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Geschichte
Lage von Herbstein (Herbstain) auf einer Kartes des Hochstifts Fulda von 1574
Herbstein 1849

Herbstein wurde im Jahre 1011 in einer Schenkungsurkunde des Klosters Fulda als „Heribrahteshusun“ erstmals erwähnt. Als „Villa“ bezeichnet, war es Grenzdorf des Fuldaer Klosters. Im Jahre 1262 erhielt der Ort das Stadtrecht, 1545 das Marktrecht und 1722 einen Viehmarkt. 1258–1271 wurde die heute noch erhaltene (und in jüngerer Zeit restaurierte) Stadtmauer errichtet. Sie hat drei Wehrtürme und ist heute an drei Stellen begehbar. Sie war ursprünglich 800 Meter lang und hat eine Wandstärke von 1,40 Meter. Das Mauerwerk besteht aus Basaltmaterial. Durch die Stadtmauer erhielt die weithin sichtbar, auf einer Anhöhe liegende Ansiedlung mit ihrer ausgeprägten ringförmigen Straßenanlage, die die Stadtpfarrkirche wie eine Wagenburg umgibt, ihre heute noch sichtbare wehrhafte Gestalt. Zur Finanzierung dieser Befestigung musste die Abtei Fulda Besitztümer im Gebiet des Stifts Hameln verkaufen. Innerhalb der Ringmauer befand sich eine östlich des heutigen Marktplatzes errichtete Burg, die 1642 zerstört wurde. Nähere Hinweise auf sie fehlen, abgesehen von dem unterirdischen Gewölbekeller, den man mit ihr in Verbindung bringt. Bis 1802 gehörte die Stadt – als katholische Enklave im evangelischen Riedeselsches Junkerland – zur Fürstabtei Fulda. Es folgte eine kurze Zeit wechselnder Herrschaften, bis Herbstein 1810 zum Großherzogtum Hessen kam. Dort war es seit 1821 kurzzeitig Sitz des Landratsbezirkes Herbstein. Von 1853/54 bis 1968 gab es ein Amtsgericht in der Stadt. 1907 zerstörte ein großflächiger Brand 64 Gebäude in der Innenstadt. Das daraufhin 1910 neu-errichtete Rathaus ist ein markanter Fachwerkbau mit reichen Fachwerkverzierungen. Das Stadtwirtshaus im Westflügel ist seit 1919 in Privatbesitz. Daneben befindet sich das einstige Amtshaus des Stadtschultheißen, der bis 1802 offizieller Vertreter der Fürstabtei Fulda in der Stadt war. Das aus dem 16. Jahrhundert stammende Gebäude beherbergt heute die Stadt-Apotheke. Im Jahr 1948 ist der Gemeinde durch den Hessischen Minister des Innern erneut das Stadtrecht und die Führung der Bezeichnung „Stadt Herbstein“ verliehen worden.[3]

Eingemeindungen

Im Rahmen der hessischen Gebietsreform wurden sieben ehemals selbständige Gemeinden mit weit überwiegend evangelischer Bevölkerung in die katholisch geprägte Stadt Herbstein eingegliedert. Es handelt sich um die Dörfer Altenschlirf, Lanzenhain, Schlechtenwegen und Steinfurt, die mit Wirkung vom 31. Dezember 1971, sowie um Rixfeld, Schadges und Stockhausen, die am 1. August 1972 eingemeindet wurden.[4]

Territorialgeschichte und Verwaltung

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Herbstein unterstand im Überblick:[5][6]

vor 1803: Heiliges Römisches Reich, Fürstbistum Fulda, Oberamt Herbstein
ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Herbstein
ab 1806: Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Herbstein (Primatialstaat des Karl Theodor von Dalberg)
ab 1810: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Amt Herbstein
ab 1815: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Herbstein
ab 1821: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Herbstein (Trennung zwischen Justiz (Landgericht Altenschlirf) und Verwaltung)
ab 1825: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Lauterbach
ab 1848: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
ab 1852: Deutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
ab 1866: Norddeutscher Bund, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
ab 1918: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
ab 1945: Amerikanische Besatzungszone, Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach
ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Lauterbach
ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis
ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Vogelsbergkreis
Gerichte seit 1803

In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für die Provinz Oberhessen wurde das „Hofgericht Gießen“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Herbstein ab 1810 das „Riedeselschen Patrimonialgericht Herbstein“ zuständig.
Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt.

Mit der Gründung des Großherzogtum Hessen 1806 wurde diese Funktion beibehalten, während die Aufgaben der ersten Instanz 1821 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Landgerichte übergingen. „Landgericht Altenschlirf“ war daher von 1821 bis 1853 die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht in Altenschlierf. 1853 erfolgte die Verlegung des Landgerichts nach Herbstein.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Herbstein und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.[7] Ab 1943 wurde das Amtsgericht Herbstein nur noch als Zweigstelle des Amtsgerichts Lauterbach betreiben bevor es 1968 endgültig aufgelöst wurde und in dem Amtsgerichtsbereich von Lauterbach zugeschlagen wurde.
In der Bundesrepublik Deutschland sind die übergeordneten Instanzen das Landgericht Marburg, das Oberlandesgericht Frankfurt am Main sowie der Bundesgerichtshof als letzte Instanz.

Einwohnerentwicklung

Belegte Einwohnerzahlen bis 1970 sind:[5]

1939: 1606 Einwohner
1946: 2125 Einwohner
1961: 1706 Einwohner
1970: 1882 Einwohner
Herbstein: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834    1.620
1840    1.694
1846    1.832
1852    1.919
1858    2.115
1864    1.811
1871    1.745
1875    1.718
1885    1.700
1895    1.676
1905    1.600
1910    1.644
1925    1.560
1939    1.606
1946    2.125
1950    2.072
1956    1.793
1961    1.706
1967    1.911
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Religion
Katholische Kirche St. Jakobus

Die Bevölkerung Herbsteins ist weit überwiegend katholisch, weil es jahrhundertelang zum Fürstbistum Fulda gehörte. Die katholische Kirche St. Jakobus in Herbstein bildet den Mittelpunkt der Stadtanlage. Die Pfarrkirche ist ein dreischiffiger, in der Höhe gedrückter Hallenbau um 1500. Beiderseits des Westturms und zu beiden Seiten des Chores wurden Ende des 17. Jahrhunderts Seitenräume mit Arkadenöffnungen zum Innenraum angefügt. Ihr Inneres wird durch Schnitzereien, Reliefe und Fresken geschmückt, darunter die überlebensgroße Mondsichelmadonna am ersten rechten Mittelpfeiler im Langhaus. Sie stammt aus dem 16. Jh. Aus dem Ende des 15. Jh. stammen die Fresken der Kreuzigungsgruppe, sowie das Schweißtuch der heiligen Veronika und St. Michael im Kampf mit Zeichnung der Gewandung und der Gestik. Außerdem befindet sich dort die Darstellung des hl. Michael mit dem Schutzmantelmotiv, darunter die Leidenswerkzeuge Christi. Auf dem Hochaltar ist die Kreuzigungsgruppe (um 1700). Dazu finden sich spätgotischen Statuen von Petrus und Paulus (Anfang 16. Jh.), ein barockes Vesperbild (um 1700) und der Hl. Jakobus (1. Hälfte 16. Jh.) Die Kirche ist heute eine bedeutende Station zur Besinnung für Wanderer und Pilger auf dem Abschnitt des Jakobswegs, der von Bremen (Geisa) in Thüringen bis Münzenberg [1] in der Wetterau führt.

Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche in Herbstein befindet sich neben dem Rathaus an der Stadtmauer. Sie wurde 1882 eingeweiht und 1888 mit einem Turm versehen. Ihr Inneres wird durch Wandgemälde aus der Feder des Kirchenmalers Kurt Scriba geziert. Die Kanzel stammt aus der 1873 abgebrochenen Lauterbacher Totenkapelle. Der Flügelaltar, der die Auferstehung Christi zeigt, wurde zum 100-jährigen Bestehen der Kirche von Scriba gestiftet.

Katholische Kirche St. Jakobus

Evangelische Kirche

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[8] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[9][10]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

   

Insgesamt 23 Sitze SPD: 7 CDU: 10 FW: 6

Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 43,3 10 38,3 9 38,2 12 43,5 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 30,3 7 31,2 7 27,4 8 31,0 10
FW Freie Wähler 26,4 6 30,6 7 34,5 11 25,6 8
Gesamt 100,0 23 100,0 23 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 58,1 53,3 49,7 56,2

Ortsvorsteher von Herbstein ist Martin Ruhl (Stand 2016).

Wappen

Im März 1952 wurde der Stadt Herbstein durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[11]

Partnerschaften

Die Stadt Herbstein unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur belgischen Gemeinde Oelegem (heute Teil der Gemeinde Ranst bei Antwerpen) seit 1968 und zur Stadt Hévíz in Ungarn seit 1995.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Rathaus mit Jakobusbrunnen
Museen

In Herbstein befindet sich ein „Fastnachtsmuseum“. Dieses Museum erinnert an die seit 1672 bestehende Fastnachtstradition des Ortes. Dieses wurde 1983 in dem Gebäude des ehemaligen Amtsgerichts eröffnet und ist seit Mai 2008 mit dem „STATT-Museum“ in der Obergasse 7 vereinigt, das ein Apothekerzimmer aus dem 19. Jahrhundert, eine Puppensammlung, das ehemalige Bürgermeisterzimmer und eine optisch-akustische Darstellung des Stadtbrands von 1907 zeigt.

Bibelpark

Im Sommer 2011 wurde auf dem Gelände des Kolping-Feriendorfs, entlang der Premium-Wanderwege Vulkanring und Felsentour Herbstein der „erste Bibelpark Deutschlands“ eröffnet. Hier sind Bauwerke aus dem Alten Testament in Holzbauweise nachgebaut. Viele von ihnen entstanden in Seminaren und kirchlichen Rüstzeiten, die im Kolping-Feriendorf stattfanden, bei denen Bundeswehrsoldaten aus den Einsatzgebieten ihre Erlebnisse verarbeiteten. Manche Arrangements, wie die Arche Noah oder der Turmbau zu Babel, sind begehbar und auch als Kinderspielgeräte benutzbar. Der Park ist barrierefrei erreichbar; ein Eintritt wird nicht erhoben.

Burg-Gewölbekeller

Das Herbsteiner Gewölbe ist ein System an Kellern und Gängen in etwa 10 Metern Tiefe unter der östlichen Stadtmauer, das 1975 für den Fremdenverkehr restauriert wurde und in Teilen heute im Rahmen von Führungen zugänglich ist. Seine vulkanologische Entstehung ist einem gashaltigen Vulkanausbruch zuzuschreiben, der Schlacken und vulkanische Aschen (Tuff) nach oben förderte. Diese Schicht unterlag nicht der Erosion, da diese später von einem weiteren Ausbruch überdeckt wurde, der nach der Abkühlungsphase erhärtete und die Tuffschicht konservierte. Im Mittelalter wurde die leicht zu bearbeitende Schicht ausgehöhlt – es entstand ein Keller, der u. a. in den Komplex der Herbsteiner Burganlage einbezogen wurde. Die Rotfärbung der Gewölbekellerwände deutet auf tropisch-hohe Temperaturen nach dem Vulkanausbruch hin, der lateritfarbene Eisenoxide entstehen ließ. 2011 wurde die Anlage von der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft – Sektion Vogelsberg mit der Auszeichnung „Geotop des Jahres“ bedacht.

Bilder von Sehenswürdigkeiten

Vulkantherme

Vulkantherme mit Caféhaus-Terrasse

Parkanlage an der Vulkantherme

Brücke im Kurpark

Stadtmauer mit Eulenturm

Blick von der Stadtmauer auf das Fastnachts- und STATT-Museum

Bajazz und Tirolerpärchen – Traditionsfiguren der Herbsteiner Fastnacht

Jakobusbrunnen

Regelmäßige Veranstaltungen
Vulkan Trophy
Herbsteiner Rosenmontagsumzug mit dem Springerzug
Wirtschaft und Infrastruktur
Kur-Einrichtungen
Thermalquelle und VulkanTherme

Seit der Erbohrung einer 32,6° warmen, in 1000,05 m Tiefe befindlichen fluoridhaltigen Calcium-Natrium-Sulfat-Thermalquelle im Jahre 1976 richtete sich die Stadt zunehmend auf den Kurbetrieb aus.
1980 wurde das Thermal-Bewegungsbad, die heutige Vulkantherme, mit Kurmittelhaus eröffnet. Im Foyer befindet sich ein Trinkbrunnen, aus dem das Herbsteiner Heilwasser verkostet werden kann. Sauna und Bistrobetrieb mit Caféhaus-Terrasse kamen hinzu. Seit 2008 befindet sich auf dem Außengelände der Vulkantherme ein Reisemobilstellplatz. Ein Ärztezentrum mit Badearztpraxis wurde im Dezember 2012 eröffnet. Von der Vulkantherme aus besteht eine direkte Anbindung an die Wanderstrecken Felsentour Herbstein und Vulkanring Vogelsberg, an den Vulkanradweg sowie an die Terrainkurwege im Kurpark.

Kurpark

Der weitläufige Landschaftskurpark ist in die Wiesenlandschaft zwischen Vulkantherme und Haus des Gastes eingebettet und wird vom Eichhölzchesbach durchflossen, der auch den Kurparkteich speist. Im Norden grenzt der Park an das Waldgebiet rund um die Schalksbachteiche. Innerhalb des Kurparks befinden sich die Terrainkurwege, der Minigolfplatz, sowie eine Boule-Bahn. Die Parkanlage wurde durch Accessoires der Bundesgartenschau 1989 in Frankfurt möbliert, so z.B. durch Flüsterschalen und eine Riesenrutsche für Kinder.

Haus des Gastes mit Herbsteiner Lebensspirale

Das 1985 erbaute Haus des Gastes dient als Stadthalle für gesellige Anlässe. Es bietet Platz für ca. 300 Gäste, verfügt über Bühne, Kegelbahn, elektrische Orgel und ist barrierefrei zugänglich. Eine großzügige Außenanlage mit Pit-Pat-Spielmöglichkeit, Grillofen und Pavillon rundet das Angebot ab. Zurzeit wird das Haus nicht ständig bewirtschaftet. Vor dem Haus des Gastes befindet sich die Herbsteiner Lebensspirale, ein Meditationsweg, der von einem Wasserlauf begleitet wird. Dieser symbolisiert den menschlichen Lebenslauf und regt an, über die Erfahrungen, die man typischerweise in den einzelnen Lebensabschnitten macht, zu reflektieren. Diese Außenanlage ist barrierefrei zugänglich. Ein Eintritt wird nicht erhoben.

Barrierefreie Altstadt

Die verkehrsberuhigte Zone zwischen evangelischer Kirche, Marktplatz, Jakobusbrunnen, Fastnachts- und Statt-Museum und Stadtpfarrkirche St. Jakobus ist barrierefrei. Für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen bietet die Kurverwaltung Herbstein „barrierefreie Stadtführungen im Sitzen“ an. Dazu werden an touristisch interessanten Stellen im engeren Stadtzentrum Sitzgelegenheiten aufgestellt; die Gehdistanz beträgt nur wenige 50 Meter und das Gehtempo ist sehr langsam. Die Führung wird individuell an die jeweiligen Mobilitätserfordernisse der Menschen angepasst, die Gehhilfen, wie Spazierstock, Rollator und Rollstuhl mit sich führen.

Vulkanradweg

Der Vulkanradweg führt in weitem Bogen um Herbstein herum. Er befindet sich auf der Trasse der ehemaligen Oberwaldbahn. Seit 2010 ist dieser Radweg Teil des Bahnradwegs Hessen. Zwischen Angang Mai und Ende Oktober verkehrt radwegparallel der Fahrradbus Vulkanexpress an Samstagen, Sonn- und Feiertagen.

Wanderweg Felsentour Herbstein

Der zertifizierte Rundwanderweg Felsentour Herbstein ist 19 km lang und mit dem grünroten Vulkansymbol markiert. Er startet und endet ab der VulkanTherme Herbstein oder ab dem Kolping Feriendorf Herbstein. Er führt durch flachwelliges Terrain, durch Wälder und Wiesen, sowie vorbei an markanten Felsformationenen des Vulkanismus im Vogelsberg, wie der Felsenruhe bei Herbstein sowie Burgfrieden und Diebstein bei Lanzenhain.

Tourismuspreise

2011 wurde die Kurbetriebsgesellschaft Herbstein GmbH für ihr Angebot „barrierefreier Stadtführungen im Sitzen“ mit dem Hessischen Tourismuspreis in der Kategorie „nachhaltige Tourismuskonzepte“ ausgezeichnet. Zwei Jahre später kam die Kurverwaltung Herbstein in der Kategorie „Touristische Marketingideen und Konzepte“ erneut unter die letzten vier Bewerber des von einer Fachjury durchgeführten Auswahlverfahrens für den Hessischen Tourismuspreis 2013. Nominiert wurde ihr Angebot „Wanderfahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln und einem Werbeblock mittendrin“.

Verkehr

Die Oberwaldbahn von Stockheim nach Lauterbach (Hess) ist stillgelegt.
Es verkehren Busse nach Gedern bzw. Lauterbach (Hess) sowie nach Altenschlirf über Rixfeld.
Herbstein liegt an der B 275 (Lauterbach (Hess)–Bad Schwalbach).

Persönlichkeiten
Wilhelm Dersch (1877–1942), deutscher Historiker und Archivar
Sonstiges

In der Nähe von Herbstein befand sich vor der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 der geographische Mittelpunkt der Bundesrepublik Deutschland.

Weblinks
 Commons: Herbstein – Sammlung von Bildern
herbstein.de, Internetauftritt der Stadt Herbstein
Herbstein, Vogelsbergkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Herbstein in der Hessischen Bibliographie