Liebe Personaler aus Hirschaid:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hirschaid nicht vorenthalten.

Geschichte

Der Name des Ortes ist vom Namen des Adelsgeschlechts von Hirzheide abgeleitet. Der Hirsch des Familienwappens ist im heutigen Wappen Hirschaids enthalten.

Hirschaid liegt unweit der einstigen Via Imperii, einer Altstraße, die seit Urzeiten den Norden in der Gegend von Lüneburg mit dem Süden bis Oberösterreich verband. Der Name Hirschaid weist auf die frühere Landschaft und Tierwelt hin.

Bodenfunde auf den Terrassen des Regnitztales geben Zeugnis von einer frühen Besiedelung, beginnend spätestens in der Jungsteinzeit. Zeugen aus der späteren Latènezeit (Kelten) sind vor allem die Bodenfunde und Wallreste auf der nahen Friesener Warte.

Im Jahre 1079 wurde Hirschaid durch eine von König Heinrich IV. ausgestellte Urkunde erstmals geschichtlich fassbar. So fand 1979 die 900-Jahr-Feier statt. Ab 1300 war es Sitz der adeligen Herren, der Ministerialen und Vögte von Hirzheide. Ihre fränkische Linie starb 1590 aus, eine schwedisch-livländische Linie besteht noch. Ihr damaliges Wappen, ein in Silber goldener Hirsch aus blauem Dreiberg aufsteigend, war Vorbild für das heutige Gemeindewappen.

Wenn auch Hirschaid im Bauernkrieg weitgehend verschont blieb, wurde der an der Hauptdurchgangsstraße gelegene Ort im Schwedenkrieg besonders hart mitgenommen. Ein Chronist berichtet aus dieser Zeit: „Nach Lichtmeß 1633 kamen die Schweden auch hierher und hausten nach Schwedenart. Sie plünderten und raubten, was sie erreichen konnten, nichts war ihnen heilig. Fenster und Türen des Gotteshauses wurden eingeschlagen, das Innere demoliert, die Glocken herabgeholt und zerschlagen …“

Weitere Plünderungen musste der Ort im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) und besonders in den Napoleonischen Kriegen erleiden, als es am 6. August 1793 in unmittelbarer Nähe zwischen der Reichsarmee und den französischen Truppen zu einem heftigen Kavallerie- und Artilleriegefecht kam.

Mit der Säkularisation kam Hirschaid, das in der Hochstiftzeit der Zent Eggolsheim zugeteilt war, mit seinen 105 „selbständigen Häusern“ zu Bayern.

Der Bau des Ludwig-Donau-Mainkanals 1834 und die Eröffnung der Ludwig-Süd-Nord-Bahn 1844 brachten für Hirschaid die ersten industriellen Anreize. Der Ludwigskanal führte westlich am historischen Ortskern vorbei, die Bahnlinie östlich und es entstand südlich der Altstadt eine Ladestelle (Anlände) für den Güterumschlag. Diese bot Dank ihres Bahnanschlusses bereits 1845 einen trimodalen Güterumschlag Schiff/Schiene/Straße.

Die um diese Zeit eingeführte Korbflechterei bot zusätzlich Arbeit und Verdienst. Um 1900 war die Bevölkerung auf 1120 Einwohner angewachsen, die Häuserzahl auf 173 gestiegen.

Beim Novemberpogrom 1938 wurde die Synagoge der jüdischen Gemeinde in der Nürnberger Straße durch SA-Männer zerstört. An ihrem ehemaligen Standort erinnert ein Gedenkstein an das Gotteshaus und an die verfolgten und ermordeten jüdischen Einwohner von Hirschaid.[4]

Der Ludwigskanal und die Anlände wurden 1950 bei Hirschaid aufgelassen und in den frühen 1960er Jahren mit dem Main-Donau-Kanal überbaut. Die nächstgelegenen Lademöglichen befinden sich seither an den Häfen Eggolsheim oder Bamberg.

Durch seine günstige Verkehrslage, bedingt durch die Bahnstation an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg und die unmittelbare Nähe der Bundesautobahn 73, aber auch durch die Gebietsreform mit der Eingemeindung von Erlach, Friesen und Seigendorf am 1. Januar 1972[5] sowie Röbersdorf, Rothensand und Sassanfahrt am 1. Mai 1978[6] ist der Markt Hirschaid mit seinen Gemeindeteilen auf knapp 12.000 Einwohner angewachsen und entwickelt sich zu einem kleinen Zentrum von Verkehr und Wirtschaft.

Religionen
Römisch-katholisch: etwa 80 %
Evangelisch-lutherisch: etwa 10 %
Sonstige, konfessionslos: etwa 10 %
Politik
Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 2014 Klaus Homann (CSU), der in der Stichwahl bei einem Gegenkandidaten der Freien Wähler 52,46 % der Stimmen erhielt. Sein Vorgänger war Andreas Schlund (CSU), der zuletzt 2008 bei zwei Gegenkandidaten mit 57,32 % der Stimmen wiedergewählt wurde.

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 24 ehrenamtliche Mitglieder. Seit der Kommunalwahl am 16. März 2014, bei der die Wahlbeteiligung bei 64,6 % lag, sind neun politische Gruppierungen im Gemeinderat vertreten, die in drei Fraktionen organisiert sind. Die Freie Wählergemeinschaft Röbersdorf bildete nach der Wahl eine Fraktion mit der CSU, die SPD erreichte mit 2 Sitzen ebenfalls Fraktionsstatus, die anderen Listen bilden gemeinsam eine Fraktion der Freien Wähler.

  CSU     7 Sitze  (32,1 %)
  SPD 2 Sitze (6,7 %)
  FREIE WÄHLER 4 Sitze (14,7 %)
  Wählergem. Sassanfahrt-Köttmannsdorf-Rothensand (WGSKR) 3 Sitze (14,6 %)
  Wählergemeinschaft Regnitzau (WGR) 2 Sitze (9,9 %)
  BürgerNahe Liste Hirschaid (BNL)     1 Sitze  (4,9 %)
  Freie Wählergemeinschaft Röbersdorf (FWG Röb) 2 Sitze (6,5 %)
  Ökologische Liste Hirschaid (ÖLH) 2 Sitze (6,7 %)
  Liste der Frauen (LdF) 1 Sitze (3,8 %)

Vorsitzender und zusätzliches Mitglied des Gemeinderates mit Stimmrecht ist der Bürgermeister. Die Ortsteile Erlach und Friesen sind jeweils durch einen nicht stimmberechtigten Ortssprecher vertreten.

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: In Silber ein aus einem halben achteckigen blauen Stern wachsender schwarzer Hirsch.

Städtepartnerschaften
Slowenien Slowenien: Am 11. September 1999 wurde die Partnerschaft mit der Gemeinde Ivančna Gorica, ca. 30 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Ljubljana, gegründet.
Polen Polen: Seit 12. Oktober 2013 besteht mit der Gemeinde Leschnitz eine weitere Partnerschaft. Leschnitz ist eine Landstadt mit rund 3000 Einwohnern und Sitz einer Stadt- und Landgemeinde im oberschlesischen Powiat Strzelecki in der polnischen Woiwodschaft Oppeln. Seit 2006 ist die Gemeinde offiziell zweisprachig.
Baudenkmäler
Hauptartikel: Liste der Baudenkmäler in Hirschaid
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Der Bahnhof Hirschaid an der Bahnstrecke Nürnberg–Bamberg wird stündlich von Regionalexpresszügen der Linie Nürnberg – Bamberg – Würzburg/Lichtenfels sowie von der S-Bahnlinie S1 (Hartmannshof – Nürnberg – Bamberg) der S-Bahn Nürnberg bedient. Außerdem halten mehrmals täglich Züge der Agilis-Linie Ebern – Bamberg – Forchheim – Ebermannstadt in Hirschaid.

Östlich des Ortes verläuft die Bundesautobahn 73 mit der Ausfahrt Hirschaid. Dort befindet sich die Autobahnmeisterei Hirschaid der Autobahndirektion Nordbayern.

Ansässige Unternehmen
INA, gehört zur Schaeffler-Gruppe, fertigt am Standort Hirschaid Motorenelemente (Variable Ventiltriebsysteme). ca. 1500 Mitarbeiter
Möbel Neubert, eines der größten Möbelgeschäfte in Nordbayern (gehört inzwischen zur Lutz-Gruppe)
Franz Veit GmbH Papierverarbeitungsfabrik
Brauereien

Auf dem Gemeindegebiet gibt es noch die beiden Brauereien Kraus in Hirschaid und Weber in Röbersdorf. Bis 2004 stellte die Brauerei Brütting in Friesen und bis 1967 die Brauerei Messingschlager in Erlach selbst Bier her.

Freiwillige Feuerwehren

Es bestehen die Freiwilligen Feuerwehren Hirschaid, Erlach, Friesen, Köttmannsdorf, Rothensand mit Groß- und Kleinbuchfeld, Röbersdorf, Sassanfahrt und Seigendorf.

Freizeit- und Sportanlagen

Das im Mai 2000 eröffnete Hallenbad Frankenlagune besitzt ein 82 Quadratmeter großes Innenbecken mit Whirlpool, ein 66 Quadratmeter großes Warmwasser-Außenbecken und ein 38 Quadratmeter großes Mutter-Kind-Becken.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Hubert Patzelt († 5. Januar 2014), ehemaliger Realschuldirektor und Initiator der Partnerschaft mit Ivančna Gorica[7]
August Popp, ehemaliger Pfarrer (35 Jahre bis 31. Juli 2009 tätig) und Dekan
Alfred E. Hierold (* 1941), katholischer Theologe und Kirchenrechtler
Jernej Lampret (* 1948), Altbürgermeister der Partnergemeinde Ivančna Gorica, Slowenien (Ehrenbürgerschaft verliehen am 20. Juli 2012)
Söhne und Töchter der Stadt
Georg Kügel (1904–1979), Politiker (CSU)
Norbert Schlegel (* 1961 im Ortsteil Sassanfahrt), deutscher Fußballspieler und -trainer
Sonstiges

„„Wenn ich etwa einen Acker bei Hirschaid male, dann meint das zunächst natürlich den konkreten Ort. Zugleich ist der ländliche Strukturwandel ein übergeordnetes, ein globales Phänomen, das ich gerne „Hirschaidisierung“ nenne.““

– Richard Wientzek (fränkischer Maler)[8]
Literatur
Hans Schumm: Die erste Regnitzbrücke von Hirschaid, Hirschaid 2000.
Arbeitskreis 50 Jahre Regnitzau (Hrsg.): 50 Jahre Regnitzau, ein Stück Hirschaider Ortsgeschichte, Hirschaid, 1999.
Hirschaid. Chronik einer Gemeinde, Hirschaid 2004.
Weblinks
 Commons: Hirschaid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Hirschaid in der Topographia Franconiae (Mathäus Merian) – Quellen und Volltexte
Offizielle Homepage Markt Hirschaid
Eintrag zum Wappen von Hirschaid in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Hirschaid: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,24 MB)