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Multiposting im CPC-Bereich​

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Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Lunzenau nicht vorenthalten.

Geschichte
Kirche St. Jakobus am Markt, 2007
das Lunzenauer Rathaus, 2007
Bauernhöfe in Cossen
Dorfkirche Elsdorf

Der sorbische Name des Ortes lautet Luncznaw (dt. Mühlhausen), es handelt sich um die südlichste Sorbensiedlung des sorbischen Kleingaues Rochelinzi (Rochlitz). 1170 wurde von deutschen Kolonisten neben dem bereits bestehenden sorbischen Weiler ein Reihendorf angelegt. Fünf Jahre später wurde Lunzenau als Besitz des Ritters Guntheros de Rohsberg (Gunther von Rochsburg) erwähnt. Im Jahr 1209 fand Hohenkirchen als für Lunzenau zuständige Pfarre Erwähnung. Lunzenau wurde im Jahr 1333 Stadtrecht verliehen. Sechs Jahre zuvor erfolgte die Ersterwähnung der Lunzenauer Muldenbrücke.

Aus der Stadtchronik
1390: erste Kirche wurde erwähnt
1495: die Lunzenauer Fischerinnung wird gegründet
1500: erstes Pfarrgericht von Lunzenau
1523: die Bauern die unter die Rochsburger Herrschaft fallen, legen gegen ihren Feudalherren Beschwerde beim Herzog von Sachsen ein
1572: das erste Lunzenauer Rathaus brennt ab
1574: die Schule wird erstmals urkundlich erwähnt
1633: die Pest wütete und halbiert die Bevölkerungszahl
1635: einem großen Stadtbrand fallen die Kirche, das Brauhaus und ca. die Hälfte aller Bürgerhäuser zum Opfer
1677: die große Mühle brennt
1744: Bruderschaft der Weber erstmals erwähnt
1781: zweiter großer Stadtbrand – Kirche, Rathaus, das Diakonat mit der Schule, das Brau- und Malzhaus sowie ca. ⅔ der Häuser brennen nieder
1788: Weihe der 40 m hohen Kirche St. Jakobus
1790: Bauernaufstand gegen Rochsburger Herrschaft, Lunzenauer Bürger beteiligen sich daran, die Frondienste werden aufgekündigt
1831: Pfingsten – Großbrand in der „Gräflichen Schönburgschen Schäferei“, 300 Schafe sind mit verbrannt
1835: allgemeine Stadtordnung wird eingeführt
1839: Maihochwasser nach einem Wolkenbruch, 80 cm über der Straße, das Bachhaus und die Schneidemühle werden mit weggerissen
1842: April bis Juli – große Dürre nachdem es 3½ Monate nicht geregnet hat
1849: Lunzenauer Kommunalgarde kämpft um die Errungenschaften der bürgerlich-demokratischen Revolution von 1848, der Hauptmann (Webergeselle Schlimper) wird zum Tode verurteilt und 1853 begnadigt
1885: die neue Lunzenauer Papierfabrik wird eingeweiht
1863: die steinerne Muldenbrücke wird gebaut
1872: die Göhrener Brücke wird in Betrieb genommen, die Eisenbahnstrecke Leipzig–Chemnitz eingeweiht
1858: verheerendes Hochwasser der Zwickauer Mulde
1873: Großbrand im Rittergut Berthelsdorf; Scheune, Stallungen, Herrenhaus und 2 Bauerngüter brannten ab
1873: schweres Hochwasser
1898: elektrischer Strom auch in Lunzenau
1907: Schneidemühle brennt ab
1927: großes Unwetter zerstörte alle Brücken und Wege am Unterlauf des Brausetalbaches
1929–1930: der Stadtpark am Hartberg wird angelegt und nach dem Heimat- und Muldentaldichter Max Vogler benannt
1941: Eröffnung des Lunzenauer Stadtbades
1945: Bombenabwurf über Elsdorf am 16. Januar, schwere Schäden an Gebäuden, keine Toten oder Verletzten. Am 15. April marschierten die US-Truppen ein, die Stadt wurde daraufhin von Bürgermeister Arnold übergeben, im Juni wechseln die Besatzungstruppen und die Sowjetarmee zieht ein
1954: schweres Hochwasser mit Gefährdung für die Muldenbrücke in Lunzenau, deren Fahrbahn gerade erweitert wurde
1966: Wolkenbruch – Hochwasser des Elsbaches führt zu schweren Gebäude- und Brückenschäden
1970: Gewitterhochwasser mit Schäden im Bereich des Elsbaches
1971: Auszeichnung der Stadt im Wettbewerb „Schöner unsere Städte und Gemeinden – Mach mit!“
1974: die Schule wird erweitert, Neubau
1995: 30. Juni – Windpark mit 6 je 50 m hohen Windkrafträdern entsteht
1995: 1. bis 3. September – „Tag der Sachsen“ in der Region, Lunzenau ist mit Gastgeber
1995: Schließung des Lunzenauer Stadtbades
1999: Einweihung des Wohnpflegeheimes für Blinde, Sehbehinderte und Sehende in Rochsburg
2000: Sanierungsarbeiten an der Stadtkirche „Sankt Jakobus“ beginnen
2002: August – „Jahrhundertflut“, an der Zwickauer Mulde werden historische Höchststände gemessen, es gibt keine größeren Schäden in Lunzenau
2010: Der Lunzenauer Marktbrunnen erhält am 18. Oktober eine Bronzefigur des Prinz Lieschen, erschaffen vom Bildhauer Konrad Hunger.
2010: Kerns Mützenfabrik und das Texturseidenwerk werden abgerissen. An deren Stelle entstehen „Kerns Garten“ bzw. die „Lunzenauer Muldenterrasse“.
Dorfkirche in Oberhohenkirchen, 2007
Schreibweisen des Ortsnamens

Folgende Formen des Ortsnamens sind urkundlich belegt:[2]

1333: Luncznaw

1387: Lonczenawe

1436: Luncznaw

1490: Lünczinaw

1791: Lunzenau

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Berthelsdorf[3] 1. Januar 1994
Cossen[3] 1. Januar 1994
Elsdorf[3] 1. Januar 1994
Göritzhain[3] 1. Januar 1994
Großschlaisdorf (Schlaisdorf)[4][5] 1. Juli 1949
Himmelhartha[3] 1. April 1996
Hohenkirchen[4] 1. Januar 1967
Kleinschlaisdorf[6] vor 1875 Eingemeindung nach Großschlaisdorf
Niederelsdorf[4][5] 1. Januar 1952 Zusammenschluss mit Oberelsdorf zu Elsdorf
Oberelsdorf[4][5] 1. Januar 1952 Zusammenschluss mit Niederelsdorf zu Elsdorf
Rochsburg[3] 1. Januar 1994

Politik
Stadtrat

Gemeinderatswahl 2014[7]
Wahlbeteiligung: 52,0 % (2009: 51,6 %)

 %50403020100

43,9 %31,3 %10,8 %4,0 %10,0 %

CDUFWLLinkeSPDGrüne
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10-12

+2,3 %p
-10,3 %p+0,9 %p+0,5 %p+6,6 %p
CDUFWLLinkeSPDGrüneVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 16 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 8 Sitze
Freie Wählergemeinschaft Lunzenau (FWL): 5 Sitze
LINKE: 2 Sitze
GRÜNE: 1 Sitz
Wappen

Auf dem Wappen sind ein Fisch und ein Fischerhaus zu sehen.

Städtepartnerschaft
Hörstel (Nordrhein-Westfalen)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Rochsburg mit Museum
Kirche St. Jakobus
Zum Prellbock – Bahnmuseum und Gaststätte mit Kofferhotel
Gedenkstätten
Mahnmal von 1952 im Heinrich-Heine-Park zur Erinnerung an die Opfer des Faschismus
Denkmal für Max Vogler (1854–1889), Heimat- und Muldentaldichter

Mahnmal für die Opfer des Faschismus im Heinrich-Heine-Park

Denkmal für Max Vogler im nach ihm benannten Park

Parks
Muldenterrasse
Heinrich-Heine-Park
Max-Vogler-Park
Lunzenauer Muldenterrasse
Kerns Garten
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr

Die Bundesautobahn 72 ist über die Anschlussstelle Penig ca. 4 km entfernt, die Bundesstraße 175 führt unmittelbar am Ortsteil Elsdorf entlang, von wo die Staatsstraße S 247 über Lunzenau nach Mittweida führt. Die Staatsstraße S 242 verbindet Lunzenau mit Burgstädt und Geithain, die Kreisstraße K 8260 mit Penig und Obergräfenhain. Der Ortsteil Rochsburg ist über die Kreisstraße K8260 mit Penig verbunden.

Die nächstgelegene Bahnstation ist Burgstädt an der Bahnstrecke von Chemnitz nach Leipzig, nachdem 2005 der Halt in Cossen aufgegeben wurde und der Betrieb auf der durch die Stadt führenden Muldentalbahn 2002 eingestellt wurde. Der Personenverkehr auf letzterer ist durch eine täglich verkehrende Buslinie des VMS ersetzt. Weitere regelmäßige Busverbindungen bestehen werktags nach Burgstädt, Narsdorf, Wiederau und Mittweida.

Bahnhof Lunzenau (2016)

Bahnhof Cossen

Wirtschaft

Die Lunzenauer Papier- und Pappenfabrik wurde 1885 durch Wilhelm Vogel gegründet und 1965 in den VEB Patentpapierfabrik Penig eingegliedert. 1990 privatisierte die Treuhandanstalt den Lunzenauer Betriebsteil. In Lunzenau werden Rohfilzpappe und Sonderpappen hergestellt, die Produktion von Raufasertapeten jedoch eingestellt.[8]

Vogel gründete in Lunzenau zuerst eine Weberei für Möbelstoffe und ließ von 1873 bis 1877 einen Privatpark gestalten, der 1952 Heinrich-Heine-Park benannt wurde.

Bildung
Grundschule „An den Linden“, 2007
Evangelische Oberschule
Grundschule „An den Linden“
Freizeit- und Sportanlagen
Fußballplatz
Reitanlage Pferdehof Meinig
Dichtung und Wahrheit

Einer alten Überlieferung nach hat Lunzenau seinen Namen aus folgender Begebenheit:

Einst soll ein Ritter entlang das Muldentales gereist sein und als er des Nachts eine Ruhestätte suchte, fiel sein Blick hinab in das bewaldete Tal und er sah wie sich der volle Mond im Wasser des Flusses spiegelte und sprach: „Das ist Luna’s Aue.“

Daraus soll nach der Überlieferung im Laufe der Zeit Lunzenau geworden sein.

Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Max Vogler

seit März 2002: Werner Goldammer, Leiter des Lunzenauer Blasorchesters

Söhne und Töchter der Stadt
Sophie Sabina Apitzsch (1692–1752), bekannt auch als „Prinz Lieschen“, Hochstaplerin
Max Vogler (1854–1889), Heimat- und Muldentaldichter
Willi Herold (1925–1946), deutscher Kriegsverbrecher
Literatur
Zur Stadt
Hermann Löscher, Johannes Strehle: Geschichte der Stadt Lunzenau. 1933.
Lunzenau – Überblick über die geschichtliche Entwicklung. 1983.
Richard Steche: Lunzenau. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 14. Heft: Amtshauptmannschaft Rochlitz. C. C. Meinhold, Dresden 1890, S. 20.
Sonstige
Max Vogler: Der Herr Kommerzienrat. Eine Anklage gegen den Lunzenauer Fabrikanten Vogel. 1883.
Lothar Krügel: Dr. Max Vogler – Dichter, Schriftsteller und Wissenschaftler. herausgegeben zum 65. Todestag des Heimatdichters. 1954.
Weblinks
 Commons: Lunzenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Atlas Mittelsachsen
offizielle Internetpräsenz der Stadt Lunzenau
Lunzenau im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen