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Geschichte

In der Umgebung von Gudensberg hat man zahlreiche vor- und frühgeschichtlichen Funde nachweisen können. Am Lamsberg hat man Funde aus der Rössener Kultur entdeckt. 1938 wurde zwischen dem Odenberg und Gudensberg eine bandkeramische Siedlung um 4000 v. Chr. und eine eisenzeitliche Siedlung um Christi Geburt ausgegraben. Am Kasseler Kreuz fand man beim Bahnbau 1899 ein Brandgräberfeld aus der Zeit 1000 v. Chr. Im Sommer und Herbst 2007 wurden zwischen Gudensberg und Maden Teile einer bedeutenden jungsteinzeitlichen Siedlung aus der Zeit von 5500 bis 4900 v. Chr. ausgegraben. Dabei wurden auch die Reste mehrerer typischer Langhäuser, Grubenöfen zum Backen, Vorratsgruben für Getreide, mehrere menschliche Bestattungen, Getreidemühlen und Keramikscherben gefunden.

Mittelalter
Kupferstich nach Merian-Stich um 1654 von Gudensberg mit Umgebung, Reproduktion um 1850
Die Obernburg
Gefangenenturm

Der Ortsname wird in einer Urkunde von 1121 erstmals erwähnt, auf welcher der nordhessische Gaugraf Giso IV. als Graf von Udenesberc unterzeichnet. Der Name leitet sich vermutlich von Odinsberg ab, ein ortsnamenstheoretischer Beleg, dass in altgermanischer Zeit dort von den Chatten der germanische Gott Odin (bzw. Wotan) verehrt worden sein dürfte. So finden sich die Ortsbezeichnungen Wothenesberc (1123), Wuodesnberg (1131) und Wotensberg (1209) in Urkunden des 12. und frühen 13. Jahrhunderts,[2] und noch 1672 wurde der Ort in einer Urkunde als Wutansberg bezeichnet. Weitaus häufiger jedoch erscheint schon seit dem frühen 12. Jahrhundert der heutige Ortsname, wenn auch häufig in leicht abgewandelten Variationen.[2]

Im Mittelalter wurde auf dem Berg die Obernburg erbaut, die Sitz hessischer Gaugrafen aus dem Geschlecht der Werner und danach dem der Gisonen war. Da die Grafen auf der nahegelegenen Mader Heide Thing hielten, wurde die Grafschaft auch häufig als Grafschaft Maden bezeichnet. Nach der Vermählung von Hedwig von Gudensberg mit dem Grafen und späteren Landgrafen Ludwig I. von Thüringen 1122 und dem Aussterben der Gisonen im Mannesstamm 1137 gehörte Gudensberg bis 1247 den Ludowinger Landgrafen von Thüringen, die sich bzw. ihre jüngeren Brüder, die von Gudensberg aus die hessischen Landesteile verwalteten, dann teilweise Grafen von Gudensberg, teilweise Grafen von Hessen nannten. Einer von ihnen war Konrad von Thüringen, der 1232 die mainzische Stadt Fritzlar nach zunächst erfolgloser Belagerung doch noch erstürmte und einäschern ließ. Als Residenz der jüngeren Brüder der Ludowinger Landgrafen erlebte Gudensberg eine Blütezeit, mit der ersten Ummauerung von etwa 1170 bis 1180 und der Erwähnung als Stadt 1254 mit städtischer Verfassung zu Beginn des 13. Jahrhunderts.

Nach dem Tod Heinrich Raspes, dem letzten thüringischen Landgrafen aus dem Geschlecht der Ludowinger, und der Teilung Thüringens nach dem thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg fiel Gudensberg an die neue, nunmehr von Thüringen getrennte Landgrafschaft Hessen, und Heinrich I., Enkel der Hl. Elisabeth, wurde 1247 auf der Mader Heide zum ersten Landgrafen von Hessen ausgerufen. 1300 verlegte Heinrich I. den Sitz der Verwaltung von Niederhessen von Gudensberg nach Kassel, wo er bereits ab 1277 residierte, und Gudensberg verlor seine politische und administrative Bedeutung. 1324 wurde jedoch Gudensberg nochmals als die Hauptstadt vom Nyderlandt zu Hessen erwähnt. 1365 wurde das Hospital Heiliger Geist für Aussätzige gegründet.

In den zahlreichen Fehden zwischen dem Erzbistum Mainz und der Landgrafschaft Hessen war Gudensberg einer der Hauptstützpunkte Hessens und erlitt wiederholt schweren Schaden. Am 2. September 1387 wurden Gudensberg und die Wenigenburg, jedoch nicht die Obernburg, von mainzischen Truppen eingenommen und eingeäschert. Ein Jahr später zerstörte Erzbischof Adolf von Mainz alles, was im Vorjahre der Verwüstung entgangen war.

Neuzeit

Wiederholt suchten Brandkatastrophen die Stadt heim. 1587 wurde die Stadt durch Unachtsamkeit verwüstet. 1640 wurde Gudensberg während des Dreißigjährigen Krieges durch kaiserliche Truppen gebrandschatzt; bei dieser Plünderung verlor der Philosoph und Theologe Daniel Angelocrater sein gesamtes Hab und Gut.

Tilly berief 1626 einen Landtag der hessischen Städte in Gudensberg ein, auf dem er vergeblich die Abdankung des Landgrafen Moritz zu erreichen versuchte. Ein Jahr später (1627) erzwangen dann die auf der Mader Heide versammelten hessischen Landstände von Moritz die Übergabe der Regentschaft an seinen Sohn Wilhelm. Der letzte hessische Landtag auf der Mader Heide wurde 1654 einberufen.

Im Siebenjährigen Krieg wurde 1761 die noch zum Teil erhaltene Obernburg durch Beschuss von britischen Truppen unter John Manners schwer beschädigt. 1806 plünderten französische Truppen die Reste der Obernburg und zerstörten sie völlig. Die Stadttore wurden als Verkehrshindernisse 1823 abgerissen.

Von 1807 bis 1813 war Gudensberg innerhalb des Königreichs Westphalen Verwaltungssitz des Kantons Gudensberg.

Historische Quellen

Das Stadtarchiv Gudensberg wird im Hessischen Staatsarchiv Marburg aufbewahrt (Bestand 330 Gudensberg). Der Bestand ist vollständig erschlossen und ist online recherchierbar.[3]

Eingemeindungen

Am 31. Dezember 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Deute, Dissen, Dorla, Gleichen, Maden und Obervorschütz in die Stadt Gudensberg eingegliedert.[4]

Jüdische Gemeinde
Hauptartikel: Synagoge Gudensberg

Gudensberg hatte eine seit dem 17. Jahrhundert aufblühende jüdische Gemeinde (Kehillah), die 1871 insgesamt 194 Mitglieder zählte, und durch Bürger aus den umliegenden Dörfern, insbesondere Maden und Obervorschütz, noch erheblich verstärkt wurde.

Gudensberg war im ausgehenden 18. Jahrhundert von regionaler Bedeutung für die jüdischen Gemeinden: von 1788 bis 1797 fanden am Ort vier Judenlandtage statt, die jeweils drei bis fünf Wochen dauerten und zu welchen alle jüdischen Steuerzahler erscheinen mussten. Auch der letzte Judenlandtag in Hessen-Kassel fand 1807 in Gudensberg statt. Seit 1830 war Gudensberg Sitz des Kreisrabbinats für die Landkreise Fritzlar und Melsungen; der bekannteste Kreisrabbiner war Mordechai Wetzlar (1801–1878). An Gemeindeeinrichtungen bestanden eine Synagoge, eine Schule, ein rituelles Bad, und der Friedhof in Obervorschütz.

Die 1825 erstmals erwähnte jüdische Schule, an der auch Wetzlar unterrichtete, war wohl die älteste ihrer Art in Niederhessen. Sie wurde 1877 von 26 und 1882 von 48 Kindern besucht. Die Schule, im Haus neben der Synagoge, wurde am 1. Januar 1934 von den Nationalsozialisten geschlossen; zu diesem Zeitpunkt waren noch 14 Kinder eingeschult. Der letzte Lehrer war Hermann Stern.

Die große steinerne Gudensberger Synagoge, die etwa 280 Personen Platz bot, wurde 1840–1843 von dem Kasseler Architekten Albrecht Rosengarten gebaut, der auch die großen Synagogen in Kassel, Hamburg, Wiesbaden und Wien erbaute. Die Synagoge wurde 1937 geschlossen, 1938 in Privatbesitz verkauft, und danach als Lagerhalle genutzt und allmählichem Verfall preisgegeben. 1985 wurde der Bau unter Denkmalschutz gestellt, 1991 von der Stadt gekauft, und 1995 nach gründlicher Sanierung als Kulturhaus eingeweiht.

Am 30. Januar 1933 lebten 124 Juden in der Stadt. Mindestens 60 in Gudensberg, Maden oder Obervorschütz geborene oder dort wohnhafte Juden wurden in Konzentrationslager deportiert und dort ermordet oder gelten seitdem als verschollen. Im Mai 1938, als die letzte jüdische Familie Gudensberg verließ, kam die Geschichte dieser einst blühenden Gemeinde zu Ende. Im März 2009 wurden an verschiedenen Stellen der Stadt so genannte „Stolpersteine“ verlegt, um an ehemalige Mitbürger jüdischen Glaubens zu erinnern.[5]

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[6] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[7][8]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

   

Insgesamt 31 Sitze SPD: 18 Grüne: 4 CDU: 9

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 60,0 18 56,8 18 58,4 18 61,8 19
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 28,2 9 24,0 7 27,3 8 26,6 8
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,8 4 14,7 5 8,5 3 6,5 2
FDP Freie Demokratische Partei 4,4 1 5,8 2 5,2 2
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 49,2 51,6 50,8 59,8

Bürgermeister

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Gudensberg neben dem Bürgermeister zehn ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister ist seit 25. Februar 2010 Frank Börner (SPD).[9][10] Seine direkt gewählten Amtsvorgänger waren

1999 bis 2009 Edgar Franke (SPD)
1981 bis 1999 Paul Dinges (SPD)[11]
Städtepartnerschaften

Mit Jelcz-Laskowice in Polen pflegt Gudensberg partnerschaftliche Beziehungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Wenigenburg
Alter Markt

Oberhalb der Stadt auf dem Schlossberg gelegen, befindet sich die Burgruine Obernburg. Von dem 306 m hohen Berg hat man eine prächtige Aussicht in die Mader Heide, zum Mader Stein, zum Nenkel sowie zum Odenberg mit seinen beiden Ringwallanlagen. Die Schwesterburg Wenigenburg (Gudensberg) befindet sich unterhalb des Schlossberges auf einem kleineren Hügel. Auf einem Bergsattel unterhalb der Obernburg ist ein Turm als Teil der alten Stadtbefestigung erhalten geblieben.

Ehemaliges Hospital zum Heiligen Geist
Kapelle des einstigen Hospitals zum Heiligen Geist

Im Stadtkern finden sich diverse historische Gebäude, meist Fachwerkbauten, darunter das alte Amtshaus mit seinem Renaissanceportal, das Pfarrhaus aus dem Jahre 1642, der 1643 errichtete Renthof, sowie als ältestes Gebäude der Stadt, das 1596 errichtete Ackerbürgerhaus. Die evangelische Kirche St. Margarete ist ein gotischer Bau aus dem 14. Jahrhundert mit An- und Umbauten aus dem 15.–16. Jahrhundert. An der Kasseler Straße, Ecke Fritzlarer Straße, befindet sich das Hospital zum Heiligen Geist, 1365 für Aussätzige gegründet, jedoch bis ins 18. Jahrhundert mehrfach umgebaut.[12] Unmittelbar westlich davon steht die ehemalige Hospitalkapelle. Das klassizistische Rathaus stammt aus dem Jahre 1839. In der Hintergasse steht die 1840–1843 erbaute ehemalige Synagoge, die seit 1995 nach aufwändiger Renovierung als Kulturhaus genutzt wird; eine ständige Ausstellung dokumentiert die Geschichte der jüdischen Gemeinde von Gudensbergs.

In der Altstadt befindet sich außerdem der „Alte Friedhof“ mit historischen Grabsteinen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Interessant ist ein Hufeisenabdruck auf einem Stein der Kirchhofsmauer: auf diesem Stein soll das Pferd Karl des Großen gestanden haben, als er bei der heutigen Wüstung Karlskirchen bei dem nahen Odenberg eine Schlacht geschlagen hatte.

Der Scharfenstein
Naturdenkmäler

Markantes Wahrzeichen des Ortsteils Dissen ist eine Basaltkuppe, der Scharfenstein, der auf Grund seiner Beschaffenheit viele Kletterer anzieht. Andere schöne Berge nahe Gudensberg sind der Mader Stein am Rand der Mader Heide, der Odenberg, der Nenkel und der Wartberg.

1899 fand man bei Bauarbeiten an der Kleinbahnstrecke Grifte–Gudensberg in unmittelbarer Nähe eine Bandkeramik-Grabstätte aus dem 10. Jahrhundert v. Chr. aus der Hallstattzeit.

In Dissen gibt es ein Steinkammergrab. Weniger markant, dafür aber sagenumwoben, ist der Glisborn, nördlich des Scharfensteins, ein kultisches Heiligtum der Chatten, die in ihm Heilkräfte vermuteten und der Meinung waren, er sei göttlichen Ursprungs. Im Gudensberger Stadtwald liegt das Lautariusgrab.

Auf dem Friedhof des Stadtteils Dorla steht die mehr als 500 Jahre alte Kandelaber-Linde von Dorla, ein in Hessen einzigartiges Naturdenkmal, die allerdings im Jahre 2015 wegen Einsturzgefahr erheblich zurückgestutzt werden musste.

Zwischen Gudensberg und Maden steht der Wotanstein, ein Menhir, mit dem der Sage nach der Satan die Kapelle des Bonifatius in Fritzlar zertrümmern wollte, wobei ihm jedoch der Stein beim Werfen im Ärmel stecken blieb und deshalb hier landete.

An einer Wegkreuzung von Gudensberg nach Kassel nördlich von Gudensberg steht das Kasseler Kreuz, ein gotisches Steinkreuz aus dem 14. Jahrhundert. Es handelt sich dabei vermutlich um ein Sühnekreuz eines unbekannten Steinmetzes. Das 1,2 m hohe und 0,6 m breite Kreuz wurde aus unbekanntem Anlass gesetzt. 1642–1646 wurde es auf einem Stich von Gudensberg von Matthäus Merian in der Topographia Germaniae erstmals dargestellt.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Gudensberg liegt an der A 49. Eine Expressbuslinie verbindet Gudensberg mit Kassel und Bad Wildungen (via Fritzlar).

Grifte-Gudensberger Kleinbahn
Ehemaliger Bahnhof Gudensberg (Aufnahme 2005)

Der Bau der Kleinbahn wurde 1898 begonnen.
Die Grifte-Gudensberger Kleinbahn, zur Anbindung an die Hauptstrecke Frankfurt-Kassel, wurde am 15. Juli 1899 eröffnet und hatte bei einer Länge vom 7,72 km nur vier Bahnhöfe:

Grifte, 0,00 km
Haldorf, 2,58 km
Dissen, 4,25 km
Gudensberg 7,72 km

Der Personenverkehr wurde am 31. Dezember 1954 eingestellt. Danach nutzte ein Gudensberger Verpackungsmaschinenhersteller nur noch einmal wöchentlich die Strecke zur Auslieferung seiner Produkte. Die Gleise wurden um 1980 entfernt, der Bahndamm wird heute als Rad- und Fußweg genutzt.

Ansässige Unternehmen

Im Ort gibt es folgende größere Unternehmen:

Big Drum
GST Stanztechnik
Stanz- und Presswerk Lindner
DPD (Lager 0134)
KLAWA-Anlagenbau (Bodenschlammräumer)
Novus Deutschland GmbH
Rudolph Logistik
Bildung

Im Ort gibt es drei Kindergärten, zwei Grundschulen, eine Gesamtschule mit Schulsternwarte, eine Förderschule sowie eine Mediothek.

Söhne und Töchter der Stadt
Ekkebrecht von Grifte (1342?–nach 1406), Ritter und Burgmann
Konrad Henckis (?–nach 1481), Buchdrucker
Hiob Schrendeisen (um 1460–nach 1519), landgräflicher Ministeriale und Bürgermeister von Kassel
Christian Sturm (1597–1628), 1621–1624 Professor der Mathematik an der Universität Marburg
Conrad Mel (1666–1733), Theologe und Pädagoge
Hugo Brunner (1853–1922), Bibliothekar und Historiker
Friedrich „Fritz“ Kleim (1889–1945), Politiker der NSDAP, Bürgermeister von Soest, Oberbürgermeister von Herford und kommissarischer Landrat in Preußen
Walter George (1929–1996), deutschstämmiger amerikanischer Politiker
Karl-Heinz Mihr (* 1935), 1994–1994 MdEP (SPD Fraktion), 1961–1994 Betriebsratsvorsitzender Volkswagenwerk Kassel.
Alfred Resenberg (* 1942), Fußballspieler und Trainer
Otto Kastl (* 1947), Fußballspieler
Bernd Siebert (* 1949), bis 2009 MdB und Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hans-Joachim Selenz (* 1951), Wirtschaftsethiker, Ingenieur, Politiker und Schriftsteller
Helmut Reitze (* 1952), Journalist
Carin Grudda (* 1953), Bildhauerin, Malerin und Graphikerin
Dieter Schinzer (* 1953), deutscher Chemiker
Edgar Franke (* 1960), 1999–2009 Bürgermeister von Gudensberg, seit 2009 MdB
Matthias Beller (* 1962), Chemiker
Thomas Freudenstein (* 1962), Fußballspieler
Özcan Çetinkaya (* 1978), Profiboxer
Personen die in Gudensberg wirkten, ohne dort geboren zu sein
Mary Achenbach (1883–1975), Malerin
Daniel Angelocrater (1569–1635), Theologe
Giso IV. (~ 1070–1122), war Graf im Oberlahngau und im Hessengau, Reichsbannerträger
Hedwig von Gudensberg (1098–1148), Gräfin im Hessengau
Heinrich Raspe II. (~1130–~1155/57), Graf im Hessengau
Konrad von Thüringen (~1206–1240), Landgraf von Hessen, Hochmeister des Deutschen Ordens
Kunigunde von Bilstein (~1080–1138/1140), Gräfin von Gudensberg
Fritz Leese (1909–2004), deutscher Puppenspieler und Figurentheaterleiter
Heinz Limmeroth (1925–2012), Fußballspieler
Albrecht Rosengarten (1809–1893), Architekt, Erbauer der Gudensberger Synagoge
Kaspar Sturm (~1545–1528), Theologe, Pfarrer, Hochschullehrer
Werner I. (Maden) (~ 1000–1040), Graf im Hessengau und Graf von Winterthur
Werner II. (Maden) (~ 1020–1053), Graf im Hessengau und im Neckargau
Werner III. (Maden) (~ 1040/45–1065), Graf im Hessengau, im Lahngau, im Neckargau und im Thurgau
Werner IV. (Maden) (~ 1060–1121), Graf von Gudensberg, Burggraf von Worms, Graf im Neckargau, Reichssturmfähnrich
Mordechai Wetzlar (1801–1878), Kreisrabbiner
Literatur
Hugo Brunner: Geschichte der Stadt Gudensberg. Edmund Pillardy, Cassel 1922
Eduard Brauns: Wander- und Reiseführer durch Nordhessen und Waldeck. A. Bernecker Verlag, Melsungen 1971, S. 303
Eckhart G. Franz: Chronik von Hessen. Chronik-Verlag, Dortmund 1991, ISBN 3-611-00192-9
Hilde Zwingmann: Gudensberg, Gesichter einer Stadt. Olten KG, Druck und Verlag, 3. Auflage, Homberg (Efze) 2000
Jürgen Preuß: Friedrich Dott, 1889–1969, Leben, Werk und Wirken. Advars Network, Edermünde 2009
Weblinks
 Commons: Gudensberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Gudensberg – Reiseführer
 Wikisource: Gudensberg in Merians Topographia Hassiae – Quellen und Volltexte
Website der Stadt Gudensberg
„Gudensberg, Schwalm-Eder-Kreis“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Hans-Peter Klein: Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde und der Synagoge von Gudensberg. 1995
Seite bei „Alemannia Judaica“ zur jüdischen Geschichte in Gudensberg
Hilde Zwingmann: Gudensberg, Gesichter einer Stadt, 3. Auflage 2000