ISBN 978-88-909015-0-8.