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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hermeskeil nicht vorenthalten.

Geschichte

Archäologische Funde in der Gegend von Hermeskeil verweisen auf vorchristliche Siedlungen, wie keltische Gräberfelder, keltische Wege und römische Straßen, an denen Gutshöfe lagen.

2012 konnten Archäologen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz nahe Hermeskeil das bis dahin älteste römische Militärlager in Deutschland nachweisen. Das zwischen 2010 und 2012 ergrabene Militärlager soll am Ende des Gallischen Krieges zwischen 53 und 51 v. Chr. von den Truppen Julius Cäsars errichtet worden sein. Die knapp 26 Hektar große Anlage mit Befestigungswall bot Platz für 5.000 bis 10.000 Soldaten.[4][5]

Siehe auch: Römerlager Hermeskeil

Eine erste schriftliche Erwähnung des Ortes könnte in dem 634 entstandenen Testament des Adalgisel Grimo vorliegen,[6] in dem ein Ort Callido genannt wird, wobei allerdings unsicher bleibt, ob damit Kell, Niederkell oder Hermeskeil gemeint ist. Die erste zweifelsfreie Nennung von Hermeskeil entstammt dem Jahr 1220, wo der Name als Hermannis Kellede überliefert ist.[7]

Nach dem Feuerbuch des Amtes Grimburg aus dem Jahr 1563 war der Trierer Kurfürst Hauptgrundeigentümer und Gerichtsherr. Verwaltungsmäßig gehörte Hermeskeil zum Hochgericht Reinsfeld. 1625 bestanden in Hermeskeil 35 Haushaltungen (Herdstellen). Im Dreißigjährigen Krieg kam es zu Brandschatzungen und Plünderungen,[8] sodass 1651 nur noch vier Hausstellen bestanden. Ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich Hermeskeil erneut und war 1787 mit 471 Personen der größte Ort im Amt Grimburg.[9]

In der Franzosenzeit war Hermeskeil chef-lieu des gleichnamigen Kantons und gehörte zum Arrondissement Birkenfeld im Saardepartement.[10] Nach kurzer österreichisch-bayerischer Verwaltung (1814) und preußischer Besitznahme (1815) wurde Hermeskeil in den 1816 gebildeten Landkreis Trier eingegliedert und Sitz einer Bürgermeisterei,[11] deren Verwaltungsbezirk etwa die Ausdehnung der heutigen Verbandsgemeinde hatte. 1858 erhielt Hermeskeil das Marktrecht. 1931 wurden die Ortsteile Abtei und Höfchen eingemeindet.

In Hermeskeil bestand seit den Zuzügen im 19. Jahrhundert neben der katholischen Pfarrei eine kleine evangelische Gemeinde mit einer 1852–1853 erbauten Kirche und eine jüdische Gemeinde. Die Synagoge wurde während der Novemberpogrome 1938 geschändet und 1945 zerstört.[12]

Von 1962 bis 2006 gab es in Hermeskeil eine Bundeswehr-Kaserne, die seit 1967 Hochwald-Kaserne genannt wurde,[13] mit ungefähr 1400 Soldaten. Sie wurde noch zwischen 1993 und 1996 umfangreich saniert, doch Ende 2006 aufgelassen.[14] Einige Gebäude der Kaserne und der benachbarte ehemalige Standortübungsplatz an der B52 zwischen Hermeskeil und Trier sind bis heute ungenutzt. Ein auf dem Kasernengelände ursprünglich geplantes Tourismusprojekt „Dorf Hochwald“ konnte aufgrund der Insolvenz des ursprünglichen Investors nicht realisiert werden. Die Kaserne wurde 2011 für 1,6 Millionen Euro an einen anderen Investor verkauft.[15][16] Ein Hochregallager für die zur Zedach-Gruppe gehörende Dachdecker-Großhandlung DEG wurde 2012 auf dem Gelände der Kaserne errichtet; einige Gewerbebetriebe haben Flächen angemietet.[17][18]

Am 4. Juli 1970 wurde Hermeskeil zur Stadt erhoben.[19]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Hermeskeil, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 679
1835 1.829
1871 1.892
1905 2.518
1939 4.219
1950 3.711
Jahr Einwohner
1961 4.535
1970 5.730
1987 5.486
1997 6.100
2005 5.735
2015 7.122

Religion
Evangelische Kirche
Evangelische Kirchengemeinde Hermeskeil-Züsch
Katholische Kirchengemeinde St. Martin im Dekanat Hermeskeil-Waldrach
Freie Christengemeinde Hermeskeil
Franziskanerkloster (2016 aufgegeben)
Zeugen Jehovas, Versammlung Hermeskeil
Politik
Stadtrat
Stadtrat
1

1

6

2

9

3
1 1 6 2 9 3 

Insgesamt 22 Sitze Linke: 1 Piraten: 1 SPD: 6 FWG: 2 CDU: 9 BfB: 3

Der Stadtrat in Hermeskeil besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[20]

Wahl SPD CDU LINKE PIRATEN BfB FWG Gesamt
2014 6 9 1 1 3 2 22 Sitze
2009 5 8 2 4 3 22 Sitze
2004 6 9 4 3 22 Sitze

BfB = Bürger für Bürger e. V.
FWG = Freie Wählergruppe Stadt Hermeskeil

Dabei haben sich das Stadtratsmitglied der Piratenpartei sowie das Der Linken zur Fraktion „Piraten & Linke“ zusammengeschlossen.[21]

Stadtbürgermeister
von 1994 bis 2009: Ilona König (CDU)
von 2009 bis 2014: Udo Moser (BfB)
seit 2014: Mathias Queck (CDU)
Wappen

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt mit rotem Balkenkreuz gespalten. Vorn in Silber ein blauer Keil, darin ein gestürztes silbernes Schwert mit goldenem Griff und Parierstange. Hinten in Silber mit blauem Bord eine rote Lilie mit blauem Bund.“
Wappenbegründung: Das rote Kreuz entstammt dem Wappen von Kurtrier, dem ehemaligen Landesherren. Das Schwert erinnert an St. Martin, den Patron der Pfarrkirche. Der Keil verweist redend auf den Ortsnamen und die Lilie erinnert an die Abtei Tholey, die Kollator der Pfarrkirche war.

Städtepartnerschaften

Hermeskeil pflegt seit 1975 eine Partnerschaft mit Saint-Fargeau im französischen Burgund und seit 2002 mit Hel in Polen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Rheinland-Pfälzisches Feuerwehrmuseum Hermeskeil
Bauwerke
Marienkapelle auf dem Erzberg

Siehe: Liste der Kulturdenkmäler in Hermeskeil
Siehe: Liste der Stolpersteine in Hermeskeil

Museen
Flugausstellung Hermeskeil, größte private Flugausstellung Europas (L.+P. Junior)
Privates Dampflok-Museum Hermeskeil im ehemaligen Bahnbetriebswerk
Rheinland-Pfälzisches Feuerwehrmuseum Hermeskeil
Hochwaldmuseum Hermeskeil
Freizeit

Freizeithallenbad, Freibad, Turn- und Sporthallen, Sportplätze, Squash- und Tennishalle, Tennisplätze, Fitnesszentren in Hermeskeil und Höfchen, Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherberge, Pfadfinderhütte, Musikverein.

Hermeskeil liegt am Hunsrück-Radweg (Saarburg – Bacharach), am Ruwer-Hochwald-Radweg (Hermeskeil – Trier-Ruwer) sowie am Primstal-Radweg (Hermeskeil – Nonnweiler).

Sehenswert sind zwei Mammutbäume am Tivoli an der Landesstraße in Richtung Nonnweiler.[22]

Wirtschaft und Infrastruktur
Metallverarbeitende Industrie

Werk der Siegenia-Aubi KG (Hersteller von Fensterbeschlägen)

Verkehr

Westlich von Hermeskeil verläuft die Bundesautobahn 1. Außerdem liegt Hermeskeil an den Bundesstraßen 52 (in Richtung Trier-Ehrang), 327 (in Richtung Koblenz) und 407 (in Richtung Perl) sowie an weiteren Landes- und Kreisstraßen.

Durch den Bau von Eisenbahnstrecken nach Trier (1889 fertiggestellt), Türkismühle (1897 fertiggestellt) und Simmern (1903 fertiggestellt) war der Bahnhof Hermeskeil zeitweilig ein Eisenbahnknotenpunkt.[23] Er liegt an der eingleisigen Nebenbahn Hunsrückbahn und am Ruwer-Hochwald-Radweg auf der Trasse der ehemaligen Hochwaldbahn.

Von Hermeskeil verkehren stündlich (am Wochenende zweistündlich) Busse der Linie R200 nach Trier und nach Türkismühle.

Örtliche Einrichtungen

Rathaus der Verbandsgemeinde, u. a. mit Standesamt, Stadtbücherei, KFZ-Zulassungsstelle und Tourist-Information, TÜV-Niederlassung, Amtsgericht Hermeskeil, Notariat, Polizeiinspektion, Agentur für Arbeit, Forstamt mit forsttechnischem Stützpunkt, Holz-Markt-Service der Forstdirektion Trier, Informationszentrum des Naturparks Saar-Hunsrück Rheinland-Pfalz e. V. und Straßenmeisterei, Geschäftsstellen der Sparkasse Trier und bis zum 31. Dezember 2014 der Volksbank Hochwald-Saarburg, die zum 1. Januar 2015 mit der Volksbank Trier fusionierte.

Soziale Versorgung und Sicherheit

St. Josef-Krankenhaus, Hochwald-Altenzentrum St. Klara, DRK-Sozialstation, Freiwillige Feuerwehr, AWO-Sozialzentrum, ambulante Dienste und Technisches Hilfswerk.

Bildung

Die Rektor-Bach-Hauptschule und die Erich Kästner Realschule
bilden seit dem Schuljahr 2010/11 die Integrierte Gesamtschule Hermeskeil.[24]

Weitere Einrichtungen sind die Kindergärten Adolf Kolping, Rosa Flesch sowie Villa Kunterbunt, Grundschule, Gymnasium Hermeskeil (im Jahr 2013 einhundertjähriges Bestehen), Geschwister-Scholl-Schule – Berufsbildende Schule, Erwachsenenbildungseinrichtungen, Kreismusikschule.

Persönlichkeiten
In Hermeskeil geboren
Peter Harig (1893–1981), Abgeordneter und Ortsbürgermeister von Hermeskeil
Bernhard Wehrens (* 1934), Abteilungsleiter bei der Europäischen Kommission (EU) in Brüssel
Dittmar Lauer (* 1937), Heimatforscher, Autor und Verleger, Architekt
Gernot Lucas (* 1938), Architekt, Innenarchitekt und Hochschullehrer
Heinz Josef Algermissen (* 1943), Bischof von Fulda
Hans-Josef Klauck (* 1946), Franziskaner (OFM), Professor an der Universität Chicago
Bernd Becker (* 1954), Informatiker und Hochschullehrer
Gottfried Biewer (* 1955), Bildungswissenschaftler und Hochschullehrer
Hanns-Christoph Eiden (* 1956), Verwaltungsjurist
Heinz-Werner Kubitza (* 1961), Autor und Verleger
Sonja Röder (* 1964), Schriftstellerin
Brigitte Röder (* 1967), Psychologin und Neuropsychologin
Bettina Brück (* 1967), Politikerin (SPD)
Marc Bauch (* 1973), Amerikanist und Gymnasiallehrer
Shida Bazyar (* 1988), Autorin
Kristina Krewer (* 1989), Kegelsportlerin
Tina Gadziała (* 1992), deutsch-polnische Fußballspielerin
Mit Hermeskeil verbunden
Gerd Fuchs (1932–2016), Schriftsteller, wuchs in Hermeskeil auf
Matthias Utters (1934–1986), Guardian des Franziskanerklosters in Hermeskeil
Klaus Servene (* 1949), Schriftsteller, wuchs in Hermeskeil auf
Literatur
Anton Backes, Günther Barthel, Georg Marx: Hermeskeil: Stadt im Hochwald. 1970
Kurt Bach, Edmund Schömer: Hermeskeil. Aufstieg zum zentralen Ort. Horb am Neckar 1993, ISBN 3-89264-781-X
Siehe auch
Liste der Naturdenkmale in Hermeskeil
Weblinks
 Commons: Hermeskeil – Sammlung von Bildern
 Wikivoyage: Hermeskeil – Reiseführer
Stadt und Verbandsgemeinde Hermeskeil
Städtepartnerschaft mit Saint Fargeau
Linkkatalog zum Thema Hermeskeil bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Glockengeläut der evangelischen Kirche in Hermeskeil (Ältestes Stahlgeläut Deutschlands von 1853)