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  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Königsee nicht vorenthalten.

Geschichte

Der Ort Königsee wurde erstmals 1198 als Kunegesse erwähnt und 1257 als Stadt urkundlich erwähnt, das Stadtrecht wurde 1365 bestätigt. Die Stadt erhielt durch Günther XXXII. von Schwarzburg (Adelsgeschlecht) verschiedene Privilegien und war Münzstätte der Schwarzburger Grafen. Der bereits 1342 erwähnte Rat der Stadt hatte die niedere Gerichtsbarkeit inne. 1447 wurde die von Mauern und Türmen befestigte Stadt im Schwarzburger Brüderkrieg völlig zerstört und danach wieder aufgebaut. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde in Königsee intensiv Bergbau betrieben und Eisen, Silber, Kupfer und Blei abgebaut. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Königsee geplündert und 1635 niedergebrannt. Ab dem 17. Jahrhundert war die Wirtschaft des Ortes insbesondere vom Olitätenhandel und der Schuhmacherei geprägt.

Königsee gehörte bis 1918 zur Oberherrschaft des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt. Der Ort war seit 1668 Sitz des gleichnamigen schwarzburgischen „Amts Königsee“, von 1850 bis 1922 des Landratsamts Königsee.

Durch die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt und das Verbot des Olitätenhandels kam es im 19. Jahrhundert zum wirtschaftlichen Niedergang und zu einer verstärkten Auswanderung nach Amerika. Später bildete sich am Ort neben den Leder- und Schuhfabriken eine bedeutende Porzellan- und Werkzeugindustrie heraus. Diese Erwerbszweige wurden auch zu DDR-Zeiten weitergeführt und ausgebaut. Der Königseer Betriebsteil des VEB MLW Medizintechnik Suhl war ein bedeutender Hersteller von chirurgischen Instrumenten. 1950 wurden Garsitz und Unterschöbling, 1974 Lichta eingemeindet.

Gemeindegebietsveränderungen

Die sieben Ortsteile wurden wie folgt eingemeindet (in Klammern Eingemeindungsjahr):

Dörnfeld an der Heide (1994)
Garsitz (1950)
Horba (1994)
Köditz mit Oberköditz und Unterköditz (1994)[1]
Lichta (1973)
Oberschöbling (1994)
Unterschöbling (1950)

Die Stadt Königsee schloss sich am 31. Dezember 2012 mit der Gemeinde Rottenbach zur Stadt Königsee-Rottenbach zusammen. Vor diesem Zusammenschluss bestand die Stadt aus acht Ortsteilen (in Klammern Einwohnerzahlen):

Königsee (3426)
Dörnfeld an der Heide (475)
Garsitz (374)
Horba (218)
Köditz mit Oberköditz (292) und Unterköditz (209)
Lichta (158)
Oberschöbling (161)
Unterschöbling (171)
Bürgermeister

Der letzte hauptamtliche Bürgermeister Jens Andreas Sprenger wurde am 7. September 2003 gewählt und am 7. Juni 2009 wiedergewählt.
Bei der Stichwahl zum neuen Bürgermeister am 28. April 2013 erhielt Volker Stein 53,80% der gültigen Stimmen und ist der derzeitige Bürgermeister der Stadt Königsee-Rottenbach.

Wappen

Blasonierung: „In Silber auf grünem Berg stehend ein geharnischter Ritter, in der linken Hand einen blauen Schild mit gekröntem goldenem Löwen, in der Rechten das aus der gegürteten Scheide gezogene und geschulterte Schwert haltend, der Helm mit grünem Pfauenwedel und Rechenbalken.“

Das Stadtwappen zeigt Kunibert mit Schwert und Schild mit dem Schwarzburger Löwen.

Wappen von Köditz

Das Wappen wurde am 15. Juli 1993 genehmigt.

Blasonierung: „In Gold eine eingebogene erhöhte blaue Spitze mit einem rechtsgewendeten goldenen Löwen, vorn ein schwarzes Mühlrad, hinten eine blaue Weintraube mit schwarzem geschwungenen Stiel.“

Das Wappen wurde vom Heraldiker Michael Zapfe gestaltet.

Städtepartnerschaften

Königsee pflegt Partnerschaften mit

Portugal Ansião in Portugal,
Deutschland Erbach in Hessen,
Tschechien Jičín in der Tschechischen Republik,
Ungarn Nagykanizsa in Ungarn,
Frankreich Le Pont-de-Beauvoisin (Département Savoie), Frankreich,
Deutschland Pulheim bei Köln und
Frankreich Hirson in Frankreich.
Blick vom Mühlberg („Canapeé“) auf den Stadtkern und das Rathaus von Königsee.
Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das Waldseebad ist auch überregional bekannt und liegt ca. 1 km nördlich von Königsee in einem Waldgebiet.

Museen

Der Karnevalsverein der Stadt, der Unweise Rat Königsee seit 1391 betreibt das Erste Thüringer Karnevalmuseum. Außerdem besteht ein Heimatmuseum.

Bauwerke
Das Rathaus der Stadt
Stadtkirche

Das Rathaus steht an der B 88 (die an dort einen Bogen um das Rathaus macht). Im Foyer ist das um 1710 von einem unbekannten Handwerker gebaute Turmuhrwerk des Rathauses ausgestellt. Das Stück aus dem Zeitalter des Barocks besteht aus einem handgeschmiedeten Gestellrahmen, einem Stundenrad aus Messing und Walzentrommeln aus Holz. Es ist 1,42 Meter hoch (mit Pendel 2,40), 1,45 Meter breit (mit Schlaghebel 2,28) und 87 Zentimeter tief. Es wiegt 200 Kilogramm. Das ursprüngliche Einzeigerwerk wurde vermutlich Ende des 18. Jahrhunderts auf Minutenanzeige umgebaut. Mittels einer Handkurbel wurden die Gewichte aufgezogen. Das Turmuhrwerk wurde vor ca. 20 Jahren restauriert, doch ist es an vielen Stellen abgenutzt; eine Wiedergangbarmachung der Uhr war nicht mehr möglich. 1970 wurde es durch ein neues Uhrwerk ersetzt und lagerte noch einige Jahre im Rathaus. Mitte der 70er Jahre wurde es vom Dresdner Mathematisch-Physikalischen Salon im Dresdner Zwinger gekauft und ausgestellt. Im Frühling 2006 kehrte das Uhrwerk als Dauerleihgabe nach Königsee zurück.

Seit August 2006 steht vor dem Rathaus der größte von der Königseer Werkzeugfabrik Werkö hergestellte Spiralbohrer. Mit einem Gewicht von 88 Kilogramm, einer Länge von 2,20 Metern und einem Durchmesser von 96 Millimetern ist er möglicherweise der größte Spiralbohrer der Welt, ein Antrag auf einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde wurde gestellt.

Die Stadtkirche Zum Lobe Gottes ist im neogotischen Stil erbaut. Das Bauwerk wurde nach fünfjähriger Bauzeit im Jahr 1871 eingeweiht, nachdem die vorherige Stadtkirche baufällig geworden war. Die Friedenskirche, eine Fachwerkkirche von 1711, ist ein weiteres historisches Kirchengebäude in Königsee.

Hauptartikel: Stadtkirche Königsee-Rottenbach

Reste der mittelalterlichen Stadtbefestigung sind noch erkennbar.

Turmuhrwerk

Der weltgrößte Spiralbohrer vor dem Rathaus

Spitze des Spiralbohrers

Stadtkirche Zum Lobe Gottes

Katholische Friedenskirche

An der Mauer Reste der Stadtbefestigung

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Königsee liegt an der Bundesstraße 88, die Ilmenau mit Rudolstadt verbindet. Weitere Straßen führen von Königsee nach Garsitz, Dröbischau (L2389) und Unterschöbling bzw. Lichta (K130). Im Ortsteil Unterköditz beginnt die L1113, die über Allendorf nach Schwarzburg im Schwarzatal führt.

Im Jahre 1899 bekam Königsee einen Eisenbahnanschluss über Köditzberg nach Rottenbach im Osten. Dort bestand Anschluss nach Erfurt, Saalfeld und Katzhütte im Schwarzatal. Diese Strecke war 6,9 Kilometer lang und wurde am 1. August 1966 für den Personen- und am 31. Dezember 1972 für den Güterverkehr stillgelegt. Lediglich das Bahnhofsgebäude zeugt heute noch von der einstigen Strecke.

Unternehmen
Medizintechnik
Otto Bock Mobilty Solutions GmbH mit Otto Bock Manufacturing Königsee GmbH, Rollstühle und andere Mobilitätsprodukte, 290 Mitarbeiter
Königsee Implantate GmbH, Implantate, 150 Mitarbeiter
Pharmazie
Hofmann & Sommer GmbH und Co.KG, Arzneimittel, Homöopathie, 40 Mitarbeiter
ABO & PAINEX Pharma GmbH und Co.KG, Arzneimittel, Homöopathie, Nahrungsergänzungsmittel 20 Mitarbeiter
Sonstige
Werkzeugfabrik Königsee (Zweigniederlassung der Widia GmbH) – Spiralbohrer und Hartmetallbohrer, 220 Mitarbeiter
Fertigungstechnik Müller – Präzisionsdreh- und Frästeile, 33 Mitarbeiter
Berghof Systeme e.K. – IT-Lösungen für die Fertigungsindustrie -, 23 Mitarbeiter[2]
Bildung

In Königsee gibt es folgende Schulen:

Grundschule: Goetheschule Königsee
Realschule: Staatliche Regelschule Königsee
Gymnasium: Staatliches Gymnasium Dr. Max Näder, das zu den UNESCO-Projektschulen gehört
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Johann Georg Abicht (* 21. März 1672 in Königsee; † 5. Juni 1740 in Wittenberg), lutherischer Theologe und Sprachforscher
Friedrich Wilhelm Wachsmuth (1797–1859), Amtsphysikus in Königsee, Abgeordneter für die Stadt Königsee im außerordentlichen Landtag Schwarzburg-Rudolstadt
Friedrich Adolph Wislizenus (* 21. Mai 1810 in Königsee, † 23. September 1889), Arzt und Botaniker
Gustav Schirmer (* 19. September 1829 in Königsee; † 6. August 1893), deutsch-amerikanischer Musikverleger
Klaus Roehler (* 25. Oktober 1929 in Königsee; † 9. Februar 2000 in Darmstadt), Schriftsteller
Thomas Ranft (* 1945 in Königsee), Grafiker
Wolf-Günter Leidel (* 14. Dezember 1949 in Königsee), Komponist und Musiker
Klaus-Peter Justus (* 1. Juli 1951 in Königsee), Leichtathlet
Marian Koppe (* 23. Juli 1964 in Königsee), Politiker (FDP) und seit 2009 Mitglied des Thüringer Landtags
Jens-Uwe Penzel (* 14. November 1964 in Königsee), Fußballspieler
Sonstiges

Im Jahre 1979 war Königsee Drehort für den DEFA-Kinderfilm Nicki von Gunther Scholz, eine Verfilmung des Buchs Nicki oder die Liebe einer Königin von Jens Bahre. Weitere Dreharbeiten fanden in Königsee für den Film Lulu & Jimi von Oskar Roehler statt.

Literatur
Bruno Lanzendorf: Mei Kennichsee. Schnarzchen un Arennerung. Verlag der Buchhandlung Lese-Hunger, Königsee/Thür. 1995, ISBN 3-00-000257-X.
Frank Riedel, Klaus Fischer: Königsee im grünen Herzen Thüringens. Stadtbild-Verlag, Leipzig 1998, ISBN 3-931554-55-4.
Bruno Lanzendorf: Was Kennichsee bekánnt gemacht hat (= Escher-Taschenbuch). Escher, Gehren 2003, ISBN 3-932642-33-3, S. 188. 
Konrad Arnold, Peter Lange: Zur Porzellanproduktion in Königsee. Die Firma Gebrüder Paris. In: Rudolstädter Heimathefte. Bd. 53, Heft 7/8, 2007, ISSN 0485-5884, S. 179–185.
Karlheinz Schönheid: Die Hochwasser der Königseer Rinne bis zur Katastrophe von 1937. In: Rudolstädter Heimathefte. Bd. 53, Heft 11/12, 2007, S. 306–313.