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Geschichte
Mörfelden

Mörfelden wurde im Codex Laureshamensis von 830 bis 850 unter der Bezeichnung Mersenualt erstmals erwähnt und gehört zum fränkischen Reichsgutbesitz. In den historischen Unterlagen findet Mörfelden in den folgenden Jahrhunderten unter anderem mit diesen Ortsnamen Erwähnung: Mersfelt im Jahr 1016, Mersevelt im 13. und 14. Jahrhundert, Merßfeldt 1413, Merffeld 1550, Mehrfelden 1573, bis ab 1614 Mörfelden gebräuchlich bleibt.[2]
Die Mörfelder Kirche wurde schon 1304 als „Pfarrkirche mit Filial auf dem Gundhof“ geführt.

Rings um Mörfelden befanden sich im Mittelalter große Waldungen, die Teil des Reichsforstes Dreieich dem sogenannten Wildbann Dreieich waren. Die Rechtsverhältnisse des Wildbannes wurden in einem Wildbannweistum festgehalten. Dieses wurde im Jahr 1338 auf Veranlassung von Kaiser Ludwig dem Bayern auf dem Maigericht in Langen aufgeschrieben. Unter den dort genannten 30 Wildhuben ist die Wildhube Mersevelt erwähnt.

Durch seine seit alters her günstige Verkehrslage an Handelswegen entwickelte sich Mörfelden zu einem wichtigen Handels- und Verkehrsplatz, der im 15. Jahrhundert eine eigene Zollstelle erhielt. Der Dreißigjährige Krieg unterbrach diese Entwicklung. Das Dorf wurde mehrfach geplündert und verwüstet. Die Pest trug dann dazu bei, dass 1648 am Ende des Krieges von dem aufstrebenden Handelsplatz fast nichts übrig war. Bis die Einwohnerzahl von etwa 500 wieder erreicht wurde bedurfte es vieler Jahrzehnte. Ende des 18. Jahrhunderts hatte Mörfelden erst wieder ca. 900 Einwohner.[3]

Im Jahre 1600 kam Mörfelden zur Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, die 1806 im Großherzogtum Hessen aufging. Verwaltet wurde es bis 1820 vom Amt Kelsterbach, das ab 1816 zur Provinz Starkenburg des Großherzogtums Hessen gehörte. 1821 wurden im Großherzogtum Landratsbezirke eingeführt und Mörfelden dem Landratsbezirk Langen zugeteilt. 1832 wurden die Einheiten ein weiteres Mal vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Dadurch gelangte Mörfelden in den Kreis Groß-Gerau. Die Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums wurden am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch Regierungsbezirke ersetzt, was jedoch bereits am 12. Mai 1852 wieder rückgängig gemacht wurde. Dadurch gehörte Mörfelden zwischen 1848 und 1852 zum Regierungsbezirk Darmstadt, bevor wieder der Kreis Groß-Gerau für die übergeordnete Verwaltung zuständig wurde. Dort verblieb der Ort durch alle weiteren Verwaltungsreformen bis heute.[2]

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich der Ort zu einer Arbeitersiedlung, in den 1920er Jahren gar zu einer Hochburg der Arbeiterbewegung. Diese Entwicklung wurde in den 1930er Jahren durch die nationalsozialistischen Machthaber gewaltsam beendet.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und der Währungsreform von 1948 wurde Mörfelden ein bevorzugtes Wohngebiet. Zunächst durch Aufnahme von Heimatvertriebenen und Flüchtlingen und später durch ständige Zuzüge von außerhalb setzte eine starke Bevölkerungszunahme ein, die bis in die jüngste Gegenwart anhält.[3]

Die Gemeinde wurde am 18. März 1968 durch den Hessischen Minister des Innern zur Stadt erhoben.[4]

Walldorf

Walldorf wurde 1699 als „Waldenserkolonie am Gundhof“ von 14 Familien gegründet. Zuvor hatte sich Landgraf Ernst-Ludwig von Hessen-Darmstadt bereit erklärt, Waldenser – protestantische französische Flüchtlinge – in seinem durch den Dreißigjährigen Krieg in hohem Maße entvölkerten Land aufzunehmen. 1715 erhielt der Ort seinen heutigen Namen. Die Verwaltungsgeschichte teilt es mit Mörfelden.

Nach langen Jahren finanzieller Schwierigkeiten war Walldorf in Jahren 1804/05 in der Lage mit Hilfe von Spenden der reformierten Gemeinden in Frankfurt, Holland, Großbritannien und der Schweiz eine Kirche zu bauen. Die Deutsche Sprache setzte sich nur allmählich durch, doch im Jahr 1815 wurde selbst der Gottesdienst nicht mehr in französischer Sprache gehalten.

Nachdem die Eisenbahnlinie Frankfurt – Mannheim 1879 ihren Betrieb aufgenommen hatte, wandte sich der bis dahin ländlich geprägte Ort in eine Arbeitersiedlung. Der durch ständigen Zuzug geprägte Aufschwung wurde aber durch die beiden Weltkriege unterbrochen.

Ca. 1935 bis 1944 bestand in Walldorf das KZ-Außenlager Walldorf. 1700 jüdische Mädchen und Frauen wurden 1944 aus Ungarn verschleppt und mussten am Frankfurter Flughafen Ausbau- und Reparaturarbeiten an den Start- und Landebahnen verrichten. Dieses Kapitel der Vergangenheit wurde vorerst vergessen und wurde erst 1972 von drei interessierten Jugendlichen wiederentdeckt. Inzwischen wurde auch dieses Thema im Film Rollbahn (2003)[5][6] bearbeitet.
Seit dem Jahr 2000 erinnert ein historischer Lehrpfad mit einem Gedenkstein als Ausgangspunkt an das ehemalige KZ-Außenlager Walldorf; er wurde im Beisein von überlebenden Frauen des Lagers und unter Mitwirkung von Peter Härtling eröffnet.[7]

Nach dem Zweiten Weltkrieg mussten viele Heimatvertriebene und Flüchtlinge aufgenommen werden, was viele Probleme mit sich brachte, aber auch die Entwicklung zur Kleinstadt vorantrieb.

Im Jahr 1962 wurde die Gemeinde auf Beschluss des Hessischen Landtages zur Stadt erhoben.[8]

Mörfelden-Walldorf

Die Stadt Mörfelden-Walldorf entstand am 1. Januar 1977 im Zuge der Gebietsreform in Hessen durch einen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Städte Mörfelden und Walldorf unter dem Druck eines Eingemeindungsbegehrens der Stadt Frankfurt am Main durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Groß-Gerau.[9] Für ein Jahr hieß die Stadt danach Waldfelden, wurde aber auf Antrag des Magistrats der neugegründeten Stadt durch die Landesregierung mit Wirkung zum 1. Januar 1978 in Mörfelden-Walldorf umbenannt.[10]

Im Jahr 1973 wurde im Flurdistrikt An den Nußbäumen mitten zwischen Walldorf und Mörfelden die Bertha-von-Suttner-Schule als Integrierte Gesamtschule mit Gymnasialer Oberstufe errichtet.[11] Ihre zentrale Lage symbolisiert die gedachte Mitte der Doppelstadt Mörfelden-Walldorf.

Politik

Traditionell stark in Mörfelden-Walldorf sind von jeher die Arbeiterparteien, vor 1933 waren die beiden damals selbstständigen Stadtteile Hochburgen der KPD. Lange Zeit konnte die NSDAP nicht in Mörfelden Fuß fassen.

Bei den Kommunalwahlen am 6. März 2016 blieb die SPD trotz deutlicher Verluste stärkste Partei. Wahlgewinner waren vor allem die erstmals angetretenen Freien Wähler, die aus dem Stand 10 Sitze im Parlament erhielten und die DKP, welche hier seit den 1970er Jahren im Gemeindeparlament vertreten ist. Auch die FDP konnte sich gegenüber der letzten Kommunalwahl 2011 von 1 auf 3 Sitze verbessern. Seit der Widerstandsbewegung gegen die Startbahn West des Frankfurter Flughafens sind die Grünen in Mörfelden-Walldorf traditionell stark verankert, welche aber aktuell enorme Verluste hinnehmen mussten.

Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[12] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[13][14]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

      

Insgesamt 45 Sitze DKP/LL: 6 Grüne: 5 SPD: 12 FW: 10 FDP: 3 CDU: 9

Parteien und Wählergemeinschaften 2016 2011 2006 2001 1997
Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze Anteila Sitze
Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD 26,6 12 35,5 16 38,6 18 43,7 20 47,8 22
Freie Wähler FW 22,8 10
Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU 18,8 9 26,0 12 28,4 13 26,8 12 25,3 12
Deutsche Kommunistische Partei/­Linke Liste DKP/LL 13,8 6 8,7 4 11,6 5
Bündnis 90/Die Grünen GRÜNE 11,5 5 24,0 11 16,3 7 16,4 7 13,2 6
Freie Demokratische Partei FDP 6,5 3 3,7 1 5,0 2 4,8 2 3,6
Deutsche Kommunistische Partei/­Offene Liste DKP/OL 8,3 4 10,2 5
Partei Mensch Umwelt Tierschutz Tierschutzpartei 1,9 1
Freie Bürger Mörfelden-Walldorf BüMöWa 0,2
prozentualer Anteil ungültiger Stimmen 4,3 5,3 3,6 3,6 3,1
Sitze gesamt 45 45 45 45 45
Wahlbeteiligung 42,6 % 41,9 % 41,6 % 53,8 % 63,9  %

a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
Bürgermeister
Bürgermeister Heinz-Peter Becker am 7. Oktober 2009

Bürgermeister ist seit 2007 der SPD-Politiker Heinz-Peter Becker.

Städtepartnerschaften

Die Stadt Mörfelden-Walldorf pflegt folgende Städtepartnerschaften:[15]

Frankreich Frankreich, Vitrolles, Provence-Alpes-Côte d’Azur (seit 1984)
Niederlande Niederlande, Wageningen, Provinz Gelderland (seit 1992)
Italien Italien, Torre Pellice, Piemont, Hauptort der historischen Waldensertäler (seit 1999)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Stadtteil Mörfelden

Wasserturm von 1929, Frankfurter Straße

Altes Rathaus Mörfelden von 1876. Davor: Brunnen „Erzählstein“

Evangelische Kirche von 1726

Historischer Gasthof „Goldener Apfel“ von 1751, Langgasse

Heimatmuseum Mörfelden

Alte Schmiede von 1693, Hintergasse

Fachwerkhäuser in Mörfelden

Brunnen und weitere Fachwerkhäuser

Jagdschloss Mönchbruch von 1730

Forsthaus Wiesental von 1725

Stadtteil Walldorf

Waldenserkirche

erbaut 1803–1805

Rathaus Walldorf

Heimatmuseum Walldorf

Bahnhof Walldorf

Im Stadtteil Walldorf errichtete die Hamburger Betreuungs- und Wohnungsbaugesellschaft mbH (Bewobau) Anfang der 1960er Jahre eine Eigenheimsiedlung nach Entwürfen von Richard Neutra. Die Siedlung besteht aus 42 ein- bzw. zweigeschossigen Einzel- und Doppelhäusern, die als Typenbauten ausgeführt sind. Kennzeichnend für die Häuser sind typische Merkmale des Neutra-Stils wie große Glasflächen, fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenräumen, „reflecting ponds“, überkragende Flachdächer mit „Spinnenbein“-Stütze und asymmetrische Grundrisse. Die Bauten stehen seit 1984 unter Denkmalschutz. Eine ähnliche Siedlung nach Neutra-Entwürfen errichtete die Bewobau zeitgleich mit der Bewobau-Siedlung Quickborn.[16]

Museen
Mörfelder Heimatmuseum[17]
Walldorfer Heimatmuseum[18]
Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad

Der Kulturfernwanderweg Hugenotten- und Waldenserpfad führt von La Poët-Laval in Frankreich und Torino in Italien über Mörfelden-Walldorf bis nach Bad Karlshafen in Nordhessen. Ein Teilstück von 9 Kilometern des rund 1800 Kilometer langen Wanderweges führt entlang des Oberwaldsees (östlich von Mörfelden) und durch Walldorf. Am Oberwaldsee und am Schnepfensee ist die Geschichte der Waldenser mit den Themen Glaube und Gesellschaft, Mittelalterliche Laien- und Armutsbewegung und das Ankommen in der Fremde auf Schautafeln dargestellt.[19]

Kunst im öffentlichen Raum

Im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl gibt es in der Stadt Mörfelden-Walldorf eine erstaunliche Anzahl an modernen Kunstwerken im öffentlichen Raum zu bewundern[20].
Die Stadt steht damit im Bundesvergleich ganz weit oben[21].
Der Grund und Ursprung ist in der jährlichen Skulpturenausstellung Skulpturen im Park zu suchen, die der Chemiker und Künstler Otto Schaffner 1998 ins Leben rief.
Später gründete er gemeinsam mit anderen Künstlern die Kommunale Galerie Mörfelden-Walldorf[22].
Die Kommunale Galerie richtet – neben anderen Ausstellungen zeitgenössischer Kunst – in jedem Sommer die Skulpturen im Park (mit Preisträgern) aus. In den vergangenen Jahren präsentierten hier arrivierte und international erfolgreiche Bildhauer, darunter u. a. E. R. Nele, Vera Röhm, Ottmar Hörl oder Werner Pokorny, ebenso wie jüngere Künstler ihre Werke. Die Skulpturen im Park entwickelten sich auf diese Weise zu einer über die Region hinaus anerkannten Veranstaltung. Viele der Skulpturen im öffentlichen Stadtraum wiederum sind Leihgaben der ausstellenden Künstler oder konnten von der Stadt im Anschluss an die Skulpturen im Park erworben werden.

Hans-Michael Kissel: Sky Bird (2006)

Roger Rigorth: Lauscher (2003)

Ortrud Sturm: Eck-Räume (2005)

Ortrud Sturm: Balance-Spiel (2008)

Angelika Summa: Gegen den Strich… (2010)

Erzählstein Mörfelden – Wasserturmbau

Erzählstein Mörfelden – Verkehrsbelastung

Regelmäßige Veranstaltungen
Merfeller Kerb (St. Gallus-Tag)
Walldorfer Kerb
Prunksitzung des Carneval Vereins der „1.CCW Die Buschspatzen“ von Walldorf
Prunk- und Damensitzung vom Carneval Verein Mörfelden „die Sandhasen“ e. V.
„MöWa – Rockt“
Skulpturenpark (im Sommer)
„Sounds of Fasching“
„Summerflair“
„Schools out for Summer“ Festival
„Latwejefest“
„Gundbach Open Air“ der Feuerwehr Walldorf
„Blues meets Karibik“ (jährliches Konzert mit „Orange Box“ und „Sabor Latino“)
Altstadtfest (unregelmäßig)
„Rund um die Kersch“ (Kirche) (Fest der evangelischen Kirchengemeinde)
Anglerfest Walldorf
Alljährliches Merfeller Schüttfest
Hüttenfest am Schnepfensee
Gickelfest Walldorf
Hinkelfest Mörfelden
„Weinfest“ der Rot-Weiss Walldorf
Internationales Kinderfest am 23. April
Vereine
TTC Mörfelden: Der TTC Mörfelden gehörte in der Vergangenheit lange Zeit zu den führenden deutschen Tischtennisvereinen. In den 1950er Jahren wurde er viermal deutscher Meister: 1954/55, 1955/56, 1956/57 und 1959/60. Er gehörte auch zu den Gründungsvereinen der Tischtennis-Bundesliga, der er von 1966 bis 1969 und von 1971 bis 1981 angehörte.
TGS Walldorf: Die Turngesellschaft Walldorf 1896 e. V. hat über 4000 Mitglieder und bietet zahlreiche Sportangebote an. Aikido: Die Aikido Abteilung der TGS-Walldorf wurde 1972 von Alfred Heymann gegründet. Fitness-Studio: Bildet die größte Abteilung innerhalb des Vereins mit über 1000 Mitgliedern. Das Fitness-Studio der TGS wurde im Jahr 2007 um einen weiteren Gebäudeteil erweitert. Weitere Sportarten: Handball, Faustball, Sportschützen, Bogenschießen, Leichtathletik, Wintersport und Inline-Skating, Wandern, Klettern, Skat, Tennis, Tanzen (Standard & Latein), Judo, Gymnastik und Gesundheitssport, Breiten- und Freizeitsport, Flagfootball, Jazz and Modern Dance, Country- und Western Tanz, Rope Skipping, Turnen
Rot-Weiß Walldorf: Der 1914 gegründete Breitensportverein SV Rot-Weiß Walldorf unterhält neben der Fußballabteilung die Sparten Tischtennis, Sportkegeln, Gymnastik und Musik.
Sport- und Kulturvereinigung (SKV) Mörfelden: Aikido, Akkordeon, Badminton, Blasorchester, Behindertensport, Folklore, Fußball, Gesang, Gymnastik, Handball, Herzsport, Judo, Kegeln, Leichtathletik, Radsport, Tanzen, Tennis, Turnen, Volleyball, Wassersport, Wintersport.
SKG Walldorf 1888 e. V.: Fußball, Tennis, Tischtennis, Minigolf, Schützen, Gesang, Volleyball, Turnen, Boule, Karneval, Cricket, Boxen, Racing Club RCW
SC Kickers 1966 e. V. Mörfelden: Fußball (Frauen- und Mädchenfußball)
Schützenverein Tell-Mörfelden: Luftgewehr, Luftpistole, KK-Gewehr, Vorderlader Gewehr und Pistole in Steinschloss Perkussion und Luntenschloss, Großkaliber Pistolen und Gewehre.
Olympia Mörfelden, 1987 Sieger im Weltpokal Kegeln
Freizeitmöglichkeiten
Badeseen: Badesee Walldorf[23] und Langener Waldsee
Kletterwald Langen[24]
Wirtschaft und Infrastruktur
Bildung
Grundschulen
Albert-Schweitzer-Schule Stadtteil Mörfelden
Bürgermeister-Klingler-Schule Stadtteil Mörfelden
Wilhelm-Arnoul-Schule Stadtteil Walldorf
Waldenser Schule Stadtteil Walldorf
Integrierte Gesamtschule
Bertha-von-Suttner-Schule
Medien

Seit Februar 2014 hat der regionale Fernsehsender rheinmaintv seinen Sitz im Mörfelder Gewerbegebiet Ost.

Im Industriegebiet von Mörfelden befindet sich die Frankfurter Sozietät-Druckerei GmbH. Die Druckerei ist verantwortlich für den Druck von der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Frankfurter Neue Presse“, „Die Zeit“ und die Türkische Zeitung „Hürriyet“.[25]

Persönlichkeiten
in Mörfelden-Walldorf geboren
Ottilia Preußing († 1654), prominentestes Opfer der Hexenverfolgung in Bad Homburg vor der Höhe
Wilhelm Koban (1885–1961), Architekt
Georg Zwilling (1892–1944), Landtagsabgeordneter und 1931–1932 Bürgermeister von Mörfelden
Inge Velte (* 1936), Politikerin
Herbert Becker (* 1937), Politiker (SPD)
Bodo Kolbe (* 1949), Blues-Musiker
Jürgen May (* 1950), Politiker (SPD), Landtagsabgeordneter in Hessen 1988–2008
DJ Dag, Bekannter DJ im Bereich der Trance-Musik
Sandra Schmitt (1981–2000), Freestylesportlerin, Weltmeisterin in der Disziplin Parallel-Buckelpiste
mit Mörfelden-Walldorf verbunden
Wilhelm Kreuder (1904–1974), Maler und Kunstpädagoge
Bernd Rosemeyer, (1909–1938), deutscher Autorennfahrer, am 28. Januar 1938 auf der Reichsautobahn Frankfurt–Darmstadt bei Mörfelden-Walldorf tödlich verunglückt.
Kurt Oeser (1928–2007), Gemeindepfarrer in Mörfelden
Peter Härtling (1933–2017), Schriftsteller und Ehrenbürger der Stadt; hat in Mörfelden-Walldorf gewohnt
Erich Arndt (* 1938), Tischtennisspieler; wohnt in Mörfelden-Walldorf
Christoph Oeser (* 1956), Jazzmusiker
Sybille Schönberger (* 1977), deutsche Sterneköchin; wohnt in Mörfelden-Walldorf
Emilíana Torrini (* 1977), isländische Sängerin, Musikproduzentin, Komponistin; wohnte einige Zeit in Mörfelden-Walldorf
Tanja Krämer (* 1980), Tischtennisspielerin; wohnt in Mörfelden-Walldorf
Wolfgang Solz (1940–2017), Fußballspieler von Eintracht Frankfurt; wohnte in Mörfelden-Walldorf
Kevin Pezzoni (* 1989), Profifußball Spieler
Andreas Heinz (* 1991), Badmintonspieler, zuerst bei der SKG Walldorf
Niklas Süle (* 1995), Profifußball Spieler und A-Nationalspieler
Literatur
Carl Horst Hoferichter: Die Stadt Mörfelden. Geschichte und Dokumentation. Hrsg. Magistrat der Stadt Mörfelden-Walldorf, 1991 [Hardcover, 22 × 26,5 cm, 448 S.]
Mörfelden gestern. Bilder – Berichte – Gebabbel – Erinnerungen. Hrsg. Blickpunkt, Stadtzeitung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Mörfelden / Rudi Hechler, 1986 [Softcover, 21 × 19,5 cm, 268 S.]
Weblinks
 Commons: Mörfelden-Walldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Webseite der Stadt Mörfelden-Walldorf
Mörfelden-Walldorf auf den Webseiten des Landkreises Groß-Gerau
Mörfelden-Walldorf, Landkreis Groß-Gerau. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Mörfelden-Walldorf in der Hessischen Bibliographie
Literatur von und über Mörfelden-Walldorf im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Linkkatalog zum Thema Mörfelden-Walldorf bei curlie.org (ehemals DMOZ)