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Geschichte
Mittelalter
Künzelsau um 1880, Lithografie aus der Oberamtsbeschreibung.
Altes Künzelsauer Rathaus

Das erste Mal urkundlich erwähnt wurde Künzelsau im Jahre 1098. Der Ort liegt am Künsbach in der Talaue, in des „Conzles-Aue“.[5] Der Ortsname geht auf den deutschen Vornamen Konrad bzw. auf dessen „Koseform Cunzilo“[5] zurück. Demnach entstand der Ort auf der „Aue des Konz“.[5] Der Ort gilt auch als „hohenlohisches Klein-Nürnberg“.[5]

Neuzeit

Bis 1802 unterstand die Stadt einer Ganerbengemeinschaft, die aus einer wechselnden Zahl von Mitgliedern bestand. 1806 kam Künzelsau mit dem Fürstentum Hohenlohe zum Königreich Württemberg. 1811 wurde Künzelsau Sitz des gleichnamigen Oberamtes (seit 1938: Landkreis Künzelsau).

1892 wurde der Bahnhof Künzelsau eingeweiht.

Mit der Kreisreform wurde die frühere Kreisstadt des Landkreises Künzelsau 1973 Kreisstadt des neuen Hohenlohekreises, der den Altkreis Öhringen und einen kleinen Teil des Altkreises Buchen einschließt.

Religionen

Die Reformation wurde 1556 in Künzelsau eingeführt. Die Stadt ist daher überwiegend evangelisch geprägt. Sie ist seit 1824/25 Sitz des von Ingelfingen hierher verlegten Dekanats der Evangelischen Landeskirche in Württemberg (siehe Kirchenbezirk Künzelsau). Evangelische Kirchengemeinden gibt es in Belsenberg, Kocherstetten, Künzelsau und Morsbach, zu denen die meisten Protestanten der anderen Stadtteile gehören. Lediglich die Protestanten der Stadtteile Berndshausen, Nitzenhausen und Wolfsölden gehören zur Kirchengemeinde Buchenbach (Gemeinde Mulfingen).

Die früher eigenständigen katholischen Pfarreien Künzelsau, Nagelsberg, Kupferzell und Amrichshausen sind zur Seelsorgeeinheit Künzelsau zusammengefasst und Teil des Dekanats Hohenlohe im Bistum Rottenburg-Stuttgart.

Neben den beiden großen Kirchen sind in Künzelsau eine neuapostolische Gemeinde (mit Kirchen in Künzelsau und Gaisbach), eine Gemeinde der Zeugen Jehovas (Königreichssaal in Gaisbach), eine griechisch-orthodoxe Gemeinde, die pfingstlich-charismatische Missionsgemeinde entschiedener Christen vom Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden sowie weitere christliche Glaubensgemeinschaften vertreten.

Nach der Nennung von Juden im 14. Jahrhundert, der vom Chronisten Augustin Faust überlieferten Existenz einer Synagoge in der Scharfengasse sowie eines Friedhofs im Gewann Holderrain, wurden die Juden 1580/81 vertrieben. In Künzelsau entstand eine neuzeitliche jüdische Gemeinde in Künzelsau erst im späten 19. Jahrhundert, insbesondere durch den Zuzug von Juden aus Nagelsberg. Die israelitische Gemeinde hieß zunächst Nagelsberg-Künzelsau, dann Künzelsau-Nagelsberg und schließlich ab 1900 Künzelsau, womit auch der Name die Wanderung von Nagelsberg nach Künzelsau dokumentiert. Im Jahre 1907 wurde die Künzelsauer Synagoge eingeweiht, die beim Novemberpogrom 1938 zerstört wurde.[6] Die Gemeinde erlosch im Zuge der Judenverfolgung zur Zeit des Nationalsozialismus. Einige Gemeindemitglieder konnten auswandern, die Mehrzahl kam jedoch im Verlauf der Deportation deutscher Juden zu Tode. Einzig der Großkaufmann Sigbert Baer überdauerte die Zeit des Dritten Reichs in Künzelsau.

Siehe auch: Liste der Stolpersteine in Künzelsau
Einwohnerentwicklung

Jahr 1800 1830 1910 1939 1951 1960 1970 1981 1991 1995 2000 2005 2010 2015
Einwohner 2.000 2.500 3.067 3.950 5.250 7.605 8.537 11.565 12.497 14.411 14.819 15.032 14.822 15.127

Eingemeindungen
1. April 1912: Garnberg
1. Oktober 1937: Nagelsberg
1. Januar 1972: Amrichshausen, Belsenberg, Kocherstetten, Laßbach, Nitzenhausen und Steinbach[7]
1. April 1972: Gaisbach[8]
1. Januar 1973: Morsbach[8]
1. Januar 1977: Sonnhofen (Umgliederung von Mulfingen)[9]
Politik
Rathaus von Künzelsau
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Künzelsau hat 22 Mitglieder (bis 2009: 26). Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem amtlichen Endergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Bürgermeister als Vorsitzendem. Der Bürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
Sitze
2014
%
2009
Sitze
2009

Kommunalwahl 2014

 %403020100

35,27 %22,52 %16,73 %13,67 %11,80 %

CDUSPDUBKFFKFW
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6

-0,13 %p
-0,48 %p+9,03 %p-5,63 %p-2,80 %p
CDUSPDUBKFFKFWVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe – Dunkel

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 35,27 7 35,4 9
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,52 5 23,0 6
UBK Unabhängige Bürger Künzelsau 16,73 4 7,7 2
FfK Fraktion für Künzelsau 13,67 3 19,3 5
Freie Die Freien 11,80 3 14,6 4
gesamt 100,0 22 100,0 26
Wahlbeteiligung 48,50 % 50,5 %

Bürgermeister

Der Bürgermeister wird für acht Jahre direkt gewählt. Bei der Wahl 2010 gewann Stefan Neumann. Er löste am 1. September 2010 Volker Lenz ab, der seit 1986 amtierte.

Haupt Johannes des Täufers als Fassadenschmuck
Wappen und Flagge

Die Blasonierung des Künzelsauer Wappens lautet: In Blau auf silberner Schüssel das bärtige goldene Haupt Johannes des Täufers. Die Stadtflagge ist Blau-Weiß.

Das abgeschlagene Haupt Johannes des Täufers, des Künzelsauer Kirchenpatrons, tritt schon ab 1525 auf den Siegeln Künzelsaus auf. Die Farben des Wappens wurden vermutlich erst im 18. oder 19. Jahrhundert festgelegt.[10]

Städtepartnerschaften

Künzelsau unterhält seit 1992 partnerschaftliche Beziehungen zu der Stadt Marcali in Ungarn.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Straßenverkehr

Wichtigste Verkehrsader Künzelsaus ist die Bundesstraße 19, die vom nördlich gelegenen Bad Mergentheim kommt. Im Künzelsauer Stadtteil Nagelsberg erreicht sie das Kochertal, durchquert Künzelsau und verlässt über eine dreispurig ausgebaute Steige das Tal wieder. Anschließend führt sie über Künzelsau-Gaisbach nach Süden in Richtung Schwäbisch Hall und Gaildorf.

In der südlichen Nachbargemeinde Kupferzell hat die B 19 Anschluss an die Bundesautobahn 6 nach Heilbronn im Westen und Nürnberg im Osten.

Mit den Orten im Kochertal und auf den umgebenden Hochflächen ist Künzelsau durch Landes- und Kreisstraßen verbunden.

Flugverkehr

Bei Schwäbisch Hall liegt auch der von der Würth-Gruppe betriebene Flugplatz Schwäbisch Hall-Hessental.

Eisenbahn

Künzelsau ist gegenwärtig nicht mehr an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Die Stadt hatte 1892 Anschluss ans Bahnnetz erlangt, als die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen die sogenannte Kochertalbahn von Waldenburg nach Künzelsau eröffneten, dabei erhielt auch Haag einen Bahnhof mit einem Einheitsbahnhof vom Typ I als Empfangsgebäude.[11] Die Verlängerung der Bahn nach Forchtenberg 1924 verschaffte Nagelsberg einen Eisenbahnanschluss. 1981 wurde der Personenverkehr zugunsten des Nahverkehrsmodells Hohenlohekreis eingestellt, 1991 folgte die Gesamtstilllegung. Ein Großteil der früheren Bahnstrecke wurde in einen asphaltierten Radweg umgewandelt, der zur Hohenloher Ebene hinaufführt. 2008 wurde die Wiederinbetriebnahme des Streckenabschnitts zwischen Künzelsau und Waldenburg im Rahmen der Stadtbahn Heilbronn untersucht,[12] jedoch gab der Kreistag 2012 bekannt, wegen zu hoher Investitionskosten und „fehlender positiver Wirtschaftlichkeitsprognose“ das Projekt nicht weiterzuverfolgen.

Standseilbahn

Seit 1999 verbindet innerörtlich die Standseilbahn Künzelsau den Wohnbauschwerpunkt Taläcker auf der Hohenloher Ebene mit der Kernstadt im Kochertal.

Ortsansässige Unternehmen

Bereits im 19. Jahrhundert bestanden hier Gerbereien und Schuhfabriken [13]. 1925 entwickelte Wilhelm Veigel Doppelbedienungen für Fahrschulwagen[14]. 1937 begann Luise Hermann aus wirtschaftlicher Not mit der Produktion von Berufsbekleidung – 1948 fertigte die L. Hermann Kleiderfabrik (heute: Mustang-Bekleidungswerke GmbH. + Co. KG) die ersten Jeans in Deutschland. Mit ausgesiedelten und neu gegründeten Unternehmen nahm die industrielle Entwicklung Künzelsaus ab 1944/45 einen besonderen Aufschwung. Der Raum Künzelsau hat die größte Dichte an Weltmarktführern in Deutschland[15].

Künzelsau ist Sitz mehrerer weltweit operierender Unternehmen der Branchen Montageteile (Handelsunternehmen), Lüftungstechnik, Förderungstechnik, Explosionsschutz und Textilien (Jeans).

Würth-Gruppe, Montagetechnik
Berner SE, Verbrauchsmaterialien und Werkzeuge für Industrie und Handwerk
Mustang-Bekleidungswerke GmbH + Co. KG
P+V GmbH, Präzisions- und Verbindungstechnik
STAHL CraneSystems GmbH, Fördertechnik
Ziehl-Abegg SE, Elektrotechnik
Rosenberg Ventilatoren GmbH, Klima-/Lüftungstechnik

Die Sparkasse Hohenlohekreis hat ihren Sitz in Künzelsau, die Volksbank Hohenlohe betreibt hier eine Hauptstelle. Daneben unterhalten weitere überregionale Banken Filialen in Künzelsau.

Die Stadt Künzelsau ist beteiligt am Gewerbepark Hohenlohe auf den Markungen Kupferzell und Waldenburg.

Weinbau

In Künzelsau wird in geringem Umfang Weinbau betrieben. Die Lagen gehören zur Großlage Kocherberg im Bereich Jagst-Kocher-Tauber. Eine eigene Einzellage hat der Ortsteil Belsenberg mit der Lage Heilig Kreuz.

Gerichte und Einrichtungen

Künzelsau hat ein Amtsgericht, das zum Landgerichtsbezirk Heilbronn und zum Oberlandesgericht­sbezirk Stuttgart gehört.

Die Stadt ist Sitz des Kirchenbezirks Künzelsau der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und des Dekanats Hohenlohe der Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Die Freiwillige Feuerwehr Künzelsau ist auch Stützpunktfeuerwehr für die angrenzenden Gemeinden Ingelfingen, Kupferzell, Mulfingen, Niedernhall und Weißbach sowie für den Gewerbepark Hohenlohe in Waldenburg. Sie tritt hier bei Großfeuern auf den Plan und bietet schwere technische Hilfeleistungen. Darüber hinaus erbringt sie spezielle Dienstleistungen für den gesamten Hohenlohekreis.

Bildungseinrichtungen
Schloss Bartenau in Künzelsau, heute als Internat genutzt

Vor den Toren Künzelsaus, im Ortsteil Hofratsmühle, befindet sich seit 1988 eine Außenstelle der Hochschule Heilbronn mit den Studiengängen Elektrotechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und Medien-, Produkt-, Kundenmanagement, Betriebswirtschaftslehre, Sport-, Kultur- und Freizeitmanagement sowie seit dem Wintersemester 2007/2008 Energiemanagement. 2005 wurde die Fachhochschule umbenannt zur Reinhold-Würth-Hochschule der Hochschule Heilbronn in Künzelsau. Etwas über 1500 Studenten besuchten die Hochschule im Wintersemester 2015/16.[16]

Die Stadt Künzelsau ist Träger der Grund- und Werkrealschule Künzelsau, der vier Grundschulen in den Ortsteilen Amrichshausen, Gaisbach (Reinhold-Würth-Schule), Kocherstetten und Taläcker, der Georg Wagner-Realschule, der Brüder-Grimm-Schule (Förderschule) und des Ganerben-Gymnasiums. Der Hohenlohekreis ist Träger der Geschwister-Scholl-Schule (Schule für Geistigbehinderte), der Erich-Kästner-Schule (Schule für Sprachbehinderte) sowie der drei Beruflichen Schulen: Gewerbliche Schule, Kaufmännische Schule und Hauswirtschaftliche Schule (Karoline-Breitinger-Schule[17]).

Das Land Baden-Württemberg ist Träger des Schlossgymnasiums, eines Aufbaugymnasiums mit Internat. Ferner gibt es eine Volkshochschule und eine Jugendmusikschule.

Die Würth-Gruppe hat zum Schuljahr 2006/2007 eine Privatschule namens Freie Schule Anne-Sophie eröffnet (benannt nach einer im Kindesalter verstorbenen Tochter von Bettina Würth).[18] Im Ganztagesbetrieb werden Schüler der Klassen eins bis acht unterrichtet, eine Ausweitung bis zur Klasse zehn ist vorgesehen. Im Stadtteil Taläcker wurde zum Schuljahr 2008/2009 ein eigenes Schulgebäude bezogen.[19]

Sport- und Freizeitanlagen

Am Kocher befindet sich das einzige Flussfreibad Baden-Württembergs. Die Sportanlagen „Im Prübling“ bieten das Sportstadion, einen Tennenplatz, Tennisplätze und -halle. Fußballplätze liegen auch in verschiedenen Teilorten. Auf dem südwestlichen Höhenzug über Künzelsau – nahe dem Wohngebiet Taläcker – befindet sich ein Trimm- und Waldlehrpfad.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Alter Bahnhof von Künzelsau
Museen

Das Museum Würth im Ortsteil Gaisbach und die Hirschwirtscheuer in der Innenstadt sind der zeitgenössischen Kunst gewidmet. Der Hohenloher Kunstverein betreibt zudem seit November 2008 eine Kunstgalerie an der Kocherbrücke.[20] 2007 wurde zum 75-jährigen Firmenjubiläum ein Museum für die Zukunft der Mustang-Bekleidungswerke GmbH & Co. KG im Gründerhaus eröffnet. Seit Juli 2010 kann das Stadtmuseum in der Schnurgasse – direkt neben der Hirschwirtscheuer – besichtigt werden.[21][22]

Bauwerke
Wartbergturm

Das Alte Rathaus aus dem 16. Jahrhundert wurde über dem Künsbach errichtet.

In dem 1711 als Pfarrhaus errichteten Gebäude Keltergasse 63 wuchs der Schriftsteller Hermann Lenz auf. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen weiter die im Jahre 1617 erbaute Johanneskirche und das 1679 errichtete Schloss Bartenau. Im Ortsteil Nagelsberg befindet sich am Bergrand auf 245 m die Burgruine Zarge und auf der anderen Seite des Deubachtals die Burg Nagelsberg mit dem sich anschließenden Dorf. Gegenüber beiden, auf der anderen Seite des Kochertals, befindet sich die Burgruine Kocherstein in Ingelfingen.[23]

Der Wartbergturm auf dem südöstlich von Künzelsau gelegenen 372,5 m ü. NHN[24] hohen Wartberg ist ein 1488 errichteter etwa 10 m hoher früherer Wartturm. Eine außen angebrachte Treppe führt zu dem etwa 3,5 m hoch liegenden Eingang.[25]

Jugendeinrichtungen

Im alten Bahnhof befindet sich der Jugendkulturverein Kokolores.
Die Stadt unterhält ein Jugendzentrum, das sich beim Feuerwehrhaus befindet, sowie ein Jugendblockhaus im Ortsteil Taläcker.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Ferdinand Beck (1842–1912), Dreher, Buchhändler
Albert Berner (* 1935), Großhandelskaufmann, ehem. Leiter der Berner-Gruppe
Ursula Berner
Herbert Frenz (1922–2000), Bürgermeister
Alexander Gerst (* 1976), Geophysiker und ESA-Astronaut
Friedrich Haag (1878–1976), Sattler, Bürgermeister
Karl Roeder (1852–1932), Schultheiß, Landtagsabgeordneter
Ernst Schmid (1858–1949), Begründer der Maggi-Werke
Otto Uebele (1876–1956), Kaufmann, Größter Kaffee-Exporteur der Welt zwischen beiden Weltkriegen
Bernhard Vesenmayer (1910–1995), Landrat des Kreises Künzelsau
Georg Wagner (1885–1972), Geologe, Professor
Carmen Würth (* 1937)
Reinhold Würth (* 1935), Großhandelskaufmann, ehem. Leiter der Würth-Gruppe
Heinz Ziehl (1917–2002), Fabrikant (Ziehl-Abegg)
Söhne und Töchter der Stadt
Hermann-Lenz-Haus
Künstlerfamilie Sommer 17.–19. Jahrh.
Glockengießerfamilie Lösch 18.–19. Jahrh.
Hiob Gast (* 1500 oder 1502; † 1544), Kleriker, „amoenissimi ingenis homo, literis et pietate clarus“[26]
Augustin Faust (* 13. Oktober 1659; † 1742), Schultheiß, Verfasser der „Chronik aus Künzelsau“ (1678–1741)[27]
Johann Heinrich Schüle (1720–1811), Kattunfabrikant, Erfinder
Gebhard von Mehring (1798–1890), württembergischer evangelischer Theologe
Karl Hirzel (1808–1874), klassischer Philologe
Adolf Hirzel (1809–1898), Politiker, Landtagsabgeordneter
Karl von Fischer (1811–1868), württembergischer Generalleutnant
Carl zu Hohenlohe-Ingelfingen (1820–1890), Standesherr, Reichstagsabgeordneter
August Beyer (1834–1899), Baumeister am Ulmer Münster
Karoline Breitinger (1851–1932), erste Ärztin Württembergs, Vorkämpferin der Frauenemanzipation
Wilhelm Schmid (1859–1951), klassischer Philologe
Georg Albrecht (1881–1964), Lehrer, Historiker, von 1929 bis 1934 Leiter des Heilbronner Stadtarchivs
Wilhelm Lochstampfer (1881–1970), Architekt und Hochschullehrer
Georg Wagner (1885–1972), Geologe
Hans Emil Braun, genannt Braun-Kirchberg (1887–1971), Maler und Radierer
Leo Wissmann (1905–1989), Fabrikant, Ehrenbürger von Jerusalem
Walter Häussermann (1914–2010), Elektroingenieur, Weltraumforscher im Team Wernher von Brauns
Heinrich Abendschein (1920–1999), Agrarwissenschaftler, Landtagsabgeordneter
Albert Berner (* 1935), Großhandelskaufmann, Gründer der Berner SE
Hans Wall (* 1942), Unternehmer, Gründer der Wall AG
Reinhard Wolf (* 1950), Geograph, Natur- und Denkmalschützer, Sachbuchautor
Eberhard Gienger (* 1951), Weltmeister im Reckturnen und deutscher Politiker (CDU), MdB
Eva-Maria Hofmann (* 1951), Schauspielerin
Alexander Spreng (* 1972), Sänger und Comicszenarist
Alexander Gerst (* 1976), Geophysiker und ESA-Astronaut
Literatur (Auswahl)
Beschreibung des Oberamts Künzelsau. Stuttgart: W. Kohlhammer, 1883. (Reprint: Magstadt: Horst Bissinger, 1969)
Georg Himmelheber: Die Kunstdenkmäler des ehemaligen Oberamts Künzelsau. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt, o.J. [1962]. [Nachdruck:] Frankfurt/Main: Weidlich, 1983
Stefan Kraut: Damals in Künzelsau. Ansichten vergangener Tage. Horb a.N.: Geiger, 1991
Werner Nowak: Die Ganerbschaft Künzelsau. Gesch. Organisation und Bedeutung. Plochingen a. N.: Schorndorfer, o.J. [1966]
Jürgen Hermann Rauser: Künzelsauer Heimatbuch. Erstes Buch: Stadtgeschichte, Künzelsau 1981. Zweites Buch: Dörfergeschichte, Künzelsau 1984