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Geschichte
Karte von Oberreit mit Herrnhut um 1845
Herrnhut 1765
Ortsgeschichte

Die Gründung von Herrnhut verdankt sich der Großzügigkeit und dem persönlichen Engagement von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf. Er hatte im Jahr 1722 Böhmischen Brüdern, Glaubensflüchtlingen aus Mähren, Aufnahme auf seinem Gut Berthelsdorf gewährt.

Doch die Geschichte Herrnhuts beginnt viel früher. 1457 entstand eine der ersten evangelischen Kirchen in Böhmen, die Unitas Fratrum oder Brüder-Unität. Die „Böhmischen Brüder“ beriefen sich auf den Reformator Jan Hus, der 1415 in Konstanz als Ketzer verbrannt wurde. Für ihre Gemeinschaft sollten einzig und allein die Aussagen der Bibel gelten. Infolge der Gegenreformation kamen sie Anfang des 18. Jahrhunderts als Glaubensflüchtlinge auf das Gut von Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf in der Oberlausitz. Er gewährte ihnen Asyl. Ihrer ausgeprägten Religiosität entsprechend stellten sie ihre Gemeinschaft unter die „Obhut des Herrn Jesus“ und nannten ihre Kolonie Herrnhut, wie es in der ersten urkundlichen Erwähnung, einem Schreiben des Gutsverwalters Heitz, und auch im Gebet des Christian David zum Anbau des Ortes heißt (Psalm 84,4 LUT).

Die Ausstrahlung dieser neuen Arbeits- und Lebensgemeinschaft erreichte in kürzester Zeit Menschen aus anderen Kirchen. Dies beruht nicht zuletzt auf den besonderen Gaben des Grafen Zinzendorf, der seine vom Pietismus geprägte Theologie weiterentwickelte.
Nach seinem Tod 1760 vererbte er den Brüdern das Schloss und das Gut.

Wegen Zuzugs wurde Herrnhut noch im 18. Jahrhundert eine administrative Gemeinde. Sie erlangte 1895 Selbstständigkeit und erhielt 1929 das Stadtrecht.

1994 wurde die Nachbargemeinde Ruppersdorf/O.L. mit ihren Ortsteilen Schwan und Ninive eingemeindet. Am 1. Januar 2010 folgte die überschuldete Gemeinde Strahwalde mit ihrem Ortsteil Friedensthal,[3] am 1. Januar 2011 die benachbarte Gemeinde Großhennersdorf mit ihren Ortsteilen Euldorf, Heuscheune, Neundorf auf dem Eigen und Schönbrunn. Zum 1. Januar 2013 folgte die Gemeinde Berthelsdorf mit dem Ortsteil Rennersdorf/O.L.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1834 1871 1890 1910 1925 1939 1946 1950 1964 1990 2000 2010 2012 2013 2015
Einwohner 899 1092 1139 1364 1664 1627 2024 2025 1808 1754 2842 4963 6336 6335 6097

Nach dem sächsischen Landesrezess 1777 hatte Herrnhut 76 Häuser.[4]

Die Einwohnerzahl stieg Mitte des 19. Jahrhunderts über 1000 an und erreichte in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg die Marke von 2000. Seit den 1950er Jahren gab es einen Bevölkerungsrückgang, der erst durch die Eingemeindungen kompensiert werden konnte.[4]

Religion

Herrnhut ist der Hauptsitz der Herrnhuter Brüdergemeine (Evangelische Brüder-Unität), die als Kirche unter dem Namen Moravian Church in 30 Ländern vertreten ist und auch heute noch tätige Missionsarbeit betreibt. Die Römisch-katholische Kirche ist mit der 1956 geweihten St.-Bonifatius-Kirche in Herrnhut vertreten. Weiterhin gibt es seit 1999 das Christliche Zentrum Herrnhut, eine evangelische Freikirche charismatischer Prägung. Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinden gibt es in den Ortsteilen Ruppersdorf, Großhennersdorf, Berthelsdorf und Strahwalde. Darüber hinaus gibt es seit 2004 ein Zentrum der Jugend mit einer Mission im Ortsteil Ruppersdorf.

Politik
Vorbild für das Wappen: Altan auf dem Hutberg in Herrnhut
Stadtrat

Der Stadtrat besteht aus 18 Räten. Die Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 55,3 % (+ 1,7 % gegenüber 2009) zu folgendem Ergebnis:[5]

Partei / Liste Stimmenanteil +/− Sitze +/−
HL Herrnhuter Liste 49,9 % + 5,9 10 + 3
CDU 24,9 % +15,1 5 + 4
Bürgerbewegung 9,7 % 2
Die Linke 6,7 % − 0,6 1 ± 0
sonstige 8,7 %

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein blauer Einberg, darauf innerhalb einer mittig (heraldisch) offenen Umfassungsmauer ein dreibogiger blauer Rundturm mit umlaufender Dachbalustrade und zentralem flachkegelbedachtem Aufsatz mit pfeilförmiger silber-schwarzer Windfahne.“[6]
Wappenbegründung: Das Herrnhuter Wappen in dieser Form existiert seit 1980. Im Jahr 1929 erhielt der Ort ein neues Wappen mit dem altanartigen Aussichtsturm auf dem Hutberg als markantem Wahrzeichen der Stadt.[7] Das ältere Wappen: „In Silber auf grünem Einberg ein blauer Rundturm mit mittigem Eingang, dreibogiger Außenmauer, Dachbalustrade und zentralem flachkegelbedachtem Aufsatz mit goldener Turmkugel und Kreuz“. Hinter den Bogenöffnungen war der Turmkern zu sehen, während das modernere Wappen den silbernen Schildhintergrund in den Bögen zeigt.

Im 19. Jahrhundert gab es ein völlig anderes Wappen: „In Silber ein Amboss auf wachsendem Holzstumpf in natürlichen Farben und perspektivischer Darstellung, waagerecht aufgesetzt ein schwarzer Fäustel und ein schwarzer Hammer mit auwärtsgekehrten Stielen in natürlichen Farben.“ Das Wappen stand mit der Waldenserbewegung in Verbindung.

Gemeindepartnerschaften

Es bestehen Partnerschaften zwischen Herrnhut und den Gemeinden Bad Boll in Baden-Württemberg, Suchdol nad Odrou in Tschechien und Karlstetten in Niederösterreich.

Geographie
Stadtgliederung von Herrnhut (Stand: 1. Januar 2013)
Stadtgliederung

Durch die Eingliederung der Gemeinden Ruppersdorf, Strahwalde, Großhennersdorf und Berthelsdorf hat die Stadt Herrnhut neben dem Kernort inzwischen zwölf Ortsteile:

Herrnhut (ursprüngliche Stadt)
Ninive
Ruppersdorf
Schwan
Friedensthal
Strahwalde
Euldorf
Großhennersdorf
Heuscheune
Neundorf auf dem Eigen
Schönbrunn
Berthelsdorf
Rennersdorf
Wirtschaft und Verkehr
Unternehmen
Herrnhuter Sterne, manufakturartige Präsentation zur Herstellung des weltweit bekannten Herrnhuter Sterns
Abraham Dürninger & Co. GmbH, Textilunternehmen, Tischlerei und Lebensmittelmarkt
Gustav Winter, Druckerei und Verlagsgesellschaft
Herrnhuter Diakonie, Stiftung der Evangelischen Brüder-Unität, Herrnhuter Brüdergemeine
Comenius-Buchhandlung, Buch- und Musikalienhandlung, Papeteriewaren, Kulturveranstaltungen, Verlag
Bildung
Evangelische Zinzendorfschulen Herrnhut, Gymnasium und Oberschule mit den Klassenstufen 5 bis 12.
Akademie Herrnhut für politische und kulturelle Bildung[8]
Verkehr

Die Bundesstraße 178 führte lange Zeit unmittelbar durch den Stadtkern. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung, auch durch den Beitritt der Tschechischen Republik zur Europäischen Union, befindet sich ein Straßenbauprojekt für eine neue Trassierung der B 178 in Planung, weite Teile davon sind bereits fertiggestellt, wodurch Herrnhut zwischen Löbau und Zittau verkehrsentlastend angebunden ist. Die durch den Ortskern führende Durchfahrungsstraße (Löbauer Str. / Zinzendorfplatz / Zittauer Str.), nun die K 8610, weist immer noch ein hohes Verkehrsaufkommen auf.

Der Personenverkehr auf der Bahnstrecke Zittau–Herrnhut–Löbau wurde 1998 eingestellt, die Einstellung des Güterverkehrs folgte 2002.

Bis 1945 war der Bahnhof Herrnhut Ausgangspunkt einer Schmalspurbahn nach Bernstadt, welche danach als Reparationsleistung für die Sowjetunion abgebaut wurde.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Herrnhut
Vogtshof Herrnhut – Sitz der Evangelischen Brüder-Unität
Gemeinsaal Herrnhut, Blick aus der Comeniusstraße
Herrnhut: der Bahnhof diente zeitweilig als Kunstbahnhof
Schloss Herrnhut, errichtet 1725-27 durch Nikolaus Ludwig von Zinzendorf, 1748 und 1781 umgebaut
Vogtshof von 1730, 1746 schlossartig erweitert, Sitz der Evangelischen Brüder-Unität, Europäisch-Festländische Provinz, mit dem Sitzungssaal im 1. Obergeschoss, in dem jährlich die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine gezogen werden
Kirchensaal (Großer Saal) der Brüdergemeine von 1756, Barock (1945 zerstört, 1951–53 wieder aufgebaut)
Unitätsarchiv mit Bibliothek und Lesesaal, darin zeitweise Vorträge und Symposien
Gildenhaus mit Verkaufsausstellungen der Herrnhuter Künstlergilde
Gottesacker der Brüdergemeine am Hutberg mit den Gräbern der Familie Zinzendorf
Skulpturenpfad zwischen Herrnhut und Großhennersdorf
Museen
Völkerkundemuseum Herrnhut
Herrnhuter Heimatmuseum
Bauwerke
der Vogtshof, Zittauer Str. 20
das Witwenhaus, Zinzendorfplatz Nr. 6–7
barocke Bürgerhäuser, beispielsweise das „Holländerhaus“, August-Bebel-Str. 5
der Zinzendorfplatz mit seiner Bebauung
das Unitätsarchiv, Zittauer Straße 24
Gebäude des Heimatmuseums, Comeniusstr. 6
Gartenanlagen der Bürgerhäuser
Dürninger-Garten, Ecke August-Bebel-Straße / Goethestraße
Waldbad Herrnhut
Wasserschloss im Ortsteil Ruppersdorf
der Altan, ursprünglich ein 1725 errichteter Holzpavillon oberhalb des Gottesackers auf dem Hutberg (Wahrzeichen der Stadt), 1790 ein Turmbau, 1908 kompletter Neubau, 2001 und 2013 Instandsetzung[9][10]
Persönlichkeiten
Zinzendorf-Denkmal in Herrnhut
Der Herrnhuter Gottesacker, seit dem 17. Jahrhundert gewachsener Friedhof der Brüdergemeine
Christian David (1690–1751), Gründer von Herrnhut und Missionar der Herrnhuter Brüdergemeine
Erdmuthe Dorothea von Zinzendorf (1700–1756), Pietistin und Kirchenliederdichterin
Nikolaus Ludwig von Zinzendorf (1700–1760), lutherisch-pietistischer autodidaktischer Theologe, Dichter, Gründer und Bischof der Herrnhuter Brüdergemeine
August Gottlieb Spangenberg (1704–1792), zweiter Stifter der Evangelischen Brüderunität
Abraham Dürninger (1706–1773), Kaufmann, Diakon und Herrnhuter Bruder
Jonathan Briant (1726–1810), Gründer der dänischen Brüdergemeine Christiansfeld
Gustaf Dalman (1855–1941), Theologe und Palästinaforscher. Seine Grabstätte befindet sich auf dem Friedhof der Herrnhuter Brüdergemeine in Herrnhut
Otto Uttendörfer (1870–1954), Theologe und Ornithologe, erlangte Verdienste durch die systematischen Untersuchungen der Ernährung europäischer Greifvögel und Eulen
David Gill (* 1966), Chef des Bundespräsidialamts unter Joachim Gauck im Rang eines Staatssekretärs
Söhne und Töchter des Ortes
Renatus von Zinzendorf (1727–1752), Kirchenliederdichter
Christian Friedrich Quandt (1766–1806), Arzt und Schriftsteller
Ernst Christian August von Gersdorff (1781–1852), Staatsminister Sachsen-Weimar-Eisenachs, Diplomat und Teilnehmer des Wiener Kongresses
Heinrich August von Gersdorff (1793–1870), Jurist und Homöopath
Heinrich August Jäschke (1817–1883), Missionar, Sprachforscher und Orientalist
Adolf Heinrich Lier (1826–1882), Landschaftsmaler
Hugo Theodor Christoph (1831–1894), Entomologe
Martin Eugen Beck (1833–1903), Paramentiker
Theo Schmuz-Baudiß (1859–1942), Maler, Keramiker und Porzellangestalter; künstlerischer Direktor der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin
Herbert Fischer (1914–2006), Botschafter der DDR in Indien
Martin Clemens (* 1939), sächsischer Politiker (CDU) und ehemaliger Abgeordneter des Sächsischen Landtags
Lutz Wicke (1943−2017), Umweltökonom, Hochschullehrer und Staatssekretär
Volkmar Wirth (* 1943), Botaniker, ehemaliger Direktor des staatlichen Museums für Naturkunde in Karlsruhe
Sonstiges

Herrnhut ist auch wegen der Herrnhuter Sterne bekannt, die seit 150 Jahren hergestellt werden und mittlerweile eine beliebte Weihnachtsdekoration darstellen.

Weite Verbreitung erlangte das Herrnhuter Kleisterpapier, ein Buntpapier, das in der Brüdergemeine hergestellt wurde. Es handelte sich anfangs um ein Nebenprodukt bei der Textilherstellung, wobei die für die Tuche verwendeten Farben (vor allem Indigoblau – Färberwaid wurde in der Lausitz angebaut –, rot und oliv) für einfarbige Kleisterpapiere Verwendung fanden. Das Papier war durch seine Einfarbigkeit und die darauf aufgebrachten geometrischen Muster, die mit unterschiedlichen Gerätschaften (Kämmen, Stäben) erzeugt wurden, einzigartig.

Aus Herrnhut stammt eine heute in Deutschland weit verbreitete Apfelsorte, der Schöne von Herrnhut.

Literatur
Herrnhut und die neue evangelische Brüdergemeine historisch dargestellt. Zur Erinnerung an den 17. Juni 1722 oder die hundertjährige Jubelfeier des Anbaues dieses Gemeindeortes. Johann Gottfried Seyfert, Zittau 1822 (Digitalisat).
Zwischen Löbau und Herrnhut (= Werte der deutschen Heimat. Band 56). 1. Auflage. Verlag Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1996, ISBN 3-7400-0935-7.
Guido Burkhardt: Führer durch Herrnhut und dessen Umgebung. Dürninger, Herrnhut 1897 (Digitalisat).
Wilfried Ehbrecht, Peter Johanek, Jürgen Lafrenz (Hrsg.): Deutscher Historischer Städteatlas. Nr. 3: Herrnhut & Herrnhuter Siedlungen. Institut für vergleichende Städtegeschichte, Münster 2009, ISBN 978-3-87023-275-7.
Cornelius Gurlitt: Herrnhut. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 34. Heft: Amtshauptmannschaft Löbau. C. C. Meinhold, Dresden 1910, S. 176.
Kurt Hager: Herrnhut. In: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz. Band XXV, Heft 1–4/1936, Dresden 1936, S. 61–81.
Enno Kayser: Gartenhäuser in Herrnhut – Kleinode im Grünen. CopY-Blitz-Dokumenten-Management, Halle 2010, ISBN 978-3-939468-12-7.
G. Korschelt: Nachtrag zur Geschichte von Herrnhut. W. Pahl’sche Buchhandlung, Zittau 1859, OCLC 23110207 (Digitalisat).
Falk Lorenz: Felder der Besinnung. Gottesacker Herrnhut und Eine Achse in der Landschaft. Herrschaftsgarten Herrnhut. In: Ernst Panse (Hrsg.): Parkführer durch die Oberlausitz. Lusatia Verlag, Bautzen 1999, ISBN 3-929091-56-9, S. 203–210.
Dietrich Meyer: Zinzendorf und die Herrnhuter Brüdergemeine 1700–2000 (= Kleine Reihe V & R. Bd. 4019). Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2000, ISBN 3-525-34019-2.
Frank Seeliger: „Einer prügelt uns und der andere bringt uns Religion…“. Eine ethnohistorische Studie über Fremdheitserfahrungen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im tibetisch-buddhistischen West-Himalaya-Gebiet Lahoul aus Sicht Herrnhuter Missionare. Herrnhuter Verlag, Herrnhut 2003, ISBN 3-931956-17-2 (Zugl.: Ulm, Univ., Diss., 2002).
Hedwig Richter: Pietismus im Sozialismus. Die Herrnhuter Brüdergemeine in der DDR (= Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft. Band 186). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2009, ISBN 978-3-525-37007-0, S. 345 ff. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).  (Zugleich: Dissertation, Universität Köln, 2008).
Herrnhut. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 4. Band. Schumann, Zwickau 1817, S. 24–38.
Weblinks
 Commons: Herrnhut – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Herrnhut
Alte Ansichten von Herrnhuter Sehenswürdigkeiten. In: alt-herrnhut.de
Franz Kadell: Reformationsorte in Mitteldeutschland: Herrnhut. Von einem kleinen Ort in die weite Welt hinaus. MDR-Sendereihe „Reformation 2017 – Orte“. In: mdr.de (Steckbrief der Evangelischen Brüder-Unität)
Homepage des Völkerkundemuseums. In: voelkerkunde-herrnhut.de