Liebe Personaler aus Müllrose:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Müllrose

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Müllrose nicht vorenthalten.

Geschichte
Müllroser See mit Müllroser Mühle

Müllrose wurde vermutlich um 1260 eine brandenburgisch-markgräfliche Stadt, eine Annahme, welche sich darauf stützt, dass die Bestätigungsurkunde der Stadt vom 15. April 1275 Otto III. als Stadtgründer benennt. Dieser besaß 1258 diesen Teil des Lebuser Landes allein. Andererseits waren zum Zeitpunkt der Bestätigungsurkunde die 10 Freijahre der Stadt nach Gründung nicht mehr erwähnt, waren also bereits abgelaufen. Deshalb wäre 1265 als der spätester Termin der Stadtgründung anzunehmen.[4] Die „Gründung“ fand im Rahmen der mittelalterlichen deutschen Ostsiedlung in vormals slawischem Siedlungsgebiet statt.

Im Laufe der Geschichte entwickelte sich der Ort zur Ackerbürgerstadt.

Ortsname

Der Ortsname wandelte sich im Laufe der Zeit:

1275 Molrasen
1285 Melraze
1373 Mulraze, Melrase
1377 Melratze
1432 Mölrose, Mülrose, Milrace
1444 Melrace, Melrocze, Melrasz und Melracze
1448 Melrose
1558 Müllroß
1770 Müllrose

Alten Urkunden ist zu entnehmen, dass die Einwohner den wendischen Namen der alten Siedlung[5] aus der Zeit vor 1258 offensichtlich übernommen haben. Der Versuch einer Deutung wurde immer wieder vorgenommen und basiert vielleicht auf dem Altsorbischen, der Personenname Milorad steht für „lieb, teuer, froh“.[6] Eine andere Deutung bezieht sich auf die Vokabel „brod, brad“ = „Furt“ und „mel“ für „klein“, danach bedeutet Melrad „kleine (schmale) Furt“.[7]

Mittelalter und Neuzeit

1275 besaß Müllrose urkundlich bereits eine Kirche mit vier Hufen Land. Zwischen 1275 und 1770 bestand die Burganlage nahe dem Katharinensee unter der Bezeichnung „Häsckenburg“. Namensgeber war der Schultheiss Wilhelm Hase. Weite Teile der Stadt Müllrose und ihre Burg wurden Anfang April 1432 von den Hussiten zerstört.

1444 bis etwa 1665 war Müllrose als adlige Stadt im Besitz derer von Burgsdorff, deren Stammsitz befand sich auf dem Platz des 1774 errichteten Gasthauses „Zur Sonne“. 1571 wurde ein erstes Schulgebäude in den Kirchenbüchern erwähnt. Bis 1754 unterstand Müllrose bis auf wenige Besitzungen dem Landesherrn. So wurde das Amt Biegen zeitweilig für die Stadt Müllrose zuständig.
1771 wurde nördlich von Müllrose die Kolonie Müllrose durch acht Pfälzer Familien angelegt. Eingemeindet wurde die Kolonie im Jahr 1907.[8]

Ab 1808 war Müllrose durch die Steinsche Städteordnung wieder selbstständige Stadt. Am 1. Juli 1855 wurde eine öffentliche Sparkasse eröffnet. 1868 erfolgte ein Schulneubau, und 1869 kam es zum Anschluss an das Telegrafennetz. Am 1. Januar 1877 eröffnete die Eisenbahnstation. Im Jahre 1900 wurde im Ort der „Müllroser Anzeiger“ in einer eigenen Buchdruckerei gedruckt, auch heute findet sich eine Druckerei in Müllrose. Die Freiwillige Feuerwehr Müllrose gründete sich im Jahr 1901 und sorgt seitdem für den Brandschutz und die allgemeine Hilfe. Mit dem Bau der Tuberkulose-Heilstätte verfügte der Ort ab 1907 über ein Sanatorium. Das Heimatmuseum öffnete 1933. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges mussten ausländische Zwangsarbeiter in Müllrose arbeiten. Die Rüstungsbetriebe „Speerlager“ und Organisation Todt hatten Standorte in Müllrose. Zum Kriegsende wurde die Mühle bei Bombenalarmen als Luftschutzbunker genutzt. Am 23. April 1945 sprengte die Wehrmacht bei ihrem Abzug die Kanalbrücke. Da sie nicht vollständig zerstört wurde, gelangten am 24. April 1945 die ersten sowjetischen Soldaten nach Müllrose. Die Zerstörungen in der Stadt waren im Verhältnis zu umliegenden Orten gering, nur der Kirchturm erhielt einen Granattreffer, durch welchen die Kirchturmuhr stehen blieb.

Sitz Amt Schlaubetal

Sitz Landesbetrieb Forst Müllrose

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der DDR nahm 1952 der staatliche Forstwirtschaftsbetrieb Frankfurt/Oder seinen Sitz in Müllrose. 1954 wurde die Villa des enteigneten Mühlenbesitzers Schmidt zum Kinderheim „Am See“, diese Einrichtung existierte dort bis 1995.[9] 1955 wurde das Heimatmuseum wieder eröffnet. Ab 1956 konnten sich die Bewohner im neuen Landambulatorium behandeln lassen, dieses wurde 1991 privatisiert. 1962 wurde Kaisermühl, 1972 Biegenbrück und 1974 Dubrow eingemeindet. Das Sanierungsprogramm des Ortskerns startete 1992, der Gewerbepark wurde im gleichen Jahr eingeweiht. Das Amt Schlaubetal wurde 1993 gegründet, und seit dem 14. Juli 2003 ist Müllrose Staatlich anerkannter Erholungsort.

Verwaltungszugehörigkeit
bis 1947 Landkreis Lebus (Provinz Brandenburg)
1947–1950 Landkreis Lebus (Land Brandenburg)
1950–1952 Landkreis Frankfurt (Oder) (Land Brandenburg)
1952–1961 Kreis Fürstenberg (Bezirk Frankfurt (Oder))
1961–1990 Kreis Eisenhüttenstadt-Land (Bezirk Frankfurt (Oder))
1990–1993 Landkreis Eisenhüttenstadt (Land Brandenburg)
seit 1993 Landkreis Oder-Spree (Land Brandenburg)
Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 2 272
1890 2 356
1910 2 521
1925 2 643
1933 2 770
1939 2 693
1946 2 917
1950 3 193
1964 3 057
1971 3 167
Jahr Einwohner
1981 3 171
1985 3 242
1989 3 139
1990 3 051
1991 3 044
1992 3 011
1993 3 053
1994 3 085
1995 3 140
1996 3 298
Jahr Einwohner
1997 3 565
1998 3 862
1999 4 021
2000 4 180
2001 4 290
2002 4 337
2003 4 400
2004 4 428
2005 4 437
2006 4 503
Jahr Einwohner
2007 4 530
2008 4 504
2009 4 477
2010 4 444
2011 4 367
2012 4 432
2013 4 463
2014 4 514
2015 4 566

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[10][11] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 53,7 % (2008:54,4 %)

 %3020100

29,5 %22,2 %16,9 %8,3 %4,0 %4,9 %14,3 %

PWMaSPDLinkeCDUFDPAfDEBg
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2008
 %p 16 14 12 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10

-0,3 %p
-9,8 %p-3,4 %p-1,1 %p-2,5 %p+4,9 %p+14,3 %p
PWMaSPDLinkeCDUFDPAfDEBgVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:a Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Müllroseg Einzelbewerber Meine

Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Altes Ergebnis nicht 100%
Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Müllrose besteht aus 14 Mitgliedern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister.[12] Nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 sind die Sitze folgendermaßen verteilt:[13]

Rathaus der Stadt Müllrose

Partei / Liste Sitze
PWM* 5
SPD 3
Die Linke 3
CDU 1
AFD 1
FDP 1

* Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Müllrose

Da Detlef Meine zum Bürgermeister gewählt wurde, bleiben die beiden Sitze unbesetzt, die aufgrund seiner Stimmenzahl auf ihn als Einzelbewerber zur Stadtverordnetenversammlung entfallen waren.

Bürgermeister

Bürgermeister ist Detlef Meine. Er wurde in der Stichwahl am 15. Juni 2014 mit 72,6 Prozent der gültigen Stimmen (Wahlbeteiligung 40,2 Prozent) für eine Amtszeit von fünf Jahren[14] gewählt.[15]

Wappen

Das Wappen wurde am 11. Mai 2004 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein gold-bewehrter roter Adler über einem aus dem unteren Schildrand wachsenden gold-bewehrten roten Hirsch.“[16]

Das Wappen wurde von Uwe Reipert neu gestaltet, als Vorlage diente das älteste überlieferte Siegel der Stadt Müllrose aus dem Jahre 1551. Es zeigt den Schild mit brandenburgischem Adler, darunter einen wachsenden Hirsch,[17]

Sehenswürdigkeiten und Kultur
Bauwerke

Siehe auch: Liste der Baudenkmale in Müllrose und Liste der Bodendenkmale in Müllrose mit den in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmalen.

Evangelische Kirche Müllrose, 1275 erstmals im gotischen Stil erbaute Hallenkirche, 1747 von Grund auf erneuert und barockisiert.[18] Der Kanzelaltar stammt aus dem Barock, die Orgel aus dem Jahre 1772.
Gut Zeisigberg, 1907 im Stadtforst als Lungenheilstätte von der Berliner Ortskrankenkasse eingeweiht. Die Baumeister und Architekten Hakenholz & Brandes aus Hannover übernahmen Elemente des Jugendstils. 1974 war der Gebäudekomplex bereits Feierabend- und Pflegeheim, 1989 wurde das Hauptgebäude saniert. 1993 übernahm die Entwicklungsgesellschaft für Gesundheit und Soziales die Einrichtung. Auf dem 33 ha großen Gelände existiert ein alter Kleintierfriedhof, auf welchem die einstigen Patienten Tiere beerdigten, welche auf dem Gut gestorben waren. Heute steht das Gut Zeisigberg für eine diversifizierte Nutzung (Wohnen, Freizeit, Altenpflegeheim, Tiergehege, Kindertagesstätte und 4 ha Landwirtschaft).
Müllroser Mühle, sechsstöckige Wassermühle am Müllroser See, in Backstein ausgeführt, 1275 erstmals urkundlich erwähnt. Sie ist die älteste nachweisbare Mühle im Schlaubetal, die sich zur industriellen Großmühle entwickelte. 1992 wurde sie als „Oderland – Mühlenwerke Müllrose“ privatisiert und stellt die größte noch produzierende Getreidemühle im östlichen Brandenburg dar.

Kirchturm 1976, verfallen, mit Einschusslöchern aus dem Zweiten Weltkrieg

Renovierter Kirchturm heute

Gut Zeisigberg

Ziegelfassade der Mühle

Geschichtsdenkmale
Gefallenendenkmal für die Feldzüge 1866 und 1870/71 auf dem Marktplatz
Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges an der Seeallee
Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkrieges auf dem Neuen Friedhof
Gedenkanlage für gefallene Sowjetsoldaten an der Seeallee, das Kasernengelände[19] der GSSD wurde renaturiert.
Ernst-Thälmann-Denkmal von 1986 im Park gleichen Namens an der Beeskower Straße zur Erinnerung an den im KZ Buchenwald ermordeten Vorsitzenden der KPD. Der Park war bis zu seiner Schließung 1887 der alte Kirchhof am See. Die letzte Bestattung war die der alten Mühlenmeisterfrau Dorothea Schmidt (1887). Erwähnt wurde der mit Kanzel und Sitzplätzen ausgestattete Friedhof bereits 1600, belegt wurde er bis 1866.

Gefallenendenkmal für die Feldzüge 1866 und 1870/71

Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs

Mahnmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs

Ehrenmal für gefallene Sowjetsoldaten

Ernst-Thälmann-Denkmal

Museum

Im Heimatmuseum finden sich auf etwa 150 m² Ausstellungsfläche Exponate zur Ur- und Frühgeschichte des Ortes und der Umgebung bis zur Wende 1990.[20] Eine Besonderheit ist die Sammlung restaurierter historischer Kutschen, unter anderem die letzte Postkutsche Müllroses, welche 1888 zwischen Beeskow und Müllrose verkehrte und ein Coupé, mit welchem 1945 Deutsche aus den heute polnischen Gebieten östlich von Oder und Lausitzer Neiße auf der Flucht nach Müllrose kamen. Der ehemalige Leichenwagen, genutzt bis Anfang der 1960er Jahre, ist ebenfalls zu sehen. Exponate zur Müllroser Mühle und zu den beiden Kofferfabriken geben neben anderen Ausstellungsstücken einen Einblick in das Handwerk.

Im hölzernen Schlauchturm des Feuerwehrhauses hängte man bis etwa 1964 die Feuerwehrschläuche nach den Einsätzen zum Trocknen auf. Um das Gebäude zu erhalten, wurde vom Herbst 2003 bis Frühjahr 2004 eine vollständige Sanierung durchgeführt. Die Eröffnung als Zweigstelle des Heimatmuseums erfolgte am 23. Oktober 2005. Der Besucher findet neben anderen Gerätschaften eine Handdruckspritze der Freiwilligen Feuerwehr Müllrose von 1913. Ein altes Löschfahrzeug TLF 16 S4000 befindet sich seit 1994 als Dauerleihgabe im Feuerwehrmuseum Eisenhüttenstadt. Daneben befindet sich eine Ausstellung über Schiffer und Schiffsbauer.[21]

Heimatmuseum und Haus des Gastes

Remise mit Kutschenausstellung

Handdruckspritze der Feuerwehr Müllrose aus dem Jahre 1913

Gedenktafel für die Gefallenen der Feuerwehr 1914–1918 am Feuerwehrhaus

Historisches Feuerwehrhaus mit Schlauchturm, 1925 erbaut

Eiche in Kaisermühl, gepflanzt 2. Mai 1872

„Kurfürsteneiche“ in Biegenbrück

Natur
„Kurfürsteneiche“ in Müllrose-Kaisermühl, gepflanzt anlässlich der Kanaleinweihung 1668
„Kurfürsteneiche“ in Biegenbrück
Naturschutzgebiet Müllroser See
Tourismus

In Müllrose und Umgebung gibt es folgende touristische Möglichkeiten:

Naturpark Schlaubetal
Europaradweg R1 durch Anschluss an weitere Radwege
Oder-Neiße-Radweg
Oder-Spree-Dahme-Radweg
Mönchsradtour von Müllrose am Oder-Spree-Kanal und Friedrich-Wilhelm-Kanal entlang nach Groß Lindow, durch die Oderauen nach Eisenhüttenstadt, auf dem Oder-Neiße-Radweg zur Oder-Neiße-Mündung, weiter nach Schwerzko an der Dorche bis nach Neuzelle und durch den Naturpark Schlaubetal zurück nach Müllrose.
Schlaubetaltour über 61 km von Müllrose über Mixdorf – Dammendorf – Chossewitz – Siehdichum – Schernsdorf zurück nach Müllrose.

Es gibt einige kleinere Radstrecken, die zu den Mühlen der Region und zu sehenswerten Dorfkirchen der Umgebung führen. Das Heidereiterei- und Forstmuseum Dammendorf bietet einen Einblick in 500 Jahre Forstgeschichte der Region.

Für Wanderer gibt es Wanderwege und ausgewiesene Lehrpfade, wie den Naturerlebnislehrpfad Müllrose, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Weitere Lehrpfade in der Umgebung sind der Eisvogelpfad in Pohlitz, der forsthistorische Waldlehrpfad und Wanderreitstützpunkt Dammendorf, der geomorphologischer Lehrpfad Bremsdorf und der behindertengerechte Christophorus Lehrpfad Ragower Mühle Siehdichum. Die Wanderwege sind markiert und zwischen 1,6 und 60 km lang.

Musik
Müllroser Musikverein e. V.
Volkschor Müllrose e. V.

Ab dem 31. Mai finden alle 14 Tage die Müllroser Promenadenkonzerte statt, die Ende Mai/Anfang Juni mit der Serenade am See eröffnet werden.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft

Müllrose war immer ein Ort, welcher um die Mühle herum Handwerk und Gewerbe blühen ließ. Heute bietet unter anderem der Gewerbepark auf 15,6 ha zahlreichen Unternehmen einen verkehrsgünstig gelegenen Standort mit einer schnellen Anbindung an das Nachbarland Polen. So findet sich hier ein Traditionsunternehmen wie die Orgelbaufirma Sauer ebenso wie Baufirmen, Tischler und Metallverarbeiter, eine Firma für Rehabilitationstechnik und Orthopädietechnik oder ein Reha-Zentrum.

Bahnhofsgebäude

Kanal mit Brücke, die alte wurde im Zweiten Weltkrieg gesprengt.

Verkehr

Müllrose liegt an der B 87 zwischen Beeskow und Frankfurt (Oder), an der Landesstraße L 37 zwischen Seelow und Eisenhüttenstadt sowie der L 373 nach Brieskow-Finkenheerd. Die Autobahnanschlussstelle Müllrose an der B 12 Berlin–Frankfurt (Oder) liegt etwa 10 km nordwestlich der Stadt.

Der Bahnhof Müllrose liegt an der von der NEB befahrenen Bahnstrecke Königs Wusterhausen – Beeskow – Frankfurt (Oder) und wird von der Regionalbahnlinie RB 36 bedient. Der Bahnhof wurde 2003 hinsichtlich Bahnsteigausstattung, Wegeleitsystem und Wetterschutz erneuert.

Mehrere Buslinien verbinden die Stadt mit der umliegenden Region.

Schifffahrtsverkehr von und nach Müllrose ist mit Fahrgastschiffen und privaten Booten möglich.

Öffentliche Einrichtungen
Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Müllrose, mit im Gebäude untergebracht ist die Johanniter Unfallhilfe
Freiwillige Feuerwehr Müllrose, gegründet am 13. Mai 1901 von den Mitgliedern des Turnvereins „Eiche“. Der Ehrenname „Hermann Trebbin“ wurde der Feuerwehr 1986 verliehen. Seit 1990 gehört ihr eine Jugendfeuerwehr an und ist sie Stützpunktfeuerwehr. Durch den Zusammenschluss der Gemeinden untersteht sie dem Amt Schlaubetal und ist mit modernen Fahrzeugen ausgerüstet.
DRK Wasserwacht
Johanniter-Unfall-Hilfe
Bildung
Stadtbibliothek (früher Stadtbücherei) Müllrose
Grundschule Hermann Trebbin
Oberschule Schlaubetal
Kita „Schlaubespatzen“
Kita „Am Zeisigberg“
Waldschule „Am Rogge-Busch“
Erlebnisimkerei in Kaisermühl

Grundschule „Hermann Trebbin“

Oberschule „Schlaubetal“

Kita „Schlaubespatzen“

Kita „Am Zeisigberg“

Waldschule „Am Rogge-Busch“

Sport
Schützengilde Müllrose 1837/1990 e. V.
Müllroser Sportverein 1898 e. V.
Müllroser Anglerverein 1949 e. V.
Radsportverein Schlaubetal Müllrose 1997 e. V.
Sportverein Paintball Sport Oderland e. V.
HSG Schlaubetal e. V. (Handball)
Radsportverein Schlaubetal Müllrose e. V.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Rudolf Kürbis (1829–1913), Leiter einer Zigarrenfabrik, Schriftsteller
Johannes Aisch (1871–1939), Pfarrer, Fachschriftsteller, Schriftleiter der Märkischen Bienen-Zeitung
Mit Müllrose verbundene Persönlichkeiten
Adolf Aisch (1867–1954), Pfarrer, Heimatforscher, wuchs in Müllrose auf
Max Schmidt (1869–1953), Mühlenbesitzer, königlich-preußischer Kommerzienrat
Ludwig Lessen (1873–1943), Lyriker und Journalist, lebte in Müllrose
Hellmuth Ulrici (1874–1950), Arzt, Chefarzt der Heilstätte Müllrose
Hermann Trebbin (1881–1954), Rektor in Müllrose, Heimatforscher und Schriftsteller
Literatur
Wilhelm Riehl (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 377–378.
Hermann Trebbin: Müllrose – Aus den Schicksalen und Kämpfen einer märkischen Landstadt, Nachdruck der Ausgabe von 1934. Hrsg.: Stadt Müllrose, Verlag Die Furt, Jacobsdorf 2003. ISBN 978-3-933416-45-2
Johannes Schultze: Forschungen zur brandenburgischen und preussischen Geschichte, Berlin, 1964. Veröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin beim Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin, 13
Wilfried Selenz, Jörg Becken: Von der Lungenheilstätte Müllrose 1907 zum Gut Zeisigberg 2007. Schlaubetal-Druck Kühl, Mai 2007
Weblinks
 Commons: Müllrose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Müllrose – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikivoyage: Müllrose – Reiseführer
Stadt Müllrose