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Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Jahnsdorf nicht vorenthalten.

Geschichte
Kirche von Jahnsdorf

Jahr Einwohner[4]
1834 1374
1869 1954 [5]
1871 2051
1890 2715
1910 3414
1925 3692
1928 3719 [6]
1939 3996
1946 4377
Jahr Einwohner[4][7]
1950 4422
1964 3848
1990 2763
1995 3223
2000 6190
2005 6005
2010 5683
2012 5538
2013 5521

Jahnsdorf wurde zwischen 1170 und 1200 gegründet und ist wahrscheinlich nach seinem Lokator benannt, der Jahn (Johannes) geheißen haben könnte und das Dorf folglich das Dorf eines Jahns (Jansdorf) genannt wurde. Später waren auch Namensformen wie Jhansdorff (1486) und Jonßdorff (1555) gebräuchlich. Im Jahr 1830 ist dann von Jahnsdorf die Rede, das von den Einwohnern aber meist Gahnsdorf genannt wurde. In der Frühen Neuzeit wurde der Ort von Chemnitz aus verwaltet, er war dem dortigen Amt Chemnitz im Kurfürstentum Sachsen unterstellt und hatte den Status eines Amtsdorfes, der Landesherr war also zugleich Grundherr in Jahnsdorf. Die Zugehörigkeit zu Chemnitz erhielt sich mit einer Unterbrechung zwischen 1856 und 1875 (Zugehörigkeit zum Gerichtsamt Stollberg) bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. So war Jahnsdorf ab 1875 der Amtshauptmannschaft Chemnitz untergeordnet, von der am 1. Juli 1910 die Amtshauptmannschaft Stollberg abgetrennt wurde. Fortan war die Gemeinde Teil dieser Amtshauptmannschaft.

Bevor Jahnsdorf 1838 durch die Sächsische Landgemeindeordnung Eigenständigkeit als Landgemeinde erhielt, war der Ort durch das Lehnswesen geprägt. Der Grundherr hatte 1551 die Herrschaft über 44 besessene Mann, 5 Häusler und 69 Inwohner inne, die 27 Hufen Land bewirtschafteten. Rund 200 Jahre später lebten 1764 44 besessene Mann und 47 Häusler auf 27 Hufen. Im Jahr 1900 erstreckte sich eine 955 Hektar große Waldhufenflur um das Waldhufendorf Jahnsdorf.[4] Zu dieser Zeit lebten wohl 3000 Menschen in der Gemeinde. Infolge der Industrialisierung in Sachsen erlebte Jahnsdorf einen großen Bevölkerungsanstieg. In 56 Jahren verdoppelte sich die Einwohnerzahl von 1374 (1834) auf 2715 (1890). Bis 1925 erfolgte eine erneute Steigerung auf 3692 Einwohner, von denen 3488 evangelisch-lutherisch und 38 katholisch waren. Zudem lebten ein Jude und 165 Menschen anderer oder keiner Religion im Ort. Die Jahnsdorfer Kirche wurde im 12. Jahrhundert erbaut, einige Glocken aus dieser Zeit sind heute noch erhalten. Umgebaut wurde die Kirche im 17., 18. und zuletzt im 20. Jahrhundert.

Die heutige Grundschule Jahnsdorf wurde 1876 erbaut. Nach und nach entwickelte sich der Ort zu einem Standort der sächsischen Textilindustrie, so siedelte sich 1878 eine Strumpffabrik in Jahnsdorf an. Wenig später erfolgte die Gründung der Feuerwehr Jahnsdorf und die Eröffnung des ersten Postamtes. Im Jahre 1895 bekam die Gemeinde Anschluss an die Würschnitztalbahn, die heute als Teilstrecke des Chemnitzer Modells betrieben wird. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde ein Elektrizitätswerk errichtet, das den Ort mit Gleichstrom versorgte. Es stellte 1928 den Dienst ein.[8]

Im Ersten Weltkrieg verlieren 121 Jahnsdorfer ihr Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem 1945 die Strumpffabrik erfolglos bombardiert worden war, wurde Jahnsdorf Teil der Sowjetischen Besatzungszone und später der DDR. 1950 wurde Jahnsdorf vom aus der Amtshauptmannschaft Stollberg hervorgegangenen Landkreis Stollberg in den Landkreis Chemnitz umgegliedert. Doch schon 1952 wurde in der Gebietsreform die Zuordnung nach Stollberg wiederhergestellt, Jahnsdorf war nun Teil des Kreises Stollberg[4], der sich im Bezirk Karl-Marx-Stadt (Chemnitz) befand. Ab 1957 richtete der Staat das bäuerliche Leben nach der Landwirtschaft in der DDR aus.

Nach der Deutschen Wiedervereinigung kam Jahnsdorf zum wiedergegründeten Freistaat Sachsen. Die ehemalige Gemeinde Leukersdorf wurde am 1. Januar 1999 eingegliedert.[9] Der bis zum 30. Juni 1950 selbständige Ort Seifersdorf und der bis zum 31. Dezember 1973 selbständige Ort Pfaffenhain wurden nach Leukersdorf eingemeindet.[10] Seit dem 1. Januar 1999 sind sie zusammen mit Leukersdorf Ortsteile von Jahnsdorf.

Ihren Höchststand erreichte die Einwohnerzahl des Ortes Jahnsdorf im Jahr 1956, als 4422 Menschen in der Gemeinde lebten. Bis dahin war die Bevölkerungszahl stetig angestiegen. In der DDR ging sie jedoch zurück, sodass 1990 nur noch 2763 Menschen im Ort lebten. Nach der Wende stieg die Einwohnerzahl jedoch wieder, bevor sie mit der Eingemeindung von Leukersdorf die Grenze von 6000 überschritt. Derzeit wohnen noch rund 5600 Menschen in Jahnsdorf.

Am 10. Dezember 2015 wurde in Jahnsdorf ein Bus mit Flüchtlingen angegriffen. Aus einer ca. 30 Menschen umfassenden Menge wurden bei der Ankunft in einem Flüchtlingslager Steine und Feuerwerksböller auf den Bus geworfen.[11] Die Gemeindeleitung erklärte, sie distanziere sich „entschieden gegen derart feige Übergriffe“ und verurteile „diese … Attacken entschieden“, die Gewalttäter würden nach bisherigen Erkenntnissen nicht aus Jahnsdorf stammen.[12]

Politik

Kommunalwahl 2014[13]
Wahlbeteiligung: 54,1 % (2009: 55,9 %)

 %6050403020100

52,6 %15,7 %11,5 %9,2 %6,9 %4,2 %n. k.

CDUFWGLinkeNPDSPDGrüneFDP
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   4   2   0  -2  -4  -6

+4,0 %p
-0,9 %p-1,1 %p-0,2 %p+0,9 %p+1,8 %p-4,6 %p
CDUFWGLinkeNPDSPDGrüneFDPVorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben

Der Gemeinderat Jahnsdorf besteht aus 15 Mitgliedern, die zuletzt im Jahr 2014 gewählt wurden. Zehn Sitze hält die CDU, die FWG und die Linkspartei sind mit je zwei Sitzen vertreten. Die SPD und die NPD haben jeweils einen Sitz inne. Bürgermeister war bis zum Juni 2016 der CDU-Politiker Carsten Michaelis.[14] Bei der Wahl am 16. Oktober 2016 wurde der parteilose Einzelkandidat Albrecht Spindler im ersten Wahlgang zum neuen Bürgermeister gewählt.[15]

Die Gemeinde gehört auf Bundesebene zum Bundestagswahlkreis Erzgebirgskreis I und auf Landesebene zum Wahlkreis Stollberg. Jahnsdorf unterhält Gemeindepartnerschaften zu:

Wilhermsdorf (Bayern), seit 1998
Veitsbronn (Bayern), seit 1990
Wirtschaft und Infrastruktur
Flugplatz Chemnitz-Jahnsdorf im Jahr 2011

An der Leukersdorfer Quarzporphyrkuppe wird seit dem Jahr 1933 Schotter und Splitt für den Straßenbau abgebaut. Dieses stammt aus der geologischen Formation des Rotliegend und ist als Ergussgestein recht hart.

Wichtige Betriebe sind auf der Gemarkung Pfaffenhain angesiedelt, wie die ABUS Pfaffenhain GmbH (Hersteller mechanischer Sicherheitstechnik; gegründet 1946 als Mechanische Werkstätten Pfaffenhain/Erzgeb., später bis 1990 VEB Schloßfabrik Pfaffenhain und von 1990 bis 2008 Schließanlagen GmbH Pfaffenhain), Air-Service Fiedler (Instandhaltungsbetrieb der Allgemeinen Luftfahrt nach JAR 145), CMC Metallbearbeitungscenter GmbH (Metallbearbeitung), KOKI TECHNIK Transmission Systems GmbH (seit 2010) mit Sitz in Niederwürschnitz, die M&V GmbH Siegmar (Metallbearbeitung, Vorrichtungs- und Fahrzeugbau), die Firma Püschmann Maschinenbau GmbH und die ZLT Lüftungs- und Brandschutztechnik GmbH. Begünstigt wird die Unternehmensansiedlung durch den Flugplatz Chemnitz-Jahnsdorf, der sich zwischen Pfaffenhain und Jahnsdorf befindet.

Jahnsdorf liegt zwischen der B 169 im Westen, der B 95 im Osten und der B 180 im Süden, im Tal der Würschnitz. Die B 169 führt durch den Ortsteil Pfaffenhain. Die Bahnstrecke Chemnitz–Stollberg verläuft mit je einem Haltepunkt durch die Ortsteile Jahnsdorf und Pfaffenhain und wird von der City-Bahn Chemnitz GmbH bedient. Die A 72 verläuft zwischen den Ortsteilen Seifersdorf und Pfaffenhain und quert den Ortsteil Leukersdorf. Diese ist über die ca. 10 km entfernte Anschluss-Stelle Stollberg-Nord zu erreichen. Die A 4 verläuft nördlich der Gemeinde.

Haltepunkt Jahnsdorf (2016)

Bahnhof Jahnsdorf, ehem. Empfangsgebäude, Straßenansicht (2016)

Bahnhof Jahnsdorf, ehem. Empfangsgebäude, Gleisseite (2016)

Persönlichkeiten
Hanns Diettrich (1905–1983), Bildhauer
Claus Leichsenring (* 1943), Holzschnitzer und Heimatforscher
Hanna Köhler (1944–2011), Schauspielerin, geboren in Jahnsdorf
Rolf Oesterreich (* 1949), Kugelstoßer
Literatur
Jahnsdorfer Ortschronisten (Hrsg.): Jahnsdorf im Erzgebirge zwischen Vergangenheit und Gegenwart – Festschrift zur beurkundeten „600 Jahrfeier“ 1412–2012. Jahnsdorf, 2012. DNB 1023378310
Richard Steche: Jahnsdorf. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 7. Heft: Amtshauptmannschaft Chemnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1886, S. 43.
Weblinks
 Commons: Jahnsdorf/Erzgeb. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Website von Jahnsdorf (Erzgeb.)
Jahnsdorf/Erzgeb. im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Seifersdorf im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Pfaffenhain im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen