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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Hüfingen nicht vorenthalten.

Geschichte
Bis zum 19. Jahrhundert

Die frühesten archäologischen Funde auf der Gemarkung Hüfingen stammen aus der Bronzezeit. Vermutet wird eine frühe keltische Besiedlung, die von den Römern übernommen wurde. Diese errichteten im frühen 1. Jahrhundert n. Chr. im Gewann Höhlenstein das Kastell Brigobannis, zu dem auch eine Badeanlage gehörte, die noch heute als „Römerbadmuseum“ zu besichtigen ist. Nach dem Rückzug der römischen Legionen besiedelten die Alamannen das Gebiet des heutigen Hüfingen. Aus dieser Zeit wurden mehrere große Gräberfelder entdeckt.

Der Name Hüfingen findet erstmals 1083 eine urkundliche Erwähnung. Die Besiedlung ging von einer Burg aus, um die sich eine kleine Burgstadt bildete. Außerhalb der Burgmauer entstand das Dorf Hüfingen, das aus einzelnen Gehöften bestand. 1274 tritt das Adelsgeschlecht der Herren von Blumberg als Besitzer Hüfingens urkundlich auf. 1382 oder 1383 ging der Besitz an die Herren von Schellenberg über. Burg, Stadt und Dorf wurden zu einer städtebaulichen Einheit verbunden, welche noch heute die Struktur der Altstadt bildet. In späteren Urkunden ist jedoch immer wieder von den „zwei Städten Hüfingen“ die Rede: Der eigentlichen Burgstadt (heute Hinterstadt genannt) und der in die befestigte Stadtanlage integrierten dörflichen Siedlung (die heutige Vorderstadt mit der Hauptstraße als Zentrum). Damals besaß jeder Stadtteil sein eigenes Schloss. Das Vordere Schloss wurde 1712 abgerissen und neu aufgebaut. In ihm befindet sich heute das Fürstlich Fürstenbergische Altenpflegeheim.

Im Jahre 1480 stifteten Ritter Konrad III. von Schellenberg und sein Bruder Burkhard III. von Schellenberg gemeinsam mit dem Schultheißen, dem Rat der Stadt und den Hüfinger Handwerksleuten die Unserer-lieben-Frauen-Bruderschaft und große Jahrzeit, welche bis ins 18. Jahrhundert hinein sowohl im kirchlichen wie auch im kommunalen Leben von Hüfingen eine große Rolle spielte.[5]

1620 ging Hüfingen an die Grafen von Fürstenberg über, die Hüfingen zur Oberamtsstadt und damit zu einem wichtigen Verwaltungszentrum ihres Territoriums ausbauten.

Hüfingen war 1631/1632 von Hexenverfolgungen betroffen. Acht Frauen und ein Mann gerieten in einen Hexenprozess. Mindestens acht Personen wurden hingerichtet. Das bekannteste Opfer war der Hüfinger Notar und Richter Mathias Tinctorius.[6]

Nachdem 1806 die Fürstenberger ihre staatliche Selbständigkeit verloren, wurde Hüfingen Sitz eines Großherzoglich Badischen Bezirksamtes. Diesen Status behielt die Stadt bis Mitte des 19. Jahrhunderts.

Siehe auch: Burg Fürstenberg
20. Jahrhundert

Ab 1935 befand sich in Hüfingen das Reichsarbeitsdienst-Lager der Abteilung 2/263 Heinrich von Fürstenberg, das sich zuvor in Pfohren bzw. Donaueschingen befunden hatte.[7]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gemeindegebietsreform in Baden-Württemberg wurden folgende Städte und Gemeinden nach Hüfingen eingemeindet:

1. April 1970: Sumpfohren
1. Dezember 1971: Stadt Fürstenberg[8]
1. Januar 1972: Behla[8]
1. März 1972: Hausen vor Wald[8]
1. Januar 1975: Mundelfingen[9]

Wappen der eingemeindeten Städte und Gemeinden

Behla

Fürstenberg

Hausen vor Wald

Mundelfingen

Sumpfohren

Religionen

Hüfingen blieb auch nach der Reformation vorwiegend römisch-katholisch geprägt. In der Stadt gibt es heute noch sieben katholische Kirchen. Aber auch die wenigen evangelischen Christen verfügen mit der Friedenskirche über ein eigenes Gotteshaus.

Die Muslime Hüfingens verfügen über zwei Moscheen: Die Mescidi Aksa Camii (Diyanet), und die Tuna Camii/Donau Moschee (Milli Görüş)

Politik
Rathaus Hüfingen
Gemeinderat

Die Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem Ergebnis:[10]:

Partei / Liste Stimmenanteil + / – Sitze + / –
CDU 47,6 % − 3,5 8 − 3
SPD 28,9 % + 2,6 5 − 1
FW/FDP/UWV 26,1 % − 3,4 4 − 2
Grüne Liste Hüfingen 4,3 % (+ 4,3) 1

+ / −: Differenz zur Gemeinderatswahl am 7. Juni 2009

Bürgermeister
1826–1831: Josef Burkhard
1831–1837: Johann Baptist Neukum
1837–1840: Fidel Ganter
1840–1848: Josef Hug
1848–1849: Jakob Häfele
1849–1852: Johannes Neukum[11]
1852–1854: Matthias Fischerkeller
1854–1863: Johannes Ev. Neukum[11]
1863–1887: Jakob Bausch
1887–1899: Julius Faller
1899–1908: Wilhelm Krausbeck
1908–1919: Josef Bausch
1919–1933: Matthäus Metzger
1933–1937: Philipp Frank
1937–1945: Rudolf Müller
1945–1946: Matthäus Metzger
1946–1955: Richard Fischer
1955–1963: Rudolf Müller[12]
1963–1989: Max Gilly
1989–2016: Anton Knapp[13]
seit 2016: Michael Kollmeier[14]
Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau ein schwebender silberner Turm mit schwarzen Öffnungen.“

Die Stadtfarben sind Blau-Weiß.

Informationsstele und -tafel über die Städtepartnerschaften
Städtepartnerschaften

Hüfingen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu

Ornans in Frankreich seit 1978
Großschönau in Sachsen seit 1990
Mende in Ungarn seit 1997
Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Heimattage Baden-Württemberg fanden 2012 im Städtedreieck Donaueschingen/Bräunlingen/Hüfingen statt.

Museen
Römerbadmuseum (siehe auch separaten Artikel Kastell Hüfingen)
Stadtmuseum für Kunst und Geschichte
Schulmuseum
Musik
Stadtmusik Hüfingen
Hüfinger Vokalkreis – Singing Voices e. V.
Bauwerke
Katholische Stadtkirche St. Verena und Gallus
Lorettokapelle
Oberes Schloss (heute Altenpflegeheim)
Fernmeldeturm Hüfingen
Burgruine Fürstenberg
Brauchtum
Fronleichnam
Wetti-Geister der Wetti-Zunft Behla

Hüfingen ist bekannt für seine Blumenteppiche am Fronleichnamstag. Bereits seit 1842 besteht diese Tradition, nachdem der Hüfinger Bildhauer Franz Xaver Reich (1815–1881) den Brauch aus Italien mitgebracht hatte. Die Teppiche werden von den Einwohnern am Fronleichnamstag morgens ab 4 Uhr gelegt und bleiben den ganzen Tag über liegen, um auch auswärtigen Besuchern die Gelegenheit zu geben, diese besonderen Teppiche anzusehen. Insgesamt bedecken die Bildteppiche aus Blüten mit religiösen Motiven eine Fläche von etwa 750 Quadratmetern. Das durchgehend fast 500 Meter lange und 1,80 m breite Band aus Wiesenblumen kann allerdings nur in Jahren mit günstiger Vegetation gelegt werden.

Hüfingen zählt zu den traditionsreichen Orten der Schwäbisch-Alemannischen Fastnacht. Die Narrenzunft ist Gründungsmitglied der Vereinigung Schwäbisch-Alemannischer Narrenzünfte; die Hauptfigur ist der „Hansel“, ein Weißnarr mit kunstvoll bemaltem Gewand (Narrenhäs). Als „Erznarr“ gilt bei der Hüfinger Fasnet der „Baptistle“, eine Einzelfigur mit Flickengewand und umgehängtem Fenster.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Hüfingen liegt an der Höllentalbahn von Donaueschingen nach Freiburg im Breisgau und ist auf dieser Strecke Halt der im Zwei-Stunden-Takt verkehrenden Interregio-Express-Züge von Neustadt (Schwarzwald) über Donaueschingen nach Ulm. Die Regional-Express-Züge zwischen Neustadt (Schwarzwald) und Rottweil halten hingegen nicht in Hüfingen. In Hüfingen zweigt darüber hinaus die aus Donaueschingen kommende Bregtalbahn nach Bräunlingen ab, die früher sogar bis Furtwangen reichte. 2003 wurde diese Strecke im Zuge des Ringzug-Konzepts reaktiviert. Hüfingen erhielt dadurch einen neuen, näher an der Ortsmitte liegenden Bahn-Haltepunkt, an dem sowohl die Züge von Neustadt nach Ulm, als auch die Ringzüge halten. Seit 2003 verbindet der Ringzug Hüfingen werktäglich stündlich mit Bräunlingen, Donaueschingen und dem Oberzentrum Villingen-Schwenningen. Hüfingen besitzt mit seiner Kombination aus Regional-Express und Ringzug einen guten Anschluss an den Schienenverkehr. Den ÖPNV gewährleistet der Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar.

Durch die Bundesstraßen 27 (Blankenburg–Lottstetten), 31 (Breisach–Sigmarszell) und 33 (Willstätt–Ravensburg) ist Hüfingen mit dem überregionalen Straßennetz verbunden.

Bildung

Mit der Lucian-Reich-Schule besteht in Hüfingen eine Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Ab dem Schuljahr 2013/2014 wurde zunächst in den 5. Klassen die Gemeinschaftsschule eingeführt. Mit jedem folgenden Schuljahr wird die Gemeinschaftsschule eine weitere Klassenstufe umfassen, in gleichem Maße verringert sich die Zahl der Klassenstufen im Werkrealschulmodell. Ab Schuljahr 2018/2019 werden alle Klassen als Gemeinschaftsschule geführt[15]. Außerdem gibt es mit der Schellenbergschule im Ortsteil Hausen vor Wald eine weitere Grundschule. Für die jüngsten Einwohner bestehen 2 Kindertagesstätten und 4 Kindergärten.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Fidelis Würth, Physikus in Hüfingen[16]
Hermann Kast (1888–1967), Leiter der Jugendhilfeeinrichtung Mariahof
Karl Bromberger (1873–1965), Unternehmer
Gottfried Schafbuch (1898–1984), Hüfingen Ratsschreiber und Heimatdichter
Max Gilly (1921–2008), langjähriger Bürgermeister
Eva von Lintig (* 1931), langjährige Stadträtin, Trägerin des Bundesverdienstkreuzes
Anton Knapp (* 1948), langjähriger Bürgermeister[17]
Söhne und Töchter der Stadt
Hieronymus Lang (1540–1582), Glasmaler, tätig in Schaffhausen
Aloys Hirt (1759–1837), Archäologe
Lucian Reich (Vater) (1787–1866), Oberlehrer
Johann Nepomuk Schelble (1789–1837), Musiker, Komponist und Pädagoge
Franz Xaver Reich (1815–1881), Bildhauer
Lucian Reich (Sohn) (1817–1900), Maler und Schriftsteller
Johann Nepomuk Heinemann (1817–1902), Lithograph und Photograph
Rudolf Gleichauf (1826–1896), Historienmaler
Willibald Strohmeyer (1877–1945), katholischer Geistlicher
Paul Revellio (1886–1966), Stadtarchivar und Heimatforscher
Bertold Hummel (1925–2002), Komponist Neuer Musik
Alexander Siegmund (* 1968), Professor für geographische Fachdidaktik an der PH Heidelberg
Personen die mit der Stadt in Verbindung stehen
Mathias Tinctorius (vor 1600–1632), Notar und Richter, wurde in einem Hexenprozess hingerichtet
Franz Joseph Salzmann (1724–1786), Architekt und Baumeister
Johann Baptist Seele (1774–1814) Hofmaler, verbrachte seine Kindheit in Hüfingen und hat später das Hochaltarbild in der Stadtkirche Hüfingen geschaffen[18]
Carl Friedrich Sandhaas (1801–1859), Maler und Zeichner[19]
Erwin Sumser (1891–1961), Arzt und Pionier des Naturschutzes
Emil Kiess (* 1930), Maler, lebt und arbeitet im Hüfinger Ortsteil Fürstenberg
Heinz Ludwig Pistol (1940–2009), Bildhauer, Zeichner und Architekt
Literatur
August Vetter: Chronik der Stadt Hüfingen, herausgegeben von der Stadt Hüfingen, 1984
Beatrice Scherzer / Hermann Sumser: Hüfingen – Führer durch eine alte Stadt, ISBN 3-9805125-1-7
Stadt Hüfingen (Bildband), Dold-Verlag, ISBN 3-927677-37-X
Peter Albert: Hüfinger Fasnet, Hrsg. Narrenzunft Hüfingen, 1992
Hugo Siefert: Begegnungen mit dem 925-jährigen Hüfingen, in: Schriften des Vereins für Geschichte und Naturgeschichte der Baar, Band 52 (2009), S. 17–42. (online)
Franz Xaver Kraus (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden. Beschreibende Statistik / im Auftrage des Grossherzoglichen Ministeriums der Justiz, des Kultus und Unterrichts und in Verbindung mit Josef Durm, Ernst Wagner, Band 2: Kreis Villingen. Freiburg i. B. 1890, S. 32–38 (online bei der UB Heidelberg)
Albert Köbele: Sippenbuch der Stadt Hüfingen, Landkreis Donaueschingen in Baden, 1598–1966. Grafenhausen: Köbele 1962 (= Badische Ortssippenbücher 12)