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Geschichte
Übersicht
Groß Gerau – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655
Das erste Automobil 1896 in Groß-Gerau
Ein Lokomobil als Dreschmaschine in der Darmstädter Straße am Ende des 19. Jahrhunderts

Schon in der römischen Zeit hatte das heutige Stadtgebiet eine höhere Bedeutung. Das Kastell Groß-Gerau im Bereich des Stadtteils „Auf Esch“/ Fasanerie sicherte den Brückenkopf der römischen Provinzhauptstadt Mainz, noch bevor der Limes angelegt und das heutige Südhessen römisch wurde. Die B 44 ist in ihrem Verlauf von der Südspitze der Fasanerie bis Dornheim mit der Römerstraße von Mainz über Groß-Gerau nach Ladenburg identisch; sie lief auf das Südtor des Kastells zu. Mit der Gründung der Civitas Auderiensium gab man das Kastell auf, der Lagervicus blieb als Marktort bestehen. Die räumliche Nähe dieses Vicus zu der später erwähnten mittelalterlichen Wasserburg Dornberg wird kein Zufall sein.

Die Gerauer Mark (das Waldgebiet zwischen Wallerstädten und Messel) wurde 910 in einer Schenkungsurkunde des Mainzer Erzbischofs Hatto I. erstmals urkundlich erwähnt. In der Folgezeit herrschten in der Region die Herren von Dornberg, bei denen es sich möglicherweise um Dienstleute der staufischen Kaiser in der Frankfurter Pfalz handelte (1160 Erwähnung der Wasserburg im Gebiet des heutigen Dornbergs, später Schloss Dornberg). Nach dem Aussterben der Herren von Dornberg traten die aus dem Westerwald und Mittelrheingebiet stammenden Grafen von Katzenelnbogen deren Nachfolge an und erwirkten 1398 für Groß-Gerau die Stadtrechte. Im Jahr 1479 starb Graf Philipp I. der Ältere von Katzenelnbogen ohne männlichen Nachfolger und die Grafschaft fiel an die Landgrafschaft Hessen.

1557 gab es in den 35 Pfarreien der Obergrafschaft nur drei „aus kirchlichen Mitteln unterhaltene – gut eingerichtete Schulen“ nämlich in Darmstadt, Groß-Gerau und Zwingenberg. Noch vor dem Tode des Landgrafen Philipp von Hessen im Jahr 1567 kam eine weitere in Auerbach hinzu. Damit gehört Groß-Gerau zu den ältesten Schulstandorten in Hessen.[4]
1578 wurde mit dem Bau des Rathauses begonnen. Hier tagten das Schöffengericht und die landgräflich eingesetzten Schultheiße. Die Rathaus-Apotheke besteht seit 1701 und ist die älteste Apotheke der Obergrafschaft außerhalb von Darmstadt.

Die Groß-Gerauer Stadtkirche wurde 1634 von kaiserlichen Truppen im Dreißigjährigen Krieg in Brand gesteckt. Landgraf Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt erneuerte 1663 die Stadtrechte gegen eine Zahlung von 24.000 Gulden. Diese Rechte beinhalteten den Wegfall der Frondienste, Erhebung von Markt-Standgeldern, Vertretung im Landtag und das Recht, Juden aus der Stadt zu verjagen.
Verwaltungsmäßig gehört das hessische Groß-Gerau bis 1821 zum „Amt Rüsselsheim“. Durch die Verwaltungsreform von 1821 im Großherzogtum Hessen wird der Ort dem Landratsbezirk Dornberg der Provinz Starkenburg zugeteilt. 1832 wird dann die Provinz Starkenburg in Kreise aufgeteilt und Groß-Gerau zum Kreis Groß-Gerau, zunächst mit Sitz in Dornberg. Diesem gehört es dann, nur unterbrochen durch die Aufteilung von Starkenburg in Regierungsbezirke, bis heute an. Von 1848 bis 1852 zählt es zum Regierungsbezirk Darmstadt. Im Zuge der 1874 im Großherzogtum Hessen nach preußischem Vorbild vorgenommenen Reform der Kreisverfassung kam es auch zu einer neuen Kreiseinteilung. Aufgrund dieser Reform wird Groß-Gerau Kreisstadt des bis heute nahezu unveränderten Kreisgebiets Groß-Gerau.[5]

Die zuständige Gerichtsbarkeit war während der Zugehörigkeit zu Hessen, von 1821 bis 1879 das Landgericht Großgerau und ab 1879 das daraus hervorgegangene Amtsgericht Groß-Gerau.

Im 19. Jahrhundert wurde Groß-Gerau Kreisstadt des Kreises Groß-Gerau in der Provinz Starkenburg im Großherzogtum Hessen und es begann auch hier die Industrialisierung. Bedingt durch den Anschluss an die Hessische Ludwigsbahn mit den Strecken Darmstadt-Mainz 1858 und Frankfurt am Main-Mannheim 1879 (Riedbahn) konnte sich ein vielfältiges Gewerbeleben entwickeln. Die Stadt wurde Sitz von Metallverarbeitung (FAGRO), Konservenfabriken (Helvetia), Käsereien (in GG wird der Mainzer Käse hergestellt) und der Zuckerindustrie. Von 1869 bis 1871 war Groß-Gerau das Epizentrum einer Reihe von etwa 2000, meist schwacher, Erdbeben. 1896 wurde der Bau einer Dampfstraßenbahn von Darmstadt über Groß-Gerau nach Oppenheim diskutiert, aber nicht verwirklicht.[6]

Im Juni 1994 war Groß-Gerau als Austragungsort des Hessentags für zehn Tage die „heimliche Hauptstadt“ Hessens.

In der Gegenwart hat sich die wirtschaftliche Gesamtsituation der Stadt Groß-Gerau sowie insbesondere auch des Landkreises Groß-Gerau verschlechtert. Ein relativ hoher Verschuldungsgrad und die strikte Kontrolle der öffentlichen Haushalte (insbes. Kreis) durch das Regierungspräsidium Darmstadt sind hierfür Beleg.

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schlossen sich am 1. Januar 1977 per Gesetz die Stadt Groß-Gerau und die zuvor selbstständigen Gemeinden Dornheim und Wallerstädten zur neuen Stadt Groß-Gerau zusammen.[7] Bereits am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde Berkach in die Kreisstadt Groß-Gerau eingegliedert.[8]

Historische Namensformen

Historische Namensformen waren (in Klammern das Jahr der Urkunde):[5]

Geraha marca (910) Geraha (1002/09/13) Gerahe (1257)
Gerhahe (1277) Gera (1311) major et minor villa Gera (1319)
Gera, major et minor villa (1319) Groizen Gera (1341) maius Gera (1355)
Gerau (1368) Gerauwe (1368) Grozen Geraw (1371)
Girrauwer (um 1375) Gerau parvum et magnum (1403) Geraw (1420)
Groißen Gerauwe (1460) Großen Geraw (1613)

Einwohnerentwicklung

Belegte Einwohnerzahlen sind[5]:

1600: 00.171 Herdstätten
1629: 00.170 Hausgessene
1636: 00.010 Einwohner
1829: 01.719 Einwohner
1939: 07.150 Einwohner
1961: 12.201 Einwohner
1970: 13.077 Einwohner
2011: 23.876 Einwohner
2017: 25.496 Einwohner
Groß-Gerau: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834    2.065
1840    2.216
1846    2.344
1852    2.371
1858    2.541
1864    2.702
1871    2.697
1875    2.932
1885    3.552
1895    4.203
1905    5.284
1910    5.837
1925    6.267
1939    7.150
1946    8.276
1950    9.252
1956    10.606
1961    12.202
1967    13.184
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Religion

Die evangelische Stadtkirche

Die katholische
St. Walburga Kirche

Die Moschee
Bait ul-Schakur

Evangelische Gemeinde

Groß-Gerau hat vier evangelische Kirchengemeinden. Im Stadtzentrum die Stadtkirchengemeinde und die Kirchengemeinde Groß-Gerau Süd sowie in den Stadtteilen Dornheim und Wallerstädten.

Katholische Gemeinde

Die katholische Religionsgemeinschaft hat mit der St. Walburga-Kirche in der Walburgastraße ihr Gemeindezentrum. Der Pfarrei ist die Gemeinde Wallerstädten zugeordnet.

Muslimische Gemeinden

Die Türkisch-Islamische Gemeinde wurde am 14. Oktober 1986 in der Fabrikstraße 2 gegründet. Die Türkisch-Islamische Gemeinde ist rechtlich und wirtschaftlich ein selbstständig eingetragener Verein, die die gleichen Prinzipien und satzungsgemäßen Zwecke der DITIB verfolgen und die DITIB als Dachverband anerkennen.

Das Gebetshaus der Muslimischen Gemeinde der IGMG befindet sich in der Sudetenstraße.

Das Muslimische Zentrum, das Gebetshaus eines dem türkischen VIKZ nahestehenden Vereins, befindet sich in der Friedhofstraße.

Die Religionsgemeinschaft Ahmadiyya Muslim Jamaat kaufte im Jahr 1985 das ehemalige Gelände „Märchenland“ im Norden der Stadt und nennt es nun „Nasir Bagh“. Es befindet sich am Ortsausgang an der B 44 in Richtung Mörfelden. Bis 1994 fanden dort die jährlichen Versammlungen (Jalsa Salana) statt. Da der Platz nicht mehr ausreichend Kapazität bieten konnte, fanden sie von 1995 bis 2010 auf dem Mannheimer Maimarktgelände statt. Seit 2011 findet die Jalsa Salana Deutschland jährlich in der Messe Karlsruhe statt. Heute wird das Gelände „Nasir Bagh“ nur noch für regionale Veranstaltungen genutzt.

1992 wurde auf dem Areal die Moschee „Bait ul-Schakur“ („Haus des Würdigen“) gebaut. Es bietet auf zwei Etagen etwa 850 Gläubigen Platz und ist mit 600 m² Gebetsfläche die größte Moschee der Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland. Die Moschee besitzt zudem ein kuppelhohes Minarett, welches dem Weißen Minarett von Qadian nachempfunden ist.

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[9] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[10][11]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

       

Insgesamt 33 Sitze Linke: 2 SPD: 10 Grüne: 4 FDP: 2 CDU: 10 FW: 2 KOMBI: 3

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 31,1 10 33,9 11 25,0 8 24,5 8
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,2 10 32,2 11 29,5 10 41,0 14
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,1 4 19,7 7 9,6 3 12,7 4
KOMBI Kommunale Bürgerinteressengemeinschaft 9,4 3 9,5 3 31,7 11 21,7 7
Die Linke.OL Die Linke.Offene Liste 5,4 2 3,8 1 4,2 1
FDP Freie Demokratische Partei 4,6 2 1,0 0
FW-Bürgerliste Freie Wähler-Bürgerliste 7,3 2
gesamt 100,0 33 100,0 33 100,0 33 100,0 33
Wahlbeteiligung in % 43,5 44,7 47,9 50,9

Das Alte Rathaus im Zentrum der Stadt
Der Südflügel des Rathauses
Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der Bürgermeister alle sechs Jahre direkt gewählt und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Groß-Gerau neben dem Bürgermeister sechs ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister war seit 2007 – bis zur Bundestagswahl 2017 und seiner Berufung in den Deutschen Bundestag – Stefan Sauer (CDU).[12][13] Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren

2001 bis 2007 Karl Helmut Kinkel (KOMBI)
1983 bis 2001 Manfred Hohl (SPD)

Als Termin für die Wahl eines/er Nachfolger/in von Stefan Sauer in das Bürgermeisteramt haben die Gremien der Stadtverwaltung den 21. Januar 2018 festgelegt (evtl. Stichwahltermin 4. Februar 2018).

Städtepartnerschaften

Groß-Gerau ist in einer Ringpartnerschaft mit den Städten Brignoles (Provence, Frankreich, seit 1959), Bruneck (Südtirol, Italien, seit 1959), Tielt (Westflandern, Belgien, seit 1959) und Szamotuły (Woiwodschaft Großpolen, Polen, seit 2000) verbunden.

Sehenswürdigkeiten

Im Zentrum, speziell in der Mainzer Straße, der Schulstraße und deren Verlängerung Am Sandböhl und dem vorderen Teil der Frankfurter Straße, hat Groß-Gerau eine Reihe liebevoll restaurierter Fachwerkhäuser. Auf dem Areal der Fasanerie Groß-Gerau, einem großen Park im Stile eines englischen Landschaftsgartens, gehört auch ein privat geführter Tiergarten.

Fachwerkhaus in der Schulstraße

Fachwerkhäuser Am Sandböhl

Fachwerkhaus in der Schulstraße

Scharfrichterhaus in der Mainzer Straße

Fachwerkhaus in der Mainzer Straße

Fachwerkhaus in der Mainzer Straße

Wasserturm Groß-Gerau

Am Marktplatz

Fasanerie Groß-Gerau

Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung

Das Stadtmuseum Groß-Gerau besteht seit 1929.

Schulen der Stadt

Grundschulen
Grundschule Dornheim
Grundschule Wallerstädten
Nordschule
Schillerschule

Weiterführende und sonstige Schulen
Astrid-Lindgren-Schule (Sprachheilschule)
Berufliche Schulen Groß-Gerau
Goetheschule (Schule für Lernhilfe)
Luise-Büchner-Schule (Gymnasiale Mittelstufenschule)
Martin-Buber-Schule (Integrierte Gesamtschule)
Prälat-Diehl-Schule (Gymnasium)

Verkehr
Der Groß-Gerauer Bahnhof
Das inzwischen geschlossene und abgerissene Werk der Südzucker AG
Frigoropa Groß-Gerau

Groß-Gerau ist verkehrsgünstig gelegen. Hier kreuzen sich die B 42/L 3482 und B 44, die Autobahnanschlussstellen Nord und Süd schaffen über die A 67 Verbindungen in alle Richtungen. Auch die umliegenden Großstädte sind nahe bei (Darmstadt 11 km, Wiesbaden 23 km, Mainz 18 km und Frankfurt am Main 28 km). Der Flughafen Frankfurt am Main ist über die Autobahn in etwa 15 Minuten zu erreichen.

Darüber hinaus ist Groß-Gerau an zwei Eisenbahnstrecken angeschlossen, die sich am östlichen Stadtrand in etwa in rechtem Winkel kreuzen. Es sind die Rhein-Main-Bahn Mainz–Darmstadt–Aschaffenburg und die Riedbahn Mannheim–Frankfurt. Beide Strecken sind zweigleisig und elektrifiziert. Im Stadtgebiet gibt es drei Bahnstationen:

Bahnhof Groß Gerau an der Rhein-Main-Bahn unmittelbar nördlich des Stadtkerns
Bahnhof Groß Gerau-Dornberg an der Riedbahn, ein Stück südöstlich von der Kernstadt abgesetzt in einem Gewerbegebiet
Haltepunkt Groß Gerau-Dornheim, ebenfalls an der Riedbahn, etwa vier Kilometer weiter südlich in der gleichnamigen Ortschaft.

Zwischen den Bahnstrecken existieren zwei Verbindungskurven in den Relationen Mannheim-Mainz und Mannheim-Darmstadt. Beide spielen vorwiegend im Güterverkehr eine Rolle. Zwischen den Bahnhöfen Groß Gerau und Groß Gerau-Dornberg besteht kein Personenverkehr.
Die „Falschschreibung“ der Bahnhofsnamen ohne Bindestrich gründet auf den unterschiedlichen Rechtschreibregeln des Großherzogtums Hessen und des Königreichs Preußen. Die Königlich Preußische und Großherzoglich Hessische Staatseisenbahnen (K.P.u.G.H.StE) benannte die Bahnhöfe nach den preußischen Rechtschreibregeln.

Ansässige Unternehmen

Unter anderem folgende bekannte Unternehmen sind im Stadtgebiet ansässig:

Procter & Gamble, Werk Groß-Gerau (ehemals Wick; Mundpflege und Arzneimittel)
Frigoropa GmbH (EK19), Tochtergesellschaft der Nordfrost GmbH & Co. KG, Schortens (Tiefkühlhaus/Logistik)
Erlenbacher Backwaren GmbH, Tochtergesellschaft der Nestlé AG

Mehrere Traditionsbetriebe, wie beispielsweise Fagro oder das Werk der Südzucker AG, wurden geschlossen.

Medien

Als Tageszeitungen erscheinen das „Groß-Gerauer Echo“ (früher „Heimatzeitung“), das zur Zeitungsfamilie der VRM-Verlagsgruppe gehört, sowie Frankfurter Zeitungen mit Regionalseiten, auch für Groß-Gerau. Zusätzlich erscheint das lokale Monatsmagazin „Wir“. In Groß-Gerau ansässig ist außerdem der „Christian Gallus Verlag“, Herausgeber des bundesweit erscheinenden Geocaching Magazins.

Söhne und Töchter der Stadt
Johannes Angelus (1542–1608), lutherischer Theologe und Pfarrer
Franz Staudinger (1849–1921), Gymnasial-Professor, Philosoph und Lehrer in der Konsumgenossenschaftsbewegung
Ludwig Münch (1852–1922), Lehrer und Landtagsabgeordneter
Wilhelm Diehl (1871–1944), Theologe, Kirchenhistoriker und Landtagsabgeordneter (DNVP)
Heinrich Walther (1866–1950), Gynäkologe
Adam Herbert (1887–1976), Apotheker, Unternehmer und Mäzen
Ferdinand Löber (1897–1981), Künstler
Karl Spreng (1904–1982), Jurist, Richter am Bundesgerichtshof von 1956 bis 1972
Heinz Kloss (1904–1987), Sprachwissenschaftler
Walter Buss (* 1920), Vorsitzender Richter am Bundessozialgericht a.D.
Georg Sturmowski (1923–2017), Politiker (CDU)
Martin Schlappner (1932–2014), Politiker (SPD)
Lothar Skala (1952–2008), ehemaliger Fußball-Bundesliga-Spieler aus dem Groß-Gerauer Stadtteil Dornheim
Carina Gödecke (* 1958), Politikerin (SPD)
Dieter Herbst (* 1960), Kommunikationswissenschaftler
Ralf Raps (* 1960), ehemaliger Fußball-Bundesliga-Spieler aus dem Groß-Gerauer Stadtteil Dornheim
Ralf Schwob (* 1966), Schriftsteller
Dirk Hamm (* 1968), Filmproduzent
Silke Heimes (* 1968), Autorin
Oliver Leicht (* 1969), Jazzsaxophonist
Thorsten Schmid (* 1971), Handballtrainer
Heike Hofmann (* 1973), Politikerin (SPD)
Maike Wetzel (* 1974), Schriftstellerin und Drehbuchautorin
Antje Dammel (* 1976), Sprachwissenschaftlerin
Dominik Burkhardt (* 1977), Leichtathlet
Indira Weis (* 1979), Popsängerin
Fabio De Masi (* 1980), deutsch-italienischer Ökonom und Politiker (Die Linke)
Daniel Zschätzsch (* 1982), Speedskater und Eisschnellläufer
Personen in Verbindung mit der Stadt
Abdullah Wagishauser (* 1950), Emir der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland
Literatur
Literatur über Groß-Gerau in der Hessischen Bibliographie
Literatur von und über Groß-Gerau im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Weblinks
 Commons: Groß-Gerau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Groß-Gerau in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
Website der Stadt Groß-Gerau
Groß-Gerau auf den Webseiten des Landkreises Groß-Gerau
Groß-Gerau, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Linkkatalog zum Thema Groß-Gerau bei curlie.org (ehemals DMOZ)