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Geschichte
Mittelalter

Külsheim wurde erstmals 1144 unter dem Namen Cullesheim urkundlich erwähnt. Während der Zeit der Stammesherzogtümer gehörte es zum Herzogtum Franken. Es fiel 1255 an Kurmainz. Im Jahre 1292 verlieh Adolf von Nassau Külsheim Stadtrecht. 1346 schloss die Stadt sich dem Neunstädtebund an. Nach wechselndem Besitz – unter anderem gehörte der Ort zeitweilig auch den Grafen von Wertheim – fiel Külsheim 1480 durch einen Schiedsspruch des Pfalzgrafen endgültig an Kurmainz.

Neuzeit

Im Bauernkrieg besetzte Götz von Berlichingen mit einem Bauernheer den Ort. Im Rahmen der Säkularisation aufgrund des Reichsdeputationshauptschlusses kam Külsheim 1803 an das neugebildete Fürstentum Leiningen und schließlich 1806 an das Großherzogtum Baden.

Während der Revolution 1848/49 herrschte auch in Külsheim materielle Not und es regte sich Widerstand gegen die Einschränkungen der Freiheit. Der Unmut entlud sich gegen das Fürstenhaus Leiningen und es wurden Verwaltungen überfallen und Unterlagen öffentlich verbrannt, sodass auch hier schließlich Truppen einmarschierten und sich einquartierten. Da jedoch nur eine Woche später das Ende der mittelalterlichen Agrarverfassung beschlossen wurde, war der Aufstand damit beendet. Zwar wurde auch in Külsheim ein Volksverein gegründet, der bald 30 Mitglieder hatte; der politische Aufstand fand hier jedoch nicht so statt wie im Rest des Landes, daher wurden hier auch nur zehn Bürger „kriegsrechtlich verfolgt“, des Weiteren acht aus Hundheim, sechs aus Steinbach sowie einer aus Uissigheim. Külsheim wurde militärisch besetzt und drei Gemeinderäte verloren ihr Amt, da sie als nicht mehr zuverlässig eingestuft wurden. Als Rädelsführer galt der steckbrieflich gesuchte Distriktnotar Eugen Fecht.[11]

Zur Zeit des Nationalsozialismus fand am 2. September 1939 am Brunnen beim Alten Rathaus, der am Sabbat als Treffpunkt für die jüdischen Männer diente, die „Brunnentaufe“ statt. Dabei wurden die in Külsheim verbliebenen männlichen Juden gewaltsam in den Rathausbrunnen getunkt.[12] Im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion wurden am 22. Oktober 1940 die letzten 13 Juden aus der Stadt in das KZ Gurs im französischen Baskenland deportiert.[13]

Den persönlichen Aufzeichnungen des Pfarrers Ludwig Hofmann zufolge sei Ende März 1945 „ein ganzer Generalstab“ in Külsheim einquartiert worden.1 Eine Funkstation des Flugplatzes Wertheim sei im Schloss Külsheim untergebracht und ein Teil des Mannheimer Telegrafenamts in die Stadt verlegt worden. Bis zum 30. März 20 Uhr hätten jedoch alle deutschen Soldaten wieder die Stadt verlassen. Um 2 Uhr in derselben Nacht seien bereits die ersten amerikanischen Panzer an der Bronnbacher Straße eingetroffen. Die Bürger Lorenz Göbel und Max Knapp seien ihnen mit einer weißen Fahne entgegen gegangen, wodurch dem Ort vermutlich Beschuss erspart geblieben sei. Am 31. März hätten deutsche Flugzeuge kurz die amerikanischen Kolonnen beschossen, die Richtung Uissigheim fuhren, ohne eine Wirkung zu erzielen. Auch in der Nacht zum 1. April sowie am Nachmittag des nächsten Tages hätten über Külsheim Angriffe durch deutsche Flugzeuge stattgefunden, die jedoch durch amerikanische Jagdflugzeuge wieder vertrieben worden seien.[14]

Das Schloss Külsheim

Külsheim war Standort der Bundeswehr und Garnisonsstadt. Im September 2006 endete die langjährige Geschichte Külsheims als Garnisonsstadt, die letzten hier beheimateten Einheiten, namentlich das Panzerbataillon 363, die Panzerpionierkompanie 300 und das Sanitätszentrum Külsheim wurden aufgelöst und mit ihnen die Prinz-Eugen-Kaserne geschlossen.

Einwohnerentwicklung

Die Gesamtbevölkerung der Stadt Külsheim entwickelte sich wie folgt:

Jahr Bevölkerung
1961 4778
1970 5870
1991 5712
1995 5986
2005 5743
2010 5437
2015 5187

Quellen: Gemeindeverzeichnis[15] und Angaben des Statistischen Landesamtes

Religionen
Christentum

An Külsheim ist die Reformation weitgehend vorbeigegangen, so dass die Stadt auch heute noch überwiegend römisch-katholisch geprägt ist. Neben den insgesamt fünf katholischen Kirchen gibt es heute aber auch eine evangelische Gemeinde in der Stadt.

Stadtkirche St. Martin (1414)
Jüdische Gemeinde Külsheim

In Külsheim bestand eine jüdische Gemeinde seit dem Mittelalter (Judenverfolgungen 1298, 1337 und 1348/49) und in der Neuzeit bis 1940.[16] Am 22. Oktober 1940 wurden die letzten 13 jüdischen Einwohner aus Külsheim ins KZ Gurs deportiert.[16]

Hauptartikel: Jüdische Gemeinde Külsheim
Politik
Bürgermeister
Altes Rathaus (1522) mit Rathausbrunnen
Nächtlicher Blick vom Kattenberg auf Külsheim
1892–1910: Magnus Rappold
1910–1925: August Spengler
1925–1927: Oskar Pfrang
1927–1933: August Spengler
1933–1934: Adalbert Ullmer
1934–1943: Josef Grimm
1943–1945: Wilhelm-Josef Adelmann
1945–1946: Johann Klubertanz
1946–1948: Karl Seubert
1948–1956: Alois Schmitt
1956–1957: Adolf Heußlein
1957–1979: Erhard Junghans
1979–2011: Günther Kuhn[17][18]
seit 2011 Thomas Schreglmann
Gemeinderat

In Külsheim wird der Gemeinderat nach dem Verfahren der unechten Teilortswahl gewählt. Dabei kann sich die Zahl der Gemeinderäte durch Ausgleichsmandate verändern. Der Gemeinderat in Külsheim hat nach der letzten Wahl 21 Mitglieder (2009: 25 Mitglieder). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Die Wahlbeteiligung lag bei 64,6 % (2009: 63,3 %). Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Partei / Liste Stimmenanteil
2014
Sitze
2014
Stimmenanteil
2009
Sitze
2009
CDU 53,8 % 11 54,8 % 14
Freie Wählervereinigung 33,1 % 7 35,5 % 9
SPD 13,1 % 3 9,7 % 2

Wappen und Flagge

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Blau auf zweistufigem Sockel ein goldener Dreischalenbrunnen, oben mit aufsteigendem und geteiltem silbernem Wasserstrahl sowie mit zwei ins mittlere und vier ins untere Becken fallenden silbernen Wasserstrahlen. Die Stadtflagge ist Grün-Weiß.

Das Stadtsiegel zeigte ab 1299 zunächst das Bild eines Bischofs, vermutlich der Kirchenpatron St. Martin. Seit Mitte des 14. Jahrhunderts wurde dann das Mainzer Rad als damaliges Herrschaftszeichen verwendet, dem von 1803 bis 1806 der leiningensche Adler folgte, neben dem die drei Großbuchstaben „K“ angebracht waren. Seit circa 1836 wurde der Brunnen als Stadtsiegel verwendet.

1898 wurde auf Wunsch der Stadt bei der Überprüfung, Neugestaltung und farblichen Festlegung des Wappens durch das Generallandesarchiv Karlsruhe das Wappen beibehalten. Am 16. September 1980 erhielt die Stadt durch das Landratsamt das Recht, ihre jetzige Flagge zu führen.[19]

Städtepartnerschaften
Moret-sur-Loing, Frankreich, seit 1972
Pécsvárad, Ungarn, seit 1992

Außerdem hatte die Stadt die Patenschaft für das U-Boot U 18 der Bundesmarine übernommen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Nach der Auflösung der Prinz-Eugen-Kaserne im Jahr 2006 wurde deren Gelände inklusive der darauf befindlichen Gebäude von der Stadt Külsheim erworben und stellt nun den Gewerbepark II dar[20]. Dieser wird von der zur Stadt gehörenden Wirtschaftsförderungsgesellschaft „Business Area Külsheim GmbH“ kurz BAK verwaltet.

In direkter Nachbarschaft auf der anderen Seite der Landstraße L509 liegt der Gewerbepark III Taubenbaum[21].

Bildung

Mit der Pater-Alois-Grimm-Schule (PAGS) verfügt Külsheim über eine Grund- und Gemeinschaftsschule. Die PAGS ist eine der 34 Starterschulen, die ab dem Schuljahr 2012/2013 die ersten baden-württembergischen Gemeinschaftsschulen wurde.[22] Im Teilort Uissigheim gibt es eine eigene Grundschule. Die Grundschule im Teilort Hundheim wurde zum Ende des Schuljahres 2008/2009 geschlossen. Die betroffenen Kinder besuchen jetzt die Pater-Alois-Grimm-Schule.[23] Außerdem bestehen fünf römisch-katholische und ein evangelischer Kindergarten.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke und Baudenkmale
Hauptartikel: Liste der Kulturdenkmale in Külsheim
Gedenkstätten

Der Name einer Schule, einer Straße und zweier Gedenktafeln an der Stadtkirche sowie am Elternhaus Feuerwehrstraße (heute Pater-Alois-Grimm-Straße) erinnern an den katholischen Pfarrer und Hitlergegner Alois Grimm, der 1944 ermordet wurde.[24]

Im Juli 2014 hat Gunter Demnig in Külsheim Stolpersteine vor einigen Häusern von verschleppten und ermordeten Külsheimer Juden gesetzt. Dieses Projekt ist von Schülern der hiesigen Pater-Alois-Grimm-Schule initiiert worden.[25]

Geotouristik
Sandsteinplatte mit Chirotherium an der Bronnbacher Straße

Rund 240 Mio. Jahre alte Fußabdrücke der Gattung Chirotherium im Buntsandstein bei Külsheim sind Gegenstand des Geotourismus. Chirotherien sind Fußspuren, die von urzeitlichen Reptilien hinterlassen wurden, die zu den gemeinsamen Vorfahren der Dinosaurier und heutigen Krokodile zählen. Eine an der Bronnbacher Straße, etwa 1 Kilometer nördlich von Külsheim ausgestellte Sandsteinplatte aus Rötquarzit zeigt mehrere sich überkreuzende Fährten. Das Exponat ist einer der Startpunkte eines insgesamt 5,5 Kilometer langen geologisch-naturkundlichen Lehrpfades, des sogenannten Saurierwanderweges.

Ein weiteres Spurenfossil mit Lokalprominenz, das wahrscheinlich von der gleichen Reptilienart stammt, die auch Chirotherium erzeugt hat, ist in einer Vitrine im Rittersaal des Schlosses (heute Stadtverwaltung) ausgestellt. Es handelt sich dabei um eine Schwimmspur aus dem Rötquarzit der Steingärten im Ortsbereich von Külsheim.[26]

Regelmäßige Veranstaltungen
Großer Markt[27]: 5-tägiges Volksfest mit Umzug und politischem Frühschoppen. An oder nach Mariä Geburt.
Burgkurzweyl[28]: Authentischer Mittelaltermarkt. Alle 3 Jahre an 2 Wochenenden im Mai. (letzter Termin 2016)
Külsheimer Weindorf[29]: Weinfest mit historischem Ambiente in der Külsheimer Innenstadt.
Weinfest: Weinfest am „Hohen Herrgott“ dem Külsheimer Weinberg. Mit Krönung der Weinkönigin des Jahres.
Weihnachtsmarkt[30]: Weihnachtsmarkt in der Külsheimer Innenstadt, rund um den Dreischalenbrunnen. An zwei Wochenenden im Advent.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Friedrich Hemmer (1903–1993), Pfarrer in Eiersheim, Ehrenbürger seit 1989
Günther Kuhn (* 1943), ehemaliger Kommunalpolitiker (CDU), von 1979 bis 2011 Bürgermeister und seit 2011 Ehrenbürger von Külsheim
Söhne und Töchter der Stadt
* 1794, 21. August, Melchior Philipp Karl Baumann, † 2. August 1870 in Pirmasens, Kaufmann und Politiker
* 1847, 27. Oktober, Julius Seitz, † 24. Mai 1912 in Freiburg im Breisgau, Bildhauer
* 1886, 24. Oktober, Alois Grimm, † 11. September 1944 in Berlin, Geistlicher (Jesuitenpater)
* 1893, 5. Januar, Richard Schneider (in Hundheim), † 6. September 1987 in Buchen (Odenwald), Geistlicher
* 1931, Kurt A. Heller, Psychologe und Autor
Weblinks
 Commons: Külsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
LEO-BW, Landeskunde entdecken online, Külsheim
Mein Külsheim im Badischen Frankenland auf blogspot.de (historische Informationen und alte Bilder)
Anmerkungen
1 Hofmanns Bericht zufolge sei der befehlshabende Offizier ein gewisser „General Ritterkreuzträger Ehrenbrecht“ gewesen. Eine solche Person existiert aber laut einschlägigen Datenbanken nicht. Diese nennen hingegen zwei Personen, die in Frage kommen könnten: Generalmajor Heinz-Joachim Werner-Ehrenfeucht, der allerdings nicht Träger des Ritterkreuzes gewesen sein soll, und General der Artillerie Erwin Engelbrecht, Ritterkreuzträger und ab September 1944 bis Kriegsende Kommandierender General des „Höheren Kommandos Saarpfalz“. Beide Personen kamen in amerikanische Gefangenschaft. Von welcher der beiden Personen Hofman berichtet, ist letztlich unklar.