Liebe Personaler aus Hückelhoven:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Hückelhoven

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hückelhoven nicht vorenthalten.

Geschichte

Der Ortsname Hückelhoven mit seiner Ortsnamensendung auf -hoven spricht für eine Gründung in der karolingischen bis spätkarolingischen Zeit (8./9. Jahrhundert). Bescheidene Grabfunde vom Nordrand der Stadt aus dem 6. Jahrhundert zeugen jedoch von einem Siedlungsbeginn bereits im frühen Mittelalter.[2]

Im Jahre 1221 wird ein Sibertus de Hukelhoven in einer Urkunde des Klosters Dalheim erwähnt. 26 Jahre später (1247) taucht ein Ritter Reinard von Hückelhoven, Reynardo milite de Hukilhoven in einer Urkunde auf, welcher Haus Hückelhoven erbauen ließ. 1350 erscheint das Haus Hückelhoven (Heukelhoven) in einem Lehnsverzeichnis der Herrschaft Wassenberg. Es wird ein Ludwig Mulstroe um 1470 mit dem Hof Hückelhoven belehnt. Ende des 16. Jahrhunderts wird dieser Hof baulich umgestaltet, es entsteht ein zweigeschossiger Ziegelbau, „die Burg“.

Der Ort gehörte im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit zum Gericht Doveren im Amt Wassenberg des Herzogtums Jülich. 1798 wurde Hückelhoven von der französischen Verwaltung zur Mairie (Bürgermeisterei) erhoben, 1799 wurden die benachbarten Orte Hückelhoven und Doveren zur Mairie Doveren zusammengelegt. 17 Jahre später (1816) wurde diese Einteilung unter preußischer Herrschaft beibehalten, Hückelhoven gehörte nun zur preußischen Bürgermeisterei Doveren.

Wandrelief am Rathaus

1935 wurde die neue Gemeinde Hückelhoven aus den Orten Hückelhoven, Hilfarth, Ratheim, Millich, Schaufenberg und einem Teil von Kleingladbach gebildet. 1950 erhielt sie den Namen Hückelhoven-Ratheim. Erst 1969 wurde die damalige Gemeinde Hückelhoven-Ratheim zur Stadt erhoben. Am 1. Januar 1972 wurden die Gemeinden Baal, Brachelen, Doveren, Rurich und die Ortschaft Altmyhl eingemeindet. Rechtsgrundlage für die Eingemeindung war das Gesetz zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Aachen vom 14. Dezember 1971, kurz Aachen-Gesetz.

Ende Oktober 1944 errichtete die Gestapo in Hückelhoven ein „Arbeitserziehungslager“, ein „Notgefängnis“. Mehrere Personen, darunter Zwangsarbeiter, wurden erschossen.[3]

Die Stadt ist eine ehemalige Zechenstadt, in der die lange Zeit modernste Steinkohlenzeche Europas, die Gewerkschaft Sophia-Jacoba, etwa 80 Jahre lang das Stadtbild und den Lebensstil prägte. Die Zeche wurde am 27. März 1997 geschlossen und Hückelhoven erlebt seitdem einen raschen und teilweise dramatischen Wandel. Bedingt durch die Zechenschließung, liegt der prozentuale Arbeitslosenanteil deutlich über dem Bundesdurchschnitt, ist aber wegen zahlreicher Hilfsmaßnahmen immer noch als relativ niedrig zum Ruhrgebiet betrachten. Ein erstes richtungsweisendes Ziel zur Attraktivitätsverbesserung der Innenstadt wurde durch den ansprechenden Umbau der „Alten Post“ an der Parkhofstraße zu einem belebten Geschäfts- und Dienstleistungszentrum durch private Investoren verwirklicht. Im Herbst 2004 wurde in Hückelhoven das „Hückelhoven-Center“ eröffnet, das seitdem viele Menschen in die Stadt an der Rur zieht. Auf dem Wildauer Platz entstanden neue Geschäfte, Büroräume und Arztpraxen, die im April 2010 fertiggestellt wurden.

Religionen

In den meisten Ortschaften befindet sich eine katholische Kirche.

Im 16. Jahrhundert bildete sich eine kleine Gemeinde, die der Täuferbewegung nahestand. Hieraus entstand später eine reformierte Kirchengemeinde, die 1688 in Hückelhoven eine Kirche baute. Der heutige Kirchenbau stammt aus den Jahren 1890/91. Die evangelische Kirchengemeinde Hückelhoven unterhält des Weiteren Kirchen in Hilfarth und Schaufenberg. Eine zweite evangelische Gemeinde befindet sich in Baal.

Bedingt durch den Zuzug der Zechenarbeiter, bildeten sich im 20. Jahrhundert neue religiöse Gemeinschaften im Stadtgebiet. So existieren heute Gemeinden der Baptisten, der Freien Apostolischen Pfingstgemeinde, der Neuapostolischen Kirche und der Zeugen Jehovas.

In den 1970er Jahren gründeten türkische Gastarbeiter eine muslimische Gemeinde, die sowohl in Hückelhoven als auch in Schaufenberg eine Moschee unterhält.

Eingemeindungen

Im Rahmen des Gesetzes zur Neugliederung der Gemeinden und Kreise des Neugliederungsraumes Aachen, vom 14. Dezember 1971, auch kurz Aachen-Gesetz genannt, wurden am 1. Januar 1972 die Gemeinden Baal, Brachelen, Doveren, Rurich und die Ortschaft Altmyhl eingegliedert.[4] Die Gemeinde erhielt den Namen Stadt Hückelhoven. Die Gemeindefläche wuchs so von 27,48 km² auf 60,40 km² und die Bevölkerungszahl von 24691 auf 34072 Einwohner.

Einwohnerentwicklung

1863 hatte das damalige Dorf 734 Einwohner, 1900 war die Bevölkerung auf 637 Einwohner zurückgegangen. 1918 war sie, nachdem kurz vorher die Zeche gegründet worden war, auf 727 Einwohner gestiegen. 1930 betrug die Bevölkerungszahl 4692. Heute leben etwa 10.200 Menschen in Hückelhoven. Insgesamt wohnen rund 40.000 Einwohner in der Stadt und ihren Ortsteilen.

Das Bevölkerungswachstum wurde durch die Zeche verursacht, bis um 1960 zogen Bergleute aus anderen Teilen Deutschlands hierher, so aus dem Ruhrgebiet und Fulda. Nach 1960 warb die Zeche im Ausland, vor allem in der Türkei um Arbeitskräfte und die ersten Gastarbeiter kamen nach Hückelhoven. 46 Nationen waren auf der Zeche beschäftigt.

Heutzutage ist Hückelhoven als Wohnort aufgrund der guten Verkehrsanbindung an die Ballungsgebiete von Rhein und Ruhr attraktiv, aber auch im Zusammenhang mit relativ günstigen Grundstückspreisen. Die Stadt Hückelhoven und der Kreis Heinsberg zählen zu den wenigen Städten bzw. Kreisen in Nordrhein-Westfalen, die weiterhin eine anwachsende Einwohnerzahl haben.

Zum 30. Juni 2014 zählte die Stadtverwaltung 40.257 Einwohner.[5]

Politik

Kommunalwahl 2014[6]
Wahlbeteiligung: 52,3 % (2004: 54,4 %)

 %706050403020100

60,4 %21,7 %7,0 %1,9 %3,6 %5,4 %

CDUSPDGrüneFDPLinkeSonst.
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4

+2,8 %p
+0,2 %p+1,3 %p-2,2 %p± 0,0 %p-2,0 %p
CDUSPDGrüneFDPLinkeSonst.Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang
Stadtrat

Seit der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 44 Sitze des Stadtrats folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

Rathaus der Stadt
CDU: 26 Sitze
SPD: 10 Sitze
GRÜNE: 3 Sitze
FDP: 1 Sitz
LINKE: 2 Sitze
FW: 1 Sitz
NPD: 1 Sitz

Die Räte von FDP und Freien Wählern haben sich zu einer Fraktion zusammengeschlossen.

Wappen

Der Stadt ist mit Urkunde des Regierungspräsidenten vom 25. Oktober 1972 das Recht zur Führung eines Wappens verliehen worden.

Blasonierung:„In schwarz eine silberne (weiße) Leiste, begleitet oben von vier sechsstrahligen silbernen (weißen) Sternen – unten von einem silbernen (weißen) Schlegel, der von einem gleichfarbigen Eisen gekreuzt wird.“

Bedeutung: Die Sterne stehen für die vier ehemaligen Gemeinden Alt-Hückelhoven, Ratheim, Hilfarth und Kleingladbach. Sterne wurden gewählt, weil im Wappen der Herren Ollmissen von Haus Hückelhoven ein sechszackiger silberner Stern gezeigt wird. Hammer und Schlägel stehen für den Steinkohlenbergbau in der Stadt. Der Querbalken stammt aus dem Wappen des Dynastengeschlechts derer von Hückelhoven.

Rathausplatz
Städtepartnerschaften

Hückelhoven unterhält Partnerschaften mit dem englischen Hartlepool (seit 1973), mit dem französischen Breteuil-sur-Iton (seit 1987) sowie eine Städtefreundschaft mit der brandenburgischen Stadt Wildau (seit 1991).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Das Haus Hückelhoven
Das Hallenbad von Hückelhoven
Der „Wald der blauen Blumen“
Museen
Mineralien- und Bergbaumuseum
Besucherbergwerk Schacht 3
Korbmachermuseum Hilfarth
Opelmuseum Hückelhoven
Bauwerke
Haus Blumenthal, nur noch teilweise erhaltene Burganlage im Ortsteil Brachelen
Gut Gansbroich, Hofanlage im Ortsteil Baal
(Ritter-)Gut Grittern, ehemalige Wasserburg im Ortsteil Doveren.
Haus Hall, Wasserschloss im Ortsteil Ratheim
Haus Horrig, Burganlage im Ortsteil Brachelen
Haus/Burg Hückelhoven, heute ein katholisches Pfarrzentrum
Haus Kleinkünkel, gut erhaltenes Herrenhaus zwischen Doveren und Baal
Mahrhof, ehemaliger Wirtschaftshof, bedeutend für die Geschichte der Stadt im Ortsteil Millich
Schloss Rurich, reizvolles Herrenhaus mit englischem Park im Ortsteil Rurich
Gut Wedau, Hofanlage zwischen den Ortsteilen Hilfarth und Brachelen
Schacht 3 in Hückelhoven und Aussichtspunkt Millicher Halde
Lokdenkmal für die Kohlenzeche Sophia-Jacoba

Kirchen

evangelische Kirche, Hückelhoven [7]
Pfarrkirche Sankt Johannes der Täufer, Ratheim
katholische Kirche Sankt Barbara, Hückelhoven [8]
katholische Kirche Sankt Lambertus, Hückelhoven [9]
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Hückelhoven
Flora
Der „Wald der blauen Blumen“ zwischen Doveren und Baal
Die Millicher Frucht (Streuobstwiese mit seltenen heimischen Apfel- und Birnensorten) in den Millicher Rurauen
Sport

Tauchen und Segeln sind auf dem Adolfosee möglich, das Baden im Hallenbad Hückelhoven und dem Badesee Kapbusch.

Radwege

Die Stadt ist in das Radwegenetz von Nordrhein-Westfalen eingebunden. Durch die Stadt führt der RurUfer-Radweg, der die höchste Erhebung des Hohen Venn mit der Mündung der Rur in die Maas verbindet, sowie die NiederRheinroute, die ein Radwegenetz über das gesamte Gebiet des Niederrheins von den Niederlanden bis Düsseldorf umfasst.

Regelmäßige Veranstaltungen
Großer Wochenmarkt rund um’s Rathaus
City-Fest „Hückelhoven brummt“
Belgisch-Niederländisch-Deutsche Filmtage Hückelhoven
„Rur in Flammen“ im Stadtteil Hilfarth
Hückelhovener Autokino-Nacht
Weihnachtsmarkt
Trödelmarkt an Schacht 3
Hückelhovener Kirmes
WEP-Strom-Lauf im Spätsommer
Crosslauf des TuS Jahn Hilfarth
Sprintercup des TuS Jahn Hilfarth
„Hü(wo)men-Triathlon“
Bierfest
Pfingst-Rallye-Rurich (Oldtimer-Rallye) am Pfingstsonntag im Stadtteil Rurich

Kino

Corso-Filmpalast, Hückelhoven-Hilfarth[10]
Infrastruktur
Bahn
Hückelhoven: Links: Doverack, Bahnstrecke Jülich–Dalheim, Mitte: Abraumhalde, Rechts: Kirchturm u. Fördergerüst d. ehem. Zeche Sophia-Jacoba

1911 wurde die Bahnstrecke Jülich–Dalheim (Strecke Dalheim–Wassenberg–Ratheim–Hückelhoven–Baal) eröffnet. Im heutigen Stadtgebiet hatten Rurich, Baal, Doveren, Hückelhoven und Ratheim einen Bahnhof. 1968 wurde der Personenverkehr von Baal nach Jülich eingestellt, später auch für den Bereich Baal–Rurich–Linnich der Güterverkehr. Nach der Entfernung der Gleise führt heute ein Rad- und Wanderweg auf dem ehemaligen Bahnkörper.
Es gibt Überlegungen bei der Rurtalbahn, die wiedereröffnete Strecke Jülich–Linnich bis Baal zu verlängern, was einer Wiedereröffnung der alten Bahnstrecke gleichkommen würde.

Der Personenverkehr auf dem Abschnitt Dalheim–Baal wurde 1980 eingestellt.
Die Zeche hatte einen eigenen Anschluss an das Bahnnetz. Heute wird diese Strecke von der Brikettfabrik genutzt. Der Aachener Verkehrsverbund sah ursprünglich in seinem Zielkonzept 2013 eine Reaktivierung der Strecke (Wassenberg) – Ratheim – Baal für den Personenverkehr vor. Diesen Plänen steht allerdings die Absicht der Stadt Hückelhoven gegenüber, die Strecke zum Bau einer Ortsumgehung teilweise zu überbauen, was eine spätere Reaktivierung verteuern würde.

Hückelhoven ist außerdem mit dem Haltepunkt Brachelen (Bahnhof der Kategorie 6) und dem Bahnhof Baal (Bahnhof der Kategorie 5) an die Eisenbahnlinie Aachen–Erkelenz–Mönchengladbach–Düsseldorf angebunden. Letzterer wird von ca. 2000 Fahrgästen pro Tag benutzt und wurde aufgrund der Nähe zu Hückelhoven im Jahre 2002 in „Hückelhoven-Baal“ umbenannt. Der Bahnhof wird von Lokalpolitikern deshalb gerne als „Hückelhovener Bahnhof“ bezeichnet, was bei Baalern auf wenig Gegenliebe stößt. Der Bahnhof ist stark sanierungsbedürftig und soll in den nächsten Jahren von der Stadt umgebaut werden (u. a. Reaktivierung des Aufzugs). Der Bahnhof verfügt über 2 Bushaltestellen und einen P+R-Platz.

Regionalexpress im Bf Hückelhoven-Baal
Siehe auch: Eisenbahn im Kreis Heinsberg

Bahnverbindungen Bahnhof Hückelhoven–Baal (Stand Juli 2017):

Linie Linienbezeichnung Linienverlauf
RE 4 Wupper-Express Aachen Hbf–Mönchengladbach Hbf–Düsseldorf Hbf–Wuppertal Hbf–Hagen Hbf–Dortmund Hbf
RB 33 Rhein-Niers-Bahn Aachen Hbf–Mönchengladbach Hbf–Viersen–Krefeld Hbf–Rheinhausen–Duisburg Hbf

Bahnverbindung Haltepunkt Brachelen (Stand Juli 2017):

Linie Linienbezeichnung Linienverlauf
RB 33 Rhein-Niers-Bahn Aachen Hbf–Mönchengladbach Hbf–Viersen–Krefeld Hbf–Rheinhausen–Duisburg Hbf

ÖPNV

Zu den einzelnen Ortsteilen und Nachbarstädten bestehen Busverbindungen.

HÜ 1 – Stadtbus (nach Baal Bf)
Eine Verbindung zum Heinsberger Bushof und dem Erkelenzer Bahnhof wird mit der Buslinien 401 und 402 (meist stündlich) gewährleistet.
Zudem existiert eine zweite Linie (407) von Ratheim über Hückelhoven zum Geilenkirchener Bahnhof.
Die Verbindung in den Wassenberger und Linnicher Raum wird mit der Bahnbuslinie 495/295 realisiert.
Die Linie 409 bietet eine Verbindung mit dem Linnicher Bahnhof.
Straßennetz

Mit dem überörtlichen Straßennetz ist Hückelhoven wie folgt verbunden: Autobahn A46 Heinsberg–Düsseldorf, mit zwei direkten Anschlüssen, Hückelhoven-Ost (Stadtzentrum) und Hückelhoven-West (Ratheim-Millich), sowie der Bundesstraße 57 Aachen-Rurich–Baal–Mönchengladbach–Krefeld.

Darüber hinaus besteht der Rurufer-Radweg, der die Eifel mit der niederländischen Grenze verbindet.

Durch Hückelhovens guter Lage liegt es in der Nähe vieler größere Städte, die durch diese guten Anbindungsmöglichkeiten auch schnell erreicht werden können:

Hückelhoven – Aachen 40 km
Hückelhoven – Köln 70 km
Hückelhoven – Mönchengladbach 35 km
Hückelhoven – Düsseldorf 50 km
Hückelhoven – Roermond 25 km
Hückelhoven – Sittard 32 km
Hückelhoven – Maastricht 65 km
Wirtschaft
Fördergerüst Schacht 3

Seit den 1970er Jahren wurden die verschiedenen Ortsteile aus verschiedensten Gründen Opfer der sogenannten Zersiedelung:
Wichtige Infrastruktur, wie die Bahnstrecke Jülich–Dalheim und verschiedene Kinos, ging verloren. Außerdem verlor die Geschäftswelt der traditionellen Zentren an Bedeutung, da die Konsumenten immer häufiger Hückelhoven (Zentrum) als Einkaufsstadt nutzten. Diese Entwicklung war derart extrem, dass heute (2009) im Dorfkern von Ratheim und in den meisten Nachbardörfern nicht einmal mehr ein Lebensmittelgeschäft vorhanden ist. Daher stehen nach den großen Projekten für die Einkaufswelt in der Hückelhovener Innenstadt nun wieder mehr die einzelnen Dorfzentren im Mittelpunkt der Stadt. So wurde in Ratheim das „Ratheim-Zentrum“ mit 2 Lebensmittelmärkten und diversen Einzelhandelsgeschäften eröffnet. Auch in Hilfarth wurde bereits (2014) ein ähnliches Zentrum gebaut. Hückelhoven ist mittlerweile eine der Einkaufsstädte des Kreises, da auf dem alten Zechengelände
ein OBI und ein Roller neu eröffnet, ein weiteres Fachmarktzentrum auf dem Gelände der Bergbauberufsschule gebaut und ein Dekathlon und eine kleine Arena in Planung sind.

Ansässige Unternehmen
das Distributionszentrum des TV-Versandhauses QVC im Ortsteil Baal
der Schulbuchverlag Anadolu
der West-HUB der Hermes-Logistikgruppe
das Logistikzentrum des Haushaltswaren-Handelsunternehmens Wenko-Wenselaar
die Low & Bonar ehemals Hammersteiner Kunststoffe bzw. Mehler HaKu, danach Mehler Texnologies; weltweit agierendes Unternehmen in der Herstellung von Planenstoffen und technischen Textilien für die Herstellung von Lkw-Planen, Gummibooten, Zelten und Markisen etc.
die Granikos GmbH & Co KG E-Mail und Cloud Lösungen
Restbetriebe der Zeche Sophia-Jacoba
die SJ Brikett und Extrazitfabriken GmbH im Ortsteil Hückelhoven (bis zum 14. März 2008), der 90 m hohe Schornstein der Brikettfabrik wurde am 27. November 2008 gesprengt.
das Fernwärmekraftwerk
die RAG BILDUNG GmbH, Tochter der RAG Aktiengesellschaft
die Bergberufsschule RAG BERUFSKOLLEG GmbH, Tochter der RAG Aktiengesellschaft (im September 2014 abgerissen)

Einige Überbleibsel zum Beispiel ein Schornstein und die Brikettfabrik, sowie viele leere Kohleloren und ein Freiluft-Portalkran wurden von 2008 bis 2009 entfernt um Platz für die Erweiterung des Hückelhoven-Centers zu schaffen.

Öffentliche Einrichtungen
Stadtbücherei Hückelhoven
Bildung
Gymnasium Hückelhoven
Realschule der Stadt Hückelhoven Stadtteil Ratheim
Hauptschule Hückelhoven In der Schlee
Leonardo-da-Vinci Gesamtschule Ratheim
Michael-Ende-Schule Ratheim (Grundschule)
Grundschule Ratheim II (OGS Im Weidengrund)
Johann-Holzapfel-Schule (GGS) Doveren
Gemeinschaftsgrundschule „An der Burg“
KGS Kleingladbach
Fachseminar für Altenpflege (Institut für Pflege und Soziales gGmbH)
Friedrich Honigmann Schule Schaufenberg (Grundschule)
Persönlichkeiten
Wilhelm Schnorrenberg (1795–1868), Pfarrer in Hückelhoven, er kaufte 1833 Haus Hückelhoven und schenkte das Gebäude 1867 dem Erzbistum Köln, wodurch es in den Besitz der Pfarrgemeinde kam
Friedrich Honigmann (1841–1913), Gründer der Zeche Sophia-Jacoba
Wilhelm Bäumker (1842–1905), bedeutender dt. Hymnologe und Pfarrer in Rurich
Ernst Mokwa, Bergmann und SPD-Mitglied, wurde Ende 1943 vom NS-Regime verhaftet und 1944 im Lager Köln (in der Messehalle) umgebracht. Um die Erinnerung an ihn wachzuhalten wurde die Hansberger Straße, wo er wohnte, in Mokwastraße umbenannt.
Friedrich Dinstühler (1896–1945), Pfarrer an St. Lambertus in Hückelhoven, wurde am 18. Dezember 1944 von der Gestapo verhaftet und kam im Buchenwald-Außenlager Zwangsarbeitslager Ohrdruf ums Leben. In Hückelhoven wurde eine Straße nach ihm benannt.
Konrad Sieben, letzter Pächter von Haus Hückelhoven
Hermann-Josef Mackenstein (1848–1924), lebte in Paris, Erfinder und Hersteller von Fotokameras (aus Doveren)
Adam Josef Cüppers (1850–1936), Schriftsteller aus Doveren
Adolf Freiherr Spies von Büllesheim (1929–2011), ehemaliger Bürgermeister der Stadt und Bundestagsabgeordneter von 1972 bis 1987
Hubert Minkenberg (* 1955), Musiker und Professor für Musik und Neue Medien in Düsseldorf
Friedhelm Waldhausen (* 1938), Mathematiker
Söhne und Töchter der Stadt
Jörg Beyel (* 1969), Ex-Fußballprofi (aus Brachelen)
Beate Görtz (* 1969), Duathletin und Triathletin
Rob Grabert (* 1964), niederländischer Olympiasieger im Volleyball (aus Hilfarth)
Thomas Jahn (* 1965), Drehbuchautor von Knockin’ on Heaven’s Door mit Til Schweiger (aus Hilfarth)
Rainer Kalb (* 1954), Fußballjournalist und Fachbuchautor (aus Doveren)
Rolf Kalb (* 1959), Sportjournalist, Fachbuchautor und Eurosport-Kommentator (aus Doveren)
Jörg Lengersdorf (* 1973), Violinist und Rundfunkmoderator
Paul Michael Lützeler (* 1943), deutsch-amerikanischer Literaturwissenschaftler, Professor an der Washington University in St. Louis (aus Doveren)
Jörg Müller (* 1969), Automobilsport-Rennfahrer (aus Hückelhoven)
Oliver Schmidt (* 1972), Journalist, Sportreporter und ZDF-Fußballkommentator (aus Brachelen)
Will Schwarz (1894–1946), expressionistischer Maler
Siehe auch
Liste der Baudenkmäler in Hückelhoven
Liste der Bodendenkmäler in Hückelhoven
Literatur
L. Gillessen: Zur älteren Geschichte eines Industrieortes. Aus grundherrlichen Anfängen: Burg und Siedlung Hückelhoven. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 2006. 
J. Bürger: Aus der Geschichte der Stadt Hückelhoven. Stadt Hückelhoven, Eigendruck, 2005. 
Geschichtswerkstatt StadtWandel Hückelhoven (Hrsg.): Wir konnten keine großen Sprünge machen. Alltagsgeschichten aus den Bergmannssiedlungen in Doveren, Hilfarth, Hückelhoven, Ratheim und Schaufenberg. Band 1, 2003 und Band 2, 2005. Hückelhoven. 
W. Uunfug, F. Körfer: Hückelhoven, eine Stadt mit Tradition und Zukunft. Stadt-Bild-Verlag, Leipzig 1998. 
H-H. Herzberg: Vor den Toren Düsseldorfs: Die Entwicklung Hückelhovens und seine städtebaulichen Probleme. In: AIV Düsseldorf (Hrsg.): Architekten und Ingenieure gestalten ihre Stadt — 100 Jahre Architekten- und Ingenieur-Verein Düsseldorf. A.I.V. – Auslieferung: Richter Verlag Düsseldorf, Düsseldorf 1993, ISBN 3-928762-15-X. 
Sachausschuß Ortsgeschichte im Bürgerverein Baal e. V. (Hrsg.): 1100 Jahre Baal. Beiträge zur Ortsgeschichte. Fischer, Jülich 1993, ISBN 3-87227-042-7. 
F. Körfer: Die mechanische Kleiderfabrik Wilhelm Schwarz, die älteste industrielle Produktionsstätte von Hückelhoven. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1991. 
H.H. Herzberg: Stadt Hückelhoven. Rheinische Kunststätten, Heft 315,Neußer Druckerei und Verlag GmbH, Neuß 1987, ISBN 3-88094-533-0. 
H-H. Herzberg: Lebenssplitter – Bericht aus dem Leben einer Bergmannsfamilie. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1983. 
H-H. Herzberg: Lebensbilder – Zwei Bergmänner erzählen. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1981. 
H-H. Herzberg: Die Restaurierung der evangelischen Kirche in Hückelhoven. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1979. 
H-H. Herzberg: Haus Hall. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1977. 
H-H. Herzberg: Die Pfarrkirche St. Johannes d. T. in Hückelhoven-Ratheim und ihr Baumeister Freiherr Friedrich von Schmidt. In: Kreis Heinsberg (Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg. 1977. 
H. Herzberg: Hückelhoven Stadt an der Rur zwischen Rhein und Maas. Joeres-Verlag, Mönchengladbach 1976. 
P. C. Mertens: Die Ruricher Chronik 1792–1822. In: Erkelenzer Geschichtsverein. Heft 7. Erkelenz 1930. 
F. Körfer: St. Barbara in Hückelhoven, die ehemalige Bergarbeiterkirche auf dem Wadenberg. In Kreis Heinsberg(Hrsg.): Heimatkalender des Kreises Heinsberg, 2017 ISBN 978-3-925620-38-6
Weblinks
 Commons: Hückelhoven – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hückelhoven – Reiseführer
Website der Stadt Hückelhoven
Denkmale in der Stadt Hückelhoven
Kirchen und Kapellen in der Stadt Hückelhoven
Das Opelmuseum in Hückelhoven
Kino in Hückelhoven
Linkkatalog zum Thema Hückelhoven bei curlie.org (ehemals DMOZ)