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Geschichte

Lambsheim, eine fränkische Ortsgründung aus dem 6. oder 7. Jahrhundert, wurde erstmals 768 im Lorscher Codex in der Form Lammundisheim urkundlich erwähnt.[2] Über Lammesheim entwickelte sich der Name bis zur heutigen Schreibweise, die schon 1387 verwendet wurde.

Lambsheim muss schon früh im Besitz des Klosters Weißenburg gewesen sein und wurde dann als Lehen an die Grafen von Leiningen vergeben. Der erste bekannte Leininger war Siegfried Graf von Leiningen (1127). Seit dem 13. Jahrhundert ist die Verwaltung durch ortsansässige Ritter nachgewiesen, die spätestens um 1400 ihren Wohnsitz im ehemaligen Schloss (heute Junkergasse 1) hatten. 1323 erhielt Lambsheim das Stadtrecht und wurde Schultheißerei mit beschränkter Autonomie in der Verwaltung. 1389 kam Lambsheim in den Besitz der Pfalzgrafen, die im Laufe der Zeit immer mehr Anteile des Ortes erwarben. 1410 fiel die Stadt an die Herzöge von Zweibrücken, die sie 1471 durch eine Fehde wieder an Kurfürst Friedrich I. verloren. Damals wurde der Ort belagert und durch den kurpfälzischen Geschützmeister Martin Merz sturmreif geschossen. Bis zur französischen Herrschaft 1798 blieb Lambsheim kurpfälzisch.

Am 14. November 1795 war Lambsheim der Ort einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen der deutschen Reichsarmee und französischen Revolutionstruppen, mit etwa 250 Toten. Siehe hierzu: Gefecht bei Lambsheim

Ab 1816 gehörte Lambsheim zum Bezirksamt Frankenthal im Bayerischen Rheinkreis, erhielt 1817 das Recht zur Selbstverwaltung und verzichtete 1821 auf die Stadtrechte. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte es zunächst zum Landkreis Frankenthal (Pfalz), bis dieser 1969 aufgelöst und Lambsheim dem Landkreis Ludwigshafen zugeschlagen wurde.

Im Jahr 1865 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde Maxdorf eingegliedert.[3] Es gab schon recht bald Bestrebungen der Bewohner, die Unabhängigkeit zu erreichen, aber erst am 1. Oktober 1952 erhielt Maxdorf durch Landesgesetz die Eigenständigkeit und ein eigenes Wappen.

1936 wurde auf einem gerichtlich der Gemeinde Lambsheim zugesprochenen Gemarkungsteil des im Mittelalter untergegangenen Dorfes Eyersheim, die seit 1952 selbstständige Gemeinde Birkenheide gegründet.[4]

Am Morgen des 10. November 1938 wurde die Synagoge durch Nationalsozialisten aufgebrochen, demoliert und geschändet. Das Gebäude wurde bis 1957 abgerissen. 26 Lambsheimer Juden, bzw. dort geborene, kamen in Lagern um.

Religionen

Am 31. Oktober 2014 waren 38,902 Prozent der Einwohner evangelisch und 25,959 Prozent katholisch. Die restlichen Einwohner sind konfessionslos oder gehörten einer anderen Religion an.[5]

Einwohnerentwicklung

Kurz nach Verleihung der Stadtrechte (1323) wurde Lambsheim befestigt, die Befestigungsanlagen schlossen das Gebiet des heutigen Ortskerns (nördlich der Bahnlinie bis zur Turmstraße mit der Haupt- und Hinterstraße als Hauptachsen) ein. Diese Fläche dürfte ab etwa 1600 vollständig bebaut gewesen sein, ein Zustand, der 200 Jahre weitgehend unverändert blieb.

Nach 1800 war durch die Auflösung feudaler Bindungen der Zuzug jetzt frei, so dass die Bevölkerungszahlen stark anwuchsen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Wachstum unterbrochen, als das neu gegründete und stark expandierende Maxdorf, damals noch Lambsheimer Ortsteil, den Großteil der Zuzügler aufnahm. Ab 1890 nahmen die Bevölkerungszahlen, auch bedingt durch die aufstrebende Industriestadt Ludwigshafen, kontinuierlich zu; bis 1933 hatte Lambsheim 3773 Einwohner.

Von 1950 bis 1981 stieg die Einwohnerzahl bei Verdoppelung der bebauten Fläche von 3931 auf 5600 und beträgt heute etwa 6300 (Stand: 2008).

Ortsmitte Lambsheims
Neutorturm
Bahnhof
Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Lambsheim besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU GRÜNE FDP FWG Gesamt
2014 8 9 3 2 22 Sitze
2009 8 6 2 3 3 22 Sitze
2004 6 8 2 2 4 22 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Lambsheim e. V.
Wappen

Blasonierung: „In Schwarz ein rotbewehrter und -bezungter goldener Löwe, sich auf einen von Silber und Rot gevierten Schild stützend.“[7]
Wappenbegründung: Es wurde 1841 vom bayerischen König genehmigt. Der Pfälzer Löwe entstammt einem alten Lambsheimer Siegel. Das gevierte Schild war das Wappen der Leyser von Lambsheim, die ein Afterlehen der Leininger über den Ort ausübten.

Partnerschaften

Lambsheim pflegt seit 1981 eine Partnerschaft mit Saint-Georges-sur-Baulche in Frankreich und seit 1990 mit der Stadt Wörlitz in Sachsen-Anhalt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
Katholische Kirche St. Stephanus (Hauptstraße 4)
Erbaut 1785 bis 1789, kleindimensionierter, schlichter Putzbau aus dem Übergang von Spätbarock zu Klassizismus. Der kurze Glockenturm wurde von 1909 bis 1912 als Firstreiter errichtet. Erwähnenswert ist der barocke Hochaltar (um 1700), der 1961 von der Simultankirche in Oberndorf hierher verbracht wurde.
Protestantische Pfarrkirche (Hauptstraße 6)
Neuromanische Saalkirche, ein von 1844 bis 1847 errichteter Sandsteinquaderbau. Der Turm ist der Mitte der Südwand außen vorgelagert, seine unteren drei Geschosse gehören noch zum Vorgängerbau aus dem 13. Jahrhundert, der Turmaufbau mit dem hohen Spitzhelm wurde von 1860 bis 1861 erbaut. Im Inneren befinden sich Epitaphe ortsansässiger Adelsfamilien, die vom Vorgängerbau hierher versetzt wurden; das bedeutendste, des Jakob von Helmstatt und seiner Gemahlin Maria von Affenstein († 1556), kam im frühen 20. Jahrhundert ins Historische Museum der Pfalz nach Speyer. Als höchstes Gebäude des Ortskerns prägt die Protestantische Pfarrkirche das Ortsbild. Der Turm ist mit 69 Meter Höhe nach den Türmen der Speyerer Gedächtniskirche (100 m), der Speyerer Josephskirche (91 m), dem Speyerer Dom (zweimal 71,2 m) und der Schlosskirche von Bad Dürkheim (70 m) der sechsthöchste Kirchturm der Vorderpfalz.
Das Meckenheimersche Schloss in der Junkergasse
Reste der Stadtbefestigung
Die ursprünglich kurz nach 1323 errichtete Stadtbefestigung wurde 1471 wahrscheinlich vollständig zerstört. Die danach erbaute Befestigung wurde im Laufe der Zeit mehrfach beschädigt, aber erst 1852 per Gemeindebeschluss und gegen den Befehl König Maximilians II. fast vollständig abgetragen. Erhalten ist am nördlichen Ende der Hauptstraße der Neutorturm, Turm des ehemaligen Torhauses des nördlichen Stadttores. Auf den originalen beiden unteren Geschossen wurde 1907 ein drittes Geschoss und das Dach ergänzt. Ebenfalls von der Stadtbefestigung stammt ein etwa 50 Meter langer in ost-westlicher Richtung verlaufender Mauerrest südlich der beiden Kirchen.

Ehemaliges Meckenheimersches Schloss (Junkergasse 1)

Das um 1500 errichtete Gebäude wurde von Philipp von Hessen zerstört, danach wieder aufgebaut. Von diesem Bau sind die ausgedehnten Keller noch erhalten. Im wiederaufgebauten Gebäude befindet sich ein Kindergarten.

Ehemaliges Jagdschloss

Das 1706 erbaute und 1890 erweiterte Gebäude ist in Privatbesitz und als barocker Adelssitz außerhalb der Befestigungsanlage von historischer Bedeutung. Der Putzbau wurde als Wasserschloss angelegt und ist von einem Garten umgeben. Das etwas entfernt liegende, ebenfalls 1706 erbaute Verwaltungsgebäude des Jagdschlosses (Mühltorstraße 25) dient seit seiner Renovierung (1991) als Rathaus.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Lambsheim

Musik

Der GMV „Volkschor“ 1846 prägt seit 160 Jahren das musikalische Bild der Gemeinde. Das GMV-Orchester, eine Bläserformation aus fast 40 Musikerinnen und Musikern aus Lambsheim und der Region, ist das Rückgrat des Vereins, weiterhin weist der Verein einen gemischten Chor, einen Projektchor, das Jugendensemble und die sechsköpfige Jazz-Combo Bluescheme auf.

Vereine

In Lambsheim gibt es den Turnverein 1864/04, Sportangelverein (SAV Lambsheim), den Schwimmclub Lambsheim (SCL), den Sportverein Eintracht Lambsheim, den Schachclub 1997 Lambsheim und einen Stamm (Ortsgruppe) des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder, LandFrauen Lambsheim und den Karnevalsverein „Schlossnarren“. CRFN-Camping und Rally Freunde Nachtweide sowie einen eigenständigen Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes.

Kinder- und Jugendzirkusschule „Circus Lamundis“

Seit Mai 2004 gibt es die der Gemeinde angehörige Kinder- und Jugendzirkusschule „Circus Lamundis“. Die Jugendübungsleiterinnen sind über die Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik ausgebildet und vermitteln das Wissen über die einzelnen Zirkusdisziplinen. In der Zirkusleitung achten Sozialpädagogen auf die Umsetzung der Befähigung zu sozialen Fähigkeiten wie Teamfähigkeit, realistischer Selbsteinschätzung, Kritikfähigkeit, etc. und kümmern sich um Organisatorisches.

Wirtschaft und Infrastruktur

Lambsheim hat einen Haltepunkt an der Bahnstrecke Freinsheim–Frankenthal.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
Johannes von Lambsheim (~1450–~1500), Augustiner-Chorherr, Gelehrter und geistlicher Schriftsteller in Kloster Kirschgarten Worms, Prior im Kloster Höningen
Ferdinand Geib (1804–1834), Mitbegründer des „Deutschen Preß- und Vaterlandvereins“, Teilnehmer am Hambacher Fest
Karl Gustav Geib (1808–1864), Sekretär und Lehrer des Königs Otto von Griechenland, Professor der Rechte
Carl Christian Baum (1840–1907), Ingenieur
Käthe Becker (1849–nach 1913), Schriftstellerin
Franz Joseph Gebhardt (1869–1945), katholischer Geistlicher
David Stempel (1869–1927), Schriftgießer und Unternehmer
Jakob Zeiß (1886–1952), Politiker (SPD, USPD, KPD)
Jürgen Kohler (* 1965), deutscher Fußballnationalspieler, Welt- und Europameister sowie Champions League- und Weltpokalsieger und Deutscher Fußballer des Jahres 1997
Personen, die vor Ort gewirkt haben
Caspar II. Lerch (~1480–1548), Ritter, erwarb vor Ort Ländereien
Johann Wilhelm von Efferen († 1724), kurpfälzischer General und Schlossherr in Lambsheim
Johann Philipp Böhm (1683–1749), Pfarrer, war vor Ort als Lehrer tätig
Franziskus von Bettinger (1850–1917), Kardinal-Erzbischof von München-Freising, amtierte von 1879 bis 1888 als katholischer Pfarrer in Lambsheim
Franz Vogel (1850–1926), Priester, betreute 1879 drei Wochen lang die örtliche Pfarrei
Ludwig Groß (1825–1894), Dr. med., Bürgermeister von 1870 bis 1894 und Reichstagsabgeordneter
Georg Stahl (1895–1971), Politiker (NSDAP), wohnte zeitweise in Lambsheim
Anke Simon (* 1963), Politikerin (SPD), wuchs vor Ort auf
Martin Haller (* 1983), Politiker (SPD), seit 2004 Gemeinderat von Lambsheim
Literatur
Kurt Kinkel: Lambsheim und seine Geschichte; Gemeinde Lambsheim: 1987.
Weblinks
 Commons: Lambsheim – Sammlung von Bildern
 Wikisource: Lambsheim – Quellen und Volltexte
Webseite Lambsheim