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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hamm am Rhein nicht vorenthalten.

Geschichte
Mittelalterliche Gaue mit altem und neuem Rheinlauf
Ortsname

Dem Ortsnamen Hamm liegt der Geländename hamna, als sekundäre Nebenform zu germ. habna, zugrunde. Dies bedeutet Bucht am Strand bzw. im äußeren, größeren Bogen einer Flusswindung. Der Hamm ist demnach herkunftsmäßig mit Hafen zu setzen.[3] An anderer Stelle wird erklärt, dass der Name durch die Krümmung herbeigeführten Hemmung der Flußströmung herrührt.[4] Hier war vor vielen hundert Jahren ein Naturhafen bzw. eine Schiffslände an einer Rheinschlinge im Bereich der heutigen Dörrlache gewesen. Dort ist heute noch ein Niveauunterschied von ca. 3 m im Gelände dieses Gemarkungsteils festzustellen. Nach den historischen Rheinlaufkarten von Johann Heinrich Hass (1799) und Friedrich Wilhelm Delkeskamp (1842) war an der ehemaligen Flussschlinge bzw. Bachlauf damals noch altrheintypischer Bewuchs gewesen. – Eine der bekanntesten Schiffslände der Umgebung lag bei der Burg Stein an der Weschnitzmündung und wurde schon von den Römern benutzt.

Ersten Erwähnungen

Im Lorscher Codex sind sechs Schenkungen als die ersten schriftlichen Zeugnisse bekannt:[5][6]

14. Oktober 782, mit Urkunde 1860 schenkt Eberhold Hofreiten, Felder, Häuser, Leibeigene – auch in anderen Orten
08. Juni 788, mit Urkunde 1449 schenkt Erlulf eine Hofreite
11. August 789, mit Urkunde 1452 schenkt Rubert alle Vorräte, jetzt und später
22. April 791, mit Urkunde 1965 schenkt Erlulf Hofreiten, Weinberge, Häuser, Leibeigene – auch in anderen Orten
04. Juni 793, mit Urkunde 1450 schenkt Bruno Hofreiten, Äcker, Wiesen, Wohnhäuser, Leibeigene – auch in anderen Orten
01. Juni 870, mit Urkunde 1451 schenkt Rudeger einen Morgen Land und tauscht einen Morgen
Frühere Ortsteile

Innerhalb der heutigen Gemarkung lagen noch die ehemaligen Ortsteile (Wüstungen) Steinswörth und Lochheim. Aus dem Lorscher Codex sind acht Schenkungen[7] von Lochheim bekannt, aufgeteilt in oberes (superior) und unteres (inferior) Lochheim. Es ist anzunehmen, dass Oberlochheim auf dem heutigen Hammer Gebiet gelegen hat und Unterlochheim in der Eicher Gemarkung.

Neuzeit

Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Hamm zum Oberamt Alzey. Während der sogenannten Franzosenzeit war der Ort Sitz einer Mairie im Kanton Bechtheim, der Teil des Departements Donnersberg war. Zur Mairie Hamm gehörte auch Ibersheim. Aufgrund der 1815 auf dem Wiener Kongress getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen Hessen, Österreich und Preußen geschlossenen Staatsvertrag kam die Region und damit auch die Gemeinde Hamm zum Großherzogtum Hessen und wurde von diesem der Provinz Rheinhessen zugeordnet. Nach der Auflösung der rheinhessischen Kantone kam der Ort 1835 zum neu errichteten Kreis Worms, zu dem er bis 1969 gehörte.

Vermutliches Nibelungenschatzgelände

Die einzige bekannte Stelle an der nach dem berühmten und sagenhaften Nibelungenhort archäologisch gesucht wurde, ist in der Gemarkung von Hamm am Rhein. In der Nähe der linksrheinischen Anlegestelle der Rheinfähre Gernsheim hat der Mainzer Architekt Hans Jörg Jacobi, nach jahrelangen Recherchen, mit verschiedenen Methoden bis auf 25 m Tiefe in den 1970er Jahren suchen lassen.[8][9][10]

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Hamm am Rhein besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[11]

Wahl SPD CDU FDP WGR Gesamt
2014 8 2 5 1 16 Sitze
2009 9 3 4 16 Sitze
2004 10 3 3 16 Sitze
1999 11 2 3 16 Sitze

Bürgermeister

Im Rahmen der Kommunalwahl 2014 wurde Helmut Seibel (FDP) mit 54,9 Prozent der Stimmen direkt zum Ortsbürgermeister gewählt. Er löste Volker Luckas (SPD) in diesem Amt ab.

Wappen

Im Ortswappen sind drei Hechte, die an die in ausgeprägte Fischerei[12] in den umliegenden Gewässern und auf dem Rhein erinnern.

Partnergemeinde
Varois-et-Chaignot, Département Côte-d’Or, Frankreich (seit 1983)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Natur- und Baudenkmäler

Das Wahrzeichen von Hamm ist eine Friedenseiche zur Erinnerung an den Deutsch-Französischen Krieg. Der Eichbaum wurde am Ostermontag 1872 gegenüber dem heutigen Rathaus gepflanzt und steht unter Naturschutz. Das Kriegerdenkmal, mit dem Löwen darauf, ist heute nicht mehr vorhanden.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Hamm am Rhein

Das Naherholungsgebiet für die Hammer Bevölkerung ist der Ibersheimer Wörth. Es liegt jenseits des Scheidegrabens auf Ibersheimer Gemarkung und ganz im Norden des Wormser Stadtgebietes.

Sport, Vereine, Organisationen
Sportverein SV Rheingold 08 Hamm e. V., mit Übungsstätten auf dem Sportplatz und in der Gemeindehalle
Angelsportverein Hamm, 1939 gegründet, Vereinsgewässer ‚Weidloch‘.
Angelclub 1970 Hamm, mit nationalen und internationalen Erfolgen 1971–1973, Vereinsgewässer ‚Hinterweidichloch‘
Golf-Club Worms, mit 9-Loch-Anlage, 18-Loch vorgesehen, in der Nähe der Rheinfähre Gernsheim
Evangelische Kirchengemeinden von Hamm und Ibersheim [13]
Männergesangverein 1838 Hamm e. V., zweitältester Gesangverein in Rheinhessen, aktiv mit dem Männerchor sowie dem gemischten Chor ‚Neue Töne‘
Regelmäßige Veranstaltungen
Hammer Markt: nach ehemals jährlichem Jahrmarkt, als Vieh- und Krämermarkt [14], am Sonntag nach Kreuzerhöhung[15].
Open Air Hamm: Eines der ältesten jährlichen Open-Air-Festivals in Deutschland auf den Rheinwiesen bei den 12 Aposteln.[16]
Eichbaumfest: Jährliches Fest des Sportvereins Rheingold 08 bei den Sportplätzen.
Maibaumfest: Jährliches Fest der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Maibaum, neben der Friedenseiche und dem Rathaus.
Kartoffelfest: Jährliches Fest des Männergesangvereins rund um die Kartoffel jeweils an Fronleichnam mit Krönung der rheinhessischen Kartoffelkönigin
Wirtschaft und Infrastruktur
Gewerbe

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bildete das Korbmacherhandwerk die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Begünstigt durch die Lage am weidenreichen Altrhein entwickelte sich das Dorf zu einem weit bekannten Zentrum für das Flechthandwerk. Nach dem Zweiten Weltkrieg produzierte noch die Spankorbfabrik für einige Jahre. Das traditionelle Flechthandwerk kam wegen der Kunststoff-Produkte zum Erliegen.

Verkehr

Ab 1900 hatte Hamm einen Bahnhof für den Personen- und Güterverkehr auf der Bahnstrecke Osthofen–Rheindürkheim–Guntersblum. 1969 wurde der Reisezugverkehr auf dieser Bahnstrecke durch Busse nach Worms und Guntersblum ersetzt. Die nächsten Bahnhöfe liegen an der Bahnstrecke Mainz–Ludwigshafen.

Hamm ist durch zwei Kreisstraßen mit seinen Nachbarorten Eich und Ibersheim verbunden. Über die Rheinfähre Gernsheim gelangt man, von der eigenen Gemarkung aus, auf die rechtsrheinische Seite mit der Autobahn-Anschlussstelle Gernsheim. Die nächste Rheinbrücke ist die Nibelungenbrücke Worms.

Bildung

Die Realschule plus in Eich (früher Haupt- und Realschule) erreichen die Schüler mit Schulbussen. Weiterführende allgemeinbildende Schulen sind drei Gymnasien in Worms.

Persönlichkeiten
Heinrich/Henry Kappes (* 19. September 1824 Hamm am Rhein; † 25. Oktober 1915 in Evanston (Illinois)). Er entstammt einer bekannten rheinhessischen reformierten Lehrerfamilie. Nach seiner Auswanderung ist später in Indianapolis die „Kappes Street“ nach ihm benannt worden.[17][18]
Wigand Luckas:
Vorsitzender seit 1970 des Angelclub 1979 Hamm, im Deutschen Angelfischerverband, Landesverband Rheinland-Pfalz
1971 Teilnehmer im Angelclub: Deutscher Vereinsmeister im Angeln (Fischfang) in Bodenwerder.
1972 Teilnehmer in Deutscher Nationalmannschaft (Angelclub Hamm) bei Weltmeisterschaft in Prag, 8. Platz
1973 Teilnehmer Einzel-Meisterschaft im Angeln (Fischfang) bei 20. Weltmeisterschaft in Chalon-sur-Saone
Markus Schmittel: Hammer Liedermacher besingt als „Korbmachersoldat“ seine Heimat
Arno Orth: Antiquitätenexperte, Künstler
Edmund Seibert, Pfleger dörflicher Kulturgüter:
historische Traktoren [19]
200-jähriger „Stundenstein“ auf dem Ibersheimer Wörth [20]
Literatur
Karl Josef Minst: Lorscher Codex, Deutsch, Bd. III, Urkunden Nr. 1449–1452, 1860, 1965, Lorsch 1970.
Johann Goswin Widder: Versuch einer vollst. Geograph.-Histor. Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine, Bd. 3, Frankf. 1787
Karl Anton Schaab: Die Geschichte der Großherzogl. Hess. Rheinprovinz, In: Geschichte der Stadt Mainz. Bd 4, 2. Abt., 1851, S. 206–209
Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Gießen 1905, S. 198–199
Einwohnerbuch für Stadt und Kreis Worms 1927. Worms, S. 66–70
Henning Kaufmann, (Deutscher Sprachpreis): Rheinhessische Ortsnamen, München 1976, S. 93–94
Gemeinde Hamm: 1200 Jahre Hamm am Rhein 782-1982. Hamm 1982
R. Kilian, Fr. Neumer, O. Poller: Untertanenverzeichnisse des Kurpfälzischen Oberamtes Alzey, Bd. I, Ludwigshafen 1995, S. 19–20.
Albert Geipert: 1933–1945 – doch der Rhein floss weiter, Riedstadt 2003
Volker Gallé: Rheinhessen, Kunstreiseführer, Verlag Kehl Hamm 2004, S. 157–159.
Literatur über Hamm am Rhein in der Rheinland-Pfälzischen Landesbibliographie
Edmund Ritscher: Nibelungenschatz im Altrheingebiet, Mannheim 2017
Weblinks
 Commons: Hamm am Rhein – Sammlung von Bildern
Webseite der Ortsgemeinde Hamm am Rhein
Geschichte von Hamm am Rhein bei regionalgeschichte.net