Liebe Personaler aus Müschenbach:
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  • Bessere Ergebnisse bei gleichem Budget
  • NEU: Recruiting mit einer künstlichen Intelligenz

Multiposting im CPC-Bereich​

Klassische Stellenbörsen schalten Ihre Stellenanzeige nach dem „Post and Pray“-Prinzip zum Festpreis. Wieviele Klicks generiert werden und wieviel eine Bewerbung letztlich kostet, steht erst am Ende der Laufzeit fest. Die HR-Monkeys bieten mit Recruitics eine neuartige Form des Online-Recruitings.
Der klare Vorteil dabei: Sie können aktiv Einfluss darauf nehmen, wie viel Budget tatsächlich für eine Bewerbung ausgegeben werden muss. Möglich wird dies durch die Abrechnung pro Klick (Cost-per-Click, CPC) auf der Basis von großen Datenmengen (Data Driven Recruiting).

Alles aus einer Hand: Mit Recruitics lassen sich mehrere CPC-Anbieter auf einmal steuern. Indeed, Adzuna, Jobrapido und noch zahlreiche andere Jobsuchmaschinen werden mit Recruitics einfach bedienbar – das ist Multiposting im CPC-Bereich.

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Bezahlen Sie nur für das was Sie bekommen?

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Optimieren Sie die Kosten pro Bewerbung?

Weisen Sie den Plattformen, von denen die meisten Bewerber kommen, das entsprechende/gewünschte Budget zu. Mit den Daten von „Analytics“ wird das zum Kinderspiel.

Setzen Sie das Budget optimal ein?

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Mit einer performancebasierten Anzeigenschaltung erscheinen Ihre Stellen genau da, wo sie zum besten Preis die besten Bewerber finden.

Wer im Recruiting die falschen Kanäle nutzt, verspielt die Chance auf qualifizierte Bewerber. Wir beraten Sie, wie Sie Ihr Budget optimal einsetzen und dabei Ihre Ziele erreichen.

Wir lieben Statistiken und Daten…

…um dort Entscheidungshilfen heraus zu extrahieren.
Unser Erfolg basiert darauf, Muster aus möglichst vielen Datenströmen zu erkennen und diese dazu zu nutzen, Ihre Stellenanzeige kostenoptimiert zu besetzen.

Von daher wollen wir Ihnen Statistiken über Müschenbach nicht vorenthalten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Muskinbach geht auf das Jahr 1348 zurück. Der Ort ist jedoch als -bach-Ort wesentlich älter. 1359 erscheint der Ort als Mußenbach und 1362 als Muchenbach. Der Name ist vom lateinischen Muscus (Moos) und dem althochdeutschen musse abgeleitet und bedeutet so viel wie Ort am Moosbach gelegen. Der Ort lag ursprünglich 700 m westlich des alten Ortskerns „In der Altenmüschenbach“ (Wüstung).[3]

Müschenbach gehörte zum Kirchspiel Altstadt und bis Ende des 18. Jahrhunderts landesherrlich zur Grafschaft Sayn. Die Einwohner wurden nach der Einführung der Reformation in der Grafschaft Sayn erst lutherisch und später reformiert.[4] Nach der Landesteilung der Grafschaft Sayn im 17. Jahrhundert gehörte Müschenbach zur Grafschaft Sayn-Hachenburg.

1799 kam die Grafschaft auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg. Im Zusammenhang mit der Bildung des Rheinbundes kam die Region und damit auch Müschenbach 1806 an das neu errichtete Herzogtum Nassau. Unter der nassauischen Verwaltung war Müschenbach dem Amt Hachenburg zugeordnet. Nach der Annexion des Herzogtums Nassau, kam der Ort 1866 an das Königreich Preußen und gehörte von 1868 an zur Provinz Hessen-Nassau und zum Oberwesterwaldkreis. Seit 1946 ist Müschenbach Teil des Landes Rheinland-Pfalz.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Müschenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 171
1835 219
1871 259
1905 341
1939 629
Jahr Einwohner
1950 682
1961 760
1970 927
1987 983
2005 1.030

Kulturgeschichte / Sehenswürdigkeiten
Abteiliches Hofgut Müschenbach

Zu den historischen Gebäuden des Ortes zählt das ehemalige Abteiliche Hofgut Müschenbach (heute Haus Pritzer, Dorfstraße 14), das zur Abtei Marienstatt gehörte und 1359 erstmals erwähnt wurde. Der Hof war ständig verpachtet. Zum Wohnhaus, das 1790 neu erbaut wurde, gehörten auch eine Scheune, ein Stall und ein Backhaus. Nach der Aufhebung des Klosters wurde der Hof 1803 verkauft. Jakob Pritzer erwarb ihn 1816 für 700 Gulden.[3]

Ehemaliges Jagdschloss Luisenlust

Einen Kilometer westlich des Ortes an der B 414 stand ein in den Jahren 1747–1750 erbautes Jagdschloss Luisenlust der in Hachenburg residierenden Burggrafen von Kirchberg, benannt nach der Ehefrau des Burggrafen Wilhelm Ludwig von Kirchberg, der Wild- und Rheingräfin Louise (1721–1791). Von dem Bau ist nichts mehr erhalten. Das Schloss war eine Miniaturausgabe anderer berühmter Jagdschlösser. Zerstört wurde Luisenlust 1796 durch die durchziehenden französischen Truppen[5] und wurde später von den Einwohnern vollständig abgetragen.[3]

Steinkreuz am „Kaiserlichen Friedhof“

500 m nordwestlich von Marienstatt steht das Steinkreuz am „Kaiserlichen Friedhof“. Auf diesem Gelände liegen über 600 Soldaten begraben, die an ihren Verwundungen im Kampf gegen die französischen Revolutionstruppen starben.[5] Während der Koalitionskriege befand sich in der Abtei Marienstatt ein großes Lazarett. 1859 ließ Erzherzog Stephan von Österreich an der Stelle des Friedhofs ein Denkmal errichten, 1901 wurde es renoviert und ist heute ein Baudenkmal.[3]

Burgruine „Froneck-Nister“ /„Felsenstübchen“

Auf dem Burgberg gegenüber Marienstatt befindet sich das sogenannte „Felsenstübchen“, die Burgruine „Froneck-Nister“. Es handelt sich um die Reste des im 14. Jahrhundert von den Grafen von Sayn angefangenen Burgbaus Froneck (Vroneck). Auf Anordnung des Erzbischofs von Köln wurde die Burg jedoch um 1343 wieder abgetragen. Das ehemalige Burgverlies ist unter dem Namen „Felsenstübchen“ bekannt. Vor der Gründung des Klosters Marienstatt befand sich an dieser Stelle die Burg Nister. Sie diente als Straßensicherung der Handelsstraße Köln-Leipzig, die vor dem Bau der Hachenburg die Nister hier bei Marienstatt überquerte und durch den Nauberg über Norken nach Herborn führte.[3]

Alter Eisenweg

Im Mittelalter führte vom Siegerland her der „Alte Eisenweg“ von Luckenbach an der Gemarkungsgrenze Streithausen/Nister entlang bis zur großen Furt an der Nistermühle, dann führte er aufwärts zum weit späteren Haltepunkt Marienstatt der Bahn, dann weiter nach Altstadt. Gen Süden setzte er sich dann über Limburg an der Lahn nach Frankfurt und Mainz fort. Als Hohlweg ist er zwischen der Nistermühle und der B 414 noch gut zu erkennen.[3]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Müschenbach
Politik
Gemeinderat

Der Gemeinderat in Müschenbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bis 2014 gehörten dem Gemeinderat 16 Ratsmitglieder an, 2009 fand eine personalisierte Verhältniswahl an.[6]

Wappen

Blasonierung: „Eine eingebogene goldene Spitze, darin drei übereinander stehende Rauten; rechts in Blau eine goldbesamte silberne Rose mit Stiel und Blättern, links in Rot ein doppelschwänziger, blaubewehrter und -gezungter goldener Löwe.“

Veranstaltungen

Die jährlich stattfindende Kirmes, das Brunnenfest und der Karneval mit Umzug sind neben dem alle vier Jahre stattfindenden Meilerfest mit einem echten Kohlenmeiler und dazugehörigem Köhler die Veranstaltungshöhepunkte der Gemeinde.

Wirtschaft und Infrastruktur
Kommunale Einrichtungen

In der Gemeinde gibt es eine Grundschule und einen Kindergarten. Außerdem existieren in der Gemeinde ein Bürgerhaus mit Gemeindebücherei sowie ein Waldlehrpfad und ein Wanderwegenetz.

Verkehr
Müschenbach wird über die B 414 an das überörtliche Verkehrsnetz abgestoßen. Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 Ransbach-Baumbach und Dierdorf gelangt man über die B 8/B 413.
Der Ort Müschenbach liegt unweit des Bahnhaltepunktes Hattert an der Eisenbahnstrecke Oberwesterwaldbahn (Limburg(Lahn)-Westerburg-Hachenburg-Nistertal/Bad Marienberg-Altenkirchen-Au(Sieg)-Wissen(Sieg)-Siegen-Kreuztal), welche als Linie RB 90 (Westerwald-Sieg-Bahn) von der Hessischen Landesbahn (HLB) betrieben wird.
Der Bahnhof Au (Sieg) liegt etwa 17 km von Müschenbach entfernt. Hier besteht Anschluss in Richtung Köln und Siegen über den Rhein-Sieg-Express RSX, welcher von Aachen über Düren, Köln, Troisdorf, Siegburg/Bonn, Au und Bezdorf(Sieg) nach Siegen verkehrt sowie an die S-Bahn Linie 12, welche von Düren über Köln nach Au pendelt.
Literatur
Walter Kwasnik und Dieter Trautmann: Landschaftsmuseum Westerwald Hachenburg: Westerwälder Beiträge 1 – Naturkundliche und kulturhistorische Denkmäler im Westerwald: Kroppacher Schweiz und Hachenburg. Hachenburg 1981.
Daniel Schneider: Die Entwicklung der Konfessionen in der Grafschaft Sayn im Grundriss, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 58 (2015), S. 74–80.
Daniel Schneider: Die Schlacht von Altenkirchen 1796 in ihrem historischen Kontext, in: Heimat-Jahrbuch des Kreises Altenkirchen 55 (2012), S. 183–194.
Weblinks
 Commons: Müschenbach – Sammlung von Bildern
Ortsgemeinde Müschenbach auf den Webseiten der Verbandsgemeinde Hachenburg