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Geschichte

Kappel wurde im Jahre 1219 erstmals urkundlich erwähnt, als der Straßburger Bischof Heinrich II. mit dem königlichen Vogt Straßburgs, Anselm von Rheinau, einen Vertrag über den Rückfall des Lehens Rheinau und Kappel nach dessen Tode an den Bischof schloss.[3] Der Ort ist allerdings schon viel früher aus einer Ansiedlung von Fischern und Bauern an der am Hochufer vorbeifließenden Elz und in unmittelbarer Nähe des alten Rheinübergangs entstanden. Der Sage nach soll hier der heilige Fridolin bei seinem pastoralen Wirken in und um Straßburg zu Beginn des sechsten Jahrhunderts einer schon bestehenden christlichen Gemeinde Trost bei einem schweren Hochwasser gespendet haben. Eine Kapelle, die dem Ort seinen Namen gab, wurde wohl schon in dieser frühchristlichen Zeit errichtet.[4] Die Überreste eines spätrömischen Gutshofes (villa rustica) weisen auf eine schon frühe landwirtschaftliche Nutzung des Hochgestades bei Kappel hin.[5] Die ersten geschichtlichen Spuren stammen von drei bedeutenden keltischen Fürstengräbern aus der Zeit von 620 bis 550 v. Chr.[6]

Grafenhausen fand seine Erstnennung in Zusammenhang mit einer Schenkung zugunsten des Klosters St. Peter im Schwarzwald im Jahr 1111, deren Zeuge im Kreise von Zähringer Gefolgsleuten auch ein Adalbero de Grabenhusen war. Keimzelle des Ortes war der südlich am heutigen Lauf des Ettenbachs gelegene „Hof zum Graben“, ein Meyerhof aus fränkischer Zeit, der im zehnten und elften Jahrhundert im Besitz des Straßburger Bischofs war. Nachdem der Ettenbach (ehemals der Oberlauf der Unditz, die westlich von Orschweier nach Norden in den heutigen Kaiserwald lief) durch den „unduz graben“ direkt in Richtung Rhein geleitet wurde, war die Voraussetzung geschaffen zur Urbarmachung des sumpfigen Bruchgebietes zwischen den Ausläufern der Vorbergzone bei Orschweier und Mahlberg einerseits und dem Hochufer bei Kappel andererseits. Für die Besiedlung wie auch für den Fortbestand von „Grauvinhusen“ (1225) war der teilweise heute noch vorhandene Dorfgraben von entscheidender Bedeutung.[7]

Die beiden selbständigen Gemeinden Kappel am Rhein und Grafenhausen wurden im Zuge der Gemeindereform in Baden-Württemberg am 1. Juli 1974 vereinigt.[8]

Religionen

Da die Reformation in den damals dem Straßburger Bischof gehörenden Orten Kappel und Grafenhausen nicht Fuß fassen konnte, sind sie auch heute noch vorwiegend römisch-katholisch geprägt. Es gibt in beiden Orten je eine katholische Kirchengemeinde. Für die evangelischen Einwohner ist die Gemeinde in Mahlberg zuständig. Seit 2002 unterhält sie einen Betsaal in Grafenhausen.

Politik
Rathaus von Kappel, Sitz der Gemeindeverwaltung
Verwaltungsgemeinschaft

Die Gemeinde gehört der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Ettenheim an.

Gemeinderat

Die Wahl zum Gemeinderat am 25. Mai 2014 führte bei einer Wahlbeteiligung von 50,0 % (+ 1,7) zu folgendem Ergebnis (in Klammern die Unterschiede zur vorigen Kommunalwahl 2009):[9]

CDU 53,3 % (+ 7,1) 7 Sitze (+ 1)
FWG 46,7 % (− 7,1) 7 Sitze (− 1)

Bürgermeister

Bei der Wahl zum Bürgermeister 2008 gewann Jochen Paleit mit 26 Stimmen Vorsprung.

2015 wurde Jochen Paleit im Amt bestätigt.

Kappel

Grafenhausen

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist eine Kombination der Wappen der ehemals selbständigen Gemeinden Kappel und Grafenhausen. Das Wappen von Kappel zeigte auf rotem Grund drei übereinander liegende silberne Fische, flankiert von zwei goldenen Rudern, und verwies somit auf die frühere Bedeutung der Fischerei in dieser Gemeinde. Das Wappen von Grafenhausen zeigte auf blauem Grund einen auf grünem Untergrund stehenden silbernen Engel, der vor sich ein schwarzes Andreaskreuz hält.

Gemeindepartnerschaft

Kappel-Grafenhausen unterhält mit folgender Stadt eine Städtepartnerschaft:

Frankreich Rhinau, Elsass, Frankreich,
Kultur und Sehenswürdigkeiten
St. Cyprian und Justina in Kappel
St. Jakobus in Grafenhausen
Kirchen

In den beiden Orten der Gemeinde befinden sich zwei sehenswerte Kirchen:

Die katholische Pfarrkirche in Kappel St. Cyprian und Justina wurde Anfang des 18. Jahrhunderts erbaut und 1737 vom Straßburger Bischof geweiht. Nachdem sie die schnell wachsende Gemeinde nicht mehr aufnehmen konnte, wurde die Kirche 1826–1828 nach Plänen des Weinbrennerschülers Hans Voß umgebaut und erweitert. Dabei blieb das bisherige Langhaus als Chor bestehen, und ein neues, größeres Langhaus sowie ein neuer Turm wurden angebaut.[10] Nach Zerstörung am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie von 1947 bis 1949 unter der Leitung des Freiburger Architekten Gregor Schroeder leicht verändert wieder aufgebaut, wobei die klassizistische Gestalt, die Voß der Kirche gegeben hatte, erhalten blieb. 1955 wurden die Glocken des neuen fünfstimmigen Geläutes geweiht, das von dem bedeutenden Heidelberger Glockengießer Friedrich Wilhelm Schilling geschaffen wurde.[11]
Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus in Grafenhausen wurde von 1787 bis 1789 vom Freiburger Baumeister Anton Hirschbühl erbaut und enthält neben barocken Formen auch Elemente des Klassizismus.[12] Auch diese Kirche wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt und ab 1951 wieder instand gesetzt. Sie beherbergt eine spätbarocke Orgel des Orgelbaumeisters Blasius Schaxel, die 1890 von Orgelbauer August Merklin um vier Register und ein zweites Manual erweitert wurde. Älteste und größte Glocke des vierstimmigen Geläutes ist die 1767 von Matthäus Edel in Straßburg gegossene Jakobus-Glocke.[13]
Museen

Im Ortsteil Grafenhausen befindet sich eine historische Ölmühle mit einer einzigartigen Mühlentechnik aus dem 17. Jahrhundert. Die Mühle beherbergt zudem ein kleines Bauernmuseum.

Naturdenkmäler

Das Naturschutzgebiet Taubergießen liegt zwischen Kappel-Grafenhausen und dem Rhein.

Wirtschaft und Infrastruktur
Rheinfähre Kappel/Rhinau

Direkt an der elsässischen Grenze besteht mit Funny World ein Freizeitpark.

Verkehr

Kappel-Grafenhausen liegt verkehrsgünstig ein bis drei Kilometer von der Anschlussstelle Ettenheim der Bundesautobahn 5 entfernt. Die Bundesstraße 3 (Buxtehude–Weil am Rhein) ist bei einer Entfernung von zwei bis vier Kilometern ebenfalls gut erreichbar. Die nächste Bahnstation ist Orschweier (Stadt Mahlberg) an der Rheintalbahn Karlsruhe–Basel. Ab dem 22. Dezember 1893 hatte Kappel durch die Lokalbahn Rhein–Ettenheimmünster einen Eisenbahnanschluss, der jedoch mit dem Ende des Ersten Weltkrieges einen Einschnitt (Stilllegung der Strecke an den Rhein)erfuhr. Planungen vor dem Ausbruch des Krieges hatten sogar eine Verbindung mit der Überlandstraßenbahn im heute französischen Rheinau/ Elsass und weiter nach Straßburg vorgesehen.
Durch die Fähre „Rhenanus“ ist die Gemeinde mit der elsässischen Nachbargemeinde Rhinau verbunden.

Bildung

In beiden Ortsteilen gibt es jeweils eine Grund- und Hauptschule, nämlich die Taubergießen-Schule in Kappel und die Ferdinand-Ruska-Schule in Grafenhausen. Realschule und Gymnasium befinden sich in der Nachbarstadt Ettenheim. Für die Jüngsten gibt es neben zwei kommunalen auch einen römisch-katholischen Kindergarten.

Im Ortsteil Kappel befand sich auch eine bilinguale Schule des A.B.C.M. Zweisprachigkeit, welche nach diversen Schwierigkeiten rechtlicher Natur den Ort wieder verlassen hat.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Wilhelm Keller ((1895–1976), ernannt 1962), Pfarrer im Ort und Träger des Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.[14]
Raimund Halter ((1945–2016), ernannt 1998), ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde.[15]
Walter Batt (ernannt 2015), Kommunalpolitiker (CDU) und Rektor der Schule in Grafenhausen.[16]
Söhne und Töchter der Gemeinde
Franz Joseph Richter (1801–1865), badischer Politiker, Freiheitskämpfer und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
Erhard Richter (1812–1865?), Bierbrauer und Freiheitskämpfer in Achern, Bruder von Franz Joseph Richter, emigrierte in die Vereinigten Staaten von Amerika, wo er später vereinsamt starb.[17]
Albert Köbele (1909–1982) deutscher Genealoge und Heimatforscher.
Persönlichkeiten mit Bezug zu Kappel-Grafenhausen
Joseph Vitus Burg (1768–1833), römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Mainz, war von 1809 bis 1827 Pfarrer in Kappel am Rhein und von 1810 an Dekan des Landkapitels Ettenheim.
Peter Anton Schleyer (1810–1862), Theologe und Geistlicher, war nach seiner Entlassung an der Universität Freiburg Pfarrer in Kappel
Michael Joseph Hennig (1836–1915), Dekan des Landkapitels Lahr und Zentrumsabgeordneter in der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung, war von 1890 bis zu seinem Tode katholischer Pfarrer in Kappel am Rhein.
Emil Georg Bührle (1890–1956), Schweizer Industrieller, Kunstsammler und Mäzen, war Sohn des aus Kappel am Rhein stammenden Schuhmachers und späteren Finanzbeamten Josef Bührle und der Rosa Bührle, geb. Benz.
Thomas Kaiser (* 1961), deutscher Naturfotograf, lebt im Ort[18].
Matthias Oomen (* 1981), deutscher Politiker (Bündnis 90/Die Grünen), Lobbyist, Journalist, wuchs nach eigenen Angaben[19] im Ort auf.
Sonstiges

Nach Unregelmäßigkeiten bei der Bürgermeisterwahl 2006, die Armin Klausmann gewann, entschied der Verwaltungsgerichtshof Mannheim, dass die Wahl wiederholt werden musste. 2007 zog Klausmann sein Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht zurück und verzichtete auf das Amt des Bürgermeisters, im Gegenzug stellte das Landratsamt das eingeleitete Disziplinarverfahren ein.[20]

Literatur
Michael Joseph Hennig: Geschichte des Landkapitels Lahr, Lahr 1893 (Neudruck, Osnabrück 1983).
Albert Köbele: Ortssippenbuch Grafenhausen, 2. Auflage, Lahr-Dinglingen: Interessengemeinschaft Badischer Ortssippenbücher, 1971 (= Badische Ortssippenbücher 25), Bearbeiteter Zeitraum 1680–1970.
Albert Köbele: Ortssippenbuch Kappel am Rhein, 2. Auflage, Lahr-Dinglingen: Interessengemeinschaft Badischer Ortssippenbücher, 1991 (= Badische Ortssippenbücher 4), Bearbeiteter Zeitraum 1699–1968.
Claus Leser: Kappeler Geschichte, Kappel-Grafenhausen 1983.
Weblinks
 Commons: Kappel-Grafenhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Offizielle Homepage der Gemeinde
Kappel-Grafenhausen: Impressionen und Ortsgeschichte