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Geschichte

Die früheste menschliche Besiedlung von Neckarsteinach fand vermutlich bereits in vorgeschichtlicher Zeit statt, denn das wasser- und waldreiche Gebiet war ideal für Jäger und Fischer, die sich in der vor kalten Nord- und Ostwinden geschützten Ortslage angesiedelt haben mögen. Im 7. Jahrhundert gehörte die Gegend um Neckarsteinach zum Lobdengau und kam mit diesem an das Hochstift Worms, als dessen Lehnsmann Bligger von Steinach 1142 erstmals erwähnt wird. Worms bzw. Bligger und seine Söhne und Enkel errichteten die vier Neckarsteinacher Burgen, mit deren Geschichte die Ortsgeschichte eng verknüpft ist.

Im 14. Jahrhundert wurde der Ort durch die Landschad von Steinach mit wehrhaften Mauern umgeben, wobei durch die gemeinsame Ummauerung von Vorderburg und Stadt eine geschlossene Feste entstand. Die Stadt gehörte jeweils zur Hälfte den Besitzern der Vorderburg und der Hinterburg. 1377 wird Neckarsteinach erstmals als Stadt erwähnt und wird gleichzeitig zum Offenhaus des Pfalzgrafen Ruprecht, der sich dadurch im Falle einer Fehde gegen jeden außer gegen den Bischof von Worms als Lehnsherren der Stadt bedienen konnte. 1381 wurde das erste Rathaus errichtet, in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts erhielt Neckarsteinach eine Stadtordnung, die in den Folgejahren verändert und ergänzt wurde. Die älteste erhaltene Stadtordnung datiert von 1537.

Da Hans III. Landschad von Steinach sich bereits 1522 zur lutherischen Lehre bekannte, wurde die Reformation in Neckarsteinach schon früh vollzogen: 1526 wurde der lutherische Prediger Jakob Otter an den Ort berufen.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Katholische Liga unter Tilly nahm nach der Eroberung Ladenburgs im Herbst 1621 auch Neckarsteinach ein, von wo aus im April 1622 die gegenüberliegende Bergfeste Dilsberg belagert wurde. Nachdem sich die katholischen Truppen kurzzeitig nach Sinsheim zurückzogen, kehrten sie jedoch nach der Schlacht bei Wimpfen zurück und quartierten sich in der Stadt ein, wo es zum Ausbruch der Pest kam. 1631 wurden die bayerischen Besatzungstruppen durch schwedische Truppen vertrieben, bevor 1634 kaiserliche Truppen in der Stadt lagen. Zu dieser Zeit gab es auch eine erneute Pestwelle.

Nachdem die Landschad von Steinach 1653 ausgestorben waren, wurden von den Bistümern Worms und Speyer zunächst Lehnsverwalter eingesetzt, von denen der speyerische auf der Hinterburg wohnte. 1657 wurden die bischöflichen Lehen an Wolf Heinrich Metternich von Burscheid, einen Verwandten des Mainzer Erzbischofs, vergeben, der auch die Allodialgüter aus dem Erbe der Landschad erwarb. Metternich war altgläubig und förderte die Ansiedlung weiterer Katholiken. Die Neckarsteinacher Kirche wurde dadurch von 1662 bis 1908 als Simultankirche für bis zu drei Konfessionen genutzt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg durchzogen französische, sächsische, kurbrandenburgische und bayrische Truppen das Neckartal, die einzuquartieren waren und denen es Kontributionen zu zahlen galt.

Nach 1685 ließen sich viele „Welsche“, reformierte und wegen ihres Glaubens aus Frankreich vertriebene Hugenotten, in Neckarsteinach nieder. Diese waren Tuchmacher und Gerber, wodurch die Stadt nach den Verlusten der vorangegangenen Kriege wieder einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung erfuhr.

In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war Neckarsteinach Quartier und Lazarettstatt für die im Spanischen Erbfolgekrieg (1701–1714), Polnischen Erbfolgekrieg (1733–1738) und Österreichischen Erbfolgekrieg (1740–1748) beteiligten Truppen.

1699 war der Besitz über Neckarsteinach als Kunkellehen an Caspar Hugo von Metternich zu Müllenark übergegangen. Dessen Erben verpfändeten 1738 den Besitz an Neckarsteinach an die freiherrlich von Hundheimschen Erben, die 1744 ebenfalls als Ortsherrschaft eingesetzt wurden, da die Metternich ihren Pfand nicht mehr einlösen konnten. Beide Ortsherrschaften setzten jeweils einen eigenen Schultheiß ein und sowohl zwischen den Ortsherren als auch unter der Bürgerschaft kam es zu erbitterten Auseinandersetzungen um die Zugehörigkeitsverhältnisse. Erst Hugo Franz Wolfgang Metternich gelang es um 1750, den Ort wieder zu befrieden und die Herrschaft auf sich zu vereinen, doch starb er bereits 1754, wonach die Kurpfalz und das Bistum Worms Besitzansprüche auf Neckarsteinach stellten und diese handgreiflich durchzusetzen versuchten. Der Ort kam zunächst zur Kurpfalz, doch bereits 1763 fiel der Ort durch kaiserliches Mandat an die Hochstifte Worms und Speyer und letztlich 1803 im Zuge der Mediatisierung und Säkularisation an das Land Hessen.

1842/43 wurde die Staatsstraße von Eberbach nach Heidelberg erbaut, wofür die Stadtmauer durchbrochen werden musste. 1878 wurde auf dem Neckar die Ketten-Schleppschifffahrt aufgenommen, 1879 wurde Neckarsteinach auch durch die Neckartalbahn erschlossen.

Im November 2014 gab Bürgermeister Herold Pfeifer bekannt, dass die Gemeinde einen Wechsel von Landkreis und Bundesland anstrebt und zukünftig zu Baden-Württemberg gehören möchte. Der Hauptgrund für den gewünschten Wechsel „sei die schlechte finanzielle Ausstattung der Kommunen in Hessen, die auch durch den neuen kommunalen Finanzausgleich bedingt sei“.[2]

Im Juni 2015 wurde am Bürgerhaus „Zum Schwanen“ eine Gedenktafel mit den Namen von sechs „Euthanasie“-Opfern angebracht, die dem Naziregime zum Opfer fielen.[3]

Eingemeindungen

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Oktober 1971 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Darsberg, Grein und Neckarhausen nach Neckarsteinach eingemeindet.[4]

Für das Gebiet der eingegliederten Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet.[5]

Religionen

Neckarsteinach ist seit der Reformation überwiegend evangelisch geprägt, aufgrund der Rekatholisierungsbestrebungen nach Ende des Dreißigjährigen Krieges gibt es aber auch eine traditionsreiche katholische Gemeinde.

Die Jüdische Gemeinde Neckarsteinach ist seit 1429 belegt und profitierte vor allem von der handelsgünstigen Lage am Neckar und durch die bis zu fünf Jahrmärkte in der Stadt. Ihr Begräbnis hatten die Neckarsteinacher Juden auf dem jüdischen Friedhof in Hirschhorn. 1806 wurde an der Hirschgasse eine erste Synagoge errichtet, 1842 am Stadtgarten eine Mikwe. Die 1886 erneuerte Synagoge entging während der Novemberpogrome 1938 der Brandstiftung. Die jüdische Gemeinde erlosch mit dem Wegzug der letzten Juden im Zuge der nationalsozialistischen Judenverfolgung im Jahr 1939.

Politik
Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[6] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[7][8]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016

    

Insgesamt 19 Sitze SPD: 6 Grüne: 2 CDU: 5 FW: 6

Parteien und
Wählergemeinschaften
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD 30,1 6 35,1 7 42,8 8 46,4 11
FWG 30,3 6 23,0 4 31,4 6 22,4 5
CDU 26,1 5 22,5 4 25,8 5 31,2 7
GRÜNE 13,5 2 19,4 4
gesamt 100,0 19 100,0 19 100,0 19 100,0 23
Wahlbeteiligung in % 50,3 56,2 55,4 57,9

Rathaus von Neckarsteinach
Bürgermeister

Herold Pfeifer ist seit 2012 Bürgermeister von Neckarsteinach. Er wurde am 11. März 2012 mit 51,9 Prozent der Stimmen gewählt.

1974–1990 Josef Kollerer (CDU)
1990–1992 Rüdiger Völker (parteilos)
1992–1994 Dieter Mörlein[9]
1994–2000 Volker Klump (FWG)[10]
2000–2012 Eberhard Petri (SPD, trat aber als unabhängiger Kandidat an)
seit 2012 Herold Pfeifer (SPD)
Magistrat

Neckarsteinach gehört zum Bundesland Hessen und hat, wie auch Bremerhaven, eine Magistratsverfassung. Der Magistrat bildet die Spitze der Verwaltung und ist damit die Exekutive der Stadt.

Er setzt sich in der XVII Wahlsperiode (seit April 2016) wie folgt zusammen:

Herold Pfeifer, Bürgermeister
Wolfgang Sponer, 1. Stadtrat
Thorsten Tschöp
Elisabeth Hinz
Wolfgang Spranz
Peter Stoll
Erwin Binder
Städtepartnerschaften

Mit Pargny-sur-Saulx in Frankreich und Grein an der Donau/Österreich werden Partnerschaften gepflegt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Vier Burgen
Vorder-, Mittel- und Hinterburg auf einer Federzeichnung des Jahres 1668

Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Neckarsteinach sind die vier Burgen, die westlich vom Siedlungskern auf einem Bergsporn bzw. am Hang des Neckarufers liegen: Vorderburg, Mittelburg, Hinterburg und Schadeck (auch: Schwalbennest). Die Burgen wurden zwischen 1100 und 1230 von den Landschad von Steinach teils als Wormser bzw. Speyrer Lehen, teils als Allodialbesitz erbaut und befanden sich im späten Mittelalter teilweise im Besitz verschiedener anderer Herren des niederen Adels. Im 16. Jahrhundert gelangten sie wieder alle in den Besitz der Landschad, nach deren Aussterben 1653 in den Besitz einer Linie derer von Metternich, nach deren Aussterben 1753 in die Hand der Bistümer Worms und Speyer und im Zuge der Mediatisierung 1803 an das Land Hessen, das die Vorderburg an privat verkaufte und die Mittelburg sowie die Ruine der Hinterburg an die Erben der Allodialbesitzer, die Freiherren von Dorth abtrat. Die von Dorth erwarben später auch die Vorderburg, gaben jedoch die Ruine der Hinterburg an das Land zurück. Die Mittelburg, im 16. Jahrhundert zum Renaissanceschloss umgebaut und im 19. Jahrhundert gotisiert, wird heute von der Familie von Warsberg-Dorth bewohnt, die Vorderburg ist Sitz der Warsbergschen Forstverwaltung. Die Ruinen Hinterburg und Schadeck sind frei zugänglich und können besichtigt werden. Insbesondere von der Schadeck bietet sich ein sehenswerter Blick auf die Neckarschleife und die gegenüberliegende Bergfeste Dilsberg.

Vorderburg

Mittelburg

Hinterburg

Schwalbennest

Weitere Bauwerke
Evangelische Kirche

Die Evangelische Kirche Neckarsteinach geht auf die ursprüngliche Kirche des Ortes zurück und wurde 1483 im Stil der Spätgotik durch Blicker XIV. Landschad von Steinach neu erbaut. Die Kirche wurde zunächst im frühen 16. Jahrhundert reformiert, dann aber von 1662 bis 1908 als Simultankirche für bis zu drei Konfessionen genutzt. Zu den bedeutenden Kunstschätzen der Kirche zählen zahlreiche Epitaphe der Landschad von Steinach sowie Repliken der Glasfenster von 1483.

Chorgewölbe

Landschad-Grabmal

Fenster von 1483

Katholische Herz-Jesu-Kirche

Die katholische Herz-Jesu-Kirche wurde in neobarockem Stil 1906–1908 durch Friedrich Pützer errichtet. Der Hauptaltar von 1750 zeigt in der Mitte den Hl. Stephan und stammt ursprünglich aus der kath. Kirche St. Stephan in Mainz-Gonsenheim. Die Seitenaltäre waren ursprünglich in der bis zum Bau der katholischen Kirche als Simultankirche genutzten heutigen evangelischen Kirche und stammen von 1711.

Innenansicht

Herz-Jesu-Kirche von Südosten

Altes Amtshaus

Das Rathaus wurde 1861/62 anstelle des abgebrannten älteren Rathauses aus dem 16. Jahrhundert errichtet. Das erste Rathaus aus dem 14. Jahrhundert hatte vermutlich an anderer Stelle gestanden.

Neckarsteinach ist reich an historischem Baubestand. Neben Resten der alten Stadtmauer aus dem 14. Jahrhundert sind die mittelalterliche Bliggergasse zu nennen, außerdem das Fachwerkhaus Ambtmann und die ehemalige Synagoge in der Hirschgasse sowie der Schönauer Hof, ein historisches Fachwerk-Ensemble in der Kirchenstraße. Von den zahlreichen Überflutungen der tieferliegenden Teile des Ortes zeugt ein historischer Hochwasserpegel in der Hirschgasse. Der höchste Wasserstand wurde 1824 erreicht, die jüngste, hier verzeichnete Überflutung ereignete sich 1993.

Im Ortsteil Darsberg befindet sich die historische Sebastianskapelle

Ehemalige Synagoge

Partie an der Steinach

Hochwassermarken

Darüber hinaus befindet sich noch die im Neckar liegende Staustufe Neckarsteinach zum Großteil auf der Gemarkung der Stadt.

Film und Fernsehen

Neckarsteinach war gelegentlich Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen.

Spielfilme
Ich war eine männliche Kriegsbraut (1950) mit Cary Grant
Lage hoffnungslos – aber nicht ernst (1965) mit Alec Guinness und Robert Redford
Der letzte Zivilist (1984) mit Max von Sydow
Fernsehserien
Der Mond scheint auch für Untermieter (1996)
Unterhaltungssendungen
Zum blauen Bock (1976) mit Heinz Schenk. Gäste in der Sendung waren u.a. Costa Cordalis, Rex Gildo und die Klimbim-Familie
Park
Skulpturen im Nibelungenpark

Der Nibelungen-Park wurde 1998 mit Sandstein-Skulpturen des Bildhauers Paul August Wagner vom Skulpturenpark Seckach neu gestaltet.

Regelmäßige Veranstaltungen
Am ersten Märzwochenende findet im „Bürgerhaus zum Schwanen“ die „Kleine Buchmesse im Neckartal“ statt.
Im Ortsteil Darsberg wird am Fastnachtsdienstag ein Hexenumzug veranstaltet. Zu einem Hexentanz und Guggenmusik wird auf den Wiesen am Ortseingang ein Feuerrad abgerollt.
Zwei Wochen vor Ostern findet der traditionelle Sommertagszug statt.
Zwei Wochen nach Pfingsten (1. Sonntag nach Trinitatis) ist Kerwe (Kirchweih) mit Backfischfest
Am letzten Samstag im Juli wird der „Tag des Gastes“ gefeiert, mit Vierburgenbeleuchtung
Allerheiligenmarkt am 1. November. In den angrenzenden badischen Gemeinden ist an diesem Tag Feiertag, im hessischen Neckarsteinach haben alle Geschäfte geöffnet
Am 1. Adventswochenende findet in der unteren Altstadt der Weihnachtsmarkt statt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Der Bahnhof Neckarsteinach
Bahn- und Straßenverkehr

Neckarsteinach und der Ortsteil Neckarhausen liegen an der 1879 eröffneten Neckartalbahn Heidelberg–Mosbach–Bad Friedrichshall, die seit 2003 mit den Linien 1 und 2 halbstündlich über den Bahnhof Neckarsteinach sowie den Haltepunkt Neckarhausen bei Neckarsteinach von der S-Bahn RheinNeckar bedient wird. Zwischen 1928 und 1981 gab es entlang der Steinach eine Nebenbahn nach Schönau, der Personenverkehr auf ihr wurde bereits 1969 eingestellt.

Die heute dominierende Verkehrsader ist die Bundesstraße 37.

Rad- und Wanderwege

Neckarsteinach liegt an folgenden Radwanderwegen:[11]

Radweg der „Romantischen Vier“ (ca. 25 km), von Neckargemünd nach Eberbach
Neckartal-Radweg (410 km), von Villingen-Schwenningen nach Mannheim
Burgenstraßen-Radweg (ca. 1200 km), von Mannheim nach Prag
Odenwald-Madonnen-Weg (165 km), von Tauberbischofsheim nach Speyer
„3 Länder-Radweg“ (225 km), Rundweg mit Start und Ziel in Obernburg am Main

Zwei Hauptwanderwege des Odenwaldklubs führen durch Neckarsteinach:[12]

HW74 Neckarsteig (126,7 km), von Heidelberg nach Bad Wimpfen
HW36 (71 km), von Heidelberg nach Oberschefflenz

Weitere Wanderwege sind der nach Heidelberg führende 22 km lange 4 Burgenweg[13] und der Ochsenkopf-Weg,[14] ein 7,1 km langer Rundwanderweg, der am Aussichtsturm auf dem 416 m[15] hohen, „Ochsenkopf“ genannten Schadeck (Odenwald) vorbeiführt. Außerdem gibt es noch einige Nordic-Walking-Strecken.

Bau von Windkraftanlagen

Im Oktober 2014 hat eine Betreibergemeinschaft den Windpark „Greiner Eck“ mit 5 Windkraftanlagen (Nennleistung je 3.000 kW) beantragt[16]. Die Windrad-Standorte befinden sich zwischen Neckarsteinach und Hirschhorn
im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald sowie im FFH-Gebiet 6519-304 „Odenwald bei Hirschhorn“. Aus Kritik am Bau des Windparks bildete sich 2014 die Bürgerinitiative Greiner-Eck e.V.[17]. Trotz Protesten hat das Regierungspräsidium Darmstadt im Februar 2016 den Windpark genehmigt, im Sommer 2016 wurde mit dem Bau der Windkraftanlagen begonnen.

Ansässige Unternehmen

Der Gütertransport auf dem Neckar hat am Ort eine lange Tradition. Eine Fischer- bzw. Schifferzunft ist seit dem 14. Jahrhundert belegt. Die Schifffahrt blieb bis ins 19. Jahrhundert den Schiffergilden vorbehalten. Nach der gewerblichen Freiheit auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen im 19. Jahrhundert bildete sich in Neckarsteinach ein Schifferverein mit über 30 Mitgliedern. Die bedeutendsten Schifferunternehmen des Ortes sind die Ludwig und Jakob Götz GmbH & Co. KG und die Heinrich Krieger KG. Johann Friedrich Götz (1820–1892) war Metzgermeister und Adlerwirt in Neckarsteinach. Er betrieb schon vor 1879 Steinschifffahrt auf dem Neckar, setzte sich für den Bau des Winterhafens ein und pachtete mehrere umliegende Steinbrüche. Sein Sohn Ludwig Friedrich und seine Enkel Ludwig und Jakob Götz bauten das Geschäft weiter aus und waren Pächter oder Besitzer von bis zu sechs Steinbrüchen, deren Steine sie mit einer eigenen Schiffsflotte ihres 1920 gegründeten Unternehmens an Abnehmer im weiteren Umkreis auslieferten. Ferner wurden Kies und Sand verschifft. Das Unternehmen war an der Baustofflogistik bei der Neckarkanalisierung und bei Uferbefestigungsarbeiten längs des Rheins beteiligt, später engagierte sich Götz in der Kiesförderung, heute ist man vor allem im Bereich der Containerlogistik tätig. Eine ähnliche Entwicklung nahm die Heinrich Krieger KG, deren Geschäftsfelder seit dem 19. Jahrhundert ebenfalls die Gewinnung von Sand und Kies und der Transport dieser Güter mit Frachtschiffen sind. Einige Schiffe der Neckarsteinacher Schiffer wurden auch vor Ort bei der einzigen hessischen Schiffswerft Philipp Ebert und Söhne gebaut.[18]

Zu den weiteren bedeutenden Unternehmen des Ortes zählt ein Werk der Odenwald-Chemie GmbH.

Der Tourismus wird durch Kurs- und Ausflugsfahrten auf dem Neckar zwischen Heidelberg und Eberbach (z. T. bis Heilbronn) gefördert. Viele Gaststätten und Übernachtungsbetriebe leben davon.
Für Freunde des alten Handwerks Drechseln bietet die Drechselstube Neckarsteinach, eine kleine privat geführte Drechselschule regelmäßig Grundkurse und weiterführende Kurse rund um das Drechseln an.

Bildungseinrichtungen
Freiherr-vom-Stein-Schule, mit Grund-, Haupt- und Realschule.
Persönlichkeiten
Otto Bartning
Bligger II. von Steinach († nach 1209), ein mittelalterlicher Minnesänger
Jakob Otter (1485–1547), reformatorischer Theologe, erster lutherischer Pfarrer von Neckarsteinach
August Groh (1871–1944), Kunstmaler und Grafiker, Professor an der Karlsruher Kunstgewerbeschule und der Badischen Landeskunstschule
Otto Bartning (1883–1959), Architekt und Kirchenbaumeister lebte sieben Jahre in Neckarsteinach und plante die obere Siedlung für die Heimatvertriebenen. Von hier aus leitete er nach dem Zweiten Weltkrieg den Bau von Notkirchen in ganz Deutschland
Valentin Peter Feuerstein (1917–1999), Kunstmaler und Glasmaler aus Neckarsteinach
Kai Herdling (* 1984), Fußballspieler (TSG 1899 Hoffenheim, SV Waldhof Mannheim), wuchs in Darsberg auf
Literatur
Walter Möller u. Karl Krauß: Neckarsteinach, seine Herren, die Stadt und die Burgen, Mainz 1928
Christoph Bühler: Burgen der Kurpfalz. Bergstraße und Neckartal. Heidelberger Verlagsanstalt, Heidelberg 1990. S. 107 ff. ISBN 3-89426-012-2
Jochen Goetze (Text) und Werner Richner (Fotografie): Burgen im Neckartal. Braus, Heidelberg 1989. S. 58 ff. ISBN 3-925835-52-0
Elisabeth Hinz: Neckarsteinach gestern und heute. Heidelberg: Heidelberger Verlagsanstalt, 1989. ISBN 3-89426-031-9
Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1603–1900. Band I: Die evangelischen Kirchenbücher. Neckarsteinach, 1999.
Nadine Sauer: Familien in Neckarsteinach, 1656–1900. Band II: Die katholischen Kirchenbücher. Neckarsteinach, 2008.