Liebe Personaler aus Hötensleben:
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Multiposting im CPC-Bereich​

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hötensleben nicht vorenthalten.

Geschichte
Mittelalter und Frühe Neuzeit

Hötensleben wird in einem Urbar (Urbar B) der Abtei Werden als Holeinaslofu oder Hokinasluvu erstmals schriftlich erwähnt.[2] Der Hötensleben betreffende Teil dieses Besitzverzeichnisses ist mit der Jahresangabe „983“ versehen. Diese Jahreszahl wurde jedoch erst im 16. Jahrhundert, vermutlich von Abt Heinrich Duden, eingefügt.[3] Insofern kann diese Angabe nicht als verlässlich angesehen werden.

Der älteste Nachweis des Ortes mit einer gesicherten Datierung ist eine Urkunde vom 10. Januar 1016. Diese bezeugt, dass Bischof Meinwerk von Paderborn die Erbgüter seiner Mutter, der Gräfin Adela (auch Athela), Gemahlin des Grafen Balderich, darunter „Hokineslevo“, Kaiser Heinrich II. schenkt. Die Urkunde ist in den Regesta Archiepiscopatus Magdeburgensis, einer Sammlung von Auszügen aus Urkunden und Annalen zur Geschichte des Erzstifts und Herzogtums Magdeburg als Regest wiedergegeben.[4]

Im Laufe der Geschichte wechselten die geistlichen und die weltlichen Landesherren. Noch häufiger gelangten der Ort und die Burg Hötensleben von einem Besitzer zum nächsten. Am 21. April 1549 ging die Burg an Hans „den Reichen“ aus der Familie derer von Bartensleben und an seinen Bruder Jobst über. Hans von Bartensleben stiftete im Jahre 1580 das Wolfsburgische Armenhaus und Spital, in dessen Nachfolgebau aus dem 17. Jahrhundert sich heute das Rathaus befindet. Im Zuge der Reformation trat 1559 der erste lutherische Prediger sein Amt an.[5] 1645 kaufte Hans Christoph von Königsmarck, Feldmarschall in schwedischen Diensten, Dorf und Amt Hötensleben für 32.000 Reichstaler.[6]

19. Jahrhundert

Nach der Neuorganisation der Kreisgliederung im preußischen Staat zum 1. Juli 1816 wurde Hötensleben dem Kreis Neuhaldensleben im Regierungsbezirk Magdeburg zugeordnet.[7] 1851 wurden die ersten Braunkohlegruben eröffnet, weitere Gruben entstanden in den Folgejahren. Die Kohleförderung wurde im Mai 1955 eingestellt.[8]

20. und 21. Jahrhundert

Im Juni 1952 zwang die Volkspolizei im Zuge der Aktion Ungeziefer zahlreiche Familien in Hötensleben, binnen kürzester Zeit ihre Heimat zu verlassen.[9] Diejenigen, die bislang noch jenseits der innerdeutschen Grenze in Betrieben der Braunschweigischen Kohlen-Bergwerke AG (BKB) beschäftigt waren, verloren ihren Arbeitsplatz. Die Einwohnerzahl von Hötensleben sank nach 1952 drastisch.[10] Am 19. November 1989 wurde im Zuge der Wende die Grenze bei Hötensleben geöffnet.

Die Gemeinde gehörte vom 1. Januar 2005 bis zum 31. Dezember 2009 der Verwaltungsgemeinschaft Obere Aller und seitdem der Verbandsgemeinde Obere Aller an.

Eingemeindungen

Am 30. September 1928 wurde der Gutsbezirk Hötensleben mit der Landgemeinde Hötensleben vereinigt.[11] Ohrsleben wurde am 1. Januar 2005 eingemeindet.[12] Barneberg folgte am 1. Januar 2010, Wackersleben einen Tag später.[13]

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner1
1875 2941
1880 3498
1890 4214
1910[14] 5228
1933 4687
1939 4371
2003 2481
2004 2402
2005 2691
2006 2650
2007 2613
2008 2554

1 1910 Einwohnerzahl vom 1. Dezember, ab 2003 jeweils zum 31. Dezember.
(Quelle vor 1940 mit Ausnahme 1910:[15] Quellen ab 2003: Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt)

Politik
Bürgermeister

Horst Scheibel wurde im April 2015 zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt.[16]

Wappen

Das Wappen wurde am 30. Mai 1991 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „Roter Schild, belegt mit schräg-linker, silberner Hellebarde.“

Gemeindepartnerschaft

Partnergemeinde von Hötensleben ist Erbrée in Frankreich.

Sehenswürdigkeiten
Sankt-Bartholomäus-Kirche
Kirche St. Josef und St. Augustinus

Die Kulturdenkmale in der Gemeinde sind im örtlichen Denkmalverzeichnis aufgeführt.

Rathaus

Im heutigen Rathaus, einem barocken Bau, befand sich früher das Wolfsburgische Armenhaus, ein Waisenhaus. Eine Gedenktafel über dem Eingang der Rathaustür erinnert an die Stiftung des Hans von Bartensleben aus Wolfsburg 1580. Beim bestehenden Bau handelt es sich um einen Neuaufbau des im 17. Jahrhundert zerstörten Armenhauses.[17]

Kirche St. Bartholomäus

Der Gründerbau der evangelischen Kirche St. Bartholomäus stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Aus dieser Zeit sind der gemauerte romanische Altartisch und Teile des Turmes erhalten geblieben. Die Kirche wurde erstmals 1399 urkundlich erwähnt.[18] Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche alten Schriften zufolge nur noch eine Ruine. Unter dem Patronat der Landgrafen von Hessen-Homburg wurde die Kirche von 1672 bis 1691 wiederaufgebaut. Von der mittelalterlichen Kirche blieb nur der Westturm stehen.[19] In dieser Zeit entstand auch die barocke Innenausstattung der Kirche.

Die Kirchengemeinde „St. Bartholomäus“ gehört zum Kirchspiel Hötensleben im Kirchenkreis Egeln.

Kirche St. Josef und St. Augustinus

Die katholische Kirche St. Josef und St. Augustinus ist benannt nach Josef von Nazaret und Augustinus von Hippo. Es ist ein roter Backsteinbau im neoromanischen Stil, in den Jahren 1890 und 1891 erbaut. Die Kirche befindet sich an der Nordstraße und gehört heute zur Pfarrei St. Marien mit Sitz in Oschersleben.

Kirche St. Stephanus

Die Kirche St. Stephanus ist die evangelische Kirche in Ohrsleben, deren Westturm laut Inschrifttafel 1555 erbaut wurde.

Grenzdenkmal Hötensleben
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Grenzdenkmal Hötensleben

In Hötensleben befindet sich eines der letzten Teilstücke der Innerdeutschen Grenze als der ehemaligen Grenzanlage zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik, die direkt an den Häusern des Ortes errichtet worden ist. Auf einer Länge von 350 m und einer Fläche von 6,5 ha sind unter anderem die Sichtblendmauer, der Signalzaun, das Sicht- und Schussfeld mit Lichttrasse, Kolonnenweg und Kfz-Hindernis, die Grenzmauer und der Führungsturm mit Kraftfahrzeugstellung erhalten geblieben.[20]

Am 12. Januar 1990 wurden die Grenzanlagen unter Denkmalschutz gestellt, die den Zustand von 1989 dokumentieren. Seit 2004 sind sie als Grenzdenkmal Hötensleben Bestandteil der rund 18 km nördlich liegenden Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Seit 2011 zählt die Anlage mit der Gedenkstätte in Marienborn zum Europäischen Kulturerbe. Das Gelände des Denkmals ist frei zugänglich.

Wirtschaft und Infrastruktur

Zur Bundesstraße 245 in Barneberg, die Halberstadt und Haldensleben verbindet, sind es in östlicher Richtung ca. 4 km. Die Bundesstraße 245a stellt von dort aus die Verbindung nach Helmstedt her. Die Bahnstrecke Oschersleben–Schöningen ist stillgelegt.

Persönlichkeiten
Annelie Ehrhardt (* 1950 in Ohrsleben), Leichtathletin und Olympiasiegerin
Mohammed Aman Hobohm (1926–2014), Diplomat und stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD)
Julius Hundeiker (1784–1854), lutherischer Geistlicher und Romanautor
Achim Walter (* 1936), ehemaliger Mitarbeiter der unteren Denkmalschutzbehörde und Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland am Bande für seine Tätigkeit am Denkmal der Mauer in Hötensleben
Johannes Wicke (1863–1939), Richter, Präsident des Landgerichts Braunschweig 1914–1928
Literatur
Hötensleben. Geschichte des Ortes von 1016 bis 2006. Herausgegeben vom Arbeitskreis Heimatgeschichte unter der Leitung des Ortschronisten Günter Schwulera. Geiger, Horb 2007, ISBN 978-3-86595-224-0.
Achim Walther: Die eisige Naht. Die innerdeutsche Grenze bei Hötensleben, Offleben und Schöningen 1952–1990. Mitteldeutscher Verlag, Halle 2010, ISBN 978-3-89812-684-7.
Weblinks
 Commons: Hötensleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Fotos der rekonstruierten DDR-Grenzanlagen Hötensleben
Dokumentation der Deutschen Welle über die Grenzanlage in Berlin und Hötensleben
Das Grenzdenkmal in Hötensleben