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Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Marksuhl nicht vorenthalten.

Geschichte

Das Marksuhler Gebiet wurde schon um 900 in Urkunden des Klosters Fulda genannt. Die mit Sulaha verzeichneten Abgaben und Rechte sind noch gering. Bedeutung erlangte das von ausgedehnten Wäldern umgebene Marksuhl durch die Stadtgründung Eisenachs und den im 13. Jahrhundert erfolgten Bau der Vachaer Werrabrücke. Marksuhl wurde damit zum bevorzugten Rastplatz und Etappenort an der Vachaer Straße. Im Jahr 1440 wurde der Ort als Margtsula urkundlich erwähnt. Die Herren von Herda wurden ab 1447 mit Gütern in Marksuhl belehnt, sie hatten dafür das Geleit auf den Handelsstraßen nach Eisenach zu sichern. Marksuhl gehörte in dieser Zeit zum Amt Creuzburg im Herzogtum Sachsen. Die Baumeister Heinrich Winter und Hans Gnüge übernahmen 1454 den Bau des Kirchturmes, 1463 wurden zwei Glocken bei einem Apoldaer Glockengießer bestellt, das Kirchenschiff soll (wegen fehlender Mittel) 1480 angebaut worden sein.[3]

Als wirtschaftliche Grundlage der Siedlung hatte der Warenverkehr große Bedeutung. Die zahlreichen steilen Hohlwege nördlich und südlich des Dorfes erforderten mehrfache Fuhr- und Vorspanndienste, Schmiede, Wagner, Seiler, Sattler, Gerber und andere Handwerker siedelten sich an. Um die Kranken und Verletzten zu versorgen entstand am Ortsrand ein Siechenhaus. Die Eintreibung der Straßenzölle und Geleitsabgaben hatte der Marksuhler Dorfschulze zu betreiben. Das Geleitshaus war das erste Amtsgebäude im Ort. Als Namen der Wirtshäuser sind überliefert: Goldener Engel, Goldene Krone, Zum Hirsch, Halber Mond, Goldener Stern und Grüner Baum. Auch besaß die Marksuhler Bevölkerung eine Gemeindeschenke und einen Weinkeller.

Um 1530 wurde die Marksuhler Kirchgemeinde lutherisch. Die ersten Pfarrer waren Heinrich Wahn, Balthasar Wilhelm und Bernhard Lengsfeld. In die heftigen theologischen Auseinandersetzungen um die Ideen des Matthias Flacius wurde auch der Marksuhler Pfarrer Andreas Thomeyer verstrickt und seines Amtes enthoben.[4]

Nach der Erfurter Teilung von 1572 wurde das Herzogtum Sachsen-Weimar aufgeteilt und Marksuhl gehörte fortan zum Herzogtum Sachsen-Coburg-Eisenach, das zunächst gemeinschaftlich von den Brüdern Johann Casimir und Johann Ernst in Coburg regiert wurde. Johann Ernst ließ ab 1587 ein eigenes Schloss gegenüber der Kirche in Marksuhl erbauen, die im Eisenacher Landesteil des Fürstentums lag. Das als Jagdschloss geplante Gebäude wurde 1591 fertiggestellt, es war ein Hochzeitsgeschenk an den jungen Herzog. Im Folgejahr verstarben die Herzogin und der Erstgeborene im Kindbett, sie wurden in der Creuzburger Kirche beigesetzt, Herzog Ernst vermied es fortan, das Marksuhler Schloss zu besuchen; es wurde nun als Zeughaus und Amtshaus genutzt.[5]

Während des Dreißigjährigen Krieges wurde Marksuhl schwer heimgesucht. Zunächst brach 1634 eine Fieberepidemie aus und forderte 139 Tote und 1635 folgte die Pest mit mehr als 150 Toten. Mehrfach wurde der Ort im Kriegsverlauf überfallen und angezündet, die Bewohner flohen über Monate in die Wälder, es folgten Hungersnöte bis 1639 kaum noch Einwohner in Marksuhl anzutreffen waren. Nach dem Krieg waren von 163 Wohnhäusern nur noch 31 bewohnt, nur 44 Männer waren am Leben geblieben, der Viehbestand war aufgezehrt.

Marksuhl mit dem Ortsteil Eckhardtshausen war 1611–1671 von Hexenverfolgung betroffen. Neun Frauen gerieten in Hexenprozesse, sechs wurden hingerichtet.[6]

Der jagdliebende Eisenacher Herzog Johann Georg I. machte Marksuhl von 1662 bis 1672 zu seinem Residenzort, ohne die Verwaltung und Behörden aus Eisenach abzuziehen. Die Marksuhler Kirche war noch um 1660 in einem schlechten Bauzustand, 1667 erfolgte daher eine umfassende Renovierung im Inneren und eine Erweiterung des Kirchenschiffs nach Westen.[7]

Bereits um 1700 besaß der Marksuhler Marktplatz eine außergewöhnliche Sehenswürdigkeit. Die in der Mitte des Platzes angepflanzten Lindenbäumchen waren als Tanzlinde hergerichtet worden, die Zweige überdeckten den größten Teil des Marktplatzes.[8] Im Jahre 1736 wurde zwischen dem Schloss und der Kirche eine überdachte hölzerne Verbindungsbrücke errichtet, diese ermöglichte es die adeligen Kirchenlogen ohne Kontakt zur Bevölkerung aufzusuchen.[4]

Die erste Wollspinnerei-Manufaktur entstand 1758 in Marksuhl. 1833 wurde eine Textilfabrik (Zeugmacherei) und an der Kaserne ein Ziegelbrennofen erbaut. Ab 1819 wurde in Marksuhl eine Garnison mit 200 Soldaten begründet, die Kaserne befand sich am südlichen Ortsrand. 1827 wurde in der Nähe von Marksuhl im Beisein des Großherzogs Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach und seiner Staatsgäste aus dem Herzogshaus Sachsen-Meiningen und Hessen-Philippsthal-Barchfeld ein Militärmanöver durchgeführt.

Bereits ab 1813 begann der Ausbau der Marksuhler Straßen in Richtung Förtha–Eisenach und Dönges–Vacha. Hierzu wurde der Steinbruch in der Stopfelskuppe bei Förtha ausgeweitet. Die Marksuhler Chaussee erleichterte den Verkehr in das Eisenacher Oberland beträchtlich. Mit dem Bau der Werrabahn bekam Marksuhl 1858 einen Bahnanschluss. Zum Bau wurde nun der Basaltsteinbruch „Pflasterkaute“ (geologisches Naturdenkmal) am Weg nach Förtha erschlossen. Am Marksuhler Bahnhof wurde für anreisende Staatsgäste von Jagdschloss Wilhelmsthal ein „Fürstenbahnhof‘ eingerichtet.

Für das Thüringische Forstamt Wilhelmsthal mussten während des Zweiten Weltkrieges 70 bis 90 Kriegsgefangene, die im Marstall des Schlosses untergebracht waren, Zwangsarbeit verrichten. Weitere 33 Frauen und Männer waren bei Bauern in Marksuhl und seinen heutigen Ortsteilen eingesetzt.[9]

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl :

1994: 1.894
1995: 1.881
1996: 3.447
1997: 3.438
1998: 3.454
1999: 3.402
2000: 3.390
2001: 3.351
2002: 3.315
2003: 3.283
2004: 3.259
2005: 3.232
2006: 3.181
2007: 3.147
2008: 3.129
2009: 3.080
2010: 3.032
2011: 2.991
2012: 2.912
2013: 2.848
2014: 2.830
2015: 2.825

Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember
Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat von Marksuhl besteht aus 16 Ratsfrauen und Ratsherren und setzt sich wie folgt zusammen:

CDU: 2 Sitze
Die Linke: 2 Sitze
Unabhängige Bürgerbewegung (UBB): 3 Sitze
Bürger für die Gemeinde: 7 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 25. Mai 2014)[10]

Bürgermeister

Der seit 1990 amtierende hauptamtliche Bürgermeister Martin Trostmann (parteilos) wurde am 16. März 2014 wiedergewählt. Er erhielt 89,2 Prozent der Wählerstimmen.[11]

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
Schloss Marksuhl, erbaut in den Jahren 1587 bis 1591 von Fürst Johann Ernst
Kirche St. Hubertus, erbaut 1454
Schloss Wilhelmsthal, ehemalige Sommerresidenz der Herzöge von Sachsen-Weimar, mit Park von Eduard Petzold
Marksuhler Impressionen

Blick über Marksuhl

Das 1581-1591 erbaute Renaissanceschloss

Kirche St. Hubertus mit Kirchturm von 1453

Schloss mit Kirche

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaftliche Entwicklung

Nach 1990 haben sich im 20,48 Hektar großen[12] Gewerbegebiet Im Meilesfelde am östlichen Ortsrand von Marksuhl international agierende Unternehmen des Maschinenbaus und der Metallverarbeitung angesiedelt.

Ansässige Unternehmen
Hirschvogel Automotive Group mit den Werken Hirschvogel Eisenach GmbH und Hirschvogel Aluminium GmbH
FMT Produktions-GmbH & Co. KG
Ruhlamat GmbH Marksuhl
Agrargenossenschaft Marksuhl eG
Öffentliche Einrichtungen
Thüringer Forstverwaltung, Thüringer Forstamt Marksuhl[13]
Bildung
Die Regelschule Schlossparkschule

Für die Schüler aus Marksuhl und Umgebung befindet sich eine staatliche Grundschule im Ortsteil Förtha und die Staatliche Regelschule Schlosspark-Schule in Marksuhl. Die Volkshochschule Wartburgkreis hält Kursangebote in ihrer Außenstelle in Marksuhl bereit.[14]

Das Technologie und Berufsbildungszentrum (TBZ) entstand 1990 für die Lehrlingsausbildung im Altkreis Eisenach, es befindet sich im Ortsteil Wilhelmsthal auf dem Gelände eines ehemaligen Ferienlagers.

Im Ortsteil Mölmeshof befindet sich im ehemaligen Herrenhaus ein Institut für Psychosophie.

Verkehr
Straßenverkehr

Die Gemeinde Marksuhl wird über die B 84 aus Richtung Eisenach und Vacha
erreicht. Durch den Ortsteil Wilhelmsthal verläuft die B 19, sie führt nördlich nach Eisenach und in südlicher Richtung nach Meiningen zur A 71.
Die nächstgelegenen Autobahnanschlussstellen der A 4 sind die je etwa 15 Kilometer entfernten Anschlussstellen 36 (Gerstungen) sowie 39 (Eisenach-West).
Die L1023 führt über Wünschensuhl nach Berka/Werra sowie nach Ettenhausen an der Suhl und Moorgrund.
Die L1020 führt über Förtha und Oberellen nach Gerstungen.
Die L3020 führt von Wilhelmsthal nach Förtha und verbindet die B 19 mit der B 84.
Der Ortsteil Burkhardtroda wird über die Kreisstraße 9 erreicht, Eckardtshausen über die Kreisstraße 11.[15]

Schienenverkehr

In Förtha, Marksuhl und Ettenhausen an der Suhl befinden sich Haltepunkte der Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels.
Anschluss an das Intercity- und ICE-Netz der Deutschen Bahn besteht in Eisenach.

Öffentlicher Personennahverkehr

Nach Marksuhl verkehren folgende Buslinien der Verkehrsgesellschaft Wartburgkreis mbH :

Linie Fahrstrecke
L-31 Eisenach – Wilhelmsthal – Etterwinden – Bad Liebenstein
L-50 Eisenach – Oberellen – Förtha – Eckardtshausen
L-52 Eisenach – Förtha – Marksuhl – Berka/Werra – Dankmarshausen – Großensee
L-52b Eisenach – Förtha – Marksuhl – Kupfersuhl
L-70 Eisenach – Marksuhl – Tiefenort – Bad Salzungen

Neben seiner Bedeutung für die Beförderung von Schülern ist der Busverkehr auch wichtig als Zubringer zum Bahnhof und für die auf Wandertourismus orientierten Umlandgemeinden.[16]