Liebe Personaler aus Müncheberg:
mehr Bewerber – Optimierte Kosten – Ganz einfach!

Senken Sie aktiv die Kosten pro Bewerbung und holen Sie mehr aus Ihrem Budget heraus. Mit Data Driven Recruiting und Recruitics. Performance orientierte Budgetverteilung zur Stellenbesetzung.

  • Qualifizierte Bewerber – Gewinnen Sie Fachkräfte für Ihr Unternehmen
  • Mehr Bewerbungen – Steigern Sie die Anzahl Ihrer eingehenden Bewerbungen
  • Abrechnung pro Klick – transparent und flexibel ohne Festpreis

  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

5 Tipps für Ihr Recruiting in Müncheberg

Messen Sie die Herkunft Ihrer Bewerber?

Mit dem kostenlosen Analysetool „Analytics“ von Recruitics erfassen Sie den gesamten Traffic Ihrer Karriereseite. Nutzen Sie dieses Wissen für eine zielgenaue Ausschreibung.

Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

CPC – Cost per Click ist das Zauberwort. Zahlen Sie nur für Klicks, die auch tatsächlich entstehen – positionsorientiert.

Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

Recruitics bietet die Möglichkeit, Budgets exakt auf den Job zu verteilen. Damit haben Sie die Möglichkeit, fast in Echtzeit Budgets ergebnisorientiert anzupassen.

Nutzen Sie performancebasierte Anzeigenschaltung?

Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Müncheberg nicht vorenthalten.

Geschichte
Stadtpfarrkirche St. Marien in Müncheberg
Berliner Tor in der Stadtumwallung
Kirche im Ortsteil Münchehofe

Im Spätsommer 1225 erhielten die Zisterziensermönche des bei Breslau gelegenen Klosters Leubus und die Zisterzienserinnen des Klosters Trebnitz vom schlesischen Piastenfürsten Heinrich dem Bärtigen je 200 Hufen Land zur Gründung eines Marktfleckens geschenkt. Nachdem die Nonnen auf ihre Ansprüche verzichtet hatten, legten die Mönche aus Leubus auf einer von Sümpfen und Seen umgebenen Hochfläche die Siedlung an, der sie in Anlehnung an ihre Herkunft zunächst den Namen Lubes gaben. Der Ort wurde am 29. Juni 1232 in einer Urkunde Heinrichs des Bärtigen, die den Bewohnern weitere Ländereien und Privilegien zusprach, erstmals erwähnt. In der Schenkungsbestätigung von Papst Gregorius vom 11. Februar 1233 erhielt der Ort seinen heutigen Namen Müncheberg (damalige Schreibweise: Municheberg). 1245 erhielt der Ort durch Herzog Boleslav das Marktrecht. Beginnend mit dem Jahr 1319 wurde eine rund sieben Meter hohe Stadtmauer mit zwei Stadttoren, dem Küstriner Tor (Storchenturm genannt) und dem Berliner Tor (Pulverturm), zum Schutz der Stadt errichtet. Im Verlauf des 14. und 15. Jahrhunderts konnte die junge Stadt ihre Stellung als wichtiger Marktflecken ausbauen und ihr Territorium vergrößern. 1318 erwarb die Stadt den Wald Cöpernitz, 1352 kam das Dorf Hoppegarten zu Müncheberg, 1410 das Dorf Maxsee und 1493 das Dorf Schlagenthin. 1355 wurden die Stadtpfarrkirche und die Hospitäler erstmals erwähnt. Durch die Verlegung der Landstraßen über Quilitz und Seelow sowie Liebenberg nach Müncheberg in den Jahren 1348 und 1362 kamen zwei Zollstellen nach Müncheberg.

Im April des Jahres 1432 wurde Trebnitz von Hussiten vollständig zerstört, Müncheberg fiel am 17. April 1432 zu großen Teilen in Schutt und Asche, nachdem die Hussiten das Küstriner Tor zerstört und die Kirche geplündert hatten. Von 1472 bis 1639 war Müncheberg im Besitz des in Jahnsfelde ansässigen Adelsgeschlechts von Pfuel.[4] Im 17. Jahrhundert hinterließen der Dreißigjährige Krieg und die Pest ihre Spuren. Zudem brannte die Stadt einige Male. Der schlimmste Stadtbrand im Jahre 1641 ließ nur die Kirche und wenige umliegende Häuser übrig. Die Zahl der Einwohner sank dadurch von etwa 1300 im Jahr 1624 auf unter 400 im Jahr 1655. Im späten 17. Jahrhundert besserten sich die Verhältnisse in der Stadt jedoch wieder rasch. 1689 wurde eine erste Poststation eingerichtet, die bald eine wichtige Station auf der regelmäßigen Poststrecke von Berlin nach Frankfurt (Oder) wurde. 1692 wurde das wiederaufgebaute Rathaus vollendet.

Ab 1699 wurden französische Familien in Müncheberg angesiedelt, die ihre Heimat aus Glaubensgründen verlassen hatten. Die französische Kolonie wuchs auf 40 Familien an, ab 1701 waren französische Abgeordnete im Magistrat der Stadt, 1710 wurde an der Stelle des alten Heilig-Geist-Spitals die französische Kirche errichtet. Die französische Kolonie bestand bis zu den Napoleonischen Kriegen des frühen 19. Jahrhunderts. Noch heute zeugt die Französische Straße in der Altstadt von dieser Zeit.

Durch den Ausbau der Kunststraßen im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts (Reichsstraße 1) wurde die Stadt zu einem Zentrum des Warenverkehrs in Richtung Osten. 1818 zählte die Poststation in Müncheberg zu den größten Poststationen in Preußen.

Den Ersten Weltkrieg bezahlten 129 Müncheberger mit ihrem Leben. Vom Zweiten Weltkrieg zeugen Kriegsgräberstätten auf den Müncheberger Friedhöfen und ein sowjetischer Ehrenfriedhof mit Ehrenmal an der Karl-Marx-Straße (B 168). Auf der Ende der 1970er Jahre errichteten terrassenförmigen Anlage liegen 239 Sowjetsoldaten begraben.[5] Beim Vormarsch der Roten Armee gegen Berlin wurde ein Großteil der historischen Bausubstanz zerstört.

In der Zeit des Nationalsozialismus wurde die 1856 erbaute Neue Synagoge in der Hinterstraße 155 von SA-Männern geschändet und zerstört. An die jüdische Gemeinde und ihr Gotteshaus erinnert seit 1995 eine Gedenktafel in der Rathausstraße 2. Im Wald zwischen dem Ortsteil Hermersdorf und Wulkow sowie zwischen Wulkow und Neuhardenberg wurden während des Zweiten Weltkrieges zwei KZ-Außenlager errichtet. Seit 1995 erinnern ein Gedenkstein in der Hauptstraße von Hermersdorf sowie eine Gedenktafel am Schullandheim neben der Kirche an die Toten dieser Außenlager des KZ Sachsenhausen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die kriegszerstörte Altstadt größtenteils neu wiederaufgebaut.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurden die verbliebenen Baudenkmäler, insbesondere die Stadtkirche St. Marien, restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt.

Bei Müncheberg befand sich in den Zeiten des kalten Krieges der gemeinsame Gefechtsstand des Funktechnischen Bataillons 61 und des Jagdgeschwaders 8 der NVA LSK/LV. Von 1978 bis 1981 wurde für rund 28 Millionen Mark der DDR ein zweietagiges, monolithisches Schutzbauwerk höherer Schutzklasse errichtet, was eine Besonderheit dieses Gefechtsstandes war. Der Bunker wurde 2004 aus der militärischen Nutzung genommen.[6]

Forschungsstadt Müncheberg

Am 29. September 1928 gründete der Arzt und Genetiker Erwin Baur das Kaiser-Wilhelm-Institut für Züchtungsforschung, den Vorgänger des heutigen Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung in Köln.
Seit dieser Zeit ist Müncheberg immer Forschungsstandort geblieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es hier das Institut für Acker- und Pflanzenbau, ab 1970 das Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR.

Am 2. Januar 1992 wurde auf Empfehlung des Wissenschaftsrates das Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung (ZALF) e. V. gegründet, das heutige Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Diese gemeinsam vom Bund und dem Land Brandenburg finanzierte Einrichtung ist der größte Arbeitgeber der Stadt. Im ZALF ist auch das Deutsche Entomologische Institut untergebracht, welches eine der größten und bedeutendsten Insektensammlungen (ca. 3.000.000 Exemplare) Deutschlands besitzt.

Amt Müncheberg

Der Minister des Innern des Landes Brandenburg erteilte am 13. Juli 1992 seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Müncheberg.[7] Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 16. Juli 1992 festgelegt. Das Amt hatte seinen Sitz in der Stadt Müncheberg und bestand aus sechs Gemeinden in den damaligen Kreisen Seelow und Strausberg:

Kirche im Ortsteil Trebnitz
Trebnitz
Jahnsfelde
Hermersdorf/Obersdorf
Eggersdorf b. Müncheberg
Hoppegarten b. Müncheberg
Stadt Müncheberg

Zum 31. März 2002 schlossen sich die Gemeinden Eggersdorf/Mü., Hermersdorf/Obersdorf, Hoppegarten/Mü., Jahnsfelde, Trebnitz und die Stadt Müncheberg zur neuen Stadt Müncheberg zusammen.[8] Das Amt Müncheberg wurde am selben Tag aufgelöst und die Stadt Müncheberg amtsfrei. Seitdem hat Müncheberg acht Ortsteile. Amtsdirektor war Klaus Zehm, der später Bürgermeister der Stadt Müncheberg wurde.

Eingemeindungen

Die Eingemeindungen in der Übersicht:

1. Juli 1950:[9] Eingliederung von Dahmsdorf in Müncheberg
1. Januar 1957:[9] Eingliederung von Münchehofe in Obersdorf
22. März 1970:[9] Zusammenschluss von Hermersdorf und Obersdorf zu Hermersdorf/Obersdorf
31. März 2002:[8] Zusammenschluss von Eggersdorf, Hermersdorf/Obersdorf, Hoppegarten, Jahnsfelde, Müncheberg und Trebnitz zur Stadt Müncheberg
Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1875 3 823
1890 3 856
1910 3 740
1925 4 284
1933 4 819
1939 4 946
1946 4 084
1950 5 243
1964 5 284
1971 5 294
Jahr Einwohner
1981 5 213
1985 5 062
1989 5 053
1990 4 969
1991 4 929
1992 4 941
1993 5 226
1994 5 527
1995 5 992
1996 6 017
Jahr Einwohner
1997 5 996
1998 5 872
1999 5 891
2000 5 823
2001 5 680
2002 7 814
2003 7 499
2004 7 471
2005 7 471
2006 7 418
Jahr Einwohner
2007 7 314
2008 7 246
2009 7 177
2010 7 150
2011 6 818
2012 6 722
2013 6 561
2014 6 785
2015 6 783

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[10][11] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik

Kommunalwahl 2014
Wahlbeteiligung: 47,3 % (-13,9 Pp.)

 %403020100

30,3 %27,4 %24,1 %8,7 %8,5 %0,8 %n. k.n. k.n. k.

CDUSPDLinkeODdAZeEBfBfMgDVUUWGi
Gewinne und Verluste

im Vergleich zu 2008
 %p 10   8   6   4   2   0  -2  -4  -6  -8-10

-2,1 %p
+6,0 %p-10,0 %p+8,7 %p+8,5 %p+0,8 %p-5,0 %p-3,8 %p-3,2 %p
CDUSPDLinkeODdAZeEBfBfMgDVUUWGiVorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen

Anmerkungen:d Wählergruppe Obersdorfe Wählergruppe „Aktion Zukunft – global denken, kommunal handeln“f 2014: Einzelbewerberin Barbara Bergerg Wählergruppe Bürger für Münchebergi Unabhängige Wähler Gemeinschaftj n. k. = nicht kandidiert

Stadtverordnetenversammlung

Die Stadtverordnetenversammlung von Müncheberg besteht aus 18 Stadtverordneten und der hauptamtlichen Bürgermeisterin. Nach den Kommunalwahlen 2003, 2008 und 2014 ergaben sich folgende Sitzverteilungen:

Partei / Liste 2003 2008 2014[12]
CDU 6 6 5
SPD 5 4 5
Die Linke 4 6 4
Bürger für Müncheberg (BfM) 2 1
DVU 1 1
Wählergruppe „Aktion Zukunft“ (AZ) 2
Wählergruppe Obersdorf (OD) 2
Gesamt 18 18 18

Bürgermeisterin

Die Stadtverordnetenversammlung von Müncheberg wählte den vormaligen Amtsdirektor Klaus Zehm am 10. April 2003 zum hauptamtlichen Bürgermeister. Er wurde durch Uta Barkusky (Die Linke) abgelöst, die die Bürgermeisterstichwahl am 12. Oktober 2008 mit 68,4 % der gültigen Stimmen gewann.

Barkusky wurde am 25. September 2016 im ersten Wahlgang mit 60,0 % der gültigen Stimmen für weitere acht Jahre in ihrem Amt bestätigt.[13]

Wappen
bis 2004 verwendetes Stadtwappen

Die neugegründete Stadt übernahm am 6. März 2004 das Wappen des aufgelösten Amtes Müncheberg.

Blasonierung: „Geviert von Rot (Feld 1 und 4) und Gold (Feld 2 und 3); vorn oben ein silbernes sechsspeichiges Wagenrad; oben hinten ein grüner Tannenbaum, vorn unten auf grünem Dreiberg ein wachsender Mönch mit silberner Kutte und schwarzem Skapulier, der in der Rechten einen silbernen Schild mit rotem goldbewehrtem Adler und in der Linken einen silbernen besternten Stab hält (Stadtwappen vor 2002), hinten unten silbern gefugtes Mauerwerk.“[14]

Flagge

Die Stadt Müncheberg führt eine Flagge. Die Flagge ist geviert von Gelb und Rot mit dem Stadtwappen in der Mitte.

Partnergemeinden
Hohenwestedt in Schleswig-Holstein
Witnica in Polen
Sehenswürdigkeiten und Kultur

In der Liste der Baudenkmale in Müncheberg stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Bauwerke
Schloss Trebnitz
Schloss Jahnsfelde
Schlosskirche Jahnsfelde
Berliner Torturm („Pulverturm“): Der ältere der beiden Verteidigungstürme wird wegen seiner früheren Nutzung als Pulverlager und Gefängnis umgangssprachlich auch als „Pulverturm“ bezeichnet. Er hat einen viereckigen Grundriss und einen erst im 20. Jahrhundert entstandenen Durchgang für Fußgänger.
Küstriner Torturm („Storchenturm“): Der Küstriner Torturm hat einen runden Grundriss und besteht im Untergeschoss aus Feldsteinen und oben aus Backsteinen. Die Spitze hat eine Kegelform, und auf dieser befindet sich ein Storchennest, weshalb der Turm auch „Storchenturm“ genannt wird. Am Turm hängt eine massive Keule aus Eichenholz und darunter der Spruch: Wer seinen Kindern gibt das Brod und leidet selber Noth denn soll man schlagen mit dieser Keule todt.
Stadtpfarrkirche Sankt Marien: Gotischer Backsteinbau aus dem Mittelalter mit Turm nach Plänen von Karl Friedrich Schinkel. Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirche wurde in den 1990er Jahren wiederaufgebaut und dient seither sowohl kirchlichen wie kulturellen Zwecken.
Stadtmauer: Es sind noch etwa 1800 Meter der sieben Meter hohen Mauer erhalten. Auf einem Weg an der Außenseite der Mauer kann man die Altstadt vollständig umrunden. Lediglich an einigen Abschnitten weist die Stadtmauer Lücken auf.
Schloss Jahnsfelde: Stammschloss derer von Pfuel, welche von 1449 bis 1945 in Jahnsfelde ansässig waren. Das Schloss besteht in seinem Kern aus einem zweigeschossigen massiven Putzbau. Der Bau ist teilweise von Räumen mit Kreuzgratgewölben aus dem 17. Jahrhundert (wohl um 1680) unterkellert. Das äußere Erscheinungsbild dieses ältesten überlieferten Gebäudeteils wurde wohl um 1831 klassizistisch überformt und weist an seiner südlichen Schaufassade einen leicht vorspringenden Mittelrisalit auf, dessen bekrönendes Giebelfeld unter anderem das in Sandstein gearbeitete Wappen derer von Pfuel schmückt.
Schlosskirche Jahnsfelde: Flachgedeckter rechteckiger Feldsteinbau mit leicht eingezogenem Westturm, im Kern mittelalterlich. Vom Ursprungsbau das vermauerte Spitzbogenportal und die kleinen rundbogigen Schallöffnungen des Westturmes erhalten. Umfassende Erneuerung in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Veränderung der Fenster, Einbau eines Westportales und Zufügung der Turmgiebel in neugotischer Form. Im Inneren Wappenepitaph aus Sandstein Christian von Pfuel † 1593, Altar und Kanzel 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.[15]
Schloss Trebnitz (im gleichnamigen Ortsteil): Ort und Gut Trebnitz wurden 1124 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar als vom schlesischen Kloster Trebnitz gegründet, in dessen Besitz es bis 1498 blieb. 1472 kam die Hälfte von Trebnitz in Besitz derer von Pfuel.[16] 1730 wurde der 30 Hektar große Park angelegt und später von Peter Joseph Lenné und Eduard Neide (einem Schüler Lennés) gestaltet. 1827 kam das Gut in den Besitz der Familie von Brünneck. 1900 wurde das Gutshaus zu einem neubarocken Schloss umgebaut. 1945 wurde der Eigentümer Harald von Brünneck enteignet. Nachfolgend diente das Schloss u. a. als Lazarett und Schule und wurde 1992 saniert und in ein Bildungs- und Begegnungszentrum umgebaut. Auf dem Gelände des Schlosses wurde im September 2017 ein Museum eröffnet, das den Nachlass des Bildhauers Gustav Seitz der Öffentlichkeit zugänglich macht. Von der Gustav Seitz Stiftung übernahm das Bildhauermuseum im Schloss Trebnitz 150 Skulpturen, mehr als 4000 Zeichnungen und Grafiken, eine umfangreiche Bibliothek und Mobiliar des ehemaligen Hamburger Wohn- und Atelierhauses.[17] In der ehemaligen Sichtachse steht die die Dorfkirche, eine neugotische Saalkirche, die in den Jahren 1864 und 1865 errichtet wurde.
Jüdischer Friedhof: Der Friedhof wurde 1756 außerhalb der Stadtmauern an der Straße nach Eggersdorf angelegt und ist von drei Seiten mit Mauern umgeben.
Die Dorfkirche Münchehofe entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das ursprünglich zur Kirchenausstattung gehörende Altarretabel aus der Zeit um 1520 befindet sich im Dom St. Marien in Fürstenwalde/Spree.*
Die Dorfkirche Obersdorf entstand ebenfalls in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Bauwerk wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört; dabei wurde auch ein Großteil der Kirchenausstattung vernichtet.
Die Dorfkirche Hermersdorf entstand Ende des 13. Jahrhunderts. Der quadratische Westturm kam Anfang des 16. Jahrhunderts hinzu. 1735 veränderte Kirchengemeinde den Turmaufsatz. Im Innern steht unter anderem ein Altarretabel, das der Künstler Herrler um 1953 schuf und die Geburt Jesu, seine Taufe und die Kreuzigung zeigt.
Parks
Stadtpark
Schützenhauspark
Schlosspark Jahnsfelde, im 19. Jahrhundert von Fürst von Pückler gestaltet. Zahlreiche Bäume im Gutspark, u.a. Hängebuche, Holländische Linde, Eiche, Schwarzkiefer, Gurkenmagnolie, Platane, Schwarznuß, Lebensbaum, Ginko.[15]
Verkehr

Die Bundesstraße B 1 / 5 führt aus westlicher Richtung von Berlin kommend durch die Ortsteile Hoppegarten und Müncheberg. Sie führt in einer in den 1990er Jahren[18] gebauten Ortsumgehung südlich um die Kernstadt Müncheberg herum, nördlich an Philippinenhof vorbei. Südöstlich der Stadt teilt sie sich. Durch den Ortsteil Jahnsfelde verläuft die B 1 nach der Kreisstadt Seelow, die B 5 führt nach Frankfurt (Oder). Die B 168 kreuzt die B1 / B 5 und verläuft aus Eberswalde kommend durch die Ortsteile Schlagenthin, Müncheberg und Eggersdorfer Siedlung in Richtung Fürstenwalde.

Die Stationen Müncheberg, Obersdorf und Trebnitz an der Regionalbahnlinie RB 26 Berlin-Lichtenberg-Küstrin (Preußische Ostbahn) werden seit 2006 von der Niederbarnimer Eisenbahn bedient. Von dieser Strecke zweigt in Müncheberg die als Museumsbahn betriebene Buckower Kleinbahn ab.

Von Waldsieversdorf kommend verläuft ein Teilstück des Europaradweges R1 durch die Ortsteile Münchehofe, Obersdorf und Trebnitz weiter in Richtung Küstrin.

Im Ortsteil Eggersdorf befindet sich der gleichnamige Verkehrslandeplatz, auf dessen Gelände auch eine Fabrikation von UL-Flugzeugen beheimatet ist.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
Ernst von Pfuel
Bartholomäus Gesius (1562–1613), Komponist und Kantor
Ernst von Pfuel (1779–1866), preußischer General, Ministerpräsident und Kriegsminister
Friedrich Heinrich Ludwig von Pfuel (1781–1846), preußischer Generalleutnant, Kommandant von Saarlouis, Spandau und Stettin
Alfred Adam (1888–1956), Mediziner und Hochschullehrer, in Dahmsdorf geboren
Werner Schleusener (1897–1977), Pflanzenbauwissenschaftler
Jutta Stöck (* 1941), Leichtathletin
Markus Meckel (* 1952), Politiker (SPD)
Stephan Hilsberg (* 1956), Politiker (SPD)
Mit Müncheberg verbundene Persönlichkeiten
Persönlichkeiten an den Müncheberger Forschungsinstituten
Erwin Baur (1875–1933), Arzt, Botaniker, Genetiker und Züchtungsforscher
Reinhold von Sengbusch (1898–1985), Botaniker und Pflanzenzüchter
Joachim Hackbarth (1906–1977), Pflanzenzüchter und Genetiker
Hans Breider (1908–2000), Önologe
Gustaf de Lattin (1913–1968), Zoologe
Heinz Brücher (1915–1991), Botaniker und Genetiker
Kurt Rauhe (1922–1994), Ackerbauwissenschaftler
Karl Steinbrenner, (1927–1992), Acker- und Pflanzenbauwissenschaftler, in Müncheberg gestorben
Holger Heinrich Dathe (* 1945), Zoologe
Sonstige
Paul Zech (1881–1946), Schriftsteller, verbrachte seine Kindheit in Müncheberg
Gunter Fritsch (* 1942), Politiker (SPD), Landesminister und Landtagsabgeordneter, verbrachte seine Jugend in Müncheberg, war später Müncheberger Stadtverordneter und Abgeordneter des Kreistags von Märkisch Oderland
Anke Domscheit-Berg (* 1968), Politikerin (ehemals Bündnis 90/Die Grünen und Piratenpartei) und Autorin, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Müncheberg
Literatur
W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 378–380.
Müncheberger Bilderbogen, Horb 1998
Weblinks
 Commons: Müncheberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Website der Stadt Müncheberg