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Geschichte

Zwischen 1165 und 1180 gründete der Ritter Konrad Wackerbarth als Lokator Mölln (Mulne) durch Umsiedlung von neun slawischen Bauern von der Mündung der Delvenau in das heutige Alt-Mölln und die nachfolgende Ansiedlung von 12 sächsischen Hufen (Höfe) an der Stelle des „Ohlendorp“. Die Feldmark lag südlich davon auf dem Steinfeld. Gegen 1210 wurde der Siedlungskern auf den Werder zwischen Möllner See und Schulsee verlegt und ummauert. Die erstmalige urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1188 im Zusammenhang mit dem Möllner See („stagnum mulne“) im Barbarossa-Privileg für Lübeck. Nachdem Mölln 1201 an Dänemark fiel, erhielt es 1202 durch König Waldemar II. von Dänemark das Lübische Stadtrecht. Nach 25 Jahren dänischer Fremdherrschaft fiel die Stadt 1227, nach der Schlacht von Bornhöved, an den Herzog von Sachsen-Lauenburg. Auch die Entstehung eines eigenen Kirchspiels liegt in dieser Zeit. So fand bereits 1217 eine erste Kirchensynode statt und 1230 wird Mölln als jüngstes Kirchspiel im Ratzeburger Zehntregister erwähnt. Das wohl um diese Zeit errichtete Gotteshaus wurde unter das Patrozinium des Heiligen Nikolaus gestellt. In den folgenden Jahrhunderten waren es die Herzöge von Sachsen-Lauenburg einerseits und die Stadt Lübeck andererseits, die sich um den Besitz Möllns stritten.

Lübsche Herrschaft

Lübeck besaß seit dem Barbarossa-Privileg des Jahres 1188 die Schifffahrtsrechte an der Stecknitz zwischen deren Mündung in die Trave und Mölln. Es war weiter auf die Alte Salzstraße nach Lüneburg angewiesen. Dies erklärt die strategisch wichtige Lage Möllns an der Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee, die später im 14. Jahrhundert durch Verbindung mit der Delvenau zum Stecknitzkanal eingelöst wurde.

Im Jahre 1359 kam die Stadt Mölln unter die Herrschaft der Stadt Lübeck. 1401 befand sich Lübeck in einer finanziellen Notlage und so konnte der Herzog von Ratzeburg-Lauenburg Mölln erobern. 1420 fiel Mölln jedoch wieder an Lübeck. Zur Sicherung der Handelswege erwarb Lübeck entlang des Stecknitz-Kanals und der Alten Salzstraße außer Mölln noch eine Vielzahl weiterer historischer Lübecker Exklaven.

Erst 1683 entschied das Reichskammergericht letztlich zugunsten des lauenburgischen Herzogshauses. Für die Stadt Lübeck führten Anton Winkler und Hieronymus von Dorne die Rückgabe an Herzog Julius Franz von Sachsen-Lauenburg durch. Der Streit um die Möllner Pertinenzien kam erst Mitte des 18. Jahrhunderts zu einem Ende.

Der durch Mölln führende älteste Wasserscheidenkanal Europas, der 1398 fertiggestellte Stecknitzkanal, der den Salzhandel von Lüneburg nach Norden leitete, wurde Ende des 19. Jahrhunderts zum Elbe-Lübeck-Kanal ausgebaut. Gemeinsam mit der Alten Salzstraße von Lüneburg nach Lübeck steigerten diese Verkehrsverbindungen die wirtschaftliche Bedeutung der Stadt. Dieser Reichtum aus Lübecker Zeit spiegelt sich noch heute im alten Stadtkern wider.

Geschichte ab dem 17. Jahrhundert
Trinkbecher des Möllner Senatskollegiums, Möllner Museum

Ab 1689, nach dem Aussterben des lauenburgischen Herzogsgeschlechtes, begann eine wechselvolle Geschichte der Stadt Mölln, die nun den unterschiedlichsten Herren unterstand: 1689–1705 dem Herzog von Lüneburg-Celle, 1705–1803 dem Kurfürst von Hannover (der auch König von Großbritannien war), 1803–1813 dem französischen Kaiser Napoleon, so dass ab 1810 statt eines Bürgermeisters ein Maire in Mölln regierte. Nach den Befreiungskriegen gehörte die Stadt 1813–1815 wieder zu Hannover, dann 14 Monate lang erstmals zu Preußen, da Hannover das Herzogtum Lauenburg vertraglich im Tausch gegen Ostfriesland an Preußen abgetreten hatte. Doch auch diese Herrschaft war nur eine Übergangsregelung. Durch einen groß angelegten Tauschhandel, bei dem Preußen Schwedisch-Vorpommern und Rügen erhielt, fiel Mölln dann 1816 über Schweden an Dänemark. Der von den Dänen zugelassene Bau und Anschluss an die Lübeck-Büchener Eisenbahn gab der Stadt 1851 neue Entwicklungsmöglichkeiten. 1864 kam die Stadt durch den preußisch-österreichischen Sieg über Dänemark unter deren Doppelherrschaft. Im August 1865 verzichtete Österreich in der Gasteiner Konvention zugunsten des Königs von Preußen gegen eine Entschädigung von 1.875.000 Talern auf das Herzogtum, das 1876 in der preußischen Provinz Schleswig-Holstein aufging. Seit 1945 gehört die Stadt zum Bundesland Schleswig-Holstein.

Geschichte ab dem 20. Jahrhundert

1929 bis 1931 diente die ehemalige Möllner Unteroffiziersvorschule als Aufnahmelager für insgesamt 5650 deutschstämmige Mennoniten aus der Sowjetunion, von denen die meisten weiter in die USA und nach Brasilien auswanderten. 1933 wurde mit dem Bau der Heeresmunitionsanstalt (Muna) begonnen, die ein Gebiet von 213 ha umfasste und in der zeitweilig über 2000 Menschen, darunter während des Zweiten Weltkrieges viele Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter aus Osteuropa, beschäftigt waren.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs die Einwohnerzahl erheblich durch Flüchtlinge und Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die Muna wurde zum Wohngebiet „Waldstadt“. Hatte die Stadt 1939 nur 6300 Einwohner, so waren es 1944 schon 8900 und 1945 schließlich über 13.000.

George Bernard Shaw

Der Hauptausschuss hatte 1949 über den Vorschlag zu beraten, den Dramatiker und Satiriker George Bernard Shaw zum Ehrenbürger der Stadt Mölln zu ernennen. Jedoch sah die Satzung der Stadt Mölln aufgrund des im nationalsozialistischen Deutschland getriebenen Missbrauchs dieses Titels keine Ehrenbürgerschaft mehr vor. Daher sollte ihm die Würde „Ehren-Eulenspiegel“ verliehen werden. Auf einer handgeschrieben Postkarte teilte der Nobelpreisträger 1950 mit, nicht die Würde des Ehren-Eulenspiegels anzunehmen, sondern die eines (englischen) „honorary citizen“ (Ehrenbürger).

1970 wurde Mölln als Kneippkurort anerkannt.

Am 23. November 1992 starben bei einem von Neonazis verübten Brandanschlag auf zwei Wohnhäuser drei Türkinnen, darunter zwei Kinder.
Zur Aufarbeitung der nazistischen Ressentiments und für eine bessere Gemeinschaftskultur mit zunächst Fremden wurde der „Verein miteinander leben e.V.“ gegründet, der in der Möllner Altstadt die „Internationale Begegnungsstätte Lohgerberei“ betreibt. Dieser koordiniert auch einen Teil der Arbeit mit Flüchtlingen in Mölln.

Am 25. Mai 2009 erhielt die Stadt den von der Bundesregierung verliehenen Titel „Ort der Vielfalt“.

Partnerstädte
Hagenow, Mecklenburg-Vorpommern
Maszewo, Polen
Tillhausen, Herzogtum Lauenburg
Goleniów, Polen
Politik
Das Marketing-Logo der Stadt Mölln

Seit dem 1. Januar 2007 bildet Mölln eine Verwaltungsgemeinschaft mit dem Amt Breitenfelde, für das die Stadt die Verwaltungsgeschäfte mit durchführt.

Stadtvertretung

Die letzten vier Kommunalwahlen am 26. Mai 2013, am 25. Mai 2008, am 2. März 2003 und 1998 führten zu folgenden Ergebnissen:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2013
[2]
Sitze
2013
[3]
%
2008
[4]
Sitze
2008
[4]
%
2003
[5]
Sitze
2003
[5]
%
1998
[6]

Gemeindewahl 2013

 %403020100

36,6 %29,3 %18,0 %10,7 %5,2 %0,2 %

CDUSPDGrüneFMWFDPEB
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2008
 %p   4   2   0  -2  -4  -6

+2,1 %p
+3,7 %p+2,7 %p-2,8 %p-5,0 %p-0,7 %p
CDUSPDGrüneFMWFDPEB

CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,6 12 34,5 12 48,7 15 38,6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 29,3 9 25,6 8 24,5 7 37,6
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 18,0 6 15,3 5 6,6 2 6,4
FMW Freie Möllner Wählergemeinschaft 10,7 3 13,5 4 13,1 4 13,2
FDP Freie Demokratische Partei 5,2 2 10,2 3 7,1 2 4,2
EB Einzelbewerber 0,2 0 0,9 0
gesamt 100,0 32 100,0 32 100,0 30 100,0
Wahlbeteiligung in % 39,9 42,7 49,1 59,1

Bürgervorsteherin ist Lieselotte Nagel (CDU).

Bürgermeister
1950–1962: Hermann Franck (SPD)
1962–1967: Günther Hörnlein
1967–1985: Walter Lutz
1985–1997: Joachim H. Dörfler
1998–2010: Wolfgang Engelmann (SPD)
seit 1. Juni 2010: Jan Wiegels (SPD)
Wappen

Das Wappen und die Flagge wurden am 31. Mai 1955 genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein silbernes Mühlrad. Im silbernen Schildhaupt ein rotes Mühleisen.“[7]

Das älteste Stadtsiegel von Mölln von 1352 zeigt das Mühlrad als einzige Figur. Erst im 18. Jahrhundert wurde das Mühleisen hinzugefügt. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt das bislang rote Mühleisen eine schwarze Tinktur. 1946 ergänzten zwei Eulen, ein Kahn, eine Mauerkrone und Wellenfäden das Wappenbild, wurden aber zehn Jahre später wieder entfernt. 1955 wurde das Wappen der Stadt auf der Grundlage des Bildinhalts des 18. Jahrhunderts amtlich festgestellt. Die auffällig unkomplizierte Form des ursprünglichen Siegelbildes mit einer einfachen Figur legt die Annahme nahe, dass dieses nicht nur im Siegel, sondern auch im Wappen gezeigt worden ist. Mölln führt also seit 1955 mit ministerieller Zustimmung sein historisches Wahrzeichen. Die Stadt „Molne“ wird um 1200 erstmals erwähnt; das Gründungsdatum bleibt ungewiß. 1262 und 1272 werden Mölln die Stadtrechte bestätigt. Die Stadt wurde 1359 an Lübeck verpfändet, da die Hansestadt großes wirtschaftspolitisches Interesse an der Lage Möllns an der alten Salzstraße und an anderen wichtigen Handelswegen hatte. Die Herrschaft Lübecks führte zum Anschluß an das Wasserstraßennetz mit dem Bau des Stecknitz-Kanals. Die bis 1683 währende Zugehörigkeit zu Lübeck findet in den Farben Rot und Weiß ihren Ausdruck. Obwohl der Name „Mölln“ vermutlich von einem slawischen Wort in der Bedeutung „trübes Wasser“ herstammt, ist die Ähnlichkeit zum niederdeutschen Wort „Möhl“ stets entscheidend für die populäre Erklärung des Ortsnamens gewesen. Mölln führt also ein „redendes“ Wappen. Mühlrad und Mühleisen stehen außerdem für die Bedeutung der Stadt im Mittelalter als Standort mehrerer Wassermühlen.

Das Wappen wurde von dem Brunsbütteler Heraldiker Willy „Horsa“ Lippert gestaltet.

Flagge

Die Flagge der Stadt Mölln ist gespalten; der Liek, d. h. der dem Flaggenstock zunächst liegende kleinere Teil, zeigt im vom Silber und Rot geteilten Feld ein Mühlrad in verwechselten Farben, überhöht von einem roten Mühleisen, das fliegende Ende wird geteilt von Rot und Silber.

Freizeit
Brunnen am Rande der Möllner Altstadt

In Mölln existieren fünf Fitnesscenter, ein Minigolfplatz, eine Bocciabahn im Kurpark, eine Diskothek und der Wildpark mit dem Grundlosen Kolk. Neben dem Schwimmbad im Augustinum gibt es noch das Freibad Luisenbad. Seit Sommer 2016 ist ein neues Hallenbad die „Möllner Welle“ mit Saunaanlage in Betrieb, das oberhalb des Kurparks und unweit des Stadthauses liegt. Auf den Seen um die Altstadt besteht die Möglichkeit zum Ruderboot- oder Tretbootfahren (Entleihmöglichkeit an der Seestrasse), auf dem Ziegel- und Stadtsee dürfen Motorboote fahren. Radfahrer können entlang des Elbe-Lübeck-Kanals und im Naturpark Lauenburgische Seen fahren.

Daneben finden Schiffsfahrten mit Vergnügungssschiffen ab Mölln und unregelmäßig mit Museumsschiffen auf dem Elbe-Lübeckkanal von und bis Lübeck und Lauenburg statt.

Es finden diverse regelmäßige Veranstaltungen statt, unter anderem das Altstadtfest, das Schützenfest und der Herbstmarkt. Im Wasserturm ist eine naturkundliche Ausstellung zu sehen.

Sportler sind organisiert in der Möllner Sportvereinigung von 1862 e. V. und die Schützen in der Möllner Schützengilde von 1407 (mit über 600-jährigem Bestehen), wo auch Sportschießen und Sommerbiathlon praktiziert wird.

In unmittelbarer Nachbarschaft findet man den Segelflugplatz Grambeker Heide.
Auf dem Grambeker Heidering werden Auto-Cross und Motocrossrennen veranstaltet, bis 1987 war diese Rennstrecke ein Austragungsort der Motocross-Europameisterschaft und bis 2000 wurde dort die Auto-Cross DM ausgetragen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Eulenspiegelbrunnen mit blanken Fußspitzen und Daumen von zahllosen Berührungen
Wasserturm von 1911 auf dem Klüschenberg
Eulenspiegel-Gedenkstein

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die gut erhaltene Altstadt mit der sie überragenden backsteingotischen Kirche Sankt Nicolai und der am Fuße des Kirchbergs auf dem Markt befindliche Gedenkstein für Till Eulenspiegel, oft fälschlicherweise als sein Grabstein benannt. Auf dem Marktplatz befinden sich auch das Eulenspiegel-Museum und das Heimatmuseum im Alten Rathaus. Das gotische Möllner Rathaus aus dem Jahr 1373 ist neben dem Lübecker Rathaus das einzige aus dieser Stilepoche in ganz Schleswig-Holstein. Der Stadthauptmannhof ist Sitz der Stiftung Herzogtum Lauenburg.

In unmittelbarer Umgebung der Stadt befinden sich der Kurpark, Seen und Wälder.

In der Liste der Kulturdenkmale in Mölln stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.

Bauwerke
Sankt Nicolai
Möllner Rathaus
Stadthauptmannshof
Wasserturm
Stadtbücherei
Bahnhof Mölln
Ehemaliges Krankenhaus (Jetzt Praxisklinik)
Stadtwerke Arena Mölln
Ehemalige Unteroffiziersvorschule, ehemalige Lungen-Klinik der LVA-Schleswig-Holstein, ehemalige Bundeswehrverwaltungsschule III (größtes Gebäude Möllns)
Museen
Möllner Museum im alten Rathaus – Ausstellung zur Möllner Stadtgeschichte
Eulenspiegel-Museum – Ausstellung zum Thema Till Eulenspiegel
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Bahnhof von Mölln

Mölln ist von Hamburg aus mit dem Auto über die Autobahnausfahrt „Talkau“ an der Bundesautobahn 24 zu erreichen. Mit der Bundesstraße 207 und den dazugehörigen Ausfahrten Mölln-Süd und Mölln-Nord hat Mölln eine gut ausgebaute Ortsumgehung.

Weiterhin verfügt Mölln über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg (die von Lüneburg bis Ratzeburg im Hamburger Verkehrsverbund HVV eingebunden ist). Bis 1959 existierte zudem eine Verbindung zur Kaiserbahn nach Hollenbek. Die Strecke ist mittlerweile abgetragen, der Haltepunkt „Schneiderschere“ kann jedoch noch besichtigt werden.
Mölln ist mit Buslinien an die Bahnhöfe Schwarzenbek, Büchen, Hamburg-Bergedorf und die U-Bahn-Station Wandsbek-Markt in Hamburg angebunden.

Am südlichen Stadtrand auf dem Gebiet der Gemeinde Grambek befindet sich der 1960 angelegte Segelflugplatz Grambeker Heide. Der Flugplatz ist zugelassen für Segelflugzeuge, Motorsegler, Ultraleichtflugzeuge, Ballone und stark begrenzt für Motorflugzeuge. Der Segelflugplatz wird betrieben vom Luftsportverein Grambeker Heide e. V. Ein weiterer Verein aus Berlin nutzt den Flugplatz ebenfalls seit Jahrzehnten.

Ansässige Unternehmen (Auswahl)
Sommerfeld und Thiele
Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG (Abfüllbetrieb)
Eggers Strandkorbfabrik
Heidenreich & Harbeck
Bäckerei von Allwörden
IPSOS GmbH
Euronics XXL Mölln
Vereinigte Stadtwerke
Medien

In Mölln erscheinen das Anzeigeblatt „Markt“ und das Monatsmagazin „Mölln Aktuell“, außerdem befindet sich hier eine Lokalredaktion der „Lübecker Nachrichten“.

Schulen

Mölln hat acht Schulen, fünf davon auf dem sog. „Schulberg“ in Mölln Mitte. Hier befinden sich die Gemeinschaftsschule Mölln (vormals A.-Paul-Weber-Realschule und Hauptschule Schäferkamp) mit derzeit etwa 1050 Schülern und das 1998 gegründete und nach Marion Dönhoff benannte einzige Gymnasium Möllns, an dem 2010 knapp 1000 Schüler von etwa 70 Lehrern unterrichtet wurden.[8] Diese Schule erwarb mit den für Kunst am Bau vorgesehenen Finanzmitteln eine eigene Kunstsammlung, die 2006 im Stadthaus Mölln ausgestellt wurde.[9]

Weiter befinden sich auf dem Schulberg das Förderzentrum „Astrid-Lindgren-Schule“ (Schwerpunkt Lernen) und die „Till-Eulenspiegel-Schule“, eine Grundschule mit 380 Schülern.

In unmittelbarer Nähe zum Schulberg befindet sich das Berufsbildungszentrum Mölln (BBZ).

Die Grundschule Tanneck und das Förderzentrum „Schule Steinfeld“ (Schwerpunkt Geistige Entwicklung) befinden sich in Mölln-Waldstadt.

Eines der größten Gebäude Möllns war die Bundeswehrverwaltungsschule III. Aufgrund des Stationierungskonzepts vom 1. November 2004 wurde die Schule zum 31. Dezember 2007 geschlossen.

Regelmäßige Veranstaltungen
Juni: Schützenfest der Möllner Schützengilde v. 1387 e.V. mit Festumzügen durch die gesamte Möllner Altstadt
Juni: Feldhandball-Jugendturnier der Möllner Sportvereinigung von 1862 e.V. auf dem Waldsportplatz
Juli: Heimattreffen Massow und Umgegend, seit 1948 findet das Heimattreffen in der Patenstadt Mölln alljährlich statt
August: vorletztes Wochenende Altstadtfest mit Flohmarkt in der gesamten Altstadt und City-Lauf der Möllner Sportvereinigung von 1862 e.V.
Oktober: zweites Wochenende Laternenumzug der Freiwilligen Feuerwehr
November: erstes Wochenende Herbstmarkt in der gesamten Innenstadt mit Höhenfeuerwerk

In zweijährlichem Rhythmus findet ein Folk-Festival statt.

In zweijährlichem Rhythmus findet eine Große Wirtschaftsschau auf dem Schulberg statt.

In dreijährlichem Rhythmus werden im August die Eulenspiegelfestspiele auf dem Marktplatz veranstaltet.

Persönlichkeiten
In Mölln geboren
Johann Schaevius (1680–1743), Jurist und Syndicus der Hansestadt Lübeck
Johann Gottfried Müthel (1728–1788), Organist, Komponist und letzter Schüler von Johann Sebastian Bach
Hugo Gressmann (1877–1927), Alttestamentler
Karl Gatermann d.Ä. (1883–1959), Maler, Zeichner und Graphiker
Frithjof Bestmann (1898–1990), lutherischer Geistlicher, Stiftspropst und Heimatforscher
Wolfgang Sprekels (* 1944), Zahnarzt, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer
Helga Kleiner (* 1935), Politikerin
Willi Padge (* 1943), Olympiasieger 1960 im Rudern mit dem Deutschland-Achter
Ingeborg Spoerhase-Eisel (* 1947), Politikerin
Hans-Joachim Zillmer (* 1950), Unternehmer und Autor
Burkhard Fritsche (* 1952), Künstlername BURKH, Karikaturist
Klaus Schlie (* 1954), Politiker
Jutta Biallas (* 1957), Politikerin
Axel Meyer (* 1960), Professor an der Universität Konstanz
Claudio Maniscalco (* 1962), Sänger, Sprecher und Schauspieler
Alfred Kaminski (* 1964), Fußballtrainer
Holger Ballwanz (* 1967), ehem. Fußballprofi, Fanbeauftragter und Co-Trainer der U19 des VfL Wolfsburg
Konstantin von Notz (* 1971), Jurist, Bundestagsabgeordneter
Mit Mölln verbunden
Hieronymus von Dorne (Stadthauptmann) (1603–1671), deutscher Jurist, Orientreisender und von 1653 bis zu seinem Tod 1671 Stadthauptmann von Mölln.
Johann Adolph Höltich (1641–1704), deutscher Jurist, Doktor beider Rechte und ab 1670 Stadtschreiber von Mölln
Johann Christoph Schmügel (1727–1798), Komponist und Organist, lebte und arbeitete in Mölln
Samuel Hahnemann (1755–1843), deutscher Arzt und Begründer der Homöopathie, zog um 1800 von Altona nach Mölln
Walther Eugenius Dührssen (1837–1914), deutscher Amtsgerichtsrat und Heimatforscher
Ernst Anders (1845–1911), Porträt- und Genremaler, starb in Mölln
Hugo Johannes Bestmann (1854–1925), ab 1886 Pastor an St. Nicolai
George Bernard Shaw (1856–1950), irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker und Musikkritiker, „Ehrenbürger“ der Stadt Mölln
Meinhard Jacoby (1873–1956), Maler und Bildhauer
Heinrich Rauschelbach (1888–1978), Astronom und Feinmechaniker
Richard-Eugen Dörr (1896–1975), Ingenieur, Chemiker und Industrieller, lebte und starb in Mölln
Hilde Fürstenberg (1902–2005), Schriftstellerin, Verlegerin und Präsidentin der Knut-Hamsun-Gesellschaft
Hermann Franck (Politiker) (1908–1992), Politiker, 1950–1962 Bürgermeister von Mölln
Karlheinz Goedtke (1915–1995), Bildhauer und Plastiker
Uwe Barschel (1944–1987), Politiker, wohnte in Mölln und ist hier begraben
Wolfgang Stolz (* 1953), ehemaliger Handballspieler, lebt in Mölln
Winfried Eisenblätter (* 1934 in Emden), Baptistenpastor i.R. und em. Dozent für Altes Testament am Theologischen Seminar des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden
Maren Winter, geb. Lorenz; (* 1961), Schriftstellerin und Puppenspielerin, aufgewachsen in Mölln
Arne Lorenz (* 1962), Autor und Regisseur, aufgewachsen in Mölln
Filme

In Mölln wurden unter anderem diese Filme gedreht:

Question 7 – 1960
Schloss Rheinsberg – 1967
Literatur
Frank Braun: Hausbau in Mölln im 17. und 18. Jahrhundert. Zusammenhänge zwischen Baubestand, Wirtschaftsstruktur und Sozialtopographie einer norddeutschen Kleinstadt (= Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte Schleswig-Holsteins, Bd. 23), Neumünster 1994
Alfred Flögel: Mölln in alten Ansichten, Band 1, Zaltbommel 1976
Wolfgang Friedrich u. a.: Mölln und sein Till Eulenspiegel, 1. Aufl. 1980, ISBN 3-921802-02-4.
Peter von Kobbe: Geschichte und Landesbeschreibung des Herzogtums Lauenburg. Altona 1837, S. 152–167 Der Möllner Prozess. als Digitalisat. ISBN 3-7777-0074-6.
Christian Lopau: Mölln in alten Ansichten, Band 2, Zaltbommel 1996
Christian Lopau u. a.: Eulenspiegelstadt Mölln – Impressionen, 1. Aufl. 2002, erschienen im rundum-Verlag
Lothar Obst, u. a.: Mölln. Handel – Handwerk – Bürgertum. 1.Aufl.1988
Hansjörg Zimmermann: Mölln. Ein geschichtlicher Überblick. Büchen 1.Aufl. 1977
Weblinks
 Commons: Mölln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Mölln – Quellen und Volltexte
 Wikivoyage: Mölln – Reiseführer
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