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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Marlow nicht vorenthalten.

Geschichte
Marlow
Name

Der Ort wird in Urkunden auch als Marlov, Marlowe oder Marlouwe erwähnt. Der altpolabische Name änderte sich nur unwesentlich in Marlow und war wahrscheinlich einmal ein Personenname.

Vorgeschichte

Die Stadt Marlow verdankt ihre Entstehung einer slawischen Burg, die nach Grabungsfunden bereits im 9. Jahrhundert bestanden haben muss. Lediglich in der Altliteratur erwähnt ist eine Überlieferung, wonach „Fürst Heinrich Borwin seinem Ritter Heinrich von Bützow die Hälfte des Schlosses Marlow neben neun dazu belegten Dörfern und anderen Zubehörungen eingethan und geschenket, dagegen derselbige sich verpflichtet, das Land wieder zu culivieren und in guten Stand zu bringen.“ Als Stammesvorort der nördlichen Wilzenstämme erlangte Marlow im 12. und 13. Jahrhundert strategische Bedeutung als Grenzburg gegen Pommern und als Hauptort der „terra Marlow“ (später Vogtei). 1210 bestätigte eine Urkunde die Belehnung des Marlower Burgherrn, seiner Ehefrau und des Sohnes Thetlev. Während Marlow noch immer als „villa“ (Dorf) bezeichnet wird, begann man mit dem Bau der heutigen Stadtkirche. 1244 wurde sie geweiht und 1248 wurde für Marlow ein Geistlicher benannt. Die erste Entwicklung war sehr rege, stagnierte jedoch bereits am Ende des 13. Jahrhunderts, als die Vogtei ins benachbarte Sülze verlegt wurde. Die Saline dort wurde noch Jahrhunderte später als „salina de Marlowe“ bezeichnet.

Stadtkirche von Marlow
Stadtgründung

Die Geschichte von Marlow als deutschrechtliche Stadt beginnt im späten 13. Jahrhundert. Das Jahr der Verleihung der Stadtrechte ist nicht überliefert. Jedoch wurde der Ort bereits 1298 „oppidum“ (Städtchen) bezeichnet. Eine Bestätigung des Lübischen Stadtrechts erfolgte erst 1459.

Als Stadt gewann Marlow niemals überregionale Bedeutung und war bis zu den jüngsten Eingemeindungen eine der kleinsten Städte in Mecklenburg. Marlow wurde öfter als Pfand für Schulden des Landesherren eingesetzt. Von 1301 bis 1325 gehörte deshalb die Stadt mit der Herrschaft Rostock zu Dänemark. 1448 und 1450 erhielten die Brüder Claus und Vicke von der Lühe Marlow als Pfand und dann bis 1768 als erbliches Lehen. Durch die adelige Stadtobrigkeit geriet Marlow in den nächsten 320 Jahren häufiger zwischen die Fronten von Landesherren und Ritterschaft. Marlow wurde Landstadt in Mecklenburg und war als solche eine der Städte im Wendischen Kreis, die bis 1918 auf mecklenburgischen Landtagen der 1523 vereinten Landstände vertreten waren.

16. bis 19. Jahrhundert

Wie alle Städte in Mecklenburg und Pommern wurde auch Marlow im Dreißigjährigen Krieg heimgesucht. 1630 und 1637/38 waren dabei die schlimmsten Jahre. Selbst die Kupferdeckung der Kirche wurde 1638 requiriert und die Kirchenglocken beschädigt. 1775 wurde mit Zustimmung des Herzogs ein Küsterhaus gebaut, welches auch als Schule diente. Dieses Fachwerkhaus steht noch heute. 1788 beklagte der Pastor, dass von 123 schulpflichtigen Kindern nur 52 die Schule besuchten.

Auch Marlow profitierte von den allgemeinen Entwicklungsschüben des 19. Jahrhunderts. Viele Handwerker siedelten sich an. Gleichwohl blieb die Bedeutung der Stadt so gering, dass sie ohne Eisenbahnanschluss blieb. 1819 verzeichnete die Stadt 1191 Einwohner, 1859 schon 2100. Die ersten Straßen wurden gepflastert. 1862 bezogen die Ratsherren ein neues Rathaus, einen zweigeschossigen neogotischen Putzbau mit spitzbogigen Fenstern, romantischem Zinnenkranz und Fialtürmchen an den Ecken. 1888 schlossen sich die Bauern, Pächter und Gutsbesitzer zu einer Genossenschaft zusammen, die bis 1991 eine Molkerei betrieb.

Neuere Geschichte
Bevölkerungsentwicklung der Stadt Marlow

Marlow gehörte bis 1925 zum Amt Rostock im Großherzogtum, später Land Mecklenburg-Schwerin. Bürgermeister nach dem Ersten Weltkrieg war Heinrich Schoppen. 1933 wurde aus dem Amt Rostock der Kreis Rostock. Marlow wurde nach der Vereinigung von Mecklenburg-Schwerin mit Mecklenburg-Strelitz 1934 Teil des Landes Mecklenburg und gehörte von 1939 bis 1952 zum Landkreis Rostock.

Bei der DDR-Verwaltungsreform 1952 kam Marlow zum neu geschaffenen Bezirk Rostock und zum Kreis Ribnitz-Damgarten, der sich beiderseits der durch die Recknitz markierten historischen Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern erstreckte. Mit diesem fiel die mecklenburgische Stadt 1994 an den Kreis Nordvorpommern.

Erst 1961 wurde in Marlow mit dem Bau der Wasserleitungen begonnen. Bis dahin mussten die Bürger ihr Wasser noch aus öffentlichen Pumpen schöpfen.

Im Oktober 1970 eskalierte ein Konflikt zwischen SED und FDJ einerseits und der evangelischen Kirche andererseits, als eine Lehrerin der örtlichen Polytechnischen Oberschule den Pastor Rietzke zu einer Schulveranstaltung eingeladen hatte und deswegen aus dem Lehrerkollektiv entlassen wurde. Lehrer, die ihr Sympathien bekundeten, wurden disziplinarisch belangt. Im Februar 1971 verbot der Schulleiter die Teilnahme an Jugendgottesdiensten und Konfirmation. 1989/1990 waren die Ereignisse noch präsent, die betroffenen Lehrer wurden rehabilitiert.[5]

Nach der politischen Wende wurde ab 1991 der historische Stadtkern mit dem Rathaus im Rahmen der Städtebauförderung saniert.

Geschichte der Ortsteile
Allerstorf

Das Gut gehörte den Familien Christian Wilhelm Brist (ab 1704) und von der Lühe (ab 1784). 1824 wurde es Domanialgut, dass um 1921 Wilhelm Burow verwaltete. Die Flächengröße betrug nun 473 ha.[6]

Neu Steinhorst

Der Ort wurde 1794 im Staatskalender erstmals erwähnt. Das Gut hatte mehrere Besitzer bis es 1848 an das Klosteramt Ribnitz verkauft wurde.

Schulenberg

Schulenberg wurde am 15. Februar 2004 eingemeindet.[7] Gutsbesitzer waren u.a. die Familie von der Lühe (1506–1824). Es wurde dann als großherzogliches Kammergut verpachtet und dem Salineamt (Bad) Sülze zugeordnet. Das erhaltene Gutshaus ist heute im Privatbesitz.

Tressentin

Gutsbesitzer waren u.a. die Familien von Braun (ab 1751), von Raven (ab 1782), Eiermann (ab 1786), Collmann und Albrecht (1796–1916 ?).

Politik
Marktplatz und Rathaus
Stadtvertretung

In der Stadtvertretung mit 17 Mitgliedern kommen in der Wahlperiode 2014–2019 sieben vom Bauernverband (39,9 %), sieben von der CDU (38,7 %), zwei von der Linken (14,9 %) und einer von der SPD (7,4 %). Im Vergleich mit der vorigen Wahlperiode verlor Die Linke einen Sitz, die CDU gewann einen hinzu.[8]
Stadtpräsident ist Norbert Schlesiger (Bauernverband).

Wappen

Das Wappen wurde am 10. April 1858 durch Großherzog Friedrich Franz II. bestätigt.

Blasonierung: „In Blau ein hersehender schwarzer Stierkopf mit geschlossenem Maul und silbernen Hörnern, zwischen denen ein links gewendeter, rot gezungter goldener Greif wächst.“

Das Wappen wurde 2000 von dem Schweriner Heraldiker Heinz Kippnick neu gezeichnet und unter der Nr. 213 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Partnerstädte
Gettorf bei Eckernförde in Schleswig-Holstein ist seit 1991 Partnerstadt.
Czaplinek im südlichen Teil der Wojewodschaft Westpommern in Polen ist seit 2002 Partnerstadt.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke

Siehe auch Liste der Baudenkmale in Marlow

Fernsehturm, Höhe: 174 m, erbaut: 1970

Windmühle

Kirche in Rostocker Wulfshagen

Kirche in Kloster Wulfshagen

Kirche in Kuhlrade

Die Stadtkirche Marlow ist eine spätromanische Backsteinkirche mit einem 2-jochigen und ursprünglich basikalen Langhaus aus dem Jahre 1244. Die gotischen Kreuzrippengewölbe sind westfälischer Prägung. Der quadratische Turm in der Breite des Mittelschiffs stammt aus dem 15. Jh. und wird durch einen typisch norddeutschen, „Bischofsmütze“ genannten Turmhelm abgeschlossen.
Das Rathaus von 1862 ist ein 2-geschossiger neogotischer Putzbau mit spitzbogigen Fenstern, romantischem Zinnenkranz, einem Turm über dem Eingang und Fialtürmchen an den Ecken. Es wurde 1996 saniert.
Das Küsterhaus, ein Fachwerkhaus von 1776 für den Küster und seine Schule (bis 1834).
Das Pfarrhaus, ein Fachwerkhaus von 1822, das 1995/97 grundsaniert wurde.
Die Heimatstube Marlow – in zwei Ausstellungsräumen werden seit 1995 Exponate aus alten Marlower Gewerken wie Müller, Schuster, Schneider, Schmied oder Weber ausgestellt.
Der Schimmelbrunnen (Quellen) ist erreichbar ausgehend vom Schützenhaus in Richtung Recknitztal in etwa 3000 Meter. Zum sogen. Schlossberg führen Treppen hinauf.
Die Sockelgeschoss-Holländerwindmühle war noch bis 1989 im Betrieb und ist heute ein technisches Denkmal.
Im Ortsteil Rostocker Wulfshagen steht eine spätgotische Dorfkirche aus Feld- und Backsteinen. Im Inneren beherbergt sie einen spätgotischen Schnitzaltar, eine barocke hölzerne Kanzel (um 1725) und ein Votivschiff von 1861.
In Kloster Wulfshagen steht eine Dorfkirche aus dem 18. Jh. Sie ist ein schlichter Fachwerkbau mit einem niedrigen verbretterten Turm und im Inneren einem spätgotischen Schnitzaltar und einer Kanzel der Spätrenaissance. Mit Hilfe von Einzelspendern, der Oetker-Stiftung, des Kirchenbauamtes, der Wiedemannstiftung, der Stadt Marlow, der Sparkasse Vorpommern, Econ nature Energie GmbH, der Reemtsma-Stiftung, Gestüt Nordvorpommern, wird die Kirche seit 2001 restauriert.
Die Dorfkirche Dänschenburg ist aus Feldsteinen und stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Turm hat einen hölzernen Aufsatz und ein Pyramidendach (1732). Im Inneren befinden sich ein Altaraufsatz von 1722, ein Tafelbild aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts und eine barocke Kanzel von 1725.
In Kuhlrade steht eine Dorfkirche aus dem 18. Jh. Sie ist ein Fachwerkbau mit aufgesetztem verbrettertem Turm.
Die Wulfshäger Museumsscheune auf dem Dreiseithof der Familie Ehlers zeigt bäuerliche Alltagskultur.
Der Sender Marlow ist ein 171 Meter hoher Mast und dient der Rundfunk- und Fernsehübertragung.
Turmhügel Bookhorst
Turmhügel Gresenhorst
Grünflächen und Naherholung
Vogelpark Marlow – hier leben auf etwa 20 Hektar Fläche etwa 150 verschiedene Vogelarten in großzügigen Anlagen. Zum 1994 eröffneten Park gehört ein Tropenhaus und eine Pinguinanlage. Es finden täglich Greifvogel-Flugschauen und Schaufütterungen statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Unternehmen

Das Gewerbegebiet am Funkturm im Ortsteil Marlow hat eine Größe von 22 Hektar.

Größere Betriebe sind

Agrargenossenschaft Bartelshagen I e.G.
Agrargenossenschaft Jahnkendorf e.G.
Gestüt Nordvorpommern GmbH
Marlower Möbel GmbH
ScanHaus Marlow GmbH
Verkehr

Über den 15 Kilometer entfernten Anschluss Bad Sülze ist Marlow an die Bundesautobahn 20 angebunden. Über Landesstraßen bestehen Verbindungen nach Rostock und Ribnitz-Damgarten. In zuletzt genannter Stadt befindet sich der nächste Bahnhof an der Bahnstrecke Stralsund–Rostock.

Öffentliche Einrichtungen und Vereine
Allgemein
Stadtverwaltung im Rathaus am Markt
Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Marlow hat sich 2006 mit den Freiwilligen Feuerwehren von Jahnkendorf, Bartelshagen I und Gresenhorst vereinigt. Sie sorgt für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe.
Schulen
Grundschule Marlow im Ortsteil Gresenhorst mit einer Außenstelle im Ortsteil Marlow
Kindertagesstätten
Kindertagesstätten des ASB: Marlower Zwerge, Maulwurfhügel, De Klaukschieters
Allersdörper Kinnerstuv im Ortsteil Allerstorf
Kirchen
Fünf evangelisch-lutherische Gemeinden als Stadtkirche in Marlow und in den Ortsteilen Dänschenburg, Kuhlrade, Rostocker Wulfshagen und Kloster Wulfshagen.
Eine katholische Kirche in Marlow. Die in der Nachkriegszeit erbaute katholische Kapelle “Zum Heiligsten Herzen Jesu und zum Heiligen Herzen Mariä” in Gresenhorst wurde 2006 profaniert.[9]
Militär
Marinefunksendestelle Marlow
Vereine
Dorfvereine in Bartelshagen, Brunstorf, Brünkendorf, Carlsruhe, Dänschenburger Treffpunkt. Jahnkendorf, Kuhlrade, Rostocker – Wulfshagen, Völkshagen Helmuth Schröder.
Siedlervereine Alte Burg, Am Funkturm, Neu Steinhorst, Völkshagen, Am Mühlenbach Fahrenhaupt und Kleingartenverein Eintracht sowie Gewerbeverein Marlow
Sport

Sportverein 1927 Bartelshagen I, Schützenverein Falke, de Meckelbörger Vorderladerschützen, Marlower Stockcar Team Wild Tiger`s, Dänschenburger Biker, Tennis – Club Marlow, Verein für Ballspiele Marlow, EWTO-Kampfkunstschulen, der alljährliche Scanhaus-CUP (Radrennen)

Kultur
Chor, Flötengruppe, Singegruppe TE-LA-WI-DU, Akkordeongruppe, Kirchenchor, Völkshäger Danzgrupp von 1983
Gresenhorster Schulverein, Mien Dörp – Mien Heimat,
Kunstverein LandART – Kunst im Recknitztal e.V. mit Literatur-Café und Klönpott & Musik, TV-Radio Marlow/Recknitztal (Bürgerfernsehen)
Tier und Naturschutzvereine

Angelvereine Jahnkendorf, Kuhlrade und An der Recknitz

Fördervereine

Kirche Kloster Wulfshagen, Kirche in Marlow, Wulfshäger Museumsscheune, Feriendorf Marlow, Vogelpark Marlow

Persönlichkeiten
Jo Jastram (1928–2011), Bildhauer, lebte in Kneese.
Heino Schütt (* 1944), seit 2011 Landtagsabgeordneter, 1990 bis 1994 und 1999 bis 2008 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Marlow
Wilhelm von Gloeden (1856–1931), wurde in Völkshagen, heute Ortsteil von Marlow, geboren
Helmuth Schröder (1841–1909), lebte über 20 Jahre in Völkshagen
Marianne Enzensberger (* 1947), Sängerin, wurde in Carlewitz, jetzt Ortsteil von Marlow, geboren
Literatur
BIG-Städtebau (Herausgeber): Marlow – 10 Jahre Städtebauförderung. Stralsund 2002.
Weblinks
 Commons: Marlow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Topographia Saxoniae Inferioris:Marlow – Quellen und Volltexte

Literatur über Marlow in der Landesbibliographie MV
Website der Stadt Marlow
Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Marlow im SIS-Online. Statistisches Informationssystem.