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Geschichte
Siehe auch: Geschichte der Ukraine, Galizien#Geschichte und Geschichte Polens
Altrussisches Lwow 1256–1349
Rurikidenfürst Daniel auf dem Nationaldenkmal Tausend Jahre Russlands

1256 errichtete Daniel Romanowitsch von Galizien, der Fürst des Rus-Fürstentums Galizien-Wolhynien, an der Stelle des heutigen Lemberg eine Burg für seinen Sohn Lew. Von diesem Lew (altostslawisch für Löwe) hat die Stadt ihren Namen – Lwow (bzw. dem Löwen) gehörend. Auch im Wappen und in zahlreichen Steinskulpturen der Stadt taucht der Löwe immer wieder auf. Die günstige Lage an der Kreuzung der Handelswege ließ die Stadt schnell wachsen. Die Verwüstungen der Rus durch die Mongolen sowie Tributzahlungen untergruben jedoch bald die Macht Galizien-Wolhyniens. Nachdem die lokale Linie der Rurikiden-Dynastie ausgestorben war, fiel Lwow 1340 zunächst an das Großfürstentum Litauen, 1349 an Polen.

Polnisches Lwów 1349–1772

1356 erhielt die Stadt vom polnischen König Kasimir dem Großen das Magdeburger Stadtrecht; deutsche Bürger, Juden sowie auch Christen, siedelten sich an. Im selben Jahr erhielten die Armenier Privilegien Kasimirs.[7] Die Amtssprache war nun fast 200 Jahre lang Deutsch. Das Siegel des Stadtrates lautete lateinisch S(igillum): CIVITATIS LEMBVRGENSIS. 1387, nach kurzer ungarischer Herrschaft, kam die Stadt wieder an das Königreich Polen. Von 1375 bis 1772 war Lwów Hauptstadt der polnischen Woiwodschaft Ruthenien und des Lemberger Landes (Ziemia lwowska), seit 1569 in der Adelsrepublik Polen-Litauen.

In der frühen Neuzeit entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handelsplatz und – neben Krakau, Wilna und Warschau – zu einem Zentrum polnischen Kultur- und Geisteslebens. Das Umland Lwóws war überwiegend ukrainischsprachig. Im 16. Jahrhundert war in Lwów der Russe Iwan Fjodorow tätig, der erste ostslawische Buchdrucker.

Während des Chmelnyzkyj-Aufstandes und des Russisch-Polnischen Krieges 1654–1667 wurde Lwów 1648 und 1655 von den Saporoger Kosaken belagert. Die Stadt erhielt das Prädikat semper fidelis („immer treu“), weil sie sich während des 17. Jahrhunderts wiederholt gegen Belagerer verteidigte.[8]

Die 1661 vom polnischen König Johann II. Kasimir gegründete Universität Lwów ist die älteste in der heutigen Ukraine.

Österreichisches Lemberg 1772–1918
Marienplatz 1915

1772 fiel die Stadt mit der ersten Teilung Polens an die Habsburgermonarchie. Lemberg wurde Hauptstadt des Königreichs Galizien und Lodomerien und viertgrößte Stadt im Vielvölkerstaat. Anfangs wollte Kaiser Joseph II., wie in seinem gesamten Herrschaftsbereich, die deutsche Sprache als Verwaltungssprache durchsetzen. Der Unterricht in den Haupt- und Trivialschulen fand seit der Schulreform Maria Theresias bis etwa 1850 ausschließlich auf Deutsch statt, was problematisch war, da – wie sich der polnische Autor Kazimierz Brodziński erinnerte – die polnischen Kinder sich den Unterrichtsstoff nur durch Auswendiglernen aneignen konnten, ohne ihn zu verstehen.[9]

1778 wurde eine deutsche evangelisch-lutherische Gemeinde in Lemberg gegründet. Ihr aktivster Vertreter war der Kaufmann Johann Friedrich Preschell.

Mitte des 19. Jahrhunderts änderte sich die Zusammensetzung des Beamtenapparats. Waren zuvor von den 800 Beamten 600 Deutsche gewesen, führte die relative Autonomie des Königreichs Galiziens ab 1867 dazu, dass schnell das Polnische als Zweitsprache hinzukam. Nun fungierten vor allem Polen als Beamte der Wiener k.k. Regierung in Galizien.

Von 1867 an, als die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn gebildet wurde, besaßen die Galizier die einheitliche österreichische Staatsbürgerschaft und waren mit polnischen und nach der Erweiterung des Wahlrechts auch ruthenischen Abgeordneten im Reichsrat, dem Parlament Cisleithaniens in Wien, vertreten. Das in Wien herausgegebene Reichsgesetzblatt erschien seit 1867 auch in polnischer und seit 1870 auch in ruthenischer Sprache.[10]

Lemberger Marktplatz, um 1787, vor dem Abbau der Stadtmauer, Josephinische Landesaufnahme 1769-1787
Lemberger Marktplatz um 1869, Franzisco-Josephinische Landesaufnahme 1809-1869

Lemberg war Sitz des k.k. Statthalters (des Vertreters des Kaisers und seiner Regierung), des Sejms (Landesparlament), dreier Erzbischöfe (römisch-katholisch, griechisch-katholisch, armenisch-katholisch), die kraft ihres Amtes Mitglieder des Herrenhauses des österreichischen Reichsrats waren, und eines Oberrabbiners. Von 1804 bis 1870 war die Stadt zudem Sitz der Evangelischen Superintendentur A. B. Galizien. In Lemberg befanden sich Konsulate von Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Russland und Dänemark. Die galizische Landeshauptstadt verfügte über eine Universität und ein Polytechnikum, beide mit polnischer Unterrichtssprache, vier polnische, ein deutsches[11] und ein ruthenisches Gymnasium.

Um 1900 waren etwa die Hälfte der Einwohner Polen, ein Viertel Juden und 30 000 Ruthenen (damalige Bezeichnung für Ukrainer). Diese wurden allerdings von der polnischen Mehrheitsbevölkerung diskriminiert. 1908 töteten drei polnische k.k. Gendarmen einen ruthenischen Bauern, worauf der ukrainische Philosophiestudent Miroslaw Siczynski den Statthalter Graf Andrzej Kazimierz Potocki erschoss. Dies führte zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen polnischen und ruthenischen Studenten.[12]

Lemberg gehörte vor dem Ersten Weltkrieg – mit Krakau und der Festung Przemyśl – zu den größten Garnisonen der k.u.k. österreichisch-ungarischen Armee im Osten der Monarchie. Der Standort war Eckpfeiler zum Schutz der Grenze Österreich-Ungarns gegen das Russische Kaiserreich. Allerdings eroberte die russische Armee Ende August 1914 in der Schlacht von Lemberg die Stadt und drang weit nach Westen vor. Lemberg blieb bis Juni 1915 von Russland besetzt (siehe Hauptartikel) und war auch in der Folge bis zur Russischen Revolution 1917 mehrmals gefährdet.

Polnisches Lwów 1918–1939
Ethnografische Karte Polens von Edward Czyński und T. Tillinger (1912)

Zum Ende des Ersten Weltkriegs wurde in Lemberg am 1. November 1918 die Westukrainische Volksrepublik gegründet, doch errang Polen nach teilweise heftigen Kämpfen mit Ukrainern im Polnisch-Ukrainischen Krieg die Herrschaft. Polnische Truppen besetzten die Stadt am 21./22. November 1918. Bei einem Pogrom gegen die jüdische Bevölkerung, das vom 22. bis zum 24. November andauerte, wurden laut dem Bericht von Henry Morgenthau senior 64 Personen getötet.[13] Viele wurden verletzt oder ausgeraubt. Es wurde nachgewiesen, dass ein Teil der polnischen Offiziere, Soldaten und Zivilisten die Verantwortung trug. Auch waren Mitglieder der jüdischen Miliz (ein Dutzend wurde verhaftet) und Deserteure aus der galizischen Armee beteiligt. Zu den Opfern der Plünderungen gehörten auch Teile der polnischen und ukrainischen Bevölkerung. Der Gewaltakt erschütterte das bis dahin recht harmonische Zusammenleben der verschiedenen Volksgruppen und Religionen im Lwów der Zwischenkriegszeit nachhaltig.

Die Stadt hatte damals 361.000 Einwohner, die meisten davon Polen (1912 zwischen 50 und 53 Prozent, ab 1925 über 55 Prozent), ein Drittel mehrheitlich polonisierte Juden, außerdem Ukrainer, Deutsche und polnische Armenier. Im Umland der Stadt lebten mehrheitlich Ukrainer (je nach Landkreis etwa vier bis fünf Sechstel der Bevölkerung). In den Zwischenkriegsjahren blieb Lwiw sowohl eine Hochburg polnischer Kultur als auch ein Brennpunkt ukrainischen Nationalgefühls; es blieb jedoch auch die habsburgische, übernationale Identität im Hintergrund präsent. Weltrang auf dem philosophischen Gebiet der Logik hatte die Lemberg-Warschau-Schule.

Verwaltungstechnisch war die Stadt als Teil der Zweiten Polnischen Republik ab 1921 die Hauptstadt der gleichnamigen Woiwodschaft Lwów.

Zweiter Weltkrieg

Im September 1939 wurde Lwów bis 1941 aufgrund des Hitler-Stalin-Pakts durch die sowjetische Besetzung Ostpolens 1939 in die Ukrainische Sowjetrepublik eingegliedert. Die Polnische Armee hatte deutschen Truppen trotz Artillerie- und Luft-Bombardement erbitterten Widerstand geleistet, da das Gebiet als Versorgungsroute für die Alliierten via Rumänien geplant gewesen war. In diesem Plan war nicht berücksichtigt gewesen, dass Deutschland und Russland hätten alliiert sein können. Drei Tage nach dem Erscheinen russischer Truppen wurden die Kämpfe am 22. September eingestellt.[14] Die Deutschen überließen den russischen Truppen wie im Pakt vereinbart die Stadt und zogen sich zurück.[15] Wie überall in der Sowjetunion erfolgten nun auch im sowjetischen Lwow Zwangskollektivierungen von Wirtschaftsverbänden und Bauernwirtschaften. 1941 wurde Lwow nach Hitlers Überfall auf die Sowjetunion Teil des deutschen Generalgouvernements und fungierte nun wieder unter dem Namen Lemberg als Hauptstadt des Distrikts Galizien.[16]

Kreishauptmann und damit oberster ziviler Herrscher in Lemberg war der Krefelder Joachim Freiherr von der Leyen. Fast alle jüdischen Lemberger wurden in der Folgezeit ermordet, unter anderem im von den Nationalsozialisten eingerichteten Ghetto Lemberg, im städtischen Zwangsarbeitslager Lemberg-Janowska und im Vernichtungslager Belzec.[17] Unter den zerstörten Synagogen befand sich Beit Chasidim, die älteste der Stadt. Insgesamt wurden in Lemberg und der Lemberger Umgebung während der Zeit des Nationalsozialismus ca. 540.000 Menschen in Konzentrations- und Gefangenenlagern umgebracht, davon 400.000 Juden, darunter etwa 130.000 Lemberger. Die restlichen 140.000 Opfer waren russische Gefangene.

Bevölkerungszusammensetzung in Lwiw in Prozent[18]

Volksgruppe 1900 1931 1959 2001
Ukrainer 19,9 15,9 60,0 88,1
Russen 000 00,2 27,0 08,9
Juden 26,5 31,9 06,0 00,3
Polen 49,4 50,4 04,0 00,9

Bereits kurz vor dem deutschen Einmarsch am 30. Juni 1941 hatten sowjetische Einsatzkräfte (vor allem der NKWD) zahlreiche Ukrainer getötet, die mit Deutschland kollaboriert haben sollen. Diese Verbrechen wurden von der NS-Propaganda ausgeschlachtet. Anschließend folgte der brutale NS-Terror gegen die polnische und jüdische Bevölkerung wie beispielsweise die Ermordung von über 3000 Juden in den ersten Tagen der Besatzung sowie die Ermordung von 25 polnischen Professoren in der Zeit vom 3. bis 5. Juli 1941. Diese Gräueltaten erfolgten von der vorher schon im Generalgouvernement aktiven Einsatzgruppe z. b. V. (zur besonderen Verfügung) unter dem damaligen SS-Oberführer Karl Eberhard Schöngarth anhand vorgefertigter Listen mit Namen und Adressen. Es ist umstritten, inwiefern ukrainische Nationalisten, unter anderem das Bataillon Nachtigall, an den Massenmorden beteiligt war.[19]

Im Rahmen der deutschen Euthanasie-Politik kam es zwischen 1941 und 1944 zu Krankenmorden an 2000 Patienten der Anstalt Kulparkow.[20]

In Lemberg bestand später das Kriegsgefangenenlager 275 für deutsche Kriegsgefangene des Zweiten Weltkriegs.[21] In der Nähe des Lagers gab es einen Kriegsgefangenenfriedhof mit über 800 Gräbern. Schwer Erkrankte wurden im Kriegsgefangenenhospital 1241 versorgt.

Sowjetisches Lwow 1945–1991
Überreste des 1948 zerstörten Alten jüdischen Friedhofs

Als die Stadt im Zuge der Lwiw-Sandomierz-Operation 1944 wieder unter sowjetische Herrschaft kam, wurden die meisten dort ansässigen Polen vertrieben. Ein Teil der Bevölkerung wurde nach der Vertreibung der dort lebenden Deutschen in Niederschlesien, vor allem in Breslau, angesiedelt. Viele Ukrainer, die zuvor im polnischen Westgalizien und in Zentralpolen gelebt hatten, wurden gleichzeitig aus Polen zwangsumgesiedelt und von der UdSSR in oder bei Lwow angesiedelt. Dadurch veränderte sich die ethnische und kulturelle Zusammensetzung der Stadt grundlegend. An die Stelle der traditionellen polnischen, jüdischen und armenischen Bevölkerung traten Ukrainer.

Die Sowjetbehörden begannen mit dem Wiederaufbau der Stadt, der vom Zuzug von Fachkräften aus der ganzen UdSSR und der Industrialisierung Lwows begleitet wurde. Bis zu den 1980er Jahren waren 137 Großfabriken entstanden, die Busse (LAZ), Lastkraftwagen, Fernsehgeräte und Maschinen produzierten. Die Stadtbevölkerung wuchs von 330.000 auf 760.000 Einwohner. Gleichzeitig wurden nationalistische Strömungen unter den Westukrainern unterdrückt.

Ukrainisches Lwiw ab 1991

Seit 1991 ist Lwiw Teil der unabhängigen Ukraine. Von Galizien gehen seither immer wieder Autonomiebestrebungen aus, nicht zuletzt wegen der Geschichte Lwiws als Hauptstadt eines eigenen Königreiches. Die Stadt feierte im Herbst 2006 das 750. Jubiläum ihres Bestehens.

Lwiw gehört zu den Städten, in die die OSZE am 21. März 2014 im Zusammenhang mit der Krimkrise Beobachter entsandte.[22]

Jüdisches Leben

Juden in Lemberg[23]

Jahr Ges.-Bev. Juden Anteil
in Prozent
1857 055.800 22.586 40,5
1880 110.000 30.961 28,2
1890 128.000 36.130 28,2
1900 160.500 44.258 27,6
1910 206.500 57.387 27,8

Seit dem Mittelalter war Lemberg ein Zentrum jüdischen Lebens. Im 19. Jahrhundert waren ungefähr ein Drittel der Bevölkerung Juden. Es gab verschiedene jüdische Friedhöfe und zahlreiche Synagogen wie die Tempel-Synagoge, die Goldene-Rosen-Synagoge, die Große Stadtsynagoge und die Große Vorstadt-Synagoge. Gegenwärtig genutzte Synagogen sind die Chassidische Synagoge und die Tsori-Gilod-Synagoge.

1908 wurde Hasmonea Lemberg als erster jüdischer Sportverein in Österreich-Ungarn gegründet. Bekannte in der Stadt lebende Juden waren unter anderem der Rabbiner Jehoschua Falk, der Zionist Ruben Bierer, der Gelehrte Salomon Buber, der Historiker Majer Balaban und der Fußballspieler Zygmunt Steuermann.

Politik

Im Stadt- und Regionalparlament Lwiws hat seit den Wahlen 2010 die Allukrainische Vereinigung „Swoboda“, die in Lwiw gegründet wurde, die meisten Sitze.[24] Die Partei ist generell in der Oblast Lwiw stark. Bürgermeister der Stadt ist seit 2006 Andrij Sadowyj (Samopomitsch).

Wirtschaft

Lwiws Wirtschaft ist relativ diversifiziert. Von besonderer Bedeutung ist die IT-Industrie, die etwa 12.000 Arbeitnehmer beschäftigt. Damit arbeiten rund 15 Prozent aller ukrainischen IT-Fachkräfte in der Stadt.[25] Zu den in Lwiw ansässigen IT-Konzernen gehört auch das mit etwa 4000 Mitarbeitern größte ukrainische IT-Unternehmen SoftServe. Ein weiteres Standbein ist der Tourismus. Insbesondere vor der Fußball-Europameisterschaft 2012 eröffneten zahlreiche neue Hotels und Restaurants in der Stadt.

Sehenswürdigkeiten
Altstadt
Lwiwer Marktplatz
Der Galizische Platz gehört zur Ringstraße, die die Altstadt umgibt.

Lwiws Altstadt und die um die Wende zum 20. Jahrhundert entstandenen Quartiere in der Umgebung weisen eine von Kriegszerstörungen und nachkriegszeitlichen Eingriffen verschont gebliebene und fast einmalige geschlossene Bebauung der Renaissance, des Barocks, des Klassizismus, Historismus, Jugendstils und Art déco auf. 1998 wurde das historische Zentrum der Stadt in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. Begründung: „Mit seiner städtischen Struktur und seiner Architektur ist Lwiw ein hervorragendes Beispiel der Verschmelzung von architektonischen und künstlerischen Traditionen Osteuropas mit denen von Italien und Deutschland. […] Die politische und wirtschaftliche Rolle von Lwiw zog eine Anzahl von ethnischen Gruppierungen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Traditionen an, die unterschiedliche aber dennoch voneinander abhängige Gemeinschaften innerhalb der Stadt bildeten, die auch noch im modernen Stadtbild erkennbar sind.“

Sakralbauten
Sankt-Georgs-Kathedrale, im 18. und 19. Jahrhundert die Mutterkirche der Griechisch-katholischen Kirche
Lateinische Kathedrale Mariae Himmelfahrt (1360–1481)
Griechisch-katholische Sankt-Georgs-Kathedrale (Bernard Meretyn, 1744–1770)
Mariä-Himmelfahrt-Kirche der Ukrainischen Autokephalen Orthodoxen Kirche (Paolo Romano, 1591–1629)
Armenische Marien-Kathedrale (1356–1363)
Allerheiligenkirche (früheres Benediktinerinnenkloster, 1597–1616)
Ehemalige Stavropihija-Kirche (Pawlo Rymlyanyn, 16. Jahrhundert)
Boim-Kapelle (1609–1615)
Ehemalige Dominikanerkirche Corpus Christi (Jan de Witte, 18. Jahrhundert)
St.-Andreas-Kirche (früheres Bernhardinerkloster, 17. Jh.)
Beit-Aaron-we-Israel-Synagoge, 1925
Museen
Freilichtmuseum Museum für Volksarchitektur und Landleben Schewtschenko-Hain
Ukrainisches Nationalmuseum Lemberg mit einer großen Ikonensammlung
Kornjakt-Palast mit königlichen Gemächern (1580)
Lemberger Gemäldegalerie[26]
Lwiwer Museum für Religionsgeschichte
Ethnografisches Museum (Museum für Volkskunde und Handwerk)
Bandinelli-Palais („Museum historischer Schätze“, 16. Jh.)
Museum für die Geschichte der Westukraine (Schwarzes Palais, 1588/1589)
Lwiwer Biermuseum (Brauereimuseum)
Waffenmuseum der Ukraine im ehemaligen „Königlichen Arsenal Lemberg“
Andere Bauten und Anlagen
Rathaus
Rathaus am Marktplatz (19. Jahrhundert)
Bürgerhäuser am Marktplatz (Rynok, 16. bis 18. Jahrhundert)
Lemberger Nationaloper und Balletttheater (19. Jahrhundert)
Palais Potocki
Lytschakiwski-Friedhof (historisch-architektonisches Denkmal)
Hoher Schloßberg: Ruinen der Burg des Fürsten Daniel Romanowitsch von Galizien
Wand der zerstörten Synagoge Goldene Rose
Stryjskyj-Park (1887)
Größtes Kreuzworträtsel der Welt (Januar 2009)[27]
Kultur

In Lwiw gibt es zahlreiche Theater, Museen und Bibliotheken und die architektonisch prominente Lemberger Oper im Stadtzentrum. Die größte ukrainische Buchmesse, das Lemberger Buchforum, findet jährlich statt. Das seit 2007 stattfindende Alfa Jazz Fest bzw. Leopolis Jazz Fest hat sich zu einem Publikumsmagneten entwickelt.

Am 28. April 2009 wurde Lwiw zur ukrainischen Kulturhauptstadt für das Jahr 2009 gewählt. Der Wettbewerb fand 2009 zum ersten Mal statt.[28]

Verkehr
Empfangsgebäude des Hauptbahnhofes (erbaut 1903)

Die Stadt besitzt einen (kleinen) internationalen Flughafen, der zur Fußball-Europameisterschaft 2012 ausgebaut und modernisiert wurde und der mehrmals wöchentlich von Berlin, München, Athen, Prag, Istanbul und Wien angeflogen wird. Der von den k.k. österreichischen Staatsbahnen errichtete und 1904 eröffnete Hauptbahnhof bildet das Zentrum des Bahnverkehrs in der gesamten Westukraine und wird im Personenverkehr aus den Richtungen Moskau, Belgrad, Breslau, Krakau, Kiew, Charkiw und Odessa umsteigefrei bedient.

Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt wird mit Straßenbahnen, Oberleitungsbussen und Autobussen durchgeführt. Ergänzend dazu stehen privatwirtschaftlich betriebene Marschrutki (Sammeltaxis) zur Verfügung. Das Straßenbahnnetz der Stadt wurde in den letzten Jahren mit finanzieller Unterstützung der EBRD grundlegend erneuert.[29]

Bildung

Lwiw verfügt über folgende ukrainische Hochschulen:

Nationale Iwan-Franko-Universität Lwiw, gegr. 1661[30]
Nationale Polytechnische Universität Lwiw, gegr. 1844[31]
Ukrainische Katholische Universität, gegr. 1994
Nationale Medizinische Danylo-Halyzkyj-Universität Lemberg, gegr. 1784
Sport
Motorsport

In den Jahren 1930 bis 1933 fand im damals polnischen Lwów der Automobil-Grand Prix statt. Durchgeführt wurden die Rennen in folgenden Straßen: Witoskoho, Hwardijiska und Stryjska.

Die damaligen Sieger waren:

Datum Sieger Zweiter
8. September 1930 Henryk Liefeld Polen Polen
Austro-Daimler
Tadeusz Skolimowski Polen Polen
Alfa Romeo
8. Juni 1931 Hans Stuck Deutschland Deutschland
Mercedes-Benz
George Nadu Rumänien Rumänien
Bugatti
19. Juni 1932 Rudolf Caracciola Deutschland Deutschland
Alfa Romeo
Florian Schmidt Tschechoslowakei Tschechoslowakei
Bugatti
11. Juni 1933 Eugen Bjørnstad Norwegen Norwegen
Alfa Romeo
Pierre Veyron Frankreich Frankreich
Bugatti

In Lwiw gibt es auch eine bedeutende Speedway-Bahn mit einem bekannten Liga-Rennclub. Hier gab es bereits entscheidende Qualifikationsläufe zur Speedway-Einzel-WM. Ukrainische Speedwayfahrer wie Andriy Karpov, Oleksandr Loktaev, Igor Marko und Vladimir Trofimov erlernten hier das Speedwayfahren.

Fußball

Zwischen 1923 und 1939 existierte in der Stadt der deutsche Verein VIS Lwów.

Lwiw war einer der vier ukrainischen Austragungsorte der Fußball-Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. In der eigens für dieses Großereignis erbauten Arena Lwiw fanden drei Vorrundenspiele der Gruppe B statt.

Neben der Arena Lwiw befinden sich zwei weitere größere Sportstadien in Lwiw, nämlich das Stadion Ukrajina und das SKA-Stadion.

Erfolgreichste Fußballmannschaft der Stadt ist Karpaty Lwiw. Des Weiteren beheimatet die Stadt den FK Lwiw.

Wegen des Krieges in der Ostukraine trägt der Verein Schachtar Donezk seine Heimspiele in der Arena Lwiw aus.

Städtepartnerschaften
Aktive Partnerschaften

Lwiw referenziert derzeit fünfzehn Partnerstädte[32]:

Stadt Land Jahr
Banja Luka Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina 2004
Breslau Polen Polen 2003
Budapest Ungarn Ungarn 1993
Corning, New York Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1987[33]
Eskilstuna Schweden Schweden 1994[34]
Freiburg im Breisgau Deutschland Deutschland 1989[35]
Krakau Polen Polen 1995
Kutaissi Georgien Georgien 2002
Łódź Polen Polen 2003
Lublin Polen Polen 2004
Novi Sad Serbien Serbien 1999
Przemyśl Polen Polen 1995
Rishon LeZion Israel Israel 1993
Rochdale Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich 1992
Rzeszów Polen Polen 1992
Samarkand Usbekistan Usbekistan 2000
Sankt Petersburg Russland Russland 2006[36]
Winnipeg Kanada Kanada 1973

Inaktive oder unbelegte
Litauen Vilnius, Litauen
Vereinigtes Konigreich Whitstable, Vereinigtes Königreich
Russland Grosny, Tschetschenien, seit 1998
Georgien Tiflis, Georgien, seit 2013
Verwaltungsunterteilung

Zur Stadtgemeinde zählen neben der eigentlichen Stadt, die in 6 Stadtrajone unterteilt ist auch noch die Stadt Wynnyky (Винники) und die beiden Siedlungen städtischen Typs Brjuchowytschi (Брюховичі) und Rudne (Рудне).

Die Stadtrajone sind:

Rajon Franko (mit den Stadtteilen Na bajkach/На байках, Bohdaniwka/Богданівка, Kulparkiw/Кульпарків/Goldberghof, Kasteliwka/Кастелівка und Wulka/Вулька)
Rajon Halytsch (mit den Stadtteilen Seredmistja/Середмістя, Zytadel/Цитадель, Sofijiwka/Софіївка und Snopkiw/Снопків)
Rajon Lytschakiw (mit den Stadtteilen Lytschakiw/Личаків/Lützenhof, Welyki Krywtschyki/Великі Кривчиці, Lysynytschi/Лисиничі, Majoriwka/Майорівка/Meier, Pohuljanka/Погулянка, Snesinnja/Знесіння, Kajserwald/Кайзервальд/Kaiserwald, Zetneriwka/Цетнерівка und Jaliwez/Ялівець)
Rajon Salisnyzja (mit den Stadtteilen Rjasne/Рясне, Lewandiwka/Левандівка, Bilohorschtscha/Білогорща, Klepariw/Клепарів/Klopperhof, Sknyliwok/Скнилівок, Syhniwka/Сигнівка und Bohdaniwka/Богданівка)
Rajon Schewtschenko (mit den Stadtteilen Holosko/Голоско, Samarstyniw/Замарстинів/Sommersteinhof, Sbojischtscha/Збоїща, Rjasne/Рясне, Klepariw/Клепарів/Klopperhof, Hawryliwka/Гаврилівка oder Pidsamtsche/Підзамче)
Rajon Sychiw (mit den Stadtteilen Sychiw/Сихів, Passiky/Пасіки, Pyrohiwka/Пирогівка, Koselnyky/Козельники, Bodnariwka/Боднарівка, Nowyj Lwiw/Новий Львів, Persenkiwka/Персенківка und Snopkiw/Снопків)
Persönlichkeiten
Hauptartikel: Liste von Persönlichkeiten der Stadt Lwiw
Klimatabelle

Lemberg
Klimadiagramm
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6
0

 
 
54 
0
-5

Temperatur in °C,  Niederschlag in mm
Quelle: wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Lemberg

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) -2,4 -1,0 3,9 12,3 18,3 21,0 23,0 21,9 18,9 12,9 5,6 -0,3 Ø 11,2
Min. Temperatur (°C) -8,7 -7,2 -3,2 2,9 8,1 10,9 12,8 12,0 8,8 4,0 0,2 -5,4 Ø 3
Niederschlag (mm) 41 41 41 49 76 97 101 75 54 46 44 54 Σ 719
Sonnenstunden (h/d) 1,8 2,7 3,9 5,4 7,8 7,7 8,1 7,4 6,0 4,6 1,7 1,5 Ø 4,9
Regentage (d) 9 8 10 10 11 12 11 10 9 9 10 12 Σ 121
Luftfeuchtigkeit (%) 85 86 81 77 72 72 74 77 78 81 89 87 Ø 79,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
-2,4

-8,7
-1,0

-7,2
3,9

-3,2
12,3

2,9
18,3

8,1
21,0

10,9
23,0

12,8
21,9

12,0
18,9

8,8
12,9

4,0
5,6

0,2
-0,3

-5,4
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N
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l
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Quelle: wetterkontor.de

Siehe auch
Liste der Erzbischöfe von Lemberg der Römisch-Katholischen Kirche
Liste der Großerzbischöfe von Lemberg der Ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche
Liste der Metropoliten von Kiew
Ukrainisch-Orthodoxe Kirche – Kiewer Patriarchat
Flugtagunglück von Lemberg
Schlacht von Lemberg
Straßenbahn Lemberg
Literatur

Einschlägiges Nachschlagewerk ist die ab 2007 in ukrainischer Sprache erscheinende Lemberg-Enzyklopädie.

Weitere Literatur in der Reihenfolge des Erscheinens:

Hugo Weczerka: Herkunft und Volkszugehörigkeit der Lemberger Neubürger im 15. Jahrhundert (mit 2 Karten). In: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung. Heft 1–4, Marsberg 1955, S. 506–530.
Philipp Ther: Chancen und Untergang einer multinationalen Stadt. Die Beziehungen zwischen den Nationalitäten in Lemberg in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Philipp Ther, Holm Sundhaussen (Hrsg.): Nationalitätenkonflikte im 20. Jahrhundert (= Forschungen zur osteuropäischen Geschichte. Band 59). Harrassowitz, Wiesbaden 2001, S. 123–146, ISBN 3-447-04494-2 (Vorschau in der Google-Buchsuche).
John Czaplicka (Hrsg.): Lviv. A City in the Crosscurrents of Culture (= Harvard Ukrainian Studies. Band 24). Harvard University Press, Cambridge, MA 2005, ISBN 0-9164-5897-0.
Hermann Simon, Irene Stratenwerth, Roland Hinrichs: Lemberg. Eine Reise nach Europa. Ch. Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-459-4 (Begleitband zur Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge – Centrum Judaicum Berlin: „Wo ist Lemberg“? vom 2. September bis 2. Dezember 2007).
Alexandra Binnenkade, Ekaterina Emeliantseva, Svjatoslav Pacholkiv: Vertraut und fremd zugleich: jüdisch-christliche Nachbarschaften in Warschau – Lengnau – Lemberg (= Jüdische Moderne. Band 8). Geleitwort von Heiko Haumann. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 2009, ISBN 978-3-412-20177-7.
Christoph Mick: Kriegserfahrungen in einer multiethnischen Stadt. Lemberg 1914–1947 (= Deutsches Historisches Institut Warschau: Quellen und Studien. Band 22). Harrassowitz, Wiesbaden 2010, ISBN 978-3-447-06193-3 (zugleich Habilitationsschrift, Universität Tübingen, 2004; Rezension von Felix Ackermann).
Tarik Cyril Amar: The Paradox of Ukrainian Lviv. A Borderland City between Nazis, Stalinists, and Nationalists. Cornell University Press, Ithaca 2015, ISBN 978-0-8014-5391-5 (Vorschau in der Google-Buchsuche, Rezension von Karl Schlögel).
Lutz C. Kleveman: Lemberg. Die vergessene Mitte Europas. Aufbau, Berlin 2017, ISBN 978-3-351-03668-3 (Rezensionsnotizen zu Lemberg bei perlentaucher.de).
Weblinks
 Commons: Lemberg – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lemberg – Reiseführer
Homepage der Stadtverwaltung (ukrainisch)
Diese leere Muschel, die übrig geblieben ist … In: Die Zeit, Nr. 1/2005 (Interview mit dem Lemberger Literaturwissenschaftler Jurko Prochasko über Galizien heute)
Iris Radisch: Weltverlorene Schönheit der Ukraine. In: Die Zeit, Nr. 18/2003 (Reportage über Lemberg)
Lviv Foto-Blog – Fotos und Galerien über die antike und moderne Stadt Lviv (ukrainisch)
Lwów. In: Filip Sulimierski, Władysław Walewski (Hrsg.): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich. Band 5 (Kutowa Wola – Malczyce), Warschau 1884 (polnisch, Eintrag zum Ort im Geographischen Verzeichnis des Königreichs Polen und anderer slawischer Länder).