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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Markersbach nicht vorenthalten.

Geschichte
Markersbach um 1535
Blick auf Markersbach und den Scheibenberg
Blick über den Ortskern von Markersbach mit der St.-Barbara-Kirche zur Staumauer des Pumpspeicherwerks
Blick auf den Ortsteil Mittweida
St.-Barbara-Kirche

Das Waldhufendorf entstand zu Beginn des 13. Jahrhunderts und wurde 1240 als Marckquartisdorff und 1555 als Margerßbach bezeichnet. Es gehörte zunächst zum Besitz des Grünhainer Zisterzienserklosters und wurde nach dessen Säkularisation durch dessen Rechtsnachfolger, das Amt Grünhain, verwaltet. Das eigentliche Dorf Markersbach besteht nur aus 3 1/2 Hufen und etlichen Häuslerstellen. Mindestens seit dem 16. Jahrhundert wird es zusammen mit dem angrenzenden größeren Dorf Unterscheibe – in alten Unterlagen meist allein unter der Bezeichnung Unterscheibe – verwaltet. Zur Rechtsprechung wurden Richter und Gerichtsschöppen für beide Dörfer gemeinsam eingesetzt.

Den Dorfbach (als rechter Zufluss zur Großen Mittweida) bezeichnete man teils als Markersbach, teils als Scheibenbach. Neuerdings hat sich offiziell der Name Abrahamsbach durchgesetzt, der sich von dem Quellgebiet im Bereich der früheren bedeutsamen Eisensteingrube Vater Abraham in Oberscheibe ableitet; wohingegen der Volksmund weiterhin vom Scheibner Bachel spricht.

Für die Deutung des Namens Markersbach werden zwei Varianten in Betracht gezogen. Das Dorf wurde einerseits möglicherweise nach einem Lokator Markquart, der das Dorf anlegen ließ, benannt. Andererseits ist es möglich, dass sich der Name von der Bezeichnung Markwart für einen Grenzposten ableitet (als Mark wurden im sächsischen Raum Grenzgebiete bezeichnet).

Seine besondere Bedeutung erhielt das Dorf durch die 1250 den Heiligen Peter und Paul geweihte Kirche, mit der Markersbach zu einer der Urpfarreien im westlichen Erzgebirge wurde. Wahrscheinlich wurde sie in den ersten Jahrhunderten ihres Bestehens vom Kloster Grünhain aus bedient. Erstmals wird 1265 mit dem Pleban Paul ein Pfarrer namentlich genannt. Im Jahr 1500 wird die Kirche in einer Wallfahrtsbulle unter ihrem heutigen Namen St. Barbara, der Schutzheiligen der Bergleute, geführt. Wann der Namenswechsel erfolgte ist nicht bekannt. Zum Kirchspiel gehörten Markersbach, Unterscheibe, Mittweida und Schwarzbach. In älterer Zeit sollen Raschau als Filialkirche zu Markersbach gehört haben und Oberscheibe nach Gründung der Bergstadt Scheibenberg aus Gunst der Herren von Schönburg dorthin in die Kirche gewiesen worden sein. 1837 wurde Schwarzbach ausgepfarrt, nachdem nach einem langwierigen Wegestreit dort ab 1835 eine eigene Kirche erbaut worden war. Seit 2006 steht die Kirchgemeinde in einem Schwesterkirchverhältnis mit der Allerheiligen-Kirchgemeinde Raschau als Träger der gemeinschaftlichen Pfarrstellen und der St. Annen-Kirchgemeinde Grünstädtel.

Ein erster Schullehrer ist im Dorf bereits 1535 nachweisbar. Das heutige Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1862. Zusätzlich wurde 1982 ein Schul-Neubau errichtet, der 2009 nochmals erweitert wurde. Die staatliche Grundschule wurde 2001 geschlossen. Allein die Jenaplanschule, eine staatlich anerkannte Grund- und Oberschule in freier Trägerschaft, hält den Schulbetrieb im Ort aufrecht und nutzt beide Schulgebäude.

Im 19. Jahrhundert setzte sich für die Gemeinde Markersbach und Unterscheibe, wohl bedingt durch die Besetzung des Gemeindevorstands mit Markersbacher Einwohnern, die Bezeichnung Markersbach durch.

1889 erhielt Markersbach Anschluss an die Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg, die am 27. September 1997 für den Personenverkehr eingestellt worden ist. Der Bahnhof lag auf Mittweidaer Flur und lautete auf dem Postnamen Mittweida-Markersbach. Zur Überwindung des großen Höhenunterschieds führt die Eisenbahntrasse in weitem Bogen durch die Gemeinde. Zudem sind 3 Brücken zur Überbrückung von Talkerben notwendig.

Nach über 20-jährigen Verhandlungen wurde am 1. Juli 1935 die benachbarte Industriegemeinde Mittweida eingemeindet. Ab 1968 wurden die Bewohner des Ortsteils Obermittweida umgesiedelt und deren Häuser abgerissen, um das Pumpspeicherwerk bauen zu können.

Zur DDR-Zeit gab es in Markersbach das FDGB-Genesungsheim „Wolfener Mühle“.

Partnergemeinde ist seit 1991 die mittelfränkische Marktgemeinde Obernzenn.

Am 1. Januar 2008 schloss sich Markersbach mit Raschau zur Einheitsgemeinde Raschau-Markersbach zusammen.[2]

Einwohnerentwicklung

Die folgenden Einwohnerzahlen beziehen sich jeweils auf Markersbach und Unterscheibe:

1548 − 21 besessene Mann, 16 Häusler, 14 Inwohner in 9 3/4 Hufen
1660 − 234 Personen über 14 Jahren (davon 70 Paar Eheleute)
1755 − 254 Personen über 14 Jahren (davon 101 Paar Eheleute)
1764 − 32 besessene Mann, 3 Gärtner, 16 Häusler, 14 Inwohner
1795 − 600
1834 − 910
1871 − 862
1890 − 999
1910 − 950
1925 − 1117

Einwohnerzahlen von Markersbach nach der Eingemeindung von Mittweida:

1939 − 2736
1946 − 2674
1950 − 3550
1964 − 2500

Folgende Einwohnerzahlen beziehen sich auf den 31. Dezember des voranstehenden Jahres mit Gebietsstand Januar 2007:

1982 bis 1990

1982 − 2192
1983 − 2256
1984 − 2317
1985 − 2296
1986 − 2302
1987 − 2291
1988 − 2281
1989 − 2232
1990 − 2211

1991 bis 1999

1991 − 2240
1992 − 2234
1993 − 2216
1994 − 2175
1995 − 2178
1996 − 2155
1997 − 2170
1998 − 2105
1999 − 2108

2000 bis 2012

2000 − 2063
2001 − 2026
2002 − 1997
2003 − 1954
2004 − 1956
2005 − 1915
2006 − 1894
2009 − 1824
2010 − 1793
2011 − 1725
2012 − 1694

Quelle: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen; 2009–2012 Einwohnermeldeamt Raschau-Markersbach
Politik
Bürgermeister

Seit der Vereinigung von Markersbach und Mittweida waren die folgenden Personen Bürgermeister der Gemeinde Markersbach:

Walter Strauß (1936–1939)
Max Großer (1939–1942)
Walter Strauß (1942–1945)
Max Weigel (kommissarischer Bürgermeister 1945–1948)
Alfred Sager (1947–1949)
Heinz Neubert (1949–1952)
Werner Gräßler (1953)
Hans Weißflog (1953–1978)
Ullrich Fest (1978–1984)
Sigrid Hagemann (1985–1990)
Manfred Meyer (1990–2007)

Der hauptamtliche Bürgermeister Manfred Meyer wurde zum 31. Dezember 2007 in den Ruhestand versetzt. Nachdem er im Januar 2008 bereits zum Amtsverweser der neu entstandenen Gemeinde Raschau-Markersbach bestellt worden war, wurde er im Juni 2008 zu deren ersten Bürgermeister gewählt.

Sehenswürdigkeiten
Das Viadukt zusammen mit der neuen Ortsumgehungsbrücke
Bahnhof Markersbach (Erzgeb) (2010)
Die St.-Barbara-Kirche ist eine der ältesten Dorfkirchen des Erzgebirges. Besonders erwähnenswert sind die 1610 durch den Hammerherrn Enoch Pöckel errichtete Kanzel, der Altarraum mit seinen 1719 geweihten Betstübchen nebst Beichtstuhl und Altar, ihre insgesamt sehr reiche, bildhafte Ausschmückung und die 1806 geweihte Trampeli-Orgel.
1981 fertiggestelltes Pumpspeicherwerk mit seinen beiden künstlich angelegten Wasserbecken, dem Unterbecken und dem Oberbecken
37 m hohes Markersbacher Viadukt, genannt Streichholzbrücke, an der Eisenbahnlinie Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg
Erzgebirgische Aussichtsbahn, Halt im Bahnhof Markersbach
Ortsumgehung Markersbach (Fertigstellung 2012)
Verkehr

Durch Markersbach verläuft die Bundesstraße 101. Der Bahnhof Markersbach (Erzgeb) liegt auf der Flur des Ortsteils Mittweida und lautete zunächst auf den Postnamen Mittweida-Markersbach. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Annaberg-Buchholz–Schwarzenberg. Auf ihr findet seit 1997 kein regelmäßiger Personenverkehr mehr statt. Seit dem Jahr 2009 wird die Strecke Annaberg-Buchholz-Schwarzenberg an einzelnen Wochenenden im Sommerhalbjahr als Erzgebirgische Aussichtsbahn für den touristischen Ausflugsverkehr genutzt. Verantwortliches Eisenbahnverkehrsunternehmen ist der Verein Sächsischer Eisenbahnfreunde e.V.[3]

Verweise
Literatur
Unter-Scheibe. In: August Schumann: Vollständiges Staats-, Post- und Zeitungslexikon von Sachsen. 12. Band. Schumann, Zwickau 1825, S. 163–168.
Sabina Jäger, Kerstin Grams: Familienbuch für die Kirchgemeinde Markersbach mit Mittweida, Markersbach und Unterscheibe 1547–1740. Leipzig: Deutsche Zentralstelle für Genealogie 1997 (= Schriften der Deutschen Zentralstelle für Genealogie in Leipzig 2), Reprint: Plaidt: Cardamina-Verlag 2010 – für das früher auch zur Kirchgemeinde Markersbach gehörende Schwarzbach ist 1993 ein eigenes Familienbuch erschienen
Richard Steche: Markersbach. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 8. Heft: Amtshauptmannschaft Schwarzenberg. C. C. Meinhold, Dresden 1887, S. 23.
Weblinks
 Commons: Markersbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Markersbach im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen