Liebe Personaler aus Hooge:
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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hooge nicht vorenthalten.

Geschichte

Die Herkunft des Namens „Hooge“ ist strittig. Möglicherweise bedeutet es hohe (Hallig), denn Hooge liegt etwas höher als die übrigen Halligen.

Vor 1362 war Hooge ein Teil der Pellwormer Harde der Insel Strand. Durch die Zweite Marcellusflut wurde sie von Strand getrennt. Die Kirche und Deiche wurden zerstört. Die Nordfriesen unterstanden seit dem 13. Jahrhundert im Wechsel den dänischen Königen oder schleswigschen Herzögen. Seit 1864/67 gehörte Hallig Hooge dann zu Preußen, seit 1871 zum Deutschen Reich.

Ein Erwerbszweig der Hooger war lange die Salzsiederei.

Bis in die 1950er Jahre spielte die Müllentsorgung auf der Hallig Hooge keine Rolle, da fast alles, was an Resten übrig blieb, verwertet wurde. Das lag vor allem an der fast rein landwirtschaftlichen Ausrichtung der damaligen Halligwirtschaft. Seit den 1950er Jahren wurde der anfallende Müll in Gruben neben den Warften vergraben, wobei eine Grube pro Jahr genügte. Ab Anfang der 1970er Jahre wurde der Müll in Säcken gesammelt und vergraben. Heute wird der Müll in Containern gesammelt und abtransportiert.

Einwohnerzahl

Die Hallig hat im Laufe der Zeit sowohl an Größe als auch an Einwohnerzahl abgenommen. 1593 gab es auf Hooge 23 Warften, 1758 waren es noch 16. Vor 200 Jahren waren es 10 Warften, von denen einige mit 20 Häusern bebaut waren, und 480 Einwohner. Vor der Flut von 1825 zählte man noch 100 Häuser und 393 Einwohner. 25 Jahre später waren es 70 Häuser und 250 Einwohner. Vor 100 Jahren wohnten auf 9 bebauten Warften in 35 Häusern 140 Personen. 2010 waren es noch 110 Einwohner, davon 83 mit erstem Wohnsitz,[3] am 31. Dezember 2011 nur noch 84 Einwohner.

Politik

Die SPD errang bei der Kommunalwahl 2013 alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung,[4] 2017 sind zwei Sitze unbesetzt.

Wappen

Blasonierung: „In Blau ein abwärtsgekehrter goldener Anker an silbernem Tau, das von oben nach unten um den Anker herumgeschlungen ist.“[5]

Der goldene Anker steht als Zeichen für die Seefahrt, die bestimmend für das Leben der Halligbewohner war. Darüber hinaus steht er auch als Symbol für die Hoffnung, mit der die Bevölkerung alle Bedrohungen überstanden hat. Blau und Gelb sind die Farben des Landes Schleswigs, zu dem die Hallig gehört.

Kultur

Wenige, vorwiegend ältere Halligbewohner sprechen die halligfriesische Variante des Nordfriesischen.

Frauen und Mädchen trugen traditionell eine Tracht. Um 1850 verdrängte die Tracht der Insel Föhr die einheimische Tracht. Auch die Föhrer Tracht wurde lange nicht mehr getragen. Seit Gründung der „Tanz- und Trachtengruppe der Hallig Hooge“ wird sie aber wieder öffentlich gezeigt.[6] Alle zwei Jahre findet auf Hooge der „Hooger Trachtensommer“ statt, auf dem sich Trachtenträger der Region treffen.

Siehe auch: Trachten der Inseln Föhr und Amrum und der Halligen.

Seit 1998 findet jedes Jahr im April/Mai die Eröffnung der „Ringelganstage“ statt, wenn die Ringelgänse auf ihrem Zug in den Norden im Wattenmeer Station machen.

Infrastruktur

Die Hallig weist insgesamt sieben Gaststätten und Imbisse sowie ein Halligmuseum auf.

Für die meisten Einwohner bietet der Tourismus eine Einnahmequelle. Wie auf den meisten Halligen sind viele Menschen beim Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz beschäftigt. Hooge hat die höchste Tagesfrequenz an Besuchern aller Halligen, ca. 90.000 Tagesbesucher pro Jahr[7]. Auf allen Warften können Ferienwohnungen gemietet werden. Neben den vielen Ferienwohnungen bietet Hooge auch einige Selbstversorgerhäuser und Jugendheime für Schulklassen oder andere Gruppen. 2008 notierte die Gemeinde Hooge 46.000 Übernachtungen bei 532 Gästebetten.[7] Schätzungen gehen davon aus, dass die Hooger Wirtschaft mittlerweile zu 70 % vom Tourismus abhängt. Des Weiteren werden geführte Wattwanderungen zu der unbewohnten Hallig Norderoog und zu der Sandbank Japsand angeboten.

Derzeit gibt es noch einen Haupterwerbslandwirt auf der Hallig. Doch auch sein Vieh reicht für eine flächendeckende Beweidung nicht aus. Deshalb nehmen einige Grundbesitzer in den Sommermonaten so genanntes Pensionsvieh – Rinder und Schafe – vom Festland auf der Hallig auf. Es dient gleichzeitig der Landschaftspflege.

Bildung

Auf Hooge gibt es eine Grund- und Hauptschule, in der im Schuljahr 2016/17 vier Kinder von einem Lehrer unterrichtet wurden.[8]

Verkehr

Im Sommerhalbjahr legen zahlreiche Fähr- und Ausflugsschiffe von Langeneß, Amrum, Nordstrand, Föhr, Sylt und vom Festlandshafen Schlüttsiel an. Fahrplanmäßige Fährverbindungen bestehen ganzjährig mit der Autofähre der Wyker Dampfschiffs-Reederei auf der Linie Schlüttsiel–Hooge–Langeneß (im Sommerhalbjahr auch bis Amrum) und im Sommerhalbjahr zusätzlich mit dem Personenfährschiff der Linie Nordstrand–Hooge–Amrum–Sylt der Adler-Schiffe. Auf Hooge nutzen zahlreiche Tagesbesucher Pferdekutschen oder Fahrräder. Die einspurigen Straßen sind asphaltiert und können auch von Autos befahren werden. Gästen wird allerdings empfohlen, die Autos auf dem Festland zu belassen.

St.-Johannis-Kirche
St.-Johannis-Kirche auf der Kirchwarft

Die St.-Johannis-Kirche befindet sich auf der Kirchwarft. Obwohl die Hooger Kirche erst 1637 geweiht wurde, trägt die hintere Bank auf der linken Seite des Gestühls die Jahreszahl 1624. In diesem Jahr wurde die in der großen Sturmflut von 1634 zerstörte Osterwohlder Kirche geweiht. Außer dem Gestühl stammen auch die Backsteine der Kirche, das Taufbecken und wahrscheinlich auch die Kanzel aus der zerstörten Kirche Osterwohld, einem Kirchspiel der auseinander gerissenen Insel Strand.

Da Hooge nach dem Untergang von Strand seine Holzkirche verloren hatte, wurde es dem Kirchspiel Pellworm zugewiesen.

Die Kirche ist umgeben vom Friedhof, auf dem sich das Grab des langjährigen Norderooger Vogelwartes Jens Wand befindet. Auf dem Friedhof befindet sich ein schlichtes Holzkreuz, die „Heimat für Heimatlose“. In seinem Bereich wurden nicht identifizierte, angespülte Strandleichen begraben.

Bemerkenswert ist, dass das Pfarrhaus neben der Kirche weit größer ist als die Kirche selbst.

Im „Glockenstapel“, einem Holzstuhl, hängt die einzige Glocke der Hooger Kirche. Die Gottesdienste während des Sommers sind oft gut besucht und abwechslungsreich gestaltet, da jedes Jahr viele christliche Jugendgruppen die Hallig besuchen. Auch gibt es auf Hooge gelegentlich Gottesdienste, die komplett in niederdeutscher Sprache gehalten werden; auch die Choräle werden dann in einer niederdeutschen Version gesungen.

Die Kirchengemeinde Hooge wird von einem auf der Hallig wohnhaften Pfarrer betreut. Gottesdienste finden an allen Sonntagen sowie den landesweit üblichen Feiertagen statt.

Inventar

Kanzel in der Hooger Kirche

Die Kanzel der Kirche ist mit Szenen aus dem Leben Jesu verziert. Zugang zur Kanzel gewährt die sogenannte „Walfischtür“, die aus dem Jahre 1743 stammt und eine Walkuh und ihr Kalb zeigt. Die beiden Chorfenster sind mit farbigen Motiven versehen. Das linke Fenster zeigt Petrus im Sturm, das rechte Fenster zeigt Christus als den guten Hirten. Eine besondere Geschichte birgt auch das im hinteren Teil der Kirche von der Decke hängende Schiff, ein Geschenk der Hooger an den dänischen König Friedrich VI., der verfügt hatte, dass das Schiff in der Kirche verbleiben soll.

Über der Südtür hängt eine Gedenktafel für die getöteten Menschen und Tiere der Sturmflut 1825. Neben dieser Tür befindet sich ein Bild von Pastor Dr. Koch, der um 1850 einen siegreichen Kampf gegen den Alkohol führte. Die Orgel, die sich im hinteren Teil der Kirche befindet, wurde im Winter 1959 gebaut. Da zum Liefertermin das Meer zugefroren war, musste sie – zerlegt – mit einem Hubschrauber angeflogen werden.

Des Weiteren gehören zum Inventar der Kirche ein Holzkreuz mit Korpus an der Südwand sowie einige Gemälde an der Nordwand, darunter ein Christusgemälde.

Sonstiges
Häufig wird Hooge auch die Königin der Halligen genannt.
Auf der Ockelützwarft, Hanswarft, Volkertswarft und Backenswarft ist jeweils ein Briefkasten aufgestellt.
Auf der Ockenswarft steht ein Fernmeldeturm, der Hooge über eine Richtfunkverbindung nach Pellworm mit Telefon- und Internetverbindungen versorgt.
Literatur
Günther Schirrmacher: Hallig Hooge. 11. Auflage. Breklumer Buchhandlung und Verlag, Breklum 2004, ISBN 978-3-7793-1112-6 (Erstausgabe: 1993). 
Georg Quedens: Die Halligen. 19. Auflage. Breklumer Buchhandlung und Verlag, Breklum 2004, ISBN 978-3-7793-1114-0. 
Weblinks
 Commons: Hallig Hooge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hallig Hooge – Reiseführer
Touristikbüro Hallig Hooge
Hand gegen Koje
Bilder der Hallig Hooge bei kuestenforum.de
Gezeitenkalender für Hooge
PDF-Datei mit Detailkarte der Hallig
Karte von 1880