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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Markneukirchen nicht vorenthalten.

Geschichte
Markneukirchen 1628 nach einer Federzeichnung von Wilhelm Dilich

Das im 13. Jahrhundert gegründete Siedlerdorf Nothaft erhielt zunächst seinen Namen nach einem egerländischen Rittergeschlecht – Albertus Nothaft de Wildstein (siehe auch Familie Notthafft) führte als Lokator bayerische/oberpfälzische Siedler in dieses Gebiet. Und auch in einer Urkunde aus dem Jahre 1378 wurde dieser Name erwähnt (Nuwenkirchen dictum Nothaft). Um 1274 erschien erstmals der Ortsname Neukirchen, zurückgehend auf die Gründung einer Kirche, in einer Urkunde des Klosters Waldsassen, in der ein Chunradus de Newenkirchen erwähnt wurde, wahrscheinlich der Inhaber des örtlichen Rittersitzes.

1357 (Nuenkirchin) und 1360 (stat) erschien der Ort bereits als Markt mit den gleichen Rechten wie die wohl älteren Nachbarstädte Adorf und Oelsnitz. Gründer des Marktes waren die Vögte von Plauen (wohl Heinrich der Ältere oder Heinrich der Lange), die durch eine planmäßige Städtepolitik eine Festigung ihrer Macht gegenüber den Wettinern erreichen wollten. Gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges erfolgte im Zuge der Gegenreformation der Zuzug böhmischer Exulanten aus Glaubensgründen nach Markneukirchen. Unter ihnen waren auch 12 Geigenmacher aus Graslitz. 1677 vereinigten sich diese Meister zur ersten Geigenmacherinnung Deutschlands. Damit begann die Tradition des Musikinstrumentenbaus in Markneukirchen. Wurden bis dahin nur Geigen hergestellt, folgten nach 1700 Werkstätten für alle Arten von Orchesterinstrumenten. 1777 gründete sich eine Saitenmacherinnung, 1797 schlossen sich die Waldhorn- und Pfeifenmacher zur Musikalischen Instrumentenmachergesellschaft zusammen. Die Bedeutung von Markneukirchen als Zentrum der vogtländischen Musikinstrumentenindustrie mit weitreichenden Exportbeziehungen wird dadurch unterstrichen, dass von 1893 bis 1916 die USA hier eine Konsularagentur unterhielten.[2]
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts etablierte sich auch der Markneukirchener Zupfinstrumentenbau.[3]
Um das Jahr 1900 stammten etwa 50 Prozent der weltweiten Instrumenten- und Bestandteilproduktion aus Markneukirchen und Umgebung.[4] Ein Anteil von 80 %, von dem mitunter zu lesen ist [5], gehört ins Reich der Legende.

In der Nacht vom 22. zum 23. April 1840 fielen mit den öffentlichen Gebäuden 171 Wohnhäuser, 140 Scheunen und 258 Seiten- und Hintergebäude einem furchtbaren Brand zum Opfer. Mehr als die Hälfte der Stadt – vor allem der älteste Teil – wurde vernichtet.[6] Der Neuaufbau ging recht schnell vonstatten und veränderte das Ortsbild nachhaltig. Die Stadt wurde großzügig, aber vielfach auch nüchterner wieder aufgebaut, bot nun jedoch ausreichend Platz für das Wachstum der Bevölkerung und des Gewerbes.

Die heutige Schreibweise des Ortes geht auf das Jahr 1858 zurück, in dem die gängige Bezeichnung Markt Neukirchen unter Weglassung des t im Ortsnamen durch königlichen Beschluss aus Dresden auf Markneukirchen geändert wurde, um Verwechslungen mit anderen Neukirchen zu verhindern. Markneukirchen gehörte bis 1856 zum kursächsischen bzw. königlich-sächsischen Amt Voigtsberg,[7] nach 1856 zum Gerichtsamt Markneukirchen und ab 1875 zur Amtshauptmannschaft Oelsnitz[8] (ab 1939 „Landkreis Oelsnitz“). Im Rahmen der Kreisreform von 1952 kam die Stadt zusammen mit sieben anderen Gemeinden zum Kreis Klingenthal innerhalb des Bezirks Karl-Marx-Stadt. Nach der Wiedervereinigung gehörte Markneukirchen zunächst weiter zum Landkreis Klingenthal innerhalb des Bundeslandes Sachsen. Seit dem verspäteten Vollzug der ersten sächsischen Landkreisreform im Vogtland, 1996, gehört die Stadt zum Vogtlandkreis.

Eingemeindungen

Ehemalige Gemeinde Datum Anmerkung
Bernitzgrün[9] vor 1875 Eingemeindung nach Breitenfeld
Breitenfeld[10] 01.03.1994
Erlbach (mit Hetzschen und Kegel)[10] 01.01.2014
Eubabrunn[11] 01.06.1936 Eingemeindung nach Erlbach
Gopplasgrün[11] 01.06.1936 Eingemeindung nach Erlbach
Landesgemeinde[12] 01.01.1908 Umgliederung des Ortsteils von Zwota nach Erlbach
Landwüst[10] 01.01.1999
Schönlind[13][14] 01.07.1950
Siebenbrunn (mit Sträßel)[13][14] 01.07.1950
Wernitzgrün[10] 01.01.1999 Eingemeindung nach Erlbach
Wohlhausen (mit Friebus)[10] 01.01.1994

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl:

1796: (251 Häuser)[15]
1801: 1151 (261 Häuser)[15]
1815: 1602[15]
1830: 1561[15]
1834: 2330
1871: 4157
1890: 6652
1910: 8959
1913: 9497[6]
1919: 8261[6]
1925: 8821
1939: 8303
1946: 8903
1960: 8776
1964: 8576
1971: 8264
2003: 7196
2004: 7128
2007: 6828
2008: 6771
2010: 6581
2012: 6353
2013: 6271
2015: 7782

Politik
Stadtrat

Gemeinderatswahl 2014[16]
Wahlbeteiligung: 49,7 % (2009: 46,2 %)

 %50403020100

43,8 %15,9 %30,6 %7,5 %n. k.2,2 %

CDUFDPFWLinkeSPDGrüne
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2009
 %p 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10

+10,9 %p
-9,8 %p+6,6 %p-0,2 %p-6,7 %p-0,8 %p
CDUFDPFWLinkeSPDGrüneVorlage:Wahldiagramm/Wartung/TITEL zu lang

Seit der Gemeinderatswahl am 25. Mai 2014 verteilen sich die 18 Sitze des Stadtrates folgendermaßen auf die einzelnen Gruppierungen:

CDU: 8 Sitze
FW: 6 Sitze
FDP: 3 Sitze
LINKE: 1 Sitz
Bürgermeister

Andreas Rubner, parteilos (seit Juli 2015). Der Vorgänger war Andreas Jacob (CDU). [17]

Wappen

Die Gründerschaft der Vögte zeigt sich ebenso im Stadtwappen. Ähnlich wie in den Wappen von Plauen und Adorf, zeigt es das Wappenbild der Plauener Vögte: einen rechts aufgerichteten goldenen Löwen mit doppeltem Schweif und schlagender Zunge.

Städtepartnerschaften
Heusweiler im Saarland
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Rathaus (links) und Gebäude der Sparkasse
Musikinstrumenten-Museum
Das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen wurde 1883 von dem Lehrer und Organisten Paul Otto Apian-Bennewitz gegründet. In dieser Zeit blühte der Orchesterinstrumentenbau im Musikwinkel durch den Handel mit vielen Ländern Europas und den USA. Der Gründer des Museums beabsichtigte eine Lehrstätte für die einheimischen Instrumentenbauer zu schaffen und Musikinstrumente aller Länder der Erde aufzunehmen. Über 3100 Exponate aus Europa, Asien, Afrika, Amerika und Australien gehören zum Bestand der Sammlung, aber der Schwerpunkt liegt auf der einheimischen Herstellung. Zahlreiche Unikate und Kuriositäten beleben die Sammlung, die durch die Darstellung des Instrumentenbaus vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart in ihrer Art einmalig ist. In den vergangenen 60 Jahren haben über 3 Millionen Personen das Museum besucht.
Das im Juli 2007 eröffnete Framus-Museum würdigt eine Erfolgsgeschichte der deutschen Wirtschaft nach dem Zweiten Weltkrieg. In den 1950er und 1960er Jahren erlangte die Marke Framus mit Sitz im fränkischen Bubenreuth weltweites Renommee, bis Ende der 1970er Jahre die Firma in Konkurs ging. Musiker wie Attila Zoller, Volker Kriegel, Bill Lawrence, Jan Akkerman, Bill Wyman von den Rolling Stones und John Lennon von den Beatles spielten auf Gitarren bzw. Bässen dieses deutschen Musikinstrumentenherstellers. In einer renovierten und umgebauten Gründerzeitvilla werden auf drei Etagen 200 Instrumente der einst größten Gitarrenfabrik Europas präsentiert.
Eine Vielzahl Mechanischer Musikautomaten zeigt Hüttels Musikwerk-Ausstellung im Ortsteil Wohlhausen. Zu sehen sind dort Orchestrions, Karussellorgeln, Flötenuhren, Grammophone und vieles mehr.
Im Ortsteil Landwüst befindet sich das Vogtländische Freilichtmuseum Landwüst. Dort wird die Arbeits- und Lebensweise der ländlichen Bevölkerung im Oberen Vogtland dargestellt. Zu besichtigen sind mehrere Gebäude, die zum Teil in der Zeit vor 1800 entstanden sind.
Musik

Durch die in Markneukirchen stattfindenden Internationalen Musikwettbewerbe (Musiktage) wird handwerkliche Tradition bewahrt.
Zum neuen Stadtmusikdirektor wurde im März 2017 der Markneukirchener Gymnasiallehrer, verdiente Musikwissenschaftler und Orchesterdirigent Dr. Enrico Weller ernannt.

Ehrwürdig kaiserliche Postamt
Bauwerke
Bismarckturm
Hohe Straße/Unterer Markt mit Kirche und altem Amtsgericht
Die neuromanische evangelisch-lutherische St.-Nicolai-Kirche befindet sich im Zentrum der Stadt am Markt. Ihr Bau begann 1842 nach Plänen von Ernst Hermann Arndt, einem Schüler von Gottfried Semper. 1848 erfolgte die Kirchenweihe. Im Zuge der damaligen Neugestaltung der Innenstadt und des Marktplatzes nach dem großen Stadtbrand von 1840 wurde auf die Ostung der Kirche verzichtet. Der 56 Meter hohe Kirchturm mit dem Haupteingang zeigt nach Osten, zum Marktplatz hin, der Altar befindet sich auf der gegenüberliegenden Westseite. Die Kirche beherbergt die größte, noch fast vollständig erhaltene Schulze-Orgel in Deutschland und die einzige in Sachsen. Regelmäßig finden dort Konzerte statt.
Ebenfalls am Markt gegenüber der Kirche steht das Alte Amtsgericht. Die Grundsteinlegung für den nach dem Stadtbrand zunächst als neues Rathaus konzipierten neuromanischen Bau erfolgte 1843. Bereits 1852 erwarb es das Königreich Sachsen zur Nutzung als Amtsgericht. Heute steht das stattliche, mit einem Türmchen verzierte ehemalige Ärztehaus leer.
Auf dem Oberen Berg in Markneukirchen befindet sich einer der Bismarcktürme Sachsens. Er wurde im Jahr 1900 nach dem Entwurf Götterdämmerung des Dresdner Architekten Wilhelm Kreis errichtet und wird als Aussichtsturm benutzt. Der Aufstieg bis zur verglasten Aussichtsplattform des 14 Meter hohen Turmes erfolgt auf 58 Stufen.
Das sogenannte Paulus-Schlösschen am Bienengarten ist ein spätbarockes Wohnhaus, das den großen Stadtbrand 1840 überdauerte. Seit 1942 beherbergt es das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen.
Die Villa Merz in der Adorfer Straße wurde 1900–1903 im Jugendstil von dem Fabrikanten Curt Merz erbaut.[18] Heute ist sie Sitz des Studienganges Musikinstrumentenbau der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH), Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg.
In der 1898 errichteten Villa Brehmer befindet sich das Framus-Museum.
Einem bretonischen Schlösschen nachempfunden ist die 1896 errichtete Villa Stark. Sie beherbergt ein Kinderheim.
Sport
Neue Zweifeld-Sporthalle

Markneukirchen verfügt über zwei Fußballplätze, zwei Sporthallen, von denen eine erst 2007 fertiggestellt wurde sowie ein Freibad (welches im Sommer 2013 renoviert wird) mit 10-Meter Sprungturm.

In mehreren Vereinen kann Sport getrieben werden:

Ringerverein AV Germania e.V., kämpft derzeit in der 2. Bundesliga Nord des Deutschen Ringer-Bundes. In der Saison 2009/10 war der damalige AV Germania 06 in der Ringer-Bundesliga und belegte dort den fünften Platz in der Staffel Ost
Fußballverein SC Markneukirchen
Breitensportverein SG Neptun Markneukirchen (Akrobatik, Handball, Kegeln, Volleyball, Allgemeine Sportgruppe)
Judoverein
Tennisclub
Freizeit-Sport-Verein
Schachverein SV Markneukirchen
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Bahnhof Markneukirchen (Stadt) um 1910

Markneukirchen liegt an der Bundesstraße 283, die von Adorf/Vogtl. über Klingenthal ins Erzgebirge nach Aue führt.

Bereits in den 1850er Jahren gab es Pläne für eine Bahnverbindung, die auch Markneukirchen erschließen sollte. Die 1865 eröffnete Voigtländischen Staatseisenbahn Herlasgrün–Falkenstein–Ölsnitz–Eger führte aber schlussendlich weit an Markneukirchen vorbei. Auch beim Bau der Bahnstrecke Chemnitz–Adorf durch die Chemnitz-Aue-Adorfer Eisenbahn-Gesellschaft erhielt Markneukirchen keinen Bahnhof auf dem Stadtgebiet. Da sich die Stadt aber finanziell am Bahnbau beteiligte, erhielt der naheliegende Bahnhof auf Siebenbrunner Flur den Namen Markneukirchen. 1909 wurde die Stichbahn Siebenbrunn–Markneukirchen eröffnet, an der Markneukirchen einen eigenen Bahnhof in Stadtmitte und einen Haltepunkt in der Nähe der Post erhielt. Diese Strecke wurde 1911 bis ins benachbarte Erlbach verlängert. Die Strecke wurde 1975 stillgelegt, der Bahnhof in Siebenbrunn wurde bis 2012 durch die Vogtlandbahn bedient.

Ansässige Unternehmen
Firma Catgut GmbH, einer der ältesten Hersteller chirurgischen Nahtmaterials in Deutschland.
Markneukirchen wird als Zentrum des Orchesterinstrumentenbaus bezeichnet, viele Arten von Musikinstrumenten werden in vielen kleinen Familienbetrieben und einigen Mittelstandsbetrieben gefertigt.
Metallblasinstrumente, sowie Mundstücke jeglicher Art werden seit mehr als 170 Jahren in der Firma Werner Chr. Schmidt angefertigt.
Die W. Schreiber & Söhne GmbH und die B&S GmbH, die 2010 bzw. 2012 von der französischen Firma Buffet Crampon übernommen wurden, stellen Blasinstrumente her.
Markneukirchen ist Sitz der Warwick GmbH & Co Music Equipment KG. Das Unternehmen stellt E-Bässe, E-Gitarren der Marke Framus und Verstärker her.
Die Gebrüder Mönnig – Oscar Adler & Co. Holzblasinstrumentenbau GmbH Markneukirchen hat ihren Sitz in Markneukirchen.[19]
Mechaniken werden in der Thomas Rubner GmbH Markneukirchen gefertigt.
Das Prägewerk Markneukirchen (VEB Präwema) fertigte bis 1990 die meisten Orden und Abzeichen der DDR. Heute werden hier unter dem Namen Praegewerk Markneukirchen GmbH Anstecker und ähnliche Werbeträger gefertigt.[20]
Der Automobilzulieferer Automotive Interior World betreibt ein Werk zur Produktion von Interieur-Bauteilen.
Unter der Marke Musima wurden in der DDR vor allem Zupfinstrumente in Massenproduktion hergestellt.
Rohema, ältester Taktstockhersteller der Welt
Rundfunk

Rundfunksender Markneukirchen. Zu DDR-Zeiten existierte ein Mittelwellensender, der auf 1089 kHz und 1341 kHz mit je 1 kW ERP auf Sendung war.

Bildung
Gymnasium Markneukirchen
In der Villa Merz kann der Studiengang Musikinstrumentenbau Markneukirchen der Westsächsischen Hochschule Zwickau (FH) (Fachbereich Angewandte Kunst Schneeberg) besucht werden.
Das städtische Gymnasium Markneukirchen mit musisch-künstlerischem und mathematisch-naturwissenschaftlichem Profil ist für kulturelle Höhepunkte, wie Musicals, im Oberen Vogtland bekannt.
Musikalisch können sich interessierte Bürger, Jugendliche und vor allem Kinder in der Musikschule Reinhold Glier qualifizieren. Diese fördert vor allem den Nachwuchs für die zahlreichen Ensembles der Stadt, so das Symphonie- und das Blasorchester der Stadt, das Handwerkerorchester Migma, das Jugendblas- und Symphonieorchester und zahlreiche Laienensembles.
Das Förderschulzentrum „Oberes Vogtland“ betreibt in Markneukirchen den Schulteil Lernförderung und den Schulteil G für behinderte Kinder.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Jakob Weller (1602–1664), Oberhofprediger am Hof des Kurfürsten von Sachsen in Dresden
Christian Friedrich Martin (1796–1873), Gitarrenbauer, Gründer der US-Firma Martin Guitar
Oskar Friedrich (1832–1915), deutscher Pädagoge und Autor
Rudolf Schuster (1848–1902), Maler, nach ihm wurde eine Straße benannt
Paul Meinel (1865–1928), Geigenbauer
August Meinel (1868–1961), Geigenbauer
Oscar Schuster (1873–1917), Arzt, Schriftsteller, Pionier des sächsischen Bergsteigens
Richard Jacob (1877–1960), einer der bedeutendsten deutschen Gitarrenbauer des 20. Jahrhunderts
Erich Wild (1895–1964), Heimatforscher, nach ihm wurde eine Straße benannt
Martin Jordan (1897–1945), NSDAP Reichstagsabgeordneter
Roland Zimmer (1933–1993), Musiker
Erhard Fietz (1934–2007), Musiker, Komponist und Pädagoge
Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
Julius Mosen (1803–1867), Dichter und Schriftsteller, Texter des Andreas-Hofer-Liedes, nach ihm wurde eine Straße benannt, markant auch das Mosenhaus
Paul Otto Apian-Bennewitz (1847–1892), Organist und Lehrer, gründete das Musikinstrumenten-Museum Markneukirchen
Max B. Martin (1875–1938), Unternehmer Deutsche Signal-Instrumentenfabrik
Friedrich Glier (1891–1953), Lehrer, Organist, Komponist und Sammler heimatlicher Melodien, nach ihm wurde eine Straße benannt
Peter Harlan (1898–1966), Musiker, Musikinstrumentenbauer und -fabrikant
Carsten Rentzing (* 1967), 2010–2015 Pfarrer in Markneukirchen, seit 2015 Landesbischof der Evangelischen Landeskirche Sachsens
Literatur
Friedrich August Crasselt: Versuch einer Chronik von Markneukirchen im K. Sächs. Voigtlande. Entworfen von Friedrich August Crasselt, d.Z. Diaconus daselbst, Schneeberg 1821.
Franz Wilhelm Rudolf Hellriegel: Chronik von Markneukirchen, Zwickau 1913.
Erich Wild: Geschichte von Markneukirchen. Stadt und Kirchspiel, Plauen 1925 (Beilageheft zur 34. Jahresschrift 1925 des Vereins für vogtländische Geschichte und Altertumskunde). (Digitalisat)
Richard Steche: Markneukirchen. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 10. Heft: Amtshauptmannschaft Oelsnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1888, S. 10.
Weblinks
 Commons: Markneukirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Markneukirchen – Reiseführer
Website der Stadt Markneukirchen
Markneukirchen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Literatur über Markneukirchen in der Sächsischen Bibliographie