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Geschichte
Von den Anfängen bis zur Industrialisierung
„II Meilen bis Berlin“, preußischer Meilenstein (um 1836) an der heutigen B 96

Erste Siedlungsspuren im Gebiet des heutigen Hohen Neuendorf lassen sich gemäß der Liste der Bodendenkmale in Hohen Neuendorf bereits für die Bronzezeit nachweisen. Auch in späteren Phasen gab es hier demnach Siedlungen.

Das Dorf Hohen Neuendorf wurde erstmals 1349 als Nygendorf erwähnt und später zur Unterscheidung von dem havelabwärts gelegenen Dorf Neuendorf in Hohen Neuendorf umbenannt. Bis zur Suburbanisierung Berlins Ende des 19. Jh., gefördert durch die Entstehung radialer Eisenbahnstrecken, war Hohen Neuendorf ein unbedeutendes kleines Angerdorf.

Eine rasante Entwicklung des Dorfes begann mit dem Bau der „Nordbahn“, der Eisenbahn von Berlin nach Neustrelitz, im letzten Viertel des 19. Jh. Die Einrichtung des Haltepunktes „Stolpe“ im Jahre 1877 – auf Bestreben des damals bedeutenderen gleichnamigen Nachbardorfes – führte in der Folgezeit zur Entstehung einer kleinen Kolonie am heutigen Südrand der Stadt. Auch um den zeitgleich eingerichteten Haltepunkt Hohen Neuendorf entwickelte sich eine Siedlung. Während sich Stolpe durch die Verkehrsanbindung in seiner landwirtschaftlichen Prägung kaum veränderte, entwickelte sich Hohen Neuendorf zur Pendlergemeinde. Die Kolonie wuchs sowohl nach Westen (Stolper Straße) als auch parallel zur Eisenbahn nach Norden (Berliner Straße) und dort mit dem alten Dorf zusammen.

Nach dem Ersten Weltkrieg

1919 begann der Bau der „Colonie am Wasserturm“ als Kriegsbeschädigtensiedlung im Auftrag der damaligen Landgemeinde Hohen Neuendorf. Er wurde durch die staatliche preußische Landgesellschaft Eigene Scholle Frankfurt/Oder ausgeführt. Später dehnte sich der Ort nach Osten über den Bereich der Bahnstrecke hinaus aus. Im Zuge des Streckenumbaus für den Betrieb der S-Bahn wurden die beiden Haltepunkte Hohen Neuendorf und Stolpe im Jahre 1924 durch den neuen Bahnhof Hohen Neuendorf ersetzt.

Mit der Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920 dehnte sich das Berliner Stadtgebiet im Norden bis nach Frohnau aus, und Hohen Neuendorf wurde direkter Vorort von Berlin. Hohen Neuendorf kaufte 1921 die Niederheide vom Staatsforst und 1933 eine Fläche südlich der Stolper Straße von der Gemeinde Stolpe. Die geplante Besiedlung kam nur teilweise zur Ausführung. Besonders in der Niederheide blieben die meisten Parzellen abseits der Hauptstraße unbebaut.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Am 21. April 1945 erreichten polnische und sowjetische Truppenteile Hohen Neuendorf. Bei einem kurzen Schusswechsel wurden am heutigen Kreisverkehr im Süden der Stadt drei Gebäude zerstört. Das blieben die ersten und letzten Zerstörungen im Ort während des Zweiten Weltkrieges. Erster gewählter Bürgermeister nach dem Krieg wurde Walter Pott.

1953 entstand der Berliner Außenring. Die Strecke zwischen den Bahnhöfen Schönfließ und Hennigsdorf Nord führt mitten durch das alte Dorf Hohen Neuendorf. Für den Bau mussten mehrere Wohnhäuser abgerissen werden. Hohen Neuendorf erhielt mit dem Bahnhof Hohen Neuendorf West eine Station am Außenring.

Mit dem Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961 wurden die Straßen- und Eisenbahnverbindungen zum südlich angrenzenden West-Berlin durch die DDR unterbrochen. Ab November desselben Jahres fuhr die S-Bahn auf einer teilweise neuen Strecke über Blankenburg nach Berlin. Durch die neuen Bahnanlagen wurde die alte Straße vom ehemaligen Bahnhof Stolpe nach Bergfelde unterbrochen. Als Ausgleich wurde über eine Eisenbahnbrücke eine befestigte Straßenverbindung nach Bergfelde geschaffen.

Nach dem Fall der Mauer

Der Mauerfall am 9. November 1989 und der Abriss der Grenzanlagen zu Berlin ermöglichte die Wiedereröffnung der Berliner Straße (B 96) nach Frohnau am 17. Februar 1990. Die direkte S-Bahn-Verbindung Hohen Neuendorf – Frohnau wurde am 31. Mai 1992 wieder aufgenommen.

Im Jahr 1999 wurde Hohen Neuendorf das Stadtrecht verliehen.[6]

Ende 2006 hat sich das Aktionsbündnis „Nordbahngemeinden mit Courage“ gegründet. Das überparteiliche, offene Bürgerforum setzt sich für eine starke Zivilgesellschaft und lebendige Demokratie vor Ort ein, um dem Erstarken rechtsextremen Gedankenguts in der Mitte der Gesellschaft aktiv entgegenzuwirken. Rund 30 Vereine, Parteien, Verwaltungen, Schulen, Kirchen und andere Institutionen sind bisher der Initiative beigetreten. Dem ursprünglich in Hohen Neuendorf und Birkenwerder gegründeten Bündnis haben sich zwischenzeitlich die Kommunen Mühlenbecker Land und Glienicke/Nordbahn angeschlossen.

Im Mai 2007 wurde der bis dahin zu Borgsdorf (Ortsteil Pinnow) gehörende Bernsteinsee (auch bekannt als Veltener Autobahnsee, da er in den 1970er Jahren durch Sandabbau im Rahmen des Ausbaus der heutigen Autobahn A 24 entstand) im Tausch gegen Wiesenland der Stadt Velten übergeben.

Siehe auch: Bergfelde, Borgsdorf und Stolpe

Eingemeindungen

Am 6. Dezember 1993 fusionierten die Nachbargemeinden Bergfelde und Borgsdorf mit Hohen Neuendorf. Die Einwohner von Birkenwerder stimmten in einer Volksbefragung gegen eine Fusion.
Die Gemeinde Stolpe wurde mit Wirkung vom 26. Oktober 2003 in die Stadt eingemeindet.[7] Ortsbeiräte wurden im Gegensatz zu vielen Gemeinden im Landkreis Oberhavel nicht eingeführt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1624 76
1718 etwa 60
1800 113
1847 170
1871 228
1892 415
1898 803
1902 1.514
1920 3.729
1930 6.349
Jahr Einwohner
1933 6.832
1939 9.976
1946 9.353
1950 10.061
1956 11.250
1964 9.675
1971 9.566
1981 9.059
1985 8.927
1989 8.443
Jahr Einwohner
1990 8.281
1991 8.167
1992 7.996
1993 13.507
1994 13.723
1995 14.146
1996 14.937
1997 16.089
1998 17.295
1999 18.262
Jahr Einwohner
2000 18.922
2001 19.281
2002 20.023
2003 21.168
2004 21.920
2005 22.617
2006 23.337
2007 23.549
2008 23.909
2009 24.139
Jahr Einwohner
2010 24.384
2011 24.585
2012 24.905
2013 25.001
2014 25.239
2015 25.519

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[8][9] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik
Stadtverordnetenversammlung
Rathaus von Hohen Neuendorf

Die Stadtverordnetenversammlung besteht gemäß § 6 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes aus 28 Mitgliedern sowie dem hauptamtlichen Bürgermeister.[10] Bei den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung am 25. Mai 2014 wurde bei einer Wahlbeteiligung von 51,8 % mit folgendem Ergebnis abgestimmt:

Wahlvorschlag Stimmen Stimmen in % Sitze
CDU 9.058 29,0 8
SPD 7.010 22,5 6
Die Linke 5.686 18,2 5
Grüne 3.274 10,5 3
Stadtverein Hohen Neuendorf 3.100 9,9 3
BVB/Freie Wähler 1.350 4,3 1
FDP 1.111 3,6 1
Einzelbewerber Norbert Matthes 617 2,0 1

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[11]

Die Abgeordneten von BVB/Freie Wähler und FDP bilden eine Fraktion mit dem Namen FDP/FW.[12] Im August 2014 verließ der Stadtverordnete Marian Przybilla die Fraktion der Linken, die damit nur noch 4 Mitglieder hat. Przybilla blieb aber als fraktionsloser Stadtverordneter in der Stadtverordnetenversammlung.[13]

Bürgermeister

Bürgermeister der Stadt Hohen Neuendorf ist seit dem 1. März 2016 für eine Amtszeit von acht Jahren Steffen Apelt (CDU). Er setzte sich bei der Stichwahl am 29. November 2015 gegen den Amtsinhaber Klaus-Dieter Hartung von der Partei „Die Linke“ mit 51,5 % der gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 44,2 % durch.[14]

Frühere Bürgermeister waren:

1990–1992 Günter Siebert (SPD)
1992–2008 Monika Mittelstädt (CDU)
2008–2016 Klaus-Dieter Hartung (Die Linke)
Wappen

Das Wappen wurde am 30. Juni 1992 genehmigt. Die Blasonierung lautet: „In Gold auf grünem Berg eine grüne Kiefer mit schwarzem Stamm, beseitet von zwei Schilden; vorn in Rot ein silberner Balken; hinten in Blau ein rot-gold-blauer Regenbogen begleitet von drei goldenen Sternen im Verhältnis 2:1.“[15] Die Wappendarstellung geht auf das Jahr 1936 zurück. Die Kiefer stellt eine Märkische Kiefer dar. Das Wappen vorn ist das Wappen der Familie von Buch, das Wappen hinten das der Familie von Wins.

Städtepartnerschaften
Schild der Partnerstädte am Eingang von Hohen Neuendorf

Hohen Neuendorf unterhält Partnerschaften mit folgenden Orten:[16]

Fürstenau, Niedersachsen (seit 1991, frühere Partnerstadt von Borgsdorf)
Müllheim, Baden-Württemberg (seit 1992)
Maing, Département Nord, Frankreich (seit 1992, wird seit Jahren nicht mehr aktiv gepflegt und soll daher im beiderseitigen Einverständnis gekündigt werden)
Janów Podlaski, Woiwodschaft Lublin, Polen (seit 1995)
Sehenswürdigkeiten und Kultur
Bauwerke
Wasserturm
Hauptartikel: Liste der Baudenkmale in Hohen Neuendorf und Liste der Bodendenkmale in Hohen Neuendorf
Wasserturm und Wasserwerk Hohen Neuendorf, erbaut in den Jahren 1912–1914 nach Plänen des Architekten Albert Gottheiner (1878–1947).
Rathaus Hohen Neuendorf, erbaut in den Jahren 1935–1936 nach Plänen des Architekten Wilhelm Büning (1881–1958).
Evangelische Kirche Hohen Neuendorf, erbaut 1909 im Heimatschutzstil mit Neobarockelementen von Georg Büttner.
Die sogenannte Himmelspagode (erbaut 2002) besteht aus einem dreietagigen chinesischen Turmbau in einem dazugehörigen Park. Sie ist dem Himmelstempel in Peking nachempfunden.
Evangelische Kirche in Borgsdorf mit Gemeindehaus und separatem Glockenstuhl, erbaut 1952–1953 – und damit einer der wenigen Kirchenneubauten in der DDR.
In Pinnow befindet sich eine 1859–1862 erbaute Kirche nach Entwurf des preußischen Baumeisters Friedrich August Stüler.
Im Stadtteil Stolpe befindet sich eine der ältesten Dorfkirchen in der Mark Brandenburg, errichtet um das Jahr 1250.
In Bergfelde gibt es einen erhaltenen ehemaligen Grenzturm der Berliner Mauer. Er wurde in den 1980er Jahren als Führungstelle Bergfelde errichtet und wird heute als Naturschutzturm der Deutschen Waldjugend genutzt.

Im Zusammenhang mit einer geplanten Neugestaltung eines Stadtzentrums wurden 2003/04 zahlreiche, darunter die ältesten Gebäude von Hohen Neuendorf abgerissen: das Büdnerhaus Karl-Marx-Straße 8 aus dem Jahre 1795 sowie der bekannte „Alte Krug“, der 1799 das erste Mal erwähnt wurde. Auch weitere bekannte Gebäude, wie zum Beispiel die „Villa zum weißen Hirsch“ (das ehemalige Baubüro des Ortes aus den 1920er Jahren) und das Jugendklubhaus, fielen dem Abriss zum Opfer.

Die Havelbaude ist ein bekanntes Ausflugsrestaurant in der Niederheide, zu der ein Sportboothafen und eine -werft gehören.

Geschichtsdenkmale
Polnisches Ehrenmal
Sowjetisches Ehrenmal
Gedenktafel von 1945 an den Lokomotivführer, SPD-Ortsvorsitzenden und Teilnehmer am Widerstandskampf gegen den Nationalsozialismus Otto Scharfschwerdt, der 1943 im KZ Sachsenhausen ums Leben kam, an seinem Wohnhaus in der Scharfschwerdtstraße 8
Gedenkstein von 1973 in der Straße, die den Namen von Anton Saefkow trägt, den Organisator der Saefkow-Jacob-Bästlein-Widerstandsgruppe, die hier ein Laubengrundstück für konspirative Treffen nutzte
Stolpersteine als Teil eines europaweiten Projektes zur Erinnerung an das Schicksal von Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. In Hohen Neuendorf gibt es bisher sechs Stolpersteine, sie erinnern an Georg Jacks, Ernestine Jacks, Hermann Jacks, Dr. Hugo Rosenthal, Elfriede Rosenthal und Emma Rosenthal.
Denkmal für die Soldaten der 1. Polnischen Armee, Division Tadeusz Kosciuszko, die 1945 als erste alliierte Truppen Hohen Neuendorf erreichten.
Gedenktafel in der Florastraße unmittelbar an der Grenze zu Berlin, die an die hier verlaufende Berliner Mauer und insbesondere an die hier in der Nacht zum 22. November 1980 bei einem Fluchtversuch von Grenzsoldaten erschossene Marienetta Jirkowsky erinnert
Gedenktafel am heute von der Waldjugend genutzten Beobachtungsturm im Stadtteil Bergfelde, der an drei weitere Todesopfer an der Berliner Mauer erinnert, die in der unmittelbaren Umgebung bei Fluchtversuchen ums Leben kamen; es handelt sich um Joachim Mehr, Willi Born und Rolf-Dieter Kabelitz
Auf dem Dorfanger Stolpe befindet sich ein Denkmal zu Ehren der Stolper Opfer des Ersten Weltkriegs, ein Gedenkstein außerdem vor dem Kirchengebäude
Gedenkstein von 1958 anlässlich des 40. Jahrestages des „Treffens der fortschrittlichen Jugend Berlins gegen Militarismus und Krieg“ am 5. Mai 1918 im Stolper Wald
Wirtschaft und Infrastruktur
Chinesisches Restaurant Himmelspagode
Unternehmen

In Bergfelde gibt es eine große Zahl an Unternehmen und Gewerbe, insbesondere im Baugewerbe und Handwerk, für Dienstleistungen sowie Hotels und Restaurants. In der Stadt gibt es verschiedene Einkaufsmöglichkeiten, z.B. das Handels- und Dienstleistungszentrum in Hohen Neuendorf und einen Gartenmarkt in Borgsdorf.[17]

Der Gewerbesteuerhebesatz beträgt 310 %, der Grundsteuerhebesatz für land- und forstwirtschaftliche Betriebe liegt bei 300 %, für sonstige Grundstücke bei 360 %.[18]

Öffentliche Einrichtungen
Länderinstitut für Bienenkunde

Das Länderinstitut für Bienenkunde hat seinen Sitz in Hohen Neuendorf. In Borgsdorf gibt es eine Landeswaldoberförsterei des Forstes Brandenburg.[19]

Verkehr
Bahnhof Hohen Neuendorf

Die B 96 durchquert die Stadt von Norden (Oranienburg) nach Süden (Berlin, Ortsteil Frohnau). Außerdem verläuft die B 96a in Richtung Berlin-Blankenfelde durch den Stadtteil Bergfelde. Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen sind Birkenwerder an der A 10 (nördlicher Berliner Ring) und Stolpe an der A 111.

Hohen Neuendorf liegt an der Berliner Nordbahn sowie dem Berliner Außenring.
Auf dem Stadtgebiet von Hohen Neuendorf befinden sich die folgenden Bahnhöfe (alle im Tarifgebiet Berlin C des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg):

S-Bahnhof Bergfelde (b Berlin) (S 8)
S-Bahnhof Borgsdorf (S 1)
S-Bahnhof Hohen Neuendorf (b Berlin) (S 1, S 8)
Regionalbahnhof Hohen Neuendorf West (RB 20)

Alle Stadtteile sind durch Buslinien der Oberhavel Verkehrsgesellschaft erschlossen:

Linie 809 verbindet die Stadtteile Hohen Neuendorf, Bergfelde und Stolpe mit Hennigsdorf und Berlin-Hermsdorf;
Linie 816 verbindet den Stadtteil Borgsdorf mit Velten;
Linie 822 ist eine Stadtlinie im Stadtteil Hohen Neuendorf.

Der Radfernweg Berlin–Kopenhagen und der Havelradweg laufen durch die Stadtteile Hohen Neuendorf und Borgsdorf.

Auf der Havel herrscht reger Fracht- und saisonal Ausflugsverkehr; seit den 1970er Jahren wird Hohen Neuendorf von der Berufsschifffahrt nicht mehr angelaufen. Nur die Havelbaude hat ihre Bedeutung für die Sportschifffahrt bewahrt.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[20] 11 829 11 994 12 294 12 578 12 783 12 974 13 176 13 365 13 655
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 502 502 509 516 520 521 527 530 535
Vergleichswert Land Brandenburg 510 514 521 528 542 546 548 551 551

Bildung
Grundschule Niederheide
Marie-Curie-Gymnasium

In der Stadt gibt es verschiedene Schulen[21], die meisten davon liegen im Stadtteil Hohen Neuendorf:

Mosaik Grundschule Oberhavel
Waldgrundschule
Grundschule Niederheide
Dr. Hugo Rosenthal Oberschule
Marie-Curie-Gymnasium
Ahorn Grundschule in Bergfelde
Grundschule Borgsdorf
Margeriten-Schule in Borgsdorf, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung.
Sport

Im Stadtteil Hohen Neuendorf gibt es einen Fußballplatz, einen Sportplatz, einen Tennisplatz und zwei Sporthallen. Daneben wird die Stadthalle von der Waldgrundschule und örtlichen Vereinen als Sporthalle genutzt. Die erste Frauen-Fußballmannschaft von Blau-Weiß Hohen Neuendorf spielt in der Regionalliga Nordost, die erste Männermannschaft in der Berliner Landesliga (Saison 2015/16). Die 1. Herren-Mannschaft der Rugbyunion Hohen Neuendorf spielt seit Anfang der Saison 2014/15 in der 1. Bundesliga Ost. Die 1. Herren-Mannschaft des HSV Oberhavel spielt Handball in der Brandenburgliga.

In Bergfelde laufen Planungen für den Neubau eines neuen Sportplatzes für die Fußballspiele des SV Grün-Weiß Bergfelde.[22]

Der Sportplatz in Borgsdorf wird von örtlichen Vereinen und der Grundschule genutzt. Der Platz wurde im August 2002 nach einer umfassenden Neugestaltung eröffnet. Die 1. Herren-Fußball-Mannschaft des FSV Forst Borgsdorf spielt in der Staffel Nord der Landesliga Brandenburg (Stand Saison 2016/17).

Im Stadtteil Stolpe befindet sich der Berliner Golfclub Stolper Heide mit zwei 18-Loch-Golfplätzen. Der ältere Westplatz (Eröffnung 1997) wurde von Bernhard Langer entworfen, der Ostplatz (Eröffnung 2003) von Kurt Roßknecht.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Alfred Schönbucher, Pfarrer i. R., aus Müllheim in Baden. Die Ehrenbürgerurkunde wurde ihm 1997 aus Anlass seines 75. Geburtstages und des fünfjährigen Bestehens der Partnerschaft mit Müllheim überreicht.
Söhne und Töchter der Stadt
Klaus-Peter Bruchmann (1932–2017), Komponist; geboren in Borgsdorf
Frank Möller (* 1960), Leichtathlet, Trainer
Mit der Stadt verbundene Persönlichkeiten
Wilhelm Lahn (1832–1907), Lehrer, Kantor und Dichter
Ernst Flatow (1887–1942), evangelischer Pfarrer jüdischer Herkunft, im Warschauer Ghetto ums Leben gekommen
Alfred Otto Schwede (1915–1987), Schriftsteller und Übersetzer (lebte in der „Villa zum weißen Hirsch“)
Karl Reinhold Döderlin (1917–2004), Schriftsteller
Hannes H. Wagner (1922–2010), Maler und Grafiker
Manfred Schlenker (* 1926), Kirchenmusiker und Komponist
Christel Guillaume (1927–2004), Agentin des MfS, erste Ehefrau von Günter Guillaume
Heidi Manthey (* 1929), Keramikkünstlerin
Waltraud Falk (1930–2015), Wirtschaftswissenschaftlerin
Günter Kochan (1930–2009), Komponist
Wolfgang Tilgner (1932–2011), Texter der Puhdys
Lothar Bisky (1941–2013), Politiker, Vorsitzender der Partei Die Linke
Jutta Resch-Treuwerth (1941–2015), Journalistin, Ehe- und Familienberaterin
Alwin Ziel (* 1941), Jurist, Lehrer und Politiker der SPD, 1990–2002 Minister des Landes Brandenburg
Gert Neumann (* 1942), Schriftsteller
Jürgen Rennert (* 1943), Schriftsteller
Christa Koslitz (* 1944), Keramikerin und Malerin
Heidi Wagner-Kerkhof (* 1945), Bildhauerin
Jürgen Gerhard (* 1947), Maler
Michael Schwandt (* 1947), Musiker der Band Karat
Manfred Zoller (* 1947), Maler und Grafiker
Bernhard Potschka (* 1952), Gitarrist der NDW-Band Spliff
Ulrike Poppe (* 1953), DDR-Bürgerrechtlerin, wuchs in der Stadt auf
Karl-Heinz Schröter (* 1954), 1990 bis 2014 Landrat des Landkreises Oberhavel, seit 2014 Minister des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg
Kurt Drawert (* 1956), Schriftsteller
Daniela Hoffmann (* 1963), Schauspielerin und Synchronsprecherin
Ludger Weskamp (* 1966), seit 2015 Landrat des Landkreises Oberhavel
Michael Hartmann (* 1974), Fußballtrainer und ehemaliger Fußballnationalspieler
Charlotte Würdig (* 1978), Moderatorin
Sido (* 1980), Rapper
Fabian Holland (* 1990), Fußballspieler
Weblinks
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Offizielle Webpräsenz von Hohen Neuendorf