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Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Münchens
Stadtgründung

München wurde 1158 zum ersten Mal als forum apud Munichen[54] urkundlich im Augsburger Schied erwähnt, nachdem der Herzog von Bayern und Sachsen, Heinrich der Löwe, einen Übergang der Salzstraße über die Isar ungefähr an der Stelle der heutigen Ludwigsbrücke errichtet und nahe dem Übergang einen Markt gegründet hatte.

Mit dem Augsburger Schied wurde die Stadt München jedoch nicht gegründet; die bereits bestehende Siedlung erhielt dadurch von Kaiser Friedrich Barbarossa nur das Markt-, Münz- und Zollrecht zugesprochen. Die Freisinger Bischöfe erhielten jedoch ein Drittel der daraus resultierenden Einnahmen.

Wann die ab 1158 „München“ genannte Siedlung tatsächlich gegründet wurde und welchen Namen sie bei ihrer Gründung trug, ist nicht bekannt.

Mittelalter
Alter Hof
Münchner Pfennig mit Mönchskopf zur Zeit Stefans II. (1349–75)

Als Heinrich der Löwe 1180 vom Kaiser geächtet wurde, fiel Bayern an die Wittelsbacher und München an den Bischof von Freising. 1240 kam auch München in Wittelsbacher Besitz und wurde bereits 1255 nach der ersten Landesteilung herzogliche Residenz.

Seit 1314 war Herzog Ludwig IV. deutscher König, seit 1328 auch römisch-deutscher Kaiser, und München wurde als seine Residenz durch einen neuen zweiten Mauerring erheblich erweitert. Zu dieser Zeit übernahm München die Farben des alten Reiches, Schwarz und Gold, als Stadtfarben.

Seit dem Ende des 14. Jahrhunderts kam es wiederholt zu Aufständen der Bürgerschaft gegen die Herzöge, die daraufhin ihren Regierungssitz vom Alten Hof in die neue Residenz am Stadtrand verlegten. Wegen der Bedrohung durch die Hussiten wurde 1429 die Stadtbefestigung durch einen äußeren Mauerring verstärkt.

Im Jahre 1442 wurden die jüdischen Bürger aus der Stadt vertrieben. Bis zur zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts lebten daraufhin keine Juden mehr in München (siehe hierzu: Geschichte der Juden in München).

Im Jahre 1468 wurde der Grundstein zur neuen Marienkirche „Frauenkirche“ gelegt, deren Bau nur zwanzig Jahre dauerte.

Haupt- und Residenzstadt Bayerns

Nachdem die Stadt in der Spätgotik eine neue kulturelle Blütezeit erlebt hatte, wurde München 1506 mit der Wiedervereinigung des Landes durch Albrecht IV. Hauptstadt von ganz Bayern. In der Folgezeit ging der Einfluss der Bürgerschaft immer weiter zurück und die Wittelsbacher bestimmten fortan die Entwicklung der Stadt. München wurde unter der Herrschaft von Wilhelm IV. und Albrecht V. ein Zentrum der Renaissance und der Gegenreformation. 1589 wurde das Hofbräuhaus durch Wilhelm V. gegründet. Zwei frühe Stadtansichten sind bei Georg Braun, Franz Hogenberg: „Civitates orbis terrarum“ von 1572 abgebildet.[55]

Marienplatz (Kupferstich von Matthäus Merian, etwa 1650)

Unter Herzog Maximilian I. von Bayern wurde München 1623 kurfürstliche Residenzstadt und musste 1632 die Besatzung schwedischer Truppen erdulden. München musste ein hohes Lösegeld bezahlen und Geiseln stellen, um seiner Zerstörung zu entgehen. Wenig später brach die Pest aus und tötete ein Drittel der Bevölkerung. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Kriegs 1648 erholte sich die Stadt schnell und öffnete sich unter Kurfürst Ferdinand Maria dem italienischen Barock.

1704 kam München im Spanischen Erbfolgekrieg für mehrere Jahre unter habsburgische Besatzung, da sich Kurfürst Maximilian II. Emanuel mit Frankreich verbündet hatte. Ein Aufstand der Bürger und Bauern wurde in der Sendlinger Mordweihnacht blutig beendet.

Nach der Kaiserkrönung von Kurfürst Karl Albrecht besetzten habsburgische Truppen 1742 für zwei Jahre erneut die Stadt. Maximilian III. Joseph gab die Großmachtpolitik seiner Vorgänger auf und widmete sich inneren Reformen, so wurde die Bayerische Akademie der Wissenschaften 1759 in München gegründet. 1789 erfolgte auf Befehl Karl Theodors die Anlage des Englischen Gartens in den Isarauen und wenig später wurde die mittelalterliche Stadtbefestigung geschleift.

Stadtplan Münchens, 1858

Obwohl München bereits 1328 kaiserliche Residenzstadt wurde, begann der Aufstieg zur Großstadt erst 450 Jahre später. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wuchs München rapide, was 1806 noch beschleunigt wurde, als München die Hauptstadt des napoleonischen Königreichs Bayern wurde. Hatte München 1700 gerade einmal 24.000 Einwohner, so verdoppelte sich die Bewohnerzahl bald alle etwa dreißig Jahre, so dass 1871 170.000 Menschen in München lebten und 1933 840.000.

Unter der Regierung von König Ludwig I. von Bayern (1825–1848) wurde München zu einer weithin bekannten Kunststadt. Die Klassizisten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner gestalteten die Ludwigstraße, den Königsplatz und die Erweiterung der Münchner Residenz.

Ludwigs Sohn Max II. (1848–1864) förderte insbesondere die Geisteswissenschaften und scharte einen Literatenkreis um sich („Die Krokodile“). Max II. trat wie sein Vater als Bauherr hervor. Im neuen, an die englische Gotik erinnernden „Maximilianstil“, entstanden unter anderem die Bauten an der Maximilianstraße,[56] heute eine der exklusivsten und teuersten Einkaufsstraßen des Kontinents.

Im 19. Jahrhundert, als München immer wieder von der Seuche geplagt war, führte Max von Pettenkofer das Abwassersystem ein. Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt München dadurch als eine der saubersten Städte Europas.

Unter Max II. Bruder Prinzregent Luitpold (1886–1912) erlebte München dann einen gewaltigen wirtschaftlichen und kulturellen Aufschwung. Es entstanden unter anderem die Prinzregentenstraße und das Prinzregententheater. Schwabing erlebte um die Jahrhundertwende eine Blüte als Künstlerviertel, in dem zahlreiche bedeutende Literaten und Maler der Zeit verkehrten. 1896 wurde die Münchner Kulturzeitschrift Die Jugend erstmals herausgegeben, die namensgebend für den Jugendstil wurde. 1911 wurde die Künstlervereinigung Der Blaue Reiter gegründet. In seiner Erzählung Gladius Dei hat Thomas Mann für diese Epoche das geflügelte Wort München leuchtete geprägt.

Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus
Schuldverschreibung über 50.000 Mark der Bayer. Landeshauptstadt München vom 15. Februar 1923
Mediendatei abspielen Flug über das zerstörte München 1945

1916, während des Ersten Weltkrieges, wurde München bei drei französischen Luftangriffen durch Bomben getroffen, die keine großen Schäden anrichteten. Die sich verschlechternde Versorgungslage dagegen stellte ein großes Problem für die Bevölkerung dar.

Nach dem Ende des Krieges kam es 1919, kurz nachdem die Monarchie abgeschafft wurde, in München zu revolutionären Unruhen. Die in zwei unterschiedliche Phasen unterteilten Revolutionsversuche, beziehungsweise auch die Münchner Räterepublik, scheiterten.[57] In den Folgejahren entwickelte sich München zunehmend zur Keimzelle nationalsozialistischer Aktivitäten, beispielsweise wurde der Stoßtrupp Adolf Hitler gegründet. 1923 scheiterte der Marsch Hitlers auf die Feldherrnhalle. München blieb jedoch stets der Sitz der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei.

Nach der Machtergreifung 1933 sollte die Stadt großflächig umgebaut werden; zuständiger Architekt war Hermann Giesler. „Obwohl die bombastischen Pläne für den Umbau Münchens in eine Führerstadt nie realisiert wurden, drückten die Nazis der Stadt dank zahlreicher pompöser Bauprojekte ihren unverwechselbaren architektonischen Stempel auf.“[58]

1935 verlieh Hitler München den Stadt-Ehrentitel der NS-Zeit: Hauptstadt der Bewegung. 1938 wurde das Münchner Abkommen geschlossen, das den Anschluss des Sudetenlands an das Deutsche Reich festlegte.

Am 1. Dezember 1937 zog die Rasseorganisation Lebensborn in das Haus von Thomas Mann, das sich Ecke der damaligen Föhringer Allee (seit 1955: Thomas-Mann-Allee) und der Poschingerstraße befand. Die Zentrale der SS-Organisation blieb bis zum 31. Dezember 1939 im Gebäude.[59]

Wie alle großen deutschen Städte wurde München durch alliierte Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg stark getroffen (Luftangriffe auf München). Bis Kriegsende wurde die historische Altstadt zu neunzig Prozent und die Stadt insgesamt zu fünfzig Prozent zerstört. Schätzungen zufolge fanden etwa 6.000 Menschen den Tod und etwa 15.000 wurden verletzt.

Zahlreiche Gedenkstätten erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus.

Siehe auch: Münchner Gedenkstätten für Opfer des Nationalsozialismus
Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg
Allianz Arena
BMW Welt

Nach dem weitgehend am historischen Stadtbild orientierten Wiederaufbau entwickelte sich München nach dem Zweiten Weltkrieg zum High-Tech-Standort, außerdem siedelten sich zahlreiche Unternehmen der Dienstleistungsbranche an, so zum Beispiel Medien, Versicherungen und Banken. In den ersten Nachkriegsjahrzehnten profitierte München indirekt auch von der deutschen Teilung, da zahlreiche Unternehmen aus der SBZ/DDR und aus Berlin in den Süden umsiedelten. Eines der bekanntesten unter ihnen ist Siemens.

Auch der Tourismus erlebte in der an bedeutenden Museen (zum Beispiel Alte, Neue und Pinakothek der Moderne, Deutsches Museum) und Sehenswürdigkeiten reichen Stadt einen Aufschwung.

1962 kam es zu den Schwabinger Krawallen, einen ersten Auftakt zur europaweiten Jugendrevolte der 1960er Jahre.

Im Jahre 1972 war München Gastgeber der XX. Olympischen Spiele, die von der Geiselnahme und Ermordung israelischer Athleten durch palästinensische Terroristen überschattet wurden. Alle elf Geiseln, ein Polizist und fünf Terroristen kamen dabei ums Leben. Als Konsequenz wurde in Deutschland die GSG 9 gegründet.
Für die Spiele wurde das Areal Oberwiesenfeld zum Olympiapark umgestaltet und der Öffentliche Nahverkehr mit U- und S-Bahnen massiv ausgebaut, die teilweise weit ins Umland hineinreichen. Teile der Innenstadt wurden in dieser Zeit zu Fußgängerzonen umgestaltet.

Der rund 30 km entfernte neue Flughafen München „Franz Josef Strauß“ wurde im Mai 1992 eröffnet, gleichzeitig erfolgte die Schließung des alten Flughafens München-Riem. Auf dessen Gelände entstand später die Messestadt Riem mit dem Riemer Park, der im Rahmen der Bundesgartenschau 2005 eröffnet wurde.

Seit Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich das Glockenbachviertel zu einem Zentrum der Schwulenbewegung, zahlreiche Künstler wie Rainer Werner Fassbinder und Freddy Mercury wohnten dort.[60]
1988 wurde die Münchener Biennale von Hans Werner Henze ins Leben gerufen.

2002 erfolgte die Eröffnung der Pinakothek der Moderne im Kunstareal München, das in der Folge mit den Neubauten für das Museum Brandhorst und das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst, dem Jüdischen Museum München, dem Museum of Urban and Contemporary Art sowie dem Erweiterungsbau für das Lenbachhaus weiter ausgebaut wurde.

Von 2000 bis 2011 wurde die Flusslandschaft der Isar in dem acht Kilometer langen Abschnitt im Bereich zwischen Großhesseloher Brücke und Deutschem Museum unter dem Motto „Neues Leben für die Isar“ mit großem Aufwand naturnah gestaltet.
2002 wurde die Panzerwiese und das angrenzende Hartelholz zum Naturschutzgebiet und Fauna-Flora-Gebiet ernannt.

Insbesondere nach der Jahrtausendwende wurden auch in München zahlreiche Hochhäuser gebaut, beispielsweise das 146 m hohe Hochhaus Uptown und die Zwillingstürme Highlight Towers, das 2008 fertiggestellte SV-Hochhaus oder der Skyline Tower. Seit einem Bürgerentscheid im Jahr 2004, in dem sich die Mehrheit der teilnehmenden Münchner Wähler gegen den Bau von Gebäuden mit einer Höhe von mehr als 100 Metern aussprach, wurde in der bayerischen Landeshauptstadt kein Hochhaus mehr errichtet, das die beiden knapp 99 Meter hohen Türme der Frauenkirche überragt.

2017 begann die BMW Group mit dem Ausbau ihres Forschungs- und Innovationszentrum FIZ im Münchner Norden. Das Entwicklungszentrum soll bis 2050 um rund 50 Prozent wachsen und dann 41.000 Arbeitsplätze bieten.[61]

Politik
Sitzverteilung im Münchner Stadtrat[62]

          

Insgesamt 81 Sitze Linke: 2 SPD: 25 Grüne+RL: 14 ÖDP: 2 FDP+HUT: 5 FW: 1 BP: 5 CSU: 24 LKR: 2 BIA: 1

Unter den Sitzen der SPD befindet sich der des Oberbürgermeisters.

Traditionell dominieren vor allem in der Kommunalpolitik, in geringerem Maß auch in der Bundes- und Landespolitik in München die Mitte-links-Parteien, was in Bayern eher selten ist. So war das einzige von der SPD gewonnene Direktmandat in Bayern bei den Bundestagswahlen 2002 und 2005 der Wahlkreis München-Nord. 2009 konnte Johannes Singhammer das Mandat für die CSU zurückgewinnen.

Landeshauptstadt und Verwaltungssitz

Als Landeshauptstadt ist München der Sitz des Bayerischen Landtages und der Bayerischen Staatsregierung. Ferner ist die Stadt München Sitz der Regierung von Oberbayern, des Bezirks Oberbayern, des Landkreises München und des Landratsamtes München. Daneben ist die Stadt Sitz nationaler und internationaler Staatsorgane und Behörden, wie beispielsweise des Bundesfinanzhofes, des Bundespatentgerichts, des Truppendienstgerichts Süd sowie des Deutschen und Europäischen Patentamtes und zahlreicher weiterer Behörden (siehe unten).

Landratsamt am Mariahilfplatz, Sitz des Landratsamtes München

Regierungsgebäude der Regierung von Oberbayern

Maximilianeum, Sitz des Bayerischen Landtages

Staatskanzlei, Sitz der Bayerischen Staatsregierung

Fleischerschlösschen, Sitz des Bundesfinanzhofs

Bürgermeister und Stadtrat
Hauptartikel: Münchner Stadtrat und Liste der Bürgermeister von München

Der Oberbürgermeister von München wird alle sechs Jahre direkt gewählt und ist in Personalunion auch der Behördenleiter der Stadtverwaltung. Seit Mai 2014 wird München von Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD), dem Nachfolger des zuvor zwanzig Jahre amtierenden Oberbürgermeisters Christian Ude (SPD), regiert. Zweiter Bürgermeister ist Josef Schmid (CSU), dritte Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD).

Der Münchner Stadtrat besteht aus achtzig Stadträten und wird ebenfalls alle sechs Jahre gewählt. Von 1996 bis 2014 wurde der Münchner Stadtrat von einer Koalition aus SPD, Grünen und Rosa Liste geführt, die 2014 von einer Großen Koalition abgelöst wurde.

Altes Rathaus, heute Repräsentationsgebäude der Stadtverwaltung

Neues Rathaus, Sitz des Münchner Stadtrats

Städtisches Hochhaus, Sitz des Referates für Stadtplanung und Bauordnung

Technisches Rathaus, Sitz der technischen Abteilungen der Stadtverwaltung München

Hoheitssymbole
Hauptartikel: Wappen der Landeshauptstadt München

Die Landeshauptstadt München führt laut Stadtratbeschluss vom 27. November 2002 ein kleines und ein großes Stadtwappen.[63]

Für offizielle Zwecke wird ausschließlich das kleine Stadtwappen verwendet. Es entspricht im Wesentlichen dem Stadtwappen, das 1957 vom Stadtrat festgelegt wurde.

Blasonierung: „Auf silbernem Schild-Grund Mönch mit schwarzer, goldumränderter Kutte, Eidbuch und Schuhe rot, Gesicht und Hände fleischfarben.“[64][65]

Es handelt sich dabei um ein redendes Wappen, da der in dem Wappen gezeigte Mönch namentlich auf München verweist. Der Mönch war bereits auf dem ersten bekannten Stadtsiegel Münchens abgebildet, zunächst 1268 als Kopf mit Kapuze, ab 1304 als Vollfigur. Aus dem Mönch im Wappen entwickelte sich im Laufe der Zeit das Münchner Kindl.

Das sogenannte große Wappen wird im amtlichen Verkehr nicht mehr verwendet, sondern dient ausschließlich repräsentativen Zwecken.

Blasonierung: „In Silber ein offenes rotes Stadttor zwischen zwei roten Zinnentürmen mit von Schwarz und Gold mehrfach zickzackartig gebänderten Dächern; oben ein wachsender, golden gekrönter und bewehrter goldener Löwe; im Tor der Mönch des kleinen Wappens.“[66]

Die Münchner Stadtfarben sind seit der Zeit Kaiser Ludwigs des Bayern die Farben des Alten Reichs: Schwarz und Gold. Die Münchner Stadtflagge zeigt diese beiden Farben längsgestreift. In Analogie zu der Staatsflagge Bayerns wird zusätzlich eine rautierte Fassung verwendet. Gelegentlich ist das kleine Stadtwappen in der Mitte der Flagge abgebildet.

Hissflagge

Hissflagge mit Rauten

Bannerflagge

Dienstsiegel

Städtepartnerschaften
Wandskulptur von Münchens Partnerstädten im Neuen Rathaus

Edinburgh
seit 1954
Verona
seit 1960
Bordeaux
seit 1964
Sapporo
seit 1972
Cincinnati
seit 1989
Kiew
seit 1989
Harare
seit 1996
M.
Partnerstädte

Folgende Städtepartnerschaften existieren:[67]

seit 1954: Vereinigtes Konigreich Edinburgh,[67][68] Vereinigtes Königreich
seit 1960: Italien Verona,[67][69] Italien
seit 1964: Frankreich Bordeaux,[67][70] Frankreich
seit 1972: Japan Sapporo,[67][71] Japan
seit 1989: Vereinigte Staaten Cincinnati,[67][72] Vereinigte Staaten
seit 1989: Ukraine Kiew,[67][73] Ukraine
seit 1996: Simbabwe Harare,[67] Simbabwe
Patenschaften

Am 17. August 1952 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt und dem Kreis Aussig an der Elbe übernommen.

Um den Wiederaufbau im ehemaligen Jugoslawien zu unterstützen, hat München 1999 eine Patenschaft für die bosnische Gemeinde Vogošća und 2000 für die serbische Gemeinde Subotica übernommen.[74]

Architektur
Hauptartikel: Sehenswürdigkeiten in München und Liste der Baudenkmäler in München
Hauptartikel: Liste der Kirchengebäude in München und Liste der höchsten Bauwerke in München
Romanik und Gotik
St. Peter

Der Marienplatz gilt als Mittelpunkt Münchens und liegt, umgeben von dem Neuen und dem Alten Rathaus, im Zentrum der Altstadt. Wenige Schritte davon entfernt liegt die Peterskirche, die älteste Kirche der Altstadt, deren erster Bau noch aus der Romanik stammte. Heute steht dort ein gotischer Neubau, der im Inneren barockisiert wurde. Seit dem Abbruch der St.-Jakobs-Kirche 1955 gibt es in der Innenstadt kein romanisches Bauwerk mehr, mehrere im Kern romanische Kirchen in den einstigen Vororten haben sich jedoch erhalten, so Hl. Kreuz in Fröttmaning mit seinem Fresko, St. Johann Baptist in Johanneskirchen, St. Martin in Moosach und St. Nikolaus in Englschalking. Bemerkenswert ist auch eines der seltenen romanischen Kruzifixe in der Kirche Heilig Kreuz des Stadtteils Forstenried.

Altes Rathaus

Aus der Zeit der Gotik dagegen haben sich neben der Peterskirche viele Bauwerke erhalten. Von der einstigen Stadtbefestigung stammen das Isartor, das Sendlinger Tor, das Karlstor und der Löwenturm am Rindermarkt. Die wichtigsten Profanbauten der Gotik sind der Alte Hof, das Alte Rathaus mit seinem Tanzsaal, das Zeughaus, das heute ein Teil des Stadtmuseums ist. Die nahe dem Marienplatz gelegene spätgotische Frauenkirche mit ihren zwei markanten Türmen mit den charakteristischen Renaissancehauben ist ein Wahrzeichen Münchens. Eine weitere gotische Hallenkirche ist die in der Barockzeit umgestaltete Heiliggeistkirche am Viktualienmarkt. Erhalten haben sich auch die spätgotischen Friedhofskirchen der Frauenkirche und von St. Peter, die Salvatorkirche und die Heiligkreuzkirche. In der einstigen Augustinerkirche befindet sich heute das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum.

In den Stadtteilen haben sich ebenfalls mehrere gotische Kirchen erhalten, auch hier wurden einige in der Barockzeit verändert, wie beispielsweise die Wallfahrtskirche St. Maria Ramersdorf oder St. Georg in Bogenhausen. Die Schlosskapelle von Schloss Blutenburg und die Filialkirche St. Wolfgang in Pipping haben ihren gotischen Originalzustand dagegen bewahrt und gelten heute als beste Zeugnisse spätgotischer Architektur in München. Die Burg Grünwald ist die einzige mittelalterliche Burg, die in der näheren Umgebung von München bestehen blieb.

Renaissance und Manierismus
Alte Münze

War die Architektur der spätmittelalterlichen Stadt in erster Linie noch durch die bürgerliche Kunst geprägt, so bestimmte mit der Wiedervereinigung Bayerns immer stärker der Hof die architektonische Entwicklung der Stadt.

Bedeutende Bauwerke der Renaissance sind insbesondere die Michaelskirche, die größte Renaissancekirche nördlich der Alpen, die sich daran anschließende Alte Akademie, der Innenhof der Alten Münze sowie einige Trakte der Residenz. Von der Maxburg, einem Stadtpalast der Renaissance, hat sich nur der Turm erhalten.

Das in der Renaissancezeit umgebaute Weinstadl ist als eines der ältesten noch bestehenden Bürgerhäuser erhalten. Der um 1560 erbaute Eilleshof ist einer der letzten ursprünglich erhaltenen Altmünchner Laubenhöfe. Das 1589 gegründete Hofbräuhaus befindet sich heute in einem Bau des 19. Jahrhunderts am Platzl.

Barock und Rokoko
Theatinerkirche

Früheste noch bestehende Barockkirche der Stadt ist die heute säkularisierte Karmelitenkirche, noch in der Tradition einheimischer Bauhütten entstanden. Mit dem Bau der Theatinerkirche (St. Kajetan) zog dann der italienische Barock in München ein, der für mehrere Jahrzehnte bestimmend wurde, bis die französisch geschulten Architekten Joseph Effner und François de Cuvilliés Hofbaumeister wurden.

Amalienburg

Zahlreiche weitere Kirchen aus der Barockzeit sind in der Stadt zu finden, so die Bürgersaalkirche und die Dreifaltigkeitskirche, darüber hinaus mehrere Adelspaläste, insbesondere das Palais Porcia, das Alte und das Neue Preysing Palais sowie das Palais Holnstein, die heutige Residenz des Erzbischofs. Hauptwerke des süddeutschen Barocks sind auch die Schlösser Nymphenburg mit seinen Parkburgen und Schleißheim. Wesentlich kleiner ist das gleichzeitig entstandene Schloss Fürstenried im Südwesten der Stadt.

Nahe dem Sendlinger Tor liegt die Asamkirche, die im Inneren in prunkvollem Spätbarock gestaltet wurde. Das Asam-Schlössl war das Wohnhaus des Barockkünstlers Cosmas Damian Asam im Münchner Stadtteil Thalkirchen. Mit der Klosterkirche St. Anna im Lehel entstand die erste Rokokokirche Bayerns. Die bedeutendste Rokokokirche außerhalb der Innenstadt ist St. Michael in Berg am Laim. Prunkstücke des Rokoko sind auch die Amalienburg im Nymphenburger Schlosspark und das Cuvilliés-Theater in der Residenz. Das Neue Landschaftsgebäude zeigt bereits den Übergangsstil vom späten Rokoko zum Klassizismus.

Klassizismus, Historismus und Jugendstil

Mit dem Nationaltheater nahe der Residenz entstand ein Hauptwerk des Klassizismus. Von der Residenz führen auch die vier großen von den Bayerischen Königen angelegten Prachtstraßen in die Stadtteile. Insbesondere König Ludwig I. griff bereits als Kronprinz in die Planungen ein. Durch seine Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner ließ er zahlreiche klassizistische Prachtbauten errichten.

Glyptothek
Neues Rathaus

Nach Westen Richtung Nymphenburg führt die von den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs gezeichnete Brienner Straße, unterbrochen vom sternförmigen Karolinenplatz mit seinem Obelisken sowie dem Königsplatz mit dem Prachttor der Propyläen und der Glyptothek. Von der lockeren frühklassizistischen Bebauung hat sich unter anderen das Palais Almeida erhalten.

Alte Börse

Nach Norden Richtung Schwabing entstand die Ludwigstraße zwischen Feldherrnhalle und Siegestor. An ihr liegen die Bayerische Staatsbibliothek, die Ludwigskirche und die Ludwig-Maximilians-Universität sowie zahlreiche Staatsministerien. Etwa gleichzeitig entstand an der Theresienwiese die Bavaria vor der Ruhmeshalle.

Bayerisches Nationalmuseum

Südlich der Residenz, vor der Oper, beginnt die in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Paradestraße gestaltete Maximilianstraße. Sie führt von der Altstadt nach Osten über die Isar in Richtung des Maximilianeums, des Sitzes des bayerischen Landtages. Hier liegen auch das später im Jugendstil umgestaltete Münchner Schauspielhaus, das Gebäude der Regierung von Oberbayern und das Museum Fünf Kontinente. Heute ist die Maximilianstraße eine luxuriöse Einkaufsmeile.

Schließlich entstand auf der Nordseite der Residenz die vom frühklassizistischen Prinz-Carl-Palais am Hofgarten nach Osten führende Prinzregentenstraße, an der das Nationalmuseum und die Schackgalerie liegen. Wo die Straße auf dem orographisch rechten Ufer der Isar in Haidhausen die Höhe der Flussterrasse erreicht, steht der Friedensengel. Im Haidhauser Teil der Straße befinden sich auch die Villa Stuck und das Prinzregententheater.

Von den Konstruktionen aus Glas und Eisen, die zu ihrer Entstehungszeit Mitte des 19. Jahrhunderts als technische Meisterwerke galten, hat sich die Schrannenhalle am Viktualienmarkt teilweise erhalten, während der Glaspalast 1931 abbrannte; nur der Zierbrunnen hat überlebt und befindet sich heute in der Mitte des Weißenburger Platzes im Stadtteil Haidhausen.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts entstanden viele Kirchen und Prachtbauten des Historismus, so St. Paul, St. Lukas, das neugotische Neue Rathaus am Marienplatz, der neubarocke Justizpalast am Stachus, das Armeemuseum am Hofgarten (heute befindet sich hier die Bayerische Staatskanzlei) und die im Neurenaissancestil erbaute Akademie der Bildenden Künste an der Akademiestraße in der Nähe des Siegestors. Vor allem in Schwabing stehen noch zahlreiche im Jugendstil errichtete Wohnhäuser.

Unweit des ab 1909 erbauten Deutschen Museums und des Kulturzentrums Gasteig befindet sich in der Au mit dem nach vierjähriger Bauzeit 1901 eröffneten und im Jugendstil erbauten Müllerschen Volksbad das älteste öffentliche Hallenbad Münchens.

In München finden sich etwa 1.200 Brunnen, davon etwa 700 städtische. Markante Brunnen sind insbesondere der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz und der Vater-Rhein-Brunnen auf der Museumsinsel, beides Werke von Adolf von Hildebrand.

Moderne

Münchens Architektur seit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde stark von Stadtplanern und Architekten wie Theodor Fischer, German Bestelmeyer und Otho Orlando Kurz bestimmt, die zahlreiche Gebäude in der Stadt errichteten. Die Borstei ist eine denkmalgeschützte Wohnsiedlung im Stadtteil Moosach, die zwischen 1924 und 1929 erbaut wurde. Ab 1928 entstand die Siedlung Neuhausen.

Highlight Towers
Herz-Jesu-Kirche
Hypo-Hochhaus

Von den Bauten aus der Zeit des Nationalsozialismus haben sich unter anderem das Haus der Kunst und das ehemalige Luftgaukommando in der Prinzregentenstraße sowie die Parteigebäude am Ostrand des Königsplatzes erhalten. Andererseits wurden bedeutende Bauten wie die Matthäuskirche, die Hauptsynagoge und das Herzog-Max-Palais in dieser Zeit abgerissen oder wie das Atelier Elvira demoliert.

BMW Welt
Museum Brandhorst

Im Zweiten Weltkrieg wurde der größte Teil der Münchner Gebäude in 66 Luftangriffen stark beschädigt oder gar zerstört. Nur 2,5 % der Gebäude blieben unversehrt und fast die Hälfte der Baumasse wurde vernichtet. Besonders stark betroffen waren die Bahnhofsgegend, die Altstadt und Schwabing. Fast alle historischen Gebäude, die heute das Münchner Stadtbild prägen, wurden nach dem Krieg wieder aufgebaut, nach alten Plänen rekonstruiert oder im Stil der Altstadt neu gebaut.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden vereinzelt bedeutsame Beispiele moderner Architektur, die teilweise wieder abgerissen wurden, wie etwa das spektakuläre Landesversorgungsamt der Brüder Luckhardt im Jahre 1989.
Zu den wichtigeren Werken gehören der Kaufhof am Stachus von Theo Pabst, erster Münchner Kaufhausneubau nach Kriegsende, das von ihm zusammen mit Sep Ruf errichtete Justizgebäude Neue Maxburg in München, und der Neubau der Matthäuskirche von Gustav Gsaenger. Bedeutsame Beispiele moderner Architektur in München sind vor allem auch die Sportstätten (siehe unten).

Seit den 1990er-Jahren erfasste die Stadt jedoch eine zweite Gründerzeit, die zunehmend anspruchsvollere Architektur hervorbrachte. Als gelungenstes sakrales Bauwerk gilt die Herz-Jesu-Kirche.

Die relativ wenigen Hochhäuser in München liegen bis auf das Alte Technische Rathaus aus den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und dem Central Tower München außerhalb der Innenstadt. Auch wurde 2004 in einem Bürgerentscheid die Höhe künftiger Hochhäuser auf 100 Meter begrenzt. Architektonisch am erwähnenswertesten sind der BMW-Vierzylinder am Olympiapark, neben dem im Oktober 2007 die futuristische BMW Welt eröffnet wurde, sowie das Hypo-Haus im Arabellapark und die im Norden von Schwabing gelegenen Highlight Towers. Das mit 146 Meter höchste Hochhaus der Stadt ist das Uptown München. Höchstes Bauwerk der Stadt ist der 291 Meter hohe Olympiaturm (siehe unten).

Am 9. November 2006 wurde das neue Jüdische Zentrum am St.-Jakobs-Platz in der Innenstadt eröffnet – ein Ensemble aus neuer Hauptsynagoge Ohel Jakob, dem Gemeindehaus der Israelitischen Kultusgemeinde München und dem städtischen Jüdischen Museum (eröffnet am 22. März 2007). Es ist das größte jüdische Zentrum in Europa. Entworfen wurde das Ensemble von den Architekten Wandel, Hoefer und Lorch, die auch schon die Dresdner Synagoge umgebaut hatten. Herausstechendstes Merkmal des Ensembles sind die verschieden bearbeiteten Außenwände aus hellem Travertinstein, die besonders an der Hauptsynagoge an die Klagemauer in Jerusalem erinnern sollen.

Viel Beachtung fand der Bau des Museums Brandhorst, das nach Plänen des Architekturbüros Sauerbruch Hutton im Kunstareal München erbaut und 2009 eröffnet wurde. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe der Pinakothek der Moderne, die vom Architekten Stephan Braunfels entworfen wurde und 2002 ihre Pforten öffnete.

180-Grad-Panorama von der Frauenkirche aus in Blickrichtung Südosten
Parks
Englischer Garten, Ausblick vom Monopteros-Tempel
v. l. n. r.: Bayerische Staatskanzlei, Alter Peter, Neues Rathaus, Residenz, Frauenkirche, Theatinerkirche

Die älteste Gartenanlage ist der Hofgarten aus der Renaissancezeit mit dem Dianatempel. Nordöstlich schließen sich der Finanzgarten und der seit 1789 gestaltete Englische Garten an, der München vom Zentrum bis an die nördliche Stadtgrenze durchzieht, und mit 4,17 Quadratkilometern Fläche den Central Park in New York übertrifft. Im Westen der Altstadt am Stachus befindet sich der Alte Botanische Garten, in dem bis zu seiner Zerstörung durch Feuer der Glaspalast stand. Erhalten hat sich das klassizistische Eingangstor von Herigoyen mit einer von Johann Wolfgang Goethe eigens verfassten Inschrift.

Der Schlosspark Nymphenburg entstand im Westen von Schloss Nymphenburg im französischen Stil. Im 19. Jahrhundert wurde er bis auf das „Grand Parterre“ in einen englischen Landschaftspark verwandelt. Nördlich schließt sich der Neue Botanische Garten an. Südöstlich von Nymphenburg liegt der ehemals kurfürstliche Hirschgarten. Gleich drei barocke Schlösser befinden sich an der nördlichen Stadtgrenze im Park von Schloss Schleißheim, neben Herrenhausen und Schwetzingen ist er der einzige erhaltene große Barockgarten in Deutschland.

Bedeutend ist auch der Olympiapark, der neben mehreren Seen auch einen hervorragenden Blick über die Stadt vom Olympiahügel bietet. Daneben existieren zahlreiche weitere Parks und Grünflächen, wie zum Beispiel der Bavariapark, der Luitpoldpark, der Westpark, wo 1983 die erste Bundesgartenschau in Bayern stattfand, und der Ostpark. Für die Bundesgartenschau 2005 wurde im Stadtteil Messestadt Riem mit dem Riemer Park eine weitere, ausgedehnte Parkanlage im Osten Münchens angelegt. Im Winter wird in einigen Parks durch eigens gespurte Loipen das Langlaufen ermöglicht. Grünanlagen besonderer Art sind der aufgelassene Alte Südliche Friedhof mit zahlreichen Prominentengräbern in der Nähe des Sendlinger Tors sowie der ebenfalls aufgelassene Alte Nördliche Friedhof in der Maxvorstadt.

Die Isarauen sind eine lang gezogene, schmale Parklandschaft entlang dem anlässlich der Bundesgartenschau 2005 teilweise renaturierten Gebirgsfluss. Die Stadt kann an der Isar ohne Unterbrechung auf verschiedenen Trassen im Grünen durchlaufen oder -radelt werden. Die eigentlichen Isarauen zwischen Deutschem Museum und der Isarinsel Flaucher sind beliebte Orte zum Grillen, Baden und zu gemäßigter Freikörperkultur. Südlich vom Flaucher liegt der Tierpark Hellabrunn.

Durch die genannten Parkanlagen erreicht das insgesamt dicht bebaute München einen Anteil öffentlicher Grünanlagen und Erholungsflächen am Stadtgebiet von rund 11,7 Prozent.[75] Der Anteil aller Grünflächen im Stadtgebiet beträgt 49,9 Prozent und belegt damit Rang 74 unter den 79 deutschen Großstädten.[76]

Siehe auch: Grünanlagen in München
Schlosspark Nymphenburg
Kultur
Museen
Deutsches Museum

München ist international bekannt für seine Sammlungen der alten und klassischen Kunst, die in staatlichen, städtischen und privaten Museen wie Galerien präsentiert werden.

So gehören zum Beispiel die Alte und die Neue Pinakothek sowie die Pinakothek der Moderne und das 2014 stark erweiterte Lenbachhaus zu den weltweit bedeutendsten Galerien. Zusammen mit der Glyptothek, der Staatlichen Antikensammlungen und dem Museum Brandhorst bilden diese Sammlungen das Kunstareal München. Auch das Staatliche Museum Ägyptischer Kunst erhielt einen Neubau im Kunstareal.

Münchner Stadtmuseum
Neubau der Städtischen Galerie im Lenbachhaus

Eine weitere Museumslandschaft neben dem Kunstareal ist das Lehel mit dem Haus der Kunst, dem Bayerischen Nationalmuseum, der Archäologischen Staatssammlung, der Schackgalerie, der Galerie der Künstler und dem Museum Fünf Kontinente, dem früheren Völkerkundemuseum. Östlich der Isar an der Prinzregentenstraße liegt das einzigartige Jugendstilgebäude Villa Stuck mit einer ständigen Sammlung von Franz von Stucks Werken sowie hochkarätigen Wechselausstellungen. In Oberföhring findet sich die Sammlung Goetz, die ebenfalls Wechselausstellungen in einem Museumsbau von Herzog & de Meuron präsentiert.

Das Münchner Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Zeughaus am Sankt-Jakobs-Platz und beherbergt eine Reihe von verschiedenen Sammlungen und Museen: Die Sammlung für Skulpturen und angewandte Kunst, das Filmmuseum München, das Fotomuseum, die Sammlung für Grafik, Plakat, Gemälde, die Sammlung für Mode und Textilien, die Musiksammlung (Musikinstrumentensammlung), die Sammlung für Puppentheater und Schaustellerei sowie die Sammlungen zur Stadtkultur und Volkskunde. Aus den Beständen der verschiedenen Sammlungen werden regelmäßig Ausstellungen kuratiert, die entweder sammlungsspezifisch (zum Beispiel im Fotomuseum) oder sammlungsübergreifend (zum Beispiel die Ausstellung „Typisch München“) konzipiert sind.

Gegenüber dem Münchner Stadtmuseum befindet sich ein weiteres städtisches Museum: Das Jüdische Museum, das dort mit der neuen Synagoge und dem jüdischen Gemeindezentrum das neue Jüdische Zentrum bildet. Darüber hinaus unterhält die Stadt München verschiedene Galerien wie etwa die Lothringer13, die Kunstarkaden, die Rathausgalerie, das MaximiliansForum oder die Artothek, wo Kunstwerke entliehen werden können.

Das Residenzmuseum (vor allem mit der Schatzkammer der Residenz) befindet sich in der ehemaligen Residenz der Wittelsbacher in Münchens Altstadt und ist eines der bedeutendsten Schlossmuseen Europas. Festsäle, Prunkräume oder Hofkapellen bayerischer Herrscher vermitteln einen Einblick in historische Raumensembles verschiedener Epochen mit bedeutenden Exponaten der Wittelsbacher Sammlungen von Silber, Porzellan, Miniaturen, Gemälden, antiken Skulpturen, Bronzeplastiken, Tapisserien, Möbeln, Uhren, Kerzenleuchtern und Lüstern. Die Staatliche Münzsammlung ist in der Residenz untergebracht. Die Staatliche Graphische Sammlung München befindet sich in der Katharina-von-Bora-Straße. Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung befindet sich in der Theatinerstraße.

Im Schloss Nymphenburg befinden sich das Marstallmuseum, die Nymphenburger Porzellansammlung und das naturkundliche Museum Mensch und Natur.

Alte Pinakothek

Darüber hinaus gibt es in der Stadt weitere Museen für die bisher nicht zusammengefassten naturwissenschaftlichen Sammlungen des Staates, so das Paläontologische Museum, das Museum Reich der Kristalle sowie die Anthropologische Staatssammlung, das Geologische Museum München, die Botanische Staatssammlung und die Zoologische Staatssammlung München. Ein Publikumsmagnet, auch durch die prominente Lage in der Innenstadt, ist das Deutsche Jagd- und Fischereimuseum.
Das Deutsche Museum mit weltweit einmaligen technischen Exponaten gehört mit über einer Million Besucher pro Jahr zu den meistbesuchten Museen Europas und ist das größte technisch-naturwissenschaftliche Museum der Welt. Zweigstellen sind die Flugwerft Schleißheim und das neu eröffnete Verkehrsmuseum an der Theresienwiese.
Daneben gibt es mit dem BMW Museum, dem BMW Group Classic und dem Museum im SiemensForum München Sammlungen zur Firmengeschichte in München ansässiger Technikkonzerne. Das kleinste Museum der Stadt ist das Karl-Valentin-Musäum in einem der beiden Türme der ehemaligen Stadtbefestigungsanlage am Isartor; es zeigt Exponate zu Leben und Werk Karl Valentins.

Siehe auch: Liste der Museen in München
Bildende Kunst

Weihwasserengel im Inneren der Michaelskirche von Hubert Gerhard, 1595

Wittelsbacherbrunnen der Residenz München von Hubert Gerhard, 1611

Schutzengel im Bürgersaal, Ignaz Günther, 1763

Pfalzgraf Ottheinrich, Barthel Beham, 1535

Der arme Poet, Carl Spitzweg, 1839

Plakat für die VII. Internationale Kunstausstellung München, von Franz von Stuck 1897

In der Spätgotik gab es in München eine erste kulturelle Blüte, als unter anderem Erasmus Grasser und Jan Polack in der Stadt arbeiteten. In der Renaissancezeit wurde die Stadt zu einem Zentrum der Bildhauer, das von Hubert Gerhard und Hans Krumpper geprägt wurde. Als Maler waren in dieser Zeit Barthel Beham, Hans von Aachen und Peter Candid in München tätig.
Im 18. Jahrhundert erlebte die Stadt ein Goldenes Zeitalter der bildenden Kunst, das von Persönlichkeiten wie Cosmas Damian Asam, Egid Quirin Asam, Johann Michael Fischer, François de Cuvilliés, Ignaz Günther, Johann Baptist Zimmermann und Johann Baptist Straub bestimmt wurde.

Von etwa 1850 bis 1914 entwickelt sich München zu einem der Zentren der europäischen Malerei. Im Umfeld der Königlichen Akademie der Bildenden Künste entsteht die Münchner Schule. Bis heute hat diese große kunstgeschichtliche Bedeutung als Vertreter der akademischen Malerei. Bekannte Lehrkräfte an der Akademie waren u. a. Karl von Piloty, Wilhelm von Diez, Arthur von Ramberg und Nikolaus Gysis. Aus dem Umfeld der Akademie (und als Abspaltung der Münchner Künstlergenossenschaft) entstand die Münchener Secession mit Mitgliedern wie Max Liebermann, Franz von Stuck, Lovis Corinth, Ernst Oppler und Walter Leistikow.

Der Blaue Reiter wurde 1911 ins Leben gerufen und ließ München schließlich zu einem Zentrum moderner Kunst aufsteigen. Mitglieder waren Paul Klee, Wassily Kandinsky, Alexej von Jawlensky, Gabriele Münter, Franz Marc, August Macke und Alfred Kubin.

1919 wurden die ersten Studios der Bavaria Film in Geiselgasteig – einem Ortsteil der Gemeinde Grünwald im Süden Münchens − errichtet.

Literatur

Im 19. Jahrhundert lebten unter anderen Heinrich Heine, Friedrich Hebbel und Hans Christian Andersen für längere Zeit in München.

Das literarische Leben der Stadt mit seinem Zentrum in Schwabing nahm in den letzten Jahrzehnten des Königreiches Bayern einen großen Aufschwung und wurde geprägt von Schriftstellern wie Paul Heyse, Lena Christ, Ludwig Thoma, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke und Frank Wedekind.

In der Weimarer Republik waren die bekanntesten literarischen Münchner Repräsentanten Lion Feuchtwanger, Annette Kolb, Bertolt Brecht und Oskar Maria Graf.

Später gelangte der in München geborene Schriftsteller Eugen Roth zu literarischem Ruhm, und viele Schriftsteller wie Erich Kästner, Wolfgang Koeppen und Michael Ende lebten und arbeiteten in der Stadt.

Theater, Oper, Ballett
Nationaltheater München
Münchner Kammerspiele

München besitzt eine sehr reichhaltige Theater-, Ballett- und Opernkultur mit fünf staatlichen, drei städtischen und über fünfzig privaten Bühnen.

Das musikalische Leben der Stadt hat eine lange Tradition. Hier wirkten bedeutende Komponisten wie Orlando di Lasso, Carl Maria von Weber, Gustav Mahler, Richard Strauss und Carl Orff. Im Salvatortheater wurde 1775 Wolfgang Amadeus Mozarts La finta giardiniera uraufgeführt, 1781 folgte im Cuvilliés-Theater die Weltpremiere seines Idomeneo. Im Nationaltheater kamen unter Ludwig II. mehrere Opern Richard Wagners zur Uraufführung. Im Musiktheater sind vor allem die Bayerische Staatsoper und das Staatstheater am Gärtnerplatz zu nennen, die jeweils über eine eigene Ballettkompanie verfügen: das Bayerische Staatsballett und das Ballett des Staatstheaters am Gärtnerplatz. Die von Hans Werner Henze gegründete Münchner Biennale widmet sich modernem Musiktheater.

In der Sparte Sprechtheater sind die bedeutendsten Bühnen der Stadt das Bayerische Staatsschauspiel, die Münchner Kammerspiele und das Münchner Volkstheater. Seit den Premieren von Gotthold Ephraim Lessing 1775 haben viele bekannte Autoren in München ihre Stücke zur Uraufführung gebracht, darunter Christian Friedrich Hebbel, Henrik Ibsen und Hugo von Hofmannsthal. Von den privaten Bühnen ist das Metropol-Theater bereits mehrfach ausgezeichnet worden und auch das Münchner Sommertheater, ein Freilichttheater im Englischen Garten, zieht jährlich tausende Zuschauer an. Boulevardtheater bietet die Komödie im Bayerischen Hof – meist mit prominenten Schauspieler/innen in den Hauptrollen.

Im Kinder- und Jugendtheater spielt die Schauburg der Stadt München eine zentrale Rolle. Daneben gibt es noch verschiedene andere private Bühnen für Kinder, wie etwa das Münchner Theater für Kinder oder das Münchner Marionettentheater. Das Marionettentheater Kleines Spiel spielt dagegen nahezu ausschließlich am Abend und für Erwachsene.

Im Kabarettbereich sind die Münchner Lach- und Schießgesellschaft, das Wirtshaus am Hart, das Lustspielhaus oder der Schlachthof wichtige Bühnen der Stadt. Unter den Münchner Kabarettisten ragen z. B. Karl Valentin, Dieter Hildebrandt, Ottfried Fischer oder Gerhard Polt hervor.

Die bedeutendsten Spielstätten sind das Nationaltheater München (Bayerische Staatsoper, Bayerisches Staatsballett), das Residenztheater (Bayerisches Staatsschauspiel), das Staatstheater am Gärtnerplatz (Oper, Operette, Tanz und Musical), das Prinzregententheater (u. a. Bayerische Theaterakademie August Everding, staatliche Theater, Konzerte), das Schauspielhaus (Münchner Kammerspiele), die Schauburg (auch: SchauBurg), das Münchner Volkstheater sowie das Deutsche Theater.

Mit dem 1905 gegründeten Circus Krone hat der größte Zirkus Europas in München seinen festen Wintersitz im Kronebau.

Siehe auch: Liste der Theater in München und Kleinkunstbühnen in München
Orchester und Chöre
Münchner Philharmoniker im Gasteig

Die Münchner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Bayerische Staatsorchester zählen zu den bedeutendsten deutschen Orchestern und arbeiten regelmäßig mit den international renommierten Dirigenten zusammen. Zudem genießen die Münchner Symphoniker und das Münchener Kammerorchester einen sehr guten Ruf.

Wichtige Chöre sind u. a. der Philharmonische Chor München, der Chor des Bayerischen Rundfunks, der Münchener Bach-Chor, der orpheus chor münchen oder der Tölzer Knabenchor, dessen Studio sich in Solln befindet und bei dem die Mehrheit der Knaben aus München stammt.

Die wichtigsten Spielstätten für Orchester und Chöre in München sind die Philharmonie im Gasteig (2387 Plätze), das Prinzregententheater (1081 Plätze) oder der Herkulessaal (1270 Plätze) in der Münchner Residenz. Bis heute fehlt jedoch München ein optimal klingender Konzertsaal, was häufig zu Debatten führte und schließlich im Frühjahr 2015 zu einer Kundgebung für den Bau eines neuen Konzertsaals mündete, welche vom studentisch geprägten Chor- und Orchesterensemble MünchenKlang initiiert wurde.[77] Im Dezember 2015 entschied der Freistaat Bayern, den Konzertsaal im Werksviertel am Ostbahnhof zu bauen.[78]

Siehe auch: Liste Münchner Orchester
Elektronische Musik

München spielte auch eine bedeutende Rolle für die Entwicklung der elektronischen Musik, als Giorgio Moroder, der die am Synthesizer komponierte Disco- und damit die elektronische Tanzmusik erfand, sowie die Disco-Sängerin Donna Summer in der Stadt lebten und arbeiteten und hier Welthits wie I Feel Love und Love To Love You Baby in Moroder’s Musicland Studios produzierten. In den späten 1990er Jahren wurde in München der Electroclash „maßgeblich mit-, wenn nicht sogar erfunden“, als DJ Hell hier internationale Pioniere dieses Musikgenres über sein Label International Deejay Gigolos vorstellte und zusammenstellte.[79]

Kulturelle und regelmäßige Veranstaltungen
Das Oktoberfest
Auer Dult auf dem Mariahilfplatz

Überregional bekannte kulturelle Veranstaltungen sind unter anderem die Opernfestspiele, die Tanzwerkstatt Europa und das Filmfest.

Zu Beginn des Jahres finden zur Faschingszeit der Tanz der Marktfrauen, das Faschingstreiben am Viktualienmarkt sowie am Aschermittwoch das traditionelle Geldbeutelwaschen am Fischbrunnen auf dem Marienplatz statt. Im Februar und März folgt dem Aschermittwoch die „Starkbierzeit“, die mit verschiedenen Veranstaltungen begangen wird – zum Beispiel mit dem Derblecken auf dem Nockherberg, das alljährlich vom Bayerischen Rundfunk übertragen wird.

Im März locken neben dem St. Patrick’s Day auch die Münchner Bücherschau junior Besucher an, die als Großveranstaltung neben Kinder- und Jugendliteratur auch die Leseförderung in den Mittelpunkt stellt. Zur Osterzeit findet in München am Karsamstag ein Ostermarsch statt. Im April findet das Frühlingsfest auf der Theresienwiese statt – ein Volksfest, jedoch kleiner als das berühmte Oktoberfest.

Am ersten Mai findet das Kultur- und Familienfest am Marienplatz statt. Es folgt am ersten Maiwochenende der Beginn der ersten neuntägigen Auer Dult (Maidult) des Jahres im Münchner Stadtteil Au. Seit 1988 findet alle zwei Jahre ein internationales Festival für neues Musiktheater statt: die Münchener Biennale. Zwischen Mai und August findet die Münchner Bladenight statt, Europas größte Nachtskate-Veranstaltung.

Anfang Juni findet mit dem StuStaCulum Deutschlands größtes von Studenten organisiertes Musik- und Theaterfestival im Münchner Stadtteil Freimann statt. Mitte Juni wird alljährlich an einem Wochenende zwischen Marienplatz und Odeonsplatz der Münchner Stadtgeburtstag gefeiert. Darüber hinaus finden im Juni verschiedene Festivals statt: das Streetlife-Festival, das Comicfestival München, das Munich International Short Film Festival sowie Ende Juni/Anfang Juli das Filmfest München, das zweitgrößte Filmfestival Deutschlands.

Im Juni und Juli finden das Tollwood-Festival auf dem Olympiapark Süd, die Münchner Opernfestspiele sowie die Münchner Radlnacht statt.

Wichtige Veranstaltungen im Juli sind der Christopher Street Day, der traditionelle Kocherlball, das Japanfest München am dritten Sonntag beim Japanischen Teehaus hinter dem Haus der Kunst. Ende Juli zieht die zweite Auer Dult (Jakobidult) sowie Bell’Arte – Musikalischer Sommer im Brunnenhof der Münchner Residenz Besucher an.

In den ersten zehn Augusttagen findet an verschiedenen Veranstaltungsorten in München die Tanzwerkstatt Europa statt, ein Festival für internationalen zeitgenössischen Tanz. Im Olympiapark wird ebenfalls im August das Sommerfest sowie das LILALU & Kultur- und Familienfestival veranstaltet.

Mitte September findet das zweite Streetlife-Festival statt und das Oktoberfest beginnt auf der Theresienwiese (die Wiesn), die bis zum ersten Sonntag im Oktober andauert.

Mitte Oktober beginnt die dritte, neuntägige Auer Dult (Kirchweihdult) und im November findet die Münchner Bücherschau im Gasteig statt. Im November und Dezember findet alle zwei Jahre das Theaterfestival Spielart statt. Kurz vor dem ersten Adventssonntag beginnt das Winter-Tollwood auf der Theresienwiese, das bis Neujahr andauert. Darüber hinaus gibt es in der Adventszeit auf verschiedenen Plätzen in München Christkindlmärkte (zum Beispiel Marienplatz, Weißenburger Platz).

Kulinarische Spezialitäten

Die Gastronomie in München bietet zahlreiche Spezialitäten der bayerischen Küche. Die Weißwurst wurde 1857 in München erfunden und ist die wohl berühmteste kulinarische Spezialität der Stadt. Weiter sind zum Beispiel der Leberkäs bzw. die Leberkässemmel, die Brezn, die Auszogne (ein rundes Schmalzgebäck), die Prinzregententorte und das Münchner Bier zu nennen.

Nachtleben
Nachtclub in München (Harry Klein)

Das Nachtleben in München findet heutzutage vor allem im Stadtzentrum (Altstadt-Lehel) und den Stadtbezirken Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt, Au-Haidhausen und Schwabing statt. Zwischen dem Sendlinger Tor und dem Maximiliansplatz liegt die sogenannte Feierbanane, eine ungefähr 1,3 Kilometer lange inoffizielle Partyzone entlang der Sonnenstraße, die sich durch eine hohe Konzentration von Clubs, Bars und Restaurants auszeichnet und in den letzten Jahren zum Zentrum des Münchner Nachtlebens avancierte.

Das im Stadtbezirk Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt gelegene Gärtnerplatzviertel sowie das Glockenbachviertel sind bekannt für zahlreiche angesagte Bars und gelten als das Zentrum der Münchner Schwulenkultur. Die Maxvorstadt zeichnet sich durch viele kleinere Bars aus, die vor allem bei Studenten beliebt sind, während in Schwabing, einst bekannt für legendäre Clubs wie Big Apple, PN, Domicile, Hot Club, Piper Club, Tiffany, die erste deutsche Großraumdisko Blow Up und die Unterwasserdisko Yellow Submarine sowie Kneipen wie die Schwabinger 7,[79] in den vergangenen Jahrzehnten das Nachtleben durch Gentrifizierung stark zurückgegangen ist.

Der 1996 eröffnete Kunstpark Ost und sein bis 2016 bestehender Nachfolger Kultfabrik, ein früheres Industriegelände nahe dem Ostbahnhof in Berg am Laim, waren einst Europas größtes Vergnügungsviertel, beheimateten mehr als 30 Clubs und hatten überregionale Bedeutung für das Nachtleben. In der direkten Nachbarschaft gab es zudem die Optimolwerke und die Georg-Elser-Hallen. Vorher hatte es bereits auf dem Gelände des 1992 aufgegebenen Flughafens München-Riem eine Ansammlung international bekannter Hallen und Clubs gegeben.

Insgesamt verändert sich durch den hohen Wohnraumbedarf und die starke Gentrifizierung das Münchner Nachtleben vergleichsweise schnell. Orte des Nachtlebens, die internationale Bekanntheit erlangten, waren neben den bereits genannten Szene-Lokalen der 60er und 70er beispielsweise das Tanzlokal Größenwahn, das Atomic Cafe, die Technoclubs Ultraschall, KW – Das Heizkraftwerk und Natraj Temple sowie die Babalu Bar. Von 1995 bis 2001 war in München zudem mit dem Union Move die zeitweise zweitgrößte Technoparade in Deutschland mit bis zu 100.000 Teilnehmern beheimatet.

Heute kann München mehr als 100 Nachtclubs sowie tausende Bars und Restaurants anbieten.[80][81] Bekannte Clubs sind die Technoclubs MMA Club (Mixed Munich Arts), Blitz, Harry Klein, Rote Sonne, Grinsekatze, Bullitt, Bahnwärter Thiel, Bob Beaman, Pimpernel, Charlie und Palais sowie die Clubs Call me Drella, Cord, Wannda Circus, Theaterfabrik, Tonhalle, Backstage, Pacha und P1. Einige bekannte Bars sind Schumann’s Cocktail Bar, Havana Club, Sehnsucht, Bar Centrale, Ksar, Holy Home, Eat the Rich, Negroni, Die Goldene Bar und Bei Otto.

Wirtschaft und Infrastruktur

Laut einer Vergleichsstudie (von den Zeitschriften Wirtschaftswoche, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Kölner IW Consult GmbH) hat München unter den fünfzig größten deutschen Städten die zweithöchste Wirtschaftskraft.
Die neueste Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Magazins Wirtschaftswoche erklärte München prognostisch erneut zur wirtschaftlich erfolgreichsten Stadt Deutschlands. Die Studie bewertet wirtschaftliche und strukturelle Indikatoren wie Produktivität, Bruttoeinkommen, Investitionen, Innovationen, Arbeitslosenquote und Zahl der Hochqualifizierten.

Strom, Wasser und Gasversorgung
Windkraftanlage Fröttmaning der SWM auf dem Fröttmaninger Berg

Die Stadtwerke München GmbH (SWM) sind einer der größten deutschen kommunalen Dienstleister und eines der größten Energieversorgungsunternehmen Deutschlands. Alleingesellschafterin ist die Landeshauptstadt München.
Unter dem Namen „M-Strom“ vertreiben die SWM Strom an Privat- und Geschäftskunden. Die SWM sind im Stadtgebiet München und der Münchner Region Betreiber von zwölf Wasserkraftwerken, mehreren Anlagen, die Strom aus regenerativer Energie erzeugen und den drei Heizkraftwerken Süd, Nord und Freimann, die rund 70 Prozent des Stroms mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Die SWM sind mit ihren Beteiligungsgesellschaften auch zu 25 Prozent am Kernkraftwerk Isar 2 beteiligt. Als Teil des europäischen Verbundnetzes versorgen die SWM ihre Kunden mit Erdgas. Dafür steht auch ein eigener Untertagespeicher zur Verfügung. Die SWM betreiben acht Erdgastankstellen in München, an denen regeneratives Biomethan getankt werden kann. In ihren Heizkraftwerken und Heizwerken erzeugen die SWM Fernwärme, die über 800 km Dampf- und Heißwassernetze an große Gebäude und Hausanschlüsse verteilt wird und zur Heizung und Bereitung von Warmwasser genutzt wird. Durch Entnahme von an einem unterirdischen Bauwerk aufgestauten Grundwasser wird über ein Rohrnetz auch Fernkälte für Industriekunden umweltfreundlich zur Verfügung gestellt. Das leicht erwärmte Grundwasser wird anschließend wieder dem Grundwasserstrom zugeführt. Das Trinkwasser für München stammt aus dem oberen Mangfalltal, dem Loisachtal bei Oberau und der Münchner Schotterebene und fließt von dort durch Zuleitungen in das Münchner Wassernetz. Der ökologische Landbau wird in den Wassergewinnungsgebieten durch die Initiative „Öko-Bauern“ gefördert.

Um die Abwasserwirtschaft kümmert sich die Münchner Stadtentwässerung.

Siehe auch: Wasserversorgung Münchens
Tourismus

Die Sehenswürdigkeiten und die Einkaufsmöglichkeiten in der Stadt sowie ihre Messen und Kongresse ziehen zahlreiche Touristen und Geschäftsreisende an. Die Fachjury des National Geographic Traveler setzte München 2008 im weltweiten Ranking der besten 110 historischen Orte auf Rang 30.[82]

Die Zahl der Übernachtungen wuchs 2009 auf 9,9 Millionen (Plus von 0,6 Prozent).[83] Davon reisten 4,4 Millionen aus dem Ausland an (Minus von 3 Prozent gegenüber 2008). Die US-Amerikaner waren mit 597.000 Übernachtungen (Minus von 2,4 Prozent) die größte ausländische Reisegruppe, gefolgt von Italienern (518.000) und Briten (341.000). Eine Besonderheit Münchens in den Sommermonaten sind die vielen arabischen Touristen aus der Golfregion (271.000 Übernachtungen), die in der Innenstadt nicht nur einkaufen, sondern sich häufig während ihres Aufenthalts in Münchner Kliniken medizinisch versorgen lassen. 2011 machten nach Angaben des Tourismusamtes 102.000 Touristen aus den Golfstaaten in München Urlaub.[84]

Einzelhandel
Die Kaufingerstraße ist eine bekannte Einkaufsstraße in München.

Der Einzelhandel in München ist vielseitig. Von der preiswerten Kategorie bis hin zur Luxuskategorie sind alle Kategorien abgedeckt. Mit der Neuhauser Straße und der Kaufingerstraße ist München zweifach unter den fünf meistbesuchten Einkaufsstraßen Deutschlands vertreten. Laut einer Untersuchung von Jones Lang LaSalle hatte die Neuhauser Straße mit 13.515 Passanten pro Stunde die bundesweit zweithöchste Besucherfrequenz, lediglich die Schildergasse in Köln war mit 14.265 Passanten pro Stunde häufiger besucht. Nach der Zeil in Frankfurt am Main (13.035 Passanten) war die Kaufingerstraße mit 12.975 Passanten pro Stunde auf dem vierten Platz vertreten. Beide Einkaufsstraßen befinden sich in der günstigen bis mittleren Preiskategorie.[85]
Die Leopoldstraße bildet zusammen mit der Hohenzollernstraße das „Schwabinger T“ mit Mietpreisen bis zu 105 Euro pro m².[86] Viele internationale Einzelhandelsunternehmen, insbesondere aus der Mode- und Schmuckbranche finden sich auf einem Teil der Maximilianstraße und machen diese zu einer mondänen Einkaufsstraße.
Größere Einkaufszentren sind: der Euro-Industriepark, das Olympia-Einkaufszentrum, das pep oder die Fünf Höfe.

Verkehr
Luftverkehr
Flughafen München

Der 29 km nordöstlich von der Stadtmitte im Erdinger Moos gelegene Flughafen München (internationaler Flughafen-Code: MUC (IATA-Flughafencode) EDDM (ICAO-Code)) ist mit knapp 41 Millionen Passagieren im Jahr 2015 der zweitgrößte Flughafen Deutschlands und der siebtgrößte Europas. Seit der Entscheidung der Lufthansa, München als zweites Drehkreuz neben Frankfurt zu etablieren, wird der Flughafen international immer besser angebunden; über 25 Langstreckenflugzeuge sind dort stationiert. Das Kontinentalnetz der Lufthansa in München ist umfangreicher als bei jedem anderen deutschen Flughafen. Der Flughafen ist über die Autobahn A 92 zu erreichen; als öffentliche Verkehrsmittel stehen vor allem die S-Bahn-Linien S1 und S8 zur Verfügung, die den Flughafen mit der Münchner Innenstadt verbinden.

Weitere Flughäfen in der Münchner Umgebung sind die für die allgemeine Luftfahrt – zum Teil nur eingeschränkt – nutzbaren Flugplätze Oberpfaffenhofen und Schleißheim. Der 90 km entfernte Flughafen Memmingen wird von Ryanair als Flughafen München-West vermarktet.

Schienenverkehr
Münchner Hauptbahnhof (Teilansicht)
Bahnhof München Ost/Ostbahnhof
Bahnhof München-Pasing

Auf der Schiene ist München gut an das internationale Streckennetz angeschlossen. Es bestehen Direktverbindungen (teilweise per Nachtzug) zu deutschen und europäischen Großstädten. Neben dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof München Ost der höchsten Bahnhofskategorie 1 gibt es mit dem Bahnhof München-Pasing (Bahnhofskategorie 2) einen weiteren wichtigen Fernbahnhof im Münchner Stadtgebiet. Die sieben Münchner Bahnhöfe der Kategorie 3 sind Laim, Hirschgarten, Donnersbergerbrücke, Hackerbrücke, Karlsplatz, Marienplatz und Giesing. Daneben gibt es zahlreiche Bahnhöfe der Kategorien 4 bis 5 der DB Station&Service. Der Eisenbahngüterverkehr nutzt den Rangierbahnhof München Nord Rbf.

Fernverkehrsverbindungen

Folgende Fernverkehrsverbindungen passieren den Münchner Hauptbahnhof oder beginnen dort:

TGV: München – Augsburg – Stuttgart – Karlsruhe – Straßburg – Paris
ICE-Linie 11: Berlin – Frankfurt am Main – München – Innsbruck
ICE-Linie 25: Hamburg – Nürnberg – München – Garmisch-Partenkirchen
ICE-Linie 28: München – Augsburg – Nürnberg – Leipzig – Berlin
ICE-Linie 41: München – Ingolstadt – Nürnberg – Würzburg – Frankfurt am Main
ICE-Linie 42: München – Stuttgart – Frankfurt – Köln – Dortmund – Amsterdam
ICE-Linie 116: München – Salzburg – Linz – Wien
RJ 63: München Hbf – Salzburg Hbf – Linz Hbf – Wien Westbf – Budapest
EC-Linie 88: München – Lindau (Bodensee) – Zürich
EC-Linie 89: München – Bozen – Verona

Nachtzüge

Diese Nachtzüge bieten unter anderem Direktverbindungen mit folgenden Städten:

Bologna – Florenz – Rom
Verona – Venedig
Ruhrgebiet – Amsterdam
Paris
Bremen – Hamburg
Berlin
Wien – Budapest
Ljubljana – Zagreb/Rijeka
Überregionaler Busverkehr
Frontansicht ZOB München von der Hackerbrücke (2014)

Der Zentrale Omnibusbahnhof München (ZOB) stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt für Bus und Bahn im nationalen wie internationalen Verkehr dar.

Das neue Gebäude für den ZOB ist zentral an der Hackerbrücke gelegen und wurde am 11. September 2009[87] eröffnet. Der ZOB bietet durch seine direkte Lage neben dem S-Bahn-Haltepunkt Hackerbrücke eine optimale Anbindung an das Münchner Umland sowie den Münchner Flughafen. Wie beim Vorgängerstandort befindet sich der Münchner Hauptbahnhof in unmittelbarer Nähe.

Öffentlicher Personennahverkehr
Hauptartikel: Münchner Verkehrs- und Tarifverbund
MVV-Schienennetz mit Metrobuslinien
U-Bahnhof Westfriedhof

Im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) betreibt die S-Bahn München ein Netz von zehn S-Bahn-Linien, wobei alle Hauptlinien im Bereich der Innenstadt in einem zentralen Stammstreckentunnel gebündelt sind. Um diesen bis an das technisch Machbare ausgelasteten Tunnel zu entlasten, wird derzeit der Bau einer parallel verlaufenden zweiten Stammstrecke vorbereitet. Als ergänzendes Konzept für tangentiale Verbindungen ist die Münchner Ringbahn in Planung.

Derzeit planen die Stadt München und der Freistaat Bayern den Bau einer Express-S-Bahn vom Münchner Hauptbahnhof zum Münchner Flughafen (Stand: Dezember 2009).

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), eine Tochter der Stadtwerke München, betreibt acht U-Bahn-Linien, 13 Straßenbahnlinien und ein umfangreiches Busnetz mit 69 Linien (Stand: Dezember 2014).[88] Von 1948 bis 1966 verkehrte außerdem der Oberleitungsbus München in der Stadt.

Der Verkehr im Busnetz ist dabei zu etwa 45 Prozent an private Kooperationspartner ausgelagert. Das U-Bahn-Netz Münchens ist mit 103 km das drittlängste Deutschlands (unterirdisch mit 86 km das zweitlängste) und befördert täglich weit über eine Million Menschen.[88]

Alle öffentlichen Verkehrsmittel Münchens fahren zum einheitlichen Tarif innerhalb des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds (MVV).

Straßenverkehr
Autobahnen und Mittlerer Ring

München hält mehrere Rekorde zum Verkehrsfluss. In den 1960ern wurde der Stachus das verkehrsreichste Straßenkreuz Europas. Die Donnersbergerbrücke gilt heute als die meistbefahrene Autobrücke Europas.

Obwohl sich die Stadt bemüht, das Angebot an Alternativen zum Auto auszubauen mit besseren Bedingungen für Radler und einem besseren öffentlichen Nahverkehr, verzeichnete die Zulassungsstelle Ende 2016 einen neuen absoluten Höchststand von über 700.000 in München gemeldeten Pkw.[89]

Das Straßennetz Münchens litt unter Fehlplanungen eines lange Zeit vorherrschenden städtebaulichen Zentrismus. Die Stadt befürchtete wirtschaftliche Verluste, wenn insbesondere der neu aufkommende Urlauberverkehr nach Italien nicht mehr in der Stadt anhalten, sondern sie umfahren würde. Deshalb wurde der bereits in der Vorkriegszeit trassierte Münchner Autobahnring nicht zügig in den 1950ern in Angriff genommen. Zögerlich wurde in den 1960ern als Ersatz der Mittlere Ring (Bundesstraße 2 R) gebaut. Der die Stadt umgebende Autobahnring, die Bundesautobahn 99, ist bis heute nicht vollständig geschlossen. Darüber hinaus führen insgesamt sieben Bundesstraßen durch München, wobei die Bundesstraße 471 weitgehend parallel zum heutigen Autobahnring verläuft.

In München wurde ab dem 1. Oktober 2008 eine Umweltzone eingerichtet. Sie umfasst die Straßen innerhalb des Mittleren Rings. Der Mittlere Ring selbst gehört nicht zur Umweltzone, um nachteilige Verlagerungen des Verkehrsflusses zu vermeiden. Die Umweltzone darf nur mit Kraftwagen mit einer Feinstaubplakette befahren werden.[90]

Folgende Bundesstraßen führen durch München:

Grenze/PL – Berlin – Leipzig – Nürnberg – Augsburg – München – Garmisch-Partenkirchen – Grenze/A
2R Mittlerer Ring/München
Grenze/CZ – Landshut – München – Kochel am See – Grenze/A
Lindau (Bodensee) – München (als A 94/A 96) – Passau – Grenze/CZ
Würzburg – Ingolstadt – München – Bad Tölz
Dachau – München – Freilassing

Autobahnen, die in München beginnen oder dorthin führen, sind die:

Karlsruhe – Stuttgart – Ulm – Augsburg – München – Rosenheim – Salzburg
München – Nürnberg – Leipzig – Berlin; über die nach Regensburg bzw. Hof/Oberfranken bzw. die nach Dresden
München – Landshut – Deggendorf
(im Bau) München – Passau/Wien
München – Garmisch-Partenkirchen
München – Memmingen – Lindau (Bodensee)
Autobahnring München
München – Kreuz München-Süd/
Fahrradverkehr
Radweg in der Residenzstraße
Hauptartikel: Fahrradverkehr in München

Das Münchner Radwegenetz ist mehr als 1.200 Kilometer lang, was mehr als 50 Prozent der gesamten Länge des Münchner Straßennetzes entspricht. 212 Einbahnstraßen sind in beide Fahrtrichtungen offen und auf 55 Fahrradstraßen haben die Radfahrer Vorrang. Für Radfahrer gibt es im Stadtgebiet etwa 25.000 Fahrradständer und an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV) befinden sich darüber hinaus 50.000 Stellplätze für Fahrräder („Bike and ride-Stellplätze“) (Stand: 2010).

Von 1992 bis 2010 wurden für den Ausbau des Radverkehrsnetzes sowie neue Fahrradständer 32 Millionen Euro investiert. Seit 2007 wird Schritt für Schritt das Wegweisersystem des Münchner Radwegnetzes verbessert, indem die alten Schilder durch neue grün-weiße Beschilderungen ersetzt werden, deren Schrift doppelt so groß ist und die Ziele sowie Entfernungsangaben enthalten. Ausgeschilderte Fahrradrouten verbinden Knotenpunkte der Stadt auf Wegen, die gut für Radfahrer geeignet sind, indem sie Behinderungen durch Kraftverkehr, Fußgänger sowie Ampeln minimieren. Ferner führt um die Stadt herum der RadlRing München.

2008 machte der Fahrradverkehr 14 Prozent des Verkehrsaufkommens in München aus. Unter anderem aus Klimaschutzgründen will die Stadt bis 2015 den Anteil des Fahrradverkehrs auf 17 Prozent steigern, dieses Ziel wurde allerdings bereits 2011 erreicht.[91] Dafür setzt die Stadt München zusätzliche finanzielle Mittel für die Infrastruktur, Öffentlichkeitsarbeit sowie Events ein. So wurden zum Beispiel die Gelder zur Förderung des Radverkehrs ab 2010 auf 4,5 Millionen Euro verdreifacht. Seit Sommer 2010 unterstützt München den Infrastrukturausbau auch mit der Radfahrinitiative „Radlhauptstadt“.[92] Im Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) fiel die Stadt deutschlandweit seitdem jedoch von Platz 11 (2013) auf Platz 13 (2017) zurück, hinter anderen großen Städten wie beispielsweise Frankfurt am Main oder Bremen.[93][94]

2017 wurde mit dem Münchner Radschnellweg Bayerns erste „Fahrradautobahn“ von München nach Unterschleißheim bzw. Garching beschlossen. Die Fertigstellung ist für 2019 geplant.[95]

Pendlerverkehr

355.000 Pendler mit Wohnort außerhalb der Stadtgrenze fahren täglich nach München zur Arbeit.[96]

Gesundheitswesen

München hat 47 Krankenhäuser (Liste der Krankenhäuser in München) mit insgesamt 11.566 aufgestellten Betten (Stand 31. Dezember 2013).
In freier Praxis sind 3.717 Ärzte (394 Einwohner je Arzt) und 1.536 Zahnärzte (954 Einwohner je Zahnarzt) tätig (Stand 31. Dezember 2013).[97]

Ansässige Unternehmen
BMW-Zentrale mit BMW-Vierzylinder und BMW Museum

Wichtige Wirtschaftszweige in München sind Tourismus, Fahrzeug- und Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Software- und IT-Industrie. Die hohe Dichte an IT-Unternehmen hat München auch den Spitznamen „Isar Valley“ eingebracht. München ist auch wichtiger Finanzstandort und das Versicherungszentrum Deutschlands. Weiter ist die Stadt ein wichtiger Standort für Biotechnologie, die sich allerdings im schon zur Nachbargemeinde Planegg gehörenden Ortsteil Martinsried konzentriert.

Als Medienstandort ist die Stadt von deutschlandweiter Bedeutung. In München haben weltweit nach New York die meisten Verlage ihren Sitz. Fernseh- und Filmindustrie sind in der Stadt und im unmittelbaren Umland stark vertreten (Fernsehindustrie in Unterföhring und Filmindustrie in Geiselgasteig, zu Grünwald).

Siemens-Forum in München

München ist mit der von Messe München betriebenen Neue Messe München ein bedeutender Messestandort.

Mit Allianz SE, BMW, Linde AG, Münchner Rückversicherung und Siemens haben fünf DAX-Unternehmen in München ihren Hauptsitz. Damit belegt die Stadt vor Essen und Frankfurt am Main mit je drei DAX-Unternehmen den Spitzenplatz in dieser Statistik. Weiter befindet sich in der Stadtrandgemeinde Neubiberg der Firmensitz des DAX-Unternehmens Infineon. Unter den Städten mit Global-500-Unternehmen lag München 2009 weltweit auf Rang 8.[98]

Logistikunternehmen sind v.a. im Allacher Gewerbegebiet Kirschstraße sowie das Industrieunternehmen Krauss-Maffei angesiedelt.
Auch die Konzernzentrale von MAN befindet sich in München Allach; allerdings ist das Unternehmen seit September 2012 nicht mehr im DAX vertreten.

In München und im nahen Münchner Umland haben zahlreiche Unternehmen ihren Firmensitz. Besonders nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Firmen ihre Zentrale aus Berlin oder Ostdeutschland nach München verlegt.

Abfallwirtschaft
Hauptartikel: Abfallwirtschaftsbetrieb München
Medien
Hauptfunkhaus des Bayerischen Rundfunks, München
Fernsehen und Hörfunk

München ist Sitz des Bayerischen Rundfunks, der Programmdirektion des ARD-Gemeinschaftsprogramms Das Erste und des ZDF-Landesstudios Bayern. Ferner gibt es in München und im direkten Umland zahlreiche private Fernseh- und Hörfunkanbieter wie RTL II, ProSiebenSat.1 Media (ProSieben, Sat.1, kabel eins), Tele München Gruppe, Sport1, Sky Deutschland, München TV.
Zwei landesweite Privatradiostationen haben in München ihren Sitz: Antenne Bayern und egoFM, außerdem gibt es fünf lokale Radiosender: Radio Gong 96,3, Radio Arabella 105.2, Energy München, 95.5 Charivari und Radio2day 89,0.

Verlage

München ist mit etwa 250 ansässigen Verlagen ein wichtiger Standort der Printmedien (beispielsweise Burda Verlag, Süddeutscher Verlag, IDG). Neben New York City hat die Landeshauptstadt den Ruf als führende Buchverlagsstadt der Welt.

In München finden sich unter anderem folgende Verlage: Deutscher Taschenbuch Verlag, Langenscheidt Verlag, Bonnier, C. H. Beck Verlag, Carl Hanser Verlag, Droemer Knaur, Elsevier, Gräfe und Unzer Verlag, Oldenbourg Verlag, Piper Verlag, Prestel Verlag, Verlagsgruppe Random House, Verlag Antje Kunstmann.

Zur Geschichte des Buchhandels in München siehe Artikel Münchner Buchhandel 1500–1850.

Tageszeitungen

Neben der auch bundesweit bedeutsamen Süddeutschen Zeitung (SZ) sind die tz, der Münchner Merkur und die Abendzeitung (AZ) zu nennen. Die Bild erscheint mit einem eigenen Lokalteil über München.

Medienausbildung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München bietet verschiedene medienrelevante Studiengänge, wie Medieninformatik oder Kommunikationswissenschaften. Die Deutsche Journalistenschule bildet in München Journalisten für sämtliche Medien aus. Die Münchner Hochschule für Film und Fernsehen bildet zukünftige Filmemacher aus, von denen viele später auch für das Fernsehen und den Hörfunk arbeiten. Darüber hinaus bilden auch Münchner Zeitungen, TV- und Radiosender in Volontariaten künftige Medienmacher aus.

Verschuldung

Schuldenstand des Hoheitshaushaltes der Landeshauptstadt München (in Mio. EUR)
Jahr Schulden
2016*    765
2015    814
2014    905
2013    968
2012    1.361
2011    1.673
2010    2.223
2009    2.306
2008    2.305
2007    2.905
2006    3.335
2005    3.414
2004    3.380
2003    3.068
2002    2.446
2001    2.153
2000    2.111
*) Plan 2016
Quelle: Schuldenstandsentwicklung und -prognose der Stadtkämmerei München[99]

Die Stadt München kann seit 2006 sämtliche investiven Maßnahmen ohne Nettoneuaufnahme von Krediten finanzieren. Seit dem Schuldenhöchststand von 3,414 Milliarden Euro im Jahr 2005 hat die Stadt bis zum Jahresende 2014 rund 2,5 Milliarden Euro Kredite (~73 %) getilgt. Im Jahr 2014 konnte der Schuldenstand des Hoheitshaushalts zum 31. Dezember auf 905 Millionen Euro verringert werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung bezogen auf den Hoheitshaushalt in München lag zum Jahresende 2014 bei rund 538 Euro.[100]

Den Schulden steht allerdings ein großes Aktivvermögen in Form von städtischen Beteiligungen wie etwa an Wohnungen oder den Stadtwerken gegenüber.[101]

Im Herbst 2015 wurde jedoch bekannt, dass für das Jahr 2016 mit einer Haushaltslücke von über 800 Millionen Euro zu rechnen sei, die jedoch vermutlich noch geschlossen werden kann. Spätestens ab 2017 müssen voraussichtlich neue Schulden aufgenommen werden.[102]

Öffentliche Einrichtungen

In München haben verschiedene Ämter, Gerichte sowie Körperschaften und öffentlich-rechtliche Anstalten ihren Sitz, unter anderem die Regierung von Oberbayern und das Europäische Patentamt. Die Stadtverwaltung München ist in elf Fachreferate aufgeteilt und hat zahlreiche Dienstgebäude im Stadtgebiet.

In vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes (z. B. Kliniken,[103] Polizei,[104] Finanzämter[105]) herrscht Personalmangel, da München aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten für Angehörige der unteren bis mittleren Tarifgruppen zu teuer und daher ein ausgesprochen unattraktiver Dienstort ist. Infolgedessen arbeiten zum Beispiel bei der Schutzpolizei überwiegend Berufsanfänger, da fast jeder Polizist aus ganz Bayern zunächst dort beginnen muss, bevor er sich in seine Heimatregion zurückversetzen lassen kann.[106] Das Finanzamt München hat die Aktenbearbeitung zu großen Teilen an Bearbeitungsstellen in Deggendorf, Dillingen, Eichstätt, Ingolstadt, Passau, Straubing und Zwiesel ausgelagert.[107]

Polizei
Hauptartikel: Polizeipräsidium München

Das Polizeipräsidium München (zuständig für Stadt und Landkreis München sowie teilweise Starnberg) hat seinen Hauptsitz in der Münchner Ettstraße 2–4. Im Jahre 2012 zählte die Stadt 6.292 Polizeibeamte.[14]

Feuerwehr
Hauptartikel: Feuerwehr München

München verfügt über eine Berufsfeuerwehr mit zehn Feuerwachen sowie 22 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr.[108]

Gerichte und Staatsanwaltschaften
Alter Justizpalast

München ist ein wichtiger Standort für Gerichte in Bayern, wie etwa dem Bayerischen Verfassungsgerichtshof, dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof oder dem Bayerischen Landessozialgericht. Der Bundesfinanzhof als einer der fünf obersten Gerichtshöfe Deutschlands sowie das Bundespatentgericht haben ebenfalls ihren Sitz in München. Der Justizpalast am Stachus prägt das Stadtbild der Münchner Innenstadt. Hier fanden z. B. 1943 die Prozesse gegen die Mitglieder der Widerstandsgruppe Weiße Rose vor dem Volksgerichtshof statt, der dafür eigens aus Berlin angereist war.

Bayerischer Verfassungsgerichtshof und Oberlandesgericht München

Justizpalast, Landgericht München I

Neue Maxburg-Amtsgerichts und Landgerichts München I

Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim

Siehe auch: Liste der Gerichte in München
Justizvollzugsanstalten

In München befindet sich eine Justizvollzugsanstalt (JVA): Die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ist die größte JVA in Bayern. Der Jugend- und Frauenstrafvollzug findet in einer Außenstelle in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptgelände statt.

Versorgung mit Rundfunk- und Fernsehsendern
Olympiaturm

Im Sommer 2005 wurde der digitale Rundfunkempfang über Antenne (DVB-T) im Münchner Raum eingeführt. Der Sender ist auf dem Olympiaturm montiert, wovon auch einige UKW-Sender übertragen werden.
Im Landkreis München gibt es die Sendeanlage Ismaning, die den Bayerischen Rundfunk mit dem Lokalfenster München überträgt.
Außerdem gibt es den Fernmeldeturm der Oberpostdirektion München in der Blutenburgstraße, der unter anderem die Sender EgoFM und M94.5 überträgt. Sein Signal reicht aufgrund seiner geringen Sendeleistung abhängig vom Programm jedoch nur ca. bis an die Stadtgrenzen.

Der nur 65 km entfernte Sender Wendelstein auf dem gleichnamigen Berg versorgt vor allem die südlichen Stadtteile. Drei Ausnahmen seien zu erwähnen: der Sender Zugspitze, der Sender Hochries bei Rosenheim sowie der Sender Isen bei Ebersberg. Sie versorgen München auch mit privaten Radioprogrammen.

Da München eine günstige geographische Lage vor den Alpen hat, können mehrere Sender auf Gipfeln der bayerischen und österreichischen Berge die Stadt ebenso mit Radioprogrammen versorgen, z. B. der Sender Grünten, der Sender Hohenpeißenberg etc.

Der reibungslose Empfang des Österreichischen Rundfunks (ORF) wird über den Sender Gaisberg bei Salzburg garantiert, der im ganzen Stadtgebiet einigermaßen gut zu empfangen ist, ebenso der Sender Hohe Salve in Tirol oder der ORF-Sender Zugspitze.

Bildung und Forschung
Schulen

In München existieren rund 132 staatliche Grundschulen, Träger dieser Schulen ist der Freistaat Bayern, Sachaufwandsträger dagegen ist die Landeshauptstadt München. Weiter gibt es 44 staatliche Mittelschulen (Bayerische Mittelschule), die seit dem Schuljahr 2011/2012 in 13 Mittelschulverbünden zusammengefasst sind. Von den 23 öffentlichen Realschulen obliegen 20 der städtischen Trägerschaft. Von den 38 öffentlichen Gymnasien befinden sich 14 in städtischer Trägerschaft. Das Wilhelmsgymnasium ist das älteste Gymnasium Oberbayerns. Zahlreiche Schulgebäude sind sanierungsbedürftig.[109] Wegen zu zögerlicher Durchführung des Neubaus von Schulen findet seit etwa 2015 Unterricht zu einem nennenswerten Anteil in kurzfristig errichteten Containergebäuden statt.[110]

Daneben gibt es sechs sonderpädagogische Förderzentren, ein Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung, sieben Schulen zur Lernförderung, eine Schule zur Erziehungshilfe, drei Schulen zur Sprachförderung und eine Schule für Kranke, die sich alle in der Trägerschaft des Freistaates Bayern befinden. Die Städtische Schulartunabhängige Orientierungsstufe und die Städtische Willy-Brandt-Gesamtschule ergänzen das Schulsystem der Landeshauptstadt.[111]

Die Angebote zur beruflichen Bildung sind zahlreich, diese Schulen dienen der Berufsvorbereitung, der beruflichen Erstausbildung und Weiterbildung. Daneben gibt es weiterführende berufliche Schulen und Schulen des zweiten Bildungsweges.[111]

Hochschulen und Forschungseinrichtungen
Hauptgebäude der LMU München
Hauptgebäude der TU München
Akademie der Bildenden Künste München
Hochschule für angewandte Wissenschaften München
Staatliche Träger

München verfügt über zwei große Universitäten: Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM).
Beide werden seit 2007 im Rahmen der Exzellenzinitiative als (informell so genannte) Eliteuniversitäten besonders gefördert.

Die LMU wurde 1472 in Ingolstadt gegründet, 1800 nach Landshut und von dort 1826 nach München verlegt. Neben dem Universitätsviertel in der Maxvorstadt ist ein weiterer Schwerpunkt in Großhadern und Martinsried (Medizin, Biologie, Chemie).

Die TUM wurde 1868 als Polytechnische Schule München gegründet, 1872 um eine landwirtschaftliche Abteilung erweitert, und ab 1877 Königlich Bayerische Technische Hochschule München genannt. 1930 wurde die Hochschule für Landwirtschaft und Brauerei Weihenstephan eingegliedert. Nach Erweiterung um eine medizinische Fakultät erhielt sie 1970 ihren heutigen Namen. Die meisten Fakultäten befinden sich inzwischen auf dem Forschungsgelände Garching.

Eine ebenso technische Ausrichtung wie die TUM hat die Hochschule für angewandte Wissenschaften München/Munich University of Applied Sciences, die 1971 durch den Zusammenschluss von sieben Ingenieurschulen und Höheren Fachschulen gegründet wurde. Sie ist die größte Fachhochschule Bayerns und die zweitgrößte in Deutschland. Die Hochschule für Politik München (HfP) wurde 1950 gegründet und bietet ein interdisziplinäres Studium der Politikwissenschaft, das in neun Semestern Regelstudienzeit zu dem von der Ludwig-Maximilians-Universität verliehenen akademischen Grad eines Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. sc. pol. Univ.) führt.

Darüber hinaus besteht in München die Möglichkeit an verschiedenen Hochschulen künstlerische Studiengänge zu belegen. Wie etwa an der Akademie der Bildenden Künste München, die 1808 als Königliche Akademie der Bildenden Künste gegründet wurde. 1946 wurde sie mit der Kunstgewerbeschule und der Akademie der Angewandten Kunst vereinigt und trägt seit 1953 ihren heutigen Namen. Die Hochschule für Musik und Theater München wurde 1830 als Singschule gegründet und 1867 auf Anregung Richard Wagners in die Königlich-bayerische Musikschule überführt, die 1892 zur Staatlichen Akademie der Tonkunst erhoben wurde. 1924 erhielt sie den Namen Hochschule für Musik München und wurde 1946 wiedereröffnet. Seit 1998 trägt sie ihren heutigen Namen. Die Bayerische Theaterakademie August Everding wurde erst 1993 gegründet. Sie ist mit drei professionell ausgestatteten Theatern (Prinzregententheater, Akademietheater, Akademiestudio) und neun Studiengängen die größte Ausbildungsstätte für Bühnenberufe in Deutschland. Die Hochschule für Fernsehen und Film München wurde 1966 als staatliche Einrichtung zur Ausbildung von Redakteuren, Regisseuren und Drehbuchautoren gegründet.

Die Universität der Bundeswehr München befindet sich nicht auf Münchner Stadtgebiet, sondern unmittelbar hinter der südlichen Stadtgrenze im benachbarten Neubiberg. Sie wurde 1973 gegründet, um Offiziere und Offizieranwärter der Bundeswehr auszubilden. Daher können zivile Studierende dort nur im Rahmen von Industriepatenschaften oder im Rahmen von Hochschulpartnerschaften studieren.

Private und kirchliche Träger

Im Bereich Wirtschaft bilden die AKAD-Privathochschule, die Munich Business School (MBS) sowie die FOM – Hochschule für Oekonomie und Management als private, staatlich-anerkannte Hochschulen, Studierende aus. Im Medienbereich bieten die privaten Hochschulen Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation (MHMK) und Mediadesign Hochschule (MDH) Studiengänge an.

In kirchlicher Trägerschaft befindet sich die Hochschule für Philosophie München, die 1925 in Pullach gegründet wurde und noch im selben Jahr die Anerkennung als Hochschule für Priesterausbildung erhielt. 1932 wurde sie zur Philosophischen Fakultät kanonischen Rechts erhoben und zog 1971 nach München um. Der Träger der Hochschule ist der Jesuitenorden. Ebenfalls in kirchlicher Trägerschaft wurde 1971 die Katholische Stiftungsfachhochschule München aus vier höheren Fachschulen für Sozialarbeit und Sozialpädagogik gegründet. Sie ist eine Fachhochschule in Trägerschaft der katholischen Kirche, die in Benediktbeuern eine weitere Abteilung hat und heute Katholische Stiftungshochschule München heißt.

Die Ukrainische Freie Universität München (UFU) ist eine private Exil-Universität, deren Sitz nach Aufenthalten in Wien und Prag sich jetzt in München befindet.

Akademien
Bayerische Akademie der Wissenschaften

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften ist eine Forschungseinrichtung mit der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie ist Mitglied der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften. In sie werden Wissenschaftler und Gelehrte berufen, die durch ihre Forschungen zu einer wesentlichen Erweiterung des Wissensbestandes ihres Fachs beigetragen haben.

Die acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften ist eine wissenschaftliche Akademie, deren Ziel es ist, eine neutrale, fakten- und wissenschaftsbasierte Bewertung von Fragen mit Technikbezug zu erarbeiten und der Gesellschaft mit Empfehlungen zur Seite zu stehen. Darüber hinaus soll der Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erleichtert und der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert werden.

Einen religiösen Bildungsauftrag verfolgt die Katholische Akademie in Bayern, die 1957 als „Kirchliche Stiftung des öffentlichen Rechts“ gegründet wurde. Der Träger ist die Freisinger Bischofskonferenz. Gemäß der Satzung soll die Akademie dazu beitragen, „die Beziehungen zwischen Kirche und Welt zu klären und zu fördern“.

Beispiele für Akademien, die berufliche Bildung bieten, sind die Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW), die 1949 als Ausbildungsinstitut für Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien gegründet wurde, die Bayerische Akademie für Außenwirtschaft (BAA), die 1989 als Ausbildungseinrichtung für Berufe der internationalen Wirtschaft und des Facility Managements gegründet wurde, sowie die Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit dem BVS-Bildungszentrum München, die Aus- und Fortbildung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deutschland anbietet. Daneben bietet die Akademie der Deutschen Medien Weiterbildungen innerhalb der Verlagsbranche.
Für Handwerker bietet die Akademie für Gestaltung und Design der Handwerkskammern für München und Oberbayern die Weiterbildung zum Gestalter im Handwerk an.

Institute
„Generalverwaltung“ der Max-Planck-Gesellschaft
Zentrale des Goethe-Instituts in München

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) befindet sich mit ihrer Generalverwaltung in München. Darüber hinaus unterhält sie in München das Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik, das Max-Planck-Institut für Steuerrecht und Öffentliche Finanzen, das Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb, das Max-Planck-Institut für Physik sowie das Max-Planck-Institut für Psychiatrie. Die Stadt München ist auch „Korporativ Förderndes Mitglied“ der Max-Planck-Gesellschaft.[112] Weitere Institute der MPG befinden sich am Außencampus der TU München in Garching.

Dort befindet sich auch der bis ins Jahr 2000 im Betrieb befindliche Forschungsreaktor München bzw. sein Nachfolger Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz.

Auch die Fraunhofer-Gesellschaft hat ihre Zentrale in München und unterhält hier das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik ESK sowie die Fraunhofer-Einrichtung für Modulare Festkörper-Technologien EMFT, sowie bis 2007 die Patentstelle für die Deutsche Forschung (PST).
Die Bundeswehr unterhält in München das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr, das Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Bundeswehr und das Institut für Radiobiologie der Bundeswehr.

Das Helmholtz-Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin und Versorgung sowie Ökosysteme mit wesentlicher Bedeutung für die Gesundheit. Im Mittelpunkt stehen chronische, degenerative Krankheiten wie Lungenerkrankungen, Allergien, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die in erheblichem Maße durch persönliche Risikofaktoren, Lebensstil und Umweltbedingungen beeinflusst werden.

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ist des Weiteren noch mit einem Standort des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) präsent. Im Fokus der deutschlandweiten Arbeit stehen gleichermaßen Grundlagenforschung, klinische Studien, Populationsstudien und Versorgungsforschung.

Darüber hinaus befinden sich das Institut für Rundfunktechnik (IRT), das Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF), das Deutsche Jugendinstitut (DJI), das Sprachen & Dolmetscher Institut München sowie verschiedene Kulturinstitute in München – wie das Goethe-Institut, das Spanische Kulturinstitut Instituto Cervantes, das Französische Kulturinstitut Institut français de Munich, das Britische Kulturinstitut British Council oder das Italienische Kulturinstitut Istituto Italiano di Cultura.

Das Qantm Institute ist ein privates Ausbildungsinstitut mit dem Schwerpunkt Computerspiel-Entwicklung, das mit der Middlesex Universität London zusammenarbeitet.

Erwachsenenbildung
Der Gasteig: Hauptsitz der Münchner Volkshochschule

Die Münchner Volkshochschule bietet in eigenen Häusern und Außenstellen im gesamten Stadtgebiet jährlich ca. 14.000 Veranstaltungen für etwa 200.000 Teilnehmer. Ihre Zielgruppenangebote wenden sich an Menschen mit Behinderung, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Jugendliche, Senioren und minderjährige Flüchtlinge. Im Rahmen der örtlichen Arbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben München findet die Zusammenarbeit mit dem DGB Bildungswerk München als Erwachsenenbildungseinrichtung statt.

Im konfessionellen Bereich sind die Evangelische Stadtakademie, das Evangelische Bildungswerk, die evangelische Familienbildungsstätte „Elly Heuss-Knapp“, das katholische Münchner Bildungswerk, die Katholische Akademie in Bayern, die Kolping-Akademie sowie die Jüdische Volkshochschule zu nennen.

Im Bereich der Kunst- und Kulturvermittlung engagieren sich die großen Münchner Museen, Theater, Orchester und Opern in Form von Führungen bzw. Einführungsveranstaltungen – oft in enger Zusammenarbeit mit der Münchner Volkshochschule.

Darüber hinaus bieten Kulturinstitute verschiedener Länder Angebote der Erwachsenenbildung – wie das die Kulturinstitute Frankreichs (Institut français), Spaniens (Instituto Cervantes), Italiens (Istituto Italiano di Cultura), das Amerika-Haus, das polnische Kulturzentrum oder das České Centrum (Tschechisches Zentrum). Auch der Sitz des international arbeitenden Goethe Instituts befindet sich in München.

Bibliotheken und Archive
Fassade der Bayerischen Staatsbibliothek

Die Bayerische Staatsbibliothek ist die zentrale Landesbibliothek des Freistaats Bayern und eine der bedeutendsten europäischen Forschungs- und Universalbibliotheken mit internationalem Rang. Ihr Bestand beläuft sich auf etwa 10,49 Millionen Bände[113] (Stand 2016), darüber hinaus verfügt sie in ihrem Altbestand über eine der wichtigsten Handschriftensammlungen der Welt, die umfangreichste Sammlung von Inkunabeln in Deutschland, eine der umfangreichsten und wichtigsten Zeitschriftenbibliotheken Europas sowie zahlreiche weitere bedeutende Sondersammlungen.

Die Münchner Stadtbibliothek ist das Bibliothekssystem der öffentlichen Bibliotheken der Stadtverwaltung. Dieses besteht aus über 30 Bibliotheken und ist damit heute bundesweit das größte kommunale Bibliothekssystem.[114] Der Bestand umfasst ca. 3 Millionen Bücher, Zeitschriften und Neue Medien. Hinzu kommen das Literatur- und Handschriftenarchiv der Monacensia, die Musikbibliothek, die Kinder- und Jugendbibliothek am Gasteig, die philatelistische Spezialbibliothek sowie die juristische Bibliothek im neuen Rathaus.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Bibliotheken in der Stadt wie die Universitätsbibliotheken, darunter die Universitätsbibliothek der LMU München und darin die von Wolfgang Clemen 1963 gegründete Shakespeare-Forchungsbibliothek, die Bibliothek der Hochschule für Film und Fernsehen, die Bibliothek des Deutschen Museums und die 1949 von Jella Leppmann gegründete Internationale Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg. Nach der Poetry Library in London ist das Lyrik Kabinett die zweitgrößte öffentliche Lyrik-Sammlung Europas.

Das Bayerische Hauptstaatsarchiv ist das größte bayerische Staatsarchiv und aufgrund der langen staatlichen Existenz Bayerns auch eines der bedeutendsten Archive in Europa. Das Staatsarchiv München ist das für den Regierungsbezirk Oberbayern zuständige bayerische Staatsarchiv.

Öffentliche Sicherheit und Ordnung

Für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und öffentlichen Ordnung sind in München die Sicherheitsbehörden zuständig, dies sind unter anderem das Kreisverwaltungsreferat und die Bayerische Staatliche Polizei einschließlich Sicherheitswacht (originär das Polizeipräsidium München). Im Jahr 2012 wurden 98.583 Straftaten mit Tatort München zur Anzeige gebracht.[115]

„Bezogen auf die Kriminalitätsrate der gesamten Straftaten ist München unter den deutschen Großstädten über 200.000 Einwohnern die sicherste Kommune. 2013 wurden 7.395 Straftaten pro 100.000 Einwohner in München erfasst. Im Langzeitvergleich der vergangenen zehn Jahre ist bei gleichzeitigem Anstieg der Bevölkerung die Gesamtzahl an Straftaten rückläufig. Die Aufklärungsquote lag bei 62,5%.“

– Landeshauptstadt München, Direktorium, Amt für Statistik.[13]

Am 22. Juli 2016 ereignete sich im Münchner Stadtbezirk Moosach ein Anschlag, bei dem neun Personen getötet und weitere verletzt wurden.

Sport
Allianz Arena
Olympiastadion München
Surfer auf der Eisbach-Welle
Olympische Spiele

Die größte Sportveranstaltung in München waren die Olympischen Spiele 1972. Die Stadt hatte sich für die Olympischen Winterspiele 2018 beworben und unterlag der südkoreanischen Stadt Pyeongchang, die im ersten Wahlgang gewählt wurde.[116] Die Ratsinitiative zu einer erneuten Bewerbung für die Winterspiele 2022 scheiterte in einem Bürgerentscheid.

Sportstätten

Im Norden der Stadt liegt der für die Olympischen Spiele 1972 errichtete Olympiapark. Das Ensemble aus Olympiastadion, Olympia-Schwimmhalle und Olympiahalle ist besonders wegen der gewagten Zeltdachkonstruktion, die sich in die Hügellandschaft des umgebenden Parks hervorragend einpasst, weltbekannt. Hier steht auch das bereits 1967 eröffnete Olympia-Eisstadion. Zu den olympischen Sportstätten gehört zudem eine Regattastrecke am nördlichen Stadtrand in Oberschleißheim. Bis 2005 war das Olympiastadion die Heimspielstätte des FC Bayern München und zeitweise auch des TSV 1860 München.

Im Mai 2005 wurde die am Nordende der Stadt gelegene Allianz Arena eröffnet, in der die Heimspiele des FC Bayern München stattfinden. Die 75.000 Zuschauer (international 69.000 Plätze) fassende Arena war Austragungsort des Eröffnungsspiels der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sowie weiterer Spiele. Die traditionsreichste und älteste größere Sportstätte in München ist das städtische Stadion an der Grünwalder Straße. Dort trägt (mit mehreren Unterbrechungen) der TSV 1860 München seine Heimspiele aus, bis 1972 auch der FC Bayern München.

Öffentliche Sportstätten für die Bevölkerung sind vor allem die in den einzelnen Stadtteilen und -bezirken eingerichteten Bezirkssportanlagen und die Münchner Bäder. Für den Pferdesport gibt es die Trabrennbahn Daglfing und die Galopprennbahn Riem.

Sportvereine

Der wohl bekannteste Sportverein Münchens ist der deutsche Rekordmeister im Herrenfußball, der FC Bayern München, der seit 1965 ununterbrochen in der Fußball-Bundesliga spielt. Der zweite große Fußballverein ist der TSV 1860 München, der mehrere Jahre ebenfalls in der Bundesliga spielte. Der EHC Red Bull München vertritt München im Eishockey, der Münchner SC im Hallenhockey und die Munich Cowboys sowie die München Rangers im American Football. Neben Frankfurt am Main war München die Stadt, in der sich Mitte der 1990er Jahre auch der Australian Football in Deutschland entwickelte. Die Munich Kangaroos waren neben den Frankfurt Redbacks einer der Gründungsvereine der Australian Football League Germany (AFLG).

Der TSV Milbertshofen war zweimal Deutscher Mannschaftsmeister im Tischtennis, Deutscher Meister und Pokalsieger im Volleyball und Europapokalsieger im Handball. Zudem ist die Basketballabteilung des FC Bayern München in der Basketball-Bundesliga vertreten, nachdem bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren zwei deutsche Meisterschaften sowie ein Pokalsieg errungen werden konnten. Der MRRC München als größter bayerischer Triathlon-Verein ist mit je einem Frauen- und Männerteam in der Triathlon Bundesliga vertreten.

Der Snookerverein 1. Münchner SC spielt in der 2. Snooker-Bundesliga.

Urbane Sportarten

Regelmäßige Laufsportveranstaltungen sind unter anderem der München-Marathon im Oktober, der Halbmarathon im April[117], der Münchner Firmenlauf im Juli und der Silvesterlauf München am 31. Dezember sowie der Spartan Race Sprint, der Olympia Alm Crosslauf und der Bestzeitenmarathon.

München ist zudem der weltweit bekannteste Ort für das Flusssurfen aufgrund der innerstädtischen stehenden Welle im Eisbach, die von Surfern zu allen Tageszeiten und ganzjährig befahren wird.[118] Zwei weitere bekannte Stellen für das Flusssurfen befinden sich entlang der Isar.[119]

Literatur
Hubert Ettl und Bernhard Setzwein (Hrsg.): München. Reise-Lesebuch. Text-Bildband, Hardcover, 179 S., mit Texten von Herbert Achternbusch, Carl Amery, Bruno Jonas, Hermann Lenz, Gerhard Polt und anderen und Fotos von Volker Derlath, Heinz Gebhardt, Regina Schmeken und anderen, edition lichtung, Viechtach 1999, ISBN 3-929517-28-0.
Christina Haberlik: Das Gesicht der Stadt – Münchens schönste Fassaden. MünchenVerlag, München 2011, ISBN 978-3-937090-31-3 (Essays zur „Fassade“ und Fassadenpreise 1970–2009).
Peter Claus Hartmann: Münchens Weg in die Gegenwart. Von Heinrich dem Löwen zur Weltstadt. Schnell & Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2009-3.
Reinhard Heydenreuter: Kleine Münchner Stadtgeschichte. Pustet, Regensburg 2007, ISBN 978-3-7917-2087-6.
Joachim Käppner, Wolfgang Görl, Christian Mayer (Hrsg.): München – Die Geschichte der Stadt. Süddeutsche Zeitung Edition 2008, ISBN 978-3-86615-622-7.
Erich Keyser: Bayerisches Städtebuch. Band V 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. In: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1974.
Peter Klimesch: Isarlust – Entdeckungen in München, MünchenVerlag, München 2011, ISBN 978-3-937090-47-4. Die Münchner Isar von der Großhesseloher Eisenbahnbrücke bis zur St.-Emmeram-Brücke.
Rüdiger Liedtke: 111 Orte in München, die man gesehen haben muss. Emons, Köln 2012, ISBN 978-3-89705-892-7.
Rüdiger Liedtke: 111 Orte in München, die man gesehen haben muss. Band 2. Emons, Köln 2012, ISBN 978-3-95451-043-6.
Hans F. Nöhbauer: München. Eine Geschichte der Stadt und ihrer Bürger. Band 2. Von 1854 bis zur Gegenwart. W. Ludwig, München 1992, ISBN 3-7787-2126-7.
Gerd Otto-Rieke: Gräber in München – Menschen, die uns bewegten. Alabasta Verlag, München 2008, ISBN 978-3-938778-08-1.
Lorenz von Westenrieder: Beschreibung der Haupt- und Residenzstadt München, München 1782, Reprint der Originalausgabe bei Carl Gerber Verlag GmBH, München 1984, ISBN 3-87249-083-4.
Benedikt Weyerer (Hrsg.: Landeshauptstadt München): München 1919–1933 – Stadtrundgänge zur politischen Geschichte. MünchenVerlag (vormals Buchendorfer Verlag), München 1993, ISBN 978-3-927984-18-9.
Benedikt Weyerer (Hrsg.: Landeshauptstadt München): München 1933–1949 – Stadtrundgänge zur politischen Geschichte. MünchenVerlag, München 2006, 2. Auflage, ISBN 978-3-927984-40-0.
Lillian Schacherl, Josef Hugo Biller: München, überarbeitete Auflage. Prestel Verleger, München 1993, ISBN 3-7913-1272-3.
Martin Morlock, Fotos: Stefan Moses: München: Grant mit Bieren. In: Geo-Magazin. Hamburg 1979,8, S. 30–57. Informativer Erlebnisbericht: „Über kaum ein anderes deutsches Gemeinwesen sind Halbwahrheiten so zahlreich im Umlauf wie über München. Martin Morlock hat sich bemüht, Vorurteile zurechtzurücken – oder aber von ganzem Herzen zu bestätigen.“ ISSN 0342-8311
Stadtmodelle
Jakob Sandtner, Plastisches Stadtmodell im Maßstab 1:616, um 1570, Standort Bayerisches Nationalmuseum,[120] eine Kopie im doppelten Maßstab befindet sich im Stadtmuseum
Johann Baptist Seitz, Anselm Sickinger und andere: Plastisches Stadtmodell, etwa 1850, Birnbaum, Maßstab 1:700, Standort Bayerisches Nationalmuseum: Relief der Haupt- und Residenzstadt München[121]
Anton Hoermann, Friedrich Hoermann: 1915 (Maßstab 1:700)
Deutsche Hochbildgesellschaft 1930 (Maßstab 1:2000)
1938/39 (Maßstab 1:1000)
seit den 1970er-Jahren und kontinuierlich fortgeführt (Maßstab 1:500), Referat für Stadtplanung, Standort Münchner Stadtmuseum
Siehe auch
 Portal: München – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema München
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Offizielle Webpräsenz der bayerischen Landeshauptstadt München
München: Amtliche Statistik des LfStat
Offenes Stadtportal München Wiki (Stand 2015: über 13.000 Artikel)
Linkkatalog zum Thema München bei curlie.org (ehemals DMOZ)
Einzelnachweise und Anmerkungen

↑ Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).

↑ Einige Häuser an der Herzogstandstraße sind nur von der Nachbargemeinde Haar aus zugänglich. Entsprechend ist ihnen deren Postleitzahl 85540 zugewiesen.

↑ https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Stadtspitze.html

Mün­chen. In: duden.de. Bibliographisches Institut GmbH – Dudenverlag; abgerufen am 25. August 2017. 

↑ Region München (Stand: 31.12.2015): Regionsdaten auf einen Blick, Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV), abgerufen am 2. November 2017

↑ a b Beiträge zur Statistik Bayerns (PDF). Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung. Abgerufen am 25. März 2014.

The World According to GaWC 2012. GaWC Research Network, 13. Januar 2014; abgerufen am 19. Januar 2017 (englisch). 

Infrastructure influences expat quality of living. Mercer LLC, 15. Januar 2013; abgerufen am 23. Oktober 2014 (englisch). 

2014 Quality of Living worldwide rankings – Mercer Survey. Mercer LLC, 19. Februar 2014; abgerufen am 23. Oktober 2014 (englisch). 

Lebensqualität: München auf Platz vier weltweit. Landeshauptstadt München, 4. März 2015; abgerufen am 25. März 2015. 

Deutschland-Ranking der Mietpreise: München hängt alle ab. Spiegel Online, 4. Februar 2014; abgerufen am 25. November 2014. 

Münchner Mieten 65 Prozent über Bundesschnitt. Die Welt, 4. Februar 2014; abgerufen am 6. Dezember 2014. 

↑ a b Sicherheit. Landeshauptstadt München; abgerufen am 16. Juni 2015. 

↑ a b c München in Zahlen. Landeshauptstadt München. Abgerufen am 30. Juni 2014.

↑ Wolf-Armin Freiherr von Reitzenstein: Lexikon bayerischer Ortsnamen. Herkunft und Bedeutung. Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz. C. H. Beck, München 2006, ISBN 978-3-406-55206-9, München, S. 171 (Google Books [abgerufen am 17. November 2014]). 

↑ Michael Weithmann: Burgen in München. Stiebner Verlag, München 2006, ISBN 3-8307-1036-4, S. 52–53. 

↑ Bauer: Geschichte Münchens. 2008, S. 32.

↑ Vor allem von Theo Vennemann, z. B. in: „Germania Semitica. Trends in linguistics“, in: Studies and monographs. Band 259. de Gruyter, Berlin 2012, ISBN 978-3-11-030094-9.

↑ Monācum/Monacensis gem. Georges-DLHW, 2869, vgl. auch Lateinische Stadtnamen (Lexicum nominum geographicorum latinorum).

↑ Landeshauptstadt München, Direktorium — Statistisches Amt (Hrsg.): Statistisches Jahrbuch 2016, S. 22 (Tabelle 001: Die allgemeinen geographischen Angaben 2015), PDF

↑ a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)


Hinweis zu „höchste Stelle Münchens“ (laut referenziertem Einzelnachweis Karten des Bundesamts für Naturschutz): Die oberste Höhenlinie im Bereich des Gutshof Warnberg liegt auf 580 m Höhe; beim Gutshof wird deren Höhe wohl leicht überschritten; etwa 600 m südlich davon liegt an der Stadtgrenze ein Bereich zwischen den 580- und 582-m-Höhenlinien!

↑ Treppe von der Oberländer Straße zur Plinganserstraße, Rampe am Westende der Lindwurmstraße.


Statistisches Taschenbuch München 2008 (PDF; 1,1 MB)

↑ München bei Bayerische Landesbibliothek Online. Siehe auch BayernPortal, Landeshauptstadt München:Ortsteile

↑ Landeshauptstadt München: Referat für Stadtplanung und Bauordnung: Münchner Stadtteilstudie 2009, S. 14.

Statistisches Taschenbuch 2017 (PDF). Statistisches Amt München. Abgerufen am 24. September 2017.

Föhn – der warme, wilde Wind. In: br.de. Bayerischer Rundfunk, 12. April 2016; abgerufen am 11. Juli 2016. 

↑ Deutscher Wetterdienst: Klimainformationen Muenchen. World Meteorological Organization; abgerufen am 4. Januar 2013. 

Klimatabelle für München. Wetterkontor; abgerufen am 29. März 2013. 

↑ München begrüßt seine 1,5-millionste Einwohnerin (auf muenchen.de)

↑ Bevölkerungszahlen auf der Daten-Webseite der Stadt. Die Zahl der Stadt München weicht im Vergleich zu der des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung (in der Infobox angegeben) meistens um 20.000 bis 30.000 nach oben ab, da Geburts- und Sterbefälle sowie Zu- und Abzug von Menschen mit verschiedenen Zeitverzögerungen eingerechnet werden.

↑ Babyboom: München hat soviel Neugeborene wie seit 40 Jahren nicht mehr.

Geburtenrekord in München – Baby-Boom hält weiter an. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010; abgerufen am 10. Dezember 2014. 

↑ tz.de: Magnet München – 125.000 Zuwanderer 2013!, abgerufen am 28. Januar 2014.

↑ sueddeutsche.de: Geburtenrekord in München, abgerufen am 22. Januar 2017.

Bevölkerungsbestand Monatszahlen 2015 (PDF; 49 kB). Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 9. Juli 2015.

Archiv Stadtteilinformationen 2012 (PDF; 2,4 MB). Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 5. Oktober 2016.

Die ausländische Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit 2014 (PDF; 434 kB). Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 9. Juli 2015.

Einwohnerinnen und Einwohner am Ort der Hauptwohnung in Berlin am 30. Juni 2013 nach LOR und Migrationshintergrund. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, archiviert vom Original am 16. Dezember 2013; abgerufen am 3. September 2017. 

Bevölkerung mit Migrationshintergrund in den Hamburger Stadtteilen Ende 2013. Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein. Vom 22. September 2014. Abgerufen am 9. Oktober 2014.

↑ ergebnisse.zensus2011.de.

↑ http://www.munich-startup.de/17677/kaufkraft-muenchen

↑ http://www.gfk.com/de/insights/press-release/kaufkraft-deutschland-2017

↑ SZ In München wird das Bairische spätestens 2040 ausgestorben sein Abgerufen am 25. November 2017.

Münchner Dialekt stirbt aus. Bayerisches Kultusministerium. Abgerufen am 4. Dezember 2017.

Die Bevölkerung in den Stadtbezirken nach ausgewählten Konfessionen am 31. Dezember 2016. Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 4. Juli 2017.

Die Bevölkerung in den Stadtbezirken nach ausgewählten Konfessionen am 31. Dezember 2014 (PDF; 426 kB). Statistisches Amt der Landeshauptstadt München. Abgerufen am 5. Mai 2015.

↑ a b Muslime in München – Wieder Hoffnung auf eine große Moschee. Bayerischer Rundfunk, archiviert vom Original am 30. Dezember 2010; abgerufen am 25. November 2014. 

↑ Süddeutsche Zeitung 2. Oktober 2014 S. R2.

↑ Felix Müller: Neuer Anlauf: Moschee soll ins Kreativquartier. Münchner Merkur, 2. Mai 2014; abgerufen am 25. November 2014. 

↑ www.sta-nymphenburg.de.

↑ bayern.adventisten.de.

↑ Zum Namen siehe auch: Geschichte Münchens#Gründung und Namensgebung.

↑ Stephan Füssel (Hrsg.): Georg Braun, Franz Hogenberg: „Civitates orbis terrarum (Städte der Welt). 363 Kupferstiche mit 564 Stadtansichten neu herausgegeben und kommentiert.“ Nach einem Original des Historischen Museums Frankfurt. Das sechsbändige, lateinische Original erschienen von 1572 bis 1618 (Köln, P. von Brachel. Hier München in Band 2 Tafel 40, S. 32 (Zustand nach 1525) und S. 327–329 nach einer Zeichnung Georg Hoefnagels „Hauptstadt beider Bayern“ – Monachium Viriusque …). Köln, Taschen, 2008, 504 Seiten. München zunächst bezeichnet als Monacum (Monaco di Baviera, München Germania), zusammen abgebildet sind b) Ingolstadt, c) Freising, d) Nördlingen, e) Regensburg und f) Oberstraubing. Die zweite nach Hoefnagel gefertigte Ansicht enthält seine Widmung von 1586 an D. Wilhelm (?) Pfalzgraf und Herzog etc. mit dem Fürsten- und Stadtwappen. Zu sehen ist unter anderem das ziemlich vor der Stadtbefestigung freistehende Isartor.

↑ Der irische Schriftsteller Bram Stoker, durch den Baustil der Straße offenbar an heimische Bauten erinnert, lässt seine Kurzgeschichte Dracula’s Daughter, woraus 1897 sein Roman Dracula wurde, vor dem »Hotel Vier Jahreszeiten« an der Maximilianstraße beginnen: „Hell schien die Sonne auf München, als wir zu unserem Ausflug aufbrachen, und die Luft zitterte im Ungestüm des frühen Sommers. Im Moment der Abfahrt kam Herr Delbrück, der maitre d’hotel der »Vier Jahreszeiten«, wo ich logierte, an die Kutsche …“ (Bram Stoker, Im Haus des Grafen Dracula, München 1974).

↑ Stiftung Deutsches Historisches Museum: Die Münchner Räterepublik. In: www.dhm.de. Abgerufen am 13. Dezember 2016. 

↑ siehe auch Rosenfeld: Architektur und Gedächtnis. Seite 29, und die ausführliche Darstellung bei Nerdinger: Bauen im Nationalsozialismus, S. 38–43.

Die Poschi – Das Thomas-Mann-Haus 1913–1952 von Dirk Heißerer, Website Thomas Mann Förderkreis München e. V. Abgerufen am 14. November 2010. Thomas Manns Münchner Villa: Eine deutsche Immobilien-Geschichte, in: Die Gazette, Nr. 6, Juni 2005.

↑ sueddeutsche.de: „The Pissoir“: Ein Klohäuschen als Memorial für Freddie Mercury

↑ https://www.hanser-automotive.de/news/uebersicht/artikel/bmw-group-investiert-400-millionen-euro-in-den-ausbau-des-fiz-muenchen-4508507.html

↑ http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtpolitik/Der-Muenchner-Stadtrat/Stadtratsmitglieder.html (30. Juni 2017)

Satzung der Landeshauptstadt München über die Verwendung des Stadtwappens (Stadtwappensatzung – STWS), § 1. Landeshauptstadt München, 2. Dezember 2002; abgerufen am 23. August 2016 (PDF). 

Satzung der Landeshauptstadt München über die Verwendung des Stadtwappens (Stadtwappensatzung – STWS), § 3(2). Landeshauptstadt München, 2. Dezember 2002; abgerufen am 23. August 2016 (PDF). 

↑ Eintrag zum Wappen von München in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 6. September 2017.

Satzung der Landeshauptstadt München über die Verwendung des Stadtwappens (Stadtwappensatzung – STWS), § 3(2). Landeshauptstadt München, 2. Dezember 2002; abgerufen am 23. August 2016 (PDF). 

↑ a b c d e f g h Partnerstädte. In: Muenchen.de – Das offizielle Stadtportal. Landeshauptstadt München; abgerufen am 17. November 2014. 

↑ Edinburgh ist Münchens älteste Schwesterstadt. Im Frühjahr 1954 besuchte der Deputy Director of Edinburgh seinen Münchner Kollegen Dr. Anton Fingerle, und sie beschlossen, künftig regelmäßig Lehrer- und Schülergruppen auszutauschen. Die Stadtparlamente stimmten zu, und mit den Vertragsunterschriften von Oberbürgermeister Thomas Wimmer und Lord Provost John G. Banks begann im gleichen Jahr die Geschichte der Münchner Städtepartnerschaften.

↑ Die Kontakte zwischen Verona und München entstanden zunächst auf wirtschaftlicher Ebene: Die Münchner Großmarkthalle erhielt damals einen Großteil ihres Gemüses und Obst über Verona. So wird auch heute noch die Städtepartnerschaft vor allem auch durch die Industrie- und Handelskammer Veronas mitgestaltet.

↑ Bereits in den fünfziger Jahren entwickelten sich die ersten Kontakte zwischen Bordeaux und München. Beide Städte hatten großes Interesse, nach dem furchtbaren Weltkrieg durch den Aufbau einer Städtepartnerschaft zur Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich und zur Entstehung eines brüderlichen Europa beizutragen.

↑ Sapporo war der Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1972, während die Sommerspiele in München stattfanden.

↑ Es war Auguste Kent, die nicht locker ließ, bis die immer schon freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihrer alten und ihrer neuen Heimatstadt – bereits 1871 fertigte die Münchner Erzgießerei Ferdinand von Miller die Brunnenfiguren für den Tyler-Davidson-Brunnen, der heute im Zentrum Cincinnatis aufgestellt ist – am 18. September 1989 von Oberbürgermeister Georg Kronawitter und Mayor Charles J. Luken endlich auch offiziell besiegelt wurden.

↑ Im Zuge der Entspannung im Ost-West-Konflikt Ende der 1980er-Jahre entstand in München der Wunsch nach einer Dreieckspartnerschaft Münchens mit je einer Stadt in den Vereinigten Staaten und in der damals noch existierenden Sowjetunion.

↑ Europabericht 2002 (Memento vom 19. Juli 2011 im Internet Archive), S. 24.

Ranking der Großstädte in Deutschland nach Anteil der Grünanlagen und Erholungsflächen im Jahr 2012. In: Statista. Abgerufen am 25. September 2016. 

Das sind Deutschlands grünste Großstädte. In: Berliner Morgenpost. Abgerufen am 25. September 2016. 

Kundgebung für den Konzertsaal: Musikalischer Protest, Süddeutsche Zeitung, 7. März 2015.

↑ Süddeutsche Zeitung: Münchner Konzertsaal soll am Ostbahnhof gebaut werden, 8. Dezember 2015.

↑ a b Mirko Hecktor, Moritz von Uslar, Patti Smith, Andreas Neumeister: Mjunik Disco – von 1949 bis heute. Blumenbar Verlag, München 2008, ISBN 978-3-936738-47-6. 

Liste der Bars in München. In: muenchen.de – Das offizielle Stadtportal. Abgerufen am 21. Dezember 2016. 

Liste der Clubs in München. In: muenchen.de – Das offizielle Stadtportal. Abgerufen am 21. Dezember 2016. 

↑ Beste 110 historischen Orte weltweit.

↑ Statistik Tourismusamt München. (Memento vom 22. Mai 2011 im Internet Archive)

Arabische Touristen in München – Jetzt kommt die Mittelschicht. In: sueddeutsche.de. 14. September 2012; abgerufen am 10. Dezember 2014. 

↑ www.joneslanglasalle.de: Passantenfrequenzen in 170 Einkaufsstraßen (Memento vom 19. Oktober 2013 im Internet Archive)

↑ https://www.tz.de/muenchen/stadt/muenchner-innenstadt-milliarden-karussel-3834108.html

Zentraler Omnibusbahnhof München (ZOB). In: muenchen.de. Landeshauptstadt München; abgerufen am 4. April 2016. 

↑ a b MVG in Zahlen (Memento vom 22. August 2014 im Internet Archive)

↑ Andreas Schubert: Münchner wollen nicht auf das Auto verzichten. In: sueddeutsche.de. 1. April 2017, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 11. April 2017]). 

Feinstaubplakette. In: muenchen.de. Landeshauptstadt München; abgerufen am 4. April 2016. 

Evaluationsbericht der Fahrradmarketingkampagne „Radlhauptstadt München“. raumkom Institut für Raumentwicklung und Kommunikation Dr. Christian Muschwitz und Prof. Dr. Heiner Monheim GbR, archiviert vom Original am 8. April 2014; abgerufen am 4. April 2016 (PDF). 

↑ www.radlhauptstadt.muenchen.de.

↑ Marco Völklein: Von wegen Radlhauptstadt. Münster schlägt München. Süddeutsche Zeitung, 1. Februar 2013; abgerufen am 16. November 2016. 

↑ Andreas Schubert: Fahrradfreundlichkeit: München bekommt schwache Noten. Süddeutsche Zeitung, 20. Mai 2017; abgerufen am 20. Mai 2017. 

↑ http://www.sueddeutsche.de/muenchen/radfahren-eine-radlautobahn-von-muenchen-nach-garching-1.3436723

↑ https://www.merkur.de/lokales/muenchen/stadt-muenchen/hektik-hauptstadt-muenchen-stadt-pendler-8067225.html

↑ Statistisches Amt München – Gesundheit und Soziales.

↑ Städte mit vier oder mehr Fortune-500-Unternehmen.

↑ Schuldenstandsentwicklung und -prognose der Stadtkämmerei der Landeshauptstadt München.

↑ Schuldenstand der Landeshauptstadt München auf muenchen.de. Abgerufen am 27. November 2015.

↑ Bilanz der Landeshauptstadt München auf muenchen.de. Abgerufen am 16. August 2012.

Warum Münchens Haushalt implodiert ist. In: sueddeutsche.de. 27. Oktober 2015; abgerufen am 28. Oktober 2015. 

Klinikum Harlaching in München – Personalmangel gefahrdet Klinikbetrieb. In: sueddeutsche.de. 14. März 2011; abgerufen am 27. April 2015. 

↑ www.gdp.de.

↑ www.merkur-online.de.

↑ www.gdp.de.

↑ Finanzamt München – Kontakt

Wir über uns – Zahlen, Daten, Fakten. In: muenchen.de. 2015; abgerufen am 23. Juli 2016. 

↑ Melanie Staudinger: 120 Schulen sind zu eng, alt und marode. sueddeutsche.de, 9. Juli 2015; abgerufen am 13. Oktober 2015. 

↑ Melanie Staudinger: Kindheit im Container. sueddeutsche.de, 3. Mai 2015; abgerufen am 13. Oktober 2015. 

↑ a b Grundschulen in München. Landeshauptstadt München. Abgerufen am 9. Oktober 2014.

↑ siehe Liste der Korporativ Fördernden Mitglieder der MPG. (Memento vom 14. Januar 2011 im Internet Archive)

Die Bayerische Staatsbibliothek in Zahlen – 2016. Abgerufen am 14. Juli 2017. 

↑ http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/ueber-uns/

↑ Landeshauptstadt München: Die erfassten und aufgeklärten Straftaten im Jahre 2012@1@2Vorlage:Toter Link/www.muenchen.de Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven: Statistik Sicherheit (PDF).

↑ Christian Putsch: Gegen 498 Schneekanonen verliert selbst Kati Witt. In: welt.de. 6. Juli 2011; abgerufen am 10. Dezember 2014. 

↑ http://www.halbmarathon-muenchen.de/

↑ Riverbreak Editorial Team: River Surfing Spots: Eisbach. In: Riverbreak: The International River Surf Magazine. Abgerufen am 31. August 2016 (englisch). 

↑ Toytown Germany: Flusssurfen in München. In: The Local Europe GmbH. Abgerufen am 31. August 2016 (englisch). 

↑ Franz Schiermeier: Stadtatlas München, Karten und Modelle von 1570 bis heute. Herausgegeben vom Stadtarchiv München und vom Münchner Stadtmuseum, 2003, ISBN 3-9809147-0-4.

↑ Franz Schiermeier: Relief der Haupt- und Residenzstadt München – Das Stadtmodell des Johann Baptist Seitz (1841–1863), Bayerisches Nationalmuseum, 2000, ISBN 3-925058-45-1, 64 S.

Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern

Landkreise:
Aichach-Friedberg |
Altötting |
Amberg-Sulzbach |
Ansbach |
Aschaffenburg |
Augsburg |
Bad Kissingen |
Bad Tölz-Wolfratshausen |
Bamberg |
Bayreuth |
Berchtesgadener Land |
Cham |
Coburg |
Dachau |
Deggendorf |
Dillingen a.d.Donau |
Dingolfing-Landau |
Donau-Ries |
Ebersberg |
Eichstätt |
Erding |
Erlangen-Höchstadt |
Forchheim |
Freising |
Freyung-Grafenau |
Fürstenfeldbruck |
Fürth |
Garmisch-Partenkirchen |
Günzburg |
Haßberge |
Hof |
Kelheim |
Kitzingen |
Kronach |
Kulmbach |
Landsberg am Lech |
Landshut |
Lichtenfels |
Lindau (Bodensee) |
Main-Spessart |
Miesbach |
Miltenberg |
Mühldorf a.Inn |
München |
Neuburg-Schrobenhausen |
Neumarkt i.d.OPf. |
Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim |
Neustadt a.d.Waldnaab |
Neu-Ulm |
Nürnberger Land |
Oberallgäu |
Ostallgäu |
Passau |
Pfaffenhofen a.d.Ilm |
Regen |
Regensburg |
Rhön-Grabfeld |
Rosenheim |
Roth |
Rottal-Inn |
Schwandorf |
Schweinfurt |
Starnberg |
Straubing-Bogen |
Tirschenreuth |
Traunstein |
Unterallgäu |
Weilheim-Schongau |
Weißenburg-Gunzenhausen |
Wunsiedel i.Fichtelgebirge |
Würzburg

Kreisfreie Städte:
Amberg |
Ansbach |
Aschaffenburg |
Augsburg |
Bamberg |
Bayreuth |
Coburg |
Erlangen |
Fürth |
Hof |
Ingolstadt |
Kaufbeuren |
Kempten (Allgäu) |
Landshut |
Memmingen |
München |
Nürnberg |
Passau |
Regensburg |
Rosenheim |
Schwabach |
Schweinfurt |
Straubing |
Weiden in der Oberpfalz |
Würzburg

Landeshauptstädte und Stadtstaaten in der Bundesrepublik Deutschland

Berlin (BE) * |
Bremen (HB) |
Dresden (SN) |
Düsseldorf (NW) |
Erfurt (TH) |
Hamburg (HH) * |
Hannover (NI) |
Kiel (SH) |
Magdeburg (ST) |
Mainz (RP) |
München (BY) |
Potsdam (BB) |
Saarbrücken (SL) |
Schwerin (MV) |
Stuttgart (BW) |
Wiesbaden (HE)

* = Stadtstaat

Deutsche Großstädte

über 1.000.000 Einwohner:
Berlin |
Hamburg |
Köln |
München

über 500.000 Einwohner:
Bremen |
Dortmund |
Dresden |
Düsseldorf |
Essen |
Frankfurt am Main |
Hannover |
Leipzig |
Nürnberg |
Stuttgart

über 250.000 Einwohner:
Augsburg |
Bielefeld |
Bochum |
Bonn |
Braunschweig |
Duisburg |
Gelsenkirchen |
Karlsruhe |
Mannheim |
Mönchengladbach |
Münster |
Wiesbaden |
Wuppertal

über 100.000 Einwohner:
Aachen |
Bergisch Gladbach |
Bottrop |
Bremerhaven |
Chemnitz |
Darmstadt |
Erfurt |
Erlangen |
Freiburg im Breisgau |
Fürth |
Göttingen |
Hagen |
Halle (Saale) |
Hamm |
Heidelberg |
Heilbronn |
Herne |
Hildesheim |
Ingolstadt |
Jena |
Kassel |
Kiel |
Koblenz |
Krefeld |
Leverkusen |
Lübeck |
Ludwigshafen am Rhein |
Magdeburg |
Mainz |
Moers |
Mülheim an der Ruhr |
Neuss |
Oberhausen |
Offenbach am Main |
Oldenburg |
Osnabrück |
Paderborn |
Pforzheim |
Potsdam |
Recklinghausen |
Regensburg |
Remscheid |
Reutlingen |
Rostock |
Saarbrücken |
Salzgitter |
Siegen |
Solingen |
Trier |
Ulm |
Wolfsburg |
Würzburg

Normdaten (Geografikum): GND: 4127793-4 (AKS) | LCCN: n79059670 | VIAF: 154701792

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Diese Seite wurde zuletzt am 1. Januar 2018 um 16:29 Uhr bearbeitet.
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