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Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Marktoberdorf nicht vorenthalten.

Geschichte
Leichenzug für den 1812 verstorbenen Fürstbischof Clemens Wenzeslaus, vom Marktplatz auf den Schlossberg, wo er in einer Grabkapelle an der Chorseite der Pfarrkirche St. Martin, neben dem Kurfürstlichen Sommerschloss, beigesetzt ist.
Bis zum 19. Jahrhundert

Der Ort Oberdorf entstand aus einem fränkischen Königshof und in Abgrenzung zum älteren Altdorf (heute eine Gemarkung des benachbarten Biessenhofen) und gehörte ab 1299 bis zum Reichsdeputationshauptschluss von 1803 als Pflegamt Oberdorf zum Hochstift Augsburg. Auf dem Gebiet der heutigen Stadt siedelten nachweislich bereits Kelten, Römer und Alamannen. 1453 erhielt der Ort von Kaiser Friedrich III. das Marktrecht (Markt Oberdorf) mit wichtigen Eigenrechten.

Seit 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im weiteren Verlauf der Geschehnisse von 1848 wurden zum 1. Juli 1862 die Bezirksämter Oberdorf und Kaufbeuren eingerichtet. 1876 erfolgte der Eisenbahnanschluss auf der Nebenstrecke Kaufbeuren – Füssen. Am 26. Februar 1898 wurde der Name der Gemeinde und des Bezirksamtes in Markt Oberdorf geändert.[2]

Stadtplatz in Marktoberdorf
20. Jahrhundert

Im Ersten Weltkrieg dienten etwa 400 Oberdorfer in der königlich-bayerischen Armee. Bis 1918 ließen mehr als 80 dieser Frontsoldaten ihr Leben. Die Oberdorfer Turnhalle beherbergte während der vier Kriegsjahre ein Reservelazarett.[3] Die Marktgemeinde (1939: ca. 2900 Einwohner) entwickelte sich im 20. Jahrhundert zum Industriestandort und Erholungsort. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort vor allem durch die Ansiedlung Heimatvertriebener aus den sudetendeutschen Gebieten (1953: ca. 5.300 Einwohner; 1967: 10.000 Einwohner). Durch die Eingemeindungen in den 70er Jahren wuchs die junge Stadt auf rund 15.000 Einwohner an. Seitdem 2004 ein Höchststand von rund 18.500 Einwohnern erreicht worden war, ist die Bevölkerung leicht rückläufig.

Im Jahr 1953 wurde dem Ort das Stadtrecht verliehen. Der Name wurde am 17. Juli 1953 von Markt Oberdorf in Marktoberdorf geändert.[4] Die Stadt war bis zum 30. Juni 1972 Sitz der Verwaltung des Landkreises Marktoberdorf. Seit dessen Zusammenlegung mit den Altlandkreisen Füssen und Kaufbeuren hat hier die Verwaltung des neuen Landkreises, der am 1. Mai 1973 den Namen Landkreis Ostallgäu erhielt, ihren Sitz.

1975 verlor Marktoberdorf das Amtsgericht und das Finanzamt an die benachbarte kreisfreie Stadt Kaufbeuren. Seit 1984 ist Marktoberdorf Sitz einer Bayerischen Musikakademie.

21. Jahrhundert

2013 schloss in Marktoberdorf unter großem Bürgerprotest die Kreisklinik. Sie wurde im Mai 2017 beseitigt, wobei wider Erwarten auch nach zwei Sprengungen zunächst ein Rest stehen blieb.

Seit Juli 2013 vergibt der Landkreis Ostallgäu das frühere, bis 1979 für den Altlandkreis Marktoberdorf gültige Kfz-Kennzeichen MOD auf Wunsch wieder.

Eingemeindungen
Marktoberdorf 1968

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rieder eingegliedert. Am 1. April 1972 kamen Geisenried und Thalhofen an der Wertach hinzu. Am 1. Juli 1972 folgten Bertoldshofen und Sulzschneid.[2] Am 1. Mai 1978 kam noch Leuterschach hinzu.[5]

Einwohnerentwicklung

Marktoberdorf wuchs von 1988 bis 2008 um 2076 Einwohner bzw. um ca. 13 %.
Die Einwohnerzahlen ab 1840 beziehen sich auf die heutige Gemeindefläche (Stand: 1978).

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1960 1970 1978 1987 1991 1995 2002 2005 2010 2015
Einwohner 3.701 4.731 5.752 9.714 12.195 15.040 15.300 15.909 17.304 17.994 18.482 18.462 18.199 18.349

Politik

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 63,6 %

 %403020100

32,0 %20,3 %15,0 %9,1 %13,5 %10,0 %

CSUFWSPDGrüneBPStadtteile AKTIV
Stadtrat

Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Sitzverteilung für die Wahlperiode 2014–2020:[6]

CSU FW MOD SPD Grüne BP Stadtteile AKTIV
8 Sitze 5 Sitze 4 Sitze 2 Sitze 3 Sitze 2 Sitze

Bürgermeister

Erster Bürgermeister ist Wolfgang Hell (CSU). Er wurde bei der Kommunalwahl 2014 mit 63,5 % der Stimmen (Stichwahl) ins Amt gewählt.
Stellvertreter sind Wolfgang Hannig (SPD) und Carl Singer (Freie Wähler).

Wappen

Beschreibung: „In Silber ein wachsender, hersehender, golden gerüsteter, behelmter, beinbeschienter, schwarz gegürteter, römischer Legionär in natürlichen Farben mit rotem Waffenrock, Umhang und Helmbusch, mit goldbeheftetem, silbernem Schwert den Umhang mit einem wachsenden, golden geschürzten, bittenden, nackten Bettler in natürlichen Farben teilend.“

Wappengeschichte: Das Wappen wurde nach dem heilige Martin von Tours, dem Patron der Stadtpfarrkirche in Marktoberdorf, dem Wahrzeichen der Stadt, gewählt. Aus dem Jahr 1811 stammt eine farbige Zeichnung des ersten bekannten Marktsiegels von 1745. Es zeigt den heiligen Martin ohne Helm in langem blauen Gewand. Er steht auf einem Kissen und teilt seinen roten Mantel mit dem Schwert. Daneben sitzt ein bärtiger Bettler in rotem Gewand. Die Umschrift auf dem Siegel lautet IN DEM MARCHT OBERDORF. Unter dem Siegelbild steht MARTINVS. Das Stadtwappen wurde 1837 zur beschriebenen Form vereinfacht, 1928 erneut angenommen. In seiner heutigen Darstellung wird es seit 2003, dem Jahr des 50-jährigen Stadtjubiläums, geführt.

Städtepartnerschaften und Patenstadt

Seit 1983 unterhält Marktoberdorf eine Städtepartnerschaft mit Waldmünchen in der Oberpfalz. Seit 1957 ist sie Patenstadt für die aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen aus der Stadt und dem ehemaligen Landkreis Hohenelbe im Riesengebirge.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
Riesengebirgsmuseum
Paul-Röder-Museum
Stadtmuseum
Heimatmuseum im Hartmannhaus
Dr.-Geiger-Haus
Künstlerhaus Marktoberdorf
Römerbad Marktoberdorf (Ausgrabungen unter einem Schutzbau)[7]
Pfarrkirche Sankt Martin
Theater
Veranstaltungshaus MODEON
mobilé: Theaterschule, Kleinkunstbühne und Theaterkino unter der Leitung von Monika Schubert
Dialekt

Marktoberdorf liegt am Südostrand des alemannischen Sprachraums. Die südostschwäbische bzw. Ostallgäuer Mundart in und um Marktoberdorf zeichnet sich u. a. dadurch aus, dass mhd. ou zu geschlossenem oo entwickelt hat (z. B. glooba – glauben – oder Oog – Auge – ) und das r nach einem Vokal in der Wortmitte häufig entfällt und der vorangegangene Vokal lang gesprochen wird (z. B. Wuuscht – Wurst -, Maat – Markt -, heet – hart -).

Musik
Bayerische Musikakademie (neben Alteglofsheim und Hammelburg)
Carl-Orff-Chor
Stadtkapelle Marktoberdorf
Jugendblasorchester Marktoberdorf
Marktoberdorfer Pfingstfestivals – internationale Begegnungsfestivals mit Konzerten in der gesamten Region
Bauwerke
Ehemaliges Fürstbischöfliches Schloss und Pfarrkirche St. Martin
Stadtpfarrkirche St. Martin mit Grabkapelle für den letzten Fürstbischof von Augsburg und letzten Erzbischof/Kurfürsten von Trier Clemens Wenzeslaus von Sachsen.
ehemaliges Fürstbischöfliches Schloss mit einer 2 km langen Lindenallee aus dem 18. Jahrhundert, der sogenannten Kurfürstenallee, zum Aussichtspunkt Tempel. Das Schloss war ein Jagdschloss der Augsburger Fürstbischöfe und zuletzt der Sommersitz des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus von Sachsen.
Frauenkapelle von 1475
St. Michael (Bertoldshofen)
Pestfriedhof
Rübezahlbrunnen
Vertriebenen-Mahnmal
Künstlerhaus Marktoberdorf, moderner Bau der Schweizer Architekten Valentin Bearth und Andrea Deplazes
Siehe auch: Liste der Baudenkmäler in Marktoberdorf
Marktplatz in Marktoberdorf
Grünanlagen
Luitpoldhöhe (auch Buchel genannt)
Kurfürstenallee: 2 km lange, denkmalgeschützte Lindenallee aus der Barockzeit, zwischen dem ehemaligen fürstbischöflichen Schloss und dem sogenannten „Tempel“.
Kurfürstenallee in Marktoberdorf
Sport und Freizeit
Am ehemaligen Kurfürstenschloss beginnt der Prälatenweg, ein thematischer Fernwanderweg, der durch das Voralpenland bis nach Kochel am See in Oberbayern führt.
Der Jakobsweg passiert von München aus Marktoberdorf auf dem Weg zum Bodensee.
Von Marktoberdorf nach Lechbruck führt ein Radwanderweg auf der Trasse einer stillgelegten Bahnlinie. Er ist Teil der sogenannten Dampflokrunde.
Zweijährlich im Juni stattfindend der Staffelmixmarathon, eine Kombination aus Inlineskaten, Fahrradfahren und Laufen
Nikolauslauf Mitte Dezember
Ettwieser Weiher, Naturfreibad und Klettergarten beim Weiler Ettwiesen südlich der Stadt
Hallenbad Marktoberdorf
mehrere Turnhallen und Fußballplätze
Kunsteisstadion unter freiem Himmel
Besichtigungsmöglichkeit der Fendt/Agco-Traktorenwerke
Marktoberdorf besitzt mehrere Sportvereine (EV Allgäu Amigos, FSV Marktoberdorf, FC Thalhofen, TSV Leuterschach, SV Geisenried, Türk Spor Marktoberdorf, FC Sulzschneid, und TSV Bertoldshofen).
Regelmäßige Veranstaltungen
Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf 2005
Gaudiwurm zur Fasnacht
NATO International Summer School (als Advanced Study Institute des NATO Programms Security Through Science)
Musica Sacra International – Musikfestival der Weltreligionen über die Pfingsttage (jeweils in den geraden Jahren)
Internationaler Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf – Wettbewerb der internationalen Chorelite über die Pfingsttage (jeweils in den ungeraden Jahren)
Stadtfest im Juli
Urbanimarkt Anfang Mai – Martinimarkt Anfang November
Weihnachtsmarkt in der Adventszeit
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Das bekannteste und größte Unternehmen in Marktoberdorf mit mittlerweile rund 3.200 Mitarbeitern (Stand: 2014) ist die Produktionsstätte des Traktorenherstellers AGCO (Fendt).

Im Stadtteil Leuterschach befindet sich die Produktionsstätte (ehemals Brauerei Sailer) des Allgäuer Brauhauses, das heute zur Radeberger Gruppe gehört und gegenüber ein Zweigwerk der Maschinenfabrik Niehoff. Weitere Unternehmen sind Eisen-Fendt (Stahl- und Werkzeughandel), Atterer (Eisenwarenhandel), Hubert Schmid (Bau, Recycling, Bodenaufbereitung), Xaver Schmid (Bauunternehmen) sowie Grömo und Rösle (Tochterunternehmen der Metallwarenfabrik Marktoberdorf). Die VR Bank Kaufbeuren-Ostallgäu hat ihren Sitz in Marktoberdorf.

Von zunehmender Bedeutung für den staatlich anerkannten Erholungsort ist auch der Tourismus. 2015 erfolgten etwa 80.000 Übernachtungen.

Marktoberdorf hat eine traditionell niedrige Arbeitslosenquote. Sie betrug im November 2017 im Bereich der Dienststelle Marktoberdorf des Arbeitsamts Kempten 2,0 %.

Verkehr

Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Biessenhofen–Füssen, stündlich verkehren Züge Richtung Kaufbeuren im Norden bzw. nach Füssen im Süden. Darüber hinaus besteht stündlich eine Direktverbindung jeweils abwechselnd nach München und Augsburg. Insgesamt hat Marktoberdorf drei Stationen: Marktoberdorf Bahnhof, den Bahnhof im Ortsteil Leuterschach und den Haltepunkt Marktoberdorf Schule.

Marktoberdorf hat direkte Verbindungen zu den Bundesstraßen 12, 16 und 472 und über diese Anschluss an die Autobahnen 7 und 96.

Medien

Die Lokalredaktion Marktoberdorf des Allgäuer Zeitungsverlags produziert einen Lokalteil der
Allgäuer Zeitung.

Öffentliche Einrichtungen
Landratsamt Ostallgäu in Marktoberdorf
Landratsamt Ostallgäu (2016: ca. 500 Mitarbeiter)
Agentur für Arbeit / Jobcenter
Gesundheitsamt
Vermessungsamt
Kreiskrankenhaus (bis 30. Juni 2013)
Hallenbad mit Freibad und Sauna
Bildung
Schulzentrum mit Gymnasium Marktoberdorf, Realschule, Berufsschule, Mittelschule, sowie einem Internat des Gymnasiums und der Realschule
Vier Grund- und Volksschulen: Adalbert-Stifter-Volksschule-Grundschule, St.-Martin-Volksschule-Grundschule, Volksschule Leuterschach-Grundschule, Volksschule Thalhofen-Grundschule
Don-Bosco-Schule (Sonderpädagogisches Förderzentrum)
Bayerische Musikakademie
Volkshochschule
Stadtbücherei

Bertoldshofen

Geisenried

Leuterschach

Rieder

Sulzschneid

Thalhofen an der Wertach

Persönlichkeiten
In Marktoberdorf geboren
Karl Meichelbeck (1669–1734), Benediktinerpater und Kirchenhistoriker
Johann Georg Fischer (1673–1747), Baumeister des Barock bzw. Rokoko
Joseph Anton Merz (1681–1750), Maler des Barock und Rokoko
Johann Michael Feneberg (1751–1812), römisch-katholischer Pfarrer, Professor am Gymnasium St. Paul in Regensburg und am Gymnasium in Dillingen; Anhänger von Johann Michael Sailer und einer der Hauptvertreter der Allgäuer Erweckungsbewegung
Genovefa Weber (geb. Brenner; 1764–1798), Opernsängerin und Schauspielerin, Mutter des Komponisten Carl Maria von Weber
Alois von Frölich (1766–1841), Arzt und Botaniker
Adolf von Schaden (1791–1840), Schriftsteller, Journalist und Offizier
Anton Schmid (1894–1982), Ziegeleibesitzer, Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf 1945–1968, Ehrenbürger
Franz Schmid (1895–1937), Politiker (NSDAP)
Franz Josef Anton Schmid jun. (1924–2017), Zieglermeister und Ziegeleibesitzer, Erfinder des „Tunnelofens“, Erster Bürgermeister der Stadt Marktoberdorf 1978–1990, Ehrenbürger
Hermann Regner (1928–2008), Musikpädagoge und Komponist
Gabriele Schwarz-Eckart (1937–1943), ein jüdisches Mädchen, nach dessen Schicksal in der NS-Zeit der Allgäuer Filmemacher Leo Hiemer den Film Leni produzierte
Siegfried Zimmer (Religionspädagoge) (* 1947), Hochschullehrer
Andreas Settele (* 1961), ehemaliger Vorsitzender der Bayernpartei
Georg Streif (* 1961), Bundestrainer der Deutschen Taekwondo Union
Thomas Zotz (* 1964), Figurenspieler
Johann Mühlegg (* 1970), spanisch-deutscher Skilangläufer
Stephan Stracke (* 1974), Politiker (CSU)
Stefan März (* 1980), Wissenschaftsmanager und Historiker
Sarah-Lavinia Schmidbauer (* 1980), Schauspielerin
Melani Marcantonio (* 1983), Handball-Bundesligaspielerin
Felix Petermann (* 1984), Eishockeyspieler
Anna Christiana Hofbauer (* 1988), Musicaldarstellerin
Benedikt Brückner (* 1990), Eishockeyspieler
Kevin Volland (* 1992), Fußballspieler
Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen
Clemens Wenzeslaus von Sachsen (1739–1812), ehemaliger Kurfürst und Erzbischof von Trier und Fürstbischof von Augsburg, Grabstätte in Marktoberdorf beim ehemaligen Schloss.
Ludwig Wilhelm Fischer (1817–1890), deutscher Heimatforscher und Landrichter in Marktoberdorf. Sein Nachlass, die Fischeriana, enthält die umfangreichsten Informationen zum Landgericht Oberdorf im 19. Jahrhundert.
Johann Georg Fendt (1868–1933), gelernter Schlosser, Mitbegründer des Traktorenherstellers Fendt und Konstrukteur des Fendt Dieselross.
Hans-Joachim Schulz-Merkel (1913–2000), Sanitätsoffizier und Medizinalbeamter, lebte in Marktoberdorf.
Raimund Harmstorf (1939–1998), deutscher Schauspieler, lebte zuletzt und bis zu seinem Suizid auf einem Bauernhof in Marktoberdorf-Selbensberg.
Helmut Spanner (* 1951), deutscher Autor von Kinder- und Bilderbüchern, verbrachte seine Schulzeit in Marktoberdorf.
Wolfram Buchenberg (* 1962), Komponist
Johannes Schöllhorn (* 1962), Komponist
Franz Schmid sen. (1863–1950), Baumeister, Ziegeleibesitzer, Heimatforscher, Ehrenbürger
Literatur
Maria Bauer: Marktoberdorf heute und morgen, Kempten: AVA, Verl. Allgäu, 2001, ISBN 3-924809-73-9.
Maria Bauer: Unser Marktoberdorf: Wege und Begegnungen, Kempten: Allgäuer Zeitungsverl., 1990, ISBN 3-88006-149-1.
Mechtild Becker: Marktoberdorf (Die Reihe Archivbilder) [Bildband], Erfurt: Sutton, 2002, ISBN 3-89702-438-1.
Rainer Christlein: Das alamannische Reihengräberfeld von Marktoberdorf im Allgäu (Materialhefte zur bayerischen Vorgeschichte; H. 21), Kallmünz/Opf.: Lassleben, 1966
Richard Dertsch: Landkreis Marktoberdorf, (Historisches Ortsnamenbuch von Bayern: Schwaben; Bd. 1), München: Kommission f. Bayer. Landesgeschichte, 1953
Claudia Eisinger-Schmidt (Verf.), Komm. für Bayer. Landesgeschichte München (Hrsg.): Marktoberdorf (Historischer Atlas von Bayern: Teil Schwaben: Reihe 1; H. 14) , Kallmünz: Lassleben, 1985. Zugl.: München, Univ., Diss., 1982 u.d.T.: Eisinger-Schmidt, Claudia: Herrschaftsentwicklung und Herrschaftsstrukturen im östlichen Allgäu beiderseits der Wertach, ISBN 3-7696-9935-1.
Reinhard Heydenreuter [Hrsg.: Konrad Ackermann und Manfred Pix im Auftr. des Bayerischen Sparkassen- und Giroverbandes]: Marktoberdorf: kurfürstlicher Sommersitz im Ostallgäu (Bayerische Städtebilder: Schwaben) , Stuttgart: Dt. Sparkassenverl., 1997, ISBN 978-3-09-303837-2.
Michael Petzet: Landkreis Marktoberdorf (Kurzinventar), (Bayerische Kunstdenkmale; 23), München: Deutscher Kunstverl., 1966
Alois Regner: Bausteine zur Heimatkunde des Landkreises Marktoberdorf, Marktoberdorf: Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V., 1959
Alois Regner (Verf.), Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V. (Hrsg.): 500 Inschriften auf Gedenksteinen, Gedenktafeln, öffentlichen Gebäuden, Epitaphien, Votivtafeln und Kirchenglocken im Landkreis Marktoberdorf (Inschriften-Sammlung in Bayrisch-Schwaben), Marktoberdorf : Kreisverband Marktoberdorf im Heimatbund Allgäu e. V., 1958
Weblinks
 Commons: Marktoberdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website von Marktoberdorf
Eintrag zum Wappen von Marktoberdorf in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
Marktoberdorf: Amtliche Statistik des LfStat (PDF; 1,05 MB)