Liebe Personaler aus Lommatzsch:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

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Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Lommatzsch nicht vorenthalten.

Geschichte
Ortsnamenformen

Der Name der Stadt leitet sich her von Glumaci, den Daleminziern, die sich wiederum nach ihrer heiligen Quelle Glomaci (sprich glomatschi) nannten.
Urkundlich belegt sind die folgenden Namen. Die ersten Nennungen sind indirekte Erwähnungen einer Ansiedlung.

Urkundlich nachweisbar sind folgende Namensformen:

1190 (vor 1190) Thiemo de Lomacz

1206 Heinricus sacerdos de Lomaz

1286 Lomats

1308 Lomatsch

1350 Lamacz, Lowmacz

1408 Lommaczsch

1500 Lumbatzsch (HOV)

1518 Lumbicz

1547 Lommatz, Lommitsch, Lummitsch

Entwicklung der Stadt
Peststein in Trogen. Zur Erinnerung an die Pestopfer in Trogen im Jahr 1607

Als Stadt (civitas seu oppidum) wurde Lommatzsch 1286 erstmals als Lomatz urkundlich erwähnt. Am 12. August 1330 verleiht Landgraf Friedrich dem Burggrafen zu Meißen den Bierzins zu Lommatzsch. Damit war in der Stadt das Braurecht vorhanden. 1386 gab es einen Bürgermeister und einen Rat, die Ratsverfassung von 1412 sah einen Bürgermeister und 9 Ratsmitglieder vor. 1504 Baubeginn der jetzt noch vorhandenen Wenzelskirche. Es wurden an den von früher stammenden Turm drei gotischen Spitzen aufgesetzt und ein Langhaus angebaut. Die Reformation wurde 1539 eingeführt und Ambrosius Naumann wird erster evangelischer Stadtpfarrer. 1550–1555 erfolgte die Erbauung des Rathauses in der heutigen Größe. 1591 bekam die Wenzelskirche ihre erste Kirchturmuhr. Die Pest machte auch Lommatzsch zu schaffen, so kam es 1607 und 1611 zu insgesamt 1350 Pesttoten. Die folgenden Jahre waren vom Dreißigjährigen Krieg gezeichnet. So kam es 1632 zur Ausbrennung und Einäscherung der Stadt durch kaiserliche Truppen und um 1645 zu erneuten Bränden von Häusern und Scheunen durch die Schweden. 1722 wurde auf dem Markt eine kursächsische Postdistanzsäule aufgestellt, die sich dort bis 1857 befand und heute in Form einer Nachbildung wieder befindet (Fragmente der Originalsäule im Museum). 1814 wurde eine neue Orgel für die Kirche eingeweiht. Lommatzsch bleibt von der deutschen Revolution nicht unberührt, so kommt es 1849 zum ersten Lommatzscher Anzeiger, 1854 zur Erbauung eines Gerichtsgebäudes und 1857 zur Gründung eines Gewerbevereins. 1859 Einweihung des Hauptgebäudes der Schule und Gründung 1865 der Freiwilligen Feuerwehr. 1873 erfolgte die Trennung von Kirche und Schule, so dass fortan 2 Bürgerschulen existierten. 1878 wird an der Schule die Turnhalle errichtet. 1877 Eröffnung der Eisenbahnstrecke nach Riesa und 1880 nach Nossen. 1909 folgte die Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz nach Meißen und 1911 nach Döbeln.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges ergab sich ein ständiger Frontenwechsel von deutschen Truppen und Verbänden der Roten Armee: Vom 25. – 28. April wurde Lommatzsch von der Sowjetunion eingenommen und vom 29. April – 5. Mai wieder von Deutschen. In diesen Tagen ließen SS-Männer 36 von der Zivilbevölkerung denunzierte Zwangsarbeiter und einen weiteren unschuldigen sechzehnjährigen Jungen, der angeblich eine Schreibmaschine gestohlen haben sollte, an der Kirche aufstellen und erschossen sie mit einer MG-Salve. Als nach der Schlacht um Berlin mehr sowjetische Truppen zu Verfügung standen, flüchtete die SS aus Lommatzsch und die Rote Armee marschierte ein.

Politik

Bürgermeisterin der Stadt Lommatzsch ist die Historikerin Anita Maaß (FDP).

Stadtrat

Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014:

Sitzverteilung in der
Wahlperiode 2014–2019

    

Insgesamt 18 Sitze CDU: 7 FWL: 5 FDP: 4 Linke: 2

Gemeinderatswahl 2014[2]
Wahlbeteiligung: 53,8 % (2009: 51,0 %)

 %403020100

24,0 %34,3 %21,9 %13,0 %3,9 %

FWLCDUFDPLinkeSPD
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4  -6

-3,8 %p
+7,7 %p-2,2 %p+0,4 %p-5,0 %p
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Wappen

Blasonierung: „In Silber eine wachsende schwarzgefugte rote Zinnenmauer, daraus wachsend ein rotes Gebäude mit kreuzbestecktem Giebel – darunter drei silberne Bogenfenster – und zwei gezinnten Seitentürmen mit goldbeknauften, blaugeschindelten Spitzdächern und je vier silbernen Bogenfenstern (2/1/1); im offenen goldenen Tor unter hochgezogenem schwarzem Fallgatter ein schwarzer Löwe.“

Der erste Wappennachweis ist auf einem Siegel, das sich an einer Urkunde von 1461 befand. Zwischen 1623 und 1627 gab es ein weiteres Wappen, gezeichnet von Dilich. Die heutige gültige Fassung entstand 1912.[3]

Partnerschaften

Lommatzsch unterhält seit 1990 eine partnerschaftliche Beziehung zu Weissach im Tal in Baden-Württemberg.

Gedenkstätten
Grabstätte und Ehrenmal an der Stadtkirche für eine unbekannte Anzahl von Zwangsarbeitern mehrerer Länder, die bei einem Massaker am 29. April 1945 von SS-Männern erschossen wurden
Gedenkanlage auf dem Friedhof des Ortsteiles Dörschnitz für 36 unbekannte KZ-Häftlinge, die in Dörschnitz und Klappendorf im April 1945 ermordet wurden. Die Anlage wurde 1947 im Beisein von Otto Nuschke eingeweiht.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Postmeilensäule vor dem Rathaus
Wenzelskirche
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmale in Lommatzsch
Marktplatz: Zentrales Gebäude am Markt ist das 1550/55 erbaute Rathaus, das Stilelemente von Jugendstil, Barock und Renaissance vereint. Vor dem Rathaus befindet sich die Kursächsische Postmeilensäule als Nachbildung, deren Originalteile von 1726 in der Sächsischen Postmeisterstube in Dresden bis 1945 ausgestellt waren und heute im Stadtmuseum zu finden sind. Im Gebäude Am Markt 14, dem ältesten Fachwerkgebäude der Stadt, befindet sich das Stadtmuseum.
Schaubergkellerareal: Lommatzschs historischer Stadtkern ist von einer Reihe unterirdischer miteinander verbundener Tiefkeller durchzogen. Dies wurden seit dem 14. Jahrhundert als Lagerräume angelegt. Gleichzeitig boten die Räume Schutz vor Krieg und Feuer. In den vergangenen Jahrzehnten kam es zu einer Reihe von Senkungen (unter anderem 1926, 1939, 1970, 1996), die Schäden an Straßen, Plätzen und Häuserfronten verursachten. Die genaue Zahl und Lage der Keller ist nicht bekannt, es wird von etwa 85 Anlagen mit einer Ganglänge von über 2 Kilometern ausgegangen.[4] Seit 1995 werden die Tiefkelleranlagen saniert. Ein Teil der Anlagen steht der Öffentlichkeit als Schaubergkellerareal seit 2000 zur Besichtigung zur Verfügung. Das Schaubergkellerareal ist 122,5 Meter lang, hat eine Sohlentiefe von 4 bis 7 Meter, eine Ganghöhe von ungefähr 1,75 Meter und ein Hohlraumvolumen von 320 m³.[5]
Wenzelskirche: → Hauptartikel: St. Wenzel (Lommatzsch) Eine dem Heiligen Wenzel geweihte Kirche bestand in Lommatzsch bereits vor 1190. Der heutige Bau wurde zwischen 1504 und 1514 als spätgotische dreitürmige einschiffige Kirche erbaut. Baumeister war Peter Ulrich von Pirna (genannt Meister Peter). Sehenswert ist der barocke Altaraufbau (1714), die Kanzel (1619) und eine Reihe von Grabdenkmalen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.[6] In der Wenzelskirche steht der Fünfkinderstein, von dem in der Chronik berichtet wird: „Anno 1688 d 25 Junii hat Fr. Maria Samuel Kühnens Bürgers und Kürschners in der Meißnischen Gasse Eheweib 5 Kinder auf einmahl innerhalb rund halben Tages als 3 Söhne und 2 Töchter zur Welt gehohrn abgelegt.“ Die Fünflinge von Lommatzsch sind einer der ersten genauer dokumentierten Fälle einer höhergradigen Mehrlingsgeburt. Ein Kind verstarb gleich nach der Geburt, zwei weitere nach 2 Tagen. Das vierte Kind lebte etwa 6 Tage und das letztgeborene verstarb im Alter von 8 Wochen. Dieses Ereignis war für damalige Zeiten derart ungewöhnlich, dass der sächsische Kurfürst Johann Georg III in einem Brief darüber unterrichtet wurde.
Wirtschaft

Im VEB Apparatebau Lommatzsch wurden von der Mitte der 1950er Jahre bis 1964 mehrere hundert Segelflugzeuge der Typen Baby IIb, Lehrmeister, Libelle und Favorit hergestellt.

Der Hersteller von Tiefkühlkost Frosta betreibt in Lommatzsch einen Produktionsstandort für Gemüse mit 150 Mitarbeitern.[7]

Verkehr
Bahnhof Lommatzsch um 1910

Das Stadtgebiet wird von der Bundesstraße 6 berührt und hat dadurch gute Verbindungen nach Meißen und Riesa. Die noch im Bau befindliche S85 stellt in Zukunft eine gute Anbindung zu den Autobahnen A 4 sowie A 14 und damit nach Dresden (etwa 20 min) und Leipzig (etwa 40 min) dar. Seit 1998 findet auf der durch Lommatzsch laufenden Bahnstrecke Riesa–Nossen kein Zugverkehr mehr statt, wodurch die Stadt mit der Eisenbahn nicht mehr zu erreichen ist. Zusätzlich bestand zwischen 1909/11 und 1970/72 in Lommatzsch Anschluss an die Schmalspurbahn Wilsdruff–Gärtitz.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Robert Volkmann (1815–1883), in Lommatzsch geborener Komponist
Carl Menzel (1844–1923), Unternehmer, gründete in Lommatzsch die Glasfabrik „Carlswerk“
Gerhard Menzel (1911–1997), Unternehmer, förderte seine Heimatstadt
Mario Girotti alias Terence Hill (* 1939), italienisch-deutscher Schauspieler, lebte von 1943 bis 1945 in Lommatzsch
Rudolf Martick, wirkte mehr als fünf Jahrzehnte als Klavierspieler und Komponist im Robert-Volkmann-Chor in Lommatzsch
Otto von Bismarck (1815–1898), Politiker und Staatsmann, war der erste Reichskanzler des Deutschen Reiches, dessen Gründung er maßgeblich vorangetrieben hatte.[8]
Söhne und Töchter der Stadt
Simon Sten (1540–1619) Pädagoge, Ethnologe, Philologe, Historiker und Literaturwissenschaftler
Hermann Rentzsch (1832–1917), Reichstags- und Landtagsabgeordneter aus Daubnitz
Hans Fährmann (1860–1940), Komponist und Organist
Gerd Berendt (* 1915), Schriftsteller
Reiner Frieske (* 1940), Handballtorwart
Horst Frank (1942–1962), Todesopfer an der Berliner Mauer
Dagmar Schmidt (* 1963), Künstlerin und Kuratorin
Jens Kürbis (* 1965), Handballspieler und Journalist
Literatur
o. A.: Lommatzsch im Wandel der Zeit. Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1995, ISBN 3-89570-098-3.
Karlheinz Blaschke: Lommatzsch und Lausick. Zwei „Kirchstädte“ in Sachsen. In: Peter Johanek (Hrsg.) unter Mitarbeit von Uwe John: Stadtgrundriß und Stadtentwicklung. Forschungen zur Entstehung mitteleuropäischer Städte. Ausgewählte Aufsätze von Karlheinz Blaschke (= Städteforschung : Reihe A, Darstellungen Bd. 44). Köln, Weimar, Wien: Böhlau 1997, S. 342–351. ISBN 3-412-06897-7, 2., unveränderte Auflage ebd. 2001. ISBN 3-412-02601-8.
Siegfried Börtitz, Herbert Grund: Die mittelalterlichen Keller im Stadtgebiet von Lommatzsch. In: Sächsische Heimatblätter Heft 3/1972, S. 105–110.
R. Naumann: Lommatzsch in Vergangenheit und Gegenwart. in: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz, Band XXI, Heft 1–3/1932, S. 75–82.
Cornelius Gurlitt: Lommatzsch. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 41. Heft: Amtshauptmannschaft Meißen-Land. C. C. Meinhold, Dresden 1923, S. 268.
Weblinks
 Commons: Lommatzsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Lummitsch in der Topographia Superioris Saxoniae (Matthäus Merian) – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Lommatzsch – Reiseführer
Homepage der Stadt
Lommatzsch im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Homepage Lommatzscher Pflege
Homepage Lommatzsch.net – Das Stadtnetzwerk