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Geschichte

Durch die Lage in einem eiszeitlichen Talsandsporn wurde das Gebiet um Lübbenau bereits früh besiedelt. Dies beweisen archäologische Funde aus der Spätmittelsteinzeit und der Jungsteinzeit. Lübbenau erscheint erstmals 1301 als Burg (castrum) Lubenowe, 1315 bezeichnet Lubenaw die Burg mit dem Flecken (castrum cum opido).

Im Jahr 1476 wurde Lübbenau als Städtlein bezeichnet und bekam 1496 das Stadtrecht verliehen. Im 16. Jahrhundert war Lübbenau ein recht unbedeutendes Städtchen. Es gab neben der Stadtkirche noch zwei Kapellen, allerdings kein Rathaus. Außerdem verfügte die Stadt außer dem Torbogen über keine Befestigungsanlagen, da sich die Bewohner auf den Kaupen um Lübbenau schnell in Sicherheit bringen konnten. Die Bewohner Lübbenaus betrieben überwiegend Viehzucht, Obst- und Gemüseanbau, Fischfang sowie Sammelwirtschaft im Spreewald. Handwerksberufe waren nur wenig vertreten.[5]

Im Jahr 1675 gab es in Lübbenau einen Großbrand, bei dem beinahe die gesamte Stadt zerstört wurde. Bei einem weiteren Brand am 15. Mai 1708 wurden 27 Gebäude der Stadt zerstört.[6] Durch die Lage an der Spree gab es im Geschichtsverlauf vier Hochwasser. 1804 wurde der Ortsteil Ragow so hoch überflutet, dass die Bewohner ihre Häuser nur mit Kähnen erreichen konnten.[7]

Während der DDR wurde in der damaligen Maxim-Gorki-Straße (heutige Dammstraße) eine Zweigstelle der VEB Trikotagenwerke Lübben eröffnet. Trotzdem blieb Lübbenau zunächst eine Kleinstadt mit sich schwach entwickelnder Textil- und Lebensmittelindustrie sowie Fremdenverkehrsgewerbe. Mit dem Bau des Kraftwerkes Lübbenau sowie der Eröffnung der Braunkohletagebaue Seese-West und -Ost änderte sich die wirtschaftliche und soziale Struktur in der Stadt erheblich. Durch arbeitsbedingten Zuzug, insbesondere aus den DDR-Bezirken Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Halle und Erfurt stieg die Einwohnerzahl zwischen 1946 und 1976 von 5.626 auf etwa 22.000 Einwohner an. Dazu kamen noch die Bewohner der wegen des Tagebaus aufgegebenen Ortschaften. Zu dieser Zeit wieß Lübbenau einen überdurchschnittlich hohen Anteil an Kindern sowie Personen im erwerbsfähigen Alter auf. Zwischen 1946 und 1975 wurden in Lübbenau etwa 6.000 ferngeheizte Wohnungen in Plattenbauweise mit der entsprechenden Infrastruktur (Schulen, Kindergärten, Poliklinik, Kaufhaus) in der heutigen Neustadt errichtet. Die Zahl der Schulen erhöhte sich im gleichen Zeitraum auf 7 Stück. Während 1956 in Lübbenau nur 255 Beschäftigte in der Industrie arbeiteten, waren 1971 beinahe 7.000 Beschäftigte in der Industrie tätig.[5]

Plattenbauwohnkomplex in der Geschwister-Scholl-Straße

Die in sozialistischer Bauweise errichtete Neustadt wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren durch Gaststätten, Geschäfte, Sportplätze und Grünanlagen weiter ergänzt und wächst heute im Südwesten bis an den Ortsteil Zerkwitz und den Gemeindeteil Kleeden und im Norden bis an die Landesstraße 49 heran. Die Wohnblöcke der Neustadt werden heute teilweise saniert und von der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH verwaltet.

Bis zum Tod des Pfarrers Christian Friedrich Stempel im Jahr 1867 wurde in Lübbenau für die sorbischsprachigen Einwohner der Stadt sowie der eingepfarrten Orte Leipe, Lehde und Boblitz Gottesdienst auch in niedersorbischer (wendischer) Sprache gehalten.[8] Arnošt Muka ermittelte 1884 für seine Statistik über die sorbische Bevölkerung in der Lausitz von 3805 Einwohnern 150 Sorben, also einen Anteil von 4 %.[9] Die sorbische Sprache ist in der Lübbenauer Umgebung heute noch durch Gewässer-, Flur-, Familien- und Pflanzennamen zu finden.

Das Kraftwerk Lübbenau, ein Braunkohlekraftwerk mit einer installierten Leistung von 1,3 GW, war 1959 bis 1996 in Betrieb. Es war zu seiner Zeit das größte Dampfkraftwerk Europas. Es wurde 1996 stillgelegt und bis 2010 abgerissen.

Die Stadt Lübbenau/Spreewald hat seit 1998 die Berechtigung, in Verbindung mit dem Gemeindenamen die Bezeichnung „Staatlich anerkannter Erholungsort“ zu führen. Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“. Ende 2009 wurde Lübbenau als Siegerstadt des bundesweiten Städtewettbewerbs Mission Olympic ausgezeichnet.

Am 1. und 2. September 2012 fand der 13. Brandenburg-Tag in Lübbenau statt.

Eingemeindungen

Am 26. Oktober 2003 wurden die Orte Bischdorf, Boblitz, Groß Beuchow, Groß-Klessow, Groß Lübbenau, Hindenberg, Kittlitz, Klein Radden, Leipe und Ragow eingemeindet.[10]

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 3 660
1890 3 847
1910 4 123
1925 4 047
1933 4 275
1939 4 010
1946 5 626
1950 5 626
1964 16 287
1971 21 198
Jahr Einwohner
1981 21 750
1985 20 979
1989 20 972
1990 20 668
1991 19 867
1992 19 856
1993 19 568
1994 19 311
1995 18 896
1996 18 402
Jahr Einwohner
1997 17 919
1998 17 377
1999 16 798
2000 16 190
2001 15 690
2002 15 363
2003 18 272
2004 17 995
2005 17 808
2006 17 560
Jahr Einwohner
2007 17 290
2008 17 098
2009 16 936
2010 16 820
2011 16 438
2012 16 276
2013 16 086
2014 16 082
2015 16 237

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[11][12] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 46,8 %

 %3020100

28,9 %28,4 %19,1 %18,9 %2,7 %2,0 %

CDUSPDAWGDie LinkeGrüneTeichertVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Fehler in der Farbeingabe – Dunkel

Die Stadtverordnetenversammlung von Lübbenau besteht aus 28 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[13]

CDU: 8 Sitze
SPD: 8 Sitze
Alternative Wählergemeinschaft: 5 Sitze
Die Linke: 5 Sitze
Bündnis 90/Die Grünen: 1 Sitz
Einzelbewerber Jens Teichert: 1 Sitz
Bürgermeister

Helmut Wenzel (parteilos) ist seit 2000 Bürgermeister von Lübbenau. Er wurde in der Bürgermeisterwahl vom 16. März 2008 mit 78,9 % der gültigen Stimmen in seinem Amt betätigt (Wahlbeteiligung 29,1 %).[14] Am 20. März 2016 wurde er für weitere acht Jahre gewählt. Er setzte sich mit 65,6 % der gültigen Stimmen gegen den Kandidaten der AfD Marian von Stürmer durch (34,4 %).[15] Die Wahlbeteiligung lag mit 61,4 % mehr als doppelt so hoch wie 2008.

Wappen

Das Wappen wurde am 13. September 2001 genehmigt.

Blasonierung: „In Blau ein schwimmender silberner Fisch zwischen drei (1:2 gestellten), sechsstrahligen, silbernen Sternen.“[16]

Die Wappensymbolik der Stadt Lübbenau/Spreewald in Form eines von drei Sternen umgebenen Fisches ist siegelmäßig seit dem 16. Jahrhundert durchgängig nachweisbar.

Das älteste Siegel (aus dem 16. Jahrhundert) ist in von Mülverstedts „Diplomatarium Ileburgense“ (Magdeburg 1877) zu finden. Es zeigt noch die von den früheren Stadtherren, „den Edlen Herren von Ileburg“, übernommenen Sterne in der ursprünglichen Anordnung, nämlich zwei über und einer unter dem Fisch. Demgegenüber ergab die langjährige Zugehörigkeit der Stadt zur Standesherrschaft Lübbenau als Besitztum der Grafen zu Lynar (von 1621 bis ins 19. Jahrhundert) keinen heraldischen Niederschlag auf das Stadtwappen. Auf anderen Siegeln (auch schon aus dem 16. Jh.) wird die heutige Stellung der Sterne überliefert.

Im Laufe der Zeit traten nur Veränderungen im Detail bei der Darstellung der Symbole auf: eine spitzere oder gedrungenere Form der drei Sterne sowie eine unterschiedliche Anzahl von Flossen des Fisches, weshalb dieser der Schmerle oder der Barbe zugeordnet wird.

Auf dem einzigen im Brandenburgischen Landeshauptarchiv vorhandenen Siegel (an einer Urkunde von 1726) wird der Fisch ohne Bauch- und Rückenflossen wiedergegeben. Auch bei der Tingierung (Farbgebung) lassen sich Abweichungen feststellen. So erscheinen im Standardwerk von Otto Hupp „Deutsche Ortswappen“ (Bremen ca. 1935) die Flossen des Fisches vergoldet. Und in Siemachers großem und allgemeinem Wappenbuch (Städtewappen Bd. II, Nürnberg 1885, S. 154/155) werden die Sterne in Gold beschrieben.

Das Wappen wurde vom Heraldiker Frank Diemar neu gestaltet.

Städtepartnerschaften

Lübbenau unterhält Städtepartnerschaften zu folgenden Orten:

Oer-Erkenschwick, Nordrhein-Westfalen
Halluin, Frankreich
Pniewy (Pinne), Polen
Nowogród Bobrzański (Naumburg am Bober) in Niederschlesien, Polen
Świdnica (Schweidnitz) in Niederschlesien, Polen
Sehenswürdigkeiten und Kultur

In der Liste der Baudenkmale in Lübbenau/Spreewald und in der Liste der Bodendenkmale in Lübbenau/Spreewald stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburgs eingetragenen Denkmale.

Bauwerke
Lübbenauer Altmarkt mit St.-Nikolai-Kirche
Schloss Lübbenau (beherbergt ein Hotel) mit Orangerie und Schlosspark
Evangelische St. Nicolaikirche (barocke Kirche von 1738 bis 1741 erbaut)
Kirche Lübbenau-Neustadt
Sankt-Maria-Verkündigung-Kirche
Klassizistische Bürgerhäuser
Dorfkirche Hindenberg im Ortsteil Hindenberg
Dorfkirche Zerkwitz im Ortsteil Zerkwitz
Gaststätte Wotschofska
Kursächsische Postmeilensäule
Kieferknochen des Wals in der Durchfahrt unter dem Museum
Museen
Torhaus von 1850 mit Kieferknochen eines Grönlandwals und dem Spreewaldmuseum.
Freilichtmuseum Spreewaldmuseum Lehde im Ortsteil Lehde
Spreewald in Lehde
Hafen und Bootsfahrten
Großer Hafen in Lübbenau

Von der größten Hafenanlage im gesamten Spreewald aus, dem Großen Spreewaldhafen Lübbenau, werden Kahnfahrten in den Spreewald angeboten. Abfahrten finden auch an anderen Stellen statt. Die Kähne bestehen traditionell aus Holz, seit den 1970er Jahren aber zunehmend aus Aluminium. Sie werden durch Staken mit Holzstangen vorangetrieben und sind mit Tischen und Bänken für maximal 20 Personen ausgestattet. Viele Anbieter vermieten Kanus, Paddelboote und Canadier.

Regelmäßige Veranstaltungen

Jährlich am 1. Mai finden auf der Sandbahn von Lübbenau Motorrad-Sandbahnrennen statt. Am ersten Juliwochenende findet das alljährliche Spreewald- und Schützenfest statt. Anfang August jedes Jahres ist die Hansewoche ein beliebter Veranstaltungshöhepunkt. Diese zieht mit dem Hafenfest, den Spreewälder Filmnächten und den Spreewälder Lichtnächten zahlreiche Besucher an. Kulinarisches rund um den Fisch ist Thema der Spreewälder Fischwochen im November.

Wirtschaft und Infrastruktur
Restaurierte Postmeilensäule
Verkehr

Lübbenau liegt an der Landesstraße L 49 zwischen Lübben und Vetschau. Die Stadt liegt in unmittelbarer Nähe des Autobahndreiecks Spreewald an der A 13 und A 15 mit den Anschlussstellen Lübbenau und Kittlitz an der A 13 sowie Boblitz an der A 15.

Die ehemals durch die Stadt führende Bundesstraße 115 wurde zwischen Lübben und Forst zur Landesstraße 49 herabgestuft. Sie soll mit Umsetzung eines innerstädtischen Verkehrskonzepts verlegt werden; die vier Bahnübergänge in der Stadt sollen höhenfrei ersetzt werden.[17]

Bahnhof Lübbenau (Spreewald)

Lübbenau liegt an den Bahnstrecken Berlin–Cottbus und Lübbenau–Senftenberg. Am Bahnhof Lübbenau (Spreewald) halten neben Regional-Express- und Regionalbahn-Zügen auch InterCity-Züge.[18]

Linie Verlauf Takt (min) EVU
IC 56 Emden – Leer – Oldenburg – Bremen – Hannover – Magdeburg – Berlin – Königs Wusterhausen – Lübbenau (Spreewald) – Cottbus ein Zugpaar am Tag DB Fernverkehr
RE 2 Wismar – Schwerin – Wittenberge – Berlin-Spandau – Königs Wusterhausen – Lübbenau (Spreewald) – Cottbus 60 Ostdeutsche Eisenbahn
RB 24 Eberswalde – Bernau – Berlin-Lichtenberg – Berlin Ostkreuz – Königs Wusterhausen – Lübbenau (Spreewald) – Calau – Senftenberg 60 DB Regio Nordost

Das Empfangsgebäude des Bahnhofs wurde von der Bahn an die örtliche Wohnungsbaugesellschaft verkauft und beherbergt heute ein Reisecenter mit Touristeninfo, Reisebüro, Fahrradverleih und einem Laden mit regionalen Produkten („Spreewald-Shop“). Zudem befindet sich hier eine Erlebnisgastronomie. Das Konzept des Bahnhofs wurde mehrfach ausgezeichnet.[19]

Bildung

Lübbenau verfügt über zehn Kindertagesstätten, sechs davon in städtischer und vier in privater Trägerschaft.[20] Des Weiteren gibt es in Lübbenau drei Grundschulen (Traugott-Hirschberger-Schule, Jenaplanhaus, Werner-Seelenbinder-Grundschule) und eine Oberschule (Ehm-Welk-Oberschule), alle in städtischer Trägerschaft. Daneben gibt es auch ein Gymnasium (Paul-Fahlisch-Gymnasium) sowie eine Förderschule mit den Schwerpunkten „Lernen“ und „Geistige Entwicklung“. Diese befinden sich in Trägerschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Daneben verfügt Lübbenau außerdem über eine Außenstelle der Kreisvolkshochschule Oberspreewald-Lausitz und eine Berufliche Schule für Sozialwesen.[21]

Sport
Schwimmen mit Pinguinen im Spreewelten Bad

Die Stadt Lübbenau verfügt über vier Sporthallen. Zudem existieren das Spreewaldstadion und ein Skatepark in der Friedrich-Engels-Straße. Das Spreewaldstadion fungiert als Spielstätte für die Fußballabteilung der TSG Lübbenau 63, deren erste Mannschaft in der Saison 2017/18 zur Kreisoberliga Südbrandenburg gehört. Die TSG Lübbenau spielte 1977/78 und 1980/81 in der zweitklassigen DDR-Liga.

Die TSG Lübbenau verfügt auch über eine Handballabteilung, deren erste Herrenmannschaft zu DDR-Zeiten fünf Bezirksmeistertitel gewann. Nach der Wende gehörte die Mannschaft sechs Jahre lang zur Handball-Regionalliga. Seit 2010 spielt die Mannschaft in der Handball-Oberliga Ostsee-Spree.

Die Badminton-Abteilung der TSG spielte jahrelang in der DDR-Liga, der Betrieb dieser Abteilung kam nach der Wende beinahe zum Erliegen. Des Weiteren hat der Verein auch eine Tischtennisabteilung. Ein weiterer Tischtennisverein Lübbenaus ist der TTC Kleeden/Beuchow.

Das 2008 eröffnete Spreewelten-Bad bietet Schwimmen mit Pinguinen an, eine europaweit einzigartige Attraktion. Darüber hinaus gibt es eine Saunawelt mit 14 Themensaunen.[22] Neben dem Spreewelten-Bad verfügt Lübbenau auch über ein Sportbad.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Wolfgang Seeliger (* 1935), langjähriger Bürgermeister, seit 2010[23]
Christoph Eigenwillig (* 1934), Politiker, seit 2014[24]
Martin Habermann (* 1943), Politiker, seit 2016[25]
Söhne und Töchter der Stadt
Friedrich Casimir zu Lynar (1673–1716), Herr von Lübbenau
Moritz Karl zu Lynar (1702–1768), sächsischer Diplomat
Rochus Friedrich zu Lynar (1708–1781), Diplomat im Dienste der dänischen Krone
Max Carl Krüger (1834–1880), Maler
Julius Zimmermann (1834–1902), Gemeindevorsteher von Steglitz 1875–1901, geboren in Leipe
Hermann Gullasch (1900–1969), Politiker (SPD), Oberbürgermeister von Bremerhaven 1948–1957
Erich Rinka (1902–1983), Fotograf und Kommunist
Hans Hoffmann (1915–2005), Politiker (SPD), Oberbürgermeister von Heilbronn 1967–1983
Rudolf Knöner (1929–1990), Physiker, Rektor der Technischen Universität Dresden 1980–1986, geboren in Leipe[26]
Dietrich Lusici (* 1942), Maler und Grafiker
Lothar Hause (* 1954), DDR-Fußballnationalspieler
Romy Müller (* 1958), Leichtathletin und Olympiasiegerin
Roswitha Schier (* 1962), Politikerin (CDU), seit 2004 Abgeordnete des brandenburgischen Landtags
Jens Riewa (* 1963), Moderator und Nachrichtensprecher
Mit Lübbenau verbundene Persönlichkeiten
Christoph Stymmel (1525–1588), lutherischer Theologe, Hofprediger in Lübbenau
Adam Bagge (1607–1663), Bürgermeister der Stadt von 1648 bis 1663[27][28]
Johannes Choinan (1616–1664), sorbischer Sprachforscher und Theologe, Pfarrer in Zerkwitz (heute zu Lübbenau)
Johann Siegmund zu Lynar (1616–1665), Geheimrat, Obrist der Infanterie, Kommandant der Stadt Frankfurt an der Oder, Landrichter in der Niederlausitz, Landesältester des Kreises Kalau, Herr der Herrschaft Lübbenau und Glinicke
Johann Gottlieb Hauptmann (1703–1768), Sprachforscher und Theologe, Oberpfarrer in Lübbenau
Johann Christian Karl von Klinguth (1759–1829), Jurist und Schriftsteller, Justiziar der Herrschaft Lübbenau[29]
Christian Friedrich Stempel (1787–1867), niedersorbischer Pfarrer und Dichter, Oberpfarrer in Lübbenau
Traugott Hirschberger (1811–1897), Müller, Mitglied des preußischen Abgeordnetenhauses und des Reichstages, Ehrenbürger der Stadt Lübbenau[30]
Hermann Maximilian zu Lynar (1825–1914), Standesherr der Standesherrschaft Lübbenau und Mitglied des Preußischen Herrenhauses
Paul Fahlisch (1844–1930), Lehrer, Regionalhistoriker und Schriftsteller in Lübbenau
Martin Pfannschmidt (1861–1947), Theologe und Heimatforscher, Pfarrer in Lübbenau
Ehm Welk (1884–1966), Schriftsteller, lebte von 1935 bis 1940 in Lübbenau
Wilhelm Graf zu Lynar (1899–1944), Offizier der Wehrmacht, Beteiligter am Attentat auf Adolf Hitler, Schlossherr in Lübbenau
Erich Köhler (1928–2003), Schriftsteller, 1968 bis 1970 angestellter Autor eines Kraftwerks in Lübbenau
Uwe Kant (* 1936), Schriftsteller, 1961 bis 1964 Lehrer in Lübbenau
Nico (1938–1988), bürgerlich Christa Päffgen, Fotomodell und Sängerin, lebte als Kind in Lübbenau
Michael Hirte (* 1964), Mundharmonikaspieler, wuchs in Lübbenau auf
Marc Huster (* 1970), Gewichtheber, wuchs in Lübbenau auf
Literatur
Paul Fahlisch: Geschichte der Spreewaldstadt Lübbenau. Lübbenau 1877, 2. Auflage (Stadtverwaltung), Lübbenau 1928.
Weblinks
 Commons: Lübbenau/Spreewald – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Lübbenau/Spreewald – Reiseführer
Website der Stadt
Website des Spreewald-Touristinformation Lübbenau e. V.
Chronik von Lübbenau