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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Herdorf nicht vorenthalten.

Geschichte

Aus dem Übergang von der Späthallstatt- zur Frühlatènezeit (6./5. Jahrhundert v. Chr.) stammen die ältesten montanarchäologischen Belege aus dem Herdorfer Raum.[4] Es handelt sich dabei überwiegend um Scherben und Schlackenreste.

Im Jahre 1344 wurde Herdorf erstmals urkundlich erwähnt. Etwa 1360 kam der Ort unter die Herrschaft der Grafen von Sayn. Diese teilten den Ortsteil nördlich der Heller dem Amt und Gericht Freusburg sowie dem Kirchspiel Kirchen und den südlichen Ortsteil dem Amt und Gericht Friedewald sowie dem Kirchspiel Daaden zu. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts gehörte Herdorf nach einer Erbteilung zur Grafschaft Sayn-Altenkirchen.

Aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses wurde die Grafschaft Sayn-Altenkirchen 1803 dem Fürstentum Nassau-Usingen zugesprochen, von 1806 an gehörte Herdorf zum Herzogtum Nassau und seit 1815 zum Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Herdorf zur Bürgermeisterei Daaden in dem 1816 neu geschaffenen Kreis Altenkirchen im Regierungsbezirk Koblenz und ab 1822 zur Rheinprovinz.

1955 wurde mit den bis dahin eigenständigen Gemeinden Sassenroth und Dermbach die zunächst amtsfreie Gemeinde Herdorf geschaffen. Am 24. Januar 1981 wurde Herdorf auf Beschluss der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Stadt erhoben.[5]

Am 13. Dezember 2013 beschloss der Landtag von Rheinland-Pfalz gegen den Willen der beiden betroffenen kommunalen Gebietskörperschaften, durch das „Landesgesetz über die Eingliederung der verbandsfreien Stadt Herdorf in die Verbandsgemeinde Daaden“ die Verbandsfreiheit der Stadt zum 1. Juli 2014 zu beenden und sie in die Verbandsgemeinde zu integrieren. Der Name der Verbandsgemeinde lautete seitdem „Verbandsgemeinde Herdorf-Daaden“, wurde zum 1. Januar 2017 aber in „Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf“ geändert. Sowohl die Stadt Herdorf als auch die Verbandsgemeinde Daaden hatten gegen das Landesgesetz Verfassungsbeschwerde erhoben.

Kulturdenkmäler

→ Liste der Kulturdenkmäler in Herdorf

Bergbau

Herdorf war eines der Zentren des Bergbaus im Siegerland mit den meisten Bergwerken auf einem Ortsgebiet des Siegerlandes. Bis 1962 wurden in 100 Jahren ca. 60 Millionen Tonnen Eisenerz in den Herdorfer Gruben gefördert. Dutzende von Bergwerken haben die Kultur und Industrie der Region stark beeinflusst. Die wichtigsten Gruben waren:

Bollnbach, vor 1746–1927
Concordia (in Dermbach), 1875–1962
Friedrich Wilhelm, vor 1820–1965
Guldenhardt (in Dermbach), vor 1705–1880
Hollertszug, 1794–1910
Hüttenwäldchen (zu Concordia), 1833–1910
San Fernando, 1855–1958
Stahlert (zu Bollnbach), vor 1870–1910 (1926)
Wolf, 1870–1958
Zufällig Glück (zu San Fernando), 1830–1921

Neben den Gruben gab es in Herdorf die Friedrichshütte, eine bedeutende Hüttenanlage, deren Hauptgebäude, das sogenannte Hüttenhaus, noch steht und einen Kultursaal und Restaurants beherbergt. Seit 1986 dokumentiert das Bergbaumuseum des Kreises Altenkirchen im Stadtteil Sassenroth die Geschichte des Bergbaus in der Herdorfer Region.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Herdorf bezogen auf das heutige Stadtgebiet; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 893
1835 1.219
1871 2.269
1905 5.124
1939 5.581
Jahr Einwohner
1950 6.367
1961 7.425
1970 7.734
1987 7.213
2005 7.155

Religion

katholische Kirche Herdorf

evangelisch-lutherische Kirche Herdorf

Herdorf ist überwiegend katholisch geprägt. Die katholische Pfarrgemeinde St. Aloisius gehört zum Bistum Trier (Trierische Insel), im Ortsteil Dermbach gibt es eine Filialgemeinde. Seit 2007 besteht eine Pfarreiengemeinschaft der katholischen Pfarrei St. Aloisius Herdorf mit der Nachbarpfarrei Alsdorf.

Die evangelische Gemeinde Herdorf-Struthütten (Ortsteil der benachbarten Gemeinde Neunkirchen in Nordrhein-Westfalen) gehört zur Evangelischen Kirche im Rheinland.

Politik
Stadtrat

Der Stadtrat in Herdorf besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE LINKE WGR Gesamt
2014 7 12 1 2 22 Sitze
2009 8 14 22 Sitze
2004 6 13 2 1 22 Sitze

Wahlkreise

Bei Landtagswahlen gehört die Stadt Herdorf zum Wahlkreis 01-Betzdorf/Kirchen (Sieg), bei Bundestagswahlen zum Wahlkreis 198-Neuwied.

Wappen

Blasonierung: Das Wappen der Stadt Herdorf zeigt im geteilten Schild oben in Blau eine silberne Mauer unter einer goldenen Krone; unten durch eine geschweifte silberne Spitze gespalten, vorne in Rot ein goldener blau bewehrter herschauender Löwe; hinten in Schwarz ein silberner Schrägbalken, belegt mit drei schwarzen Schweinsköpfen.

Bedeutung: Das Herdorfer Wappen symbolisiert durch die Dreiteilung die drei Ortschaften Herdorf, Dermbach und Sassenroth und zugleich die historische Einteilung in die Teile rechts und links der Heller, die jeweils zu unterschiedlichen Verwaltungsgebieten gehörten. Durch den goldenen Löwen auf rotem Grund wird die Zugehörigkeit zur Grafschaft Sayn symbolisiert und durch die schwarzen Schweinsköpfe auf silbernem Schrägbalken die Zugehörigkeit zu den Herren von Freusburg. Durch die Krone und Mauer wird auf das Gebiet der Königsmauer Bezug genommen.[7]

Städtepartnerschaft

Herdorf unterhält seit 1982 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde und Kleinstadt Saint-Laurent-du-Pont.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Herdorf liegt an der von Betzdorf über Burbach nach Haiger führenden Bahnstrecke Betzdorf–Haiger, die von der Hessischen Landesbahn (HLB), Bereich Dreiländerbahn unter der Liniennummer RB96 nach dem Rheinland-Pfalz-Takt täglich im Stundentakt betrieben wird. Die BRS Linie R23 Neunkirchen-Herdorf-(Daaden) bedient in regelmäßigem Takt das Städtchen, wodurch in Neunkirchen mit der R22 Anschlüsse nach Siegen bestehen und mit der R44 nach Burbach. In Daaden besteht Anschluss an die Züge der Linie RB97 Daadetalbahn nach Betzdorf, diese Linie wird durch die Westerwaldbahn GmbH ebenfalls nach dem Rheinland-Pfalz-Takt täglich im Stundentakt betrieben.

Freizeit- und Sportanlagen
Ludwig-Wolker-Sportanlage (vereinseigene Anlage der TuS DJK Herdorf e.V.)
Glück Auf Kampfbahn (stadteigener Fußballplatz)
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
1951, 16. März: Albert Homscheid (1871–1955), Prälat, Ehrendomherr, Verleihung aus Anlass seines goldenen Priesterjubiläums.[8]
1951, 14. Dezember: Albert Lerner (1871–1952), Arzt, erhielt die Ehrenbürgerwürde zu seinem goldenen Arztjubiläum.[8]
1958: August Sander (1876–1964), Fotograf[8]
1992, 22. Juli: Alfons Mockenhaupt (1915–1996), Malermeister, hat sich die Anerkennung als erfolgreicher Streiter für die Vereine der Stadt erworben.[8]
2012, 28. November: Ernst (Erni) Schlosser (* 1937), Elektrohandwerksmeister und Lehrer, hat sich besonders um das kulturelle Leben in der Stadt verdient gemacht.[8]
Söhne und Töchter der Stadt
Gustav Brühl (1826–1903), Arzt, Dichter, Archäologe, Jurist
Maria Homscheid (1872–1948), Heimatdichterin
August Sander (1876–1964), Fotograf
Hans-Gerhard Dedeke (1904–1975), Politiker (NSDAP)
Otto Mockenhaupt (1912–1972), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter
Lucie Kurlbaum-Beyer (1914–2008), Politikerin (SPD), langjährige Bundestagsabgeordnete
Hildegard Förster-Heldmann (* 1958), Innenarchitektin und Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)
Mit Herdorf verbundene Personen
Verena Dreier vom Verein DJK Herdorf/LG Sieg wurde in den Jahren 2005 und 2006 Deutsche Meisterin im 3000-m-Hindernislauf.
Der RTL-Reporter Dominique Fleckinger war zunächst Moderator bei Radio Siegen und berichtet nun aus Berlin und der Welt für den Kölner Privatsender.
Der Boxer Peter Hussing (Superschwergewicht) begann im Boxclub Herdorf seine Karriere.
Trivia

1934 übten Herdorfer und Sassenrother Bürger Widerstand gegen die Nationalsozialisten aus. In einer Volksabstimmung über die Vereinigung der Staatsämter „Reichspräsident und Reichskanzler“ sollte die Übernahme der beiden Ämter durch Adolf Hitler legitimiert werden. Landesweit bekam Hitler 89 % Ja-Stimmen. In Sassenroth waren es nur 49,7 % und in Herdorf 65 % an Zustimmung. In der Folge hetzte die NSDAP gegen die Einwohner und rief offen zu Repressalien gegenüber den Bürgern auf. So war auf einem Spruchband in Herdorf zu lesen: „900 Verräter hier am Ort! Verrat ist schlimmer als Mord, drum Wanderer halte ein, nimm dir so’n Schwein!“[9]

Literatur
Josef Hoffmann (Hrsg.): Herdorfer Heimatbuch. Siegerländer Wirtschaft, Landschaft und Volkstum im Herdorfer Raum. Betzdorf, Siegerland-Druckerei und Verlag K. Hacker, 1950. 128 Seiten.
Thorsten Stahl (Hrsg.): Herdorf wie es früher einmal war. Siegen, Vorländer Druck, 2006. 308 Seiten.
Weblinks
 Commons: Herdorf – Sammlung von Bildern
www.herdorf.de