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Wir lieben Statistiken und Daten…

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Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Helmbrechts nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zur Gemeindegründung

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Helmbrechts im Jahre 1232. Ein Ritter „Dietericus de Helmbrehtes“ ließ zu jener Zeit die ostfränkische Grafschaft des Radenzgaues besiedeln. In einer anderen Stiftungsurkunde vom 25. Mai 1266 wurde ein „Rudegerus de Helmbrehtes“ als Zeuge genannt, der ein Gefolgsmann der „Schawinsteiner“ war. Der Burggraf von Nürnberg schied 1385 sein Reich in zwei Teile, von da an gehörte Helmbrechts zum sogenannten Oberland des Fürstentums Kulmbach (ab 1604 Fürstentum Bayreuth). Da der Burggraf von Nürnberg Schulden bei den Herren von Weida aus der Übernahme der Stadt Hof und des Regnitzlandes hatte, litt Helmbrechts viel unter deren Fehde.
Am 8. Dezember 1408 wurde die Region Schauenstein an den Vogt Heinrich von Gera verkauft, 1410 zurückgekauft und 1413 an Meinhard Götz von E(l)bersdorf und Nikel von Watzdorf weiterveräußert.
1412 wurde eine Stadtmauer mit vier Toren gebaut. 1422 erhielt Helmbrechts vom Nürnberger Burggrafen Friedrich V. Stadtrechte. Da das offizielle Dokument in den Wirren beim Einfall der Hussiten 1430 verloren ging, wurden die Stadtrechte 1449, 1639 und 1755 erneuert.
Im Jahre 1424 erfolgte auch die kirchliche Trennung von Schauenstein, in Helmbrechts wurde erstmals ein eigener Geistlicher eingesetzt.
1445 wurde Helmbrechts von einer Pestwelle erfasst.
Der Bergwerksstollen St. Johann unter dem Kirchberg wurde im Jahr 1490 eröffnet. Es ist nicht bekannt, was abgebaut wurde und wie lange er im Betrieb war, die Dauer wird auf ca. 100 Jahre geschätzt. Viele Legenden ranken sich um die Stollen.
Ab 1500 gehörte Helmbrechts zum Fränkischen Reichskreis. 1549 wurde der Vogteibezirk Helmbrechts Kulmbach zugeordnet. 1810 kam der Ort zum Königreich Bayern, nachdem die Stadt von 1806 bis 1810 unter der Herrschaft Napoleons gestanden hatte und zuvor zehn Jahre preußisch regiert worden war.

Gebietsreform

Bis zur Gebietsreform am 1. Juli 1972 gehörte Helmbrechts zum Landkreis Münchberg und kam im Zuge der Reform zum Landkreis Hof. Mit der Gemeindegebietsreform kamen zahlreiche Orte im Umkreis zur Stadt. Helmbrechts ist nach Münchberg und Rehau die drittgrößte Stadt im Landkreis Hof.

Chronik

Sonstige Daten der jüngeren Stadtgeschichte:

Jahr Ereignis
1555 Pest
1632 ff. Im Dreißigjährigen Krieg immer wieder durchziehende Truppen
1726 Großbrand (80 Wohnhäuser zerstört)
1733 Brand bei dem ein Drittel aller Bürgerhäuser zerstört wurden, daraufhin wurde der Stadt fünf Jahre Steuerfreiheit gewährt
1807 Nach dem Frieden von Tilsit wurde Helmbrechts französisch
1810 Napoleon trat die Markgrafschaft Bayreuth an den König von Bayern ab, Helmbrechts wurde bayerisch
1817 Bau einer Straße von Münchberg nach Helmbrechts
1844 Großbrand
1850 Einweihung der Johanniskirche
1867 Erste Straßenbeleuchtung in Helmbrechts
1871 Großbrand
1877 Sogenanntes Weißes Schulhaus wurde gebaut
1887 Am 1. Juni Einweihung der Bahnlinie nach Münchberg
1895 Bau des Aussichtsturms auf dem Kirchberg
1924 Am 1. Juni Einweihung der Bahnlinie nach Schauenstein
1945 Am 11. und 12. April: Tieffliegerangriffe, am 15. April: Räumung des Außenlagers des KZ Flossenbürg, Einmarsch der US-Streitkräfte

KZ-Außenlager Helmbrechts
Gedenkstätte Langer Gang in Schwarzenbach an der Saale

Das KZ-Außenlager Helmbrechts war ein im August 1944 bezogenes, aus Holzbaracken bestehendes Konzentrationslager für weibliche Häftlinge, dem KZ Ravensbrück und kurz nach der ersten Belegung dem KZ Flossenbürg unterstellt. Die später bis zu 1000 Insassinnen hatten in den Hallen des Textilunternehmens Witt Zwangsarbeit für die Kabel- und Metallwerke Neumeyer aus Nürnberg zu leisten. Am 13. April 1945 fand der Todesmarsch von insgesamt 1175 Häftlingen statt, der von Haide aus über Meierhof und Ahornberg nach Schwarzenbach an der Saale (siehe auch Gedenkstätte Langer Gang) und dann über Neuhausen bei Rehau, Franzensbad, Marienbad, Plan und Taus ins böhmische Wallern führte. Über 200 Frauen starben an Erschöpfung oder wurden ermordet.

Lagerleiter war der SS-Unterscharführer Alois Dörr, der eine brutale Herrschaft ausübte.[3] Er musste sich 1969 vor dem Schwurgericht in Hof wegen Mordes in 217 Fällen verantworten. Allein während des Todesmarsches starben 59 Häftlinge auf seinen Befehl hin oder wurden von ihm selbst erschossen. Er wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt, kam 1979 jedoch aufgrund einer Begnadigung durch den bayerischen Ministerpräsidenten Alfons Goppel frei.[4]

Eingemeindungen

Am 1. Juli 1972 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Baiergrün, Kleinschwarzenbach, Oberweißenbach und Wüstenselbitz eingegliedert.[5] Am 1. Januar 1977 kamen der Markt Enchenreuth und Gösmes (beide bis 1972 im Landkreis Stadtsteinach) hinzu. Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Ahornberg und der Gemeinde Schauenstein folgten am 1. Mai 1978.[6]

Politik
Stadtrat

Die Kommunalwahlen 2002, 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Stadtrat:

2002 2008 2014
CSU 8 7 7
SPD 11 8 8
Überparteiliche Wählergemeinschaft Stadt und Umland 3 2 1
Helmbrechtser Netzwerk, sprechende Bürger 2 2 3
Aktive Helmbrechtser 1 1
Gesamt 24 20 20

Wappen

Das Helmbrechtser Wappen ist gespalten, vorne von Silber und Schwarz geviert. Hinten in Silber ein gold bewehrter, rechtsgewandter, roter Adler.

Wirtschaft und Infrastruktur
Orgelbauer Karsten Hörl aus Helmbrechts
Wirtschaft

Helmbrechts ist ein Zentrum der Textil- und Kunststoffindustrie. Schon im Mittelalter befanden sich in der Stadt Leinen- und Barchentwebereien. Bauern suchten einen Nebenverdienst, da auf dem nährstoffarmen Boden oft nicht genug Nahrungsmittel produziert werden konnten. Aus diesem Grund wird Helmbrechts oft als „Kleiderschrank der Welt“ bezeichnet.

Mit der Firma Orgelbau Hörl, Werkstatt für künstlerischen Orgelbau unter der Leitung von Orgelbauer Karsten Hörl, wurde die Tradition des Orgelbaus im Landkreis Hof, 1739 begründet durch Johann Nikolaus Ritter, fortgesetzt. Seit 1999 arbeitet Hörl als selbständiger Orgelbauer und gründete 2005 seinen Betrieb mit Sitz in Helmbrechts. Zu den Instrumenten, die die Firma Hörl betreut, gehören die Orgel der Stiftsbasilika Waldsassen mit 101 Registern, die historische Steinmeyer-Orgel der Stadtpfarrkirche St. Marien in Hof sowie weitere Instrumente in Oberfranken, der Oberpfalz und im benachbarten Tschechien. Die bislang größte neue Orgel der Firma Hörl, mit drei Manualen und 55 Registern, befindet sich in der Pfarrkirche St. Jakob in Mitterteich.[7]

Verkehr
Empfangsgebäude des neuen Bahnhofs
Flugplatz
Straßen

Über die Staatsstraßen 2695 (bis Volkmannsgrün) und 2695 (bis zur Anschlussstelle Hof West) ist Helmbrechts mit der Bundesautobahn 9 (Richtung Berlin, etwa zehn Kilometer) und weiter über die Bundesstraße 15 mit der Stadt Hof verbunden. Nach Münchberg führt die Staatsstraße 2194, die an der Anschlussstelle Münchberg Nord (ca. 6 km) die Verknüpfung mit der A 9 in Richtung Nürnberg bietet. Die Staatsstraße 2194 führt in nordwestlicher Richtung nach Schwarzenbach am Wald, die Staatsstraße 2195 über Presseck nach Stadtsteinach.

Eisenbahn

Helmbrechts ist von Münchberg aus heutiger Endpunkt der einstigen Bahnstrecke Münchberg–Selbitz. Nach Münchberg verkehren Nahverkehrszüge weitgehend im Stundentakt.

Der erste Bahnhof wurde am 15. November 1886 als Endbahnhof der Strecke Münchberg–Wüstenselbitz–Helmbrechts mit der Fahrt eines „Probezugs“ eröffnet und anschließend im Güterverkehr betrieben.[8] Die Eröffnung auch für den Personen- und Stückgutverkehr zog sich bis zum 1. Juni 1887 hin. In der Folge ließen sich bald mehrere mechanische Textilbetriebe im Ort nieder.[9]

1924 wurde der Bahnhof um ca. 500 Meter versetzt, das alte Gebäude 1986 abgerissen. Am 29. Februar 1924 wurde die Verbindung nach Selbitz zur Bahnstrecke Hof–Bad Steben fertiggestellt, der Helmbrechtser Bahnhof mit dem neuen Empfangsgebäude wurde Durchgangsbahnhof.

Der Reiseverkehr in Richtung Selbitz endete 1976, ein bescheidener Güterverkehr bis Schauenstein verblieb zunächst. Am 31. Dezember 1978 wurde auch dieser Restabschnitt stillgelegt, der Bahnhof Helmbrechts war wieder Endbahnhof.[10]

Flugplatz

Am Südrand der Stadt liegt der Flugplatz Ottengrüner Heide.

Öffentliche Einrichtungen
Bildungseinrichtungen
Staatliche Realschule Helmbrechts
Otto-Knopf-Grund- und Mittelschule Helmbrechts
Ökostation Helmbrechts
Freizeit- und Sportanlagen

Helmbrechts hat ein Hallenwellenbad, zwei bewirtschaftete Naturfreibäder, einen Sonderlandeplatz (SFZ Ottengrüner Heide) und einen „FunPark“. Es gibt markierte Rund- und Radwanderwege, darunter einen Jakobsweg sowie Loipen im Winter. Die Europäischen Fernwanderwege E3 und E6 berühren die Stadt. Der Tennisclub Helmbrechts besteht seit 1951 und verfügt über eine Anlage mit drei Plätzen.
Im Ortsteil Wüstenselbitz gibt es einen Schützenverein und Kegelverein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Dr. Martin-Luther-Kirche im Ortsteil Wüstenselbitz
Sehenswürdigkeiten
Aussichtsturm Kirchberg
Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Helmbrechts
Museen
Oberfränkisches Textilmuseum[11]
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Hauptartikel: Liste der Ehrenbürger von Helmbrechts
Söhne und Töchter der Stadt
August Greim (1895−1975), Politiker (NSDAP)
Ernst Heimeran (1902–1955), Schriftsteller und Verleger
Otto Knopf (1926–2005), Dichter und Autor
Personen, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Christian Nützel (1881–1942), Lehrer und Volksliedsammler
Weblinks
 Commons: Helmbrechts – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Helmbrechts – Reiseführer
Eintrag zum Wappen von Helmbrechts in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Helmbrechts: Amtliche Statistik des LfStat
Das Lager Helmbrechts: Fünf Wochen der Hölle
Dossier Todesmarsch der Frankenpost zum KZ-Außenlager Helmbrechts
Literatur
Otto Knopf, Reinhard Feldrapp: Helmbrechts. 1977, ISBN 3-921615-15-1.
Annett Haberlah-Pohl: Münchberg (Historischer Atlas von Bayern F 39), München 2011 ISBN 978-3-7696-6556-7.
Ludger Stühlmeyer: Ein Spiegel der Instrumentenbaukunst – Orgelbau Hörl. In: Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. (Phil.Diss.) Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg 2010, S. 180 f. ISBN 978-3-89889-155-4.