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Geschichte
Lahr 1909
Bis zum 18. Jahrhundert

Auf der Gemarkung Lahr-Dinglingen zwischen Schutter, dem Gewann „Mauerfeld“ und im Gewerbegebiet fanden sich Reste einer römischen Siedlung (vicus) mit mehrphasiger Bebauung. Der Befund zeigt einen gallo-römischen Umgangstempel, Brunnen, Töpferei, Wirtschaftsgebäuden und Streifenhaus in Fachwerktechnik, eine charakteristische Bauweise der Römer vor allem in den Nordwestprovinzen. Die Fundstücke befinden sich in der Sammlung des Museums für Ur- und Frühgeschichte Lahr.[2]

Die Siedlung Lahr entstand um den Storchenturm Lahr, eine Tiefburg der Geroldsecker aus dem Jahre 1220, und wurde vermutlich 1278 zur Stadt erhoben. Das 1377 erneuerte Stadtprivileg bildete bis zum Ende des Alten Reichs den Eckpfeiler der städtischen Freiheiten und erlaubte im 18. Jahrhundert wegen seiner deutlichen Steuerprivilegien den Aufschwung der Stadt als Handelszentrum.

Stadt und gleichnamige Herrschaft blieben bis 1426 im Besitz der Herren von Geroldseck. Ihre Erben waren die Herren von Moers-Saarwerden, welche die halbe Herrschaft 1442 an die Markgrafschaft Baden verpfändeten. Dieses kaufte 1497 seinen Teil. Die andere Hälfte gelangte 1522 an das Haus Nassau-Saarbrücken. Beide Herrschaften führten die Reformation ein und verwalteten die Stadt und ihr Umland als Kondominium bis 1629, als Lahr ganz zu Nassau kam. Schon sehr früh wurde Lahr Amtsstadt.

Nach starken Bevölkerungsrückgängen im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt 1677 während des Holländischen Kriegs von französischen Truppen unter dem Marschall Créquy in Brand gesetzt. Wichtigste Ereignisse im 18. Jahrhundert waren die verschiedenen „Lahrer Prozesse“ der Bürgerschaft gegen ihre eigene Landesherrschaft, die 1726 und 1778 zu Gunsten der Bürger entschieden wurden und in der Stadt das von der Herrschaft intendierte absolutistische System verhinderten.

19. Jahrhundert

1803 kam Lahr mit seinem Umland an Baden und die Stadt wurde Sitz eines badischen Amtes, das im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurde.

Im 19. Jahrhundert war Lahr eine bedeutende Druckerstadt. So hat auch der aus einer Druckerei hervorgegangene Burda-Verlag, der heute im benachbarten Offenburg beheimatet ist, den Ursprung seiner Firmengeschichte z. T. in Lahr.

20. Jahrhundert

Schon von 1898 bis 1919 sowie von 1936 bis 1945 war Lahr Garnisonsstadt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Lahr Stützpunkt französischer Streitkräfte (bis zum NATO-Austritt Frankreichs). Von 1969 bis in die 1990er Jahre hatte das Hauptquartier der kanadischen NATO-Streitkräfte in Europa hier seinen Sitz. Durch den anschließenden Zuzug ehemaliger Russlanddeutscher bzw. Spätaussiedler, insgesamt 9000 Menschen, und von ca. 4000 Menschen anderer Nationalitäten hat derzeit etwa jeder vierte Bürger Lahrs einen Geburtsort in dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion. Nach dem Abzug der kanadischen Streitkräfte blieb eine kleine Gemeinde kanadischer Bürger – ca. 200 meist ehemalige Zivilangestellte des Militärs – in Lahr zurück.

Bereits 1939 war Lahr Kreisstadt des aus dem bisherigen Bezirksamt Lahr hervorgegangenen Landkreises Lahr geworden, der später das Kfz-Kennzeichen „LR“ bekam. Bei der Kreisreform zum 1. Januar 1973 wurde der Landkreis Lahr aufgelöst und seine Gemeinden dem neu gebildeten Ortenaukreis zugeordnet. Lahr war somit die mit Abstand größte Stadt im ehemaligen Regierungsbezirk Südbaden (Freiburg), die ihren gleichnamigen Landkreis und dessen Kreissitz verloren hatte.

Stadtteile

Auch die Stadtteile Lahrs haben eine lange Geschichte. Die meisten gehörten zur Herrschaft Lahr (Hugsweier, Burgheim, Dinglingen, Langenwinkel und Mietersheim) und teilten folglich die Geschicke der Stadt. 1803 kamen sie an Baden und waren Gemeinden im Amtsbezirk Lahr, bevor sie 1972 in die Stadt Lahr eingegliedert wurden. Hugsweier wurde 1341 als „Hugeswilre“, Burgheim 1035 als „Burcheim“, Dinglingen 961 als „Tuntelinga“, Mietersheim 762 als „Mutherisheim“ und Sulz 1270 als „Sulz“ erstmals erwähnt.

Langenwinkel ist ein recht junges Dorf. Es wurde zunächst ab 1787 auf der Gemarkung Dinglingen im nassauischen Waldgebiet, das hierfür gerodet wurde, angelegt. 1790 wurde das erste Haus errichtet und 1797 wurde Langenwinkel eine selbständige Gemeinde, die mit Lahr 1803 an Baden kam. Nach 1951 wurde in der unmittelbaren Nachbarschaft der Flugplatz der französischen Streitkräfte angelegt. Dies führte zu einer erheblichen Belastung für die Einwohner Langenwinkels. 1965 beschloss daher das Bundesverteidigungsministerium, den Ort zu verlegen. Er wurde einige Kilometer südöstlich unweit des Hurster Hofes zwischen 1968 und 1971 neu angelegt.

Kippenheimweiler wurde 1417 als „Wilre“ bzw. 1462 als „Kippenwiler“ erstmals erwähnt. Es war ein Ausbauort Kippenheims und kam mit diesem 1629 an die badische Herrschaft Mahlberg, ab 1810 zum Amt Ettenheim und erst nach dessen Auflösung 1924 zum Bezirksamt Lahr.

Kuhbach wurde 1035 als „Cuobach“ erstmals erwähnt. Es gehörte zunächst den Geroldseckern und kam bei deren Teilung 1278 an Hohengeroldseck (Vogtei Seelbach). Kirchlich gehörte es zunächst zu Burgheim, dann zur Pfarrei Lahr. Nach der Gegenreformation in Hohengeroldseck wurde der Ort wieder katholisch. Der Ort kam erst 1819 an Baden und wurde dann dem Bezirksamt Lahr zugeordnet.

Reichenbach wurde 1270 als „Richenbach“ erstmals erwähnt. Der Ort war zwischen Geroldseck und Tiersberg geteilt. Der Tiersberger Teil kam im 14. Jahrhundert über Schwarzenberg und Ettendorf, Hummel von Staufenberg nach und nach an Baden, die den Ort an die Röder zu Lehen gaben. Der hohengeroldseckische Teil kam über die Cronberg an die Grafen von der Leyen. Reichenbach war zunächst evangelisch, wurde aber ab 1658 wieder katholisch. Der baden-rödersche Teil kam 1806 an die Grafschaft Geroldseck, wurde mit dieser 1815 österreichisch und wurde 1819 an Baden (Amt Hohengeroldseck) abgetreten. Erst 1832 kam Reichenbach zum Bezirksamt Lahr.

21. Jahrhundert

Die ersten Stolpersteine für Verfolgte und Opfer des Nationalsozialismus wurden in Lahr im Januar 2004 verlegt, siehe Liste der Stolpersteine in Lahr/Schwarzwald.

Eingemeindungen

Folgende Gemeinden wurden in die Stadt Lahr/Schwarzwald eingemeindet:

1899: Burgheim
1933: Dinglingen
1. Januar 1972: Hugsweier, Kippenheimweiler, Kuhbach, Langenwinkel, Mietersheim, Reichenbach und Sulz[3]
Einwohnerentwicklung
Lahr Bevölkerungsentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Die Zahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohner
1804 4.753
1815 4.371
1852 6.939
1. Dezember 1871 9.173
1. Dezember 1880 ¹ 11.152
1. Dezember 1900 ¹ 16.068
1. Dezember 1910 ¹ 17.919
16. Juni 1925 ¹ 16.609
16. Juni 1933 ¹ 16.807
17. Mai 1939 ¹ 18.100
1946 16.662
13. September 1950 ¹ 19.530
Jahr Einwohner
6. Juni 1961 ¹ 22.599
27. Mai 1970 ¹ 24.725
31. Dezember 1975 35.570
31. Dezember 1980 35.465
25. Mai 1987 ¹ 33.141
31. Dezember 1990 34.719
31. Dezember 1995 42.021
31. Dezember 2000 42.555
31. Dezember 2005 43.648
31. Dezember 2010 43.827
31. Dezember 2015 44.884

¹ Volkszählungsergebnis

Religionen

Das Lahrer Umland gehörte bis zur Gründung des Erzbistums Freiburg im Jahr 1821 zum Bistum Straßburg. Die Stadt wurde ursprünglich von den Pfarreien Dinglingen und Burgheim betreut. 1259 wurde vor den Toren der Stadt ein Augustinerkloster der Steigerherren gegründet, das 1482 in ein Kollegiatstift regulierter Augustiner-Chorherren umgewandelt wurde.

1492 wurde die Pfarrei Burgheim nach Lahr verlegt und die ehemalige Klosterkirche wurde Pfarrkirche Lahrs (Stiftskirche). Lahr war danach über Jahrhunderte eine ausschließlich evangelische Stadt. Die Stiftskirche wurde in badischer Zeit Sitz eines Dekans für das gesamte Umland. Aus der Stiftsgemeinde entstanden weitere Kirchengemeinden, und zwar die Christusgemeinde und die Friedensgemeinde. Diese schlossen sich später zu einer Gesamtkirchengemeinde zusammen. Zu dieser gehören auch die Johannesgemeinde Sulz, die Luthergemeinde, Paulusgemeinde und Melanchthongemeinde in Dinglingen bzw. Lahr-West und die Petrusgemeinde Burgheim. Weitere evangelische Kirchengemeinden gibt es in den Stadtteilen Hugsweier, Kippenheimweiler und Langenwinkel, während Langenwinkel von der Pfarrei Hugsweier und Kippenheimweiler von der Nachbarpfarrei Kippenheim betreut wird. Die Protestanten aus Kuhbach und Reichenbach werden von der Gemeinde Seelbach und die von Mietersheim von Lahr betreut. Die meisten protestantischen Kirchengemeinden gehören zum Dekanat Ortenau der Evangelischen Landeskirche in Baden. Auch der Liebenzeller Gemeinschaftsverband ist in Lahr ansässig. Daneben gibt es in Lahr auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden (Baptisten), die Evangelisch-methodistische Kirche, die Adventgemeinde und eine Freie Christengemeinde. Auch die Neuapostolische Kirche ist in Lahr vertreten.

Anfang des 19. Jahrhunderts zogen auch wieder Katholiken nach Lahr. 1843 wurde die katholische Pfarrei gegründet und ab 1846 wurde die eigene Kirche St. Peter und Paul erbaut. Die 2. Pfarrei wurde St. Marien 1960 (Kirche von 1954/56). Weitere katholische Gemeinden gibt es in Dinglingen (Hl. Geist mit Filialkirche St. Martin Hugsweier), Kuhbach (Mariae Himmelfahrt und Kapelle Unserer Lieben Frau), Reichenbach und Sulz (St. Peter und Paul). In Sulz bestand zwischen 1773 und 1959 ein Simultaneum zwischen evangelischer und katholischer Gemeinde. Die katholischen Gemeinden gehören zum Dekanat Lahr des Erzbistums Freiburg.

Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat wird für fünf Jahre direkt gewählt und hat 32 Mitglieder, die die Bezeichnung Stadtrat führen.
Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 brachte bei einer Wahlbeteiligung von 36,88 % folgendes Ergebnis:

2

8

4

7

3

8
2 8 4 7 3 8 

Insgesamt 32 Sitze Linke: 2 SPD: 8 Grüne: 4 FWG: 7 FDP: 3 CDU: 8

Kommunalwahl in Lahr 2014

 %3020100

25,3 %25,1 %22,3 %13,8 %8,4 %5,1 %

SPDCDUFWGGrüneFDPLinke
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   2   0  -2  -4  -6

+0,8 %p
+1,2 %p+1,5 %p+0,5 %p-4,2 %p+1,4 %p
SPDCDUFWGGrüneFDPLinkeVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%

Die bei Gemeindereform 1972 eingegliederten Stadtteile sind zugleich Ortschaften im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung, das heißt, es gibt jeweils einen von den Wahlberechtigten bei jeder Kommunalwahl zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Jede Ortschaft hat eine Ortschaftsverwaltung, quasi ein „Rathaus vor Ort“.

Oberbürgermeister

An der Spitze der Stadt standen anfangs vier Ratsmitglieder, die „Vierer“, ab 1377 12 gewählt Ratsfreunde, darunter vier Bürgermeister. Daneben gab es einen Stadtamtmann bzw. Vogt oder Schultheiß, der zwischen der Herrschaft und der Stadt vermittelte. Im 19. Jahrhundert gab es einen Bürgermeister und einen Rat mit 11 Mitgliedern sowie einen größeren Bürgerausschuss. 1888 wurde die Städteordnung eingeführt. Seither gibt es einen Oberbürgermeister an der Spitze der Stadt. Dieser wird heute von der Bevölkerung auf acht Jahre gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Seine allgemeinen Stellvertreter sind der oder die Erste Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Erster Bürgermeister“ bzw. „Erste Bürgermeisterin“ und der Beigeordnete mit der Amtsbezeichnung „Bürgermeister“.

Lahr im Schwarzwald: Storchenturm
1889–1899: Gustav Schlusser
1899–1928: Gustav Altfelix
1928–1929: Rudolf Binz
1929–1933: Heinrich Wolters
1933–1945: Karl Winter
1945–1952: Paul Waeldin, FDP
1952–1961: Heinrich Friedrich
1961–1981: Philipp Brucker
1981–1997: Werner Dietz, CDU
1997 bis heute: Wolfgang G. Müller, SPD
Wappen

Das Wappen der Stadt Lahr/Schwarzwald zeigt in gespaltenem Schild vorn in Gold einen roten Balken (= ehemalige geroldseckische Farben), hinten in Blau eine durchgehende silberne Mauer mit drei Zinnen, offenem Tor und hochgezogenem silbernem Fallgatter. Die Stadtflagge ist blau-weiß. Das Wappensymbol ist schon in den Siegeln seit 1305 bezeugt. Es handelt sich um das Wappen der Stadtgründer derer von Geroldseck sowie um das damals übliche Symbol für Städte, die Mauer. Letztere wurde im 15. Jahrhundert durch einen Zinnenturm ersetzt. Von 1898 bis 1958 zeigte das Wappen lediglich den Zinnenturm mit einem Engelskopf als Schildhalter. Diese Darstellung war seit dem 18. Jahrhundert bekannt, doch kehrte man 1958 wieder zur alten Wappendarstellung zurück.

Städtepartnerschaften

Lahr/Schwarzwald unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:

Dole, Region Bourgogne-Franche-Comté, Frankreich, seit 1962
Belleville, Ontario, Kanada, seit 1971
Alajuela, Provinz Alajuela, Costa Rica, seit 2006
Kinderbetreuung

Die Stadt Lahr hat heute eine sehr hohe Geburtenrate. Die Verwaltung führt das auf verschiedene Angebote zur Betreuung von zwischen einem und zehn Jahre alten Kindern zurück, wie Kindertagesstätten und Schülerhilfen, die sie auch in Zusammenarbeit mit anderen Trägern organisiert.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten
Stadtpark Lahr mit dem Bismarckdenkmal Lahrer Sehenswürdigkeiten
Lahr im Schwarzwald: Burgheimer Kirche

Der Storchenturm ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es handelt sich um den Rest der ehemaligen Tiefburg derer von Geroldseck, der ebenso wie Reste der alten Stadtmauer noch erhalten ist. Im Stadtteil Reichenbach befindet sich die Hammerschmiede.

Sehenswert ist auch der Stadtpark Lahr mit Museum in der Villa Jamm. Östlich des Stadtparks liegt die evangelische Christuskirche, 1880 errichtet aus Mitteln der Stiftung C.W. Jamms. Ihre kupfergedeckte Kuppel ist weithin sichtbar.
Am 18. Juni 1893 wurde im Stadtpark das Denkmal für Reichskanzler Otto von Bismarck feierlich enthüllt. Die Büste schuf der Bildhauer Adolf von Donndorf aus Laaser Marmor.

Wohl zu den markantesten Punkten der Stadt zählt das Alte Rathaus von 1608 mit wieder freigelegten Arkaden und einer spätgotischen Freitreppe.

Das Neue Rathaus der Stadt Lahr, einst als Industriellenvilla im Klassizismus erbaut, besitzt eine Fassade nach Entwurf von Friedrich Weinbrenner.

1960–1962 wurden die Rundhochhäuser von Klaus Humpert zusammen mit Hans-Walter Henrich erbaut.[5]

Kirchen
Die heutige Hauptkirche der Stadt ist die evangelische Stiftskirche, ehemals zu Unserer Lieben Frau, eine frühgotische dreischiffige Basilika mit 1874 errichtetem Westturm. Sie geht auf eine Stiftung der Geroldsecker aus dem Jahr 1259 zurück, aus der auch das heutige Stift hervorging. Der Bau entstand noch im 13. Jahrhundert im Stil der Gotik. Um 1500 wurde ein Westturm angefügt, 1850 erfolgte durch den Architekten Friedrich Eisenlohr eine durchgreifende Restaurierung. 1874 riss man den baufälligen spätgotischen Westturm ab und ersetzte ihn durch den heutigen nach Entwurf von Ludwig Diemer.[6]
Älter ist jedoch die Burgheimer Kirche (auch Peterskirche), eine romanische Chorturmkirche mit gotischen Wandmalereien. Sie stellt wohl eine der ältesten Kirchen rechts des Oberrheins dar.
Zwischen 1877 und 1880 wurde die Christuskirche Lahr als zweite evangelische Kirche der Stadt errichtet. Dabei handelt es sich um einen Kuppelbau im Stil der italienischen Renaissance.
Die evangelische Friedenskirche im Süden der Stadt wurde 1956 errichtet.
Die erste katholische Kirche St. Peter und Paul wurde 1846 im neoromanischen Stil mit Doppelturmfassade errichtet.
Die zweite Pfarrkirche ist St. Marien, 1954–1956 erbaut u. 1967 erweitert.
Evangelische Martinskirche Dinglingen (Barock, erbaut 1784).
Katholische Kirche Heilig Geist Dinglingen (erbaut 1911).
Evangelische Melanchthonkirche Dinglingen (erbaut 1979).

In den Stadtteilen gibt es folgende Kirchen und Kapellen:

Evangelische Kirche Hugsweier (ehemals St. Margarethen, erbaut 1755 bis 1790).
Katholische Filialkirche St. Martin Hugsweier (erbaut 1966).
Evangelische Filialkirche Kippenheimweiler (erbaut 1902).
Katholische Kapelle St. Gallus in Kuhbach (erbaut im 13. Jahrhundert).
Katholische Kirche Mariae Heimsuchung in Kuhbach (erbaut 1908).
Evangelische Kapelle Mietersheim (erbaut im 16./17. Jahrhundert).
Katholische Kirche Reichenbach (erbaut 1846 bis 1848 im neoromanischen Stil).
Katholische Marienkapelle am Eichberg in Reichenbach (erbaut 1958).[7]
Katholische Kirche St. Peter und Paul in Sulz (erbaut 1864 im neoromanischen Stil).
Evangelische Johanneskirche Sulz (erbaut 1960).
Evangelische Kirche Langenwinkel (erbaut 1970).
St.-Blasius-Kapelle in Kippenheimweiler
Sport

Die Stadt Lahr hat mehrere Sportplätze, Sporthallen, Hockey- und Tennisplätze, unter anderem das Stadion Dammenmühle, den Sportplatz Klostermatte, sowie das Hallensportzentrum, das zwei Sporthallen und das Hallenbad beinhaltet. Außerdem gibt es in Lahr-Reichenbach einen 18-Loch Golfplatz.

Das größte Freibad in Lahr ist das Terrassenbad, direkt am Hang des Schutterlindenberges gelegen. Es besitzt ein 50-m Becken mit Sprungbecken, ein Attraktionsbecken mit Riesenrutsche, Wasserpilz und Strudel sowie ein Kinder- und Babybecken. Außerdem steht noch ein Beachvolleyballfeld zur Verfügung.

In Lahr gibt es 86 Sportvereine, vom Angelverein bis zum Yachtclub. Der Turnverein Lahr von 1846 ist mit nahezu 2000 Mitgliedern der größte Sportverein Lahrs. Der Lahrer Fußballverein 1903 spielt in der Verbandsliga Südbaden (2012/2013) und war unter dem Namen Sportfreunde Lahr 1949 Meister der Vorgängerliga 1. Amateurliga.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Chrysanthema – eine dreiwöchige, in Deutschland einzigartige Blumenausstellung – findet jährlich im Spätjahr statt und lockt tausende Blumeninteressierte aus ganz Deutschland und den Nachbarländern in die aufwendig geschmückte Altstadt.

Außerdem findet alle vier Jahre das Lahrer Stadtfest statt, bei dem auf verschiedenen Bühnen über ganz Lahr verteilt verschiedene „Live-Acts“ dargeboten werden.

Besondere Veranstaltung

Das Landeskabinett beschloss, dass die Stadt die Landesgartenschau 2018 ausrichten wird. Hierbei setzte sich Lahr gegen 16 weitere Mitbewerber durch. Als Ausrichter der Blumenschau kann mit einer Landesförderung von ca. 5 Millionen Euro gerechnet werden.
Laut dem damaligen Ministerpräsidenten Günther Oettinger sollen die Fördermittel der Region einen Schub verleihen.

Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Lahr verfügt mit der ehemaligen NATO-Airbase über den Flughafen Blackforest Airport, dessen Start-/Landebahn von 3 km Länge und 45 m Breite zu den längeren in Deutschland zählt.

Lahr verfügt über eine Autobahnanbindung an die A 5 Karlsruhe–Basel und ist Kreuzungspunkt der Bundesstraßen 3 und 415.

Der Bahnhof Lahr/Schwarzwald liegt an der Rheintalbahn der Deutschen Bahn. Der ehemalige Stadtbahnhof der Bahnstrecke Lahr–Lahr Stadt und die Anlagen der Mittelbadische Eisenbahnen AG, die von Seelbach (Schutter) nach Kehl als Dampfstraßenbahn durch die Stadt fuhr, sind mittlerweile vollständig abgebaut.

Ortsansässige Unternehmen
Schaeffler Technologies GmbH & Co.KG; Hersteller von Maschinenteilen; größter industrieller Arbeitgeber in Lahr.
Grohe AG Werk Lahr; Sanitäre Armaturen und Thermostate
Schneider Electric Motion Deutschland GmbH & Co. KG; ehemals Berger Lahr GmbH & Co. KG; (Antriebstechnik, Elektronik)
Elektrizitätswerk Mittelbaden AG & Co. KG; regionaler Energieversorger
Die landeseigene Südwestdeutsche Verkehrs-Aktiengesellschaft (SWEG); betreibt zahlreiche Eisenbahnstrecken und Buslinien.
Die Oscar Weil GmbH ist ein alt eingesessener Lahrer Betrieb, der unter anderem durch den Markennamen abrazo bekannt ist.
Im Ernst Kaufmann-Verlag sind mehrere Verlage vereinigt, zu denen die ältesten Unternehmen der Branche weltweit gehören und bis auf das Jahr 1815 zurückzuführen sind. 2001 bis 2010 erschien der Lahrer Hinkende Bote im Kaufmann Verlag, seitdem im Silberburg-Verlag, der 2012 sein badisches Büro von Lahr nach Baden-Baden verlegte. Darüber hinaus werden im Kaufmann-Verlag jährlich über 40 neue Titel aufgelegt.
Gugis Hörbücher produziert seine Verlagsprodukte unter anderem mit Franz Hohler, Gert Heidenreich oder Ilja Richter.
Der Verlag Moritz Schauenburg war ebenfalls ein traditionsreiches Unternehmen in Lahr, das im Jahre 1999 liquidiert wurde.
Eine bedeutende Rolle in der Stadt spielte die Badische Tabakmanufaktur Roth-Händle GmbH, die 1871 in Straßburg gegründet wurde. 1920 wurde sie nach Lahr verlegt und bestand bis 2007. Sie gehörte seit 1957 zur Reemtsma Cigarettenfabriken-Gruppe.
Ein ebenfalls einstmals bedeutender Betrieb in Lahr war die Albert Nestler Zeichentechnik als international bedeutender Hersteller von Zeichenbrettern und Rechenschiebern, der von 1876 bis in die 1990er Jahre bestand. Das Nestler-Areal in der Bahnhofstraße ist das ehemalige Firmengelände.
Die Rewe Group, ist im Lahrer Gewerbegebiet mit einem Logistikzentrum für seine Penny-Märkte im Raum Südbaden und Saarland vertreten.[8]
Die Feuerstein GmbH, auch bekannt als Molotow, ist ein Hersteller von Farben, Markern, Spraydosen und Zubehör für den Streetart und Graffitibereich. Die Firma ist in Lahr ansässig.[9]
Das Unternehmen Zehnder Group Deutschland GmbH zählt zu der Heizkörperbranche und hat sich auf Wohnungslüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung spezialisiert.[10]
Mit dem MediClin Herzzentrum hat Lahr eine Fachklinik von überregionaler Bedeutung. Hier werden jährlich über 5000 Patienten [11] aus ganz Deutschland und dem Ausland behandelt. [12]
Zalando unterhält einen Logistikstandort mit rund 1000 Beschäftigten.[13]
Behörden, Gericht und Einrichtungen
Altes Rathaus

In Lahr ist die IV. Bereitschaftspolizeiabteilung untergebracht. Hier werden junge Polizisten auf ihren Dienst vorbereitet. Ferner gibt es in Lahr das Amtsgericht Lahr, das zum Landgerichtsbezirk Offenburg gehört, Kammern des Arbeitsgerichts Freiburg, ein Finanzamt, eine Agentur für Arbeit und ein Notariat. Auch der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Baden-Württemberg hat hier seinen Hauptsitz. Ferner ist Lahr Sitz des Dekanats Lahr der Evangelischen Landeskirche in Baden und des Dekanats Lahr innerhalb der Region Ortenau des Erzbistums Freiburg.

Medien

In Lahr erscheinen drei Tageszeitungen.
Die Lahrer Zeitung, eine Lokalausgabe des Schwarzwälder Boten, die Lokalausgabe der Badischen Zeitung aus Freiburg (ehemals „Lahrer Anzeiger“) und der Lahrer Lokalteil der Mittelbadischen Presse aus Offenburg unter dem wiederbelebten Titel „Lahrer Anzeiger“. Als Besonderheit ist noch der seit 1800 erscheinende Lahrer hinkende Bote zu erwähnen.

Bildung und Forschung

Lahr beherbergte bis 2012 die staatlich anerkannte Privatuniversität Wissenschaftliche Hochschule Lahr der AKAD-Privathochschulen. Das Klinikum Lahr ist akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Freiburg.

In der Stadt Lahr gibt es

drei Gymnasien:

Max-Planck-Gymnasium (Profil: Französisch und Englisch, Naturwissenschaft und Technik)
Scheffel-Gymnasium (seit 1804, die älteste höhere Schule zwischen Karlsruhe und Freiburg, Profil: Französisch und Englisch, Latein und Englisch, Italienisch, Bilingualer Englisch-Zug, Hochbegabten-Klasse, NaT-Working, Naturwissenschaft und Technik)
Clara-Schumann-Gymnasium (seit 1997 mit achtjährigem Zug, Profil: Schwerpunkt Musik, siebenjähriger Aufbauzug ab Klasse 7, dreijähriger Aufbauzug nach der Mittleren Reife, Internatsangebot mit ca. 45 Plätzen)

die Otto-Hahn-Realschule, die Gutenbergschule (Förderschule), neun Grundschulen: Eichrodt-Grundschule, Geroldseckerschule, Johann-Peter-Hebel-Schule, Luisenschule, Schutterlindenberg-Schule, Grundschule Kuhbach, Grundschule Langenwinkel, Schulhaus Kippenheimweiler, Grundschule Sulz und Grundschule Mietersheim. Dazu kommt eine Grund- und Hauptschule in Reichenbach und zwei reine Hauptschulen: Friedrich-Hauptschule und Theodor-Heuss-Hauptschule Dinglingen.

Der Ortenaukreis ist Träger der Gewerblichen Schulen Lahr, der Kaufmännischen Schule Lahr (unter anderem mit dem Integrierten Beruflichen Gymnasium Lahr, das eine sozialwissenschaftliche und eine wirtschaftswissenschaftliche Richtung hat), der Beruflichen Schule im Mauerfeld (Hauswirtschaftliche und Landwirtschaftliche Schule), der Brüder-Grimm-Schule für Sprachbehinderte mit Pinocchio- Schulkindergarten für Sprachbehinderte und der Georg-Wimmer-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten für Geistigbehinderte.

Weitere öffentliche Schulen sind die Badische Malerfachschule und die Krankenpflegeschule am Klinikum Lahr.

Zahlreiche Privatschulen runden das schulische Angebot Lahrs ab. Es gibt unter anderem ein Abendgymnasium, eine Abendrealschule, die Altenpflegeschule der Arbeiterwohlfahrt am Altvaterweg, eine Berufsfachschule für Kosmetik, die Ferdinand-Fingado-Schule für Erziehungshilfe, eine Freie Evangelische Schule (Grund-, Haupt- und Realschule sowie Gymnasium), eine Hebammenschule und eine Physiotherapeutenschule der Deutschen Angestellten Akademie e. V. und die Sprachheilschule am Evangelischen Kinder- und Jugendhilfezentrum.

Hilfsorganisation THW

Der Ortsverband Lahr der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) besteht seit den 1950er Jahren. Er war bisher deutschlandweit und im Ausland u. A. nach Flutkatastrophen tätig. Teil des Ortsverbands ist die in Deutschland einmalige Fachgruppe Beleuchtung.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger

Die Stadt Lahr hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:[14]

1818: Ludwig Freiherr von Liebenstein
1829: Carl Ludwig II. von Lotzbeck; für die Vorteile, die seine Tabakfabrik Stadt und Bürgerschaft gewährte
1844: Philipp Jacob Bittmann, Amtsrevisor; für Verdienste um die Einwohnerschaft und das Rechnungswesen der Stadt
1851: Friedrich Greiner, Bezirksingenieur; für seine Verdienste um den Bau der Lahrer Wasserleitung
1858: Karl August Gebhard, Hofrat und Gymnasialdirektor
1862: Friedrich Freiherr von Seldeneck, Oberförster
1863: Ferdinand von Lotzbeck, Fabrikant; für Verdienste um die Stadt und die Förderung der Eisenbahn
1893: August Winther, Vorsteher des Bezirksamts
1895: Fürst Otto von Bismarck, ehem. Reichskanzler
1899: Ferdinand Sander, Fabrikant
1928: Gustav Altfelix, Oberbürgermeister
1933: Adolf Hitler, Reichskanzler (nach Gemeinderatsbeschluss von 1947 aus der Liste gestrichen)
1933: Paul von Hindenburg, Reichspräsident (nach Gemeinderatsbeschluss von 1947 aus der Liste gestrichen)
1953: Paul Waeldin, Regierungspräsident und Oberbürgermeister
1952: Hans Benetz, Fabrikant; wegen seiner Verdienste um die Bürger der früher selbständigen Gemeinde Kuhbach. Benetz wurde mit der Eingemeindung von Kuhbach 1972 Ehrenbürger von Lahr
1976: Charles Laurent-Thouverey, Bürgermeister von Dole; für seine Verdienste um das freundschaftliche Verhältnis zwischen Lahr und Dole
1981: Felix Wankel, Ingenieur; in Würdigung seiner „zukunftsweisenden Erfindung“ des Drehkolbenmotors
Söhne und Töchter der Stadt
Karl Ludwig Sütterlin
 ?, Georg Heid; † 22. Oktober 1525 in Lahr, genannt der Geysmeyer, überregional aktiver Bauernführer
1789, 12. November, Philipp Jakob Siebenpfeiffer; † 14. Mai 1845 in Bümpliz, Initiator und Hauptredner des Hambacher Festes
1804, 12. März, Wilhelm von Bausch; † 8. März 1873 in Karlsruhe, badischer Oberamtmann, Landtagsabgeordneter
1809, 30. Juni, Christian Wilhelm Jamm; † 7. Mai 1875 in Lahr, Großhandelskaufmann in Kuba, Stifter des Stadtparkes, der Christuskirche und der Stadtbibliothek, Erbauer der Villa Jamm
1811, 22. April, Denis Bühler; † 1890 in Lausanne (Schweiz), Landschaftsarchitekt (u.a. Parc de la Tête d’Or in Lyon)
1818, 1. Juli, Karl von Vierordt; † 22. November 1884 in Tübingen, deutscher Physiologe
1838, 8. August, Friedrich von Neubronn; † 13. Juni 1915 in Freiburg im Breisgau, badischer Richter und Politiker
1844, 14. November, Friedrich Geßler; † 3. Januar 1891 in Lahr, deutscher Schriftsteller
1853, 1. September, Karl Maxstadt; † 14. Januar 1930 in München, Volkssänger, Gesangshumorist
1860, 9. Dezember im Stadtteil Hugsweier, Carl Bader; † 25. August 1918 Wuppertal, Gründer und Direktor des Diakoniewerk „Bethesda“ in Wuppertal
1865, 18. März Karl Jakob Ludwig Bucherer; † 6. August 1925 in Leipzig, deutscher Reichsgerichtsrat
1865, 23. Juli, Ludwig Sütterlin; † 20. November 1917 in Berlin, Erfinder und Gestalter der Sütterlinschrift
1868, 20. Mai, Adolf Schmidlin; † 22. Juni 1954 in Freiburg im Breisgau, Kunstmaler
1875, 12. Oktober Emil Rudolf Weiß; † 7. November 1942 in Meersburg, Grafiker, Maler, Schriftgestalter, Typograf, Weiß’sche Schrifttype, Lehrer und Dichter
1876, 22. Juni, Hermann Hummel; † 13. September 1952 in Krefeld, Chemiker, Pädagoge, Manager und Politiker (DDP), Staatspräsident der Republik Baden
1880, Karl Bender; † 1970 in Karlsruhe, Politiker (Zentrum),Oberbürgermeister von Freiburg
1883, Paul Bader; † 28. Februar 1971 in Emmendingen, Offizier, zuletzt General der Artillerie
1884, 28. Mai, Alfred Frank; † 12. Januar 1945 in Dresden, Maler und Grafiker
1885, 23. Dezember, Gustav Traub; † 16. Mai 1955 in St. Märgen, Maler und Grafiker
1886, 9. September, Wilhelm Wickertsheimer; † 7. Februar 1968, Landschaftsmaler
1897, 6. Januar, Karl Gärtner; † 26. November 1944 in Straßburg, badischer Ministerialdirektor
1888, 12. Juni, Paul Waeldin; † 15. November 1969 in Lahr, Jurist und Politiker (DDP, später FDP), Landtagsabgeordneter
1898, 27. Mai, Richard Oechsle; † 12. Mai 1986 in München, Politiker (SPD), bayerischer Staatsminister
1900, 19. Oktober, August Kramer; † 22. Juli 1979 in Bad Rippoldsau-Schapbach, Politiker (NSDAP), MdR
1902, 13. August, Felix Wankel; † 9. Oktober 1988 in Heidelberg, Erfinder des Wankelmotors, Ehrenbürger Lahrs seit 1981
1904, 5. Juni, Hans Furler; † 29. Juni 1975 in Achern, Politiker (CDU), MdB, MdEP, Präsident des Europäischen Parlaments 1960–1962
1905, 22. März, Rudolf Ritter, † 18. Juni 1994 in Ettenheim, Politiker, Bürgermeister und Landrat
1909, 18. März, Jakob Renz; † 25. Januar 1951 in Mosbach, von 1902 bis 1925 Bürgermeister von Mosbach
1909, 4. Mai, Robert Thren; † 26. Oktober 1995 in Radebeul, Biologe und Arzneimittelforscher
1909, 15. November, Fritz Rinderspacher; † 8. Juli 1998 in Hugsweier, Politiker (SPD), MdB
1913, 17. November, Helmut Beinert; † 21. Dezember 2007, US-amerikanischer Biochemiker
1922, 13. Juni, Inge Ott, Schriftstellerin
1924, 2. September, Philipp Brucker; † 23. Juli 2013, Alt-Oberbürgermeister, Heimatdichter
1928, 1. April, Marta Laudien; † 28. Juni 2014, in Dettingen u. Teck, Tochter von Gustav Kappus, Gründer der Backerei Kappus in Dinglingen
1930, 14. März, Dieter Schnebel, Komponist experimenteller Musik, Theologe
1934, 24. Februar im Stadtteil Hugsweier, Robert Ruder; † 13. August 2015, Pädagoge und Politiker der CDU
1941, 17. Oktober, Jürgen Weber, Aufsichtsratsvorsitzender und ehem. Vorstandsvorsitzender der Lufthansa AG
1942, 24. Juni, Martin Herrenknecht, Gründer (1977) und Vorstandsvorsitzender der Herrenknecht AG
1942, 22. November, Walter Caroli, Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter und Beigeordneter in Lahr
1944, 12. Juli, Gerhart von Graevenitz; † 25. März 2016, Literaturwissenschaftler, Rektor der Universität Konstanz
1946, 17. Juni, Carl-Eugen Eberle, Jurist und Hochschullehrer
1948, 7. August, Walter Schmidt, Leichtathlet und Olympiateilnehmer
1948, 6. September, Werner Schwärzel, Motorradrennfahrer und Seitenwagen-Weltmeister
1953, 11. Dezember, Arno Ehret, Handballweltmeister und ehemaliger Nationaltrainer
1954, 20. September, Renate Götting, Politikerin (FDP/DVP), Landtagsabgeordnete von 2004 bis 2006
1955, 13. Oktober, Adrienne Goehler, Politikerin (parteilos) und Publizistin
1956, 8. August, Bernd Pohlenz, Zeichner und Cartoon-Künstler
1960, Ralf Bernd Herden, Rechtsanwalt, Lehrbeauftragter, Publizist und Historiker
1961, 26. April, Andreas Blank; † 20. Januar 2001 in Kirchhain, Romanist, Sprachwissenschaftler und Hochschullehrer
1962, 11. Juni, Ira Wilhelm, Übersetzerin
1964, 17. Juli, Chris Ohnemus, Autorin
1966, 8. Oktober, Tabea Zimmermann, Bratschistin und Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin
1969, 27. Februar, Oliver Schäfer, Fußballspieler
1969, 5. Juni, Niko Reith, Politiker (FDP), Landtagsabgeordneter
1974, 2. Mai, Timo Reus, Fußballspieler
1975, Timo Handschuh, Dirigent
1975, Marco Hertenstein, Komponist und Hochschullehrer
1977, Christian Bronsard, Eishockeytorwart
1978, 20. April, Jochen Saier, Sportfunktionär
1981, 22. August, Christina Obergföll, Speerwerferin, Weltmeisterin und Europarekordlerin
1983, 23. März, Sascha Riether, Fußballspieler. Deutscher Fußballmeister 2009 mit dem VFL Wolfsburg
1985, 20. September, Julius Emrich, Handballspieler
1988, 4. Juli, Sandrino Braun, Fußballspieler
Sonstige Persönlichkeiten, die mit Lahr in Verbindung stehen
Ludwig Eichrodt, * 1827 in Durlach; † 2. Februar 1892 in Lahr, Dichter, von ihm stammt der Begriff des Biedermeier
Adolf Bartels, * 1862 in Wesselburen; † 1945 in Weimar, Dichter und Literaturhistoriker, von 1890 bis 1892 Chefredakteur der „Lahrer Zeitung“
Otto Werner, * 1885 in Wriezen; † 1954 in Lahr, Architekt
Frieda Unger, * 1888 in Schopfheim; † 1975 in Ost-Berlin; Lahrs „Rosa Luxemburg“, 1921–1925 KPD-Abgeordnete im Badischen Landtag
Literatur
Badisches Städtebuch; Band IV 2. Teilband aus „Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte – Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages“, hrsg. von Erich Keyser, Stuttgart 1959
Stadt Lahr (Hrsg.), Geschichte der Stadt Lahr
Band 1: Von den Anfängen bis zum Ausgang des Mittelalters, Lahr 1989, ISBN 3-7806-2261-0
Band 2: Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Ersten Weltkrieg, Lahr 1991, ISBN 3-7806-2262-9
Band 3: Im 20. Jahrhundert, Lahr 1993, ISBN 3-7806-2263-7
Thorsten Mietzner: Auf dem Altar des Mars‘ geopfert? Industrie und Garnison im 20. Jahrhundert in der badischen Kleinstadt Lahr. In: Robert Bohn, Michael Epkenhans (Hrsg.): Garnisonsstädte im 19. und 20. Jahrhundert. [Eine Publikation des Instituts für Schleswig-Holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr] (= IZRG-Schriftenreihe. Bd. 16). Verlag für Regionalgeschichte, Gütersloh 2015, ISBN 978-3-7395-1016-3, S. 147 ff.
Klaus Siefert: Ortssippenbuch Mietersheim, Stadtgemeinde Lahr, Ortenaukreis, in Baden, 1631-1972. Grafenhausen: Köbele 1975 (= Badische Ortssippenbücher 34)
Albert Köbele und Erich Henschke: Dorfsippenbuch Kippenheimweiler, Landkreis Lahr in Baden, 1655-1957. Grafenhausen: Köbele 1957 (= Badische Ortssippenbücher 7)
Walter Caroli, Dinglingen. Das Dorf am Schutterlindenberg. Eine Ortsgeschichte, Grenzach-Wyhlen/ Weinstadt 2011, ISBN 978-3-86372-000-1.
Joachim Becker, Bernd Friedrich (Hrsg.): Die Nestlers. Geschichte einer Lahrer Unternehmerfamilie. Bärenfelser Verlag 2016, ISBN 978-3-86372-046-9.
Weblinks
 Commons: Lahr/Schwarzwald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lahr – Reiseführer
 Wikisource: Lahr in der Topographia Alsatiae (M. Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Lar in der Topographia Palatinatus Rheni (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Website der Stadt Lahr/Schwarzwald
Landeskunde online: Lahr (Bilder, Stadtgeschichte etc.)
Lahr (Memento vom 9. April 2008 im Internet Archive) auf einer privaten Architektur-Webseite
Verzeichnis ehemaliger Einwohner der Stadt Lahr
Bürgerbuch der Stadt Lahr von 1356 (PDF-Datei; 152 kB)