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Geschichte
Haßfurt in der Topographia Franconiae von 1656: „Anno 1632 von den Friedländischen eigenommen / und Anno 1639 von den Schwedisch-Königmärckischen geplündert worden. Anno 1641 kam dieser Ort an die Weymarischen.“
Bis zur Gemeindegründung

Der Ort wurde 1230 erstmals schriftlich erwähnt, als der Würzburger Fürstbischof Hermann I. von Lobdeburg sein Gebiet nach Osten hin gegen den Bamberger Fürstbischof Siegfried II. von Eppstein sichern wollte. Das früheste Siegel der Stadt aus dem 14. Jahrhundert zeigt bereits den für das Stadtbild heute noch prägenden oberen und unteren Turm sowie einen Torturm mit Fallgitter zum südlich angrenzenden Main hin. Diese drei Tore/Türme symbolisierten das Stadtrecht.

Haßfurt gehörte ursprünglich zum Hochstift Würzburg und lag ab 1500 im Fränkischen Reichskreis. Es wurde nach der Säkularisation 1803 zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen. 1814 fiel die Stadt endgültig an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Stadtgemeinde, wie sie noch heute existiert.

„Vor der Stadt“ befand sich ein mittelalterliches Leprosorium, das als „Siechenhaus“ benannt war und noch im 17. Jahrhundert erwähnt wurde.[4]

Anfang des 20. Jahrhunderts

Das Telefon gab es in Haßfurt seit dem Jahr 1901. Die Jahresstatistik für 1905 weist ein langsames Wachstum mit einer Umschaltstelle (Amt/Vermittlung), 15 Privatsprechstellen (Telefonen), drei Sprechstellen bei Behörden, drei öffentlichen Telefonstellen (Telefonzellen) und insgesamt 14 Telefonteilnehmern einschließlich derer in den Behörden auf.[5]

Jüdische Bevölkerung

Wie in vielen Orten Unterfrankens lebten auch in Haßfurt von der Stadtgründung an Juden als nicht ganz kleine Minderheit unter der überwiegend katholischen Bevölkerung. Bereits im späten 13. Jahrhundert ist von Judenverfolgungen die Rede, etwa im Zusammenhang mit dem Rintfleisch-Pogrom 1298, als die Juden aus Haßfurt vertrieben oder umgebracht wurden. Eine zweite Welle der Judenverfolgung fand, wie in vielen Gemeinden Europas, Mitte des 14. Jahrhunderts zu Zeiten der Pest statt. Die ersten, nach den Pest-Pogromen in Haßfurt ansässigen Juden sind 1414 nachweisbar.

Die Juden blieben immer in der Minderheit;[6] die meisten lebten vermutlich in der Judengasse, die es heute nicht mehr gibt. Die Bürgerlisten (Matrikel) von 1817 führen nur sechs jüdische Familienvorstände auf:

die Wein- und Spezereihändler Israel Jacob Heßlein und Seligmann Jacob Heßlein
den Vieh- und Weinhändler Moises Salomon Lonnerstädter
den Tuchhändler Joseph Peretz Neubauer
den Viehhändler Seligmann Peritz Dessauer
den Warenhändler Jakob Salomon Friedmann

Erst im 19. Jahrhundert lebten so viele Juden in der Stadt, dass sie eine eigene Gemeinde gründeten, die zum Distriktsrabbinat Schweinfurt gehörte. 1841 etwa lebten in Haßfurt 1602 Einwohner, davon waren 22 jüdischen Glaubens. Die Anzahl Juden wuchs bis 1910 auf 125 (4,4 % der Bevölkerung). 1888 errichteten sie in der Schlesingerstaße die erste Synagoge, eine Religionsschule und ein rituelles jüdisches Bad. Der jüdische Friedhof befand sich im benachbarten Dorf Kleinsteinach. Zu den prägenden Personen jüdischen Lebens um 1900 gehörte der Gymnasiallehrer Moritz Hammelburger. Nach seinem Tod folgte ihm 1928 Lothar Stein nach, dem nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 die Arbeitserlaubnis entzogen wurde.

1933 lebten noch 91 Bürger jüdischen Glaubens in der Stadt (2,6 %). Diese Zahl ging aufgrund der antisemitischen Repressionen in den Folgejahren stark zurück. Unter anderem verbot die Stadtverwaltung Juden ab September 1935, mit örtlichen Firmen Geschäftsbeziehungen zu unterhalten. Die Juden durften keine Parkbänke mehr benutzen, Kinder auf keinen Spielplätzen spielen.

Fotos aus dem Haßfurter Stadtarchiv zwischen 1900 und 1929

Straßenfest um 1900

Detail des Fotos links

Erster Weltkrieg

Wie im ganzen Deutschen Kaiserreich überwog auch in Haßfurt 1914 die Begeisterung für den Ersten Weltkrieg. Der Bahnhof der Kleinstadt war das Zentrum, die Euphorie dafür zum Ausdruck zu bringen. Dort liefen die Züge der Mobilmachung durch. In den ersten vier Tagen nach Kriegsbeginn meldeten sich 18 Kriegsfreiwillige aus der Stadt. Im September 1915 waren 173 Bürger aus Haßfurt im Krieg, die wenigsten kamen zurück.[7]

Nationalsozialismus

Am 11. Februar 1932 entstand die Haßfurter Ortsgruppe der NSDAP. Ihr Leiter war bis 1945 Franz Hanselmann. In den letzten freien Wahlen vor und kurz nach der Machtergreifung Hitlers verstärkte sich der Zulauf zur NSDAP. Im März 1933 wählten 35,7 % der Haßfurter Bürger die Nazi-Partei, 49,4 % die konservative Bayerische Volkspartei, 10,1 % die SPD.[8]

Bei den Novemberpogromen 1938 („Reichskristallnacht“) setzten regimetreue Haßfurter das Innere der Synagoge in Brand, schichteten vor dem Gebäude Torarollen, Gebetbücher und Ritualien auf und verbrannten sie vor den Augen der zusammengelaufenen Menschenmenge. Alle Männer jüdischen Glaubens wurden verhaftet. 34 von den 68 im Jahr 1941 verbleibenden Juden gelang die Emigration. Wer blieb, wurde in Vernichtungslager deportiert: 16 jüdische Einwohner am 22. April 1942 über Würzburg nach Izbica, die letzten beiden im September ins Ghetto Theresienstadt.[9]

An dem heute als Geschäftshaus genutzten Gebäude der ehemaligen Synagoge erinnert eine Gedenktafel an das Novemberpogrom.[10]

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Augsfeld, Sailershausen und Sylbach eingegliedert.[11] Am 1. Juli 1976 kamen Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Hainert mit etwa 50 Einwohnern hinzu (mit dem Kloster Kreuztal Marburghausen). Am 1. Juli 1976 folgten Oberhohenried und Unterhohenried. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Prappach, Uchenhofen und Wülflingen zum 1. Mai 1978 abgeschlossen.[12]

Politik
Stadtrat

Der Stadtrat von Haßfurt hat 25 Mitglieder einschließlich des hauptamtlichen Bürgermeisters. Nach den vergangenen Kommunalwahlen ergab sich jeweils folgende Sitzverteilung:

CSU SPD Grüne / Liste f. Aktiven Umweltschutz Wählergemeinschaft Haßfurt FDP / Freie Bürger Junge Liste Gesamt
2002 13* 5 2 3 1 1 25 Sitze
2008 11* 5 2 4 2 1 25 Sitze
2014 9 4 2 8* 2 25 Sitze

* einschließlich Erster Bürgermeister

Bürgermeister
Altes Rathaus Haßfurt
1945–1948: Gottfried Hart, CSU
1948–1952: Hans Brochloß, CSU
1952–1972: Hans Popp, Wählergemeinschaft Haßfurt
1972–1978: Alfons Schwanzar, SPD
1978–1990: Rudolf Handwerker, CSU
1990–1997: Michael Siebenhaar, CSU
1997–2014: Rudi Eck, ohne, bis 2012 CSU
seit 2014: Günther Werner, Wählergemeinschaft Haßfurt
Ortssprecher
Uchenhofen: Finster, Manfred
Sailershausen: Ort, Adrian
Oberhohenried: Appel, Heike
Deutsche Teilung

Zu Zeiten der Deutschen Teilung 1949 bis 1990 befand sich Haßfurt nah am Zonenrandgebiet. Die Sensibilisierung für die Teilung war hoch. Die DDR-Zeitung Neues Deutschland widmete am 25. Dezember 1951 Haßfurt breiten Raum und zitierte u. a. aus der Weihnachtsansprache des ersten Bürgermeisters, Julius Vogel:

„Eine gemeinsame Beratung zwischen Vertretern der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Bundesregierung und eine darauffolgende gemeinsame Wahl zur Herstellung der Einheit Deutschlands würde dem Frieden und dem Wohlstand des deutschen Volkes dienen“.

Die DDR-Presse berichtete immer wieder über Vorgänge in der Stadt, etwa am 12. Juni 1960 über Alfons Schwanzar, der als Mitglied der SPD zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt wurde. Laut der Neuen Zeit nahm der katholische Dekan Wilhelm Zirkelbach (CSU) Anstoß daran, dass die Bürger einen Protestanten in dieses Amt gewählt hätten, der aus der katholischen Kirche ausgetreten sei. In seiner Funktion als Dekan und Kreistagsabgeordneter im Landkreis Haßfurt veranlasste Zirkelbach „zur öffentlichen Bekundung unserer Trauer“, dass alle Prozessionen bis auf die Fronleichnamsprozession ausfielen. Der Spiegel berichtete drei Tage später über den „Skandal“, der neben dem stellvertretenden Bürgermeister vier weitere konvertierte Stadträte betraf: Zirkelbach habe „just zu Pfingsten […] sein geistliches Ansehen in den Niederungen der Parteipolitik verlieren müssen“.[13]

Wappen

Beschreibung: In Silber und Rot gevierten Schild ein aufgerichteter goldener Hase.

Symbolik: Der Hase im Wappen führt zum redenden Wappen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Altstadtgasse mit Pfarrkirche
Die spätgotische Ritterkapelle vor dem Bamberger Tor

Zu den Sehenswürdigkeiten von Haßfurt zählen die Stadtpfarrkirche St. Kilian von 1390 mit Werken von Tilman Riemenschneider, der Obere Turm, das Bamberger Tor, der Untere Turm, das Würzburger Tor (um 1230), die Ritterkapelle St. Maria von 1431 mit 238 heraldischen Schilden, die Heiliggeist-Spitalkapelle von 1430, das Alte Rathaus am Marktplatz von 1514, das Neue Amtshaus (Neues Rathaus) um 1700, die fürstbischöfliche Zehntscheuer vom Ende des 15. Jahrhunderts (jetzt Stadthalle) und das Kloster Kreuztal Marburghausen im Weiler Mariaburghausen.

Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Haßfurt
Regelmäßige Veranstaltungen

Zu den regelmäßigen Veranstaltungen zählt das im Juli stattfindende Kunst- und Kulturfestival und das im Oktober stattfindende Haßfurter Straßenfest mit buntem Programm auf der Hauptstraße.

Sport

In Haßfurt befindet sich ein Freizeit- und Erlebnisbad mit Eissportstadion. In der Stadt sind der Turnverein Haßfurt, der Fußball- und Tennisverein 1. FC Haßfurt, der Turnverein TV Haßfurt, ein Schützenheim, der Eissportclub ESC Haßfurt, das Fallschirm-Sport-Zentrum Haßfurt e. V. und der Reit- und Fahrverein Haßfurt e. V. ansässig.

Musik
Kirchenmusik in den Haßbergen / Evangelisch-Lutherisches Dekanat Rügheim

In der vom gleichnamigen Verein veranstalteten Konzertreihe Kirchenmusik in den Haßbergen mit Sitz in Rügheim sind mehrere Chöre aktiv. Außerdem finden Konzerte und Auftritte in der Stadt Haßfurt, in vielen Orten des Landkreises Haßberge, des Dekanats Rügheim und darüber hinaus statt. Das Repertoire reicht vom Kindermusical über Gospelkonzerte, Kammermusik, musikalische Gestaltung von Gottesdiensten bis hin zu großen Chorkonzerten und Oratorien. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Dekanatskantor Matthias Göttemann.[14]

Kirchenmusik des kath. Dekanats Haßberge

In der Konzertreihe Himmlische Landschaften[15] präsentieren u. a. die Kirchenmusik des kath. Dekanats Haßberge in der Formationen Kinderchor, Jugendchor, Erwachsenenchor in der Ritterkapelle Haßfurt Oratorien, A Capella Werke und Kindermusical. Die Chöre stehen seit 1999 unter Leitung von Regionalkantor Johannes Eirich.

Wirtschaft und Infrastruktur

Acker-, Garten- und Obstbau; Kleinindustrie, u. a. Korbflechten.

Verkehr
Haßfurt liegt am schiffbaren Main und besitzt dort den Hafen Haßfurt, einen kleinen Schutzhafen
Haßfurt liegt an der B 26
Die Autobahn A 70 (Schweinfurt-Bayreuth) verläuft wenige Kilometer südlich von Haßfurt
Verschiedene Staatsstraßen verbinden Haßfurt mit den Nachbarstädten Ebern, Hofheim i. UFr., Königsberg und Gerolzhofen
Bahnstrecke Bamberg–Würzburg
Bahnstrecke Haßfurt–Hofheim (1997 abgebaut)
Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt
Durch Haßfurt führt der Main-Radweg
Gericht

Das Amtsgericht Haßfurt ist für den gesamten Landkreis Haßberge zuständig.

Bildung
Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt
Heinrich-Thein-Berufsschulzentrum
Grundschule mit den Schulhäusern Dr.-Neukam-Straße, Nassachtal und Sylbach
Dr.-Auguste-Kirchner-Realschule Haßfurt
Freie Waldorfschule in den Mainauen
Volkshochschule Stadt Haßfurt
Volkshochschule Landkreis Haßberge
Albrecht-Dürer-Volksschule Haßfurt, Mittelschule
Sonderpädagogisches Förderzentrum Franz-Ludwig-von-Erthal-Schule
Fachakademie für Sozialpädagogik Landkreis Haßberge
Energieversorgung

Haßfurt verfügt über ein 110 kV-Umspannwerk.

Die städtischen Betriebe Haßfurt und der bundesweit aktive Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy betreiben in Haßfurt eine kommerzielle Windgas-Anlage. Diese speist seit dem 8. September 2016 rund eine Million kWh Wasserstoff pro Jahr in das Gasnetz ein, der mittels überschüssigem Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Dazu wird in der Anlage im Hafengelände am Main ein containergroßer 1,25-Megawatt-PEM-Elektrolyseur eingesetzt.[16]

Rundfunk
Sendeturm in Hassfurt zur Verbreitung des Programms von „Radio Primaton“

In Haßfurt befindet sich ein Sendeturm, der das Programm von „Radio Primaton“ auf 95,7 MHz mit 100 W ERP verbreitet.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Johannes Virdung (* 1463 in Haßfurt; † 1538/39), Mediziner und Astrologe, der vor allem als Kalendermacher bekannt war
Stephan Mösinger (* 1697 in Haßfurt; † 1751 in Kloster Langheim), katholischer Abt, von 1734 bis 1751 Abt des Klosters Langheim, gab den Auftrag zum Bau der berühmten Basilika Vierzehnheiligen
Nikolaus Stössel (* 17. Mai 1793 in Haßfurt; † 1844 in Ludwigsburg), Militärkapellmeister und Komponist
Gregor von Zirkel, (* 2. August 1762 im Ortsteil Sylbach; † 18. Dezember 1817 in Würzburg), von 1802 bis 1817 Weihbischof von Würzburg, wurde am 25. Oktober 1817, wenige Wochen vor seinem Tod, zum ersten Bischof der wiedererrichteten Diözese Speyer ernannt. Er starb jedoch noch vor der päpstlichen Bestätigung, weshalb er nicht in der offiziellen Bischofsliste erscheint.
Joseph Kehl (* 9. März 1885 in Haßfurt; † 1967), Stadtrat und Chronist der Stadt Haßfurt, Fossiliensammler, 1948 Ehrenbürger der Stadt Haßfurt
Fritz Sauckel (* 27. Oktober 1894 in Haßfurt; † 16. Oktober 1946 in Nürnberg), maßgeblicher NSDAP-Politiker, in den Nürnberger Prozessen zum Tode verurteilter und hingerichteter Kriegsverbrecher, u. a. Gauleiter in Thüringen und Generalbevollmächtigter für den Arbeitseinsatz der Zwangsarbeiter, wuchs in Haßfurt auf.
Hermann Kreß (* 23. Juli 1895 in Haßfurt; † 11. August 1943), Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg
Hans Betz (* 6. November 1906 in Haßfurt; † 3. Oktober 1938), Tropenmediziner, Arzt der Beagle Bay Herz-Jesu-Missionsstation in Australien
Max Adler (* 24. Juli 1907 in Haßfurt; † 10. Juni 1981 in England), deutsch-britischer Physiker
Albert Neuberger (* 15. April 1908 in Haßfurt; † 14. August 1996 in Hampstead, London), britischer Biochemiker und Mediziner
Walter Zipfel (* 1914 in Haßfurt; † 8. Februar 1997), Jurist, Richter am Bundesgerichtshof
Herman Neuberger (* 26. Juni 1918 in Haßfurt; † 21. Oktober 2005 in Baltimore, USA), orthodoxer amerikanischer Rabbiner deutscher Herkunft, wuchs in Haßfurt auf
Ludwig Müller (* 25. August 1941 in Haßfurt), sechsfacher Fußball-Nationalspieler in Diensten der Vereine 1. FC Nürnberg, Borussia Mönchengladbach und Hertha BSC.
Maximilian Schönherr (* 27. Dezember 1954), Journalist
Felix Weber (* 1. Dezember 1960 in Haßfurt), international bekannter Komponist und Musikproduzent, lebte in Haßfurt bis 2000 und emigrierte dann in die USA.
Personen, die in der Stadt wirken oder wirkten
Carl Alexander Heideloff (* 2. Februar 1789 in Stuttgart; † 28. September 1865 in Haßfurt); Architekt und Denkmalpfleger, lebte seit 1854 in Haßfurt
Erich Ullrich (1913–1998), Wirtschaftsjurist, lebte und starb in Haßfurt, war dort Gründungsmitglied und Ehrenvorsitzender des ADAC-Ortsclubs und des Motorflugclubs Haßfurt
Karlheinz Deschner (* 23. Mai 1924 in Bamberg; † 8. April 2014); Schriftsteller und Religions- und Kirchenkritiker, lebte zuletzt in Haßfurt
Reinhold Pommer (* 6. Januar 1935 in Zigartice; † 26. März 2014 in Haßfurt) war ein deutscher Radrennfahrer, der 1956 eine olympische Bronzemedaille in der Mannschaftswertung des Straßenrennens gewann.
Heinz-Herbert Kreh (* 14. Februar 1937 in Kitzingen; † 19. Juni 2009 in Haßfurt) war ein deutscher Fußballspieler.
Literatur
Josef Kehl: Chronik von Haßfurt, die Geschichte eines fränkischen Landstädtchens. Schöningh, Würzburg 1948