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Geschichte
Frühgeschichte

Eine im Jahr 1936 auf dem Hummelsberg bei Linz untersuchte Ringwallanlage, die nach Gensicke bei den Auseinandersetzungen zwischen den Kelten und Germanen entstanden sein dürfte, zeugt von einer Besiedlung des Linzer Raumes lange vor unserer Zeitrechnung.

Grabfunde im Stadtgebiet datieren aus der frühfränkischen Zeit.
Durch Pippin den Älteren und den Mittleren erhielt das Kloster Nivelles neben Gütern in Rheinbrohl und Ariendorf auch Weinberge zu Wallen bei Linz. Im 8. Jahrhundert war Linz dann Mittelpunkt eines kleinen Untergaues, des Linzgaues, der 771 und 778 erwähnt wird.

Mittelalter

Der Ort Linz findet im Jahre 874, als Lincesce oder Lincheste benannt, in einer Gründungsurkunde der Äbtissin des Stifts Gerresheim Reginbierg, Tochter des fränkischen Edelmanns Gerricus, seine erste urkundlich nachgewiesene Erwähnung. In der Zeit wurde vermutlich auch schon eine Kirche gebaut, weil Reginbierg nach der Urkunde Zehntrechte besaß und nach Karolingischem Recht nur dann ein Gutsbesitzer das Zehntrecht erhielt, wenn er in seinem Sprengel eine Kirche erbaut hatte.

Zwischen 1206 und 1214 entstand die Pfarrkirche St. Martin am damals höchsten Punkt des Ortes. Eine Vorgängerkirche am selben Ort wurde bei den Kämpfen zwischen Otto IV. und Philipp von Schwaben im Jahre 1198 zerstört. Beim Bau einer Fußbodenheizung im Zuge der Restaurierungsarbeiten stieß man im Jahre 1981 auf Grabstätten und Fundamentstücke der Vorgängerkirche.

Die für das Stadtbild wichtigste politische Entscheidung fiel im späten Mittelalter – nämlich die Stadterhebung während der Regierungszeit des Kölner Erzbischofes Heinrich II. von Virneburg zwischen 1304 und 1332. Zu den Bürgern der nunmehrigen Stadt Linz gehörten alle Einwohner des Kirchspiels Linz. Die außerhalb der zu dieser Zeit errichteten Stadtmauer lebenden Kirchspielsangehörigen wurden „auswendige Bürger“ genannt. Zum Kirchspiel Linz gehörten die Ortschaften Linzerhausen, Ockenfels, Kasbach (links des Bachs), Ohlenberg, Leubsdorf, Ariendorf (rechts des Bachs) sowie die später unter dem Namen Linzer Höhe zusammengefassten Dörfer Notscheid und Hargarten. Im Jahre 1365, kurz nach dem Erhalt der Stadtrechte, erfolgte der Bau der Burg Linz. 1391 brannte Linz bis auf ein Drittel ab. Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert Hauptsitz des kurkölnischen Amtes Altenwied, im 15. Jahrhundert des neugebildeten Amtes Linz.[4] 1475 wurde Linz durch kaiserliche Truppen im Neusser Krieg belagert. Um 1517 erfolgte der Bau des Rathauses.

Die älteste urkundliche Nachricht über die Verpachtung der Fährrechte zwischen Linz und Kripp – datiert auf den 2. Mai 1443 – befindet sich im Linzer Stadtarchiv, denn die Fährgerechtsame war von Alters her im Linzer Besitz. Auch heute ist die Stadt Linz noch eine der Geschäftsführerinnen der Rheinfähre Linz–Kripp. In der Urkunde bestätigten der Pächter der Fährrechte, Jakob Schade, sowie seine Frau Katharina sowie die Nachkommen den Erbzins von 20 Mark, den sie wegen der Var zu Lynss an die Stadt Linz zu zahlen hatten, abgesichert durch ein Drittel ihres Besitzes.[5]

Neuzeit

Das um 1700 zum Oberamt erhobene Amt Linz fiel 1803 mit dem Reichsdeputationshauptschluss an den Fürsten von Nassau-Usingen und ging 1806 im Zusammenhang mit der Bildung des Rheinbundes im Herzogtum Nassau auf. Die Stadt wurde anschließend Hauptsitz des nassauischen Amtes Linz. 1815 wurde Linz nach den auf dem Wiener Kongress geschlossenen Verträgen Teil des Königreichs Preußen und 1816 Hauptsitz der neugebildeten Bürgermeisterei Linz. Im gleichen Jahr wurde mit Einführung der preußischen Verwaltung der Kreis Linz gebildet, der jedoch seinen Verwaltungssitz in Erpel hatte. Er wurde bereits 1822 wieder aufgelöst; Linz gehörte nunmehr dem Kreis Neuwied in der neuen preußischen Rheinprovinz an. 1857 wurde Linz zur Stadt nach der Rheinischen Städteordnung erhoben.[6] 1885 zählten zur Stadt Linz am Rhein die Wohnplätze (Namen teilweise an aktuelle Schreibweise angepasst) Alt Rennenberg, Eichshard (Eichhard), Ginsterhahn, Jägerhaus, Kaiserberg, Klemenslust, Linzer Hammer, Meerberg, Neuhof, Neu Rennenberg, Schloss Rennenberg, Ronigerhof, Schafstall, Schmitzhof, Stern, Sternerhütte, Stuxhof und Waschberg (Hillenbrandsruhe).[7]

Stahlstich nach Tombleson um 1840

Der stärkste Wandel des Stadtbildes fand im 19. Jahrhundert statt. Bedingt durch finanzielle Engpässe der Stadt konnten einige Bauwerke nicht gehalten werden. Dieses zeigte sich besonders im Abriss der im Jahre 1462 eingeweihten Ratskapelle auf dem Marktplatz im Jahr 1818. Die Bürgerschaft empfand die Stadtbefestigung als überholt. Die rheinseitige Stadtmauer wurde 1861/1862 abgetragen, das Grabentor 1863, das Leetor 1879. Durch den Zuzug protestantischer Familien wurde der Bau einer evangelischen Kirche erforderlich. Zwischen 1863 und 1865 entstand die evangelische Kirche auf dem Gelände des ehemaligen Grabentores, zum Teil aus den Baumaterialien des abgetragenen Grabentors.

1858 legten in Linz die ersten Dampfschiffe an. 1870 erfolgte der Anschluss an das Eisenbahnnetz der Strecke Köln – Troisdorf – Neuwied – Niederlahnstein, der Bahnhof wurde gebaut. Die Strecke war zunächst eingleisig, ab 1883 wurde die Bahn in Linz wegen des Hochwassers auf Viadukte höher gelegt und zusätzlich zweigleisig ausgebaut. Am 1. Oktober 1912 wurde die Bahnstrecke Linz–Neustadt–Flammersfeld–Altenkirchen in Betrieb genommen. Wegen Brückensprengungen im Wiedtal durch die deutsche Wehrmacht war seit März 1945 der Zugverkehr zunächst nur noch bis Wiedmühle, später bis Mettelshahn, möglich. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor auch die Reststrecke mit zunehmender Motorisierung an Bedeutung. 1960 fuhr der letzte Personenzug nach Neustadt (Wied). Heute existiert von dieser Strecke nur noch der etwa 8 km lange Streckenabschnitt von Linz nach Kalenborn, der von Mai bis Oktober an Wochenenden und Feiertagen durch die Kasbachtalbahn befahren wird.

Bereits im Jahre 1912 war die bis dahin eigenständige Gemeinde Linzhausen am nördlichen Ortseingang der Stadt (ehemals auch Linzerhausen oder Hausen), mit einer Fläche von 0,33 km² die kleinste Gemeinde des Kreises, eingemeindet worden. Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrags 1920 gehörte Linz zunächst zum unbesetzten Gebiet im Rheinland. Die Grenze zur 10-jährigen Besatzungszone verlief südlich von Linz bei Ariendorf über die Linzer Höhe. Infolge des Ruhrkampfs wurde Linz ab Februar 1923 als Teil des sog. „Einbruchsgebiets“ im südlichen Siegkreis und nördlichen Kreis Neuwied von französischen Truppen besetzt. Nach der Londoner Konferenz kam es am 17. November 1924 zur Räumung des Einbruchsgebiets durch die Besatzung.[8] Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Linz 1946 Teil des neugebildeten Landes Rheinland-Pfalz. Im Jahre 1967 wurde die neugebaute katholische St. Marien-Kirche eingeweiht.

In den 1970er Jahren entstand der Stadtteil Roniger Hof drei Kilometer oberhalb der Stadt: 1976 wurden die ersten Häuser fertiggestellt, 1979 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Krankenhauses im neuen Stadtteil oberhalb von Linz.

Am 28. Mai 1984 stürzte ein Kampfflugzeug der niederländischen Luftwaffe unweit des Krankenhaus Linz in ein Mehrfamilienhaus. Der Pilot (Pieter „Gipsy“ Enzerink)[9] und eine Anwohnerin kamen dabei ums Leben. Zahlreiche Menschen wurden verletzt.[10]

Stadtansicht von der gegenüberliegenden Rheinseite in Kripp (2005)
Politik
Stadtrat
Blick auf das Rathaus vom Marktplatz aus
Burgplatz

Der Stadtrat in Linz am Rhein besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Stadtrat:[11]

Wahl SPD CDU Grüne Linke FWG Gesamt
2014 6 10 2 1 3 22 Sitze
2009 5 12 1 1 3 22 Sitze
2004 6 13 1 2 22 Sitze
1999 7 13 0 2 22 Sitze
1994 6 11 1 4 22 Sitze
1989 6 7 8 21 Sitze
1984 3 8 10 21 Sitze
1979 11 10 21 Sitze

FWG = Freie Wählergruppe Linz am Rhein e. V.
Bürgermeister

1812–1813: Engelbert Schwamborn
1817–1820: Friedrich Adolph von Cocy
1820–1842: Franz Kerp
1842–1848: Franz Stephan Christmann
1848–1851: Rudolf Jakob von Gerolt zur Leyen
1851–1856: Hubert Hubaleck
1856: Johann Schmitz
1856–1871: Willibrord Thiesen
1871–1910: Julius Lerner
1910–1914: Hugo Menzel
1914–1932: Paul Pieper
1933: Eugen Mehliß
1933: Rahms (Vorname unbekannt)
1933–1938: Franz Weyand, zunächst NSDAP¹
1939–1944: Paul Wiezorke
1944–1945: Matthias Wagner
1945: Franz-Josef Wuermeling, CDU
1945–1947: Wilhelm Hoffmann
1947–1948: Peter Frings CDU
1948–1956: Wilhelm Hoffmann
1956–1972: Leo Thönnissen, SPD
1972–1974: Theo Lück, SPD
1974–1979: Hans Breitenbach, CDU
1979–1989: Theo Lück, erst SPD, ab 1984 FWG
1989–2014: Adi Buchwald, CDU
seit 2014: Hans-Georg Faust

¹ später aus der Partei ausgeschlossen und Amtsenthebung durch die NSDAP, wahrscheinlich wegen religiös motivierten Widerstandes

Städtepartnerschaften

Linz pflegt seit 1920 (offiziell seit 1987) eine Partnerschaft mit der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz an der Donau. Nach dem Zweiten Weltkrieg folgten 1965 Marietta in Georgia, USA, sowie 1987 Pornic in Frankreich. Mit dem Ortsteil Linz der Gemeinde Schönfeld in Sachsen wurde ein Freundschaftsvertrag geschlossen.

Wappen

Blasonierung: „Unter silbernem Schildhaupt, darin ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, in Rot ein goldener Schlüssel mit rechtsgewendetem Bart in Form eines Rechtecks aus mehrfach abgewinkelten Stegen und Vierpaßreite.“

Die Stadt Linz führt als Besonderheit einen Renaissanceschild.

Wappenbegründung: Das schwarze Kreuz deutet auf die Zugehörigkeit von Linz zum Erzstift Köln hin. Der Schlüssel ist das Attribut des Hl. Petrus, des Schutzpatrons der Kölner Kirche. Kreuz und Schlüssel erscheinen schon im ältesten Stadtsiegel von 1340. Das Stadtwappen ist rechtsgültig seit 1857 mit königlich-preußischer Genehmigung.

Sehenswürdigkeiten

Rheintor (Feldseite)
Neutor (Feldseite)

Burg Ockenfels oberhalb des Ortes
Schloss Rennenberg

Wegen der vielen farbenprächtigen Bauwerke wird die Stadt oft als „Bunte Stadt am Rhein“ bezeichnet.

Historische Altstadt: viel Fachwerk, seit 1912 wieder freigelegt
Rathaus aus 1517–1527, Bau an Stelle eines Vorgängerbaues
Pfarrkirche St. Martin: Baubeginn 1206, Einweihung 1214, romanische und gotische Bauformen unregelmäßig, aber harmonisch in sich vereint, Wandmalereien aus dem 13. und 16. Jahrhundert, unter anderem eine Jakobs-Pilgerkrönung aus der Zeit um 1230, die neben einem romanischen Sandsteinrelief in Freiburg zu einer der ältesten und bedeutendsten im deutschsprachigen Raum gezählt wird (Quelle: Klaus Herbers, der Jakobskult in Süddeutschland)
St. Marien: 1967 erbaut, katholische Kirche mit bedeutendem Kölner Flügelaltar (1463)
ehemalige Kapuzinerklosterkirche: 1636–1645 erbaut, seit 1971 Stadthalle
Burg Linz des Kurfürsten von Köln: 1365 erbaut, mit einer Folterkammer aus der Ritterzeit
Römische Glashütte: mit Ausstellungs- und Verkaufsfläche, im Sommer ist auch ein Glasbläser vor Ort
Rheintor und Neutor: zwei historische Stadttore aus 1329 – früher Teil der inzwischen fast vollständig abgetragenen Befestigungsmauern. „Linzer Klapperjunge“: eine vor dem Neutor 1987 aufgestellte Bronzeskulptur. Die vorösterliche Ratschen-Tradition nehmen hier alljährlich etwa 200 Kinder und Jugendliche wahr. Am Rheintor sind die Markierungen der Hochwasserüberflutungen verzeichnet.
Linzer Pulverturm: auch dieser Turm ist noch erhalten
Sendeanlage des SWR: Sender für UKW und Fernsehen mit 156 Meter hohen abgespannten Stahlfachwerkmast und kleinem freistehenden Stahlturm
Burg Ockenfels: Ende des 15. Jahrhunderts zerstört, und in den 1920er-Jahren wieder errichtet; befindet sich oberhalb von Linz
Schloss Rennenberg: 1846, im Wald bei der Sterner Hütte, in schöner Parkanlage gelegen, nach 1992 in Privatbesitz restauriert
Burg Rennenberg: oberhalb von Schloss Rennenberg, Ruine (Anfang 13. Jahrhundert)
Denkmalzone Jüdischer Friedhof
Strünzerbrunnen in der Altstadt, gewidmet dem Menschentyp des Linzer Strünzers. Ursprünglich der Spitzname eines ortsansässigen Wirtes, wurde er zum rheinländischen Synonym eines herzlichen Menschen, der aber beim „Schwatzen“ und beim Trinken etwas übertreibt.
Stadtarchiv: in der ehemaligen Kapelle des Krankenhauses der Franziskanerinnen (19. Jahrhundert)

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Linz am Rhein

Regelmäßige Veranstaltungen
Karnevalsumzug: am Rosenmontag
Rhein in Flammen: am ersten Samstag im Mai. Großfeuerwerke und Schiffsrundfahrt von Linz am Rhein entlang Erpel, Unkel, Remagen, Rheinbreitbach, Rheininsel Nonnenwerth bei Bad Honnef, Bad Godesberg, Königswinter zur Rheinaue bei Bonn
Bunte Woche mit Drehorgelfest: von Christi Himmelfahrt bis zum darauffolgenden Sonntag
Antik- und Trödelmarkt: am dritten Wochenende im Mai und am zweiten Wochenende im August
Kirmes: am letzten Wochenende im August
Winzerfest: am zweiten Wochenende im September
Kunsthandwerkermarkt: am zweiten Wochenende im Oktober
Weihnachtsmärkte: an allen Adventswochenenden
Wirtschaft und Infrastruktur

Der wichtigste Wirtschaftszweig in Linz ist der Tourismus. Früher spielte in Linz der Basaltabbau eine große Rolle.

Verkehr
Blick auf Linz und das Rheintal mit der rechtsrheinischen Bahnstrecke Köln–Koblenz
Straßenverkehr

Linz liegt direkt an der Bundesstraße 42 und wenige Kilometer westlich der Bundesautobahn 3 mit der Anschlussstelle Bad Honnef/Linz. Die Autofähre Linz–Kripp bietet Anschluss an die linksrheinischen Bundesstraßen B 9 und B 266 sowie die Bundesautobahn 61 und verbindet Linz mit Remagen-Kripp, dem Ahrtal und der Eifel. Im Bundesverkehrswegeplan enthalten war bis 2015 eine Rheinbrücke als Verbindung der B 42 und der B 9 (als Verlängerung der A 573), der diese Aufgabe in Zukunft hätte zufallen können. Die Rheinquerung zwischen Linz und Remagen war ein Programmpunkt im Landtagswahlprogramm der FDP Rheinland Pfalz im Jahre 2016. Die Brücke wurde jedoch von Seiten der FDP in den Koalitionsverhandlungen zwischen Grünen und SPD gar nicht erst thematisch behandelt, obwohl sie damit in der Region massiv geworben hatte. Eine Bürgerinitiative für eine Rheinquerung hatte zudem im Vorfeld innerhalb von 3 Monaten 1100 Unterschriften gesammelt und diese dem Innenminister Roger Lewentz überstellt. Auf Landesebene wurden jedoch keinerlei Anstrengungen mehr unternommen die Brücke zwischen Linz und Remagen in den Bundesverkehrswegeplan für 2030 einschreiben zu lassen.
Die Initiative für eine Rheinquerung scheiterte daher an dem Widerstand und dem Willen der politischen Entscheidungsträger in der Region und auf Landesebene. Ein wesentlicher Punkt spielte jedoch das Argument, dass die Stadt Linz und die Stadt Remagen Anteilseigner an der Fährgesellschaft Linz-Kripp ist und die Fährleute ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Ideen zum Standort und zur Betreibung der Brücke durch eine kommunale Genossenschaft sowie die Einbindung der Fährleute in dieses Konzept wurden von Seiten der Politik erst gar nicht angehört. Bis heute gibt es daher keinerlei offizielle Erklärungen der Verbandsbürgermeister zu einer Rheinquerung zwischen Linz und Remagen.[12][13]

Schienenverkehr

Der Linzer Bahnhof liegt an der rechtsrheinischen Bahnstrecke Köln–Koblenz. Er wird im Halbstundentakt angefahren und verbindet die Stadt im Stundentakt direkt mit dem Flughafen Köln/Bonn. Linz gehört dem Verkehrsverbund Rhein-Mosel an. Die seit 1999 von Linz nach Kalenborn verkehrende private Kasbachtalbahn ist nur in der Touristensaison in Betrieb.

Wanderwege

Der Rheinsteig, der rechtsrheinische Fernwanderweg von Bonn nach Wiesbaden, führt auf der Etappe von Unkel nach Leubsdorf (16,7 km, 500 Höhenmeter) an der Burg Ockenfels vorbei und im Stadtgebiet mitten über den historischen Marktplatz.

Ansässige Unternehmen
BAG – Basalt-Actien-Gesellschaft
Niedax GmbH & Co. KG: Kabelverlegesysteme
Deutag GmbH & Co. KG: Asphaltproduktion
Steiner Römische-Glashütte GmbH Glasproduktion
Reifencenter Linz (Reifenhandel und Montage)
Bildung
Bürgermeister-Castenholtz-Schule: Grundschule
Robert-Koch-Schule: Realschule plus (ehemalige Duale Oberschule und ehemalige Realschule)
Alice-Salomon-Schule: Berufsbildende Schule
Martinus-Gymnasium Linz
Gesundheitswesen
Franziskus-Krankenhaus Linz
Justiz

Es gibt in Linz ein Notariat, eine Polizeiinspektion und das Amtsgericht Linz am Rhein.
Bis 1970 gab es in Linz außerdem ein Gefängnis. In diesem wurde Else Peerenboom-Missong im August 1944 im Rahmen der „Aktion Gewitter“ in Schutzhaft genommen. 1962 wurde der Spiegelredakteur Conrad Ahlers zusammen mit seiner Frau in Linz inhaftiert. Das Gebäude dient heute als Wohnhaus und steht unter Denkmalschutz.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Gedenktafel für den enthaupteten Bürgermeister Augustin Castenholz
Tilman Joel (um 1395–1461), Theologe, Jurist und Diplomat
Augustinus Castenholz (um 1592–1633), Bürgermeister und Zollschreiber
Carl Paul von Zimmermann (1652–1712), Kaiserlicher Hofrat, Kanzler in Hildesheim (nach Zimmermann ist die Kanzlerstraße in Linz benannt)
Damian Adolph Dercum: (* März 1655), Arzt, Professor für Arzneiwissenschaften und Chirurgie
Augustin Mengelberg (1710–1763), Abt von Heisterbach
Maximilian Joseph Funcke (1780–unbekannt), Chemiker und Apotheker
Stephan Lück (1806–1883), Theologe, Dommusikdirektor in Trier und Herausgeber
Ferdinand von Malaisé (1806–1892); bayerischer General, Erzieher von König Ludwig III.
Anton Joseph Weidenbach (1809–1871), Historiker und Archivar
Joseph von Keller (1811–1873), Kupferstecher
Franz Keller (1821–1896), Kupferstecher, Bruder und Schüler von Joseph von Keller
Hubert Meyer (1826–1895), Porträtmaler
Johann Martin Niederée (1830–1853), Maler
Heinrich Gogarten (1850–1911), Landschaftsmaler in Dachau
Pedro Sinzig (1876–1952), Franziskaner, Schriftsteller
Erich Mehliß (1899–1972), Verwaltungsjurist und Landrat
Elisabeth Alexander (1922–2009), Schriftstellerin
Günther Scholl (1923–2011), Maler und Kunsterzieher
Günther Oellers (1925–2011), Bildhauer
Manfred Bruns (* 1934), Bundesanwalt am Bundesgerichtshof
Georg Kröll (* 1934), Komponist, Pianist
Alex Kempkens (* 1942), Fotograf
Peter Meilchen (* 1948), Maler, Grafiker, Fotograf und Autor.
Adam C. Oellers (* 1949), Kunsthistoriker
Renate Pepper (* 1951), Politikerin (SPD) und MdL Rheinland-Pfalz 1991–2011
Richard Wester (* 1956), Saxophonist und Komponist
Harald J. Wester (* 1958), Manager und Ingenieur
Ellen Demuth (* 1982), Politikerin (CDU) und MdL Rheinland-Pfalz
Jannik Stoffels (* 1997), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben
1545: Albert Ritzaeus Hardenberg (1510–1574), Theologe, als Prediger in Linz tätig
bis etwa 1792 Besuche der Stadt durch Ludwig van Beethoven (1770–1827), Hausmusik bei Hofkammerrat Gottfried Wolters und Besuch seines in Linz arbeitenden Bruders
1792: Vorübergehende Inhaftierung des Räubers Der Schwarze Peter (1752–1812), (Lehrmeister und Komplize des Schinderhannes) im Pulverturm der Stadt Linz am Rhein
1822: Besuch der Stadt und der Kirche St. Martin durch den Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770–1831)
1833: Besuch der Stadt durch Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861)
1852: Sommerurlaub des Richard Brend’amour, Holzschneider, bei Johann Martin Niederée
1852: Sommerurlaub des Rudolf Schwertführer (evtl. ebenfalls in Linz geboren), Lithograph und Holzschneider in Dresden, bei Johann Martin Niederee
1868: W. Krüger, evangelischer Pfarrer in Linz; schreibt die Erzählung Aus dem Gefängnis ins Gefängnis
1870–1818??: Theodor Lerner (1866–1931), Journalist und Polarforscher, Kindheit und Jugendzeit in Linz
1871–1879: Friedrich von Gerolt (1797–1879) Diplomat, dienstältester Botschafter Deutschlands in Washington, D.C., USA, Besitzer von Rittergut zur Leyen Burg Ockenfels
1894–1900: Carl Clewing (1884–1954), Schauspieler, Heldentenor, Musikpädagoge und Volksliedforscher, Schüler des Progymnasiums zu Linz
1897–1958: Else Peerenboom-Missong (1897–1958), Volkswirtin und Politikerin (Zentrum, später CDU)
etwa ab 1899–1963: Walter Fuchs, Initiator des Heimatmuseums, Betreuung des städtischen Archivs und Schöpfer des Begriffs Linz – Die Bunte Stadt am Rhein
1909–1912: Eduard Profittlich (1890–1942), Erzbischof von Estland, Gymnasialbesuch und Abitur in Linz
1914–1995: Wilhelm Heinrichs lebte seit seiner Kindheit in Linz, Gymnasiallehrer, Komponist, Kapellmeister, Arrangement des Glockenspiels am historischen Linzer Rathaus
1940–1945: Joseph Jaekel, Bildhauer, Wohnsitz in Linz durch Kriegsfolgen in Köln
1943–1959: Otto Cornelius, Graphiker und Maler, Kunsterzieher am Gymnasium Linz
1946–2012: Waltraud Markmann Kawinski, Malerin, Grafikerin und Schriftstellerin, Wohnsitz und Atelier in Linz
1951–1955: Pfarrer Friedrich Erxleben, Lebensabend in Linz
Anekdoten

1474: Wie der Bienenstich erfunden wurde. (siehe Bäckerjungensage)

Literatur
L. van Laak: Aus dem Werdegang der Stadt Linz/Rhein in Kurkölnischer Zeit Rhein- und Wied-Druckerei GmbH, Neuwied-Linz 1922.
Hans Peter Petri: 1100 Jahre Linz am Rhein, Linz 1974.
Anita und Anton Rings: Linz – Ein Stadtbild im Wandel, Linz 1984.
Anita und Anton Rings: Die ehemalige jüdische Gemeinde in Linz am Rhein, Linz 1992.
Adam C. Oellers: Linz am Rhein, Rhein. Kunststätten Heft 71, Neuss 1994, ISBN 978-3-88094-718-4.
Anita und Anton Rings: Häuser und Menschen in Linz, Linz 2002.
Herrmann Burghard, Cordula Kapser: Linz am Rhein. Die Geschichte der Stadt von der Frühzeit bis zur Gegenwart., Böhlau Verlag, Köln 2002 ISBN 3-412-06602-8.
Adalbert N. Schmitz: Dat och noch – Linzer Mundart, Wörterbuch Linzer Mundart-deutsch u. m.
Die schöne Jüdin, Roman aus dem kurkölnischen Linz von Pater Petrus Sinzig, (Hrsg.) Peter Adams 2004.
Denise Steger: 800 Jahre katholische Pfarrkirche St. Martin im Spiegel der Kunst, Linz 2006.
Alms-Hammerstein, Christiane und von der Dollen, Ingrid: Menschen in ihrer Zeit – Ehemalige Schüler des Linzer Gymnasiums, Linz 2006.
Städtepartnerschaften
Osterreich Linz in Österreich seit 1920, erneuert 1987
Vereinigte Staaten Marietta in den USA seit 1965
Frankreich Pornic in Frankreich seit 1987
Weblinks
 Commons: Linz am Rhein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Lintz in der Topographia Colonia et al. (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
Tourismus Linz
Verwaltung der Verbandsgemeinde Linz
Kurzporträt mit Filmbeitrag über Linz am Rhein bei Hierzuland, SWR Fernsehen
Geschichtliche Informationen zu Linz am Rhein bei regionalgeschichte.net