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Geschichte
Mittelalter

Kaiser Ludwig der Fromme schenkte im Jahre 815 Untermühlheim gemeinsam mit Obermühlheim (dem heutigen Seligenstadt) an Einhard,[Anm. 1] damals im fränkischen Maingau gelegen. Mühlheim und die früher selbständigen Orte Dietesheim und Lämmerspiel gehörten der Biebermark an, die umliegenden Wälder gehörten zum Wildbann Dreieich.

Im Mittelalter war die Kirche von Mühlheim lange Zeit Mutterkirche für die umliegenden Orte Bürgel, Offenbach, Bieber, Heusenstamm, Dietesheim und Lämmerspiel. Das geistliche Gericht für die der Mutterkirche angehörenden Filialgemeinden tagte damals ebenfalls in Mühlheim.

Mühlheim lag im Amt Steinheim, das zunächst den Herren von Eppstein gehörte und ab 1371 als Pfand je zur Hälfte den Grafen von Katzenelnbogen und den Herren von Hanau. 1393 gelangte das Pfand insgesamt an die Herren von Kronberg. 1425 verkaufte Gottfried von Eppstein das Amt Steinheim an das Kurfürstentum Mainz.

Neuzeit

In den Jahren 1631–1634, während des Dreißigjährigen Kriegs, beschlagnahmte König Gustav II. Adolf das Amt als Kriegsbeute und stattete die nachgeborenen Hanauer Grafen Heinrich Ludwig von Hanau-Münzenberg (1609–1632) und Jakob Johann von Hanau-Münzenberg (1612–1636), die mit ihm verbündet waren, damit aus.[2] Da beide Grafen schon bald starben und der Westfälische Friede auf das Normaljahr 1624 abstellte, kam Mühlheim wieder an Kurmainz, wo es bis 1803 verblieb, als es im Zuge der Säkularisation an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, das spätere Großherzogtum Hessen fiel.

1819 erhielt Mühlheim nach der Aufteilung der Biebermark den heutigen Markwald. 1873 bekam Mühlheim einen Bahnhof an der damals neu eröffneten Strecke der Frankfurt-Bebraer Eisenbahn (heute: Kinzigtalbahn).

Gedenkinschrift für die jüdische Gemeinde Mühlheim im Tal der Gemeinden in Yad Vashem

Mühlheim hatte eine jüdische Gemeinde, die durch den Terror der Nationalsozialisten vernichtet wurde.

Seit dem 1. April 1939, als im Rahmen der nationalsozialistischen Verwaltungsreform die Landgemeinde Mühlheim und das Dorf Dietesheim zur Stadt Mühlheim am Main zwangsvereinigt wurden, hat Mühlheim Stadtrechte.[3] Seit 1949 ist Mühlheim am Main Sitz des Hessischen Städte- und Gemeindebundes (früher Hessischer Gemeindetag).

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1977 wurde im Zuge der Gebietsreform in Hessen per Gesetz die zuvor selbstständige Gemeinde Lämmerspiel eingemeindet.[4] Ortsbezirke wurden in der Stadt Mühlheim am Main nicht gebildet.

Einwohnerentwicklung

(jeweils zum 31. Dezember)

1998 – 26.124
1999 – 26.210
2000 – 26.082
2001 – 26.210
2002 – 26.396
2003 – 26.436
2004 – 26.557
2005 – 26.582
2006 – 26.625
2007 – 26.665
2008 – 26.708
2012 – 27.206
2014 – 27.753
2015 – 28.170
2016 – 29.999
Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Ihre politische Zusammensetzung wird alle fünf Jahre in der Kommunalwahl durch die Wahlbevölkerung der Stadt bestimmt. Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle gilt, dass sie seit mindestens drei Monaten in der Stadt gemeldet sein müssen.

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[5] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[6][7]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

    

Insgesamt 45 Sitze SPD: 18 Grüne: 5 CDU: 12 Bürger: 10

Rathaus von Mühlheim

Wahlvorschläge SPD CDU Bürgerb[8] Grüne FDP FWG Stimmverteilung
2016 Stimmanteila 39,4 26,5 23,4 10,6
Sitze (von 45) 18 12 10 5
2011 Stimmanteila 41,3 30,7 12,0 13,7 2,4
Sitze (von 45) 19 14 5 6 1
2006 Stimmanteila 40,2 37,4 10,7 8,0 3,6
Sitze (von 45) 18 17 5 3 2
2001i Stimmanteila 39,4 40,4 8,0 9,0 2,5 0,6
Sitze (von 45) 18 18 4 4 1
1997 Stimmanteila 46,2 28,4 12,6 8,0 1,6 3,3
Sitze (von 45) 22 13 6 4
SPD CDU Bürger Grüne FDP FWG Stimmverteilung

b Bürger für Mühlheim
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
i seit der Wahl 2001 besteht die Möglichkeit zum Kumulieren und Panaschieren; die 5%-Hürde wurde abgeschafft

Es waren 45 Stadtverordnete für die Legislaturperiode vom 1. April 2016 bis 31. März 2021 zu wählen. Von 21.775 Wahlberechtigten gingen 9.855 zur Wahl. Somit stieg die Wahlbeteiligung von 44,0 % im Jahr 2011 auf 45,3 % im Jahr 2016.

Bürgermeister seit 1945
Seit 2011: Daniel Tybussek (SPD)
1999–2011: Bernd Müller (CDU)
1992–1999: Karl-Christian Schelzke (SPD)
1963–1992: Werner Grasmück (SPD)
1945–1963: Anton Dey (SPD)
Wappen

Blasonierung: „In Blau ein silbernes Mühlrad, darüber drei vierblättrige silberne Blüten mit goldenen Butzen.“[9]

Im November 1948 wurde der Stadt Mühlheim/Main durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung eines Wappens verliehen.[10] Der Heraldiker Georg Massoth erstellte die graphische Gestaltung des Wappens.

Wappenbegründung: Das Mühlrad nimmt Bezug auf die Geschichte der Stadt mit bis zu zehn Mühlen, die drei Blüten sollen die ersten Gehöfte symbolisieren und der blaue Hintergrund an die Lage am Wasser erinnern.

Flagge

Im August 1951 wurde der Stadt Mühlheim am Main durch das Hessische Staatsministerium das Recht zur Führung einer Flagge verliehen.[11]

Städtepartnerschaften
Saint-Priest (Frankreich, seit 1966)
Tiefenort (Thüringen, seit 1990)

Seit 2009 besteht eine Dreieckspartnerschaft zwischen Mühlheim am Main, Saint-Priest und Nouna (Burkina Faso, Westafrika).

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater

Seit 1976 Travestieshow-Theater Gerdas kleine Weltbühne, viermal wöchentlich.

In der Kulturhalle Schanz, der umgebauten, ehemaligen Lehrlingswerkstatt der Fa. Stahl-Schanz, veranstaltet der Verein Kulturfabrik EigenArt seit 1998 wöchentlich Theater-, Kleinkunst- und Musikveranstaltungen.

Museen

Mühlheim hat ein eigenes Stadtmuseum. Daneben gibt es noch private Sammlungen, darunter auch ein Museum des Mühlheimer Unternehmers Hans-Günter Zach, welches in interessanter Kombination Schränke aus der Zeit des Barock bis Biedermeier und eine große Anzahl klassischer Rolls-Royce-Fahrzeuge zeigt. (Besichtigung auf Anfrage, gegen Spende für soziale Zwecke)

Bauwerke

Der Mühlheimer Wasserturm, ein historisches Basaltbauwerk in der Nähe des Mühlheimer Bahnhofs, ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt Mühlheim und noch heute in Betrieb.

Naturdenkmäler

Das Naturschutzgebiet Dietesheimer Steinbrüche stellt eine im Rhein-Main-Gebiet einzigartige Naturkulisse dar. Es handelt sich dabei um die ehemaligen Basaltsteinbrüche im Stadtteil Dietesheim, die nach der Aufgabe des Basaltabbaus renaturiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Besonders eindrucksvoll sind die Basaltabhänge am Vogelsberger See.

Wege

Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute führt ebenso wie der Main-Radweg durch Mühlheim am Main. Entlang Bieber und Rodau führt zudem ein Mühlenwanderweg.

Sport

Neben verschiedenen Sportstätten für den Ballsport gibt es ein Hallenbad und ein Freibad im Stadtteil Lämmerspiel. Am Main ist der Mühlheimer Ruderverein vorzufinden, deren Mitglieder auch an Ruderregatten und Wanderfahrten teilnehmen. Weiterhin bestehen Möglichkeiten in der Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim den Schießsport nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes, sowie in Abteilungen nach den Regeln des Bundes deutscher Sportschützen und der Deutschen Schießsport Union, auszuüben. Des Weiteren existieren mehrere Tennis-, Tischtennis- und Fußballvereine in Dietesheim, Mühlheim und Lämmerspiel, darunter die SpVgg Dietesheim und Kickers Viktoria Mühlheim.

Regelmäßige Veranstaltungen

Die Faschingsumzüge durch die Ortsteile Dietesheim und Mühlheim am Rosenmontag sowie durch Lämmerspiel am Faschingsdienstag ziehen jedes Jahr eine große Anzahl Besucher aus der ganzen Region an. Ende Juli wird vom Kulturverein Artificial Family e. V. ein beliebtes Musikfestival in den ehemaligen Steinbrüchen veranstaltet, das Steinbruchfestival. In der ganzen Region beliebt und gut besucht ist auch die Kerb im Ortsteil Dietesheim, die jedes Jahr am Wochenende nach dem 15. August stattfindet. Beliebt sind auch das Altstadtfest und der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Mühlheim.

Im Juni veranstaltet die Schützengemeinschaft Mühlheim-Dietesheim ihr Firmen- und Vereinspokalschießen. Startberechtigt sind hier alle Mühlheimer Vereine (rund 150) und Firmen.

Seit 1972 veranstaltet die Turngemeinde Dietesheim jeweils am ersten Sonntag im September ihren internationalen Volkslauf (Halbmarathon und 10 km) auf einer waldreichen Strecke durch das Naherholungsgebiet von Mühlheim.

Religion
katholische Pfarrkirche St. Markus

Katholisch: Als kurmainzischer Besitz war Mühlheim lange Zeit rein katholisch. Die beiden Pfarreien St. Maximilian Kolbe und St. Markus sowie die Pfarreien in den Stadtteilen gehören als Teil des Dekanates Rodgau dem Bistum Mainz an.

Evangelisch (landeskirchlich): Die Evangelische Friedensgemeinde und Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde sind Teil der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Evangelisch (freikirchlich): Adventgemeinde Mühlheim und evangelisch-methodistische Kirchengemeinde.

Weitere: Die Zeugen Jehovas haben in Mühlheim einen Königreichssaal. Auch Muslime sind in Mühlheim vertreten, vor allem Einwanderer aus der Türkei und deren Nachkommen. Moscheen befinden sich den Nachbargemeinden Maintal und Offenbach.

Gemäß Zensus 2011 waren 38,3 % der Mühlheimer Bevölkerung katholische, 21,9 % evangelische und 3,6 % orthodoxe Christen, 4,3 % gehörten anderen und 30,5 % keiner öffentlich-rechtlichen Religionsgemeinschaft an (hierunter zählen auch die Muslime).[12]

Wirtschaft und Infrastruktur
Mühlheimer Schleuse

Bis in die späten 1970er Jahre war Mühlheim ein bedeutender Industriestandort im Landkreis Offenbach. Besonders die Basaltproduktion in den Dietesheimer Steinbrüchen, die chemische Industrie (Farbwerke Leonhardt sowie Gummiverarbeitung), Kieswerke, Lederverarbeitende Industrie, sowie Metall- und Elektroindustrie stellten einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Seit Ende der 1970er Jahre hat sich in Mühlheim eine breite Palette mittelständischer Betriebe etabliert, großindustrielle Betriebe sind heute in Mühlheim kaum mehr anzutreffen.

Verkehr
Fährverbindung nach Maintal-Dörnigheim

Wie viele Gemeinden im Landkreis Offenbach ist auch Mühlheim von einer hohen Verkehrsbelastung und dementsprechenden Lärmbelästigungen betroffen. Auf Grund seiner Lage zwischen Offenbach und Hanau besteht eine hohe Verkehrsbelastung auf der Bundesstraße 43. Weitgehend parallel zu dieser Bundesstraße verläuft die vielbefahrene Bahnstrecke Hanau–Frankfurt. Zudem liegt Mühlheim direkt in der Einflugschneise (Eindrehbereich) des Frankfurter Flughafens.

Bahnhof Mühlheim (Main)

Seit 1995 verfügt Mühlheim über zwei S-Bahn-Stationen an der Bahnstrecke Hanau–Frankfurt: Einen Haltepunkt in Mühlheim (Main) sowie den Haltepunkt Mühlheim (Main)-Dietesheim. Die beiden Stationen werden von der S-Bahn-Strecke Wiesbaden–Frankfurt (Main)–Hanau (Linien S 8/S 9) bedient, womit die Innenstadt Offenbach (Main) in 5 Minuten, die Innenstadt Frankfurt (Main) in 20 Minuten und der Flughafen Frankfurt in 35 Minuten erreicht werden kann. Mit Inbetriebnahme der S-Bahn wurde ein Stadtbus-Netz eingerichtet, womit vor allem der Ortsteil Lämmerspiel an den öffentlichen Nahverkehr angebunden wird. Der Betreiber des Stadtbusses sind die Stadtwerke Mühlheim am Main GmbH.

Außerdem fährt die Offenbacher Buslinie 120 nach und durch Mühlheim.

Medien

Zu den lokalen Medien gehört die Tageszeitung Offenbach-Post. In Ergänzung zur Tagespresse erscheint monatlich Die lokale Zeitung für Mühlheim, Dietesheim und Lämmerspiel mit Berichten über Menschen und Ereignisse. Daneben gibt es mehrere Anzeigenblätter. Ausführlich über Mühlheim berichten die Wochenblätter Dreieich-Zeitung und Stadtpost Mühlheim. Seltener wird in den Lokalteilen der Frankfurter Rundschau über Mühlheim berichtet. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet man dagegen öfter in der eigenen Rhein-Main-Zeitung Berichte über Mühlheim.

Bildung

In Mühlheim gibt es die folgenden öffentlichen Schulen:[13]

Friedrich-Ebert-Gymnasium (Mühlheim)
Friedrich-Ebert-Schule (Haupt- und Realschule, Mühlheim)
Goetheschule (Grundschule mit Förderstufe, Mühlheim)
Markwaldschule (Grundschule, Siedlung Markwald)
Rote-Warte-Schule (Grundschule, Siedlung Rote Warte)
Brüder-Grimm-Schule (Grundschule, Lämmerspiel)
Geschwister-Scholl-Schule (Grundschule, Dietesheim)
Montessori-Schule Mühlheim (Integrierte Gesamtschule Kl. 1–10, südlich des Bahnhofs) – 2006 von einem freien Schulträger gegründet

Weiterhin sind eine Außenstelle der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (früher Verwaltungsfachhochschule), der Polizeifachschule, sowie der Fachbereich Diensthundwesen der hessischen Polizeiakademie in Mühlheim am Main ansässig.

Schließlich gibt es in Mühlheim noch eine Volkshochschule und eine Musikschule.

Persönlichkeiten

Der Komponist Paul Hindemith besuchte während fünf Jahren seiner Kindheit eine Musikschule in Mühlheim. Hier lernte er das Geigenspiel nach Noten. Auch soll Napoléon Bonaparte während eines Feldzuges in Mühlheim übernachtet haben. Als zeitgenössische Persönlichkeiten sind der Fernsehjournalist Karl-Heinz Stier, der Hessische Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten a. D., Volker Hoff, sowie der Zeichner Klaus Puth zu nennen. Egon Schmitt ein ehemaliger deutscher Fußballspieler ist in Mühlheim am Main geboren, sowie der Bildhauer Nicolaus Wendelin Schmidt. Hans-Georg-Klauer (1936–2007), langjähriger Schlagzeuger der Barrelhouse Jazzband, lebte ebenfalls in Mühlheim am Main und war dort Stadtverordneter.[14]

Söhne und Töchter der Stadt
Adolf Adam (1912–2005), Prälat, Pastoraltheologe und Liturgiewissenschaftler
Reinhold Hammerstein (1915–2010), geboren in Lämmerspiel, Musikwissenschaftler
Peter Drey (1824–1894), deutscher Lithograf
Ehrenbürger
Bruno Polga, ehemaliger Bürgermeister der französischen Partnerstadt Saint-Priest
Walter Schmitt (1918–2007), Landrat des Kreises Offenbach
Horst Lehr, Erster Stadtrat a. D. Horst Lehr (SPD)
Anton Dey (1892–1973), Bürgermeister 1945–1963, Präsident des Hessischen Gemeindetages
Reinhold Latzke (1932–2009), SPD-Fraktionsvorsitzender, Verwaltungsdirektor der Städtischen Kliniken Offenbach
Irmgard Sondergeld (1925–2013) Stadtverordnete 1956–2006, Stadtverordnetenvorsteherin 2001–2006 (CDU)
Mühlentaler und andere Auszeichnungen

Der Mühlentaler ist eine Auszeichnung, die von der Stadt Mühlheim an ausgewählte Bürger vergeben wird, die sich im Rahmen der Gestaltung der Stadt z. B. in den Vereinen besonders verdient gemacht haben.

Daneben gibt es folgende Auszeichnungen und Ehrungen für verdiente Persönlichkeiten: Die Ehrenurkunde, den Ehrenbrief der Stadt Mühlheim, die Ehrenplakette in Bronze und die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde. Über die Verleihung der Ehrungen entscheidet der Magistrat. Über die Ehrenplakette in Silber sowie die Ehrenbürgerwürde entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

Weblinks
 Commons: Mühlheim am Main – Sammlung von Bildern
Offizielle Website der Stadt Mühlheim
Mühlheim am Main, Landkreis Offenbach. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Literatur über Mühlheim am Main in der Hessischen Bibliographie
Linkkatalog zum Thema Mühlheim am Main bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Literatur von und über Mühlheim am Main im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Anmerkungen

↑ Karl Glöckner: Codex Laureshamensis: 01. Band – Einleitung Regesten Chronik. Darmstadt 1929, S. 299, 19 (Reg 3082): „Donatio Ludouuici I. pii Einhardo in Michlenstat“
Deutsche Übersetzung: Karl Josef Minst: Lorscher Codex: deutsch; Urkundenbuch der ehemaligen Fürstabtei Lorsch, nach d. lat. Text d. Urschrift wiedergegeben von Lamey (1768–1770) und Glöckner (1929–1936). Band 1: Chronicon. Urkunden Nrn. 1–166, mit Vermerken, welche die Geschichte des Klosters von 764–1175 und mit Nachträgen bis 1181 berichten. Lorsch 1966, S. 77 f.:
Schenkung Ludwigs I. des Frommen an Einhard in Michelstadt
„Im Namen unseres Herrn und Gottes, des Erlösers Jesu Christi. Ludwig, durch die göttlich waltende Vorsehung Kaiser und allezeit Mehrer des Reiches. Der kaiserlichen Erhabenheit geziemt es, die ihr getreulich Dienenden mit vielfältigen Gaben und hervorragenden Auszeichnungen zu ehren und zu erhöhen. Aus diesem Grunde folgen wir dem Brauche unserer Eltern, nämlich unserer königlichen Vorfahren, und es beliebt unserer Majestät, unseren getreuen Einhard durch die Verleihung von gewissen Vermögenswerten aus unserem Eigentum zu ehren und, unserer Freigebigkeit wegen, in seinen Besitz überzuführen. Und das durchaus nicht unverdient! Denn durch den Dienst seiner Treue und die Ergebenheit seines Gehorsams verdient es derjenige, in geziemender Weise unsere Gnade zu genießen, der sich bestrebt, mit allen seinen Kräften sich unserem Dienste zu widmen und unseren Befehlen getreulich zu gehorchen. Zur nutzbringenden Kenntnis diene daher allen unseren Getreuen, den gegenwärtigen und zukünftigen, daß wir unserem Getreuen Einhard und nicht weniger seiner Gemahlin Imma in deutschen Gauen einen Ort, welcher Michlinstat (Michelstadt im Odenwald) genannt wird und in einem Walde namens Odonewak liegt, geschenkt haben. In des Ortes Mitte steht eine kleine aus Holz erbaute Basilika. Sie hat einen Umschwung von Feld und Wald, der zum Orte gehört und sich nach allen Richtungen gleichmäßig im Halbmesser von zwei Meilen oder einer Doppelmeile ausdehnt. In diesem vermessenen Umkreis wohnen zur Zeit unsere 14 hörigen Knechte mit ihren Frauen und Kindern. Außerdem sind in diesem Orte noch 40 männliche und weibliche Leibeigene. Diesen Ort mit seinen Grenzgebieten, in seiner Gesamtheit und mit seinen Leibeigenen, vergaben wir. Nichtsdestoweniger schenken wir auch noch ein weiteres Dorf, nämlich Mulinheim (Mühlheim), im Moynecgowe (Maingau) am Main gelegen, welches einst Besitztum des Grafen Drogo gewesen war. Dieses hat eine kleine gemauerte Basilika. Im Dorfe sind 19 Hof reiten. Es wohnen in demselben augenblicklich 13 Knechte mit ihren Frauen und Kindern. In einem anderen gleichnamigen Dorf am selben Fluß, welches inferior Mulinheim (Untermühlheim) genannt wird, sind 4 Hofreiten und ebensoviele Knechte, die mit ihren Frauen und Kindern hier wohnen. Sie gehören zu dem oben genannten Dorf. Dieses, nämlich superior Mulinheim (Obermühlheim) mit jeglichem Zubehör, mit Leibeigenen, allem Anhang, wie oben beschrieben, mit Kirchen, Weilern, Wohnhäusern, Hörigen, Wäldern, Ländereien, Wiesen, Weiden, stehenden und fließenden Gewässern, Bauland und Brachland, mit allem, was darum und daran liegt, gewähren wir ganz und gar unserem vorgenannten Getreuen Einhard und seiner Gemahlin Imma durch diese unsere Schenkungsurkunde zu eigen. Vom heutigen Tage an und in Zukunft können sie mit den genannten Gütern und Orten und deren Zubehör nach Erbrecht und überhaupt in allem nach ihrem Gutdünken verfahren. Und keiner von den Gläubigen der heiligen Kirche Gottes oder unseren Getreuen versuche, von den beschriebenen und unseren Getreuen Einhard und seiner Gattin übergebenen Gütern etwas wegzunehmen oder sie in ihrem Werte zu mindern, sondern es sei ihnen gestattet, diese Liegenschaften in aller Ruhe innezuhaben und zu besitzen und wem sie wollen zu vererben. Und damit das Ansehen unserer Schenkung auch im Laufe der Jahre unverletzbar und unverrückbar auf ewig seine Dauer behalte und damit von allen unseren Getreuen, den gegenwärtigen und zukünftigen und auch von unseren Nachfahren das von uns Festgelegte in Wahrheit und mit Sicherheit geglaubt werde, haben wir diese Schenkungs-Urkunde unten eigenhändig unterschrieben und mit unserem Ringe siegeln lassen. Monogramm des gnädigsten Kaisers Ludwig. Ich, Helisachar, habe gegengezeichnet. Gegeben am 11. Januar (815), Im von Christo begnadeten ersten Jahre des Kaisertums Ludwigs, des gütigen und erhabenen Kaisers. In der siebten Indiktion. Geschehen in der Königspfalz von Aachen, im Namen Gottes, der uns beglücke. Amen.“