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Multiposting im CPC-Bereich​

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Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Mirow nicht vorenthalten.

Geschichte
Unteres Schloss, Schulgebäude bis 2006
Name

Der Name des slawischen Dorfes Mirov entstand aus einem altpolabischen Personennamen und bedeutet so viel wie Frieden oder Ruhe. Der Name veränderte sich nur unwesentlich in Mirowe oder Myrow(e).

Mittelalter

Die Geschichte als deutscher Ort geht auf eine Niederlassung des Johanniterordens zurück, dem Fürst Heinrich Borwin II. im Jahre 1226 im „Land Turne“ (Gebiet südwestlich der Müritz) 60 Hufen Land geschenkt hatte. Bei der Bestätigung dieser Stiftung durch Borwins Söhne wird bereits ein Dorf Mirow erwähnt. Spätestens 1242 hatte sich die Ordensniederlassung am Ufer des Sees zu einer Komturei entwickelt. In den folgenden Jahrhunderten wuchs der Grundbesitz des Ordens beständig weiter.

Von 1500 bis 1900

Unter anhaltenden Auseinandersetzungen mit den Herrenmeistern des Johanniterordens in Sonnenburg gewannen die mecklenburgischen Herzöge im Verlauf des 16. Jahrhunderts größeren Einfluss auf die Besetzung der Kommende und die Ernennung von Komturen. Nachdem 1541 der letzte Mirower Komtur gestorben war, wurde die Komturei nur noch von evangelischen Administratoren verwaltet, die zumeist dem mecklenburgischen Herzogshaus entstammten. 1648 wurde die Komturei schließlich säkularisiert und als Entschädigung für anderweitige Gebietsverluste dem (Teil-) Herzogtum Mecklenburg-Schwerin zugeordnet. Der Hamburger Vergleich brachte Mirow im Jahr 1701 zum (Teil-) Herzogtum Mecklenburg-Strelitz. Große Teile des Ordensbesitzes der Komturei hatte man inzwischen in ein herzoglich mecklenburgisches Verwaltungsamt mit Sitz in Mirow umgewandelt.

Seit dem Übergang des Mirower Ordensbesitzes an das herzogliche Haus Mecklenburg am Ende des 16. Jahrhunderts wurde das Komtureihaus auf der Mirower Burginsel immer wieder als fürstlicher Wohnsitz genutzt. Dem domanialen Amt Mirow fielen Versorgungsfunktionen für herzogliche Witwen oder apanagierte Nebenlinien des mecklenburgischen Fürstenhauses zu. Herzog Johann Georg zum Beispiel, ein nachgeborener Sohn Adolf Friedrichs I., erhielt Mirow in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Apanage. 1707 bis 1712 wurde nach Plänen von Joachim Bormann ein neues Schloss errichtet, das heutige Obere Schloss. Entgegen der weit verbreiteten Meinung zerstörte der Großbrand von 1742 zwar den letzten Gebäudekomplexe der Komturei, nicht aber das Schloss. Das wurde ab 1748 bis in die 1760er Jahre erweitert und zum Teil neu ausgestattet.[3] Das Obere Schloss wurde in den letzten Jahren aufwendig restauriert und am 7. Juni 2014 als Museum der Öffentlichkeit übergeben.[4]

Während sich der Mirower Hof noch in den 1740er Jahren zu einem wichtigen geistig-intellektuellen Zentrum von Mecklenburg-Strelitz entwickelt hatte, hörte mit dem Regierungswechsel 1752/53 die fürstliche Hofhaltung in Mirow allmählich auf und fand schließlich 1761 mit dem Tod der Herzoginwitwe Elisabeth Albertine ein Ende. Seither führte Schloss Mirow ein stilles, verträumtes Dasein und erwachte nur dann kurzzeitig zu neuem Leben, wenn ein Mitglied des Strelitzer Herrscherhauses verstorben war und in der 1704 an die Kirche angebauten Fürstengruft beigesetzt wurde.

In dem 1735 bis 1737 außerhalb des alten Burgbezirks errichteten Nebenschloss (dem so genannten Unteren Schloss), das nach Umbauten in den 1760er Jahren zunächst unvollendet geblieben war, wurde 1820 das Großherzogliche Lehrerseminar von Mecklenburg-Strelitz eröffnet, welches bis in die 1920er Jahre hinein knapp 800 Volksschullehrer ausbildete.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts waren Juden im Ort ansässig. Um 1800 errichteten sie einen jüdischen Friedhof (an der Lärzer Straße, gegenüber dem Haus Nr. 5), der in der Zeit des Nationalsozialismus völlig zerstört wurde. In der DDR-Zeit wurde dort ein Gedenkstein gesetzt.

Neuere Zeit

Der Ort Mirow selbst behielt lange den Status eines Marktfleckens, eines Dorfes mit bestimmten Sonderprivilegien jedoch ohne kommunale Selbstverwaltung. Deshalb fehlen in Mirow auch typisch städtische Baulichkeiten aus alter Zeit, etwa ein geräumiger Marktplatz oder ein repräsentatives Rathaus. Erst nach Ende der Monarchie, als man den Gemeindetyp Flecken abschaffte, erhielt Mirow 1919 das Stadtrecht. Die Innenstadt wurde im Rahmen der Städtebauförderung seit 1991 zum Teil saniert.

Eingemeindungen

Granzow (mit dem Arboretum Erbsland) und Starsow gehören seit dem 1. Juli 1950 zu Mirow.[5] Peetsch folgte am 1. Juli 1961.[5] Am 13. Juni 2004 wurde Diemitz eingegliedert.[6] Außerdem wurde am 25. Mai 2014 die Gemeinde Roggentin eingemeindet.[7]

Politik
Stadtvertretung

Die Stadtvertretung setzt sich seit den Kommunalwahlen 2014 aus dem Bürgermeister Karlo Schmettau (FDP) und 14 weiteren Mitgliedern zusammen:

Partei Sitze
FDP 5
CDU 5
Die Linke 2
SPD 2
AMB 1

Wappen

Das Wappen wurde am 12. Februar 1921 vom Mecklenburg-Strelitzschen Innenministerium verliehen und unter der Nr. 148 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.

Blasonierung: „Halb gespalten und geteilt; oben: vorn in Rot ein silbernes Johanniterkreuz; hinten: in Silber ein schräglinks liegender grüner Palmenzweig; unten ein hersehender, gold gekrönter schwarzer Stierkopf mit aufgerissenem roten Maul, silbernen Zähnen, ausgeschlagener roter Zunge, in sieben Spitzen abgerissenem Halsfell und silbernen Hörnern.“

Das Wappen wurde 1997 neu gezeichnet.

Brücke von der Schlossinsel zur Liebesinsel
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Johanniterkirche (Schlosskirche)
Mirower See mit Bootshäusern
Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Mirow
Die Schlossinsel Mirow, im 18. Jahrhundert eine Nebenresidenz der Herzöge zu Mecklenburg [-Strelitz].
Das Schloss besteht im Kern aus Teilen des Vorgängerbaus von 1708, der bei dem Brand 1742 partiell zerstört wurde. Der barocke Festsaal stammt von 1710. Das heutige Schloss wurde von 1749 bis 1751 im Auftrag Adolf Friedrichs III. nach Plänen von Christoph Julius Löwe erbaut.
Das Kavaliershaus für den Hofstaat von 1756 bis 1760 ist ein spätbarocker Bau.
Die Schlosskirche Mirow bzw. Johanniterkirche stammt mit den ältesten Teilen aus dem 14. Jahrhundert als einschiffige, vierjochige Saalkirche der Backsteingotik. Die nördliche Fürstengruft stammt von 1704. 1742 brannte die Kirche aus und wurde bis 1744 wieder aufgebaut. Die Kirche wurde 1945 erneut zerstört, der Wiederaufbau erfolgte bis 1950. Der begehbare Turmaufsatz mit Haube wurde 1993 äußerlich wiederhergestellt.
Auf der Liebesinsel befindet sich das Grabmal des letzten Großherzogs von Mecklenburg [-Strelitz], Adolf Friedrich VI. (1882–1918), der Selbstmord beging.
Das Torhaus von 1588 (Renaissance) ist Teil der ehemaligen Befestigungsanlage.
Seit 2002 wird hier jährlich der „Internationale Königin Sophie Charlotte Wettbewerb für Violine“ ausgetragen.
Das Untere Schloss unweit des Torhauses, ein später überformter Barockbau von 1735, Geburtsort der englischen Königin Charlotte.[8]
Der Wasserwanderrastplatz Rotdornstraße und das große Fachwerkhaus.
Die Fachwerkhäuser, u.a. Strelitzer Straße 33, Schlossstraße 11.
Massengrab auf dem Hauptfriedhof an der Wesenberger Chaussee für 320 namentlich unbekannte Opfer des Todesmarsches, von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit, sowie einer namentlich bekannten Frau aus der Sowjetunion
Sowjetischer Ehrenfriedhof an der Strelitzer Straße für 28 Soldaten der Roten Armee
Stele aus dem Jahre 1997, errichtet durch Jugendliche, zur Erinnerung an die Opfer des Todesmarsches des KZ Ravensbrück
Stele aus dem Jahre 1997 (wie oben) vor dem Schloßgymnasium Sophie Charlotte
Gedenkstein vom Ende der 1950er Jahre an der Lärzer Straße für die jüdischen Opfer der Shoa
Sport

Der in Mirow ansässige Fußballverein nennt sich FSV Mirow/Rechlin. Der Verein entstand 2004 aus einer Fusion des Mirower SV und des Rechliner SV. 2009 schafften drei Mannschaften des Vereins Aufstiege. Die erste Mannschaft stieg in die Landesliga MV Ost auf, die zweite Mannschaft in die Kreisoberliga und die A-Junioren in die A-Junioren Landesliga MV Ost.

Verkehrsanbindung
Bahnhof Mirow, Endpunkt der Kleinseenbahn von Neustrelitz
Schleuse Mirow an der Müritz-Havel-Wasserstraße

Mirow ist über die Bundesstraße 198 mit Wesenberg, der Stadt Neustrelitz und mit Plau am See verbunden. 27 Kilometer westlich besteht Anschluss an die Bundesautobahn 19 von Berlin nach Rostock.

Der Bahnhof von Mirow ist heute Endpunkt der Bahnstrecke von Neustrelitz (Kleinseenbahn). Die Hanseatische Eisenbahn bedient diese Strecke täglich im Zweistundentakt. Mit der Bahnstrecke Mirow–Rechlin existierte früher eine zweite Eisenbahnstrecke.

Die Anbindung an weitere Orte in der Umgebung wird mit den Linienbussen der MVVG und ORP sichergestellt. Insbesondere für Touristen verkehrt die „Schlösserlinie“ 785 täglich zweimal in die Schlossstadt Rheinsberg, wo auch wieder Anschluss zur Bahn besteht.

Der Flugplatz Müritz Airpark mit zwei Landebahnen (2,3 und 1,8 km) im benachbarten Lärz wurde in einen zivilen Verkehrslandeplatz überführt. Auf dem Gelände wird alljährlich das populäre Fusion Festival veranstaltet.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortes
Adolf Friedrich IV. (1738–1794), (reg.) Herzog zu Mecklenburg (-Strelitz), Namensgeber für Fritz Reuters Romanhelden „Dörchläuchting“
Karl II. (1741–1816), (reg.) Herzog zu (ab 1815 Großherzog von) Mecklenburg (-Strelitz)
Ernst (1742–1814), Herzog zu Mecklenburg (-Strelitz)
Sophie Charlotte (1744–1818), Königin von Großbritannien und Irland
Karl Giesebrecht (1782–1832), Gymnasiallehrer, Dichter
Adolf Giesebrecht (1790–1855), Pädagoge
Ludwig Giesebrecht (1792–1873), Philologe, Pädagoge, Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung
Friedrich Giesebrecht (1792–1875), Theologe, Dichter
Ludwig Roloff (1814–1905), Pädagoge, Demokratenführer
Adolph Rudolphi (1828–1899), Arzt
Friedrich Winkel (1853–1929), Pädagoge, Publizist
Roderich Hustaedt (1878–1958), Jurist, Staatsminister
Augusta von Oertzen (1881–1954), Journalistin, Schriftstellerin.
Johannes Sobek (1900–1989), Fußballer
Goede Gendrich (Pseud.) (1912–2000), Forstmann, Jagdschriftsteller
Joachim Gerchow (1921–2012), Rechtsmediziner
Heinz Stamer (* 1942), Fußballspieler
Persönlichkeiten, die vor Ort wirken oder gewirkt haben
Benjamin Giesebrecht (1741–1826), Theologe, Pastor
Friedrich Scharenberg (1821–1901), Forstwirt
Literatur

Literatur über Mirow in der Landesbibliographie MV
Weblinks
 Commons: Mirow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webseite von Mirow